Wie man DIY Bilderleisten mit Magneten selber macht – Wechselrahmen für Wankelmütige!

Interior | DIY Bilderleisten mit Magneten selbermachen - selbstgemachte Wechselrahmen für Bilder | luziapimpinella.com

Mein Lieblingsfoto aus Santa Cruz in Kalifornien.

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Ich hab’s ja nicht so mit dauerhaften Dekorationen. Mir steht ständig der Sinn nach Veränderungen in unseren vier Wänden. Deswegen müssen auch mal öfter neue Tapeten her oder eine neue Wandfarbe… oder eben auch andere Wand-Deko. Immer die selben Bilder über dem Sofa? Geht bei mir nicht!!! Ihr erinnert euch vielleicht an mein kleines Klemmbretter-DIY-Projekt mit Tafellack? ;) Und neulich kam in unserem Zuhause noch ein paar selbstgemachte Wechselrahmen hinzu, die sind noch schneller gemacht und schön minimalistisch. Ich zeig euch wie’s geht. 

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Ihr Lieben, ihr wisst ja längst, dass ich seit längerer Zeit für die *CEWE Fotowelt als Gastautorin tätig bin und *meine Momentchenmal“-Fotokolumne im CEWE Online Magazin mittlerweile ein regelmäßiges Feature ist. Da aber nicht jeder / jede von euch dort liest, hole ich auch gern mal meine Artikel mit Foto-Tipps und DIYs rund um Fotoprints und auch Fotobücher hier herüber in meinen Blog.

Und heute wird es in meinen DIY für selbstgemachte Magnet-Bilderleisten bunt und sommerlich! Voilà!

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Ich habe nämlich vor einer Weile ein paar meiner liebsten Urlaubsbilder als Fine Art Prints drucken lassen. Ich mag diese besondere Art von Fotoprint auf mattem Papier, das mich immer irgendwie an Büttenpapier erinnert, so schön rau und edel in der Oberfläche.

Vorher hatte ich die Fotos noch digital bearbeitet und mit einem Statement -Schriftzug versehen. das geht mit jedem beliebigen Bildbearbeitungsprogram. Wenns bei mir schnell und simpel gehen soll, arbeite ich immer noch unheimlich gerne mit Pic Monkey,  Das in der Basic Version für alle User kostenlos ist. Das kennt ihr sicher auch schon lange, nicht war?

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Das zauberhafte Karussell neben dem Brighton Pier am Strand – das muss einfach jeder im Foto festhalten.

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Ihr braucht nicht viel Material für eure selbst gemachten DIY Bilderleisten – meiner hier sind passend für 20 x 30 cm Fotoprints

• Holzleisten – pro Fotoprint 4 Eichenholz-Leisten von 24 cm Länge, 2 cm Breite und 0,4 cm Höhe
•  ein Stückchen feines Schleifpapier
• flache, selbstklebende Magnete – pro Bild 8 Stück {ich habe diese HIER genommen}
• eventuell etwas Sekundenkleber
• Kordel, Band oder Schnur zum Aufhängen {ich habe **Hooked Zpagetti Jersey Garn benutzt
• eure Lieblingsfoto-Abzüge oder *Fine Art Prints von CEWE im Format 20 x 30 cm

Die Eichenholz-Leisten habe ursprünglich in 1 Meter Länge im Baumarkt gekauft und direkt vor dort von dem netten Mann an an der großen Sägemaschine zusägen lassen. Der sagte mir zwar erst, Zuschnitte dürfte er erst ab 30 cm erledigen, aber versicherte ihm, ich würde völlig aus dem Häuschen sein, wenn er für mein DIY-Projekt vielleicht mal eine Ausnahme machen könnte. Es tat’s! Natürlich hätte ich die Kanten zu Hause mit einer frickeligen Handsäge nie so schön gerade und glatt hin bekommen. ich hatte Dank seiner Hilfe nicht nur ein perfektes Sägeergebnis, sondern auch viel Zeit gespart. Ich musste die kanten nur noch minimal mit etwas Schleifpapier glätten. Außerdem waren alle Leisten exakt gleich lang. ich denke, das hätte ich per Hand auch nicht so 100%ig hinbekommen. danke also nochmal an den netten Obi-Mann!

Mein kleiner Extra Tipp: Ich habe die Holzleisten völlig unbehandelt gelassen, weil das Eichenholz auch so schon unheimlich schön war. Wenn ihr für eure selbstgemachten Wechselrahmen-Bilderleisten aber lieber eine andere Optik mögt, dann könnt ihr die leisten natürlich auch lasieren oder in eurer Lieblingsfarbe lackieren. Falls ihr das Holz nur Ölen wollt – das ist auch sehr schön – rate ich euch allerdings, dies zu tun, nachdem ihr die Magnete angebracht habt. Denn sonst kleben sie auf der geölten Oberfläche nicht mehr richtig.

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DIY Tutorial – meine ganz einfache Anleitung für selbst gebaute Foto-Wechselleisten

Nachdem mir der gute Mann an der Sägemaschine beim Holzleisten-Kauf schon so viel Arbeit abgenommen hat, brauche ich zu Hause eigentlich fast nichts mehr tun. Ansonsten hätte ich jetzt natürlich mit dem Zusägen anfangen müssen! Aber so war das Gröbste ja bereits getan.

Ich habe lediglich die Kanten meiner Holzleisten noch ein bisschen abgeschmirgelt und geglättet. Da ich nur grobes Schleifpapier im haus hatte {das hatte ich nämlich im Baumarkt vergessen}, habe ich das kurzerhand mit einer Nagelfeile erledigt. Ging auch prima! ;)

Danach musste ich dann eigentlich nur noch die Magnete an die Holzleisten kleben und eine Aufhängung anbringen. Praktisch veranlagt, wie Frau Pimpi bin, habe ich mir von vorn herein selbstklebende, flache Quader-Magnete gekauft {den Link findet ihr oben in der Materialliste}, die ich direkt auf den Bilderleisten aufkleben konnte.

Noch ein Tipp: Falls ihr keine selbstklebenden Magnete besorgen könnt, dann könnt ihr auch einfach Sekundenkleber benutzen, um andere flache Magnete an den Leisten zu befestigen. das geht genau so gut

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Die kleinen, flachen, rechteckigen Magnete habe ich rechts und links auf den Innenseite der Holzleisten mit einem Abstand von ca. 2 cm vom äußeren Rand festgedrückt. Seitlich neben dem eingeklemmten Foto sollten später  die Holzleisten am Ende etwas überstehen. Das sieht nicht nur hübscher aus, sondern es bleibst so auch noch Platz für die Band-Aufhängung.

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Dazu noch ein praktischer Tipp: Wenn ihr gleich ein aneinander haftendes Magnet-Paar erst auf der einen Holzleiste anklebt und dann direkt die zweite Leiste darauf positioniert, passt alles haargenau aufeinander. Denn dann liegen die Magnete mit Sicherheit passgenau aufeinander und die Leisten sind an den Enden auch schön bündig. Bingo!!!

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Nun war schon die Aufhängung dran! Die wurde nicht fest fixiert, sondern einfach geknotet und zwischen die Holzleisten geschoben. Das Praktische daran ist an, dass man auch das Aufhänge-Band nach Lust und Laune auswechseln und den Look des Wechselrahmens ganz schnell verändern kann. Ich sag ja immer, ich bin eine wankelmütige Dekoratöse und ändere so gern schnell mal was. ;)

Das Band habe ich ganz easy peasy 3 mal geknotet – einmal in der Mitte zur Schlaufe für die Aufhängung an der Wand und 2 mal an den Enden der Strippen zum befestigen zwischen den Holzleisten.

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Dann musste ich nur noch das Band für die Aufhängung nur noch in den Spalt zwischen die beiden Leisten schieben. Die Knoten halten nämlich so ganz einfach die Leiste. Mega simpel, oder? Und schön flexibel, wie ich es liebe.

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Meine *Fine Art Prints habe ich dann nur noch zwischen die magnetischen Holzleisten klemmen müssen… das war in der tat dann keine Kunst mehr! ;) Denn die Fotoprints werden bei den Leisten einfach zwischen den Holzleisten festgehalten .

Deshalb mein allerletzter Tipp für eure DIY-Bilderleisten: Ihr könnt eure Wechselleisten natürlich in allen möglichen Wunschgrößen herstellen, je nachdem, was ihr damit an eure Wände bringen wollt – Fotos, Poster, Mood-Board Collagen auf Papier, hübsche Seiten aus Magazinen, was immer euer Herz erfreut!  Bei größeren Poster-Maßen und längeren und somit schwereren Leisten, solltet ihr dann nur auf jeden Fall darauf achten, entsprechend stärkere Magnete zu kaufen, die mehr Gewicht halten können. Sonst könnte es sein, dass euch alles auseinander rutscht. ;)

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Schneller geht’s ja kaum… und flexibler auch nicht. Wanddeko für Wankelmütige… mal wieder. ;)

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Ber Bighton Pier während unseres Südengland Roadtrips im letzten Sommer.

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Haben meine schönen Urlaubsschnappschüsse einen mehr als würdigen Rahmen bekommen. Und wenn der nächste Urlaub vorbei ist und neue Lieblingsbilder am Start… dann heißt es eben fanz fix: „Bilderleiste, wechsel dich!“

Viel Spaß beim Nachmachen, schöne Ferien für euch und…

Info & Disclaimer | Dieser Post ist in Kollaboration mit *CEWE Fotowelt entstanden. Im Posting mit **Doppel-Sternchen markierte Links sind Partnerprogramm- oder sogenannter Affiliate-Links! {Was bedeutet das?} Bestellungen, die ihr darüber tätigt, unterstützen mich mit einem kleinen Provision bei meiner Arbeit für diesen Blog – ohne dass sie für euch einen Cent mehr kosten selbstverständlich. Dankeschön für eure Wertschätzung!

16 Kommentare

  1. Liebe Nic, ich habe Dir ja gerade schon auf Instagram geschrieben, wollte mich aber auch hier direkt unter dem Post nochmal melden. Die Idee finde ich entzückend und die Prints sehen einfach nur fantastisch aus. Prädikat künstlerisch äußerst wertvoll :-)

    Ich glaube ich muss auch mal Urlaubsfotos ausdrucken – ein Hoch auf analoge Fotos.

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag in Kanada :-)

  2. Anna von tepetua
    4

    Danke! Ich liebe diese holzgetäfelten Bilder. Auf Magnete wär ich nie im Lebn gekommen. Voll toll!
    LG Anna

  3. Steffi
    5

    Was für eine coole Idee! Und so schön flexibel – das mag ich. :-) Danke für die Anleitung!

    Lieber Gruß
    Steffi

  4. Servus Nic,
    das ist genau die „zündende Idee“ die mir gerade gefehlt hat, supertoll! Yeah! Nun bekommt unsere Sahara Landkarte endlich einen gescheiten Rahmen…
    Vielen Dank und liebe Grüße an Euch alle zusammen! :)

  5. Hallo liebe Nic!
    Eine tolle Idee! Auch perfekt für ein Geschenk. Danke fürs Zeigen!
    Ganz liebe Grüße zu Dir nach Kanada.

    Kati

  6. Ach so schöne Bilder… :)))
    Da kann ich doch bestimmt auch mein geliebtes Stäbchenparkett verwenden. Oder was meinst du? Werden die Bilder halt ein bisschen kleiner. Magnete hätte ich ja noch zu genüge von unseren Betonmagneten. Also, los geht’s :)
    Lieben Gruß, Yna

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