Xmas DIY | rudolph, the red-nosed keksdeer – knusprige rentier-anhänger zum selbermachen

luzia pimpinella | DIY | rentier baumanhaenger aus keks selbermachen | handmade reindeer xmas ornaments from cookies
{liebe leser/innen, diese weihnachtliche butterkeks-bastel-anleitung habe ich in kollaboration mit LEIBNIZ ausgetüftelt. das posting kann daher werbung für die ‚eh schon berühmten 52 zähne-kekse enthalten.}

es tut mir wirklich leid. ich bin schuld, wenn es in diesem jahr für euch keine geschenke gibt, denn ich habe die weihnachtsrentiere erhängt! mea culpa!
die gute nachricht… diese exemplare hier gehören zur familie der „cervidae leibnizicum keksum“ und sind nachkommen eines meiner weihnachtlichen keksbastelexperimente. sie lassen sich ganz leicht durch klonen selbermachen vermehren… ich nenne sie liebevoll RUDOLPH, the red-nosed KEKSDEER!

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also, wäre  HERMANN BAHLSEN vor 125 jahren nicht auch so experimentierfreudig gewesen wie ich, hätte er bestimmt nicht den keks erfunden. ja, tatsächlich, ohne ihn hätten wir keine kekse {oder zumindest etwas, das sicher ein keks wäre, aber völlig anders heißen würde}, denn der name keks stammt von ihm. ich finde, das wäre uns ja eines der putzigsten deutschen wörter entgangen. KEKS! kurz und knackig. passt doch! schließlich sind die dinger ganz fix weggeknuspert. 
der sohn einer hannoverschen goldschmiede-familie war bei einem england-aufenthalt total begeistert vom gebäck, das zum afternoon tea serviert wurde. so etwas wollte er in deutschland auch einführen und begann an seiner eigenen eckigen kreation von „cakes“ zu tüfteln. der butterkeks entstand und bekam einen berühmten namenspaten – den großen, deutschen gelehrten GOTTFRIED WILHELM LEIBNIZ. zuerst hießen die  kekse noch LEIBNIZ cakes. aber die deutschen taten sich schwer mit der korrekten aussprache und so deutschte hermann bahlsen das wort einfach ein… der keks war geboren! 
aber nach diesem kleinen historischen exkurs zurück zur keks-biologie und unserer ganz speziellen spezies hier… den leibniz’schen RENTIER-KEKS. der wird in der vorweihnachtszeit sehr gern selbst gemacht. am liebsten von kindern, die dabei ganz viel spaß haben… und so geht’s: 
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als MATERIAL für die KEKS-RENTIERE benötigt ihr: 

  • *LEIBNIZ landkekse {oder auch die klassischen butterkekse}
  • *LEIBNIZ  butterkeks minis 
  • 1 eiweiß
  • puderzucker
  • saure fruchtgummi-bänder
  • rote schokolinsen {oder auch rote zuckerperlen}
  • lakritz-schnüre
  • rot-weiße bäckerschnur
  • schere
  • dekor-spritzflasche {oder gefrierbeutel mit abgeschnittener ecke}

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ihr schnappt euch die fruchtgummi-bänder und schneidet mit einer schere zacken hinein, so dass sie ein bisschen wie ein geweih aussehen. meine tochter meint zwar, sie sehen eher wie palmwedel aus, aber nun ja… ich konnte sie nicht zu filigran schneiden, denn sonst würden sie wie schlappohren nach hinten umklappen. und wir wollen ja nicht, dass unser rentier wie ein grünohriges angora-kaninchen aussieht, nicht wahr!? 
kleiner tipp nebenbei: falls ihr kein grünes punk-geweih möchtet, sondern lieber ein braunes, dann könnt ihr auch fruchtgummi-bänder mit cola-geschmack nehmen. 

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rührt euch einen sehr zähflüssigen zuckerguss aus eiweiß und puderzucker zusammen {ein paar tropfen zitronensaft lassen die masse noch besser kleben, geht aber auch ohne}. füllt die zuckermasse in eine spritzflasche mit feiner tülle oder aber ganz einfach in einen gefrierbeutel und schneidet ein ganz kleines eckchen ob. dann kann es losgehen… wir kleben uns ein weihnachtsrentier! 
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pro anhänger nehmt ihr euch zwei land- oder butterkekse. legt einen mit der rückseite und einen mit der vorderseite nach oben vor euch hin. dann spritzt ihr für die geweihe und für das band zum aufhängen etwas zuckerguss auf und drückt die teile hinein. für das rotnasige rentier-gesicht platziert ihr etwas zuckerguss in die mitte des anderen kekses und drückt eine rote schokolinse als nase hinein. mit zwei kleinen stupfern zuckerguss und abgeschnittenen mini stückchen von der lakritz-schnur macht ihr die augen. guckt er nicht niedlich, der kleine kerl? 
als nächstes verteilt ihr noch etwas mehr zuckerguss auf dem unterteil und drückt das oberteil passgenau darauf. danach lasst ihr erst einmal den klebeguss trocknen.  

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noch können die rudolphs die kommandos des weihnachtsmanns nicht hören. das wäre natürlich fatal. nachher verfliegen die sich noch! ein paar rentierohren müssen also her! die mini butterkekse eignen sich hervorragend dazu. klebt sie mit eurem zuckerguss einfach rechts und links an und lasse den guss nochmal komplett trocknen. 
nun sind die rudolphs sowas von bereit für ihren hänge-einsatz am weihnachtsbaum! keine sorge… in wahrheit ist es ihnen eine große ehre und freude dort zu baumeln… und natürlich bekommt ihr trotzdem weihnachtsgeschenke  hoffe ich zumindest. also, wenn ihr brav wart.  
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vielleicht hängen sie aber auch gar nicht bis weihnachten dort… weil sie vorher weggeknuspert werden. was denkt ihr? 

12 Kommentare

  1. Ha ha, sehr lustig. Nein, ich glaube nicht, dass die bis Weihnachten hängen bleiben würden. Die sind dann ja auch nicht mehr knusprig… da muss man ständig für Nachschub sorgen :)
    LG Yna

  2. Ich wusste ja gar nicht, dass der Keks quasi aus England importiert wurde. Sehr interessant und eig. kein Wunder, die englischen Gebäcke sind zum Reinlegen :-)

    Die Idee mit den Rentieren ist super, werde ich demnächst in einer meiner Jugendgruppen bestimmt mal ausprobieren. Danke für die Idee :-)

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