hamburg | besuch im museum für kunst & gewerbe und frau p. schockverliebt in die spiegel kantine

luzia pimpinella | travel hamburg | museum für kunst und gewerbe - MKG

verregneter samstag? solche tage sind geschaffen für einen besuch im museum! also waren wir am wochenende im MUSEUM für KUNST und GEWERBE. das museum liegt übrigens gleich hinterm hamburger hauptbahnhof, falls ihr also irgendwann einmal 2 stündchen {oder mehr} zeit habt, bis euer zug kommt, lohnt sich eine museums-stippvisite immer. schon allein, weil es einen davon abhält, in der zeit die mönckebergstraße hoch und runter zu shoppen und unnötig geld auszugeben.  

rainy saturday? these are the days that are made for the museums! so at the weekend we visited the MUSEUM für KUNST und GEWERBE in hamburg. the building is located just behind the train station. so if you ever have 2 hours {or more} to go until your train departs, don’t miss to stop by. it can also save you from shopping up and down the mönckebergstraße to kill time.

luzia pimpinella | travel hamburg | MKG - design spiegelkantine - verner panton
luzia pimpinella | travel hamburg | MKG - design spiegelkantine - verner panton
schon ganz lange wollte ich die ehemalige SPIEGEL KANTINE in all ihrer genialen 70er jahre orang{e}igkeit bewundern. 1969 designte der dänische designer VERNER PANTON die komplette inneneinrichtung des damaligen SPIEGEL verlagshauses. leider wurden in späteren jahren die psychedelischen interieurs wieder entfernt, da sie irgendwan nicht mehr zeitgemäß erschienen. ein glück, dass sich hamburger bürgerinitativen für den erhalt der panton-werke einsetzten. so steht die orangene kantine seit 1998 unter denmalschutz und zog beim umzug des spiegel verlagshaus ihrerseits ins MKG um. dort ist sie nun für alle zu bestaunen. mich hat sie total geflasht {ihr wisst ja, wie sehr ich 60er/70er jahre design liebe} und ich hatte das spontane bedürfnis, hier wilde parties mit grooviger mucke zu feiern. mit käseigel! {die spiegel kantine kann man übrigens tatsächlich für feiern mieten… für uns jedoch leider unerschwinglich}.
i have been wanting to see the SPIEGEL KANTINE in all it’s ingenious 70s orange-ness for long. it was created in 1969 by the danish designer VERNER PANTON who styled the complete SPIEGEL publishing house back then. unfortunately years later the psychedelic interiors were dismounted, because they didn’t fit the current „style“ anymore. thanks to citizen’s initiatives the orange cantine was saved and put under monument protection. when the spiegel moved into the new publishíng building, it was moved into the MKG museum. i was totally flashed by this room {you know how much i love the 60s/70s aera}. i felt the urge to have parties with groovy music here {the kantine can really be rented for events by the way… regrettably exorbitant for us}.

luzia pimpinella | travel hamburg | MKG - ausstellung modedesign inside out
luzia pimpinella | travel hamburg | MKG - ausstellung modedesign inside out

das fräulein, dass sich ja, wie bereits im MOMU antwerpen, immer für modedesign begeistern kann, fand die temporäre ausstellung INSIDE OUT spannend {noch bis zum 1. juni 2014}.
like at the MOMU in antwerp, the fräulein enjoyed the fashion exhibit INSIDE OUT {open until june 1st 2014}

luzia pimpinella | travel hamburg | MKG - ausstellung mythos coco chanel
luzia pimpinella | travel hamburg | MKG - "kleine schwarze" zum anprobieren

danach schlenderten wir weiter durch die welt der mode in der ausstellung MYTHOS COCO CHANEL {noch dort bis zum 18. mai 2014}. leider war das fotografieren dort untersagt. ich hätte doch gern die sammlung der KLEINEN SCHWARZEN abgelichtet. die waren klasse. für die typischen bouclé-kostümchen konnte ich mich weniger begeistern {sorry, aber die stoffe erinnern mich immer zu sehr an sofa-bezüge}, aber es lief ein film mit einem interview, der schon betagten coco chanel. eine unglaublich beeindruckende, resolute und selbstbewusste frau! es gab allerdings „kleine schwarze“ aus neopren zum an- und ausprobieren. das fräulein ging als BLACK DOT und ramponierte fast den spiegel! ;)
then we strolled through the exhibition MYTH COCO CHANEL {open until may 18th 2014}. unfortunately taking pictures was not allowed. i would have loved to snap the collection of LITTLE BLACK DRESSES. they were awesome. i’m not so much a fan of the typical and classic bouclé costumes though {sorry, but the fabrics always remind me of sofa materials}. but they showed a film with an interview of coco chanel well advanced in years. her personality was very impressing, so self-confident and resolute! there were also „little black dresses“ made from neoprene and ready to try on just for fun. the fräulein went for the BLACK DOT and almost crashed the mirror! ;)

luzia pimpinella | travel hamburg | MKG - ausstellung comic leben
luzia pimpinella | travel hamburg | MKG - ausstellung comic leben
luzia pimpinella | travel hamburg | MKG - ausstellung comic leben

außerdem stöberten wir uns noch durch die ausstellung COMICLEBEN {noch bis zum 4. mai 2014}. das fräulein monierte allerdings gleich, dass TIM & STRUPPI fehlten. da wirkte wohl noch unser besuch im COMIC STRIP museum in BRÜSSEL vor gar nicht allzu langer zeit nach.
then we popped in the COMICLEBEN exhibit { = comic life , open until may 4th 2014}. though  the fräulein bemoaned that TINTIN & SNOWY were missing, it was fun.. seemed like our visit at the COMIC STRIP museum in BRUSSLES last fall continued to have an effect on her.

luzia pimpinella | travel hamburg | MKG - ausstellung comic leben
luzia pimpinella | travel hamburg | MKG - "kleine welten" + café destille

die ausstellung, die uns jedoch am allermeisten begeisterte, hätte ich nicht einmal fotografieren können, selbst wenn ich sie hätte fotografieren dürfen. einige der unglaublichen mikroskulpturen des britischen bildhauers WILLARD WIGAN werden zur zeit {und noch bis zum 29. juni 2014} in der ausstellung KLEINE WELTEN gezeigt. klein ist maßlos untertrieben, denn um sie überhaupt zu sehen, braucht man ein mikroskop und 400fache vergrößerung! die skuplturen befinden sich in nadelöhren oder auf stecknadelköpfen {schaut mal HIER!} und sind so unfassbar klein, dass man aus dem staunen nicht mehr herauskommt. wie man einer katze, die einen viertel millimeter groß ist, noch schnurrhaare ankleben kann, bleibt mir wohl für immer unbegreiflich. wie der künstler arbeitet {nämlich immer zwischen 2 herzschlägen} und was ihn zu seiner einzigartigen kunst inspiriert hat, kann man HIER und HIER von ihm selbst hören. unglaublich beeindruckend, das muss man gesehen haben.

das MKG hätte noch so viel mehr zu bieten gehabt, aber uns lief die zeit davon. es gibt etliche feste sammlungen zu allen erdenklichen themen und epochen im haus…  modere, antike, renaissance. wir müssen also wohl nochmal hin. der eintritt für kinder & jugendliche bis 17 jahre ist übrigens frei!

eigentlich hatten wir am sonntag noch vor, einen museums-besuch der anderen art anzuschließen. im hamburger MUSEUM der ARBEIT fand nämlich der BESONDERSSCHÖN designmarkt statt. leider hatten hier über nacht die erkältungsviren zum angriff geblasen. der marsch nach dem museumsbesuch durch den strömenden regen ohne schirm hat sicherlich nicht unmaßgeblich dazu beigetragen. so sind mir die besonders schönen aussteller leider durch die lappen gegangen. sehr schade, aber so haben wir den sonntag doch lieber ganz gemütlich eingekuschelt verbracht. aber bestimmt bekomme ich auf dem ein oder anderen blog noch etwas davon zu sehen…!? ;)
the exibition that thrilled us the most was KLEINE WELTEN {= small worlds, open until june 29th 2014} with microsculptures by the british sculptor WILLARD WIGAN. even if shooting pictures was allowed i wouldn’t have been able to take some. because calling the worlds small is such a huge understatement. actually you need microscopes to see the sculptures in 400 fold enlargement. his stunníng art is placed on pin heads or in the eye of a needle {check THIS!} and they are so unbelievable small that you can’t stop marveling. i still can’t imagine how to place whiskers on a cat that is only a quarter o a millimeter. if you want to know how the artist works {actuylly in the period between two heart beats} and what inspired him to start microsculpturing, watch THIS. it’s so incredible!

the MKG museum would have had even more to offer, but we ran out of time. their permanent collections of samples from several epochs is quite big… modern, antique, renaissance and many more eras you can find there. so i think, we have to plan  a second visit. admission charge for kids and teens up to 17 years is free by the way. happy monday everyone!

16 Kommentare

  1. Tausend Dank für diesen tollen Tipp!! Wenn wir Ende April mal wieder in Bremen sind, werden wir auf jeden Fall ins MK&G! Besonders genial ist, dass ich dann auch die kleinen Welten sehen kann!!
    Ich freu mich jetzt schon!

    • die sind auch echt sehenswert. ich war total fasziniert! viel spaß dann…

  2. Oh, schön! Wir sind Anfang Mai wieder in Hamburg und wenn neben Fußball und Paternoster-Fahren noch Zeit bleibt, kommt das auch auf den Zettel! Ich bin ja ein großer Coco-Fan und für Mode ist die Große auch immer zu begeistern….

    Tausend Dank und liebste Grüße,
    Tina

    • die "kleinen welten" werden euch sicherlich auch umhauen. die sind so unglaublich.

  3. Anonymous
    3

    Hallo Nic
    Die Spiegelkantine finde ich auch cool. Toll, das sie gerettet wurde.
    Hoffe die Erkältung hat euch nur Sonntag erwischt.
    Viele Grüsse
    Brigitte

  4. sonja
    5

    Da wären wir gern dabei gewesen – supergeil! 1969 war übrigens ein Top-Jahr!!
    Sonja:-*

  5. Diese Spiegel-Kantine ist ja ein Wahnsinn. Wenn ich mir vorstelle dort betrunken zu feiern, dann drehen sich die Augen sicher doppelt so schnell ;-) Wenn ich es denn endlich mal wieder nach HH schaffe, werde ich das Museum ganz sicher auf der To-See-List haben.

    Lieben Gruß,
    Anja

  6. Das sieht echt TOLL aus! Mal sehen, wann es uns mal wieder nach Hamburg verschlägt….
    Wir haben übrigens aus dem Kinderzimmer meines Mannes noch einen quietschorangefarbenen "Zocker" von Colani – der ist der gleichen Zeit entsprungen wie die Kantine.
    LG Anja

  7. Sabine
    11

    Wenn sie irgendwann mal in der Spiegel-Kantine feiern sollten und gerne noch unbekannte, aber doch nette Menschen einladen möchten…..ich bringe auch meinen heiß geliebten und dann lecker bestückten Käse-Pilz mit! Und für die Musik könnte der gute Mayer Hawthorne sorgen!! Aaaahhh, das wäre der burner (nicht wirklich zeitecht 70er, aber so zum Warmwerden….)….groovy!!
    Aber im Ernst, wenn ich irgendwann mal wieder gen Norden komme, möchte ich unbedingt ins Museum! (Bedankt für den Tipp!) Ich liebe Museen, ja, im echt! Und Sie wissen ja, irgendwann wird auch in Kassel wieder das Tapetenmuseum eröffnen…irgendwann…..vielleicht ists bei der nächsten documenta wieder auf! Und wenn Sie dann wieder vor Ort sind, planen Sie auch mal das Museum für Sepukralkultur ein – ganz toll gemacht! Gucken sie mal!

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