#tagged | Mein Leben mit 17 – ein 1987 Flashback und lauter Dinge, die ihr nicht von mir wusstet

#tagged | Mein Leben mit 17 - ein 1987 Flashback | luzia pimpinella

Dieser Tage fühle ich mich eigentlich so weit entfernt von meinem 17-jährigen Ich, wie lange nicht mehr. Seit Montag habe ich nämlich mal wieder einen eingeklemmten Ischiasnerv und schleiche hier herum wie mit 90. Wo ist mein Rollator?

Aber Nadine von Planet Hibbel hat mich via Instagram vor ein paar Tagen getaggt und gefragt, wie mein Leben mit 17 aussah!? Das war 1987! Erst dachte ich so… Holy Crap, was für eine peinliche Frage!!! Allein die Achziger – was für eine rundum peinliche Zeit, wenn ich jetzt so zurück denke.  Aber dann machte es mir irgendwie Spaß, über diese Frage nachzudenken und herausgekommen ist am Ende ein persönlicher 1987 Flashback, der meinen Instagram-Rahmen komplett gesprengt hätte. Deshalb erfahrt ihr heute seit langer Zeit mal wieder ein paar „Radom Facts about Me“ hier im Blog über mich.

Ich mit 17? Hier kommt mein 1987 Flashback – 17 random facts about me when is was 17…  

Mit 17 – trug ich Dauerwelle. Natürlich. Big Hair war immer noch das, was man haben musste und jeden Morgen machte ich mit einem Lockenstab ein unglaubliches Gewese darum, die schrecklich krisselige Dauerwelle in eine schöne große Lockenpracht zu verwandeln.

Mit 17 – trug ich natürlich fette Schulterpolster. Mein im Rückblick wohl peinlichstes Kleidungsstück war ein pinker Plüsch-Kurzmantel mit Leopardenflecken. Ich liebte ihn! Leider gibt es kein Foto von mir diesem Fashion Faux-Pas. Vielleicht auch dem Himmel sei Dank.

Mit 17 – benutze ich am liebsten lila Lidschatten, was natürlich unmöglich aussah. Wenn meine Mutter mir dann sagte, dass ich aussähe, als hätte mir jemand ein Veilchen verpasst, war ich stinksauer.

Mit 17 – hatte ich mich mit meinen Sommersprossen, mit denen ich in jüngeren Jahren immer ganz schlimm gehadert hatte, endlich angefreundet. Ich liebte sie sogar und versuchte nicht mehr, sie mit Bleichcremes und anderen kosmetisch fragwürdigen Experimenten loszuwerden.

Mit 17 – gehörte ich zu denen mit der großen Klappe! Introvertiert, still und angepasst sein, war nicht mein Ding. Wenn ich eine Meinung hatte, dann musste ich die auch loswerden. Was mir in einigen Schulfächern echt gute Noten bescherte, in anderen eher nicht.

Mit 17 – liebte ich in der Schule Englisch {sogar so eine schwere Kost wie Shakespeares Macbeth} und hasste aus tiefstem Herzen Mathe. Mathematische Logik ist mir bis heute ein Buch mit sieben Siegeln. Meine Talente langen da eindeutig anderswo. Ich war dafür super in Biologie und hatte zu der Zeit noch vor, unbedingt Meeresbiologie zu studieren. Oder Stewardess zu werden. Haha.

Mit 17 – war ich so oft ein bisschen neidisch auf meine damals beste Freundin, die aus einem wohlhabenden Elternhaus stammte. In ihrem Leben schien alles so easy, während meines irgendwie eine Kathastrophe war. Heute sehe ich das gar nicht mehr so. Im Nachhinein glaube ich, dass es für die Persönlichkeitsentwicklung eines Menschen, besser ist, sich in seinem Leben auch mal durchbeißen zu müssen, ohne dass einem alles zu leicht gemacht wird.

Mit 17 – war ich noch nicht viel gereist, obwohl ich ständig davon träumte. Für unsere Familie war schon allein aus finanziellen Gründen ein Urlaub seit vielen Jahren indiskutabel gewesen. Aber Dank eben besagter, bester Freundin und ihren echt knorke Eltern hatte ich doch schon ein bisschen von der Welt gesehen: Gran Canaria und sogar New York! Bis heute ist mir allerdings unverständlich, wie wenig mich NYC als 17-Jährige geflasht hat.

Mit 17 – las ich leidenschaftlich gern Stephen King. In 1987 war mein Lieblingsbuch *SIE {Misery}. Bis heute gehört übrigens die Verfilmung mit der genialen Kathy Bates und James Caan zu meinem Lieblingsgruselfilmen. In der Schule lasen wir *Die Wand von Marlen Haushofer. Dies sollte über die Schullektüre hinaus, eines meiner Lieblingsbücher bleiben, dass ich noch x Mal in meinem Leben lesen würde.

Mit 17 – war ich eigentlich nie ein richtiges Fangörl von irgendjemandem – und auch vor 17 und auch nach 17 nicht. Ich fand mal den und mal den gut. Aber Kreischanfälle hätte ich wegen niemandem bekommen. Klar, ich liebte Depeche Mode, wie so viele, aber ich wäre bei einer Begegnung mit Dave Gahan & Co garantiert nicht in Ohnmacht gefallen.

Mit 17 – musste ich meinen kleinen, 7 Jahre jüngeren, Bruder auf ein Rick Astley Konzert begleiten und hasste meine Mutter dafür, dass sie mir das angetan hatte. Nach dem Konzert habe ich niemandem verraten, dass ich es wider jeglicher Erwartung richtig geil fand, weil das kleine, rothaarige Milchbrötchen da auf der Bühne eine mega Show gemacht und und ebenso mega live gesungen hat.

Mit 17 – hatte ich ständig heftigen Stress mit meiner Mutter und meinem Stiefvater. Das lag sicher nicht nur an meiner großen Klappe, sondern daran, dass es einfach insgesamt eine schwierige Zeit war. Am Ende war auch der Grund, warum ich schon ein Jahr später von jetzt auf gleich von Zuhause auszog, die Schule wechselte und mein Abitur an einem anderen Ort machte.

Mit 17 – rauchte ich schon täglich. Das war tatsächlich damals so, wenn man zu den Cool Kids gehörte. Wie gut, dass es heute unter den Jugendlichen eher verpönt ist! Das Rauchen sollte ich auch erst mit 30 wieder aufgeben, nachdem ich bei 2 Schachteln am Tag angekommen war. Den ein oder anderen Vollrausch hatte ich auch schon hinter mir. Meine Lieblingsdrinks waren Bier {daran hat sich bis heute nicht geändert ;)} und Bacardi-Cola {daran schon}. Ehrlich gesagt, bin ich heute wirklich heilfroh, dass meine eigene Tochter so völlig anders tickt als ich damals…wer hätte gedacht, dass meine Große-Klappe-Gene sich rezessiv vererben würden. ;)

Mit 17 – Hasste ich meine kleine Heimatstadt und war jedes Mal froh, wenn ich irgendwie aus ihr heraus kam. Und wenn es nur zum Shopping in die nächstgelegene größere Stadt Göttingen war.

Mit 17 – hatte ich meinen ersten langjährigen Freund und eine über knapp 200 Kilometer funktionierende Fernbeziehung. Ich hatte ihn ein Jahr zuvor auf einer Klassenfahrt kennengelernt. Ich sollte dann mit 18 sogar zu ihm und seiner Familie ziehen und noch bis zum Abitur mit 19 mit ihm zusammenbleiben. Danach trennten sich unsere Wege, aber ich bin sehr dankbar für diese Zeit, die mit viel Ausgeglichenheit gab.

Mit 17 – ging ich eigentlich nie zum Tanzen in die Disko, was auch an meinem eben erwähnte Freund lag. Der hielt sich nämlich für einen grandiosen Tänzer, mutete aber auf der Tanzfläche eher wie ein Bewegugslegastheniker an. Das Ding mit der Selbst- und der Fremdwahrnehmung. Ihr wisst schon. Meine großen Club-Tage mit nächtelangem Abgezappel sollten erst mit 19/20 beginnen – gerade rechtzeitig zur Techno-Welle. ;)

Mit 17 – ging ich dafür, aus oben genannten Gründen, mit meinem Freund fast jedes Wochenende ins Kino. The Untouchables, Der letzte Kaiser, Gottes vergessene Kinder, Angel Heart und Platoon waren meine persönlichen Top-Filme in 1987. Nach Platoon konnte ich den ganzen Abend nicht mehr aufhören zu weinen. Bis heute kriege ich Gänsehaut, wenn ich nur ein paar Takte aus der klassischen Titelmelodie Adagio for Strings höre.
Nachdem ich mich hier jetzt 17 Mal so geoutet habe, glaubt ja nicht, dass ihr mir jetzt mit euren „Random facts about YOU“ so einfach davon kommt. Ich lese solche Listen nämlich genau so gern und jede einzelne von euch Leserinnen {oder Lesern} ist herzlich eingeladen, in diese Challenge mit einzusteigen.

Aber da sind natürlich auch ein paar Instagrammer- und Bloggerinnen, die ich ganz heimtückisch, ganz direkt taggen möchte. Als da wären: Katha von @katastophal, Claudia von @frauliebstes, Clara von @tastesheriff, Maren von @minzawillsommer, Selmin von @tweedandgreet, Saskia von @deeskueche, und das @küstenmaedsche. Ich freue ich auf eure Flashbacks. Mögen sie nicht peinlicher sein als meiner es ‚eh schon ist. ;) Viel Spaß!

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25 Kommentare

  1. Wie geil ist das denn. Okay, 1987 war ich 10 Jahre alt, aber generell…soviele Fakten, wo ich nur rufen kann „Hier auch, hier auch…“ wenn auch zeitversetzt etwas später. Herrlich.
    Ich glaube, an gewissen Dingen kam man einfach nicht vorbei – auch 4-5 Jahre später. Ausser der Dauerwelle. Aber das lag daran, daß mir immer ein verdammter Kurzhaarschnitt verpasst wurde.

    Hab ein tolles WE und Frau Hibbel hat ja eh auch immer mit die tollsten Beiträge.
    Dicken Gruss aus der Hauptstadt.

  2. Harhar. Danke. Ich habe sehr gelacht, Nic. Ja die 80er waren irgendwie schrecklich aber rückblickend auch sehr witzig, da einzigartig schrill. Da bekomme ich ja fast auch nochmal Lust auf nen Blog-Review.

    Und oh ah….danke, liebe Frau M. vom 10. Stock links. Jetzt hab ich ganz rote Öhrchen. :)

    • Ich konnte das auch nicht alles in einen Instagram-Post quetschen, Nadine… ;) Und ich fand das Thema für den Blog auch mal witzig. Danke also für’s Taggen!

  3. Sehr viele Berührungspunkte, nur 1987 war ich schon 19, liebte Steven King (schwarz), war auf mehreren Depeche Mode Konzerten, ohne zu kreischen, aber mit zu tanzen, hatte Dauerwellen und Schulterpolster und war auch ständig im Kino, was macht man sonst in der Kleinstadt?
    Heute ist nach 2,5 Wochen den erste Tag an dem ich keine Schmerzmittel nehme wegen meinem Rücken…. ach ja, manches war 87 doch besser ;-)

  4. Ha, klasse! Ich hatte es schon auf IG gelesen aber war noch nicht zum Postlesen gekommen. Wie herrlich. Ich war 1987 16 Jahre alt – wir sind also quasi gleichalt – und habe bei fast allem heftig genickt. Ha, Barcardi-Cola, örgs… ich kann bis heute keinen Rum trinken! Fangirl war ich, mehr oder weniger, zumindest in abgeschwächter Form. So mit Sammelalbum und jeder Menge Bravo Postern: Prince!! Auf einem Rick Astley (Michbrötchen, kicher) war ich zwar nie aber sobald ich Lieder von ihm höre versetzt es mich zurück in einen Wohnwagen nach Renesse. Mit zuviel Genever.
    Ich könnte so weiter machen… danke für den klasse Rückblick!

    • Haha, also Rum kann ich schon wieder (selten mal) trinken, aber never ever irgendetwas gemixtes mit Cola! Nie wieder. Wenn ich deine Liste so lese…. vielleicht solltest du dich von mir getaggt fühlen und einem Blogpost verfassen? ;)

  5. Hallo liebe Nic,bei deinen Zeilen muss ich schmunzeln, weil manche Dinge einfach stimmen….ich komme zwar aus der ehemaligen DDR und mit Reisen und auf Konzerte gehen war das wohl doch anders als bei euch..aber Fan von Depeche Mode z.B. war ich auch..Dauerwellen waren auch bei uns groß geschrieben, genauso wie Schulterpolster :-) . Trotz allem war es eine schöne Zeit und manchmal muss man sich die Erinnerung zurück holen und seinen eigenen Kindern davon erzählen. Wenn ich Fotos von früher sehe..oh Hilfe…..das ist doch oft zum lachen…aber trotzdem schön…LG Kati

  6. Anja
    6

    Hallo Nic,
    Manchmal muss man wieder an die Vergangenheit erinnert werden. Danke für die Einblicke in deine!
    Ich war damals schon 23, kam getade von einem USA-Studienjahr zurück und trug ebenfalls Dauerwelle und Schulterpolster. Lieblingslektüre waren Viktoria Holt und historische Krimis, bei Musik stand ich eher auf Whitney Houston(inkl. Wandposter) und Barbra Streisand.
    Nach der Kindheit auf dem Dorf fand ich meine Uni-Stadt mit vielen Kneipen und Cafes schon ziemlich aufregend. Ich glaube , ich krame mal wieder meine alten Fotoalben hervor😁.
    Danke für die Inspiration. LG Anja
    PS: In NYC war ich damals auch kurz (aufm Roadtrip), und war sehr beeindruckt. Ich würde gerne mal wieder hin.

  7. Susanne H.
    7

    Liebe Nic, wie so oft finde ich viele Überschneidungen, bin halt auch Jahrgang 1970 ;-)
    Mit Rauchen (bis 1997), Schulterpolstern, Depeche Mode (mehrere Konzerte) und sogar der Dauerwelle (aber nur einmalig…) kann ich dienen. Kino auch, ich erinnere besonders eine „Dirty Dancing“-Manie…
    Jetzt habe ich gelesen, dass du Meeresbiologin werden wolltest. Da frage ich jetzt mal ganz neugierig: hast du eigentlich in irgendeinem Post schon mal geschrieben, was du nach der Schule gemacht hast bzw. was du gemacht hast, bevor du Bloggerin wurdest?
    Danke für den Flashback, liebe Grüße, Susanne

    • Oh nein! Dirty Dancing habe ich mich bis heute verweigert und habe den Film echt noch nie gesehen. Noch nie. Ich habe nicht mal eine Ahnung, was es mit dem öminösen Wassermelonen-Getrage auf sich hat, haha. ;D

      Nach dem Abitur habe ich, in Ermangelung eines sofortigen Studienplatzes {mein Notendurchschnitt war mit 2,9 nicht so brilliant ;)}, eine Ausbildung zur Biologisch-Technischen-Assistentin gemacht. Danach habe ich in einem Forschungsprojekt an der Braunschweiger Uni gearbeitet und habe, nach den Einblicken ins Studium, die ich dort hatte, beschlossen, den Plan Biologie-Studium nicht weiter zu verfolgen. Ich hatte mich inzwischen auch an ein gutes Gehalt gewöhnt. ;)

      Ich habe dann in verschiedenen Jobs gearbeitet – im letzten sehr unglücklich – was dazu führte, dass ich mich irgendwann umorientierte. In den Jahren, bevor Luzie geboren wurde, habe ich als Quereinsteigerin in einer hamburger Werbeagentur gearbeitet und mich dort im Back Office auch hoch gearbeitet. Die Agentur hat leider den Umzug der ganzen Musik-Labels und Plattenfirmen von HH nach Berlin nach der Jahrtausendwende nicht überlebt, denn das war die Hauptklientel. Während ich in meiner Elternzeit war, ging sie pleite. Was sehr schade war, denn eigentlich wollte ich dort nach meiner Babypause wieder arbeiten…. oder auch nicht, denn in der Zeit fing ich mit dem Bloggen an. ;)

    • Susanne H.
      7.2

      Hallo Nic, lieben Dank, dass du meine Neugier gestillt hast ;o) Ein Biologiestudium war zu der Zeit von den Berufschancen her auch echt schwierig. Meine Schwester (1973) hat Bio studiert und eine zeitlang als Pharmareferentin gearbeitet. Das war damals das Schicksal vieler Biologen. Ich weiß gar nicht genau, ob sich der Arbeitsmarkt für Biologen heutzutage verbessert hat…?
      Den Quereinstieg in die Werbeagentur stelle ich mir spannend vor, denn das ist ja eine ganz andere Welt als die Laborwelt. Und dass die Werbeagentur pleite ging und du eine erfolgreiche Bloggerin wurdest, ist dann natürlich für mich als deine Leserin ein Glücksfall :o)

      Und übrigens: bei Dirty Dancing hast du dann doch was verpasst :D

      Liebe Grüße, Susanne

  8. Anita
    8

    Hallo Nic,
    dein Rückblick war richtig schön zu lesen. Mich würde auch interessieren, was du statt Meeresbiologin geworden bist.
    LG, Anita

  9. Die 80er – eine echte Hassliebe oder?
    An unserer Schule, wahrscheinlich nicht nur da, waren adidas Stiefel soooo in, kombiniert mii Tennissocken und engen Hosen! Die Sneaker Stiefel von adidas konnten wir uns nicht leisten, haben aber welche von Puma im Sale entdeckt, in DOTTERGELB ! Wie hochpeinlich war das denn?
    Liebe Grüße, Dani

  10. Ach, wie lustig! Meine Oma sagt immer „Wer den Schaden hat, barucht für den Spott nicht zu sorgen!“. Ich lache herzlich! Ich habe es übrigens auch ohne 80er zu einer sehr unrühmlichen Dauerwelle gebracht und habe dann fast 1 Jahr lang das Modell „strenger Zopf“ getragen, da ich mich sebst so schrecklich hässlich fand. Liebe Grüße ;-*

  11. Sandra
    11

    Ach wie schön! Danke für die Anregung mal kurz nachzudenken wie das so war mit 17. Ich war im übrigen zwangsweise zur Begleitung einer 14-jährigen zum „New Kids on the block“ Konzert verdonnert. Ich weiß noch das ich das kreischende Mädchen in 5 Millisekunden im Pulk anderer kreischender Mädchen in der Arena verlor und Blut und Wasser geschwitzt habe, ob ich sie nochmal wiederfinde oder ob sie ohnmächtig vom Rettungspersonal aus der wogenden Masse hysterischer Teenager gezogen wird…..;-). Und bei mir wars Whiskey, also wirklich nie wieder egal ob pur oder mit Cola oder was auch immer *schauder*. Über die Klamotten breite ich mal den Mantel des Schweigens, obwohl mit 17 war ich überzeugter Waver und großer Fan von The Cure (an letzterem hat sich bis heute auch nichts geändert).

    Liebe Grüße, Sandra

  12. Gabriela
    12

    Großartig Nic!
    1987 war ich 16, also quasi gleich alt. Und natürlich habe auch ich Schulterpolster und Dauerwelle (homemade…) getragen und Depeche Mode geliebt. Und U2. Duran Duran hingegen ging gar nicht.
    Modisch gesehen waren die 80er wirklich gruselig. Ich kann mich noch so gut erinnern… Moonwashed Jeans, Cowboystiefel, wilde Lockenmähnen, Tennissocken, Bundfaltenhosen… uaaaahhhh!
    Nachdem ich meiner Mutter wochenlang beschwatzt hatte mir echte adidas „allround“ zu kaufen, habe ich den neuen Schuhen im Garten sofort einen Used-Look verpasst, weil die so weiß und neu irgendwie peinlich waren. Meine Mutter war stinksauer!
    Und beim Geruch von Bacardi-Cola wird mir heute noch schlecht, nachdem ich dem Gesöff meinen ersten Vollrausch zu verdanken hatte.

    Liebe Grüße,
    Gabi

    PS: auch ich habe noch NIE Dirty Dancing geschaut!

    • Haha, na das nenne ich ja mal eine Liste an Gemeinsamkeiten, Gabriela.

      Allerdings habe ich meine Allround nicht ganz so behandelt… ich hatte sie aber auch mühsam selbst zusammen gespart. ;)

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