Random Acts of Kindness – mein Plädoyer für mehr handgeschriebene Worte & liebevolle Briefchen

Dieses Blopgposting enthält Werbung - This is a Sponsored BlogpostDieses Posting ist in Kooperation mit *PILOT Kreativ Pen und mit viel Liebe zum handgeschriebenen Wort entstanden.

Ich mag handgeschriebenen, kleinen Zettelchen sehr. Natürlich nicht all die To Do Listen und Merkzettel, die ich mir selbst schreibe. Die nicht so sehr, die bedeuten nämlich nur Arbeit. Nein, ich meine diese kleinen Nachrichten, die man von Menschen bekommt, die man liebt. Die bedeuten nämlich so viel mehr.

Der kleinen Brief meiner Tochter zum Muttertag zum Beispiel, den sie mir zusammen mit dem selbst gemalten Aquarell von David Bowie als Ziggy Stardust schenkte. Da steckte so viel Liebe und Künstlerleideschaft drin. Luzie mag es sehr, zu zeichnen und zu malen und wenn sie schreibt, dann ist das auch fast wie Miniaturkunst. Manchmal sage ich schon: „Schatz, in der Schule solltest du vielleicht nicht soooo winzig schreiben, sonst brauchen die Lehrer ja eine Lupe zum Lesen.“ Aber natürlich ist ihr das völlig egal. Sie liebt feine Linien. Deshalb braucht sie auch auch immer alle möglichen Fineliner, solche wie die *Drawing Pens von Pilot – für die feinen Details ihrer Zeichnungen und eben auch zum Schreiben.

Dann sind da noch diese kleinen, handgeschriebenen Zettelchen, die mein Mann mir manchmal vor die Schlafzimmertür legt, wenn er ganz früh für eine Geschäftsreise aufstehen muss und mich nicht wecken will. Meistens sind es Post-Its, aber seine „Hab einen wunderschönen Tag, mein Schatz! Wir telefonieren heute Abend.“ Nachrichten, die bedeuten mir sehr viel. Es sind eben die kleinen Dinge, die Aufmerksamkeit… deswegen sind mir diese kleinen, liebevollen Nachrichten eben auch viel kostbarer als ein dicker Blumenstrauß oder ein anderes Geschenk.

Wir leben in einer digitalisierten Welt, in der kaum noch mit der Hand geschrieben wird… wenn man mal vom trendy Hobby des Hand-Lettering absieht. Schreiben, das heißt für uns doch eigentlich nur noch Tippen. Und ganz ehrlich… wenn wir wirklich mal wieder mit der Hand schreiben müssen, haben wir oft schon bei einer Postkarte einen Krampf in der Hand. Und wir fragen uns, wie wir früher seitenlange Liebesbriefe schreiben konnte oder eine sechsstündige Abi-Klausur!? Ich frage mich das zumindest.

Dabei können handgeschriebene Worte so etwas Besonderes und kleine Nachrichten können echte Liebesbeweise sein…

Ein Hurra auf handgeschriebene, kleinen Zettelchen Aufmerksamkeiten & „Random Acts of Kindness“ in einer digitalen Welt, in der fast nur noch getippt wird. 

DU ROCKST DAS! Naja, bei Abi-Klausuren sind wir hier noch lange nicht, aber die Schule und die Lernerei sind schon oft genug echter Stress hier. Vielleicht hilft so ein Zettelchen in der Federmappe auch nicht komplett vor der Prüfungsangst, die sich vor einer blöden Mathearbeit im Magen breit macht, aber es zeigt: „Ich denke an dich! Du schaffst das schon!“.

DANKESCHÖN fürs Pepper-Sitting! Unsere Nachbarn sind die beste Katzen-Ersatzfamilie der Welt. Sie lieben unseren Thai-Kater Pepper und kümmern sich ganz entzückend um ihn, wenn wir mal übers Wochenende weg oder im Urlaub sind. Das ist großartig und wir sind sehr dankbar dafür, dass sie ihm immer auch Familienanschluss bei sich geben. Denn unser Peppermann ist eine Fellnase, die etwas mehr braucht als nur einen reinen Dosenöffner.

Ohne unsere Nachbarn wären wir also manchmal ganz schön aufgeschmissen, wenn es um die Katerbetreuung ginge. Das ist Grund genug, öfter mal DANKE zu sagen… oder auch zu schreiben.

FÜR IHN! Neuerdings kommt es ja öfter vor, dass ich auf Reisen bin und Herr P. allein zu Hause den Strohwitwer gibt, als umgekehrt. Auch wenn ich glaube, dass er die „Ruhe“ ohne mich auch mal genießt, und sich wahrscheinlich auch nicht langweilt. Man weiß ja nie… und ein bisschen Einschlaf-Hilfe, wenn die Frau nicht neben einem liegt, kann ja nie schaden. Schließlich ist es wissenschaftlich erwiesen, das Männer besser schlafen, wenn ihre Frauen ihnen beim Schnarchen Gesellschaft leisten. ;)

{Das Buch *Journey Man – 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs hat mein Mann übrigens mittlerweile ausgelesen und für sehr amüsant und kurzweilig befunden.}

MIT LIEBE GESCHMIERT! Was ist bitte schöner, als ein Essen, das man sich nicht selbst zubereiten muss, sondern das jemand mit Liebe für einen gemacht hat? Und dann gibt es da so stressige Arbeitstage, da kann man eine kulinarische Zuwendung ganz besonders gut gebrauchen. Selbst wenn Currywurst ja auch mal ganz lecker ist, selbst geschmierte Stulle kann viel leckerer sein – vor allem wenn sie von Herzen kommt.

Unsere lieben Nachbarn haben sich über die Pfingstrosen übrigens sehr gefreut, als ich sie ihnen, samt Kärtchen und Foto vom Peppermann, dann persönlich überreicht habe. Als unsere Nachbarin die Tür öffnete, hockte unser Kater gerade bei der Familie im Wohnzimmer, als wäre es das Selbstverständlichste von der Welt. Ganz selbstverständlich stand da übrigens auch so ein Katzdings, das sie extra für ihn haben. Wie süß ist das denn? Ich bin so dankbar, dass sie für ihn da sind. Dann können wir nämlich beruhigt auf unseren Kanada-Roadtrip gehen. ♥

Und ihr? Wem schreibt ihr liebevolle, kleine Zettelchen. Oder wer schreibt sie euch? Liebt ihr es auch so, völlig überraschend mal eine handgeschriebene Aufmerksamkeit zu finden? In diesen Sinne… habt einen schönen Sonntag und schreibt doch mal wieder.

P.S. Die breiteren Buchstaben habe ich übrigens mit dem *Parallel Pen Tintenfüllhalter von Pilot geschrieben. Normalerweise komme ich mit Kalligraphie-Füllern immer nicht so richtig gut klar – auch weil mir da etwas die Übung fehlt. Aber dieser in 2,4 mm Breite schreibt herrlich „smooth“, ganz ohne Kratzen auf dem Papier.

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8 Kommentare

  1. Ein Hoch auf das geschriebene Wort. Ich schreibe auch nach wie vor gerne Postkarten – auch wenn schon lange vorher Fotos aus dem Urlaub über whatsapp und Co geteilt wurden, ein geschriebenes Wort auf einer „altmodischen“ Postkarte kann das nicht ersetzen.

    Deine Beispiele zeigen sehr gut, welch große Wirkung so ein kleiner Gedanke haben kann, liebe Nic. Mein Freund hatte mir vor Jahren mal eine Friends-DVD als Willkommensgeschenk auf das Bett gelegt – das Gefühl und die Freude darüber trage ich heute noch im Herzen. Vielleicht gilt das ja auch für den journey man :-) Übrigens wirklich ein klasse Buch!

    Liebe Grüße, Nathalie

  2. Ich musste lachen, als ich Deine Überlegungen über die Abi-Klausuren las: genau das denke ich auch so oft! Eigentlich schreibe ich meist nur noch an der Arbeit, wenn es etwas schnell zu notieren gibt, oder eben Einkaufszettel. Ab und zu kommen To-Do-Listen hinzu, das war es dann aber auch bald schon.
    Ich schreibe auch gerne meinem Freund Notizen, wenn ich nicht wie abgesprochen zu hause bin, jedoch nur auf gelbe Post-Its. Vielleicht sollte ich Deinen Beitrag als Inspirationsquelle nutzen und das ein wenig abgucken. Danke!

  3. Bettina
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    Ein toller Post! Ich liebe so Botschaften auch! Als mein Mann während des Studiums an der Tankstelle jobbte habe ich ihm fast immer eine kleine „Aufmunterungsbotschaft“ mit Liebeserklärung mit in seine Brotzeitbox getan. Ich glaube, es hat ihm die Schicht immer etwas angenehmer gemacht :). Jetzt arbeitet er nur noch von zu Hause aus, da wurde es weniger mit den Zettelchen… Vielleicht sollte ich deinen Post als Anregung nehmen, meinem Mann mal wieder ab und zu was ins Büro zu legen ;)!

    Vor einiger Zeit hatte ich Blanco-Servietten zu Hause und habe ab und zu für jedes Familienmitglied zum Frühstück etwas auf die Serviette gemalt/geschrieben. Für meinen kleinen Kinder einen Clown oder einen Hasen :) und für meinen Mann einen lieben Guten-Morgen-Gruß. Die Stimmung am Frühstückstisch war gleich viel netter. Ich werde jetzt gleich Servietten für morgen früh bemalen ;)! Vielen lieben Dank für die „Erinnerung“ und schönen Abend noch!

    • Liebe Bettina, das ist doch eine gute Idee! Er freut sich bestimmt auch über Zettelchen im Home-Office. ;)

      Die Servietten-Idee finde ich ja auch sehr süß. Ich glaube, das gucke ich mir mal ab. ;)

  4. Ich LIEBE das geschriebene Wort auch heiß und innnig :) Als meine Tochter in die Schule kam (sie konnte schon lesen) hab ich ihr in die Brotdose eine kleine Geschichte geschrieben, die jeden Tag ein bisschen weiter ging. Ich schreibe schöne Worte an die Wände oder manchmal sogar auf den Arm. Und – ich sticke sie auf Stoff, das macht total Spaß, auch wenns lange dauert. Die Stifte sehen toll aus!

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