#my2cents | Reisen in Zeiten der Über-Inspiration – mein Pro & Kontra zu zuviel Travel In- und Output

Reisen in Zeiten der Über-Inspiration | Pro und Contra zu zuviel Travel Input bei der Reiseplanung | luzia pimpinella #my2cents

Zuviel des Guten kann ja manchmal ganz schön Bauchweh machen. Und manchmal denke ich, das gilt für gutes Essen genau so {da kann ich nämlich gerade ein Lied von singen} wie für zuviel Inspiration. Über-Inspiration. Vielleicht werde ich euch heute ein bisschen überraschen und auch verwundern mit meinem Geständnis und meinen Gedanken zu einem Mechanismus, von dem ich selbst ein Teil bin {und das auch sehr, sehr gern}. Aber es gibt eben nicht nur immer die Trallafitti-Seite von schönen Dingen, sondern auch die nachdenkliche.

Das mit der übermäßigen Inspiration ist ein bisschen so wie eine überfüllte Speisekarte mit 156 Gerichten. Da weiß man am Ende auch nicht mehr, was man eigentlich essen soll. Beziehungsweise man möchte gerne alles probieren, aber das geht ja schlecht. China Restaurant lässt grüßen. Am Ende denken wir oft, das falsche Mahl gewählt zu haben, das auf dem Nachbarteller sah viel leckerer aus! Oder aber es ist wie mit Pinterest-Ideen. Wir sammeln Tausende davon und was probieren wir am Ende davon wirklich aus? Ja genau. Und was gibt uns das für ein Gefühl? Ein eher gestresstes und den Eindruck, irgendwie nichts gebacken zu bekommen. So wie die anderen!

Die anderen, die man eigentlich so sehr mag, deren Inspirationen man liebt und deswegen auch sucht… die sind nämlich leider auch immer ein latenter Stressfaktor. Die machen tolle Sachen, schaffen mehr in 24 Stunden, sehen tolle Orte, kennen immer the last hot Shit und sind auch überhaupt viel cooler als wir selbst. Die alte Leier – the grass is always greener over there. Ja, und das geht einem selbst dann so, wenn man eigentlich ein Teil dieses Ganzen ist.

Das soll jetzt absolut nicht heißen, dass ich das alles nicht liebe! Ich hatte ja eingangs angedeutet, dass dieser Post vielleicht ein bisschen schizophren sein könnte. Ich möchte auf keinen Fall wieder in die Zeit zurück, in der wir Reisen ausschließlich im Reisebüro buchen konnten. Zeiten, in denen uns Leute Trips verkauften zu Destinationen von denen sie eigentlich wenig Ahnung hatten, weil sie selbst noch nie dort waren. Ich liiiiiebe persönliche Empfehlungen von vielreisenden Menschen, die genau wissen, wovon sie reden, weil sie eben eigene Erfahrungen gemacht haben. Ich wünsche mir auch nicht die Zeiten zurück, als in den meisten Print-Reiseführern nicht viel mehr als gängige Sehenswürdigkeiten und ein bisschen Landes-/Ortsgeschichte zu finden waren. Obwohl ich sagen muss, das die *Lonely Planet Reiseführer wirklich schon sehr früh mit Insider-Tipps glänzten. Ohne einen solchen hätten wir im Jahr 2000 auf unserer Hochzeitsreise niemals allein den Dschungel der Insel Rarotonga durchquert. Denn er enthielt eine Wegbeschreibung à la „und dann seht ihr rechts ein paar baumhohe Farnwedel, da müsst ihr rechts… und an dem kleinen Flusslauf kommt irgendwann ein Stein in Form einer Birne, da müsst ihr links.“. Aber ich schweife schon wieder ab…

Also nein, ich möchte nicht zurück zu weitgehend ahnungslosen Zeiten, in denen man Dinge / Orte  / Köstlichkeiten verpasste, einfach weil man nichts darüber wusste. Ich ich möchte nicht zurück in Zeiten wo eine zerfledderte Landkarte die die einzige Orientierungsmöglichkeit war, wenn man gerade keinen Einheimischen zur Hand hatte, den man fragen konnte. Ich liebe Google Maps und diese ganzen schönen technischen Gadgets, die das Reisen leichter machen. Ich liebe es, dass wir uns nicht mehr nach der Ankunft am Urlaubsort für horrende Telefongebühren bei den immer liebevoll über-besorgten Schwiegereltern melden müssen. Denn sie sehen jetzt ziemlich unmittelbar auf Instagram, dass wir gut angekommen sind und uns wie Bolle amüsieren. Oder wir tippen auf Whatsapp mal eben ein „Wir sind da!“. Ich finde es großartig, mal eben unterwegs online etwas nachschauen zu können, seien es Öffnungszeiten, Adressen, Bahnverbindungen oder was weiß ich nicht alles sonst noch. Es macht mir Spaß, von unterwegs unsere Urlaubs-Impressionen online zu teilen und noch mehr Spaß macht es mir, wenn jemand aus meiner Community das als Inspiration sieht und selbst dort hin reist. Top of the tops ist dann der gar nicht so seltene Moment, wenn von einer im echten Leben fremdem Person eine persönliche eMail eintrudelt, mit einem Dankeschön für einen tollen Tipp.

Nein, das alles {und noc viel mehr} ist schon ziemlich geil, mit dem ganzen Travel-Input und Output, mit den technischen Möglichkeiten und der Digitalisierung der Reiserei. Aber es gibt eben auch Momente, da hat man dadurch einfach nur zuviel von allem. Zu viele Möglichkeiten, zu viele Tipps, zuviel Inspiration, zuviel selbstgemachten Druck… und definitiv zu wenig „Lalala, keine Ahnung, was wir heute machen…. öh, mal sehen!“.

Wenn ihr selbst gerne reist und auch online viel unterwegs seid, wisst ihr vielleicht ganz genau, was ich meine. Wenn ihr selbst Blogger seid und auch mal über eure Reisen schreibt, dann wisst ihr es garantiert. Diese kleinen Stressmomente sind natürlich nicht die Regel {dem Himmel sei Dank!}, aber sie poppen ab und an ganz unvermittelt auf. Auch bei mir… und ich erzähle euch gern von denen, die mich ich gerade letzte Woche auf unserem New York Trip mit unseren Freunden so überfallen haben.

Wir waren jetzt in den letzten Jahren mal in NYC und haben tatsächlich fünfmal im selben Hotel gewohnt. Das Wolcott ist eines der ältesten Hotels New Yorks und eröffnete 1904 in Midtown. Mark Twain und auch Buddy Holly residierten dort einst. Wir mögen es wegen seines angestaubten Charmes alter Zeiten, wegen der wirklich großartigen Lage mitten in Manhattan und auch wegen seines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses für ein echt geräumiges Zimmer {also für New Yorker Zustände natürlich ;)}. Es ist eine tolle Location und wir wohnen gern dort, aber es ist alles andere als stylisch oder hipster!

Da passiert es dann der Bloggerin {also moi} oder der Social Media-affinen Person {dito} dann absurderweise schon mal, dass sie sich bei dem Gedanken ertappt: „Kann ich das eigentlich zeigen? Oder ist das zu wenig stylisch und total uncool?“ Würde es nicht mehr hergeben, für viel mehr Geld endlich mal im angesagten Wythe Hotel in Brooklyn-Williamsburg zu wohnen, damit es mehr für den Blog taugt?“. Lächerlich vielleicht. Aber das denkt man eben manchmal, wenn man voll ist mit Inspirationen von anderen Travel- und Lifestyle Bloggern, die vielleicht einfach wirklich einen anderen Lifestyle habe als man selbst {vor allem ein anderes Reisebudget, ein anderes Alter, keine Familie, ect. pp. – die Liste ließe sich beliebig fortsetzen}. Und noch lächerlicher… man fühlt sich plötzlich von diesen Gedanken gestresst.

Selbst der tägliche Blick in den Instagram Feed meiner besten Freundin Sonni @emmipirelli, die ja samt Family mit uns unterwegs war, konnte so einen klitzekleines Stresschen auslösen. Bei aller Liebe… „Wieso hat die denn schon so viele tolle Fotos hochgeladen und wann bloß?“. Total albern ich weiß! Hmpf.

Und dann der déja-vù Moment in einem unserer Lieblingsrestaurants in New York – bei Malatesta. Als ich wieder einmal feststelle, dass ich bei der schummrigen Beleuchtung einfach keine schönen Fotos machen kann, obwohl ich es euch im Blog doch so gern mal präsentieren würde. Eigentlich würde es nach so vielen Jahren nämlichmal mal Zeit dafür, nachdem uns unsere New Yorker Freunde Hoffi und Sonali uns schon vor 9 Jahren zu diesem tollen Italiener schleppten. Mittlerweile ist es schon nicht mal mehr so ein Insider, denn als wir den ganz neuen *Marco Polo New York zum ersten Mal durchblätterten, tauchte das italienische Restaurant da plötzlich auch als Tipp auf. Tja, auch Insider-Tipps haben eben auch ein Verfallsdatum. ;) Wie dem auch sei, ich kann eich das Malatesta immer noch wärmstens ans Herz legen. Hipster oder nicht.

Noch ein Beispiel: unsere Brooklyn-Touren mit Ina Bohses wirklich großartigem *Brooklyn Neighborhood Guide immer in der hinteren Hosentasche meines Mannes. Auch dieses kleine geniale Teil mit tollen Tipps {ein paar davon und noch mehr Infos hat sie ja neulich auch hier im Blog-Interview verraten} verbreitete leichte Panik bei mir… denn eins war ja klar, um alle tollen Tipps darin abzuhaken, müssten wir ja mindestens ein halbes Jahr bleiben und nicht nur eine Woche. Wie sollten auch nur eunen Bruchteil davon sehen, probieren, erleben…? Decisions, decisions!

Und trotzdem!

Ich werde weiterhin Über-Inspirationen sammeln als hätte der Tag 48 Stunden oder ein sich ganz von allein multiplizierendes Reisebudget. Oder als hätte mein Leben mehr als durchschnittlich 82 Jahre zu erwarten. Ich werde auch weiter fremde Reisebilder anschmachten, im Geiste mitreisen und mich einfach freuen, dass die Mädels und Jungs eine gute Zeit haben – wohl wissend, dass die tollen Fotos nie die ganze Story erzählen. Ich werde mich weiterhin lieber an persönliche Tipps halten als an Informationen aus Katalogen. Ich werden weiterhin ganz spontan Reiseziele auswählen, nur weil ich coole Instagram-Fotos von einer Destination gesehen habe. Ich werde mich wie bekloppt freuen, wenn sich ein Insider-Tipp, den ich persönlich bekommen oder in diesem Internet entdeckt habe, als echtes Highlight entpuppt. Ich werde selbst wie verrückt instagrammen, wenn es mir irgendwo gefällt und nach der Reise meine Erfahrungen, persönlichen Tipps und Urlaubsgeschichten im Blog teilen. Denn ich bin ein Teil dieses digitalen Reise-Inspirations-Dings. Und ich bin es echt gern.

Aber ich werde auch immer wieder versuchen müssen, mich von dem ganzen Travel In- und Output nicht stressen zu lassen. Mich vor Ort auch einfach mal treiben zu lassen, als immer dem nächsten mehr oder weniger geheimen Geheimtipp auf der sowieso viel zu langen Liste hinterher zu jagen. Auch mal wieder mehr los zu lassen und nicht immer im Hinterkopf zu haben, den Trip jede Minute lang zu optimieren. Luft für ganz spontane Zufallsentdeckungen zu lassen. Nicht das Gefühl zu haben, immer cool und hipster sein zu müssen. Die Optimierung beim Reisen einfach nicht zu über-treiben, bei all der Über-Inspitation auf allen Kanälen.

Und ihr tut mir bitte einen ganz großen Gefallen. Lasst euch davon auch nicht stressen. Von mir schon gar nicht! Ihr wisst ja… the grass ist always greener over there. Und am Ende sind es sowieso nur Luxusproblemchen. ;)

luzia pimpinella Machts Huebsch Gruss

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23 Kommentare

  1. Liebe Nic, das ist ja ein sehr nachdenklicher Post aber auch sehr ehrlich und das ist was ich hier bei dir so mag (plus deine wundervollen Fotos). Ich fühle mich immer gut aufgehoben, alles ist nachvollziehbar und immer sehr ehrlich Ja ich wiederhole mich mit dem Wort, aber so empfinde ich es beim Lesen deiner Post oder auf deinem Instagram Account. Sicherlich möchtest du auch Geld mit deinem Blog verdienen aber du bist dir treu geblieben und das gefällt mir. Also nicht stressen lassen.
    Du könntest doch deine Pinterestboards als Gedankenstütze ansehen. Wenn du auf der Suche nach einer Idee bist, weisst du wo du es finden kannst. Man muss und kann nicht alles umsetzen. Bleib entspannt und genieße das Stöbern auf Pinterest.
    Deine Reiseberichte verschlinge ich förmlich und möchte am Ende sofort dort hin. Auch wenn das meist nicht möglich ist, da auch ich Familie und Kind habe und auf das Budget achten muss. Was nützen einen die coolsten Hotels wenn sie nichts ins Budget passen. Was bringt ein Urlaub der in Stress endet nur um soviel wie möglich auf einer hippen megain Liste abzuarbeiten. Es geht doch um das Genießen und das Zusammensein mit Freunden und der Familie. Und ich glaube das du auch das alte Wolcott Hotel zauberhaft einfangen kannst. Falls nicht dann sind es die Geschichten oder die Erinnerungen die du hier erzählst und die dieses Hotel reizvoller machen als jedes angesagte Hotel. Und am Ende kommt wieder ein ehrlicher Reisebericht mit wundervollen Tipps von dir dabei raus.
    So liebe Nic, ich wünsche dir ein schönes Wochenende und nicht stressen lassen. Liebe Grüße Andrea

    • <3 Danke für diesen lieben Kommentar, Andrea, und dass du dir die Zeit dafür genommen hast. Ich wünsche dir und deiner Family auch ein wundervolles Wochenende, trotz des Usselwetters.

  2. Helene
    2

    Liebe Nic,
    ich lese deinen Blog nun schon seit einer Weile und liebe deine Reiseberichte, und ich liebe die bunte Mischung. An die meisten Orte werde ich es zur Zeit noch nicht schaffen (wegen Kinder, Budget etc…) , deswegen reise ich dann eben mit dir mit. Obwohl… diesen Sommer waren wir in Berlin und ohne deinen Tipp hätte ich Bikini Berlin nie besucht. Seit zwei Jahren spare ich um mit meiner Familie 2017 einen Kalifornientripp unternehmen zu können ( auch deine Berichte haben mir so viel Lust darauf gemacht, auch wenn ich auf noch ettliche Berichte warte ;) ). Ich wünschte die Blogger würden genau solche Hotels zeigen, die ihren eigenen Charme haben aber eben auch bezahlbar sind. Denn ich werde meine Erinnerungen nicht an den Sternen der Hotels oder der Anzahl an gesehenen „bekannten“ Sehenswürdigkeiten messen. Es ist so viel wichtiger, dass man das Gesehene gemeinsam erlebt und genießt. Und meistens sind die unerwarteten Begegnungen, die nicht geplanten Orte bzw unperfekten Momente, die langanhaltend in Erinnerung bleiben.
    Also her mit den Inspirationen und den unbekannten Sehenswürdigkeiten die abseits des Bekannten liegen.
    Lass dich nicht auf diesen Stress ein, zeig uns was auch immer du willst, wir werden es trotzdem lieben.
    Schönes Fernweh und liebe Grüße, Helene

  3. Heike
    3

    Liebe Nic ! Mal wieder ein toller Bericht von Dir … Witzig und nachdenklich zugleich ! Stimmig und unstimmig – auch irgendwie! Jeder empfindet es ja anders , manches genau wie Du !

    Ich arbeite seit 31 Jahren im Reisebüro und habe Deinen Bericht doch mit einem leichten „ohje“ gelesen ! Natürlich kenne ich nicht alle Ziele die ich verkaufe ! Viele Tipps bekomme ich auch von Kunden und natürlich auch im Internet! Ich liebe meinen Beruf und freue mich , meinen Kunden einen tollen Urlaub zu vermitteln! Individuell,
    Pauschal , Abenteuer oder was auch immer das Herz begehrt… jeder macht halt anders Urlaub ! Ja, ich kann auch meinen Kunden mal sagen : das Ziel kenne ich nicht – aber ich schau mich mal nach Tipps um ….

    Auch im Reisebüro müssen wir mit der Zeit gehen! Aber ich möchte vor allem sagen , dass ich meinen Job liebe und niemand meine völlige Ahnungslosigkeit 😉 aufdrücken möchte … Ich sage durchaus auch mal „nein“ wenn etwas für mich so nicht machbar ist …

    Danke für deinen wirklich tollen Bericht , sehe ich das Meiste wie du !!! Doch ein klein wenig „Werbung“ wollte ich für meinen Job hierlassen …

    Zauberschönen Abend ,

    Heike

    • Oh Heike, es tut mir sehr leid, wenn ich mich da vielleicht etwas aus dem Fenster gelehnt habe. :o Ich wollte auch auf keinen Fall deinen Berufsstand diskreditieren. Meine Mom hat selbst einmal den Beruf der Reiseverkehrskauffrau gelernt.

      Es gibt auch immer viele Arten der Urlaubsrecherche, viele verschiedene Reisekundenbedürfnisse und viele Vorstellungen des optimalen Urlaubs. Und Gott sei dank gehören Dienstleister wie ihr auch natürlich in das Spektrum hinein!

      Nur unsere Art der Urlaubsplanung ist es meistens wirklich nicht mehr! ;) Wobei… bei unserem Tansania Urlaub hat man und großartig geholfen. :)

      Und ich meinte auch, dass vor allem ich selbst, mit all den Informationsmöglichkeiten von heute, nicht mehr ahnungslos verreisen möchte. ;)

  4. Ach, wie gut es tat deine Worte zu lesen, so ehrlich und beruhigend!
    Das dich solche Zweifel auch befallen, du dir Gedanken machst, ob was auuf Instagram gut rüberkommt, oder das Hotel zu „uncool“ ist, finde ich soooo beruhigend und erfrischend.
    Danke dafür liebe Nic…
    Und natürlich auch für die vielen inspirierenden Berichte über Reisen, leckeres Essen und so vieles mehr.

    Eurer New York-Reise bin ich auf Instagram sehnsüchtig gefolgt, könnte ich doch auch schon wieder, … hachz.

    Da kann ich besonders gut verstehen, dass man fast unter Stress kommt, weil man in eine Woche so viel, wie möglich reinpacken MUSS.

    Beim ersten Mal war ich total geflashed von NY und fand es letztes Jahr beim 3. Besuch schon fast entspannt.

    Beim Betrachten deiner Fotos habe ich aber schon wieder so viele tolle Ideen bekommen…

    Und beim Lesen deines heutigen posts bist du mir noch mal unendlich sympathischer geworden!!

    LG,
    Monika

    • Liebe Monika, 1000 Dank für deinen herzlichen Kommentar! ❤️

      NY flasht mich inmer wieder. Wir waren ja jetzt 5. Mal für 1 Woche da und ich habe immer noch Panik, dass die Zeit viel zu kurz ist. Auch wenn natürlich alles inzwischen entspannter wird. Aber wir hatten ja dieses Mal auch unsere lieben Freunde dabei, die first-timer waren. Da lag ein ganz schöner Druck auf uns… ;)

    • Liebe Monika, 1000 Dank für deinen herzlichen Kommentar! ❤️

      NY flasht mich inmer wieder. Wir waren ja jetzt 5. Mal für 1 Woche da und ich habe immer noch Panik, dass die Zeit viel zu kurz ist. Auch wenn natürlich alles inzwischen entspannter wird. Aber wir hatten ja dieses Mal auch unsere lieben Freunde dabei, die first-timer waren. Da lag ein ganz schöner Druck auf uns… ;)

  5. Bineinparis
    5

    Diesen selbstgemachten Stress im Urlaub kenne ich wirklich zu gut. Würde ich auch zu gerne abstellen – aber im Nachhinein freut man sich halt immer, soviel Cooles gesehen und nichts verpasst zu haben. Aber man könnte natürlich einfach versuchen, selbst etwas zu entdecken und damit genauso zufrieden zu sein! Werde ich mir auf jeden Fall vornehmen!

  6. Sabine
    6

    Hallo Nic,
    das ist a lustig. Im Wolcott waren mein Mann und meine Tochter vor ein paar Jaren auch und sie meinten, dass das Hotel genau das getan hat was es sollte. Es liegt super zentral, sie haben prima geschlafen und es war bezahlbar, also perfekt für NY.
    Natürlich hat jeder seine eigenen Prioritäten. Aber ich finde deine Reiseberichte sehr schön. Inspirierend, mitreißend und du bist immer bereit deine Entdeckungen mit uns zu teilen.
    Danke dafür
    Sabine

    • Ha, Sabine! Was für ein großartiger Zufall! 😄 Wir finden halt das Wolcott auch prima und sind nicht umsonst schon 5fache „Wiederholungstäter“. Es tut alles, was es soll… und, ganz ehrlich… die Lobby ist doch ganz schön pompös, nocht wahr!? 😉

  7. nadine
    7

    huhu nic,

    ich lese seit einiger zeit deinen blog und freue mich über jeden der posts.
    ich war selbst gerade eine woche in nyc und hatte probleme ‚alles zu schaffen‘. da ist zum beispiel das smorgasburg dem regen zum opfer gefallen – aber durch zufall haben wir die mini-mini-version im seaport district entdeckt. ging auch ;o)
    und whitstable steht auch schon auf meiner liste, auch wenn die wohnung sicherlich auf jahre ausgebucht sein wird nach deinem bericht. aber da gibts sicher andere die entdeckt werden wollen.
    in diesem sinne: nicht stressen, nur inspirieren lassen. und das klappt mit allen deiner posts ganz prima.

    viele grüße und ein wunderbares wochenende,
    nadine

    • Man kann in NY einfach nicht alles schaffe, was toll ist. Nicht umsonst waren wir schon so oft da und haben immer noch nicht genug!

      Der Smorgasburg war beim vorletzten mal leider auch dem Hurrikan Sandy zum Opfer gefallen. Da war er noch relativ neu. Aber dieses Mal haben wir es endlich geschafft. ich werde berichten. ;)

      Haha, und ich hoffe doch nicht, dass die Wohnung in Whitstable auf Jahre ausgebucht ist. Wir wollen ja auch nochmal hin! ;)

  8. hi nic!
    ich wollte dir nur mal sgen dass du einfach spass haben sollst. niemandem gefällt es sich verdrehen zu müssen um irgendwen zufriedenzustellen. ich denke, ich spreche im namen aller luzia pimpinella freunde dass wir nur wollen dass du dich wohlfühlst. auf dem blog und im leben und auf reisen.
    ich wünsch dir einen fabelhaften tag
    mimi

  9. So, so wahr! Ich frage mich bei den Bildern einiger Blogger auch oft: Können die den Urlaub auch noch genießen oder denken die nur noch daran, wo der nächste tolle Fotospot ist? Urlaub ist schließlich auch zum Genießen und Abschalten da, nicht, um in Freizeitstress auszuarten. Mich stresst es auch manchmal, dass man denkt: Das muss ich noch sehen, hat doch Blogger xy auch gepostet, sah cool aus. Verpassensängste! Andererseits entdeckt man so auch mal kleine Perlen, auf die man sonst vielleicht nie gekommen wäre.

    Und: Dein Südengland-Trip hat mich auf die Idee für einen der nächsten Urlaube gebracht – also: Hat auf jeden Fall sein Gutes ;-)

    • Doch wir können den Urlaub schon noch genießen! Wenn nicht. wäre es auch echt kein Urlaub mehr. Aber manchmal macht man sich doch in bisschen selbst kirre. Ich glaube aber, ich persönlich würde das immer tun, ganz unabhängig davon, bloggerin zu sein oder nicht.

  10. Brigitte
    10

    Liebe Nic
    Bleib doch einfach wie du bist. Das ist authentisch. Offen für Neues. Mal verrückt, mal Mama, mal was du willst. Probier weiter Dinge aus, stell fest, das auch mal etwas nicht klappt oder andere schneller waren, na und, und mach trotzdem in deinem Tempo weiter. Mal Hipster, mal nicht. Wer bestimmt eigentlich was Hipster ist? Das sind doch wir alle, oder? Und jeder für sich selbst!
    Wie Udo Lindenberg finde ich treffend singt: ich mach mein Ding, egal was die anderen sagen…
    Willst du wirklich “ everybodies Darling“ sein?
    Du hast eine tollen Block. So vielseitig. Angefangen von den tollen Reiseberichten, bei denen ich immer ein gerne „mitreise“, über super Fotos, egal zu welchem Thema, Rezepten und DIY , bis zum Themen über den ganz normalen Wahnsinn namens Leben.
    Vorallem genieße weiter, was du machst und mit wem du es machst.
    Auch wenn die Kamera und deine Leser mal nicht dabei sind.
    Liebe Grüße Brigitte

    • Brigitte
      10.1

      Block, statt Blog, hüstel, neue Rechtschreibung.
      Habe mir nochmal die Bilder vom Wolcott angesehen, wow, man erwarte gleich eine Filmdiva die Treppe herunter wandeln zu sehen.

  11. Annika
    11

    Das war wieder mal ein toller und ehrlicher und wahnsinnig authentischer, inspirierender und nachdenklich stimmender Post! Danke dafür!

    Liebe Grüße von Annika

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