Rezept für zartgrüne Tannenbaum Kokosmakronen – ich hab ’nen Winterwunderwald gebacken

Food | Backen zu Weihnachten - Rezept für zartgrüne Tannenbaum-Kokosmakronen | luzia pimpinella

Luzie und ich haben am letzten Wochenende die Weihnachtsbäckerei eingeläutet – mittlerweile ohne musikalische Begleitung von Rolf Zukowski {dem Himmel sein Dank, dass das irgendwann auch ein Ende hat}, sondern mit der von Lady Gaga und Tony Bennett im Duett.

Das Ergebnis unserer Keksbäckerei kann ich euch leider nicht zeigen. Die sind nämlich schon alle aufgegessen, die Makronen. So schnell kann’s gehen! Aber ich habe heute trotzdem ein Rezept für euch, dass ich schon im letzten Jahr ausprobiert, aber dann aus Zeitmangel dann doch nicht mehr gebloggt hatte. Weihnachten kommt ja auch immer so plötzlich, nicht wahr!? Die waren nämlich auch sehr lecker und ebenfalls verdammt schnell weg. Dabei sollten sie doch die Teller unserer Familien-Kaffeetafel am Heiligen Abend zieren.

Nun ja, dieses Jahr muss ich dann ein paar mehr backen von diesen niedlichen Tannenbaum Kokosmakronen, damit sie auch bis Heiligabend überleben…

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Rezept für weihnachtliche, zartgrüne Tannenbaum Kokosmakronen {ca. 30 Stück}

• 4 mittelgroße Eier
• 1 gute Prise Salz
• 150 g Zucker
• 250 g Kokosflocken
• 1 Päckchen Bourbon Vanilezucker
• grüne Lebensmittelfarbe
• kleine runde Oblaten
• etwas Puderzucker
• rote Zuckerherzchen zum Dekorieren

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Zubereitung des leckeren Kokosmakronen-Weihnachtswinterwunderwalds

Zu Beginn heizt bitte schon mal den Backofen auf 160°C Ober- und Unterhitze vor. Als Vorbereitung belegt ihr außerdem ein Backblech mit einem Stück Backpapier und ca 30 Oblaten.

Trennt das das Eiweiß vom Eigelb, denn ihr braucht für dieses Rezept nur das Eiweiß. Dieses darf übrigens wirklich keine Spur von Eigelb enthalten, sonst geht der nächste Schritt schief. ;). Fügt dem Eiweiß eine gute Prise Salz hinzu und rührt es mit einer Küchenmaschine oder einem Handrührgerät auf höchster Stufe, bis ihr einen recht festen Eischnee in der Schüssel habt.

Mischt den Zucker mit dem Vanillezucker und lasst ihn dann langsam unter weiterem Rühren in den Eischnee rieseln. Der Eischnee ist perfekt, wenn er richtig fest und glänzend ist und beim Herausziehen des Rührers Spitzen bildet.

Mischt die Kokosflocken in einer extra Schüssel schon einmal mit ein paar Tropfen grüner Lebensmittelfarbe – es reicht wenig davon, wenn ihr eine zartgrüne Makronen erhalten wollt. Dann gebt ihr die Kokosflocken zum Eischnee hinzu und hebt sie vorsichtig aber gleichmäßig mit einem Backspatel oder einem Rührlöffel unter die Eischnee-Masse.

Formt mit den Händen kleine, spitze „Kokos-Häufchen“ und setzt sie auf die Oblaten, so dass sie wie Tannenbäumchen aussehen. Die Kokosmakronen lasst ihr dann ca.15 Minuten backen. Sie sollten nicht bräunen und sind, im Vergleich zu anderen Keksbackerfahrungen, noch relativ weich, wenn ihr sie aus dem Backofen holt. Lasst sie dann erst einmal abkühlen.

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Wenn eure Tannenbaum Kokosmakronen ausgekühlt sind, bestäubt beschneit sie mit etwas Puderzucker. Einen weiteren Löffel Puderzucker rührt ihr in einer Schüssel mit ein paar Tropfen Wasser zu einer zähflüssigen Masse an. Tupft oder spritzt ein kleines bisschen von der Puderzuckermasse auf die Spitze eurer Tannen-Makrönchen und setzt als weihnachtliche Baumspitze ein rotes Zuckerherz darauf. Fertig ist euer keksiger Weihnachtswinterwunderwald! Oh, Tannenbaum… oh Tannenbaum!

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Bei so einem Rezept fragt man sich natürlich unweigerlich, was man denn eigentlich mit dem übrig gebliebenen Eigelb anstellen soll. Denn das wirft man ja auch nicht einfach so weg. Wenn ich am Wochenende backe, dann ist meine Antwort ganz leicht: das kommt nämlich ins Omlett, das es bei unserem Sonntagsfrühstück fast immer gibt.

Wenn man möchte, kann an aber auch einfach noch eine Ladung Weihnachtsgebäck backen und nach Keksrezepten suchen, die wiederum nur Eigelb als Zutat benötigen. Davon gibt es zahlreiche und Tante Google kennt sie alle, wenn ihr sie danach fragt. ;)

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Als nächsten sind dann unsere liebsten Husarenkrapfen {hier ist das Rezept} dran, denn keine Adventszeit ist komplett ohne diese Liebingskeks-Klassiker. Und welche Weihnachtskekse sind eure liebsten?

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6 Kommentare

  1. Ich hatte im Feed diene lustigen kleinen Bäumchen gesehen, und mich ihrer erinnert, als ich jetzt nach einem Backmarathon jede Menge Eiweiß übrig hatte. (Bei Engelsaugen braucht man bei meinem Rezept nämlich nur das Eigelb!)
    Und die Bäumchen sind ja ein echter Hingucker! Die werde ich kurz vor Weihnachten backen.
    Ja, wie jetzt? Und das Eiweiß darf bis dahin aus dem Kühlschrank kriechen??
    Nein, nein! Weit gefehlt: Eiweiß kann man super einfrieren! Einfach ein paar Stunden vorm Backen rausholen aus dem TK und es wirs genau so steif, wie gerade getrennt.
    Echt!
    Danke fürs Rezept und GLG,
    Monika

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