Starke Mütter starke Töchter – mehr Mut zum Ich {enthält Reklame & ein Gewinnspiel für mehr Mutter-Tochter Wir-Momente}

Familienleben & Pubertät | Starke Mütter starke Töchter - mehr Mut zum Ich | luziapimpinella.comSei doch mal ein bisschen mehr Pippi und ein bisschen weniger Annika! Das ist mir schon des öfteren gegenüber meiner Teenie Tochter heraus gerutscht. Im nächsten Moment möchte ich mir dann gleich auf die Zunge beißen. Denn, wenn ich eins als Mutter sehr schnell gelernt habe, dann ist es, dass „der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ überhaupt nicht immer gilt. Mein Kind ist kein Mini-Me und auch keine Pippilotta! Das muss ich mir dann manchmal selbst ins Gedächtnis rufen. Sie ist wie niemand sonst, sondern ein ganz einzigartiges und wunderbares Wesen . Genau das ist auch gut so.

Und mein Mädchen ist mittlerweile auch gar nicht mehr mini, sondern halb erwachsen und ihre Pubertät so ganz anders als meine eigene vor vielen Jahren. Wenn wir ganz ehrlich sind, war Teenager zu sein schon immer irgendwie scheiße {excuse my french}. Das war früher so und heute ist es leider immer noch so, vielleicht sogar noch schlimmer. Wir müssen mit Hormonschüben klar kommen, mit unreiner Haut mit sich verändernden Körperformen, mit unberechenbaren Gefühlsschwankungen, mit besten Freundinnen, die plötzlich zickig werden. Und als wäre das nicht schon genug, sinkt gerade bei Mädchen das Selbstwertgefühl in dieser Zeit auf ein all-time-low. Unsicherheit macht sich breit und macht gleichzeitig aus so manchen taffen Pippis plötzlich ’ne Annika.

Familienleben & Pubertät | Starke Mütter starke Töchter - mehr Mut zum Ich | luziapimpinella.comMeine Tochter lebt in einer Welt, die ebenfalls ganz anders ist, als ich es mir immer vorgestellt habe. In einer Zeit, in der die Beliebtheit von Menschen gerne mal in Likes und Herzchen-Klickerei und Online-Kommentaren wie „Du Hübsche!… „Nein, aber Duuuu!“ gemessen wird. In einer Generation von Selfie-Knipserinnen mit Duckface-Schnute. Und was der einen der Spiegel-Selfie, ist der anderen das „beach sausage“ Foto {das gilt tatsächlich nicht nur für Teenies, sondern auch für erwachsene Frauen}. Alles für die tägliche Portion Selbstbestätigung und Anerkennung. Trotz Dauerkommunikation gibt es oft kaum echte und vor allem ehrliche Gespräche. Man frau ist ständig unter Druck, Schönheitsidealen und Lebensmodellen zu entsprechen, die die Medien und besonders Social Media Communities propagieren. Das ist ganz schön hart. Äußerliche Selbstoptimierung und Angepasstheit sind Trumpf. Wer aus der allgemeinen Schönheitsnorm heraus fällt, läuft Gefahr, nicht dazu zu gehören.

Manchmal fällt es mir selbst als Mutter schwer, damit klar zu kommen und ich gebe ganz offen zu, ich möchte heute kein Mädchen in der Pubertät mehr sein. Never ever! Ich stelle es mir schrecklich vor. Klar hatte jede Generation ihre Gruppenzwänge und ihren ganz eigenen hausgemachten Schönheitsdruck. Ich hasste zum Beispiel meine Sommersprossen und meine blasse Haut. Aber so? Ich empfinde den Druck, dem unsere Töchter heute ausgesetzt sind, als noch viel größer als meinen eigenen damals. Deswegen glaube, dass es unglaublich wichtig ist, meinem {nein, unseren} Mädchen in ihrer Welt den Rücken zu stärken. Sie zu bestätigen und ihnen zu helfen, diese nicht ganz einfache Lebensphase auf dem Weg zum Erwachsen werden, zu meistern. ohne dass sie permanent an sich selbst zweifeln.

Familienleben & Pubertät | Starke Mütter starke Töchter - mehr Mut zum Ich | luziapimpinella.comUnd das ist auch der Grund, warum ich mit diesem sehr persönlichen Posting bei der Aktion Starke Mütter Starke Töchter – Mehr Mut zum ich* dabei bin. Unter dem Stichwort #WIRGEWINNT rufen Rossmann* und Dove* dabei zu mehr mehr Nähe zwischen Töchtern und Müttern auf. Denn die Pubertät ist schon schwierig genug und wir sollten deswegen umso mehr zusammen halten, füreinander da sein und uns gegenseitig stärken. Um gemeinsame „Wir-Momente“ zu feiern, verlosen Dove* und Rossmann* unter allen Müttern mit 12- 15jährigen Teenie-Töchtern, die ein gemeinsames Foto oder Video in der #WIRGEWINNT Bildergalerie* teilen, 15 exklusive Mutter-Tochter-Verwöhnwochenenden vom 28. bis 30.10.2016 in der Lüneburger Heide {inkl. An- und Abreise}. Macht doch mit euren Mädels mit – ein bisschen Zweisamkeit tut nämlich richtig gut. So wie gegenseitiges Verständnis auch.

Familienleben & Pubertät | Starke Mütter starke Töchter - mehr Mut zum Ich | luziapimpinella.comManchmal fällt mir das mit dem Verstehen trotzdem schwer. Ich selbst war in meiner Pubertät immer eine renitente Krawalltüte mit großer Klappe. Auffallen war in meiner Generation die oberste Priorität und nicht das angepasst sein. Frauen wie Madonna waren unser Idol. Meine eigene Unsicherheit überspielte ich gern mit viel Getöse. Mit meiner Mutter war ich ständig im Clinch und fühlte mich dabei irgendwie sehr allein. Aber gerade deswegen habe mir immer vorgenommen, dass das anders sein sollte, wenn ich mal eine eigene Tochter hätte. Ich wollte versuchen, mehr Verständnis zu haben und ihr auch in dieser schwierigen Zeit näher sein und nicht nur in alltäglichem Zoff versinken.

Als ich dann selbst Mutter wurde, musste ich erst einmal erkennen, dass nicht nur das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen ist, sondern auch der eigene Nachwuchs. Man weiß nie, was man bekommt und nur, weil man seine Gene weitergibt, bedeutet das eben noch lange nicht, dass einem das Kind automatisch ähnlich ist. Ganz naiv ich habe unterschätzt, dass kleine Menschen eben bereits mit einem ganz eigenen und einzigartigen Wesen, Temperament und Charakter auf die Welt kommen. Ich hatte mich auf eine Frontkämpferin mit großer Klappe eingestellt, bekommen habe ich eine zartfühlende Melancholikerin. Meine Tochter ist eher introvertiert als extrovertiert. Sie ist eher leise als laut und war schon als Kleinkind so vernünftig, dass es mir manchmal sogar unheimlich war. Mein Kind ist ein sehr empfindsames, nachdenkliches Mädchen. Also alles andere als ich… irgendwie.

Familienleben & Pubertät | Starke Mütter starke Töchter - mehr Mut zum Ich | luziapimpinella.comDaran muss ich mich selbst immer wieder erinnern, wenn ich das Gefühl habe, ihren Standpunkt nicht zu verstehen. Trotzdem können uns sehr nah sein, obwohl wir so verdammt unterschiedlich sind. Ich mag die Zeit, die ich nur mit Luzie zusammen verbringe. Ich möchte gar nicht ihre Freundin sein {den Job sollen bitte ihre Mädels übernehmen}, sondern einfach nur als ihre Mama da sein. Es gibt Momente, da können wir uns wunderbar unterhalten. Manchmal hole ich sie spontan von der Schule ab und gehe mit ihr essen. Oder wir teilen unsere gemeinsame Begeisterung fürs Fotografieren. Und ich bin sehr dankbar dafür, dass sie tatsächlich sehr gern ihre Zeit mit mir und auch ihrem Vater verbringt – auch wenn es natürlich manchmal Zoff gibt.

Familienleben & Pubertät | Starke Mütter starke Töchter - mehr Mut zum Ich | luziapimpinella.comApropos Vater… überhaupt glaube ich, dass „wir“ nicht nur die Mütter und Töchter sind. Auch Töchter und Väter können ein super Team sein. Und für Luzie ist ihr Papa mindestens so wichtig wie ich. Er stärkt ihr den Rücken, baut sie auf, ist immer für sie da, wenn sie Unterstützung beim Lernen braucht. Er ist und bleibt letztendlich immer der erste Mann im Leben unserer Tochter und er hat sicherlich das Bild, das sie von einem Mann und späteren Partner hat, ganz entscheidend geprägt. Auch das macht Mädchen stark! Dieses Pubertäts-Ding werden wir zu dritt schon hinbekommen. Denn #WIRGEWINNT auf jeden Fall.

23 Kommentare

  1. du sprichst wahre worte.. meine tochter ist nun 12 und sowohl sie als auch ich müssen uns erst an diese Situation gewöhnen… wir lernen aneinander. das ist schön!
    lg kathrin

  2. Ein wunderbarer Beitrag Nic. Danke dafür!! Ich habe zwar selbst noch keine Kinder aber erinnere mich nur zu gut an meine eigene Teeniezeit ;)
    Liebe Grüße, Ela

  3. Ein ganz toller, ehrlicher und mutiger Post! 1000 Dank dafür! Das das eigene Kind kein Mini Me ist und man selber keine Freundin, sondern eben Mutter unterschreibe ich zu 100%! Knutschers nach BB! Ricarda

  4. Ach Nic, jetzt hab ich ein bisschen Pippi inne Augen! Das ist so wunderbar offen und ehrlich, was Du schreibst und jede Mutter, die ihre Beziehung zu ihrem Kind und ihr eigenes Muttersein so klar beschreiben kann, hat schon gewonnen. Und ich möchte zehn Ausrufezeichen dahinter setzen, dass die Mutter keine Freundin und das Kind kein Klon ist!

    Ich weiß nicht, wie es mal sein wird, wenn meine Mädels soweit sind – was sie aushalten und wem oder welchen Dingen sie sich stellen müssen. Ich bin auch sehr gespannt, wie sich ihr Charakter und ihr Wesen dann nochmal stärker und klarer zeigen wird. Aber das ich (und mein Mann natürlich) sie stärken wollen und werden, dass wir ihnen immer und immer wieder sagen werden, wie sehr wir sie lieben – egal, was ist, wie sie sich verhalten und wie groß der Hormonsturm gerade tobt – das weiß ich.

    Vielen lieben Dank für diesen wunderbaren Artikel und weiter gute Besserung! :-*
    Carolin

  5. Liebe Nic, ein ganz toller Post. Ok ich habe keine Tochter aber einen 16jährigen Sohnemann. Ich wollte früher immer eine Tochter haben, aber um nichts auf der Welt würde ich ihn hergeben wollen. Ich liebe ihn über alles. Aber so ungleich sind die Erfahrungen gar nicht. Ob Tochter oder Sohn, man erlebt und überlebt die Pupertät mit ihnen zusammen :-) und vieles was du beschreibst kann ich nachempfinden. Es gibt oft genug Diskussionen, wo man am liebsten..na ich denke du weisst schon was :-), aber genauso macht man sich Sorgen, wenn sie ruhig und still sind. Man kann nur hoffen und wünschen das sie den richtigen Weg ihn ihrem Leben finden und gehen werden und sicher auch mit unserer Liebe und Unterstützung, wenn sie es dann wollen :-). Bei diesem Gewinnspiel kann ich nun wohl nicht mitmachen – aber das ist total ok für mich :-) LG Photodeern ( Kati)

  6. Ein ganz ganz schöner Post! Seltsamerweise kann ich mich an meine Pubertät nicht erinnern und meine Mutter auch nicht- daher kann es ja nichz so schlimmm gewesen sein ;-)
    Meine Tochter ist mit 13 gerade mittendrin und sagt selber oft zwischen weinen und lachen:“Blöde Pubertät!“ Zum Glück kommen wir aber gut klar, sie kommt noch oft kuscheln und braucht da Halt, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich hoffe, das bleibt so!
    GLG, Yvette

  7. Das hast du so super toll geschrieben <3

    ich bin froh, dass ich noch ein wenig zeit bis zur Pupertät meiner Mädels habe... denn ein wenig graut es mir schon davor ;-)

    Liebste Grüße
    Sandra

  8. Liebe Nic,

    ich kann mich nur anschließen, so schön und persönlich Deine Gedanken, danke, dass Du sie mit uns teilst! Ich weiß schon, warum ich schon so lange und gerne bei Dir lese… ;-)

    Euch ein entspanntes und vor allem gesundes Wochenende,
    Daniela

  9. Sehr schön geschrieben!
    Derzeit bin ich zwar Mutter eines pubertierenden Sohnes, aber ich habe auch eine inzwischen erwachsene Tochter, mit der ich die Pubertät auch durchgemacht habe. Meine Tochter ist auch so ganz anders als ich, auch leiser, nicht so aufmüpfig, feinfühliger… mein Sohn ist mir da ähnlicher, aber ich kann nur sagen: DAS macht es nicht besser oder einfacher!!
    LG von Ann

  10. Ja, von Kindern kann man viel lernen, vor allem dass sie kein Klon des eigenen, geliebten Selbst sind. Das ist mir mit meiner Tochter ebenso ergangen. Und der jetzt mit der eigenen. Wie kommt es eigentlich zu der Annahme? Und ebenso Quatsch ist es anzunehmen, dass man die Pubertät übersteht, indem man die beste Freundin wird. Das Gehirn des Pubertanden wird umgebaut, so oder so, und Wascwirvzubtun haben, ist weiter lieben…
    Macht et joot!
    Astrid

  11. Gerade jetzt in der Ferienzeit, wo viel Zeit ist kracht es hier ganz ordentlich…. Mama wollte etwas Entspannung und das Töchterchen erst mal neu die Grenzen ausloten. Es bleibt spannend – gerade auch weil wir so total unterschiedlich sind. Am meisten nerven mich diese Momente: man plant etwas Schönes zusammen, alle machen sich fertig und in dem Moment in dem wir zur Tür raus wollen sagt die eine „ich komme nicht mit“ und verschwindet im Zimmer. Da reicht ein Wort oder ein falscher Luftzug um die Stimmung kippen zu lassen. Uff. Das kostet schon Nerven und man würde sie sich gerne einfach noch mal unter den Arm klemmen und mitnehmen. Denn wenn sie mitkommen haben Sie schon eigentlich Spaß…
    Liebe Grüße und starke Nerven wünscht,
    Anja

  12. Oh Nic, jetzt habe ich Tränen in den Augen. Damit triffst Du bei mir genau ins Schwarze, denn auch ich befinde mich mit meiner 12-jährigen Tochter gerade in dieser Phase und ich habe einen Heidenrespekt vor dem, was noch kommt. Ich versuche, mich in sie hineinzuversetzen, aber das ist wirklich schwierig, denn Du hast vollkommen Recht – mit dem Umfeld, mit dem die Mädels heute konfrontiert werden mussten wir uns damals (zum Glück!) nicht auseinandersetzen…. Dafür tun sie mir auch wirklich leid, denn auch sie entspricht nicht dem gängigen Ideal und hat damit schwer zu kämpfen. Aber ich gebe mein Bestes und nehme Deine Worte mit in die kommende Zeit. Danke dafür!

  13. Jetzt hab ich echt Entenpickel! So ein schöner Post, so ein tolles Liebesgeständnis an deine Tochter. <3 Meine Kleine ist auf dem Weg in die Pubertät. Sie ist mein absolutes MiniMe und ich befürchte weniger Ruhe. Nicht, dass ich sie nie verstehen werde. Sie sollte nur einiges besser machen als ich.

    Ganz liebe Grüße und vielen Dank für den ganz privaten Post ;)

    Kathrin

  14. Joy
    15

    Hallo,
    das hast du sehr schön geschrieben. Ich denke auch, dass Mädels (und auch Jungs) es heute viel schwerer haben – allein schon der 1 000 000 Einflüsse wegen, die wir nicht hatten.
    Mein Mädel macht mir im Moment ziemliche Sorgen und das mit dem Verständnis ist nicht immer so leicht, wenn man Kummer hat ..
    Ja – und sie ist mir so ähnlich.
    Neulich las ich: Deine Tocher ist ein Spiegel deiner selbst .. Puh, nicht alles was ich da sehe, gefällt mir. Vieles hätte ich mir für mein Mädchen anders gewünscht – besser!
    Leider bin ich allein .. Ich wünschte, ich hätte einen Partner, das würde es bestimmt leichter machen ..
    Ganz liebe Grüße
    – lass sie uns einfach lieben –
    Joy

  15. Ich habe mich in vielem, was du geschrieben hast wiedergefunden, obwohl ich keine tochter, sondern einen Sohn habe.
    Auch er ist so ganz anders, als ich es (heute!) bin: ruhig, introvertiert, zögerlich…
    Er ist jetzt erwachsen, aber schon als er ein kleiner Zwerg von 3, 4 Jahren war, stellte sich raus, dass er charakterlich eher nach seinem Papa kommt, als nach mir, also ruhig und besonnen, nicht explosiv und temperamentvoll.
    Und doch erkannte ich mich in vielem wieder, war ich doch als Kind auch nicht wirklich selbstbewusst.
    Diese Erkenntnis hat uns über viele Stürme der Pubertät getragen, mal besser, mal schlechter…

    Aber wir haben es ganz gut überstanden. Heute haben wir ein entspanntes Verhältniss, sind auch schon mal in Urlaub gefahren, unternehmen gemeinsam was, ohne uns die „Bude einzurennen“.

    Das hätte ich mir vor 8 Jahren so nicht träumen lassen, und um so mehr freut es mich, dass ich erleben darf, dass unsere Erziehung und Liebe auch in schweren Zeiten Früchte trãgt.

    Also durchhalten in der Pubertät! Alles wird gut!! ;-))
    LG,
    Monika

  16. Michele
    17

    Liebe Nic,

    Ich habe gerade Dein Blog entdeckt …. dies ist das zweite Artikel das ich gelesen habe. Ich bae keine Kinder, aber es hat ich trotzdem zu Traenen bewegt, weil ich mich so gut daran erinnern kann wie ich mir immer gewuenscht habe das meine Mutter mehr Verstaendnis habe als Ehrgeiz fuer meine Ausbildung!

    Naja, das war meine philosofische Aussage fuer Heute!! Schoene Gruesse aus Australien und ich hoff ihr habt so schoene Sonne wie wir hier!

    Michele

  17. Christine
    18

    Hallo Nic,

    sehr schöner Post, der viele meiner Gedanken wieder gibt, die so auftauchen im Leben mit meinen beiden Töchtern (12 und 15). Was mich oft bewegt ist, ob ich meinen Töchtern gegenüber Stellung beziehen soll was die Selbstoptimierung, Angepasstheit und den Schönheitswahn angeht, genauso zu Kommentaren in den modernen Medien (Du Hübsche…, Aber du) wie du sie erwähnst. Auf der einen Seite habe ich das Gefühl, ich muss deutlich machen, dass es im Leben (auch) andere interessante Dinge gibt, als das eigene Aussehen oder das der anderen und dass gerade die Verschiedenheit der Menschen ihren Reiz ausmacht. Gleichzeitig merke ich aber, dass sie sich dann von mir kritisiert fühlen, weil der Wunsch so zu sein wie alle anderen doch sehr stark ist. Und wie du bereits gesagt hast, ist ja das Selbstbewusstsein in der Pubertät alles andere als stabil. Irgendwie wurstele ich mich da gerade so durch und bin doch häufig unsicher. Auf jeden Fall war es toll zu lesen, dass auch andere sich mit diesen Gedanken herumplagen.

    Liebe Grüße
    Christine

  18. Verena
    19

    Guten Morgen liebe Nic,

    win wunderschöner Post, da bekomm ich ja glatt ein bisschen auflaufend Wasser ;)
    Ich bin ja gespannt, wie die Pubertät mit unserem kleinen Kerlchen so wird. Bestimmt sehr anders als mit einem Mädchen, aber dafür mit ganz eigenen Hindernissen und Stolperfallen.
    Ich selbst war glaube ich relativ entspannt als Teenie. Ich war wenig feiern, nicht getrunken oder geraucht, hab mich (meistens) an Absprachen gehalten und bin lieber am Wochenende mit meinen Eltern verreist, als auf irgendeiner Party rumzuhängen. Ich war zwar vorlaut und zickig, aber – so weit ich das beurteilen kann – keine Krawallschachtel.:)

    Aber so ist halt jeder anders – und das ist ja auch das Schöne!
    Hab einen schönen Tag, ich hoffe, deine Erkältung hat sich verkrümelt.

  19. Ein supertoller Post, liebe Nic. Wir hatten über dieses Thema ja sogar mal persönlich gesprochen. Und auch wenn ich keine Tochter, sondern nur Söhne habe, kann ich Dir nur beipflichten: Teenie sein war schon immer kacke, aber heute ist es glaub ich noch viel komplizierter als zu unserer Zeit. Btw….wenn man eine Nina Hagen-mäßige Mama hat, kann man ja nur das absolute Gegenteil werden. ;) Ist auch ne Form von „Rebellion“. Und ich hoffe Ihr Zwei versteht das als Kompliment, denn genau so ist es gemeint. ♥

  20. Schön geschrieben, Nic. Und vieles passt zu meiner ältesten Tochter und mir. Wir könnten unterschiedlicher kaum sein und manchmal könnte ich mich bei unbedachten Äußerungen meinerseits mal eben in den Hintern treten.
    Zum Glück ist die Selfie-Mentalität für meine Tochter und ihre Freunde nicht wichtig, dass macht einiges sicher einfacher in der perfekten Fake Selfie-Welt, trotzdem ist die Pubertät blöd, so oder so. Und jetzt steht meine zweite Tochter in den Teenager-Startlöchern und ich bin gespannt, was uns erwartet.
    LG Andrea

  21. Schöne Zeilen, die ich unterschreibe. Meine Tochter ist zwar gerade erst sieben geworden, aber gewisse Gedanken mache ich mir natürlich auch. Ihr Bruder ist 12 und yeah mitten im Beginn der Pubertät. Es knallt und es wird sich gefetzt – und das in aller Regelmässigkeit. Aber dann gibt es eben diese stillen und gemeinsamen Momente, die einfach da sind und die ich nicht missen möchte. Und egal ob Sohn oder Tochter – ich stärke beide, wo ich kann, lasse sie allerdings auch ihre eigenen Erfahrungen machen. Komm gut in die Woche!

  22. schoko li
    23

    sehr schön geschrieben. jungs brauchen ja nicht viele worte. meiner hat es letztens ganz kurz und knapp auf den punkt gebracht und so ist es auch…. 😊

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