travel nova scotia | ich war in kanada, wo die wilden blaubeeren wohnen

luzia pimpinella travel - nova scotia blaubeeren-reise

 

wir sind landeanflug auf HALIFAX, der eigentlich größten stadt in NOVA SCOTIA, doch beim blick aus dem kabinenfenster erspähe ich nur dichte, grüne wildnis und nebelschwaden über den baumwipfeln. kein einziges haus. wow, hier wohnen sicherlich mehr blaubeeren als menschen, denke ich. kleiner spoiler vorab:
ich würde recht behalten. als wir dann das flugzeug verlassen, kommt die nächste überraschung. jetzt, ende august, herrscht hier waschküchenwetter deluxe… hitze und enorme luftfeuchtigkeit, als wären wir gerade in BANGKOK gelandet. damit hatte ich trotz aller wetter-apps der welt irgendwie nicht gerechnet und ziehe ganz schnell meine strickjacke aus, bevor ich zerfließe.

 

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WIR, das sind übrigens… jens von KOCHHELDEN TV, mia KUECHENCHAOTIN, nicoletta von LIVE LIFE DEEPLY NOW, ricarda von 23 QM STIL, die GOURMETGUERILLA mel sowie sophie & marion, unsere entzückenden reisebegleiterinnen… in den folgenden tagen auch gelegentlich „betreuerinnen“ genannt. aus gründen. ;) wir werden gemeinsam auf blaubeer-misson unterwegs sein, tolle menschen kennenlernen, viel über diese wilde superbeere lernen und so einige pfund davon direkt vom strauch verspeisen. blaue zungen inklusive. ich freu mich wie bekloppt.
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der  erster morgen beschert uns erst einmal ein fluchtartiges verlassen der morgentlichen hoteldusche bei einem ohrenbetäubenden feueralarm. als flüchtender blogger hat man natürlich alle wichtigen dinge dabei…laptop und laptop und laptop und vielleicht noch die kamera. der schrille klingelton entpuppt sich immerhin als fehlalarm und wir mädels sind ein bisschen enttäuscht, dass die feuewehrmänner nicht aussehen wie in den hollywood-filmen. da ist mehr fässchen als sixpack zu vermuten unter der feuerwehrmann-kluft. aber nun ja… der tag fängt trotzdem schon mal aufregend an!
nach dem frühstück machen wir uns auf den weg nach MASSTOWN, um das HARVEST 4 HUNGER picnic zu besuchen. ein sonntägliches familienpicknick für einem guten zweck, mit BBQ, gegrillten maiskolben, hausgebackenem kuchen, kinder-hüpfburg und hausgemachter eiscreme – blaubeer natürlich. kaum aus dem auto ausgestiegen, überfallen uns erst mal die mücken und die gleiche feuchte, schwülwarme bangkok-dämse wie am vortag. ich kann kaum glauben, dass ich am fast östlichsten zipfel kanadas an der BAY OF FUNDY bin. zum glück mögen mich die kanadischen mücken nicht so sehr und überfallen lieber meine begleiter/innen. ein enorm wirksames bug-off spray muss her, sonst wird das ein blutleerer tag. NERI und PETER von der WILD BLUEBERRY ASSOCIATION of NORTH AMERICA, die für uns blogger die liebenswürdigsten und lustigsten gasgeber auf dieser reise sind, versorgen uns mit antimückenzeugs. und dann können wir uns erst mal auf die blueberry ice cream stürzen.{ich habe mir übrigens am ersten tag dann doch noch einen mückenstich eingefangen, der  von so einer mutantenmücke gewesen sein muss, dass ich noch eine woche nach dem kanada-trip etwas davon hatte. am kopf! eine tüte nachträgliches mitleid, bitte!}.

 

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nebenan liegt der MASSTOWN MARKET. der ist laut neri eine echte shopping-attraktion hier in der gegend. eine für die die leute sogar extra weitere strecken herfahren. aber langes autofahren für whatever sind die menschen in NOVA SCOTIA ja gewohnt. es ist alles so unfassbar weitläufig und dünn besiedelt hier. zumindest müsen wir jetzt erst einmal nur über die straße und stehen direkt vorm leuchtturm, der zum markt gehört. darin sehe ich zum ersten mal in meinem leben einen blauen hummer im wasserbecken krabbeln. genau wie blaubeeren gehören die hummmer hier in der gegend ja quasi zum täglich brot. kein wunder, dass da auch mal ein blauer dabei ist, der übrigens weder gefärbt noch so gezüchtet, sondern einzig und allein eine wunderbare laune der natur.  blaue hummer gelten als glücksbringer, was auch gleichzeitig glück für die blauen tiere selbst ist, denn die werden deshalb nicht gegessen!
neben der begeisterung für das poppig blaue krustentier, können ein paar von uns sich kaum beherrschen, nicht einen knallgelben südwester zu kaufen. der regen lässt bestimmt nicht lange auf sich warten, bei der schwüle da draußen und eine schiffssfahrt steht die tage ja auch noch an. aber wir legen sie dann doch zurück ins regal.
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im markt, der alles bietet, was das herz so begehrt, ich bin so sehr mit stöbern und shoppen beschäftigt, dass ich nicht dazu komme, fotos im laden zu machen {sorry vielmals! wer mag findet ein paar grandise impressionen drüben bei MEL}. ich will auch irgendwie nicht so aufdringlich sein. es ist ja schon komisch, wenn eine horde wilder blaubeerblogger über einen kanadischen supermarkt herfällt.ah! ahornsipup aus der region muss unbedingt mit und am gewürzregal gibt’s kaum noch ein halten meinerseits. maple smoked pulled pork rub oder old bay seafood seasoning? ach, ich nehme einfach beides. mein SMOKERMÄN wird sich freuen. die ersten kanadischen dollar sind verprasst. und als dann mia und nicoletti kichernd um die ecke kommen und mir ihren schnapp präsentieren, landet dann auch noch ein weiteres, spontanes kanada-souvenir in meinem korb… ein flapjack onesie mit elchen drauf und popoklappe hinten. wer jetzt verunsichert ist, was das denn bitte sein soll, der darf mal googeln. ja, man sagt, wenn man solche dinger trägt, hat man eventuell nie wieder sex. ich frostbeule konnte trotzdem nicht widerstehen. kein kommentar, bitte!

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da zum markt auch so eine art deli gehört, kommen wir natürlich um ein paar blaubeer-leckereien nicht herum. aber dafür sind wir ja schließlich hier! es gibt blaubeerschnecken und einen megaguten salat mit blaubeerdressing… man soll ja nicht mit essen herumkaspern, aber als blogger sieht man das machmal nicht so eng. nun ja, und dann kommt der platzregen, der schon die ganze zeit in der luft lag. mist, dass wir die südwester nebenan nicht gekauft haben!
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als wir am ersten blaubeerfeld des tages ankommen, schüttet es immer noch wie aus eimern. wir versuchen das blöde wetter im auto auszusitzen, geben dann aber doch auf, bevor uns der mittagsschlaf-impuls ganz übermannt. wir versuchen lieber unser glück woanders! als wir ankommen, hat es tatsächlich aufgehört zu regnen und wir stehen endlich vor einem feld mit flachen blaubeerbüschen und drölfzigtrillonen beeren. die ersten landen reflexartig im mund. was für ein aroma! da kann so eine blasse german kulturheidelbeere echt nicht gegen anstinken. zusammen mit uns ist blueberry farmer john dort. der trägt zwar ein hawaii-shirt, ist aber sonst sehr heimatverbunden. die kanadischen wilden blaubeeren sind sein leben und das seiner familie.
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und weil er damit in diesem landstrich nicht allein ist, wird hier eine menge an der beere geforscht. auf und neben dem feld, nehmen studenten der örtlichen uni proben und arbeiten an ihren versuchsreihen. die wilde blaubeere an sich ist ein robustes, aber auch eigenwilliges gestrüpp! man kann sie nicht kultivieren, sie wächst eigensinnigerweise dort, wo sie will und verbreitet sich vor allem unterirdisch! freilich kann man die bedingungen für ihre natrüliche ausbreitung optimieren. das wars dann aber auch schon. die wilde blaubeere ist eben ein echter naturbursche und bleibt es irgendwie auch.
geernet wird sie ganz unterschiedlich. natürlich sind da größere maschinen im einsatz, die die beeren vorsichtig pflücken. entweder so groß wie traktoren oder auch im kleinformat, als motorisiertes erntewägelchen zum schieben. aber es gibt auch noch genug felder, die so ungünstig gelegen sind {denn die blaubeere wächst ja eben, wo sie will}, das heute noch, wie vor hunderten von jahren, auch mit handkämmen geernet wird. ich staune, denn das hätte ich nicht gedacht.
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die blaubeerfarmer von NOVASCOTIA arbeiten hand in hand und führen ihren ernten an vielen orten zusammen. wir besuchen einen solchen ort. hier landet die tagesernte von etlichen farmen rings umher. jeder kennt jeden, die athmosphäre ist herzlich und familiär. so werden wir dann auch mit selbstgebackenem blaubeerkuchen begrüßt und mit einer tasse kaffee. wunderbar. „macht einem schuss maple syrup in euren kaffee. so trinken wir das hier!“ sagt uns johns schwester, die naürlich ebenfalls leidenschaftliche blaubeerfarmerin ist. kaffee und ahornsirup… warum bin ich da noch nicht drauf gekommen? köstlich. nach der stärkung gehts aufs nächste blaubeerfeld…luzia pimpinella travel - nova scotia blaubeeren-reise

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wir treffen sid von der GLENNHILL BERRY FARM. hier auf einem seiner felder, das an einem hang liegt, wird tatsächlich mit dem handkamm geerntet. eine ganz schöne knochenarbeit und nicht gerade die bandscheibenfreundlichste. ich beginne, die kanadischen tiefkühlblaubeeren, die ich zuhause um die ecke beim edeka meines vertrauens kaufe, mit ganz anderen augen zu sehen. in meiner küche werden vielleicht beeren verarbeitet, die hier geerntet wurden!? wow, das verändert meine beziehung zu diesem produkt schon jetzt und hier.
übrigens… die mittlerweile gigantisch großen kulturheidelbeeren, die man bei uns zuhause frisch kaufen kann, haben nicht annähernd so viele sekundäre pflanzenstoffe, wie ihre wilden kollegen aus kanada und somit auch weniger wertvolle antioxidantien. die kommen ja innen auch eher albinomäßig weiß, als wirklich blaubeerblau daher. eine lila zunge kann man davon kaum noch bekommen. bei den wilden blaubeeren reichen schon ein paar minis, um quatsch-selfies machen zu können. ha! ich sag mal, klein aber oho!luzia pimpinella travel - nova scotia blaubeeren-reise

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wir fahren den hügel hinunter zur farm und besuchen dort die weiterverarbeitung. noch mehr handarbeit! denn verlesen werden die beeren hatsächlich von hand. wir helfen ein bisschen mit, die unreifen, grünen beeren und reste vom strauch und blätter mit auszusortieren und kommen uns ganz schnell vor, wie aschenputtel im akkord. mann, muss man da fix sein! eine reporterin von den örtlichen news hat uns beobachten und sich insgeheim bestimmst vortrefflich über uns amüsiert! hier ihr BERICHT über die „german delegation“.alles rund um die blaubeeren ist hier familiensache und so kommt merle in den raum, um uns zu begrüßen und ein bisschen mit den deutschen zu plaudern. merle ist ihr lebenlang schon blaubeerfarmerin. genauer gesagt seit 80 jahren. davor war sie in nachrichtendienst der army. sie saß in ganz jungen jahren am morsegerät des kandischen militärs. heute ist sie 98 jahre alt und über beides erzählt sie mit entwaffnendem charme und voller leidenschaft. bei der army lernte sie ihren mann, der eigentlich blaubeerenfarmer war, kennen und wurde schwanger. schließlich gab es sowas wie die pille noch nicht, sagt sie freimütig und lacht. sie musste ihren militärdienst beenden und wurde ebenfalls blaubeerenfarmerin mit leib uns seele. die leidenschaft. mit dem morsegrät in alle welt zu kommunizieren pflegt sie jedoch immer noch. „wollt ihr mit in mein haus kommen und mein morsegerät sehen?“, fragt sie in die runde. „wer fährt mit mir? der rest muss laufen!“ und während wir anderen noch kurz überlegen, ob wir mit der doch sehr betragten dame noch auto fahren möchten, schreien, nicoletta un mia bereits laut hier!

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das vermeintliche auto ist in wahrheit ein golf cart und merles heim liegt nur ein paar schritte weiter auf der anderen straßenseite. wir schmunzeln. und wir sind jetzt schon alle ein bisschen verknallt in die quirlige, alte dame mit dem lila top und dem hauch einer lila tönung im weißen haar. wir freuen uns, dass sie uns ein stückchen ihres lebens zeigen möchte.

 

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sie führt und in ihr haus und zeigt uns eine gerahmte pastellkreide-zeichnung aller ihrer söhne. fünf a der zahl. einen von ihnen hatten wir zuvor auf dem blaubeerenhügel getroffen. an einer anderen wand hängen fotos von ihren zahlreichen enkeln und urenkeln….und ein gehörtner hase. wir kommen nicht dazu, sie nach dem geheimnis dieses ausgestopften tiers zu fragen, denn sie drängt uns, ihr in den keller zu folgen. dort ist ihr hobby-reich! die wände zieren nicht nur landkarten, sondern auch unzählige pokale und gewinner-rosetten. sie ist offentsichtlich nicht nur passionierte morserin, sondern auch spezialistin, wenn es um eingemachtes geht. 1st price for pickles and preserves steht auf etlichen von den dingern.
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dann erklärt sie uns das
morse-alphabet, lässt nicoletti die morserei mal selbst probieren
und erzählt stolz, dass sie schon mit menschen auf der ganzen welt über dieses
gerät kommuniziert hat. ich kann mir nicht helfen, zu denken, dass
das ihre form von social media cummunity ist. die nachrichten
bestehen eben nur auf langen und kurzen tönen und nicht wie bei uns aus
120 twitter-zeichen. als wir uns dann verabschieden, werden wir alle
ein bisschen emotional. merle auch. sie drückt uns. „love you
guys! take care!“ und wie bereits gesagt… wir haben uns alle ein
bisschen verliebt in sie. was für eine frau!

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eine reihe von herzerwärmenden begegnungen war unsere blaubeeren-tour in NOVA SCOTIA bis jetzt schon. wie großartig, dass wir land und leute so kennenlernen dürfen und da ist natürlich noch mehr zu erleben in unseren fünf tagen kanada. mehr geschichten folgen also… stay tuned & healthy!
ach ja! wenn ihr jetzt ganz plötzlich heftigen heißhunger auf irgendetwas blaubeeriges habt, was natürilich nicht verwunderlich wäre, dann möchte ich euch noch mein BLUEBERRY FIELDS FOREVER pinterest board ans herz legen. da findet ihr meine gesammelten rezepte rund um die blaubeere.

 

 

zu unserer #blueberrybloggers reise nach NOVA SCOTIA wurden wir von der WILD BLUEBERRY ASSOCIATION eingeladen. danke an neri, peter, marion & sophie dafür, dass wir land leute und blaubeeren auf so eine großartige art und weise kennenlernen durften!

22 Kommentare

  1. hach wow diese bilder!! ich bin verliebt und will sofort nach kanada! wilde blaubeeren sind super. die haben wir dieses jahr im sommer in österreich auch gesammelt :D einfach doppelt so lecker als die dinger die man im supermarkt bekommt!

  2. Wow, war für ein Post :) Länger als so mancher ganze Blog :D
    Tolle Eindrücke und allein von den Bildern bekommt man so viel mit. Heidelbeeren – wie sie bei uns in Ö heißen – sind am allerbesten in frischen Muffins oder in einem Bananen-Heidelbeer-Auflauf, noch warm aus dem Ofen :)

  3. Anonymous
    4

    Ein Heidelbeertraum. In das Feld hätte mich auch gerne gelegt und dann durchgefuttert, wie als Kind vor der Zeit von Fuchsbandwurm und Co. Unsere "Felder" im Wald waren allerdings nicht so riesig, aber als Kind war das einem eh Wurscht. ;-)
    Aber ich glaube am meisten hat es mir Merle angetan. Was für eine Lady!
    Es klingt nach einer tollen Zeit für euch und ich freue mich schon auf die Fortsetzung deines Berichts.
    Liebe Grüße
    Brigitte

    • ich muss ganz erlich sagen, dass ich sehr wenig angst vorm fuchsbandwurm habe. die gefahr einer infektion ist verschwindend gering und es ist wahrscheinlicher, dass ich morgen einen autounfall habe. ;)

      merle war wirklich ein original. es war ein echtes geschenk, sie kennenlernen zu dürfen.

  4. Wahnsinnig schön! Danke für deinen tollen Bericht und die Bilder! Nun weiß ich, wo ich im nächsten Sommer die Blaubeerfelder finde. In diesem Sommer habe ich die großen Beeren nur im Supermarkt en masse gekauft.

  5. Boah sind die Bilder schöööönnnn! Ich kann mich gar nicht entscheiden, welche meine liebsten sind: Die Omibilder, oder das Gelbhutbild, auch das Blaubeeren in den Mundwerfbild ist grooßardisch und das Bild wo du die Blaubeere zwischen den Bilder hälst! Geniale Truppe, genialer Ausflug ;-D! Haste eigentlich schon gesehen….hab dein Bananenbrot aufm Blog…sch…war das gut. Sagt die Nachbarin auch ;-D! GlG Anne

  6. Wow, ich könnte schwören, dass es hier plötzlich nach Blaubeeren riecht! Kein Scherz :P
    Da will ich auch mal hin.
    Echt schöner Post. :)
    Alles Liebe,
    Lisa

  7. Hmm, Heidelbeeren lieben wir hier auch in jeglicher Form…
    Bei dem "Hasen" handelt es sich übrigens um einen "Jackalope", die findet man hier häufiger …;)
    Kannst ja mal googlen.
    Liebe Grüße aus dem verschneiten (und bitterkalten) Boulder!
    BB

    • hey, danke für den hnweis! :) da habe ich doch gleich mal nach gelesen!

      der vermutliche ursprung dieser legende ist ja weniger schön, aber jetzt weiß ich, was es mit dem gehörnten hasen aus sich hat. :)

    • ach ja, und ein bisschen bitterkalt und schnee, wäre mir hier ganz lieb. dieses mischmaschregenwetter nervt ganz bestimmt mehr! ;)

  8. Wow, vielen dank für die tollen Eindrücke! Das ganze lässt in meinem Kopf so viel Fantasie abspielen! Die Verrückte Oma ist super süß, und das "maple smoked pulled pork rub" klingt super lecker!

    Danke, dass ich mich an die Zeit in Kanada zurück erinnern darf, super schöne Zeit verlebt! Ich hab meine Zeit in Vancouver und Calgary verbracht, bin heute noch auf dem Kanada Trip!

    Weiter so, ich liebe es durch deine Reiseberichte zu stöbern!

    Liebe Grüße,
    Finn

    P.s. Vielleicht hast du Lust den ein oder anderen Artikel über Vancouver zu lesen, dann würde ich mich freuen dich auf meinem Blog vansecret.de begrüßen zu dürfen!

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