Das historische Stone Town, wo Sansibar noch ursprünglich ist… noch.

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Neulich las ich im Reiseressort des Spiegel „Jetzt ist Zeit für Sansibar“! Wer diese Insel vor der Küste Tansanias im indischen Ozean noch ursprünglich entdecken möchte, der sollte sich doch besser jetzt auf den Weg machen. Denn, so wie auch auf Kuba, wird wohl in einiger Zeit mancherorts nicht mehr ganz so viel von dem alten, morbiden Charme übrig bleiben. Es wird neu gebaut, überall wird modernisiert. Auch im historischen Altstadtkern von Sansibar-Stadt, in Stone Town, einem Weltkulturerbe.

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Als ich diese Zeilen las, merkte ich, wie dankbar ich war, dass wir Stone Town bereits gesehen haben. Nach unserer Safari durch die Nationalparks Tansanias haben wir 2014 noch ein paar sehr ruhige Tage lag auf Sansibar gechillt. Dass mir das damals gar nicht so leicht fiel, und dass ich mich vor allem wegen des ganzen ungewohnten Luxus lieber wieder auf die staubigen Straßen des Festlands wünschte, habe ich ja damals in diesem Blogpost geschrieben. Ich weiß, das war nicht für Jeden zu verstehen… aber ich ahne, dass mich eine liebe Blogleserin, die Susanne, mittlerweile sehr gut versteht. Denn sie hat gerade mit ihrer Familie einen Safari-Trip in Tansania mit anschießendem Badeurlaub auf Sansibar gemacht… übrigens aufgrund meiner damaligen Blogposts zu unserer Tansania-Reise, was mich ein bisschen glücklich macht, denn es scheint, als hätte es ihr und ihrer Familie sehr gefallen.

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Aber zurück zu Stone Town. Als ich so den erwähnten Sansibar-Artikel las, fiel mir ein, dass ja immer noch ein letzter Post zu unserem damaligen Urlaub fehlt – der von unserem Tagesausflug in die historische Altstadt von Sansibar City. Dieser Tag war mein liebster, dort auf der Insel, viel lieber als die viel zu ruhigen Strandtage, Pools und Büffets.

Ganz entgegen unserer sonstigen Gewohnheiten, immer auf eigener Faust unterwegs zu sein, hatten wir an diesem Tag einen Local Guide. Und wir haben es nicht eine Minute lang bereut. Als uns Khamis Mwalim {auch Chief Guide gennant}, der als Freelance Tour Guide für die Darajani Tourist Information arbeitet, im Hotel abholte, wussten wir gleich, dass wir einen Glücksgriff getan hatten. Khamis ist ein man mit viel Humor und so hatten wir schon auf der fahrt in die Stadt sehr viel zu lachen. Wir quasselten in einer Tour.

{Übrigens, falls ihr für einen Sansibar-Urlaub gern den Kontakt zu unserem Guide hättet, um mit ihm eine Tour zu machen meldet euch egrn bei mir.}

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Khamis Mwalim – unser City Guide in Stone Town

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An diesem Tag in Stone Town war ich sehr dankbar, ihn an unserer Seite zu haben, denn er erzählte uns spannende Geschichten, die wir so in keinem Reiseführer hätten nachlesen können. Wir lernten viel über die Kultur, die Menschen und die Historie Sansibars. Über die Maurischen Einflüsse, über die Kolonialzeit und auch über die unrühmliche und menschenverachtende Zeit der Sklaverei. Ein Mann wie ein wandelndes Sansibar-Lexikon.

Mit ihm als Begleitung war es ehrlich gesagt auch einfacher, überall zu Fotografieren. Er löste oftmals die Sprachbarrieren auf und die Menschen waren offener mir und meiner Kamera gegenüber. Khamis freute sich ganz offensichtlich auch ein bisschen über meine Neugier und meine vielen Fragen. Während wir auf dem Markt unterwegs waren, fragte er mich: „Sag mal, bist du vielleicht Lehrerin? Du willst so viel wissen und du scheinst sehr klug zu sein.“ Alter Schmeichler! ;)

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Der Markt von Stone Town! Ich weiß, ich wiederhole mich hier zum gefühlt hundertsten mal… ich liebe Märkte überall auf der Welt. Weil das der Ort ist, wo das echte Leben pulsiert. Wo sich ein Stück Kultur manifestiert. Wo der Alltag stattfindet. Mir macht es auch nichts aus, wenn in den Auslagen mal ein Kuh- oder Schafskopf liegt. {Das solltet ihr bitte als kleine Warnung verstehen. Solltet ihr bei dem Anblick empfindlicher sein, scrollt einfach schnell ein paar Fotos weiter und guckt nicht so genau hin.}

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Auch Fischgeruch haut mich so schnell nicht um. Und auch wenn sich manchen Menschen dort vielleicht der Magen umdrehen mag, bin ich davon überzeugt, dass die Waren meist viel frischer sind, als die mancher Supermarkt-Theken bei uns zu Hause. Denn hier wird Fleisch und Fisch zumeist am gleichen Tag verzehrt, an dem das Tier gefangen oder geschlachtet wird.

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Mich faszinieren Märkte und ihr Trubel. Und überall auf der Welt findet man dort auch die kleinen mageren Katzen, die darauf hoffen, dass etwas für sie abfällt. Ich würde sie immer am liebsten alle mit nach Hause nehmen.

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Es gibt keinen Marktbesuch, bei dem wir nicht Streetfood probieren. Egal wohin wir reisen. Bei rohen Lebensmitteln, Obst und Gemüse ist natürlich immer ein bisschen Vorsicht geboten. Da sind wir strikt nach der Devise „Wash it, peel it, cook it or leave it!“. Aber bei gegartem Essen haben wir schon immer alles probiert, was lecker aussah. Ohne viel zu fragen, was drin ist. So war es auch auf Sansibar.

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Unser City Guide Khamis war etwas überrascht, dass wir an einem Streetfood-Stand anhielten. Und er argumentierte, dass er doch auch Restaurant-Tipps für uns hätte. Und auch eine junge Engländerin, die schon jahrelang auf Sansibar lebte, sprach uns an und meinte, sie hätte noch niemals Touristen an diesem Stand essen sehen, obwohl sie regelmäßig ihr Lunch dort holen würde.

Aber wir wollten diesen Eintopf namens Orojo, was soviel heißt wie „alles drin“. Tatsächlich konnte man selbst bestimmen, was unter „alles“ zu verstehen war. Es standen etliche Einlagen zur Verfügung: Kartoffeln, frisch geraspelter Kohl, Kräuter, Tomaten, hart gekochte Eier und das Rindfleisch von den über Holzkohle gegrillten Spießchen. Es war so lecker!

Magenprobleme hatten wir von Streetfood übrigens noch nie. Dafür hatten wir schon öfter Montezumas Rache vom Essen in Hotels. ;)

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Da wir aber {aus Gründen} vorsichtig sind, was Wasser angeht, haben wir leider den frisch gepressten Zuckerrohr-Saft, der eben noch mit Wasser gemischt wird, nicht probieren können. Wasser sollte man ja bekanntermaßen an vielen Orten der Welt nur aus geschlossenen und versiegelten Flaschen zu sich nehmen. Und daran halten wir uns immer, weil man sich einfach zu schnell Bakterien einfängt, die einen Mitteleuropäer dann aus dem Puschen hauen.

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Maurische Architektur-Einflüsse im historischen Stone Town

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Ganz „polepole“, also langsam und gemächlich, führte uns Khamis durch die verwinkelten,kleinen Gassen von Stone Town und erzählte uns unendlich viele Geschichten. Irgendwann kamen wir auch an den ehemaligen Sklavenmarkt der Insel, an dessen Stelle nun eine Kirche steht. Khamis wollte unbedingt vor dem Schild für ein Foto posieren. Mir war da schon beklommen zumute und ich wollte am liebsten gar keine Bilder machen.

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Aber es ist ein grausamer Teil der Geschichte Sansibars, der man irgendwie wohl auch ins Gesicht sehen sollte. Mir fiel das sehr schwer. In den unfassbar engen Kellern, in denen man früher die entführten und versklavten Menschen einsperrte, bevor man sie vor allem in den Orient verschiffte, war ich nicht in der Lage zu fotografieren. Magen und Herz und alles in mir zog sich krampfig zusammen.

Ich werde niemals verstehen, was Menschen zu so abgestumpften Kreaturen macht, dass sie anderen Menschen unfassbare Gewalt antun. Und das Schlimme dabei ist, diese Frage wird wohl solange aktuell sein, wie es die Menschheit gibt.

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Die nächste und auch letzte Station unseres Tages in Stone Town war der Palast des Sultans in Sansibar-Stadt. Auch zu diesem ganz besonderen Ort hatte Khamis für uns spannende Geschichten. Unter anderem eine, die uns sehr überraschte. Einst lebte hier auch Salme, Prinzessin von Oman und Sansibar, Tochter von Sejjid Said, dem Imam von Mesket und Sultan von Oman und Sansibar, und einer seiner 75 Nebenfrauen. Heute liegt sie als Emily Ruete auf dem Friedhof in Hamburg Ohlsdorf begraben.

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Salme hatte sich in ihren „Nachbarn“ verliebt, den Hamburger Kaufmann Heinrich Ruete, mit dem sie 1867 in seine Heimat floh. Eine tollkühne und auch tragische Liebesgeschichte, die man unter anderem auch sehr schön HIER nachlesen kann. Emily Ruete schrieb jedoch auch selbst ihre Lebensgeschichte in dem Buch *Leben im Sultanspalast: Memoiren aus dem 19. Jahrhundert. Für Freunde von authentischen, historischen Erzählungen sicherlich eine spannende Lektüre.

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Dieser Tag mit unserem City Guide  war für uns der Schönste, von den fünf, die wir auf Sansibar verbrachten. Wie gut, dass wir Sansibar und vor allem das noch ursprüngliche, authentische Stone Town auf so wunderbare Weise kennen lernen konnten… bevor es das vielleicht so bald nicht mehr gibt.

Und ich sage übrigens seit Jahren, wir müssen dringend nach Havanna auf Cuba. Aus Gründen. Ich glaube auch, jetzt wird es allerhöchste Zeit, bevor es zu spät ist.

P.S. Übrigens habe ich es hiermit tatsächlich das allererste Mal geschafft, einen ganzen Sommerurlaub komplett zu bloggen in allen Details. Es ist keine Geschichte mehr übrig. Das habe ich tatsächlich noch nie und bei keiner reise geschafft und das macht mich ein bisschen stolz. Es zeigt aber auch, wie viel mir unsere Tansania-Reise bedeutet hat.

Zu eurer Info | Im Posting mit *Sternchen markierte Links sind Partnerprogramm- oder sogenannter Affiliate-Links! {Was bedeutet das?} Bestellungen, die ihr darüber tätigt, unterstützen mich mit einem kleinen Provision bei meiner Arbeit für diesen Blog – ohne dass sie für euch einen Cent mehr kosten selbstverständlich. Dankeschön für eure Wertschätzung!

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16 Kommentare

  1. Stephanie
    1

    Hallo Nic,
    Also ein großes Kompliment für diese tollen Fotos- eine Kunst die Szenen so zu erfassen- ja man bekommt richtig Lust zu reisen.
    Ich lese sehr gerne deinen Blog- anregend, interessante Themen, vielseitig und tolle Fotos!
    Danke
    Stephanie

  2. Mareike
    2

    Ich kann mich deinen Worten nur anschließen – Stone Town ist einfach faszinierend. Ich hatte das Glück nun schon zweimal da gewesen zu sein und wir sind sogar in der Altstadt in einem tollen kleinen Hotel namens Kholle House untergekommen – magisch!
    Toll ist auch der jeden Abend stattfindende Food Market im Park direkt am Hafen – Streetfood in Massen! Man muss nur aufpassen, dass einem beim Essen auf der Hafenmauer nicht vor Schreck der Teller aus der Hand fällt, wenn sich ein paar Meter neben einem die Jungs der Stadt mit Anlauf und lautem Gejohle möglichst akrobatisch über die Mauer ins Wasser stürzen!!!Natürlich nur bei Flut!

  3. Hallo Nic, wieder einmal so schön geschrieben mit tollen Bildern, Das Buch werde ich mir sofort besorgen, klingt spannend. Übrigens, eine Freundin von mir, von ihr hab ich dir schon einmal erzählt, bleibt jetzt wohl auf Cuba hängen, Sie hat auch in Tansania 5 Jahre unterrichtet. Sie meint, seit Trump sind ertstmal alle Hoffnungen der Cubaner hin, die Armut etwas zu lindern.
    Liebe Grüße Marion

    • Hmmmmm. Trump macht so mache Hoffnungen zunichte – täglich mindestens eine.

      Aber sag mal, willst du deine Freundin dann nicht mal auf Cuba besuchen? Das wäre doch immerhin eine tolle Gelegenheit.

  4. Danke für den tollen Beitrag! Nach der Uni habe ich ein Jahr lang in Uganda gelebt und Silvester 1999/2000 auf Sansibar verbracht. Es bleibt einer der schönsten Erinnerungen meines Lebens. Vielen Dank, dass du mit deinen Fotos und Erzählungen diese Erinnerungen aufgewacht hast!

  5. Susanne H.
    6

    Hallo Nic, was für eine Überraschung, es gibt noch eine Blogpost mit so schönen Bildern zu Eurer Tansania-Reise, und dann finde ich mich darin auch noch so lieb erwähnt! Du hast natürlich völlig recht, es hat uns sehr, sehr gut gefallen und es wird für uns eine unvergessliche Reise bleiben, zu der Du uns inspiriert hast. Auf Sansibar angekommen fehlte mir der Safarialltag tatsächlich sehr, obwohl er natürlich durch die Buckelpisten und den Staub auch teilweise beschwerlich war. Aber die wunderschöne Natur mit all den Tieren hat mich wirklich mitten ins Herz getroffen, so dass mir noch auf Sansibar fast die Tränen kamen, wenn ich an die schöne Zeit in der Serengeti zurückdachte. Am liebsten würde ich direkt die nächste Afrika-Reise planen, aber ich denke das wird „polepole“ noch ein bisschen dauern und wir werden uns im nächsten Jahr erstmal in Europa vergnügen. Was übrigens witzig ist: als wir neulich spontan ein bisschen überlegt haben, wo man in den nächsten Jahren noch so hinfahren könnte, waren wir u.a. auch auf Kuba gekommen ;-)
    Jetzt bin ich mal gespannt, was Ihr im nächsten Jahr vorhabt, vielleicht reisen wir ja auch weiter auf Euren Spuren :D
    Zum Thema Sklaverei kann ich Dir übrigens noch ein Buch empfehlen, das ich kürzlich als Hörbuch gehört habe und das mit sehr betroffen gemacht hat: „Ich habe einen Namen“ von Lawrence Hill.
    Ganz liebe Grüße, Susanne

    • Aber die wunderschöne Natur mit all den Tieren hat mich wirklich mitten ins Herz getroffen, so dass mir noch auf Sansibar fast die Tränen kamen, wenn ich an die schöne Zeit in der Serengeti zurückdachte.

      Genau so ging es mir.

      Ich hätte auch gleich die nächste Afrika-Reise planen können. Es kam anders… erst Südengland und jetzt Kanada. Und nächstes Jahr klappt es sicher auch nicht. Aber Afrika werden wir auf jeden Fall auch nochmal bereisen.

  6. Liebe Nic,

    mit dem passenden Sound nebenbei auf Spotify (Expedition Happiness) bin ich gerade so voller Reisesehnsucht angesichts Deiner Bilder und Geschichten! Ich würde am liebsten sofort unsere Taschen packen und den Rest des Monats nur Butterbrote essen – wenn ich mich dafür genau jetzt an so einen magischen Platz begeben kann, wie Du ihn hier gezeigt hast!

    Wie immer sind Deine Fotos fantastisch, vor allem das, auf dem der Fischer gerade mit aller Kraft am Seil zieht, hat mich unglaublich fasziniert – so viel eingefangene Bewegung und Leben!

    Ganz liebe, sehr sehnsüchtige Grüße,
    Carolin

  7. Brigitte
    8

    Liebe Nic,

    ich schreibe ja eigentlich nie Kommentare, aber ich finde Deine Reiseberichte immer sooo großartig und dieser hier, mit seinen superschönen Bildern, hat mich auch so fasziniert, dass ich das jetzt doch mal sagen wollte. Danke, Danke , Danke fürs Mitnehmen!!! Ich selber bin ja ein bekennender Muthase, umso mehr freut es mich, von zu Hause mit Dir um die Welt zu reisen. Also, nochmal Danke und mach bitte weiter so, mit allem!!!

    Ganz liebe Grüße aus Bremen
    Brigitte

  8. Pingback: Wind und Weite und Licht ::: 5 Freitagslieblinge am 18. August 2017

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