Meine Tipps für die Reiseapotheke & was wir im Gepäck haben, falls wir im Urlaub krank werden

Travel | Meine Tipps für die Reiseapotheke & was wir im Gepäck haben, falls wir im Urlaub krank werden Dieses Blopgposting enthält Werbung - This is a Sponsored Blogpost

Bei uns steht der Urlaub unmittelbar vor der Tür und ich bin gerade mal wieder dabei, unsere Reiseapotheke zusammen zu stellen und habe dafür einige Medis, mit denen ich über die Jahre schon gute Erfahrungen gemacht habe, bei *Apotal.de nachbestellt. Ich muss nämlich zugeben, ich bin, was die Gesundheit unterwegs angeht, immer von der eher vorsichtigen Truppe und habe sehr vieles im Koffer dabei. Ganz allein schon deswegen, damit ich es möglichst gar nicht brauche. Ihr kennt das ja mit dem Schirm, den man mitschleppt und dann regnet es nicht. ;)

Früher haben wir oft mit Freunden und Bekannten Unterhaltungen über das Reisen mit kleinen Kindern geführt. Wir haben Luzie ja schon von Anfang an mit durch die Weltgeschichte geschleppt – auch in exotische Reiseländer. Da kam dann oft die Frage auf, ob wir keine Angst hätten, dass sie unterwegs krank werden würde. Nein, hatte wir nie! Und ja, klar wurde sie mal krank!

In Thailand hat sich unser Kind am Strand mal Würmer eingefangen. Was gruselig anhört, aber bei Kleinkindern gar nicht ungewöhnlich ist und tatsächlich genau so auch am Ostsee-Strand oder im heimischen Sandkasten passieren kann. Auf Bali hatte sie mal eine kurze Magen-Darm-Geschichte mit Fieber, weil sie unbedingt Salat essen wollte und wir unvernünftiger Weise zustimmten. Ihr wisst ja, bei Obst und Gemüse in in exotischen Destinationen gilt immer besser: „Cook it, peel it or leave it!“. In Mexico hatte sie mal eine eitrige Halsentzündung. Und, und, und.

Bad News: Ja, leider wird ein Kind mal im Urlaub krank, genau wie die Erwachsenen. Good News: die haben tatsächlich in fremden Ländern auch Ärzte und zwar auch gute! ;) Und da waren wir dann eben mal als als Patienten, wenn Muttis mitgebrachte Reiseapotheke und medizinische Pflegekenntnisse an ihre Grenzen stießen. Wir haben nie schlechte Erfahrungen gemacht und uns wurde immer nett und gut geholfen. Gegen Cash natürlich!

Deshalb möchte ich an dieser Stelle einfach mal meinem wichtigsten Rat geben, wenn es um die Gesundheit auf Reisen geht: Habt unbedingt eine Reisekrankenversicherung für euch und eure Familie! Das ist meiner Meinung nach das Allerwichtigste, denn eine Arztbehandlung im Ausland kann natürlich teuer werden. Selbst wenn man nicht ständig auf Reisen ist, kann es sich schon lohnen, eine dauerhafte Auslandskrankenversicherung zu haben {und nicht nur temporär für eine einzelne Reise anzuschließen}. Die kostet nämlich im Verhältnis zu den restlichen Reisekosten einen Pippikram und lohnt sich im Ernstfall immer!

Außerdem bin ich eine absolute Befürworterin von Schutz-Impfungen. {Ich weiß, das sollte man im Internet besser nicht sagen, denn dann gibt’s gern gleich Bashing von Impf-GegnerInnen.} Nicht erst seit unserer Safari in Tansania, schauen wir immer, welche Impfungen für das jeweilige Reiseziel sinnvoll und wichtig sind.

Eine gut ausgestattete Reiseapotheke dabei zu haben, ist aber eben auch bei kleineren Erkrankungen und Zipperlein sinnvoll. Deswegen möchte ich heute mal auflisten was in unserem „First Aid Travel Kit“ so drin ist. Eines ist mir jedoch sehr wichtig, bevor ich hier mit Infos zum Inhalt unserer Familien-Reiseapotheke starte… ich bin weder Ärztin, noch Apothekerin! Ihr findet hier Mittel, Medikamente und Tipps, die mir und meiner Familie auf Reisen immer gute Dienste geleistet haben. Das sind aber ganz persönliche Erfahrungen und keine hochwissenschaftlich-medizinischen Erkenntnisse und ihr wisst ja… im Zweifelsfall solltet ihr auf jeden Fall einen Arzt oder einen Apotheker eures Vertrauens zu Dosierungen, Risiken und Nebenwirkungen von Medikamenten befragen und euch dort auch hinsichtlich eurer gesundheitlichen Beschwerden Rat einholen. {Übrigens kann man bei der *Apotal Hotline kostenlos unter der Nummer 0800-1011422 anrufen, wenn man Fragen rund um die Wirkstoffe hat.}

Meine Tipps für die Reiseapotheke & eine Liste mit den Dingen, die wir im Gepäck haben, falls wir im Urlaub mal krank werden

Generell muss man natürlich sagen, dass man in den meisten Reiseländern ziemlich problemlos an Medikamente kommt und auch in Städten ganz schnell eine Apotheke findet. Manche Dinge, für die wir hier die Apotheke aufsuchen müssen, gibt es anderswo sogar einfach so in den Drogerien, z.B. in Nordamerika.

Aber wenn man viel in einsamen, ländlichen Gegenden unterwegs ist, eine Camping-Tour in der Wildnis macht oder auch in manche exotischen Destinationen reist, dann kann es auch schon mal schwieriger werden, schnell an geeignete Medikamente oder Hilfe zu kommen. Deswegen finde ich es tatsächlich sinnvoll, sich im Notfall auch erst mal selbst versorgen zu können. Hier sind die Medis und Mittelchen, die ich fast immer dabei habe:

Etwas gegen Schmerzen, Fieber und solche lästigen Dinge unterwegs

Ich denke, Schmerz & Fieber-Tabletten hat ja fast Jeder im Gepäck, in Form von Ibuprofen, Paracetamol oder auch Aspirin z.B. – je nachdem, womit man am besten klar kommt und was einem erfahrungsgemäß am besten hilft und bekommt. Diese Tabletten habe ich vor allem im Fall von Kopf und Rückenschmerzen im Gepäck.

Ein Mittel gegen Regelschmerzen macht in der Reiseapotheke durchaus Sinn, wenn man für Menstruationsbeschwerden anfällig ist und während der Reise seine Periode erwartet.

Ein Fieberthermometer dabei zu haben, kann im Zweifelsfall auch sehr nützlich sein und ist meiner Meinung nach auch unabdingbar, wenn man mit Kindern reist. Besonders in tropischen Gefilden rate ich dazu, bei länger anhaltendem Fieber auf jeden Fall einen Arzt aufzusuchen, da zwar immer etwas harmloses dahinter stecken kann, aber eben auch tropische Infektionskrankheiten, die wie Grippe-Symptome daher kommen. Deshalb sollte man unspezifisches, länger anhaltendes Fieber immer lieber vom Arzt abchecken lassen.

Mittel gegen doofe Magen-Darm-Geschichten

Auf Reisen kann man sich ja gerne mal Montezumas Rache einfangen, weil sich im Essen einfach irgendwelche Bakterien verbergen, die unser mitteleuropäischer Magen nicht gewohnt ist. Ich erinnere an dieser Stelle nochmal an die Regel „Cook it, peel it or leave it!“ ;). Oder einfach auch, weil man irgend eine Zutat im Essen, z.B. ein scharfes exotisches Gewürz, dann doch nicht so gut vertragen hat und dolle Bauchpiene bekommt.

Obwohl ich alles esse und auch gegen nichts wirklich allergisch bin, bin ich trotzdem so eine Kandidatin, deren Magen gerne mal spontan unleidlich reagiert. In solchen Fällen helfen mit immer ganz gut pflanzliche  Magentropfen {z.B. Iberogast}, um meinen Magen zu beruhigen oder auch Kautabletten gegen Völlegefühl und akutes Bauchdrücken, z.B. Lefax.

Unschön, aber kommt vor – für Durchfallerkrankungen habe ich auch immer etwas dabei. Meist sind es ganz einfache Kohle-Compretten.

Und da Luzie bei langen und vor allem bei kurvigen Autofahrten manchmal schlecht wird, haben wir immer ein Mittel gegen Reisekrankheit dabei. Allerdings etwas, das man nicht vorsorglich einwerfen muss, denn die Beschwerden hat sie nicht immer und  wir haben die Erfahrung gemacht, dass diese Mittel sie oft sehr müde und schlapp machen. Stattdessen haben wir Kau-Dragees dabei, zB. Superpep, die sie dann gezielt nehmen kann, wenn Übelkeit beim Autofahren auftritt. Sie helfen meist sehr schnell und wir haben sie bei Roadtrips immer griffbereit im Auto liegen.

Sonnenschutz… und vielleicht etwas gegen einen Sonnenbrand

Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor ist natürlich ein unbedingtes Must-Have. Da muss man nichts weiter drüber sagen, oder? Außer vielleicht, dass es bei vielen Reisezielen tatsächlich Sinn macht, Sonnenlotionen & Co von zu Hause mitzunehmen, weil sie an Urlaubsorten oft völlig überteuert sind.

Falls es dann doch mal passiert… Aloe Vera Gel hilft uns bei Hautirritationen oder auch bei Sonnenbrand. Denn manchmal passiert es eben doch trotz aller Bemühungen um den Sonnenschutz und meist, weil man vor lauter spannender Abenteuer über den Tag vergisst, dass man die Sonnencreme auch nochmal nachschmieren sollte.

Und diese Krabbelviecher… Mücken, Fliegen & Zecken

Ich muss sagen, Mittel gegen Mücken und anderes stechendes Fliegzeugs, kaufe ich normalerweise lieber im Reiseland vor Ort. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele ausländischen Mücken sich über unsere mitteleuropäischen Abwehrmittelchen eher kaputt lachen und trotzdem fröhlich zustechen. Besonders wichtig war das Thema für uns bei der Vorbereitung unserer Safari in Tansania {HIER geht’s zu meinem damalige, ausführlichen Blogpost dazu!}. Da haben wir uns, angesichts von Dengue-Mücken und Tse Tse-Fliegen, im Vorfeld schon mit dem sehr starken Nobite eingedeckt. Aber wie gesagt, normalerweise kaufe ich Anti-Mücken-Mittel dann doch eher vor Ort.

Was ich allerdings auf jeden Fall von vorn herein in meiner Reiseapotheke habe, wenn wir in der Natur unterwegs sind, ist eine gut funktionierende Zeckenzange. Denn es ist wichtig, dass man bei einem Zeckenbiss schnell handeln und das Biest entfernen kann. Je eher, desto besser – das mindert die Gefahr von einer Infektion mit zeckenübertragbaren Krankheiten. Hinterher sollte die Bissstelle desinfiziert werden, dazu im folgenden Punkt mehr…

Ach ja – und falls der Mückenstich dann doch passiert ist und juckt wie die Pest, habe ich immer ein After Bite Präparat dabei, z.B. einen Azaron-Stift.

Erste Hilfe für kleine Verletzungen und Wunden unterwegs

Für kleine Verletzungen, Schrammen, Schürfwunden und eben auch Zeckenbisse habe ich immer ein Mittel zum Desinfizieren dabei: Wunddesinfektions-Spray oder antiseptische Tinktur, wie z.B. Betaisodona Lösung.

Diverse Pflaster und Blasenpflaster sind aus unserer Reiseapotheke auch nicht wegzudenken und werden auch am meisten auf unseren Reisen gebraucht.

Eine Pinzette habe ich auch dabei, für Holzsplitter die in der Haut stecken oder Steinchen, die sich unglücklicherweise in einer Schürfwunde befinden.

Wenn man sich doch mal eine Erkältung einfängt

Das passiert leider ganz fix, besonders in tropischen Gefilden. Auch im Flieger oder in völlig überklimatisierten Restaurants kann man sich mal schnell Halsschmerzen und Erkältungen einfangen. Deswegen habe ich immer entzündungshemmende Lutsch-Tabletten gegen Halsschmerzen dabei, z.B. Lemocin.

Da das Kind leider vor allem Husten hat, wenn sie erkältet ist, habe ich außerdem immer ein Fläschchen Hustentropfen in meiner Reiseapo.

Nasenspray fliegt bei uns nicht nur aus etwaigen Erkältungs-Gründen mit, sondern ist auf unseren Flügen immer im Handgepäck dabei. Warum, das erkläre ich euch im letzten Punkt meiner persönlichen Reiseapotheken-Liste. ;)

Dinge, die total „over the top“ sind, aber eben trotzdem nützlich

Manche Dinge in meiner gut ausgestatteten Reiseapotheke sind sicherlich etwas übertrieben, haben uns aber schon mal sehr geholfen, oder aber eben nicht, weil ich sie nicht dabei hatte. ;)

Desinfizierende Augensalbe {z.B. Posiformin}. Dazu kann ich euch ein Reise-Anekdötchen erzählen. Wir waren in den USA, wo man ja eigentlich Vieles frei verkäuflich in der Drogerie bekommt – teilweise sogar Medis, für die man hierzulande ein Rezept von Arzt bräuchte. Unser Fräulein hatte sich eine schmerzhafte Entzündung am Auge geholt, die ganz verdächtig danach aussah, als würde sie sich zu einem üblen Gerstenkorn entwickeln. Ihr kennt sicher, diese ekligen, kleinen Abzesse am Augenlied, die sauweh tun. Das braucht kein Mensch schon gar nicht auf Reisen. Zu Hause hätte ich einfach über Nacht eine rezeptfreie desinfizierende Augensalbe aufgetragen. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, denn ich bin selbst ziemlich empfindlich gegen Entzündungen am Auge. Aber im Urlaub hatte ich sie damals leider nicht dabei.

Nun gut, in einem Land, wo man alles Mögliche frei verkäuflich in der Drogerie bekommt, wird so eine Salbe sicher sehr easy zu finden sein – dachten wir! Nach langem Suchen stellte sich heraus, dass es NICHTS Adäquates rezeptfrei gab und so mussten wir für dieses kleine Problem zu einem Arzt. Das kostete uns 350 $, die wir natürlich später von unserer Auslandskrankenversicherung wieder bekamen – aber vor allem kostete es uns ganz viel Zeit. Ich ärgerte mit damals sehr, dass ich diese kleine Augensalben-Tube, die zu Hause im Kühlschrank lag, nicht einfach mit in unsere Reiseapotheke gepackt hatte. Seitdem habe ich sie immer dabei.

Kinesio-Tape. Auch dazu habe ich eine Geschichte. Ich hatte es mal in einem unserer Italien-Urlaube dabei, weil ich mit einem total verspannten Nacken auf Reisen gegangen bin. Ein Nacken-Taping hilft mir da oft. Am Ende der Reise hatte das Tape dann noch einen anderen Nutzen gehabt. Ich hatte mir nämlich an einen Strand auf Sardinien den Fuß an einem Stein angestoßen. Gar nicht so mit Schmackes, aber irgendwie doll genug, dass zwei Zehen ziemlich blau wurden und ganz fies schmerzten. Weil ich weder Lust noch Zeit hatte, vor Ort damit zum Arzt zu gehen – und ein Doktor bei gebrochenen Zehen auch nichts anderes tut, als sie zu fixieren – habe ich sie selbst mit ein bisschen Sport-Tape aneinander fixiert. Damit habe ich sie in Ruheposition gebracht und gerade gehalten, damit sie, falls gebrochen, sie nicht krumm zusammen wachsen.

Zu Hause bin ich dann damit noch zu meinem Orthopäden gegangen, der nur meinte: „Alles richtig gemacht. Mehr kann ich auch nicht tun.“ Dreimal dürft ihr raten. Seitdem habe ich immer eine kleine Rolle Tape dabei, auch wenn ich gerade keine Nackenschmerzen habe.

Und zu guter letzt… alles für meinen entspannten Flug

Hier komme ich nochmal zum oben erwähnten Nasenspray, das ich immer mit im Handgepäck im Flieger dabei habe. Manchmal merkt man nämlich erst beim Starten oder Landen, dass man bereits eine Erkältung ausbrütet und die Nasen- und/oder Nebenhöhlen etwas verstopft sind. Dann kann der Druckausgleich ziemlich schwierig werden und die Ohren fangen an zu ziepen. Da ist bei Bedarf ein Stoß Nasenspray gegen Ohrenschmerzen sehr hilfreich.

Ohrstöpsel sorgen auf langen Flügen und vor allem bei Nachtflügen für ein bisschen Ruhe – sofern man denn im Flugzeug schlafen kann.

Ein paar Jahre lang hatte ich ziemliche Panik bei Turbulenzen im Flieger. Das hat sich glücklicherweise inzwischen wieder etwas gelegt, aber in der Zeit hatte ich immer ein paar Bachblüten Rescue Tropfen im Handgepäck, die ich im Fall von aufsteigener Panik zur Beruhigung genommen habe. Keine Ahnung, ob sie tatsächlich wirksam sind oder bei mir einen Placebo-Effekt hatten. Ist mir auch im Prinzip egal, Hauptsache ich  fühlte mich dann besser. ;)

Und zu guter letzt mein All-Time-Favorite in der trockenen Klimaanlagen-Luft im Flieger: natürliches Thermalwasser-Spray, z.B. von Eau Thermale Avène, davon gibt es eine kleine 50 ml Flasche, die problemlos mit ins Handgepäck darf. Ihr kennt das ja vielleicht auch, vor allem, wenn man gerade aus einem Urlaub mit viel Sonnenschein kommt. Die Haut trocknet in der klimatisierten Flugzeugluft ganz fix aus, spannt und frau fühlt sich wie eine schrumpelnde Dörrpflaume. Das hautberuhigende und reizlindernde Thermalwasser kann ich bei Bedarf ins Gesicht sprühen, meine Haut entspannt sich sofort und wird mit Feuchtigkeit versorgt. Nach einem langen Flug fühlt man sich dann auch gleich frischer.

Nun ja, man könnte meinen, ich wäre eine wandelnde Unterwegs-Apotheke. Bin ich auch irgendwie – für alle viele Eventualitäten gewappnet! Aber eigentlich schleppe ich das alles ja auch nur mit, damit ich es am Ende gar nicht brauche. ;)

Und was ist in eurer Reiseapotheke unverzichtbar?

Info & Disclaimer | Dieses Posting ist in Zusammenarbeit mit *Apotal entstanden.

43 Kommentare

  1. Judith
    1

    Sehr gute Liste!
    Schutzimpfungen: JA, auf jeden Fall!
    Und was ich seit unserem Pfingsturlaub auch mitnehmen würde (zumindest, wenn Kinder im Gepäck sind): ein Antibiotikum. Wir saßen in einem kleinen Kuhdorf fest, die nächste Apotheke ungefährt 30min Autofahrt – der nächste Arzt noch länger entfernt. Sohnemann bekam eine eitrige Mandelentzündung mit tagelangem hohem Fieber. Das hatte ich schnell diagnostiziert, allerdings fehlte uns der Stoff ;)
    Wir habens natürlich auch mit Schmerzmitteln und Zeugs hinbekommen, keine Frage. Mit einem Antibiotikum wäre er aber schon früher wieder fit gewesen als erst am Abreisetag, etwaige Spätfolgen sind außerdem gering.
    Ach ja, was mir noch einfällt: ein Antihistaminikum hab ich auch immer dabei.

    • Hmmmmmmmm… okay, wenn ihr einen Arzt habt der euch das ohne akuten Anlass verschreibt.

      Ich bin ja nicht so ein Fan von Selbstmedikation mit Antibiotika.
      Frag mal meine Freundin Sonni, mit der schimpfe ich auch immer deswegen. ;)

      Ein Antihistaminikum macht natürlich Sinn, wenn man Allergiker/in ist. Unbedingt. Wir brauchen es eigentlich nicht.

    • Aber bräuchte ich dann unterwegs nicht auch einen Kühlschrank? ;)

      Sorry, doofe Frage, aber ich meine das Ernst. bei unserer Art zu reisen – heute hier morgen da – wäre so ein Ding vermutlich niemals kalt, wenn wir es akut bräuchten.

  2. Aenne
    3

    Liebe Nic,

    das sind wirklich prima praktische Tipps und mir gefällt, dass du immer wieder auch die vermeintlich schnöden und jedenfalls weniger glamourösen Aspekte des Reisens und auch anderer Themen aufgreifst und auf deine nette, charmante und zugleich handfeste Weise entfaltest. Nämlich man MUSS ja schließlich auch mal zur Toilette. :)

    Und ich hab auch nicht pauschal was gegen Werbung und schon gar nichts dagegen, dass Blogger*innen mithilfe von Kooperationen Geld verdienen. (Weder Kooperieren noch Geldverdienen noch Darauf-Hinweisen-dass-Boden-einfach-großartige-Klamotten-macht ist in meinen Augen etwas Ehrenrühriges!)

    Aber ich möchte schon länger immer mal wieder – und jetzt ist es halt soweit – eine Irritation mitteilen. Es ist nämlich so: Ich erlebe dich als eine in ausgesprochen netter und unangestrengter Weise aufgeklärte, politisch und ökologisch bewusste und pragmatisch-konsequent handelnde Person, eine, die sich fragt, wozu eigentlich ein bestimmtes Verhalten oder Handeln führt, die eine Verbindung herstellt zwischen zum Beispiel Plastikteppichen in Ozeanen und dem eigenen Konsumverhalten und Leben, die die eigene Verantwortung erkennt und dann eben verantwortlich handelt – auch und nicht zuletzt dadurch, dass sie für verantwortliches Handeln wirbt. Das ist ja alles gar nicht selbstverständlich, und ich wollt‘ mich schon länger mal dafür bedanken und schiebe dieses Komplimet jetzt nicht einfach nur aus kommunikationstaktischen Gründen voran!!

    Ich habe auch den Eindruck, dass dein Werben für kleine, inhabergeführte Läden, in die die Besitzer*innen und Betreiber*innen viel Herzblut, Herzschweiß und (leiderleiderleider inzwischen in unserer Welt) Herztränen stecken, immer auch etwas mit dieser Haltung und diesem Bewusstsein zu tun hat und nicht nur damit, dass es da oft auch die hübscheren Plaids gibt. – Und dann schickst du uns zu amazon und zu einem online-Apothekenhandel, und das bringe ich einfach nicht zusammen.

    Vielleicht ist der Kampf ja sowieso längst verloren und ich trauere einfach einer Welt hinterher, die mindestens angezählt ist, aber ich möchte dennoch auf folgenden Zusammenhang hinweisen: Hübsche Innenstädte oder gar Dörfer mit Läden drin (zum Beispiel Buchhandlungen, womöglich sogar unabhängige mit eigenem Profil, zum Beispiel Schnickschnackläden, zum Beispiel Apotheken, zum Beispiel Schuhgeschäfte, Musikalienhandlungen, Schreibwarenläden, Juweliere, Haushaltswarengeschäfte, diese Läden, in denen man Schrauben, Beschläge, Einmachgläser und Vogelhäuser bekommt, Blumenläden, Sanitätshäuser, Stoff- und Wolleläden, Einrichtungshäuser) und Alles-im-Internet-Einkaufen gleichzeitig GEHT NICHT. Wer Ersteres will, der muss in genau diese Städte und Dörfer gehen und wie ein Irrer bei den Idealisten, die da noch ihre Läden betreiben und sich selbst die Rettung eines Kulturguts häufig nicht wenig kosten lassen, einkaufen. Freilich ist eine Apotheke AUCH nicht ganz so glamourös wie der stilvolle Concept-Store, aber ein Concept-Store (und übrigens auch das schicke Café) wird in einer Stadt ohne Apotheke nicht funktionieren.
    Ich meine, wir retten doch auch Spatzen. Warum nicht auch die Apotheke um die Ecke?

    Das fragt sich mit ansonsten sehr solidarischen und herzlichen Grüßen
    die Aenne.

    • Liebe Aenne, ich danke dir ganz herzlich für deinen langen Kommentar.

      Ja, du hast Recht. Ich stimme dir in vielen Punkten zu. Keine Gegen-Diskussion. Das ebenfalls „aus kommunikationstaktischen Gründen voran“. Nein Quatsch, ganz im Ernst! ;)

      Aber ich möchte dir zumindest gerne meinen Standpunkt darlegen.

      Ich liebe es sehr, auf kleine Businesses aufmerksam zu machen, das hast du gut erkannt. Genau aus den von Dir angeführten Gründen. Aber es ist auch ein bisschen idealistisch, zu denken, dass ich aus Vollzeit-Bloggerin von dieser Gratis-Werbung, die ich sehr gerne mache, irgendwie leben könnte. Diese kleinen Läden bezahlen mich nämlich nicht, dafür, dass ich meine Arbeitszeit dafür verwende, um {sehr gern} über sie zu schreiben. Und ich werde es auch weiterhin tun, immer wieder und für lau. Aber Tatsache ist, dass ich eben auch nicht von Luft, Liebe und Herzblut zum Bloggen leben kann, obwohl mich das schon ganz schön weit trägt, denn sonst hätte ich es nicht so viele Jahre schon getan.

      Um das konkrete Beispiel aus dem letzten Post anzuführen, kann tatsächlich auch nicht jede Leserin, die diese Decke schön findet, nach Sylt fahren, um mit einem Decken-Kauf den Laden von Birte zu unterstützen. Viele Leute haben nicht mal einen ähnlichen Laden mit ähnlichen Produkten in ihrer Nähe, wo sie eben einkaufen könnten. Die Verlinkung zu einem Online-Angebot dient mir natürlich in der Hinsicht, dass ich ein bisschen {ein ziemliches bisschen} davon profitiere, wenn jemand dort kauft. Ich finde das nicht verwerflich, denn ich stecke sehr viel völlig unbezahlte Arbeit und Liebe in diesen Blog. Und letztendlich steht es ja auch jeden frei dort zu kaufen oder eben woanders… in einem Laden. Zumindest weiß er dann schon mal ganz genau, um welches Produkt, welche Marke etc. Es sich handelt, und was es kostet.

      Ich verstehe deinen Standpunkt wirklich sehr gut, und – um mal beim aktuellen Beispiel zu bleiben – ich gehe auch noch oft genug vor Ort in meiner Apotheke des Vertrauens und anderen Läden in der Stadt, bei meinem Blumenmann zum Beispiel oder im kleinen Schnickeldi-Laden zwei Dörfer weiter. Ich kaufe keineswegs nur online. Aber so wie du deinen Lebensunterhalt mit deinem Job verdienen musst, muss ich als selbständige Bloggerin es auch ab und zu mal. Daher gehe ich Kooperationen ein, hinter deren Inhalten ich stehe. Ich verknüpfe sie mit einem Mehrwert für meine Leserinnen, in den ich sehr viel Mühe stecke, in Form von – für den Leser / die Leserin völlig kostenlosen – Informationen, Inspirationen oder ganz praktischer Hilfestellung wie hier. Ob irgendjemand hinterher etwas online kaufen mag oder nur die Information für sich benutzt, kann jeder ganz frei entscheiden.

      Und ganz ehrlich … wer niemals online shoppt, der werfe den ersten Stein… ;) Das habe ich auch bereits aus Facebook geschrieben.

      Liebe Grüße
      Nic

    • Ich nochmal… ;)

      Zitat “ Ich erlebe dich als eine in ausgesprochen netter und unangestrengter Weise aufgeklärte, politisch und ökologisch bewusste und pragmatisch-konsequent handelnde Person…“

      Das nehme ich übrigens als Kompliment und ich glaube ganz selbstbewusst, dass du damit zum Teil Recht hast. Was ich mir aber nicht auf die Fahne schreiben kann und auch niemals tue, ist, dass ich in allen Lebenslagen, politisch und moralisch korrekt, völlig nachhaltig, ethisch einwandfrei… kurz überall konsequent richtig handele. Das bin ich nicht und das tue ich nicht. Ich gebe mir als halbwegs bewusster Mensch viel Mühe, Dinge gut oder besser zu machen, aber ich bin alles andere als unfehlbar und eben am Ende auch ein Mensch seiner Zeit und seiner Gesellschaft. Einen Heiligenschein habe ich in vielerlei Verhaltensweisen nicht und ich gebe zu, es würde mich auch zu anstrengend sein, einen zu tragen.

  3. Sehr cool!!!

    Aber ich muss jetzt doch mal fragen: Woher sind diese mega-coolen Pflaster!!! Die will ich unbedingt haben!!! ;-)

    Liebste Grüße
    Martina

    UND SCHÖNE FERIEN!!! Ich freu mich schon auf deine Bilder

  4. Augentropfen kann ich noch ergänzen, denn die fiese Flugzeugluft führt bei mir immer zu Sand im Auge Gefühl und das ist so etwas von unangenehm.

    Kühlpack nehme ich auch immer mit, hatte einmal eine gemeine Entzündung im Zeh und das hat mich 2 Nächte Schlaf gekostet.

    Ansonsten kaufe ich aus Prinzip Medikamente nur bei meiner örtlichen Apotheke, denn nur die sind im Notfall für mich Nachts oder am Wochenende für mich da. Da will ich einfach keine Online Apotheke unterstützen!

    • Augentropfen sind in der Tat noch eine gute Idee, Nana!

      Es steht ja auch jeden frei, wo er einkauft. Ich kaufe auch nicht nur online ein, sondern manchmal eben, wenn es sehr viel auf einmal ist, so wie jetzt für die Reiseapotheke. Da ist es eben manchmal auch eine Kostenfrage. Ich hoffe, das du den Artikel trotzdem informativ und nützlich findest.

    • Das sollte auch kein Vorwurf sein, liebe Nic. ;) Ich hoffe Du hast das nicht falsch verstanden.

      Ich wollte damit auch einfach nur sagen, daß örtliche Apotheken nie so günstig sein können wie Online, weil die örtlichen Apotheken auch immer die Notdienste mit einkalkulieren müssen. Die 24h (am WE) Daueranwesenheitspflicht eines Apothekers ist halt sehr teuer (es seid denn der Inhaber leistet ihn selber ab). Schönes WE und Gute, gesunde Reisen!

    • Alles gut, Nana! Das habe ich bei dir tatsächlich auch nicht so interpretiert.

      Und du hast ja auch vollkommen Recht mit deiner Einstellung dazu.

      Schönes Wochenende!

  5. Susanne H.
    6

    Hallo Nic, in der Tat reisen auch wir nie ohne ein Antibiotikum und auch nicht ohne eine Tube kortisonhaltiger Creme…. gegen Durchfall nehmen wir Tannacomp, das sowohl prophylaktisch als auch therapeutisch eingenommen werden kann…. gegen Lippenherpes ist auch immer etwas dabei….
    Insgesamt schleppe wir leider viel mit.
    Liebe Grüße, Susanne

  6. Anja
    7

    Auch ich finde es unmöglich, dass Du den heimischen Apotheken im Ort in den
    Rücken fällst und dazu beiträgst, dass es diese bald nicht mehr geben wird. Und dann wirst Du einen Blogpost darüber schreiben, wie unmöglich Du das findest, dass Dir die von Dir hier propagierte Versandapotheke nachts um 3:00 Uhr kein Schmerzmittel oder kein sofort benötigtes Antibiotikum ermöglicht.

    Zu Birte muss man übrigens nicht nach Keitum hinfahren, man kann sie anrufen und sich die Decke oder Hundeleine oder was das Herz begehrt gerne schicken lassen.

    • Liebe Anja,
      Dein Vorwurf in allen Ehren – ich kann den wirklich nachvollziehen. Doch da ich tatsächlich auch noch oft genug in die Apotheken vor Ort gehe, kehre ich ihnen keineswegs den Rücken. Ich lebe hier in einer Kleinstadt vor den Toren Hamburgs. Auf ca. einem ½ Quadratkilometern haben wir 8 Apotheken – ich habe nachgezählt. Teilweise sind sie nur ein paar Schritte voneinander entfernt. In allen steht man für gewöhnlich mit anderen Kunden Schlange, wenn man etwas kaufen möchte. Und das ist gut so! Es scheint aber auch, dass, wenn es um das deutsche Apothekerwesen geht, es scheinbar nicht ganz so düster bestellt ist, wie manche glauben mögen. Ich gebe nach wie vor fast wöchtentlich Geld in unseren örtlichen Apotheken aus, so oft „dass man sich kennt“. Eigentlich in zweien, denn ich kann nicht in 8 Apotheken einkaufen gehen. Aber ich stehe auch dazu, dass einen Großeinkauf von vielen Mitteln für meine Reiseapotheke eben auch mal über eine Online-Apotheke tätige – allein aus Kostengründen.

      Und zu deinem Beispiel mit Birtes Laden, über den ich sehr gern geschrieben habe… Da denke ich, dass du trotz deiner verständlichen Empörung auch weißt, dass es weltfremd ist, zu denken, meine deutschlandweiten verstreuten LeserInnen würden per Telefon ein Produkt auf Sylt bestellen, das sie auch anderswo bekommen können. Auch wahrscheinlich in Läden in ihrer Nähe.

  7. Anja
    8

    Liebe Nic,
    danke für Deine Antwort.
    Ich wusste gar nicht, dass Du selbständige Apothekerin bist und daher so gut beurteilen kannst, wie es um das deutsche Apothekenwesen bestellt ist.
    Man sollte immer erst ein paar Schritte in den Mokassins des anderen gegangen sein, um über ihn zu urteilen.

    Und was den Einkauf bei Birte angeht: Du hattest das Beispiel ja selbst angeführt.
    Also, auch wenn ich in Süddeutschland wohne, rufe ich tatsächlich gerne in kleinen Geschäften in anderen Regionen an und lasse mir von dort Waren schicken. Und zwar ganz bewusst vom niedergelassenen, familiengeführten Einzelhandel. „Zeitlos-am-Tegernsee“ ist z.B. so eine sehr persönliche Adresse, um nur eine stellvertretend zu nennen.

    Ich wünsche Dir jedoch weiterhin viel Freude beim Einkauf bei Amazon und in Deiner Online-Apotheke,
    Anja

    • Liebe Anja, ich habe niemals behauptet, dass ich eine Apothekerin bin. Ich weiß nicht, was diese sinnfreie Unterstellung soll.

      Sicher bist du bei deinem Einkaufsverhalten vorbildlich. Ich habe auch betont, dass ich deinen Standpunkt sehr gut nachvollziehen kann. Ich sehe aber leider auch, dass es dir hier nicht um eine konstruktive Diskussion und gegenseitige Akzeptanz geht, sondern vielmehr um einen verbalen Angriff. Vielleicht solltest du das mit den Mokkassins der Anderen auch mal für dich in Betracht ziehen. Zumindest gedanklich.

  8. Alexandra Bähr
    9

    Hallo liebe Nic,
    vielen herzlichen Dank für Deine ausführliche Liste, die ich mir ganz bestimmt für diesen Sommer abgucken werde!

    Ich verfolge Deinen Blog seit vielen Jahren mit Begeisterung, die Themen haben sich über die Zeit verändert so wie wir alle uns auch. Was sich leider in letzter Zeit auch sehr verändert hat ist die Haltung einzelner LeserInnen den Bloggern gegenüber. Kein Mensch wird gezwungen etwas zu lesen was er nicht möchte, zumindest nicht in unserem Kulturkreis. Wenn mir ein Artikel in einer Zeitschrift nicht zusagt dann rufe ich doch den Autor auch nicht an und sage ihm das, sondern ich lege die Zeitschrift weg oder blättere weiter. Aber diese Unzufriedenheit und das ständige „sich beschweren“ ist einfach symptomatisch für viele Deutsche, ein Grund weshalb es mich aktuell gar nicht dahin zurück zieht (ich lebe seit zweieinhalb Jahren in Irland).

    Ich werde vermutlich auch dazu übergehen in Zukunft nur noch Deine Blogbeiträge und nicht mehr die zugehörigen Kommentare zu lesen.

    Sei ganz lieb gegrüßt von der grünen Insel, auf daß Ihr das First Aid Kit im Koffer lassen könnt!
    Alex

    • Ganz lieben Dank für deinen Kommentar, Alex! :)

      Tatsächlich stelle ich auch fest, dass sich die Haltung von etlichen LeserInnen in letzter Zeit etwas verschoben hat – ich würde es auch Wertschätzung nennen. Es wird sehr gerne ständig kreativer Bloginhalt völlig kostenlos und unverbindlich konsumiert. Da wird dann auch kein Kommentar geschrieben, denn es ist ja selbstverständlich, dass man dieses Angebot nutzen kann. Aber wehe die Bloggerin a) verdient Geld damit, dass er viel Zeit (und 90% übrigens immer noch ohne irgendwelchen Gegenwert) in seine Blogposts investiert – das ist hierzulange ja schon mal per sé verwerflich oder b) er hat mal eine andere Haltung/Meinung als der Leser. Dann hat man/frau plötzlich sehr viel Zeit, sich kritisch in den Kommentaren zu äußern.

      Ich lese ja nicht ganz so viele Fashion Blogs, aber Nina von Fashiioncarpet hat mir in ihrem Artikel HIER wirklich aus der Seele gesprochen.

      Liebe Grüße & Danke
      Nic

      P.S. Übrigens denken wir in diesem Jahr darüber nach, in den Herbstferien nach Irland zu reisen. ;)

  9. Liebe Nic,

    ich folge dir auch schon seit deiner Anfangszeit. Ich finde, du machst deine Sache richtig großartig! Wollte ich dir auch mal sagen. :-)

    Es ist leider nicht einfach jedem gerecht zu werden, habe ich jetzt eben wieder beim Lesen der Kommentare hier festgestellt. Ich kann alle Argumente verstehen, aber nicht jeder ist nun mal in der glücklicher Lage, sei es aus persönlichen, finanziellen oder was auch immer für Gründen, absolut und 100 % ökonomisch, ökologisch oder wie auch immer, korrekt zu leben und zu handeln.

    Also ich nicht! Und ich bewundere jeden, der das kann. Ehrlich!

    Auch wenn jemand jetzt um die Ecke kommt und sagt: „Das geht, man muss es nur wollen! Da sage ich: „Das stimmt, aber will man das auch um Biegen und Brechen, z.B. wenn der Partner nicht mitmacht oder was es auch immer für Gründe geben mag. Das Leben ist voller Verkettungen. Es geht halt nicht immer.

    Ich bin zum Beispiel sehr froh, dass es Online-Händler gibt, die einem die Waren schon am nächsten Tag zustellen. Ich bin berufstätig und habe ein Kleinkind. Ich kann nicht einfach mal so nach Feierabend 5 oder 6 Geschäfte in meiner Umgebung abklappern. Schon alleine, weil das mit meiner Maus zu anstrengend ist. Oftmals vergesse ich auch vor lauter Alltag und Schusseligkeit wichtige Dinge zu besorgen und bin froh über die „Last-Minute-Möglichkeit“ online. Da bin ich ehrlich.

    Ganz liebe Grüße aus der Nähe von Stuttgart!
    Amara

    • Liebe Amara, dankeschön für deine Treue über so viele Jahre. :)

      Ja, es hat sich einiges verändert in der Blogosphäre und auch hier bei mir, aber 10 Jahre sind auch ’ne ganz schön lange Zeit, in der sich auch meine Leben sehr verändert hat.

      Was diesen Kritikpunkt angeht, denn lasse ich auch so stehen und verstehe ihn komplett. Ich nötige ja aber auch niemanden gegen seine Überzeugung zu handeln. Ich preise hier nicht mal etwas an, sondern habe ein paar (hoffentlich für manche Leute) nützliche Tipps gegeben. Jeder mündige Mensch kann selbst entscheiden, was er mit dieser Information anfängt. ;)

      Liebe Grüße nach Stuttgart zurück!
      Nic

  10. Maike
    11

    Hi Nic,
    was sich bei mir bereits diverse Male bewährt hat, besonders wenn man bevorzugt Sporturlaub oder Yoga Retreats macht, das Wundermittel für und gegen Alles:
    ein Döschen Tiger Balm :).

    Und ich habe auch gerne ein oder zwei Thermacare Auflagen dabei.
    LG, Maike

    • Hallo Maike, die Thermacare Auflagen helfen mir auch oft super, vor allem, wenn ich Nacken oder Rückenschmerzen habe. Vielleicht sollte ich die wirklich auch mal auf reisen mitnehmen. Danke für’s Erinnern.

      Beim Tigel Balm bin ich nicht ganz so’n großer Fan – das ist aber auch eine ganz persönliche Meinung /Erfahrung. Ich habe immer das Gefühl, das hilft mir nicht wirklich.

      Liebe Grüße
      Nic

      P.S. Bei mir gilt ja aber auch bisher… SPORTurlaub? Was ist das? Haha. ;)

  11. liebe nic,
    ich liebe deine reiseposts mit ihrer bebilderung sehr – und habe schon oft von deinen tipps profitiert.

    daher mag ich auch die posts lesen, mit denen du super glaubwürdige (und thematisch passende) kooperationen eingehst und dein geld verdienst. danke dafür und wenns für mich endlich nach new york geht, dann habe ich deine posts dazu ausgedruckt dabei.

    herzlich und gute reise, anja

  12. Liebe Nic,

    nächste Woche gehts für uns an den Strand und ich danke dir von Herzen für diese detaillierte Aufzählung. Ich tu mich immer ein bisschen schwer, alles im Blick zu behalten und meist fehlt mir dann genau das, was wir letztlich brauchen. Diese unnötige Diskussion die ich hier eben bruchstückhaft überflogen habe tut mir leid, denn sie würdigt in keinster Weise die Mühe, die du dir für diesen Post gemacht hast und sie vergisst scheinbar auch völlig, dass wir alle mündige Bürger sind und jeder für sich selbst entscheiden kann, wo er seine Hämorrhoidensalbe kauft.

    Mir geht es da ja wie dir. Ich kaufe gern bei inhabergeführten kleinen Lädchen und kleinen besonderen Labels, aber ich habe weder die Zeit noch die Möglichkeit vor Ort diesem hohen (und irgendwie hanhnebüchenen) moralischen Anspruch gerecht zu werden, immer alles nur dort zu kaufen. Und für manches fehlt mir halt auch schlicht weg die Asche! Ich nehme deinen Blog als lebensnahes Abbild deiner Selbst war. Individuell und authentisch. Du sagst mir, wie du es machst und nicht „wie es jeder amchen sollte“. Und von daher kann ich echt nur sagen: DANKE und lass dich nicht ärgern. Wie du schon sagst, wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein oder wie wir sagen (altes Piepenköttersches Familienmotto): „Wer im Glashaus sitzt, der sollte im Keller scheißen!

    Liebste Grüße, Vanessa

    • DANKE Vanessa für deine Gedanken, die eben auch genau meine sind… und für den Lacher! ;) ♥ You Made my Day.

      Liebe Grüße & ein schönes Wochenende!
      Nic

      P.S: Danke auch für das Erkennen, dass mein Blog tatsächlich ein lebensnahes Abbild meiner Selbst ist. Da verstelle ich mich nicht, auch nicht für Geld. Und deswegen fälle ich Entscheidungen über Koops oder nicht auch sehr picky und sehr nah an meinem Leben – und kann deswegen auch komplett zu meiner Meinung stehen.

  13. Isa Luh
    14

    Hi Nic,

    ich verstehe dieses ganze Bashing überhaupt nicht! Ich lasse mich von deinen Posts inspiriren, genieße deine Urlaubsbilder, denke drüber nach wenn du über Denkanstöße gibst , zu Sozialen oder Gesellschtlichen Themen, und und und. Aber ich habe mich niemals genötigt gefühlt, Dinge von denen du berichtest zu kaufen oder genau dort zu kaufen, wo du sie gekauft hast!!!! Keine Ahnung warum einige der vorherigen Kommentatorinnen sich so an der Onlineapotheke hochziehen! Die Gedanken sind frei! Das Handeln aber auch, daher ist jeder frei, dass zu tun was er für richtig hält!

    Ich persönlich danke dir für deine Posts und wunderschönen Bilder und eben auch für den Post zur Reiseapotheke in dem es um die hilfreichen und erprobten Mittelchen geht und nicht um ‚Laden vor Ort vs. Onlinehandel‘!

    Jetzt zu was in eigener Sache, liebe Nic! Wir fahren im Januar nach Vietnam, ohne Kinder, mit Rundreise, das erste Mal Südostasien! Impfberatung haben wir schon geplant! Sonst irgendwelche Special- Reiseapotheken-Tipps für diese Ecke der Welt die du noch nicht genannt hast?

    Ach und mach bitte weiter so!

    Liebe Grüße,
    Isa

    • Liebe Isa, ganz lieben Dank für deinen Kommentar. :)

      Ich lasse mich von deinen Posts inspiriren, genieße deine Urlaubsbilder, denke drüber nach wenn du über Denkanstöße gibst, zu Sozialen oder Gesellschafttlichen Themen, und und und. Aber ich habe mich niemals genötigt gefühlt, Dinge von denen du berichtest zu kaufen oder genau dort zu kaufen, wo du sie gekauft hast!!!!

      Genau so soll es tatsächlich auch sein.

      Zu Deiner Frage: In Vietnam waren wir ja noch nicht, aber ich würde mal denken, das für uns da das gleiche gelten würde, wie die Dinge, die wir für andere südostasiatische Reiseziele beherzigen.

      Allen voran das auch hier in Blogpost mehrfach zitierte „Cook it, peel it or leave it!“. Das halte ich echt für wichtig. Genauso wie die Tatsache, dass man IMMER nur neue und vor allem versiegelte Wasserflaschen kaufen und auch niemals Leitungswasser trinken sollte. Selbst fürs Zähneputzen empfehle ich Wasser aus der Flasche.

      In diesen Ländern sind es vor allem immer Magen-Darm-Infektionen, die einen umhauen. Also aus der Kategorie würde ich alles dabei haben. Die hier in den Kommentaren genannten Tannacomp-Tabletten halte ich tatsächlich, im Akutfall und auch als Vorbeugung, auch für eine gute Sache. Man kann auch noch darüber nachdenken, Elektolyt-Pülverchen mitzunehmen. Falls einen Erbrechen und Durchfall schlimm erwischen sollte, ist der Flüssigkeitsverlust oftmals ein großes Problem.

      Mit Streetfood hatten wir übrigens niemals irgendwelche Probleme, solange es gekocht/gebraten/gegart war.

      Was ich in den Ländern auch für wichtig halte, ist ein guter Mückenschutz. Denn mal abgesehen davon, dass Mückenstiche lästig sind, sind da leider auch teilweise mückenübertragbare Krankheiten sehr auf dem Vormarsch, wie Dengue-Fieber z.B. Ich glaube, da gibt es mittlerweile auch Fälle in Thailand und Vietnam ist ja quasi „um die Ecke“. Ein sehr sicheres, effektives Mittel ist NoBite, aber auch teuer.

      Für mehr Informationen kkönnt ihr euch aber auch nochmal bei der Reisemedizinischen Beratung des Bernhard Nocht Instituts für Tropenmedizin schlau lesen. HIER!

      Vielleicht in interessiert dich ja auch noch mein Artikel mit „66 persönliche Reise-Tipps“. Da steht auch nochmal Einiges zu anderen Themen drin, das vielleicht auch für eure Reise nützlich sein kann.

      Ich hoffe, das hilft dir weiter!?
      Liebe Grüße
      Nic

  14. Bineinparis
    15

    Ich habe kein Problem mit Werbung. Dein Blog ist toll – bleib, wie du bist!

  15. Alles top beschrieben!

    Aus Erfahrung kann ich sagen das eine Auslandskrankenversicherung wirklich wichtig ist.
    Im letzten Sommer habe ich in Österreich einen schlimmen Hörsturz erlitten und sollte dort direkt ins Krankenhaus. Auf Grund der Nähe zu Deutschland haben wir den Urlaub abgebrochen und sind heim gefahren.
    Nicht auszudenken wie teurer so ein Krankenhausaufenthalt geworden wäre!

    Trotzdem gab es auch so schon dort einige Kosten (Untersuchung beim Dorfarzt, Untersuchung in der Klinik, einiges an Medikamenten). Wie mussten in Vorkasse treten und haben durch die Versicherung alles ohne Probleme erstattet bekommen.

    Absolut unverzichtbar!

    LG Verena

  16. Petra amann
    17

    Liebe nic Dankeschön für deinen wundervollen Blog verfolge dich seit der ersten Stunde und liebe jeden deiner Einträge und jeder ist für sich verantwortlich…..mach So weiter hab dich lieb und habe trotzdem meine eigene Meinung..freu mich auf neue posts von Dir bussi vom suppenhuhn

  17. Hi Nic,
    jetzt muss ich doch auch mal etwas dazu schreiben. Ich verstehe dieses Bashing gegen Onlineeinkäufe ebenfalls nicht.

    In einer freien Marktwirtschaft steht es in der Tat jedem frei, wie und wo er seine Geschäft / Einkäufe tätigt. Grundsätzlich bin ich auch jemand, der auch „kleine“ Geschäftsleute unterstützt. Hier spreche ich auch aus Erfahrung. (Ohne Werbung machen zu wollen vertreiben meine Frau und ich ein Kinderspiel auf kinderspiele-aus-holz.de und ich habe auch die Webseite eines netten lokalen Ehepaars erstellt, nämlich pfannen-joschi.de)

    Wer in der heutigen Zeit, auch als regionaler Anbieter, keinen Onlineauftritt hat oder einen von 98 braucht sich dann nicht wundern, dass die Umsätze wegbrechen.

    Ich bin der Meinung, dass es keine 8 Apotheken braucht im Umkreis von ein paar Kilometern (ist bei uns auch so) und somit kann ich das Gejammere der ach so armen Apotheken vor Ort nicht wirklich gelten lassen.

    Also: Alles gut, mach weiter so. Und wenn Deine Sponsored Posts einen Mehrwert für den Leser bieten und Du auch hinter den Produkten und Dienstleistungen stehst, dann sollte das alles kein Problem sein.

    • Hi Gernot. Danke für deinen Kommentar!

      Tatsächlich stehe ich hinter allen meinen gesponsorten Posts, alles andere lehne ich nämlich (fast täglich) ab. ;)

  18. Liebe Nic,
    danke! Nicht nur für diese Checkliste, sondern auch für die vielen anderen, die oft eine sehr wertvolle Ergänzung zu den eigenen Erfahrungen sind! Danke für die gute Laune, die Du bei mir immer verbreitest und die Inspirationen zu Rezepten, Locations, Reisezielen, DIY…………

    Ich verstehe die Aufregung überhaupt nicht!!! Die Apotheke im Örtchen kann man gar nicht verlinken, da muss jeder selbst hingehen. Das mache ich und darauf hat ein Link zu einer Online-Apotheke gar keinen Einfluss. Aber WENN ich online bestellen wollte, wäre ich froh, nicht erst Bewertungen checken zu müssen, sondern einen Link zu einem Anbieter zu haben, den schon „jemand“ ausprobiert hat und zufrieden war. Wenn dieser Jemand davon profitiert, umso besser!

    Wir sind doch hoffentlich alle mündige BlogleserInnen, oder? Jeder entscheided selbst, was ihm wichtig ist. Ich liebe den inhabergeführten Buchladen bei mir im Ort und würde NIE ein Buch online bestellen. Aber bei vielen anderen Dingen bin ich froh, nicht alle möglichen Läden abzuklappen zu müssen und bestelle über Affiliate-Links, um die zu unterstützen, auf deren Inhalte ich nicht verzichten möchte.

    Liebe Grüße und mach weiter so <3
    Claudia

    P.S. Instant-Kühlpacks haben irgendein Dings drin, das man drücken muss, dann werden sie "von allein" kühl.

    • Danke für deinen Kommentar und ganz besonders auch für deine Unterstützung, liebe Claudia! ♥

      P.S. Danke auch für den Hinweis mit den Kühlpacks. Das wusste ich noch gar nicht!

  19. Grittlie Kitzing
    20

    Liebe Nic mir tut die Diskussion hier unendlich leid. Ich kaufe on und offline wie ich grade Zeit habe derzeit eher offline da mein kleiner Sohn einer Shopping Allergie zu haben scheint.

    Ich kenne andere Blogger die von ihrem tollen Nudelsalat schwärmen und dann am Ende erzählen das die Nudeln gesponsert wurden da bist du ja zum Glück meilenweit entfernt.
    Mach weiter so bleib wie du bist und mach Werbung so viel du willst und für wen du willst schließlich tut das jeder.

    Glg Cathrin

    • Grittlie Kitzing
      20.1

      Ps. Da hat auch ein Fehler eingeschlichen. Ich Shoppe eher Online nicht Offline da ich schon Schweißausbrüche beim betreten des Geschäfts bekommt da Sohnemann ehrenwerter brüllt oder am liebsten alles aus dem Regal reisst
      Gruß Cathrin

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