USA-Tourismus und Trump – Reiseblogger & ihr Statement zu der Frage „Habt ihr gerade Lust, in die Vereinigten Staaten von Amerika zu reisen?“

USA-Tourismus und Trump - Reiseblogger & ihr Statement zu Reisen in die Vereinigten Staaten

Am Morgen des 9. November 2016 waren wir gerade ein paar Tage von unserer New York Reise mit unseren besten Freunden zurück. Wir waren geschockt von den News. Es war passiert, Donald Trump war zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt worden. Als hätte es sich Matt Groening ausgedacht – absurdeste Realsatire vom Feinsten, wie eine schlechte Daily Soap seitdem… und doch bittere Realität. Man müsste lachen, sich genüsslich ’ne Schüssel Popcorn holen und sich amüsieren, wenn ein so narzisstisches Ego als Präsident einer Weltmacht nicht so bedrohlich wäre.

Unsere trotzige erste Reaktion nach diesem Schock: „Wie gut, dass wir gerade erst dort waren, dann können wir uns ja die nächsten 4 Jahre lang eine USA-Reise sparen!“. Einstimmig – obwohl wir die Vereinigen Staaten als Reiseziel bisher wirklich immer geliebt haben. Und eigentlich auch immer noch lieben… aber irgendwie fühlt sich der Gedanken an die USA unter Trump jetzt dunkel an. Vielleicht auch deshalb, weil wir dieses Land sehr mögen und weil wir die geglaubt hätten, dass eine Demokratie eine solche Absurdität hervorbringen könnte.

Die Reisebuchungen in der USA gehen seit der Wahl von Trump deutlich zurück – das liegt sicherlich nicht nur am starken Dollar-Kurs.

Tatsächlich scheint es Vielen so zu gehen. Nämlich dass die Präsidentschaft Trumps die USA-Reiselust der Deutschen {und auch anderer Nationalitäten} getrübt hat. Ich habe gelesen, dass allein in unserer Herzensstadt New York City rund 300.000 Touristen weniger verzeichnet werden. Buchungen für Top-Reiseziele wie Miami sind eingebrochen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Mich wundert das nicht. Die aggressive „America first“ Rhetorik und fragwürdige Einreisedekrete Verfassungsverbiegungen wie der „Muslim Ban“ schrecken die restliche Welt ab. Uns auch.

Nicht, dass die Einreise in die USA jemals ein easy peasy Small-Talk Moment gewesen wäre. Auch vor Trump konnte einem da, angesichts der strengen Blicke der Homeland Security Beamten, auch als unbescholtenem Normaltouristen etwas blümerant zumute werden. Und auch die ESTA-Pflichtangaben wurden längst zuvor immer wieder ausgeweitet, wie z.B. durch die Offenlegung der Social Media Kanäle von Einreisenden. Aber erst jetzt frage ich mich eben…   muss ich in Zukunft als Bloggerin Angst haben, dass man mich gar nicht in die USA hinein lässt, weil mein Twitter-Feed voll ist mit Trump-kritischen Tweets? Allein dieser Gedanke zeigt ja schon, wie groß plötzlich die Befürchtungen sind, in welche Richtung sich ein demokratisches Land unter dem Einfluss eines Autokraten verändern könnte. Dass man plötzlich an der Grenze abgewiesen werden könnte, allein wegen seiner Hautfarbe, seiner ethnischen Herkunft, seiner Religion… am Ende wegen seiner freien Meinung? Dann mal Freiheit adé im „land of the free“.

Andererseits… mache ich es mir nicht ein bisschen einfach, wenn ich sage „Dann eben in den nächsten 4 Jahren keine Reise in die USA!“? Vor allem, weil ich dort so viele tolle Menschen kennengelernt habe und weil Freunde von uns dort leben? Letztendlich auch, weil eben die meisten Amerikaner, die Mehrheit, ums genauer zu sagen, genau so geschockt ist von einem so aggressiven, egomanen, sexistischen und ganz offensichtlich völlig weltfremden und diplomatisch unfähigen Staatsoberhaupt? Sollte man diesen Amerikanern nicht gerade jetzt mit einem Besuch seine Solidarität zeigen? Trifft eine Entscheidung fürs Nicht-Reisen nicht am Ende sowieso immer die Falschen? Doch andererseits… sollte man eine Trump-Regierung mit seinen Devisen unterstützen? Eine Regierung, die Menschen aus engstirnigen, rückwärts gewandten Ansichten heraus diskriminiert. Eine, die den Klimawandel für ein unwichtiges Problemchen hält?

Über diese Fragen habe ich mit so vielen Leuten in den letzten Monaten spannende Diskussionen geführt. Mich interessiert, was andere Menschen, die gern und viel reisen, darüber denken. Hat sich ihr Gefühl gegenüber den USA als Reiseland geändert? Kommt ein Trip in die Vereinigten Staaten für sie im Moment in Frage oder eher nicht? Genau das habe ich auch ein paar Reiseblogger-Kolleginnen gefragt und habe sehr spannende Antworten bekommen….

USA-Tourismus und Trump – Reiseblogger & ihr Statement zu der Frage „Habt ihr gerade Lust, in die Vereinigten Staaten von Amerika zu reisen?“

USA-Tourismus und Trump - Reiseblogger & ihr Statement zu Reisen in die Vereinigten Staaten - Reisefreunde

Angelika „Gigi“ von Reisefreunde sagt ganz klar „Nein!“: 

Solange die aktuelle Regierung der USA an der Macht ist, werde ich nicht mehr in die Vereinigten Staaten reisen. Ich weiß, dass das eine sehr einseitige Entscheidung ist – aber sie ist wohl durchdacht und eben vor allem: MEINE Entscheidung, und ich respektiere natürlich andere Meinungen dazu sehr wohl. Meine Gründe sind vielfältig: zum einen fühle ich mich als Vielreisender und darüber Schreibende in einer politischen Verantwortung und frage mich:  Warum soll ich in Länder reisen, in denen Teile meiner Leser nicht gern gesehen werden oder in denen sie oder ihre Rechte nicht viel wert sind? Und warum soll ich in Länder reisen, in denen das Staatsoberhaupt augenscheinlich korrupt, frauenfeindlich und rassistisch ist und zudem die einfachsten Menschenrechte in Frage stellt. Es versteht sich von selbst, dass ich aktuell unter anderem auch nicht nach Russland oder in die Türkei reise.

Ich war wohl schon 50 mal in den USA, vielleicht war es auch öfter, die Anzahl meiner Reisen dorthin habe ich nicht gezählt. Die Ziele schon: Gut 35 Staaten habe ich gesehen, ich habe viele enge Freunde dort, meine Schwester ist sogar Amerikanerin. Und natürlich weiß ich, dass EIN Mensch nicht EIN Land ist. Aber ich weiß auch, dass es noch viele andere Länder auf dieser Erde gibt, die ich noch nicht gesehen habe und deren Menschen sich freuen, wenn Touristen aus aller Herren Länder und mit unterschiedlichen Glauben, Hautfarben und Vorlieben kommen. Diese Länder möchte ich besuchen, ihnen meine Neugier, Offenheit und natürlich auch meine Devisen bringen und ihre Geschichten erzählen. Und in die USA reise ich gerne wieder, wenn Trump nicht mehr im Oval Office sitzt.

USA-Tourismus und Trump - Reiseblogger & ihr Statement zu Reisen in die Vereinigten Staaten - Hidden Gem

Eva von Hidden Gem meint eher „Jein!“: 

Glaubt man den Medien, ist derzeit die Bereitschaft unter Deutschen, in ein von Trump regiertes Amerika zu reisen, gesunken. Manch einer fühlt sich unwillkommen oder will mit dem Boykott ein politisches Signal setzen. Offensichtlich sind Buchungen zurückgegangen wenn auch nur leicht, was aber natürlich auch dem Dollarkurs geschuldet sein könnte.

Wir Reiseblogger merken ein verstärktes Interesse der USA, den Tourismus zu beleben bzw. aufrecht zu halten. Das war auf der ITB in Berlin eindeutig zu spüren. So aktiv und Medien aufgeschlossen gegenüber habe ich das Land in den vergangenen Jahren nicht erlebt.

Mein Umfeld und ich als eher unpolitischer Mensch {man könnte mich fast schon übertolerant beschimpfen} stehen Trump kritisch gegenüber. Ich weiß manchmal nicht, ob ich lachen oder weinen soll über diesen tölpelhaften, unreflektierten Menschen. Was mich jedoch maßlos aufregt: seine Haltung zum Klimawandel. Wer viel reist, sieht genau, wie es um unsere Welt bestellt ist und er stellt die Pressefreiheit, Grundrechte wie Religionsfreiheit, Schutz Verfolgter und sexuelle Selbstbestimmung infrage oder genauer gesagt, er tritt sie mit Füßen. Bei originär politischen Themen wie Steuern, Staatshaushalt und Wirtschaft habe ich keine Probleme, wenn jemand anderer Meinung ist als ich. Die Menschenrechte sind aber nicht verhandelbar!

Die Frage, ob ich derzeit in die USA reisen würde, kommt zwar immer wieder bei mir auf, so recht habe ich mir aber noch keine Meinung gebildet. Ich plane meine Reisen immer kurzfristig und USA steht derzeit aus verschiedenen Gründen einfach nicht auf der Agenda, daher ist ein finaler Entschluss für oder gegen die USA von mir noch nicht gefällt worden.

Fakt ist jedoch, die USA sind in ein einzigartiges, facettenreiches, vielfältiges wunderschönes Land. Ich habe in der Vergangenheit schon unglaubliche Reisen dort gemacht. Genauso vielfältig sind auch die Menschen und deren Einstellungen dort. Generell habe ich nichts übrig für Verallgemeinerung und Leute, die alles über einen Kamm scheren. Ein Boykott trifft immer auch die Falschen, diejenigen, die es nicht verdient haben. Ich habe mich stets willkommen und respektvoll behandelt gefühlt und konnte mir in puncto Offenheit und Gastfreundschaft eine Scheibe abschneiden. Dennoch möchte ich die Praktiken und Ansichten dieses Menschen und seiner Anhänger nicht unterbauen und mich auch nicht lächerlichen, übertriebenen Sicherheitsbestimmungen und einer Willkür aussetzen. Ich bin nach wie vor zwigespalten bei einem klarem „Jein“ und bin froh, mich derzeit nicht entscheiden zu müssen. Glücklicherweise gibt es noch um die 200 Alternativen auf der Welt.

USA-Tourismus und Trump - Reiseblogger & ihr Statement zu Reisen in die Vereinigten Staaten - Planet Hibbel

Nadine von Planet Hibbel sieht es eher Pro USA:

Eine schwierige Frage, die man mit wenigen Worten eigentlich nicht so einfach beantworten kann. Dennoch sage ich Ja. Ich war mindestens 15 mal in meinem Leben in den USA, liebe die großartige Natur, mag den unkomplizierten Lifestyle der Amis und dass das Land so einfach zu bereisen ist. Außerdem finde ich, dass man nicht ein ganzes Land verurteilen sollte, nur weil gerade ein schwieriger Staatsmann regiert. Ich bin schon oft in meinem Leben in politisch fragwürdige Länder gereist. Ob Dubai, die Malediven, Myanmar, Guatemala oder Venezuela. Wenn man genauer hinter die Landes-Kulissen schaut, klebt eigentlich fast überall Dreck. Gerade Deutschland sollte sich, wenn es ums Verurteilen geht, aus meiner Sicht nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

Ich bin der Meinung, dass sich vieles nur zum Besseren verändern kann, wenn die Menschen auf diesem Planeten miteinander kommunizieren. Und damit meine ich nicht über soziale Netzwerke, sondern vis-a-vis. Amerika ist nachrichtentechnisch sehr national ausgerichtet und viele Menschen haben null Plan, was sich außerhalb ihres Landes abspielt. Ein stundenlanges, gutes Gespräch mit einem Einheimischen kann also Mauern im Kopf zum Einstürzen bringen. Und das habe ich auf meinen Reisen nicht nur einmal erlebt. Solange ich auf einer Reise in die USA nicht persönlich eingeschränkt und drangsaliert werde, werde ich also weiterhin dorthin fahren.

USA-Tourismus und Trump - Reiseblogger & ihr Statement zu Reisen in die Vereinigten Staaten - Weltenbummler Mag

Marianna vom Weltenbummler Mag ist ohnehin kein USA-Fan:

Erstmal muss ich vorweg schicken, dass ich noch nie in den USA war. Mein Bild der Vereinigten Staaten ist also geprägt von einer Mischung aus Nachrichten, Filmen und historischen Ereignissen. Durch die Omnipräsenz der USA in eigentlich allen Bereichen beschleicht mich manchmal das Gefühl eine sehr genaue Vorstellung von diesem riesigen Land zu haben, ohne je da gewesen zu sein. Vielleicht ist das einer der Gründe, weshalb ich noch nicht da war, der Reiz des Unbekannten kommt nicht auf, andere Länder interessieren mich mehr.

Die Ära Trump hat bei mir daher nicht direkt einen Gewissenskonflikt und eine klare Meinung ausgelöst. Generell ist aber eher ein Interesse an dem Land und den Leuten durch die Trump-Wahl in mir geweckt worden, weil ich mir gerne ein eigenes Bild machen würde. Wer sind diese Leute, die Trump gewählt haben, wie leben sie, wie leben die anderen damit, was stimmt an meinem USA Bild nicht, dass ich diese Wahl für völlig unmöglich hielt. Könnte ich durch eine Reise in die USA eventuell verstehen, wie es zu dieser Wahl gekommen ist?!

USA-Tourismus und Trump - Reiseblogger & ihr Statement zu Reisen in die Vereinigten Staaten - Individualicious

Mela von Individualicious hat auch zur Zeit keine Lust auf die USA:

Wie wohl viele andere auch, hab auch ich mir zuletzt öfters die Frage gestellt, ob ein USA-Trip derzeit für mich in Frage kommen würde. Zugegeben – allzu weit her ist es mit meinen USA-Reisen bis dato ohnehin nicht, dennoch wäre da das ein oder andere Ziel durchaus reizvoll. Aber: Nein, aktuell habe ich keinerlei Lust diese Pläne in die Tat umzusetzen.

Natürlich, auch in anderen Ländern ist die politische Situation alles andere als rosig – weshalb ich generell einige Reiseziele per se meide – und der Tourismus kann oft am wenigsten dafür. Doch lieber unterstütze ich krisengebeutelte Destinationen wie beispielsweise Griechenland {Flüchtlingskrise} oder Italien {Erdbeben} durch eine Reise, wo die Bevölkerung weit weniger für die Problematik kann als in den USA, wo sich die Mehrheit bewusst für diese politische Richtung entschieden hat.

USA-Tourismus und Trump - Reiseblogger & ihr Statement zu Reisen in die Vereinigten Staaten - Blickgewinkelt

Inka von Blickgewinkelt findet sehr klare, kritische Worte:

Ich mag die USA sehr. Als ich mit meinen Eltern 1988 einen 6-wöchigen Trip durch Kalifornien und an der Ostküste entlang machte, verknallte ich mich nicht nur in die zauberhaften Straßen San Franciscos sondern auch in das Lebensgefühl von Holzveranda mit Hollywoodschaukel.

1991 kehrte ich als Austausch-Schülerin zurück und musste feststellen, dass die Waltons in Wirklichkeit hinterwäldlerisch, bigott und intolerant sind und verließ West Virginia nach einem halben Jahr sehr erleichtert Richtung North Carolina, wo ich bei meiner Tante und meinem Onkel vertrauten Unterschlupf fand. Es war die Ära Bush Seniors, den ich wie so viele andere als Übel der westlichen Welt ausmachte. Im Nachhinein betrachtet relativiert sich diese Ansicht. Wer hätte gedacht, dass uns nicht nur Bush Junior sondern ein Donald Trump bevor stand?

Seit damals bin ich nicht mehr in die USA gereist, seit einigen Jahren spreche ich mit dem Mann darüber, wie unheimlich gerne wir einen Roadtrip durch die wunderschönen Staaten machen würden. Aber wir trauen uns nicht, unser sauer verdientes Geld für eine Reise zu verplanen, die eventuell an der Einreise scheitert, weil irgendein Beamter am Flughafen schlecht Laune hat.

Ich frage mich schon länger, ob ich wirklich Lust habe, in ein Land zu reisen, das bei der Einreise vielleicht die Herausgabe meines Smartphones inklusive Passwort verlangt. Das offen „racial profiling“ betreibt und kleine Jungen an der Einreise hindert, weil die den falschen Namen haben. Das sich gerade vom internationalen Klimaabkommen verabschiedet und gewaltig auf die Gemeinschaft blökt.

Ich frage mich, ob es so einfach ist, als Deutsche über die USA herzuziehen. Ich frage mich, wie es möglich war, dass ein Donald Trump in diesem Land, das mit seinen intellektuellen Denkern so viele sinnvolle Diskurse in die Welt gebracht hat, Präsident werden konnte – der in seiner unglaublich menschenverachtenden Art, die einem Francis Underwood locker den Rang abläuft. Und ich frage mich, ob ich mit diesen Worten, die im Internet landen werden, noch eine Chance habe, in die USA einzureisen, denn tatsächlich habe ich all meine Zweifel über Bord geworfen und einen ESTA-Antrag gestellt, weil ich noch einmal meine Tante und meinen Onkel wiedersehen möchte.

Ja, vermutlich werde ich dieses Jahr in die USA reisen, aber ich habe ein sehr, sehr schlechtes Gefühl dabei. Und den Roadtrip, den verschieben wir mal auf später. Auf die Post-Trump-Ära.

USA-Tourismus und Trump - Reiseblogger & ihr Statement zu Reisen in die Vereinigten Staaten - 23 qm Stil

Ricarda von 23 qm Stil verschiebt USA-Reisen erst einmal:

Ich mag Amerika. Ich würde nicht sagen ich liebe es, aber wo ich bisher war, hat es mir sehr gut gefallen. New York gehört eindeutig zu meinen Lieblingsstädten. Bisher war ich zwar nur dort und in Kalifornien, San Francisco, Los Angelas, Miami und Florida, aber das Land fasziniert mich und es stehen noch einige Ziele auf meiner Travel Bucket List. Ich wäre im Herbst wahnsinnig gerne zum Indian Summer an die Ostküste geflogen, mein Tochterkind möchte unbedingt mal nach Hartford und Yale {Gilmore Girls Alarm!} und mein Sohn wollte nach dem Abi eigentlich einen Sprachkurs in New York machen.

Durch die Wahl von Donald Trump haben wir unsere Pläne noch einmal überdacht und uns in diesem Jahr für andere Länder entschieden. Zum einen möchte ich Donald Trumps Politik nicht durch eine Urlaubsreise unterstützen, zum anderen schrecken mich die verschärften Sicherheitsmaßnahmen bei der Einreise. Ich möchte nicht meine Social Media Daten offen legen müssen oder Gefahr laufen, dass vielleicht eins meiner Familienmitglieder aus was für einem Grund auch immer nicht einreisen darf. In Europa ist es auch schön. Daher kommt ein Trip in die USA für mich im Moment auch nicht in Frage.

Still und heimlich hoffe ich, dass Donald Trump keine vier Jahre regiert. Dann wird sich meine Meinung vielleicht wieder ganz schnell ändern!

USA-Tourismus und Trump - Reiseblogger & ihr Statement zu Reisen in die Vereinigten Staaten - Berlin Freckles

Sophie von Berlin Freckles wünscht sich generell mehr Bewusstsein:

Eigentlich hatten mein Mann und ich schon immer mal wieder ein Auge „über den großen Teich“ geworfen. Sobald unsere jüngste Tochter etwas älter wäre, wollten wir eine USA-Reise in Angriff nehmen. Doch im Moment geht es mir wie Vielen. Laut GfK verspürt jeder zweite Deutsche, der grundsätzlich an einer USA-Reise interessiert ist, wegen der Politik von Trump derzeit keine „sonderlich ausgeprägte Lust“ auf Nordamerika.

Ein wenig erhoffe ich mir dadurch, dass wir uns in Deutschland wieder mehr mit einem Reiseland auseinander setzen, bevor wir buchen. Schaue ich mir mein persönliches Umfeld an, schwärmen viele von den Malediven. Das aber wohl kaum, weil sie die dortige Regierung und die Menschenrechtslage so unterstützenswert finden. Hier wünsche ich mir wieder mehr Bewusstsein und nicht nur ein Blick auf atemberaubende Landschaften und schöne Hotels, sondern das Land als Ganzes. Die USA bleiben auf meiner Bucket List, aber ich habe kein Problem damit, mir vorerst noch etwas Zeit zu lassen.

Das Foto entstand übrigens auf dem Lykischen Weg in der Türkei. Da könnte man ja derzeit auch viel drüber schreiben…

Ihr Lieben! Ich danke euch ganz herzlich, dass ihr euch mit einem sehr persönlichen Statement meiner Frage gestellt habt. Den Mut zur eigenen Position und vor allem zu politischen Äußerungen haben nämlich nicht so viele {Reise}Blogger. Man eckt ja so leicht an. Dabei glaube ich, dass gerade die Menschen, die „open minded“ durch die Welt reisen, zu solchen Themen etwas zu sagen haben müssten und auch sollten. Danke also, dass ihr ganz offen eure Gedanken zu meiner Frage „Kommt eine Reise in eine USA unter Trump gerade noch in Frage?“ mit uns geteilt habt! ♥

Ich selbst fühle mich in Diskussionen immer wieder hin- und her gerissen. Und ich glaube auch eigentlich immer, man sollte niemals nie sagen. Trotzdem denke ich nach wie vor, dass eine USA-Reise für die nächsten Jahren kein Thema für mich und meine Familie ist. Und es liegt ganz bestimmt nicht daran, dass ich naiverweise glaube, ganz Amerika hätte sich über Nacht mit diesem Präsidenten verändert. Sicher nicht. Aber mein Bauchgefühl hat sich verändert. In einer Zeit, in der nun immer wieder versucht wird, einen Muslimban durchzusetzen und es ja eigentlich schon reicht,  im „falschen Land“ geboren zu seinoder man vielleicht einen islamisch klingenden Namen oder entsprechendes Aussehen hat, um an der Einreise gehindert zu werden – da ist mir ganz persönlich unbehaglich. Das bedauere ich sehr! Aber dieses mulmige Gefühl ist nunmal da und hängt ein bisschen wie eine schwarze Wolke über meiner Zuneigung zu diesem Land.

Aber wer weiß, vielleicht erledigt sich dieses Problem ja auch schon früher. Gerade heute könnte ein entscheidender Tag dafür sein. Und bis es soweit ist, werden sich andere wunderbare Reiseziele finden lassen. In nicht einmal drei Wochen geht es erst einmal zu den „Nachbarn“ nach Kanada. Und ich bin sicher, dann auch irgendwann wieder in die USA.

Aber jetzt mal zu euren Gedanken in Sachen Reisen nach Amerika. Wie seht ihr das zur Zeit? Yay oder nay?  Ich bin gespannt auf eure Kommentare…

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42 Kommentare

  1. Ich hab vielleicht nicht mehr unendliche Zeit zu warten, man wird nicht jünger und fitter. Carpe Diem oder so.. Und wer weiß schon, was nach Trump kommt? Deshalb hab ich für September einen Mädelstrip nach NYC gebucht. Zugegeben mit einem sehr sehr mulmigen Gefühl im Bauch. NYC ist außerdem Anti-Trump, wenigstens. Ganz schwieriges Thema, danke für die Statements. Vielleicht ist es auch gerade schick, diesem Boykott zu folgen… Ich erinnere an popular vote, und hoffe auf eine problemlose Einreise 😉

    • Hi Barbara, ich lese ja viel Reiserelevantes, aber ehrlich gesagt, habe ich von einem „schicken“ Boykott tatsächlich noch gar nichts mitbekommen. ;) Auch dieser Artikel soll keinesfalls ein Aufruf dazu sein.

      Es ist einfach so, dass mich die Trump-Präsidentschaft emotional sehr anfasst, weil ich merke, wie sie meine persönliche Beziehung zu den USA beeinflusst. Vielleicht eben auch, weil ich eigentlich so gern übern großen Teich unterwegs bin. Deswegen ist das hier vielfach und auch immer wieder Thema und ich diskutieren mit anderen darüber.

  2. Ich bin kein Travel-, sondern „nur“ Foodblogger mit Schwerpunkt USA und ich habe nach der Wahl von Trump meine bereits geplante US-Reise auf Südafrika umgebucht. Dass ich mich da mal sicherer fühlen würde als in den USA, hätte ich mir auch nicht träumen lassen. Ich sehe es wie Gigi: Es gibt so viele andere Länder, die mich auch interessieren und in denen ich mich aktuell willkommener fühle… An Luzia ein dickes „Danke“ für diesen aktuellen und super-interessanten Blogbeitrag!

    • Danke dir für deinen Kommentar, Gabi!

      Ob man sich in Südafrika jetzt sicherer fühlen kann, das ist für mich fraglich. Gerade dort liegt ja auch wirklich Vieles im Argen. Aber ich finde es interessant, dass du sagst, du hättest spontan umgebucht.

  3. Ich finde deine Idee klasse, einen Post dazu zu schreiben und auch verschiedene Stimmen zu Wort kommen zu lassen! Ich bin auch zwiegespalten. Nach der Wahl hatte ich auch erstmal keine Lust mehr auf die USA, ich wurde irgendwie trotzig. Bei der Türkei geht es mir da ähnlich, aber anderes Thema. Andererseits bin ich schon viel gereist und war auch in Ländern unterwegs, wo es sicherlich politisch auch nicht 100% unterstützenswert war. Der emotionale Unterschied für mich ist da aber, dass es sich bei den USA eben wie ein Rückschritt anfühlt, während bei anderen Ländern in Asien etc. ich eher das Gefühl hatte, man kann ein Stück der Öffnung und Modernisierung miterleben und zum Wohlstand beitragen.

    Wir haben direkt keine USA-Reise geplant, aber liebäugeln schon länger mit Washington State, Seattle und einem Roadtrip von dort nach Canada. Nur Canada wäre natürlich auch eine Option . Aber warum gerade die Staaten und Menschen bestrafen, die ihn gar nicht gewählt haben? So ganz habe ich mich noch nicht entschieden, aber ich finde die Diskussion hier toll, ein Denkanstoß zu überlegen, welche Regionen der Welt man mit einer Reise unterstützen möchte. Vielleicht konzentriere ich mich auch mal wieder mehr auf Europa. Bei all der politischen Europa-Müdigkeit um uns rum, wäre es ja auch mal schön, wenn ich gerade als Blogger nicht nur politisch zu Europa stehe sondern vielleicht auch meine Europa Liebe mehr zeige. Oder Mexico wäre auch eine Option. Ist sicher wunderschön da – und das von Trump mit am meisten beschimpfte Land ;-)

    • Danke für deinen Kommentar, Thea!

      Andererseits bin ich schon viel gereist und war auch in Ländern unterwegs, wo es sicherlich politisch auch nicht 100% unterstützenswert war. Der emotionale Unterschied für mich ist da aber, dass es sich bei den USA eben wie ein Rückschritt anfühlt, während bei anderen Ländern in Asien etc. ich eher das Gefühl hatte, man kann ein Stück der Öffnung und Modernisierung miterleben und zum Wohlstand beitragen.

      Genau das ist wohl auch mein persönliches Problem. Bei einen demokratischen Land fühlt es sich eine solche gesellschaftliche Entwicklung wie ein schlimmer Rückschritt an. Eine gesellschaftliche Entwicklung muss man es eben auch leider nennen, selbst wenn die (das?) popular vote eine andere Mehrheit darstellt. Ich finde, das Thema hat so viele Aspekte deshalb finde ich es auch sehr spannend, andere Meinungen zu hören.

  4. Ruth P
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    Interessant. Ich wohne in den Staaten, in New Jersey, und war total entsetzt als ich nach dem Wahltag aufwachte, und das Resultat hörte. Immer noch nicht habe ich mich damit abgefunden, aber der Alltag tritt doch irgendwann ein. Vieles über unseren Präsidenten sind Schlagzeilen, und sachlich betrachtet, vieles ist sehr übertrieben. Es gibt ja immer doch den Kongress, den Senat, und wir sind immer noch eine Demokratie. Also selbst wenn er sich wie ein kleiner Diktator aufspielt, wird ihm doch vieles auch durch die Demokratie gestoppt.

    Allmählich werden wir, mein Mann und ich, sehr müde, uns die Schlagzeilen wieder zu entziffern, und die Wahrheit raus zu klamüsern. Die Verachtung für ihn als Mensch ist doch sehr groß und kaum zu überkommen, und man muss sich eben dran erinnern, dass es ein grosses Land ist, dass auch ihn überstehen wird.

    Mal anders rum, wir stehen von einer Reise nach Europa ab, weil uns das zu unsicher erscheint. Sicher, die Ziele die wir vorhatten, wären nicht unbedingt terroristen Städte, aber man muss ja doch durch Flughäfen.

    Liebe Grüße aus der Nähe von New York, was immer noch eine tolle Stadt ist (und ich bin alt genug um mich an NYC in den 70gern und 80zigern zu erinnern)

    • Liebe Ruth, ich finde es großartig, dass du hier kommentierst. Vor allem, weil du eben aus einem ganz anderen Blickwinkel schreibst – nämlich aus dem persönlich betroffenen. Danke dafür. Ich bin sicher, die USA werden Trump überstehen und die restliche Welt auch. Ich frage mich eben nur manchmal ängstlich, wie viel Schaden dieser Mann auf seinem Weg anrichten wird. Denn das kann er und er hat es auch schon bewiesen. Seine Haltung zum Klimaschutz ist da nur ein Punkt.

      Zu deiner Europa-Frage. Ganz ehrlich, ich kann sie dir nicht beantworten. Der Terrorismus ist ein Faktor, den man nicht berechnen kann. Die Flughäfen sind da sicherlich noch weniger das Problem, denn die werden immer stärker gesichert. Aber wie sicher man sich generell in einer Welt fühlt, in der neuerdings Autos als Waffen von durchgeknallten Extremisten diesen… man fragt sich. Mein Kind war vor ein paar Tagen das erste Mal auf einem Konzert. Mir war flau im Magen, aber ich kann ihr auch nicht das Leben verbieten, weil ich als Mutter pötzlich Ängste habe, die früher nicht da waren.

      Alles in allem ist meine persönliche Meinung, dass die Wahrscheinlichkeit, dass man durch einen Terrorakt getötet wird, nicht höher ist, als auf dem Weg in den Urlaub mit dem Flieger abzustürzen. Und wir fliegen trotzdem regelmäßig, oder? ;)

    • Ach ja… und ich werde NYC immer lieben und sie für die tollste Stadt der Welt halten. So wie ich viele Orte in den USA sehr mag. Daran wird auch dieser Depp nichts ändern.

  5. Ruth P.
    5

    VIelen Dank, Nic, fuer die liebe Antwort! Ich hab mich gefreut.
    Ich werde alles in meiner (zugegebenen kleiner) Macht tun, um die schaefsten Sachen, die uns durch unseres gewaehltes Oberhaupt angetan wird, abzuflaechen. Innenpolitisch stellt er ja auch viel an, oder er versucht es – die Obama-Krankenkasse, die wenigstens mal ein Anfang war, aufzuloesen, ganz zu schweigen von Zuhilfen bei Geburtsverhuetung, Abtreibeungen, etc.
    Und bei dem Austritt bei dem Klimaschutz – bekommt Ihr auch mit, dass viele Staaten dagegen sind, und sich weiter and die Regelungen halten werden?! Und das viele, viele grosse Firmen sich dagegen ausgesprochen haben?
    Also ganz nach seinem Willen tanzt hier niemand, nur die ‚ja-Sager‘, die sich um ihn wimmeln.
    Und New York winkt rueber!

    • Liebe Ruth,

      Ja,das tun wir. Wir bekommen sehr erleichtert mit, dass der Präsident für seinen Ausstieg aus dem Klimaabkommen ordentlich Gegenwind von großen US-Unternehmen bekommt. Auch, dass er Paroli von etlichen Bürgermeistern geboten bekommt, denen egal ist, was er beschließt und die trotzdem an ihren eigenen Umwetschutzmaßnahmen festhalten wollen. Allen voran Bill Peduto aus Pittsburgh. Es beruhigt in der Tat ein wenig, dass er oft genug in seinem kopflosen Aktionismus ausgebremst wird! :)

  6. Hallo Nic, ein sehr spannendes Thema, das auf einige Reiseländer mehr zutrifft. Ich war bislang nur bei den netten kanadischen Nachbarn und dahin würde auch meine nächste Reise über’n Teich gehen. Vielleicht hat der Trump-Spuk schon früher ein Ende, dann sind die USA wieder interessant. Vorher wohl eher nicht.
    Liebe Grüße, Ines

  7. Vielen lieben Dank für diesen interessanten Artikel!!
    Ich muß ehrlich sagen, daß ich nicht der Amerika Fan bin, aber wir waren im September in Kalifornien und es hat mir wirklich ganz gut gefallen, vor allem San Francisco und der Anteloe Canyon.
    Aber für uns war schon vor der Reise klar, wenn Trump siegt, werden wir dieses Land erstmal nicht so schnell wieder bereisen. Es ist schade, daß sich die USA durch Trump auf dem Rückschritt bewegt.
    Aber es gibt so viele andere, interessantere Länder, die ich noch kennenlernen bzw wiedersehen möchte.

    • Ich liebe Kalifornien auch sehr aus ganz unterschiedlichen Gründen. Ich macht mich aktuell froh, zu sehen, dieser Staat sich auch ganz aktiv gegen die Trump-Politik stemmt.

  8. Ich lese hier ja eher immer still, denn ich Reise zwar gerne, aber aus Finanziellen Gründen meist eher nur Europaweit. Ich denke nicht das es hilfreich ist, von Reisen jeglicher Art aus politischen Beweggründen abzusehen. Denn meist ist die Bevölkerung eher oft gegenteiliger Meinung, und oft differenzierter als angenommen. Die Devisen dienen dem Volk und nicht dem der eh schon Millionen hat. Mittlerweile dürften auch einige Trump Wähler aufgewacht sein.

    Ich würde gerne in die USA reisen wollen, und ehrlich gesagt wäre mir der Trump da erst mal wurscht. Es gibt viele Türken in meinem Umfeld die nicht verstehen können, warum viele nicht mehr in die Türkei Reisen wollen. Es ist immerhin wohl die Wiege der Menschheit und ein hübsches Land. Ich sitze ja nicht mit Erdogan am Tisch und muss mir sein Geschwätz anhören.

    • Hallo Stella, schön, dass du dich als stille Leserin mal zu Wort meldest. Danke für deinen Kommentar.

      Ich habe tatsächlich auch niemanden hier so verstanden, dass er denken würde, dass es irgendwie hilfreich wäre, zur Zeit von einer Reise in die USA abzusehen. Das denke ich in der Tat auch nicht. Vielmehr geht es in den Statements um persönliche Meinungen, Entscheidungen und ein individuelles Für und Wider. Trump wäre mir bei einer Reise auch wurscht, aber eben leider nicht die Auswirkungen seiner Politik, die mich eben auch ganz persönlich betreffen. Nämlich, wenn ich mir plötzlich Sorgen machen muss, wegen meiner kritischen Äußerungen, vielleicht nicht ins Land gelassen zu werden.

      Was dir Türkei angeht. Ich kann alle Menschen sehr gut verstehen, die aktuell nicht dorthin reisen möchten. Ich gehöre zu ihnen. Denn Länder, in denen die demokratischen Grundrechte wie Meinungsfreiheit ganz offensichtlich nicht mehr gelten, ich Angst vor Repressalien haben muss, nur weil ich vielleicht etwas Kritisches sage, stehen generell nicht auf meiner Agenda. Auch nicht, wenn sie angeblich die Wiege der Menschheit sind. Und zwar so lange nicht, bis dort wieder demokratische Menschenrechte gelten.

  9. Einen Boykott der USA finde ich scheinheilig. Oder würde irgendwer nur wegen der schlimmen Militärdiktatur auf Thailand verzichten? Wenn man Länder und die Menschen anhand ihrer Regierungen beurteilen müsste, blieben nicht mehr so viele Reiseziele übrig. Eigentlich ist es ja auch gerade jetzt spannend, sich die USA anzuschauen, in diesen aufbrausenden Zeiten.

    • Hi Philipp, ich halte in diesem Zusammenhang ehrlich gesagt nichts von dem Wort Boykott. Was es hier zu lesen gibt, sind die persönlichen Meinungen und Entscheidungen von Menschen, die viel Reisen. Das hat für mich auch so pauschal nichts mit Scheinheiligkeit zu tun. Ich reise tatsächlich auch seit Jahren nicht mehr nach Thailand und andere Länder, wie die Türkei und Russland z. B. stehen aktuell ebenfalls nicht auf meiner Bucket List.

      … „Eigentlich ist es ja auch gerade jetzt spannend, sich die USA anzuschauen, in diesen aufbrausenden Zeiten.“ …. bei diesem Punkt gebe ich dir tatsächlich Recht.

      Und schade finde ich übrigens, dass du eigentlich nur einen knappen Vorwurf hier in die Runde wirfst, wo du doch eigentlich viel mehr zu sagen hast. Fruchtbarer wäre es doch für die Diskussion gewesen, einen Hinweis zu deinen sehr lesenswerten Blog-Artikel „I Believe in America“ zu hinterlassen. ;) Dann könnte man deine Haltung auch besser verstehen.

  10. Lena
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    Wir sind im April über die USA nach Südamerika gereist und werden Ende Juni auch darüber wieder zurück fliegen. Wir haben darüber auch sehr lange nachgedacht, weil es zwar sehr viel günstiger war als alle anderen Flüge, wir aber auch vor den Einreisebestimmungen Angst hatten. Im Endeffekt war es so, dass mein Freund zweimal fast nicht in die Usa gekommen wäre. In Frankfurt aufgrund einer unfähigen Mitarbeiterin der Airline, in Atlanta dann wegen nicht funktionierender Technik. Insgesamt war die Einreise sehr stressig und ich würde nächstes Mal definitiv überlegen, ob wir noch einmal über die Vereinigten Staaten reisen. (Und hoffentlich wird mir dieser Kommentar jetzt nicht zum Verhängnis.)
    Gegen Reisen (also nicht nur Transitflüge) in die Usa stehe ich gerade auch sehr skeptisch gegenüber.
    Liebe Grüße, Lena

  11. Ich lebe in Boston, wo die Mehrheit Trump zum Glück nicht unterstützt. Die Atmosphäre seiner furchtbaren Politik ist aber natürlich auch hier zu spüren. Ich habe vorher in Istanbul gelebt und wurde bei meiner letzten Einreise in die USA zum ersten Mal intensiv ausgefragt, was ich denn als Deutsche in der Türkei gemacht hätte – und ob ich überhaupt deutsch sei.

    Ich verstehe sämtliche Ängste, dass man aus einem ganz dummen Grund plötzlich vielleicht doch nicht bei der Passkontrolle ins Land gelassen wird. Mich macht das vorsichtiger mit Reisen in andere Länder. Außerdem befürchte ich immer noch, dass das Laptopverbot in der Flugkabine demnächst durchgesetzt wird. Da fahre ich vorerst lieber mit meinem Auto herum und erkunde die USA.

    • Was mir dabei halt so schwer im Magen liegt, ist, dass es plötzlich möglich ist, dass unter den Deckmäntelchen der „inneren Sicherheit“ auch wahllos Diskriminierung und letzt endlich auch Kriminalisierung völlig unbescholtener Menschen passiert. Ich bin noch in einem geteilten Deutschland aufgewachsen. Da kommen vielleicht eben auch Erinnerungen an unangenehme Passkontrollen in mir hoch, wenn ich darüber nachdenke…

  12. schokoli
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    Das ist ein interessantes Thema, auch wir haben hier diskutiert. aber unsere zwei Reisen waren schon gebucht. Ostern waren wir in Florida. Die Einreise war eigentlich wie immer auch hat uns keiner nach sozialen Kanälen befragt…. In den Herbstferien geht es nochmal nach New York und wir sind gespannt ob wir rein dürfen, denn wir bekommen heute einen Stempel wenn wir Bethlehem (gehört zu Palestina) besichtigen….

  13. Liebe Nic, was für ein toller, wichtiger Post! Ich mache mir auch so viele Gedanken darüber! Wir haben vor etwa fünf Jahren einen Roadtrip an der Westküste gemacht und waren letztes Jahr in New York. Ich habe also noch nicht allzu viel von den USA gesehen, und das, obwohl ein Teil meiner Familie dort lebt. Bis vor einer Weile dachte ich, wenn ich Geld (und Zeit) hätte, wären die USA immer mein erstes Reiseziel, weil ich von diesem spannenden Land noch so gerne viel mehr sehen würde…

    Und obwohl sich ein komisches Gefühl im Bauch eingeschlichen hat, bin ich der Meinung, dass sich ja nicht das ganze Land, alle Menschen und alles, was wir an den USA lieben, plötzlich verändert hat. Zwar kommt in nächster Zukunft keine große Reise in Frage, weil auf uns Renovierung und Umzug wartet, aber ausschließen würde ich es keinesfalls. Ein schwieriges Thema, auf das sich nicht so leicht eine Antwort findet. Wie gut aber, dass du uns alle zum Nachdenken anregst! :)

  14. Liebe Nic, in meinem Fall wäre das von vorneherein entschieden, denn meine social media Kanäle würden diese Entscheidung für mich treffen. Aber dann habe ich gerade aus unserer eigenen Geschichte gelernt NICHT den Mund zu halten…weshalb mich die Brexiters vermutlich auch hier rauswerfen würden wenn sie die Gelegenheit bekämen.

    Trotz Familie über dem Teich und all den netten Menschen ist das ein „Nein“ von mir. ♥nic

  15. Vor der Wahl und auch kurz danach hatte ich eine klare Meinung: Nein, auf gar keinen Fall. Allerdings hatten wir zu dem Zeitpunkt schon länger darüber nachgedacht, nach Neuengland zu reisen, etwas, das ich schon lange machen möchte, was aber bisher finanziell nicht möglich war. Und dieses Jahr ist es möglich. Trotzdem war mein erster Impuls: nein, dann eben nicht. Nach viel Hin und Her haben wir uns dann doch dafür entschieden. Ich glaube, wenn wir jetzt nicht fahren, kommt es vermutlich nie dazu, aus diversen persönlichen Gründen… und in Neuengland hatte Trump nirgendwo die Mehrheit. Vielleicht rede ich es mir damit schön, mag sein, aber ich denke eigentlich auch, dass man nicht alle Amerikaner mit Trump über einen Kamm scheren sollte. Wie auch immer: Ich kann die „Nein“-Fraktion verstehen, sehr gut, habe mich aber trotzdem dafür entschieden…

  16. Ich danke dir für die Mühe an diesem Post, denn auch ich beschäftige mich zurzeit sehr mit dem Thema. Ich war noch nie über dem großen Teich, hätte aber wirklich Interesse, die USA zu bereisen wie bei keinem zweitem Land. In den nächsten Monaten habe ich wohl so viel Freiheit und Möglichkeiten wie nie mehr und wenn jemand anderes dort regieren würde, wäre meine Entscheidung schon gefallen. So hat sich mein doch nahezu ausschließlich positiver Eindruck des Landes (der mit Sicherheit auch nicht ganz berechtigt war) etwas relativiert und ich habe nun ein mulmiges Gefühl angesichts einer Reise, nicht wegen der Menschen im Land, sondern der Sicherheitskontrollen an den Flughäfen und auch angesichts des Wechselkurses. Ob es mit den USA was wird weiß ich grad noch nicht, vielleicht ändert sich die Lage ja in der nächsten Zeit. Die Argumente hier muss ich mir noch mal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen und werde mal ein paar Erfahrungen anderer abwarten.
    Liebe Grüße.

  17. Hallo Nic,
    danke für die vielen guten Gedanken zu so einem gruseligen Thema. Wir wollten ja eigentlich ende letzten Jahres bereits in die USA. Und zwar mit dem eigenen Wohnmobil und für ein halbes Jahr. Und obwohl Trump noch nicht Präsident war, haben uns die Anträge im Internet ziemlich überfordert. Dazu noch der Vorstellungstermin bei der Botschaft, der dann erst am 20. Dezember war – das war dann einfach nicht mehr zu schaffen. Wir konnten ja nicht den Camper verschiffen, ohne zu wissen, ob die uns überhaupt reinlassen. Tja und jetzt, überlegen wir dann auch. Machen wir das ganze jetzt noch? Durch den Hund, den wir nun haben, ist das Reisen nun sowieso anders. Leider… Spontan geht gar nix mehr und lange auch nicht.
    Unser „Nichteinwanderungs VISA“ ist 10 Jahre gültig. Da können wir es uns noch mal überlegen. Allerdings muss ich sagen, dass ich mit meiner Freundin gerne mal nach N.Y. möchte. Da werde ich sicher keine 10 Jahre warten. Da heißt es dann eben Augen zu und durch. Falls man mich reinlässt. Den Post bei Instagram mit dem Foto, da wo steht „TRUMP IST DOOF“ habe ich vorsorglich schon mal gelöscht :))
    Liebe Grüße, Yna

  18. Ich muss jetzt mal ganz blöd fragen: Ist die Social Media Offenlegung beim Esta mittlerweile ein Muss? Ich habe es eher als freiwillig verstanden? Ich reiste vor drei Monaten in die USA und habe die Angabe einfach weg gelassen. Ich hatte tatsächlich Probleme rein gelassen zu werden, aber nicht aufgrund dessen.

    Ein sehr interessanter Artikel! Danke! Ich finde es toll, wenn Reiseblogger auch mal politisch werden. Ich denke das geschieht noch zu wenig. Es ist leider oft das „Selfie“ am Palmenstrand Thailands, wo ein kritischer Blick eben auch mal gut tun würde.

    Ich habe übrigens einen Pluspunkt gefunden, den die Trump Regierung in der USA ausgelöst hat: Alle beschäftigen sich plötzlich viel mehr mit der Politik.
    Man soll ja immer positiv denken ;)

    • Hallo Anna,

      zur Zeit sind die Angaben über Social media Kanäle noch freiwillig, aber es gibt Pläne, dies zu ändern. Und jetzt schon ist es völlig legal, dass bei der Einreise willkürlich die Herausgabe der Passwörter für Smartphones, Laptops und auch für die SoMe Kanäle verlangt werden kann und einem die Einreise verweigert werden kann, a) wenn man sich weigert, B) wenn der Beamte dann etwas liest, was er für staatsfeindlich hält.

      Den Pluspunkt unterschreibe ich. Der Brexit, LePen, Trump, die AfD und all diese gruseligen Tendenzen führen immmerhin dazu, dass sich der Otto-Normal-Bürger wieder mehr für die Politik interessiert und auch sieht, dass es sich bei der so selbstverständlich demokratisches Gesellschaft, in der er lebt, gar nicht um eine so unantastbare Selbstverständlichkeit habdelt.

      Ich bin auch immer für positives Denken, deswegen glaube ich auch… this Trump shall paas.

  19. Eva
    19

    Ich muss sagen, ich finde es schade, wenn Leute wegen Trump nicht mehr in die USA reisen wollen. Dass man seinen Zugang zu Social Media nicht offenlegen möchte, ist eine Sache, die ich nachvollziehen kann, wenn die Wahrscheinlichkeit dafür auch gegen null gehen dürfte.

    Ich kann allerdings absolut nicht verstehen, dass man nicht in die USA reist, um Trumps Politik nicht zu unterstützen. Zum einen wird gerne vergessen, dass nur etwa ein Viertel der US Bevölkerung Trump gewählt hat. Und umgekehrt: unterstützt jemand, der nach Deutschland reist, automatisch Merkels Politik? Wären alle, die nunmehr nicht mehr in die USA reisen, im Falle eines Wahlsieges von Le Pen auch nicht mehr nach Frankreich gereist? Wie sieht es mit der Türkei aus, wie mit Ungarn und Polen, wo sich autoritäre, antidemokratische Strömungen immer breiter machen? Und bereist man dann auch Orte oder Bundesländer nicht mehr, in denen Rechte gröhlend aufmarschieren und anders Aussehende verbal oder tätlich angreifen? (Tatsächliche Überlegungen von mir und auch aus meinem Bekanntenkreis).

    Ich denke, die Welt läβt sich nicht so einfach in gut und böse aufteilen, und das schlieβt die USA mit ein. Und letztlich wird es Trump selbst sowieso völlig egal sein, ob mehr oder weniger Touristen ins Land kommen.

    Herzliche Grüβe aus den USA, glücklicherweise aus einer Demokraten-Hochburg!

    • Wirklich herzlich gemeinte Grüße zurück, Eva.

      Wenn du die Statements genauer gelesen hast, dann wirst du eigentlich gesehen haben, wie emotional zerissen viele von uns sind. Vielleicht auch, weil die USA für uns ja immer einer der Eckpfeiler der Demokratie war. Und dann kommt da plötzlich so ein Typ daher, der am liebsten daran kratzen und auch verfassungsgeschütze Grundrechte abbauen möchte. Das sind Tendenzen, die beunruhigen.

      Die Wahrscheinlichkeit, dass man wegen seiner SoMe Aktivitäten an der Einreise gehindert wird, halte ich keineswegs für Null. Nicht in einer Zeit, in der immer wieder versucht wird, einen Muslimban durchzusetzen und es ja eigentlich schon reicht, dass man im „falschen Land“ geboren ist oder man vielleicht einen islamisch klingenden Namen oder entsprechendes Aussehen hat.

      Und ja, ich hätte auch keine Lust gehabt, in ein Frankreich unter Le Pen zu reisen. Ich möchte zur Zeit auch nicht in die Türkei oder nach Russland reisen… und in ein paar andere Länder noch. Und ja, ich habe auch vor der eigenen Tür Probleme mit Gegenden, die rechtradikale Hochburgen sind. Da muss ich auch nicht hin.

      Es geht nicht um die Einteilung in gut und böse. Ich bin ja nicht blöd und weiß sehrwohl, dass man nicht eine ganze Bevölkerung über einen Kamm scheren kann. Und das tut hier tatsächlich auch niemand in meinem Augen. Es geht ja vielmehr um ein persönliches Gefühl, das früher eben nicht da war. Ich kann es umgekehrt auch niemandem verübeln, wenn er sagt, dass er sich nicht mehr gut fühlt, nach Europa zu reisen, weil er Angst vor terroristischen Anschlägen hat. Eine solche Entscheidung hat eben auch nicht immer etwas mit Rationalität zu tun. Sonst müsste man auch argumentieren, dass es wahrscheinlicher ist, an der nächsten Ecke von einem Auto überfahren wird, als dass man auf einem Europa-Trip bei einem Terror-Anschlag ums Leben kommt. Und dennoch haben diese Leute das Gefühl.

      Es ist eben gar nicht so leicht. Vielleicht vor allem nicht, wenn es sich um ein Land handelt, das man sehr mag.

  20. In meiner Umgebung gibt es auch Menschen, die wegen Trump ihre USA-Reise verschieben oder gar nicht erst planen. Für uns trifft das nicht zu. In den einsamen Gegenden des Südwestens spielt es für uns als Touristen überhaupt keine Rolle, wer im Oval Office sitzt. Und was die Einreise-Bestimmungen angeht: auch während der Amtszeit von Mr. Obama haben sich die Bestimmungen verändert und sind härter für uns Europäer geworden. Insofern: so lange meine Rechte als Frau und Tourist sich nicht grundsätzlich verändern, werde ich in die USA reisen. Wäre auch irgendwie blöd, denn ohne USA Reisen könnte ich gar nichts mehr für unseren Blog schreiben :-)

    • Stimmt, das habe ich ja auch erwähnt, dass die Bestimmungen auch zuvor immer wieder verschärft wurden. Hoffen einfach mal, dass das Sieb für ganz normale Touristen nicht noch engmaschiger wird. ;)

      Gute Reise für euch!

  21. Also ich weiß nicht, was ich solchen Blog Einträgen halten soll? Ist es nicht unnötig sich zu überlegen, wo man jetzt noch Urlaub machen kann?? – Ach das ist jetzt aber blöd.- Da flüchten Millionen Menschen zu uns, die Familien und Freunde zurück lassen, weil in Ihrem Land Krieg geführt wird, sie Ihre geliebten Vertrauten nie wieder sehen und wir ärgern uns, dass wir jetzt nicht mehr in die USA können. „Wir müssen jetzt Stellung bewahren und dem Arsch Trump die kalte Schulter zeigen!“ very first world problems..

    Ein Beispiel: Millionen Wutbürger regen sich darüber auf, dass die böse USA aus den Pariser Umweltverträgen aussteigen will. Wenn aber drei Tage später die Sonne scheint, fahren sie mit ihrem Auto zum 200 Meter entfernten Aldi um die Ecke, kaufen kiloweise Fleisch, das sie mit Rotgeld bezahlen können, fangen an zu grillen und sorgen so weiter dafür, dass solche Umweltabkommen überhaupt erst benötigt werden. Und natürlich wird nächsten September auch entweder gar nicht gewählt oder mit der CDU bekommt die Partei das Kreuz, die noch nie auch nur ansatzweise versucht hat, diese Verträge umzusetzen. Wenn das mal kein Witz darüber wert ist, dass Trump die Umwelt am Arsch vorbei geht, weil er eh bald stirbt. Quasi ein Scherz über einen sehr bodenständigen Mann direkt aus dem Volk.

    Wer also wirklich findet, das USA schlecht ist und wir besser, sollte erst mal bei sich selbst was ändern. Fliegen ist by the way Umweltkiller par excellence – Wenn wir nicht wie Trump auf die Umwelt scheissen wollen, auf den einzigen Planeten den wir haben, dann sollten „verzichten“ und Urlaub am Baggersee in betracht ziehen. –
    #spielverdermodusende

    • Hallo Xenia, ich kann deinen Standpunkt und deine Argumente vollkommen nachvollziehen und möchte deshalb auch gar nicht dagegen argumentieren. Ich bin sicher, du verhältst dich in deinem Leben immer politisch und moralisch korrekt und nachhaltig. Ich hingegen schreibe einen Lifestyle und Travel-Blog und kann mir 100%-ige Korrektheit bei meinem eigenen Lebensstil sicherlich nicht auf die Fahne schreiben, deswegen tue ich es auch nicht. Weder in diesem Artikel, noch in anderen.

  22. Claudine Bachman
    22

    Warum bleibt ihr alle nicht zu Hause. Ich habe 20 Jahre in Österreich unter Sozialismus gelebt meine Mutter war Österreicherin. Ich bin durch Zufall auf dieser Website gelandet und habe diesen Schwachsinn gelesen. Die restliche Welt hat keine Ahnung was sich unter Obama abgespielt hat. Wir sind alle ganz normale Leute wir sind nicht reich und wir sind nicht berühmt wir wollen gute Krankenversicherung und eine gute Regierung. Ich bin in den USA geboren in Europa aufgewachsen und lebe jetzt seit 30 Jahren wieder in den Staaten. Es ist kaum zu glauben wie sich alles in den letzten zehn Jahren verändert hat. Die Media ist genauso korrupt wie die Regierung war. Es ist ein gutes Gefühl für uns wieder stolze Amerikaner zu sein. MAGA!!!

    • Claudine Bachman
      22.1

      And the best is you guys cannot even post immediately. they are being read first and moderated, what’s up with the last sentence after I posted my comment „dein Kommentar befindet sich in Moderation „. Laughable
      „Big brother is watching you“ if you don’t know what that means Google it

    • Liebe Claudine,

      dieses hier ist ein persönlicher Blog und nicht die von euch rethorisch überstrapazierten Fake News, deswegen moderiert hier auch niemand sonst als ich, die Besitzerin dieses Blogs. Ich habe auch null Problem damit, deine Meinung freizuschalten und wünsche dir viel Durchhaltevermögen bei der Hoffnung auf eine gute Krankenversicherung unter Trump.

  23. Pingback: Meine Roadtrip Reiseplanung mit Kindern - Köln Format

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