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#fünffragenamfünften – hier schon mal die 5 Fragen für die kommende AUGUST-Edition

Fünf Fragen am Fünften... an mich selbst & an euch | Die monatliche Selbst-Kennenlern-Kolumne zum Mitmachen - #fünffragenamfünften April 2018 | Random Facts About Me & You | luziapimpinella.comFünf Fragen am Fünften... an mich selbst & an euch | Die monatliche Selbst-Kennenlern-Kolumne zum Mitmachen - #fünffragenamfünften August 2018 | Random Facts About Me & You | luziapimpinella.com

Ihr Lieben, ich hoffe, ihr hattet einen wunderbaren Sommer bislang. Über das Wetter kann man ja wohl ausnahmsweise mal nicht meckern. In den letzten „Fünf Fragen am Fünften“ haben wir uns ja sogar darüber unterhalten, was denn für euch das schönste am Sommer ist. Für mich ist es unter anderem jedes Jahr der große Sommerurlaub mit meiner Familie.

Der liegt nun mittlerweile leider schon hinter uns. Wir sind am Sonntag wieder zu Hause angekommen und ich leide noch ein bisschen unter einem After-Vacay-Blues. Vielleicht habt ihr unsere England- und  Schottlandreise ja ein bisschen mit auf meinem Instagram verfolgt. Unser „Tagebuch“ in den Instagram-Stories hat mir wieder ganz besonders viel Spaß gemacht und vielen von euch auch, wie ich in den lieben Kommentaren lesen durfte. Also auch hier nochmal meinen Dank an alle, die uns dort virtuell auf unserem Sommertrip begleitet haben.

Wie immer warten Continue Reading

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„Fünf Fragen am Fünften“ an mich selbst & an euch im Juli – von Sommerlieben, Sommercocktails und gelegentliche Stereotypen, nicht nur im Sommer

Frage-Antwort-Kolumne zur Selbstfindung und zum Mitmachen | #fünffragenamfünften Link-Up - "Fünf Fragen am Fünften" im Juli 2018 | Travel - Schottland Roadtrip - Highlands luziapimpinella.com

Ihr Lieben, ich hoffe, es geht euch gut und ihr genießt diesen grandiosen Jahrhundertsommer. Selbst hier in Schottland, wo wir gerade unterwegs sind (ihr verfolgt es ja vielleicht auf meinem Instagram und in den täglichen Stories) verzeichnen die Schotten den heißesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Typische Fotos mit schottischer, mystischer Nebelstimmung habe ich noch keine geschossen. Meine Hunter Gummistiefel habe ich wohl umsonst gekauft. Und selbst eine Jacke mussten wir hier bisher kaum tragen. Selbst die Highland Midges sind komplett irritiert und lassen sich nicht blicken. Dafür haben ich einen Sonnenbrand auf der Nase. Manchmal beschleicht uns gar der verdacht, dass uns jemand klammheimlich nach Neuseeland gebeamt hat. Ha!

Für die Juli #5faf  habe ich ein paar Bilder von unseren ersten Momenten in den schottischen Highlands hoch geladen…. ein paar Postkarten aus unserem Urlaub sozusagen und liebe Grüße an euch, bevor auch ich natürlich wieder die Fragen beantworte…

Meine fünf Fragen am Fünften im Juli – random facts about me & maybe about you… 

1.Was magst du am Sommer am liebsten?

HITZE! Ja tatsächlich. Ich mag es, wenn es brüllwarm draußen ist. Ich behaupte ja immer, ich bin irgendwie in den falschen Breitengraden geboren. (EDIT: Na davon habe ich aktuell ja sogar in Schottland genug!). Ich mag BBQ und Grillen im Sommer. Nein, Wintergrillen gibt mir gar nichts. Ich mag jede neue Sommersprosse, die dann sprießt, auch wenn ich als sehr junges Mädchen alles dafür gegeben hätte, die Dinger nicht zu haben. Heute bin ich schon lange Dankbar für diese ganzen lustigen Pluspunkte. Und ich komme auch schon in ein Alter, wo ich noch dankbarer bin, sowieso gesprenkelt zu sein, weil dann die Altersflecken, die mehr und mehr dazukommen werden, nicht so sehr auffallen. Ha!

Und nicht zuletzt liebe ich den Sommer, weil dann immer unser großer Familienurlaub ansteht, in dem ich ganz geballt soviel Zeit mit meinen Lieben verbringen kann, wie sonst niemals im Jahr. Schade, dass es bei in 10 Tagen schon wieder vorbei ist.

Frage-Antwort-Kolumne zur Selbstfindung und zum Mitmachen | #fünffragenamfünften Link-Up - "Fünf Fragen am Fünften" im Juli 2018 | Travel - Schottland Roadtrip - Highlands luziapimpinella.com

{Luzie so…. es kann nur Eine geben!}

2. Was an Dir ist typisch deutsch?

Vermutlich mehr als mir machmal lieb ist, würde ich mal sagen. Aber auch vieles, auf das ich stolz bin. Pünktlichsein ist nämlich eine Zier und besser kommt man an mit ihr. Aber Spaß beiseite (Deutsche sind ja manchmal auch schlimme Spaßbremsen). Pünktlichkeit ist etwas, das ich von meinem Opa gelernt habe. Und ich finde es gut, dass ich Menschen nicht warten lasse, weil ich das selbst als extrem unhöflich empfinde. Und wenn ich mich seltener Weise mich wirklich einmal verspäte, dann gebe ich zumindest Bescheid.

Ihr merkt zum Beispiel dass ich deutsch bin, wenn ich spät nachts minutenlang mit dem Auto an dieser dämlichen Ampel am Ortseingang stehe. Obwohl da niemand sonst ist. Niemand. Ich komme mir da jedes mal wie die größte Hornochsin vor, aber natürlich warte ich, bis wieder grün ist und NIEMAND wartet, weil ich dann erst einmal fahren darf.

Ich gucke gern am Sonntagabend den Tatort. Ich bin so deutsch, dass ich mich um Baumarkt bestens auskenne und mit Stephan (oder allein) Dinge im Haus lieber selbst mache, als einen Handwerker zu bestellen. Ich würde am liebsten jeden Fitzel Müll in eine extra Tonne schmeißen, um ihn zu recyceln. Ich liebe Mettbrötchen mit Zwiebeln!!! Ich bin natürlich 2 Stunden vorm Boarding am Flughafen.

Dass ich mich nicht über Hitze beschwere, ist übrigens absolut typisch undeutsch an mir. ;)

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3. An welchem Kurs oder Workshop würdest du gern teilnehmen?

Ich glaube, ich habe es schon vor vielen Jahren mal hier auf dem Blog erzählt. Und doch habe ich es in der Zwischenzeit immer noch nicht geschafft, diesen Wunsch von meiner Liste zu streichen… ich würde so gern mal an einen Workshop im Glasperlenmachen teilnehmen und lernen, wie man flüssiges, buntes Glas in faszinierende Perlen verwandelt. Nun, irgendwann werde ich hoffentlich doch nochmal dazu kommen.

Eine andere Sache, die ich eigentlich erst einmal dringender lernen möchte, wäre der Videoschnitt. Ich möchte schon so lange mal ein paar gefilmte Urlaubs-Kurzvideos zu einem Filmchen zusammen schneiden können. Nur steht mir das zum einfach Herumprobieren oft mein verdammter Perfektionismus im Wege. Also wäre es vermutlich gut, es von jemandem zu lernen, der wirklich weiß, was er da tut.

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4. Wo bist du deinem Partner zuerst aufgefallen oder er natürlich auch dir?

Wie jeden Mittag stand ich mit meiner damaligen Chefin und Freundin Regina nach dem Mittagessen in der Mensa an der Caféteria der Technischen Universität Braunschweig. Ich arbeitet dort als BTA in einem Forschungsprojekt im Biozentrum. Das war eine schöne Zeit. Ich hatte einen 8-Stunden-Tag, ein Gehalt des öffentlichen Dienstes und zwischendurch ein bisschen Studentenleben, obwohl ich keine Studentin war.

An dem bewussten Tag machte mich Regina auf den Typen aufmerksam, der mit seinem Kumpel ebenfalls dort kaffeetrinkend herumstand und immer wieder rüber schaute. Ich sagte ihr :“Dir glotzen doch immer alle Kerle nach“. Sie war nämlich der Typ „Schwedin“, mit langen hellblonden Haaren und ihr lief tatsächlich immer irgendeiner hinterher. Mir machte das nichts, denn ich hatte einen Freund und war nicht auf der Suche. Ich hatte mich auch dran gewöhnt, dass sie immer der Hingucker von uns beiden war. Ich hatte zu der Zeit ratzeputz kurze Haare ‚a la „Tank Girl“ (es war 1994) und so kurze Haare schrecken die meisten Männer ja entweder ab. Weil sie sich entweder einbilden ein Kurzhaarschnitt wäre der Inbegriff unweiblich oder weil sie schlichtweg Schiss vor kurzhaarigen Fragen habe. Ja, lächerlich, aber isso.

Stephan hatte offensichtlich keine Angst. Denn der glotzte tatsächlich mich an. Er behauptete später, ich wäre ihm schon viel früher aufgefallen, aber ich sah ihn an dem Tag das erste mal. Lustigerweise hatte er das Gegenteil von kurzen Haaren und trug einen lockigen Pferdeschwanz. Ich wiederum fand Zöpfe an Männern auch nicht so toll und meinte zu meiner Freundin: „Der sieht nett aus, aber dieses alberne Schwänzchen müsste ab! Das geht ja gar nicht.“.

Kurze Zeit später sahen wir und auf dem großen alljährlichen Sommer-Sportfest der Uni wieder und Stephan quatschte mich einfach an. Ich hatte eigentlich keine große Lust, Männer kennenzulernen, aber ich verbrachte dann fast den ganze Abend mit ihm. Das lag an diesem Abend vor allem daran, dass ich seinen Hamburger Dialekt so mochte. Ich hatte das schon immer gern gehört. Und das war dann der Anfang.

Das das alles dann in der kommenden Zeit ein bisschen schwierig wurde, weil ich ja eigentlich gebunden war, könnt ihr euch sicherlich vorstellen. Aber das wäre eine andere Geschichte. >Und letztendlich ist es auch egal. Wir sind ja jetzt seit 24 Jahren zusammen.

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5. Welcher Cocktail beschreibt dich am besten?

Wahrscheinlich wäre ich ein Margarita. Also keinesfalls Jedermanns Sache eben und auch nicht etwas, das man einfach so wegsüppeln kann wie Brause. Und auch ohne viel Chichi. Ein bisschen salzig, ein bisschen sauer und und einen ordentlichen Schuss Tequila. Salud!

luzia pimpinella Gruss Macht's hübsch!

P.S. Und wie könnt IHR bei #fünffragenamfünften mitmachen?

Habt ihr Lust (auch) in diesem Monat (wieder bei den „Fünf Fragen am Fünften“ dabei zu sein? Das freut mich natürlich. Mitmachen ist ganz einfach! HIER im allerersten #fünffragenamfünften Blogpost vom Januar, steht ganz genau, wie ihr mit euren Antworten in einem Blogpost oder auch in einem Instagram-Post mitmachen könnt. Das Link Up für eure Beiträge wird bis zum 31. Juli 2018 geöffnet sein. Ihr müsst also nicht pünktlich am 5. am Start sein sondern könnt auch noch den ganzen laufenden Monat mitmachen.  ;) Ich wünsche euch ganz viel Spaß dabei und freue mich auf eure Antworten!

Die Fragen für den August habe ich schon meinem Sommerurlaub ausgebrütet. In den nächsten Tagen verrate ich sie euch dann einem extra Blogpost. Also schaut mal vorbei, falls ihr schon mal darauf herum denken wollt. Tut mir jedoch bitte den Gefallen, veröffentlicht eure Posts dazu auch wirklich erst ab dem 5. August, auch wenn ihr die Fragen schon vorher wisst. DANKESCHÖN dafür.

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FAMILYLIFE MY 2 CENTS

Du weißt, dass du in den 70er Jahren aufgewachsen bist, wenn du…

Analoge Fotografie & Kindheitserinnerungen | Du weißt, dass du in den 70er Jahren aufgewachsen bist, wen du... | luziapimpinella.com

Heute gibt es mal einen kleinen nostalgischen Flashback in verblichenen, alten, analogen Bildern. Ich bin ein Kind der 70er. Mit allen Freiheiten, die das damals so mit sich brachte, mit Brause statt Wasser, mit „ohne Helm“, mit Schlaghosen, mit Camping an der Ostsee und Dolomiti-Eis.

Und ich dachte, ihr hättet an diesem Post und einer kleinen Reise durch meine komplett analoge Kindheit ein bisschen Spaß. Vor allem werdet ihr Einiges wieder erkennen, wenn ihr vielleicht auch in den 70er groß geworden seid, wetten? Denn… Continue Reading

LIFESTYLE MY 2 CENTS

„Fünf Fragen am Fünften“ an mich selbst & an euch im Juni – von Auswanderungsplänen, Movie-Präferenzen und dem ewigen Rätsel des anderen Geschlechts

Frage-Antwort-Kolumne zur Selbstfindung und zum Mitmachen | #fünffragenamfünften Link-Up - "Fünf Fragen am Fünften" im Juni 2018 - von Auswanderungsplänen, Movie-Präferenzen und dem ewigen Rätsel des anderen Geschlechts | luziapimpinella.comIhr Lieben, es ist längst Sommer (war der Mai nicht ’ne Wucht?) und wieder Zeit für unsere virtuelle, monatliche „Talk-Runde“ Fünf Fragen am Fünften. Heute gibt es von mir schon mal fünf Fragen lang Tacheles und ein paar von euch sind bestimmt auch schon mit ihren Antworten auf meine Fragen im Juni am Start, oder?

Bald stehen bei uns auch schon Continue Reading

FÜNF FRAGEN AM FÜNFTEN MY 2 CENTS

#fünffragenamfünften – hier schon mal die 5 Fragen für die MÄRZ Edition

Fünf Fragen am Fünften... an mich selbst & an euch | Die monatliche Selbst-Kennenlern-Kolumne zum Mitmachen - #fünffragenamfünften März 2018 | Random Facts About Me & You | luziapimpinella.com

Holla, es ist Tag vier nach dem Fünften und es haben jetzt schon 70 Leute bei meinen aktuellen „Fünf Fragen am Fünften“ mitgemacht. Das sind so viele, dass ich es noch nicht annähernd geschafft habe, alle Beiträge zu lesen. Tue ich aber noch, ich habe ja bis zur nächsten Runde einen kurzen Monat Zeit. Ich komme bei jedem einzelnen vorbei, versprochen. Denn wie cool ist das bitte, dass die Kolumne so gut bei euch ankommt.

Ich finde es übrigens grandios, dass Continue Reading

FÜNF FRAGEN AM FÜNFTEN LIFESTYLE MY 2 CENTS

#fünffragenamfünften – hier schon mal die Fragen für die FEBRUAR Edition

Fünf Fragen am Fünften... an mich selbst & an euch | Die monatliche Selbst-Kennenlern-Kolumne zum Mitmachen - #fünffragenamfünften Februar 2018 | Random Facts About Me & You | luziapimpinella.com

Ich freu mich. Und ich bin überrascht.

Denn ich habe euch ja am Freitag völlig überrumpelt mit meiner neuen Blog-Kolumne #fünffragenamfünften. Und dennoch haben schon einige von euch mitgemacht… und das, obwohl es keine ganz einfache Mitmach-Aktion ist. Denn manchen sind die Fragen vielleicht schon viel zu persönlich und viel zu privat. Da wird schon mal an der Oberfläche gekratzt und das ist ja nicht Jedermanns Sache. Das verstehe ich.

Ich selbst Continue Reading

FÜNF FRAGEN AM FÜNFTEN LIFESTYLE MY 2 CENTS OUTFIT & STYLE

„Fünf Fragen am Fünften“… an mich selbst & an euch – meine neue Monatskolumne zum Mitmachen

Fünf Fragen am Fünften... an mich selbst & an euch | Die monatliche Selbst-Kennenlern-Kolumne zum Mitmachen - Januar 2018 | Random Facts About Me | luziapimpinella.com

„Fünf Fragen am Fünften“ – das ist meine neue, ziemlich persönliche Montaskolumne hier im Blog und sie löst meine „Hallo Monat Bucket List“ heute ganz offiziell ab. Ich brauchte ein bisschen neuen Wind in der Bude und ich hoffe, auch ihr habt in den kommenden 12 Monaten Spaß daran. Denn… ihr könnt mitmachen, wenn ihr mögt. Wie, das erkläre ich ganz unten im Post. Continue Reading

LIFESTYLE MY 2 CENTS

Hallo neues Jahr! Hier sind 5 Dinge, die ich 2018 weniger tun möchte…

Hallo neues Jahr! Dinge, die ich 2018 weniger tun möchte... meine guten Vorstätze | luziapimpinella.com

Ihr seuten Schietbüddel {so wollte ich euch ja öfter nennen}, ich hoffe, ihr seid grandios ins neue Jahr gerutscht… ob auf dem Sofa oder auch auf dem Dancefloor. Wenn auch etwas verspätet, wünsche ich euch heute ein herzliches Happy New Year aus Boring Bookwood!

Ich selbst nämlich bin seit Weihnachten eher zwischen Sofa und Krankenbett am Pendeln. Mit einem kurzen und sehr schönen Ausflug auf den Dancefloor an Silvester. Das könnte ich heute eigentlich noch bereuen, tue es aber nicht. Denn ihr könnt euch vorstellen, dass Continue Reading

FAMILYLIFE MY 2 CENTS

Geht wählen – denn echte Demokratie fängt bei jedem Einzelnen an!

My 2 cents | Geht wählen - denn echte Demokratie fängt bei jedem Einzelnen an - Bundestagswahl 2017 | luziapimpinella.com

Geht wählen!

Das ist meine Tochter und sie hat schon gewählt. Da glaubt ihr jetzt vielleicht nicht, aber tatsächlich hat sie mit ihren 15½ Jahren neulich ihre Stimme für die Bundestagswahl 2017 abgegeben. Luzie ist eine von über 200.00 Schülerinnen und Schülern in Deutschland, die sich an der U18-Wahl beteiligt haben. Sie weiß schon jetzt, Continue Reading

MY 2 CENTS TRAVEL

Liebe Hotels dieser Welt, was soll eigentlich dieses völlig leere Bla Bla in Sachen Hotel-Handtücher und Umwelt?

Travel | Hotel-Handtücher und Umwelt - alles nur leeres Bla Bla? | luziapimpinella.com

Liebe Hotels dieser Welt,

ich habe da mal eine Frage, die mir schon Jahren auf der Seele brennt. Was soll eigentlich dieses völlig leere Bla Bla von wegen der Hotel-Handtücher und der Umwelt?

Ich bin weit genug herum gekommen, um zu sehen, dass ihr sie mittlerweile eigentlich alle habt. Egal, ob Continue Reading

INTERVIEW MY 2 CENTS TRAVEL

USA-Tourismus und Trump – Reiseblogger & ihr Statement zu der Frage „Habt ihr gerade Lust, in die Vereinigten Staaten von Amerika zu reisen?“

USA-Tourismus und Trump - Reiseblogger & ihr Statement zu Reisen in die Vereinigten Staaten

Am Morgen des 9. November 2016 waren wir gerade ein paar Tage von unserer New York Reise mit unseren besten Freunden zurück. Wir waren geschockt von den News. Es war passiert, Donald Trump war zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt worden. Als hätte es sich Matt Groening ausgedacht – absurdeste Realsatire vom Feinsten, wie eine schlechte Daily Soap seitdem… und doch bittere Realität. Man müsste lachen, sich genüsslich ’ne Schüssel Popcorn holen und sich amüsieren, wenn ein so narzisstisches Ego als Präsident einer Weltmacht nicht so bedrohlich wäre.

Unsere trotzige erste Reaktion nach diesem Schock: „Wie gut, dass Continue Reading

FAMILYLIFE MY 2 CENTS

Mein alljährliches Mööp im Februar… & Tipps gegen den Winterblues. Ob’s hilft?

Meine kleine alljährliche Winterdepression im Februar - Tipps gegen Winterblues | luziapimpinella.com

Achtung, ich lamentiere jetzt mal ein bisschen herum. Seid tapfer, jammert ein bisschen mit oder klickt einfach augenrollend weg zum nächsten Blogpost. ;)

Ich hab’s echt versucht mir diesem Monat immer wieder schön zu reden. Meine „10 Dinge, die den Februar schöner machen“ aus dem letzten Jahr, sind der Beweis, dass ich wirklich dran bin, dagegen zu kämpfen. Aber irgendwie bleibt es doch dabei – ich kann den Februar einfach nicht leiden!  Meine Instagram Community ist da offensichtlich ganz bei mir, wenn ich so in die Kommentare schaue. Allen voran Nathalie @makeshiftgirlfriend, die meint: „Februare sind seit Jahren meine erklärten Todfeinde. Tun so harmlos mit ihren kurzen 28 Tagen, ziehen sich aber dahin wie fieser, düstergrauer, grippevirendurchseuchter Kaugummi.“ GENAU DAS! Tut harmlos, ist dann aber ganz hinterhältig, der Februar. Continue Reading

DO IT YOURSELF LIFESTYLE MY 2 CENTS

Hallo Februar! 12 Dinge die jeder sofort tun kann, um nachhaltiger zu leben

Nachhaltiger leben - Dinge die jeder sofort tun kann, um die Welt ein kleines bisschen mit zu retten und umweltbewusster zu leben | luziapimpinella.com

Der hier aufgeblätterte Artikel über Palmöl ist im The Fernweh Collective Magazin Vol.2

In meiner Hallo Monat! Bucket List geht es heute mal um Dinge, die viel wichtiger sind, als die paar persönlichen Pläne, die ich in diesem Monat so auf dem Zettel habe. Im Februar ist bei mir auch traditionell so gar nichts los, was sollte ich da überhaupt erzählen?

Doch dafür ist in der Welt ja gerade umso mehr los und man wird das mulmige Gefühl, dass man sich Sorgen machen muss, quasi gar nicht mehr los. Was sich festsetzt, ist auch das Gefühl, dass man auf alles was passiert, nicht wirklich Einfluss hat, dass es egal ist, was man selbst tut, solange ein Großteil der restlichen Menschheit so „Nach-mir-die-Sintfut“-mäßig egoman durch die Gegend rennt.

Ja, stimmt. Viele Menschen leben frei nach dem Motto: Wenn Jeder an sich selbst denkt, dann ist ja an alle gedacht! Continue Reading

FAMILYLIFE MY 2 CENTS

#tagged | Mein Leben mit 17 – ein 1987 Flashback und lauter Dinge, die ihr nicht von mir wusstet

#tagged | Mein Leben mit 17 - ein 1987 Flashback | luzia pimpinella

Dieser Tage fühle ich mich eigentlich so weit entfernt von meinem 17-jährigen Ich, wie lange nicht mehr. Seit Montag habe ich nämlich mal wieder einen eingeklemmten Ischiasnerv und schleiche hier herum wie mit 90. Wo ist mein Rollator?

Aber Nadine von Planet Hibbel hat mich via Instagram vor ein paar Tagen getaggt und gefragt, wie mein Leben mit 17 aussah!? Das war 1987! Erst dachte ich so… Holy Crap, was für eine peinliche Frage!!! Allein die Achziger – was für eine rundum peinliche Zeit, wenn ich jetzt so zurück denke.  Aber dann machte es mir irgendwie Spaß, über diese Frage nachzudenken und herausgekommen ist am Ende ein persönlicher 1987 Flashback, der meinen Instagram-Rahmen komplett gesprengt hätte. Deshalb erfahrt ihr heute seit langer Zeit mal wieder ein paar „Radom Facts about Me“ hier im Blog über mich. Continue Reading

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Mein Jahresrückblick 2016 – und es war eben doch auch ein gutes!

Mein Jahresrückblick 2016 - Dankbar für in gutes Jahr | luzia pimpinella

Eigentlich kann ich das Wort Jahresrückblick 2016 ja schon fast selbst nicht mehr lesen. Vor allem das „Was war das nur für ein schreckliches Jahr!“, plus die ganze Schwarzmalerei für das kommende 2017, kann ich echt gerade nicht mehr hören. Global gesehen stimmt das natürlich leider. 2016 hat schlimme und furchtbare Ereignisse hervorgebracht  – nein, eigentlich hat die bekloppte Menschheit diese Geschehnisse auf ihrem Gewissen, das Jahr kann gar nichts dafür.

Und ja, es sind viele bekannte Menschen gestorben, was {wie neulich mal jemand im Radio so schön nüchtern analysiert hat} etwas ist, an das wir uns in den nächsten Jahren besser gewöhnen. Denn die Nachkriegsgeneration, die Babyboomer, die durch TV Continue Reading

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love will still trump hate – #my2cents zur schockierenden US-Wahl , obwohl mir eigentlich die Worte fehlen

Real Life | #my2cents zur US-Wahl 2016 | luzia pimpinella

Eigentlich wollte ich heute ganz muckeliges Lifestyle-Trallafitti bloggen. Eigentlich habe ich mich heute morgen über den wunderschönen Schnee vor unserer Haustür freuen wollen. Uneigentlich ist mir alles beim ersten Blick auf meinen News-Feed im Halse stecken geblieben und ich in fassungslose Schockstarre angesichts der aktuellen Nachrichten gefallen. Eigentlich fehlen mir noch immer die Worte. Uneigentlich kann ich trotzdem nicht nichts sagen und zum Trallafitti übergehen. Das fühlt sich einfach nicht richtig an.

Ich kann es nicht glauben, was da über Nacht in den USA passiert ist. Dass, wie schon einmal in diesem Jahr {welches irgendwie unter einem schlechten Stern scheint} beim Brexit der Populismus das Rennen macht. Dass erschreckend viele Menschen mit fataler Begeisterung flache Parolen wählen, die Hass, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus, Rassismus, Homophobie und letztendlich auch antidemokratische Ansichten propagieren. Ich bin entsetzt, fassungslos und auch voller Zukunftsangst, wie schon seit meinem 16. Lebensjahr nicht mehr, wo Tschernobyl und saurer regen die Nachrichten beherrschten. Nur mit dem Unterschied, dass ich mittlerweile ein Kind in diese Welt gesetzt habe.

Eins ist für mich nun mehr denn je klar. Wir sind in Deutschland keineswegs in der Position zu denken, das wäre hier nicht möglich. Simple, populistische Plattitüden und Hasstiraden stoßen auch hierzulande viel zu oft auf offene Ohren. Also sollten wir zumindest etwas aus diesem traurigen Tag gelernt haben… dass wir nicht in sprachloser Schockstarre und Politikverdrossenheit ausharren dürfen, sondern dass wir laut nein sagen müssen zu simplem, rassistischem, sexistischem, fremden- und schwulenfeindlichem, engstirnigem und rückwärts gewandtem Populismus. Denn es ist die Zukunft unsere Kinder, die wir vergrützen, wenn wir das nicht in den Griff kriegen!

Heute ist ein bisschen mein Herz gebrochen und mein Glaube an die Menschheit hat eine neue fette Schmarre bekommen. Aber ich glaube auch weiterhin fest daran, dass diese Menschheit das besser und verantwortungsvoller kann und dass es manchmal einen fetten Arschtritt braucht, um Dinge endlich wirklich besser zu machen. Love will still trump hate!

Können wir bitte trotzdem 4 Jahre vorspulen?

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MY 2 CENTS TRAVEL

#my2cents | Reisen in Zeiten der Über-Inspiration – mein Pro & Kontra zu zuviel Travel In- und Output

Reisen in Zeiten der Über-Inspiration | Pro und Contra zu zuviel Travel Input bei der Reiseplanung | luzia pimpinella #my2cents

Zuviel des Guten kann ja manchmal ganz schön Bauchweh machen. Und manchmal denke ich, das gilt für gutes Essen genau so {da kann ich nämlich gerade ein Lied von singen} wie für zuviel Inspiration. Über-Inspiration. Vielleicht werde ich euch heute ein bisschen überraschen und auch verwundern mit meinem Geständnis und meinen Gedanken zu einem Mechanismus, von dem ich selbst ein Teil bin {und das auch sehr, sehr gern}. Aber es gibt eben nicht nur immer die Trallafitti-Seite von schönen Dingen, sondern auch die nachdenkliche.

Das mit der übermäßigen Inspiration ist ein bisschen so wie eine überfüllte Speisekarte mit 156 Gerichten. Da weiß man am Ende auch nicht mehr, was man eigentlich essen soll. Beziehungsweise man möchte gerne alles probieren, aber das geht ja schlecht. China Restaurant lässt grüßen. Am Ende denken wir oft, das falsche Mahl gewählt zu haben, das auf dem Nachbarteller sah viel leckerer aus! Oder aber es ist wie mit Pinterest-Ideen. Wir sammeln Tausende davon und was probieren wir am Ende davon wirklich aus? Ja genau. Und was gibt uns das für ein Gefühl? Ein eher gestresstes und den Eindruck, irgendwie nichts gebacken zu bekommen. So wie die anderen!

Die anderen, die man eigentlich so sehr mag, deren Inspirationen man liebt und deswegen auch sucht… die sind nämlich leider auch immer ein latenter Stressfaktor. Die machen tolle Sachen, schaffen mehr in 24 Stunden, sehen tolle Orte, kennen immer the last hot Shit und sind auch überhaupt viel cooler als wir selbst. Die alte Leier – the grass is always greener over there. Ja, und das geht einem selbst dann so, wenn man eigentlich ein Teil dieses Ganzen ist.

Das soll jetzt absolut nicht heißen, dass ich das alles nicht liebe! Ich hatte ja eingangs angedeutet, dass dieser Post vielleicht ein bisschen schizophren sein könnte. Ich möchte auf keinen Fall wieder in die Zeit zurück, in der wir Reisen ausschließlich im Reisebüro buchen konnten. Zeiten, in denen uns Leute Trips verkauften zu Destinationen von denen sie eigentlich wenig Ahnung hatten, weil sie selbst noch nie dort waren. Ich liiiiiebe persönliche Empfehlungen von vielreisenden Menschen, die genau wissen, wovon sie reden, weil sie eben eigene Erfahrungen gemacht haben. Ich wünsche mir auch nicht die Zeiten zurück, als in den meisten Print-Reiseführern nicht viel mehr als gängige Sehenswürdigkeiten und ein bisschen Landes-/Ortsgeschichte zu finden waren. Obwohl ich sagen muss, das die *Lonely Planet Reiseführer wirklich schon sehr früh mit Insider-Tipps glänzten. Ohne einen solchen hätten wir im Jahr 2000 auf unserer Hochzeitsreise niemals allein den Dschungel der Insel Rarotonga durchquert. Denn er enthielt eine Wegbeschreibung à la „und dann seht ihr rechts ein paar baumhohe Farnwedel, da müsst ihr rechts… und an dem kleinen Flusslauf kommt irgendwann ein Stein in Form einer Birne, da müsst ihr links.“. Aber ich schweife schon wieder ab…

Also nein, ich möchte nicht zurück zu weitgehend ahnungslosen Zeiten, in denen man Dinge / Orte  / Köstlichkeiten verpasste, einfach weil man nichts darüber wusste. Ich ich möchte nicht zurück in Zeiten wo eine zerfledderte Landkarte die die einzige Orientierungsmöglichkeit war, wenn man gerade keinen Einheimischen zur Hand hatte, den man fragen konnte. Ich liebe Google Maps und diese ganzen schönen technischen Gadgets, die das Reisen leichter machen. Ich liebe es, dass wir uns nicht mehr nach der Ankunft am Urlaubsort für horrende Telefongebühren bei den immer liebevoll über-besorgten Schwiegereltern melden müssen. Denn sie sehen jetzt ziemlich unmittelbar auf Instagram, dass wir gut angekommen sind und uns wie Bolle amüsieren. Oder wir tippen auf Whatsapp mal eben ein „Wir sind da!“. Ich finde es großartig, mal eben unterwegs online etwas nachschauen zu können, seien es Öffnungszeiten, Adressen, Bahnverbindungen oder was weiß ich nicht alles sonst noch. Es macht mir Spaß, von unterwegs unsere Urlaubs-Impressionen online zu teilen und noch mehr Spaß macht es mir, wenn jemand aus meiner Community das als Inspiration sieht und selbst dort hin reist. Top of the tops ist dann der gar nicht so seltene Moment, wenn von einer im echten Leben fremdem Person eine persönliche eMail eintrudelt, mit einem Dankeschön für einen tollen Tipp.

Nein, das alles {und noc viel mehr} ist schon ziemlich geil, mit dem ganzen Travel-Input und Output, mit den technischen Möglichkeiten und der Digitalisierung der Reiserei. Aber es gibt eben auch Momente, da hat man dadurch einfach nur zuviel von allem. Zu viele Möglichkeiten, zu viele Tipps, zuviel Inspiration, zuviel selbstgemachten Druck… und definitiv zu wenig „Lalala, keine Ahnung, was wir heute machen…. öh, mal sehen!“.

Wenn ihr selbst gerne reist und auch online viel unterwegs seid, wisst ihr vielleicht ganz genau, was ich meine. Wenn ihr selbst Blogger seid und auch mal über eure Reisen schreibt, dann wisst ihr es garantiert. Diese kleinen Stressmomente sind natürlich nicht die Regel {dem Himmel sei Dank!}, aber sie poppen ab und an ganz unvermittelt auf. Auch bei mir… und ich erzähle euch gern von denen, die mich ich gerade letzte Woche auf unserem New York Trip mit unseren Freunden so überfallen haben.

Wir waren jetzt in den letzten Jahren mal in NYC und haben tatsächlich fünfmal im selben Hotel gewohnt. Das Wolcott ist eines der ältesten Hotels New Yorks und eröffnete 1904 in Midtown. Mark Twain und auch Buddy Holly residierten dort einst. Wir mögen es wegen seines angestaubten Charmes alter Zeiten, wegen der wirklich großartigen Lage mitten in Manhattan und auch wegen seines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses für ein echt geräumiges Zimmer {also für New Yorker Zustände natürlich ;)}. Es ist eine tolle Location und wir wohnen gern dort, aber es ist alles andere als stylisch oder hipster!

Da passiert es dann der Bloggerin {also moi} oder der Social Media-affinen Person {dito} dann absurderweise schon mal, dass sie sich bei dem Gedanken ertappt: „Kann ich das eigentlich zeigen? Oder ist das zu wenig stylisch und total uncool?“ Würde es nicht mehr hergeben, für viel mehr Geld endlich mal im angesagten Wythe Hotel in Brooklyn-Williamsburg zu wohnen, damit es mehr für den Blog taugt?“. Lächerlich vielleicht. Aber das denkt man eben manchmal, wenn man voll ist mit Inspirationen von anderen Travel- und Lifestyle Bloggern, die vielleicht einfach wirklich einen anderen Lifestyle habe als man selbst {vor allem ein anderes Reisebudget, ein anderes Alter, keine Familie, ect. pp. – die Liste ließe sich beliebig fortsetzen}. Und noch lächerlicher… man fühlt sich plötzlich von diesen Gedanken gestresst.

Selbst der tägliche Blick in den Instagram Feed meiner besten Freundin Sonni @emmipirelli, die ja samt Family mit uns unterwegs war, konnte so einen klitzekleines Stresschen auslösen. Bei aller Liebe… „Wieso hat die denn schon so viele tolle Fotos hochgeladen und wann bloß?“. Total albern ich weiß! Hmpf.

Und dann der déja-vù Moment in einem unserer Lieblingsrestaurants in New York – bei Malatesta. Als ich wieder einmal feststelle, dass ich bei der schummrigen Beleuchtung einfach keine schönen Fotos machen kann, obwohl ich es euch im Blog doch so gern mal präsentieren würde. Eigentlich würde es nach so vielen Jahren nämlichmal mal Zeit dafür, nachdem uns unsere New Yorker Freunde Hoffi und Sonali uns schon vor 9 Jahren zu diesem tollen Italiener schleppten. Mittlerweile ist es schon nicht mal mehr so ein Insider, denn als wir den ganz neuen *Marco Polo New York zum ersten Mal durchblätterten, tauchte das italienische Restaurant da plötzlich auch als Tipp auf. Tja, auch Insider-Tipps haben eben auch ein Verfallsdatum. ;) Wie dem auch sei, ich kann eich das Malatesta immer noch wärmstens ans Herz legen. Hipster oder nicht.

Noch ein Beispiel: unsere Brooklyn-Touren mit Ina Bohses wirklich großartigem *Brooklyn Neighborhood Guide immer in der hinteren Hosentasche meines Mannes. Auch dieses kleine geniale Teil mit tollen Tipps {ein paar davon und noch mehr Infos hat sie ja neulich auch hier im Blog-Interview verraten} verbreitete leichte Panik bei mir… denn eins war ja klar, um alle tollen Tipps darin abzuhaken, müssten wir ja mindestens ein halbes Jahr bleiben und nicht nur eine Woche. Wie sollten auch nur eunen Bruchteil davon sehen, probieren, erleben…? Decisions, decisions!

Und trotzdem!

Ich werde weiterhin Über-Inspirationen sammeln als hätte der Tag 48 Stunden oder ein sich ganz von allein multiplizierendes Reisebudget. Oder als hätte mein Leben mehr als durchschnittlich 82 Jahre zu erwarten. Ich werde auch weiter fremde Reisebilder anschmachten, im Geiste mitreisen und mich einfach freuen, dass die Mädels und Jungs eine gute Zeit haben – wohl wissend, dass die tollen Fotos nie die ganze Story erzählen. Ich werde mich weiterhin lieber an persönliche Tipps halten als an Informationen aus Katalogen. Ich werden weiterhin ganz spontan Reiseziele auswählen, nur weil ich coole Instagram-Fotos von einer Destination gesehen habe. Ich werde mich wie bekloppt freuen, wenn sich ein Insider-Tipp, den ich persönlich bekommen oder in diesem Internet entdeckt habe, als echtes Highlight entpuppt. Ich werde selbst wie verrückt instagrammen, wenn es mir irgendwo gefällt und nach der Reise meine Erfahrungen, persönlichen Tipps und Urlaubsgeschichten im Blog teilen. Denn ich bin ein Teil dieses digitalen Reise-Inspirations-Dings. Und ich bin es echt gern.

Aber ich werde auch immer wieder versuchen müssen, mich von dem ganzen Travel In- und Output nicht stressen zu lassen. Mich vor Ort auch einfach mal treiben zu lassen, als immer dem nächsten mehr oder weniger geheimen Geheimtipp auf der sowieso viel zu langen Liste hinterher zu jagen. Auch mal wieder mehr los zu lassen und nicht immer im Hinterkopf zu haben, den Trip jede Minute lang zu optimieren. Luft für ganz spontane Zufallsentdeckungen zu lassen. Nicht das Gefühl zu haben, immer cool und hipster sein zu müssen. Die Optimierung beim Reisen einfach nicht zu über-treiben, bei all der Über-Inspitation auf allen Kanälen.

Und ihr tut mir bitte einen ganz großen Gefallen. Lasst euch davon auch nicht stressen. Von mir schon gar nicht! Ihr wisst ja… the grass ist always greener over there. Und am Ende sind es sowieso nur Luxusproblemchen. ;)

luzia pimpinella Machts Huebsch Gruss

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