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LIFESTYLE MY 2 CENTS

„Fünf Fragen am Fünften“ an mich selbst & an euch im Juli – von Sommerlieben, Sommercocktails und gelegentliche Stereotypen, nicht nur im Sommer

Frage-Antwort-Kolumne zur Selbstfindung und zum Mitmachen | #fünffragenamfünften Link-Up - "Fünf Fragen am Fünften" im Juli 2018 | Travel - Schottland Roadtrip - Highlands luziapimpinella.com

Ihr Lieben, ich hoffe, es geht euch gut und ihr genießt diesen grandiosen Jahrhundertsommer. Selbst hier in Schottland, wo wir gerade unterwegs sind (ihr verfolgt es ja vielleicht auf meinem Instagram und in den täglichen Stories) verzeichnen die Schotten den heißesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Typische Fotos mit schottischer, mystischer Nebelstimmung habe ich noch keine geschossen. Meine Hunter Gummistiefel habe ich wohl umsonst gekauft. Und selbst eine Jacke mussten wir hier bisher kaum tragen. Selbst die Highland Midges sind komplett irritiert und lassen sich nicht blicken. Dafür habe ich einen Sonnenbrand auf der Nase. Manchmal beschleicht uns gar der verdacht, dass uns jemand klammheimlich nach Neuseeland gebeamt hat. Ha! Continue Reading

FAMILYLIFE MY 2 CENTS

Du weißt, dass du in den 70er Jahren aufgewachsen bist, wenn du…

Analoge Fotografie & Kindheitserinnerungen | Du weißt, dass du in den 70er Jahren aufgewachsen bist, wen du... | luziapimpinella.com

Heute gibt es mal einen kleinen nostalgischen Flashback in verblichenen, alten, analogen Bildern. Ich bin ein Kind der 70er. Mit allen Freiheiten, die das damals so mit sich brachte, mit Brause statt Wasser, mit „ohne Helm“, mit Schlaghosen, mit Camping an der Ostsee und Dolomiti-Eis.

Und ich dachte, ihr hättet an diesem Post und einer kleinen Reise durch meine komplett analoge Kindheit ein bisschen Spaß. Vor allem werdet ihr Einiges wieder erkennen, wenn ihr vielleicht auch in den 70er groß geworden seid, wetten? Denn… Continue Reading

LIFESTYLE MY 2 CENTS

„Fünf Fragen am Fünften“ an mich selbst & an euch im Juni – von Auswanderungsplänen, Movie-Präferenzen und dem ewigen Rätsel des anderen Geschlechts

Frage-Antwort-Kolumne zur Selbstfindung und zum Mitmachen | #fünffragenamfünften Link-Up - "Fünf Fragen am Fünften" im Juni 2018 - von Auswanderungsplänen, Movie-Präferenzen und dem ewigen Rätsel des anderen Geschlechts | luziapimpinella.comIhr Lieben, es ist längst Sommer (war der Mai nicht ’ne Wucht?) und wieder Zeit für unsere virtuelle, monatliche „Talk-Runde“ Fünf Fragen am Fünften. Heute gibt es von mir schon mal fünf Fragen lang Tacheles und ein paar von euch sind bestimmt auch schon mit ihren Antworten auf meine Fragen im Juni am Start, oder?

Bald stehen bei uns auch schon Continue Reading

FÜNF FRAGEN AM FÜNFTEN MY 2 CENTS

#fünffragenamfünften – hier schon mal die 5 Fragen für die MÄRZ Edition

Fünf Fragen am Fünften... an mich selbst & an euch | Die monatliche Selbst-Kennenlern-Kolumne zum Mitmachen - #fünffragenamfünften März 2018 | Random Facts About Me & You | luziapimpinella.com

Holla, es ist Tag vier nach dem Fünften und es haben jetzt schon 70 Leute bei meinen aktuellen „Fünf Fragen am Fünften“ mitgemacht. Das sind so viele, dass ich es noch nicht annähernd geschafft habe, alle Beiträge zu lesen. Tue ich aber noch, ich habe ja bis zur nächsten Runde einen kurzen Monat Zeit. Ich komme bei jedem einzelnen vorbei, versprochen. Denn wie cool ist das bitte, dass die Kolumne so gut bei euch ankommt.

Ich finde es übrigens grandios, dass Continue Reading

FÜNF FRAGEN AM FÜNFTEN LIFESTYLE MY 2 CENTS

#fünffragenamfünften – hier schon mal die Fragen für die FEBRUAR Edition

Fünf Fragen am Fünften... an mich selbst & an euch | Die monatliche Selbst-Kennenlern-Kolumne zum Mitmachen - #fünffragenamfünften Februar 2018 | Random Facts About Me & You | luziapimpinella.com

Ich freu mich. Und ich bin überrascht.

Denn ich habe euch ja am Freitag völlig überrumpelt mit meiner neuen Blog-Kolumne #fünffragenamfünften. Und dennoch haben schon einige von euch mitgemacht… und das, obwohl es keine ganz einfache Mitmach-Aktion ist. Denn manchen sind die Fragen vielleicht schon viel zu persönlich und viel zu privat. Da wird schon mal an der Oberfläche gekratzt und das ist ja nicht Jedermanns Sache. Das verstehe ich.

Ich selbst Continue Reading

FÜNF FRAGEN AM FÜNFTEN LIFESTYLE MY 2 CENTS OUTFIT & STYLE

„Fünf Fragen am Fünften“… an mich selbst & an euch – meine neue Monatskolumne zum Mitmachen

Fünf Fragen am Fünften... an mich selbst & an euch | Die monatliche Selbst-Kennenlern-Kolumne zum Mitmachen - Januar 2018 | Random Facts About Me | luziapimpinella.com

„Fünf Fragen am Fünften“ – das ist meine neue, ziemlich persönliche Montaskolumne hier im Blog und sie löst meine „Hallo Monat Bucket List“ heute ganz offiziell ab. Ich brauchte ein bisschen neuen Wind in der Bude und ich hoffe, auch ihr habt in den kommenden 12 Monaten Spaß daran. Denn… ihr könnt mitmachen, wenn ihr mögt. Wie, das erkläre ich ganz unten im Post. Continue Reading

LIFESTYLE MY 2 CENTS

Hallo neues Jahr! Hier sind 5 Dinge, die ich 2018 weniger tun möchte…

Hallo neues Jahr! Dinge, die ich 2018 weniger tun möchte... meine guten Vorstätze | luziapimpinella.com

Ihr seuten Schietbüddel {so wollte ich euch ja öfter nennen}, ich hoffe, ihr seid grandios ins neue Jahr gerutscht… ob auf dem Sofa oder auch auf dem Dancefloor. Wenn auch etwas verspätet, wünsche ich euch heute ein herzliches Happy New Year aus Boring Bookwood!

Ich selbst nämlich bin seit Weihnachten eher zwischen Sofa und Krankenbett am Pendeln. Mit einem kurzen und sehr schönen Ausflug auf den Dancefloor an Silvester. Das könnte ich heute eigentlich noch bereuen, tue es aber nicht. Denn ihr könnt euch vorstellen, dass Continue Reading

FAMILYLIFE MY 2 CENTS

Geht wählen – denn echte Demokratie fängt bei jedem Einzelnen an!

My 2 cents | Geht wählen - denn echte Demokratie fängt bei jedem Einzelnen an - Bundestagswahl 2017 | luziapimpinella.com

Geht wählen!

Das ist meine Tochter und sie hat schon gewählt. Da glaubt ihr jetzt vielleicht nicht, aber tatsächlich hat sie mit ihren 15½ Jahren neulich ihre Stimme für die Bundestagswahl 2017 abgegeben. Luzie ist eine von über 200.00 Schülerinnen und Schülern in Deutschland, die sich an der U18-Wahl beteiligt haben. Sie weiß schon jetzt, Continue Reading

MY 2 CENTS TRAVEL

Liebe Hotels dieser Welt, was soll eigentlich dieses völlig leere Bla Bla in Sachen Hotel-Handtücher und Umwelt?

Travel | Hotel-Handtücher und Umwelt - alles nur leeres Bla Bla? | luziapimpinella.com

Liebe Hotels dieser Welt,

ich habe da mal eine Frage, die mir schon Jahren auf der Seele brennt. Was soll eigentlich dieses völlig leere Bla Bla von wegen der Hotel-Handtücher und der Umwelt?

Ich bin weit genug herum gekommen, um zu sehen, dass ihr sie mittlerweile eigentlich alle habt. Egal, ob Continue Reading

INTERVIEW MY 2 CENTS TRAVEL

USA-Tourismus und Trump – Reiseblogger & ihr Statement zu der Frage „Habt ihr gerade Lust, in die Vereinigten Staaten von Amerika zu reisen?“

USA-Tourismus und Trump - Reiseblogger & ihr Statement zu Reisen in die Vereinigten Staaten

Am Morgen des 9. November 2016 waren wir gerade ein paar Tage von unserer New York Reise mit unseren besten Freunden zurück. Wir waren geschockt von den News. Es war passiert, Donald Trump war zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt worden. Als hätte es sich Matt Groening ausgedacht – absurdeste Realsatire vom Feinsten, wie eine schlechte Daily Soap seitdem… und doch bittere Realität. Man müsste lachen, sich genüsslich ’ne Schüssel Popcorn holen und sich amüsieren, wenn ein so narzisstisches Ego als Präsident einer Weltmacht nicht so bedrohlich wäre.

Unsere trotzige erste Reaktion nach diesem Schock: „Wie gut, dass Continue Reading

FAMILYLIFE MY 2 CENTS

Mein alljährliches Mööp im Februar… & Tipps gegen den Winterblues. Ob’s hilft?

Meine kleine alljährliche Winterdepression im Februar - Tipps gegen Winterblues | luziapimpinella.com

Achtung, ich lamentiere jetzt mal ein bisschen herum. Seid tapfer, jammert ein bisschen mit oder klickt einfach augenrollend weg zum nächsten Blogpost. ;)

Ich hab’s echt versucht mir diesem Monat immer wieder schön zu reden. Meine „10 Dinge, die den Februar schöner machen“ aus dem letzten Jahr, sind der Beweis, dass ich wirklich dran bin, dagegen zu kämpfen. Aber irgendwie bleibt es doch dabei – ich kann den Februar einfach nicht leiden!  Meine Instagram Community ist da offensichtlich ganz bei mir, wenn ich so in die Kommentare schaue. Allen voran Nathalie @makeshiftgirlfriend, die meint: „Februare sind seit Jahren meine erklärten Todfeinde. Tun so harmlos mit ihren kurzen 28 Tagen, ziehen sich aber dahin wie fieser, düstergrauer, grippevirendurchseuchter Kaugummi.“ GENAU DAS! Tut harmlos, ist dann aber ganz hinterhältig, der Februar. Continue Reading

DO IT YOURSELF LIFESTYLE MY 2 CENTS

Hallo Februar! 12 Dinge die jeder sofort tun kann, um nachhaltiger zu leben

Nachhaltiger leben - Dinge die jeder sofort tun kann, um die Welt ein kleines bisschen mit zu retten und umweltbewusster zu leben | luziapimpinella.com

Der hier aufgeblätterte Artikel über Palmöl ist im The Fernweh Collective Magazin Vol.2

In meiner Hallo Monat! Bucket List geht es heute mal um Dinge, die viel wichtiger sind, als die paar persönlichen Pläne, die ich in diesem Monat so auf dem Zettel habe. Im Februar ist bei mir auch traditionell so gar nichts los, was sollte ich da überhaupt erzählen?

Doch dafür ist in der Welt ja gerade umso mehr los und man wird das mulmige Gefühl, dass man sich Sorgen machen muss, quasi gar nicht mehr los. Was sich festsetzt, ist auch das Gefühl, dass man auf alles was passiert, nicht wirklich Einfluss hat, dass es egal ist, was man selbst tut, solange ein Großteil der restlichen Menschheit so „Nach-mir-die-Sintfut“-mäßig egoman durch die Gegend rennt.

Ja, stimmt. Viele Menschen leben frei nach dem Motto: Wenn Jeder an sich selbst denkt, dann ist ja an alle gedacht! Continue Reading

FAMILYLIFE MY 2 CENTS

#tagged | Mein Leben mit 17 – ein 1987 Flashback und lauter Dinge, die ihr nicht von mir wusstet

#tagged | Mein Leben mit 17 - ein 1987 Flashback | luzia pimpinella

Dieser Tage fühle ich mich eigentlich so weit entfernt von meinem 17-jährigen Ich, wie lange nicht mehr. Seit Montag habe ich nämlich mal wieder einen eingeklemmten Ischiasnerv und schleiche hier herum wie mit 90. Wo ist mein Rollator?

Aber Nadine von Planet Hibbel hat mich via Instagram vor ein paar Tagen getaggt und gefragt, wie mein Leben mit 17 aussah!? Das war 1987! Erst dachte ich so… Holy Crap, was für eine peinliche Frage!!! Allein die Achziger – was für eine rundum peinliche Zeit, wenn ich jetzt so zurück denke.  Aber dann machte es mir irgendwie Spaß, über diese Frage nachzudenken und herausgekommen ist am Ende ein persönlicher 1987 Flashback, der meinen Instagram-Rahmen komplett gesprengt hätte. Deshalb erfahrt ihr heute seit langer Zeit mal wieder ein paar „Radom Facts about Me“ hier im Blog über mich. Continue Reading

FAMILYLIFE MY 2 CENTS

Mein Jahresrückblick 2016 – und es war eben doch auch ein gutes!

Mein Jahresrückblick 2016 - Dankbar für in gutes Jahr | luzia pimpinella

Eigentlich kann ich das Wort Jahresrückblick 2016 ja schon fast selbst nicht mehr lesen. Vor allem das „Was war das nur für ein schreckliches Jahr!“, plus die ganze Schwarzmalerei für das kommende 2017, kann ich echt gerade nicht mehr hören. Global gesehen stimmt das natürlich leider. 2016 hat schlimme und furchtbare Ereignisse hervorgebracht  – nein, eigentlich hat die bekloppte Menschheit diese Geschehnisse auf ihrem Gewissen, das Jahr kann gar nichts dafür.

Und ja, es sind viele bekannte Menschen gestorben, was {wie neulich mal jemand im Radio so schön nüchtern analysiert hat} etwas ist, an das wir uns in den nächsten Jahren besser gewöhnen. Denn die Nachkriegsgeneration, die Babyboomer, die durch TV Continue Reading

MY 2 CENTS

love will still trump hate – #my2cents zur schockierenden US-Wahl , obwohl mir eigentlich die Worte fehlen

Real Life | #my2cents zur US-Wahl 2016 | luzia pimpinella

Eigentlich wollte ich heute ganz muckeliges Lifestyle-Trallafitti bloggen. Eigentlich habe ich mich heute morgen über den wunderschönen Schnee vor unserer Haustür freuen wollen. Uneigentlich ist mir alles beim ersten Blick auf meinen News-Feed im Halse stecken geblieben und ich in fassungslose Schockstarre angesichts der aktuellen Nachrichten gefallen. Eigentlich fehlen mir noch immer die Worte. Uneigentlich kann ich trotzdem nicht nichts sagen und zum Trallafitti übergehen. Das fühlt sich einfach nicht richtig an.

Ich kann es nicht glauben, was da über Nacht in den USA passiert ist. Dass, wie schon einmal in diesem Jahr {welches irgendwie unter einem schlechten Stern scheint} beim Brexit der Populismus das Rennen macht. Dass erschreckend viele Menschen mit fataler Begeisterung flache Parolen wählen, die Hass, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus, Rassismus, Homophobie und letztendlich auch antidemokratische Ansichten propagieren. Ich bin entsetzt, fassungslos und auch voller Zukunftsangst, wie schon seit meinem 16. Lebensjahr nicht mehr, wo Tschernobyl und saurer regen die Nachrichten beherrschten. Nur mit dem Unterschied, dass ich mittlerweile ein Kind in diese Welt gesetzt habe.

Eins ist für mich nun mehr denn je klar. Wir sind in Deutschland keineswegs in der Position zu denken, das wäre hier nicht möglich. Simple, populistische Plattitüden und Hasstiraden stoßen auch hierzulande viel zu oft auf offene Ohren. Also sollten wir zumindest etwas aus diesem traurigen Tag gelernt haben… dass wir nicht in sprachloser Schockstarre und Politikverdrossenheit ausharren dürfen, sondern dass wir laut nein sagen müssen zu simplem, rassistischem, sexistischem, fremden- und schwulenfeindlichem, engstirnigem und rückwärts gewandtem Populismus. Denn es ist die Zukunft unsere Kinder, die wir vergrützen, wenn wir das nicht in den Griff kriegen!

Heute ist ein bisschen mein Herz gebrochen und mein Glaube an die Menschheit hat eine neue fette Schmarre bekommen. Aber ich glaube auch weiterhin fest daran, dass diese Menschheit das besser und verantwortungsvoller kann und dass es manchmal einen fetten Arschtritt braucht, um Dinge endlich wirklich besser zu machen. Love will still trump hate!

Können wir bitte trotzdem 4 Jahre vorspulen?

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MY 2 CENTS TRAVEL

#my2cents | Reisen in Zeiten der Über-Inspiration – mein Pro & Kontra zu zuviel Travel In- und Output

Reisen in Zeiten der Über-Inspiration | Pro und Contra zu zuviel Travel Input bei der Reiseplanung | luzia pimpinella #my2cents

Zuviel des Guten kann ja manchmal ganz schön Bauchweh machen. Und manchmal denke ich, das gilt für gutes Essen genau so {da kann ich nämlich gerade ein Lied von singen} wie für zuviel Inspiration. Über-Inspiration. Vielleicht werde ich euch heute ein bisschen überraschen und auch verwundern mit meinem Geständnis und meinen Gedanken zu einem Mechanismus, von dem ich selbst ein Teil bin {und das auch sehr, sehr gern}. Aber es gibt eben nicht nur immer die Trallafitti-Seite von schönen Dingen, sondern auch die nachdenkliche.

Das mit der übermäßigen Inspiration ist ein bisschen so wie eine überfüllte Speisekarte mit 156 Gerichten. Da weiß man am Ende auch nicht mehr, was man eigentlich essen soll. Beziehungsweise man möchte gerne alles probieren, aber das geht ja schlecht. China Restaurant lässt grüßen. Am Ende denken wir oft, das falsche Mahl gewählt zu haben, das auf dem Nachbarteller sah viel leckerer aus! Oder aber es ist wie mit Pinterest-Ideen. Wir sammeln Tausende davon und was probieren wir am Ende davon wirklich aus? Ja genau. Und was gibt uns das für ein Gefühl? Ein eher gestresstes und den Eindruck, irgendwie nichts gebacken zu bekommen. So wie die anderen!

Die anderen, die man eigentlich so sehr mag, deren Inspirationen man liebt und deswegen auch sucht… die sind nämlich leider auch immer ein latenter Stressfaktor. Die machen tolle Sachen, schaffen mehr in 24 Stunden, sehen tolle Orte, kennen immer the last hot Shit und sind auch überhaupt viel cooler als wir selbst. Die alte Leier – the grass is always greener over there. Ja, und das geht einem selbst dann so, wenn man eigentlich ein Teil dieses Ganzen ist.

Das soll jetzt absolut nicht heißen, dass ich das alles nicht liebe! Ich hatte ja eingangs angedeutet, dass dieser Post vielleicht ein bisschen schizophren sein könnte. Ich möchte auf keinen Fall wieder in die Zeit zurück, in der wir Reisen ausschließlich im Reisebüro buchen konnten. Zeiten, in denen uns Leute Trips verkauften zu Destinationen von denen sie eigentlich wenig Ahnung hatten, weil sie selbst noch nie dort waren. Ich liiiiiebe persönliche Empfehlungen von vielreisenden Menschen, die genau wissen, wovon sie reden, weil sie eben eigene Erfahrungen gemacht haben. Ich wünsche mir auch nicht die Zeiten zurück, als in den meisten Print-Reiseführern nicht viel mehr als gängige Sehenswürdigkeiten und ein bisschen Landes-/Ortsgeschichte zu finden waren. Obwohl ich sagen muss, das die *Lonely Planet Reiseführer wirklich schon sehr früh mit Insider-Tipps glänzten. Ohne einen solchen hätten wir im Jahr 2000 auf unserer Hochzeitsreise niemals allein den Dschungel der Insel Rarotonga durchquert. Denn er enthielt eine Wegbeschreibung à la „und dann seht ihr rechts ein paar baumhohe Farnwedel, da müsst ihr rechts… und an dem kleinen Flusslauf kommt irgendwann ein Stein in Form einer Birne, da müsst ihr links.“. Aber ich schweife schon wieder ab…

Also nein, ich möchte nicht zurück zu weitgehend ahnungslosen Zeiten, in denen man Dinge / Orte  / Köstlichkeiten verpasste, einfach weil man nichts darüber wusste. Ich ich möchte nicht zurück in Zeiten wo eine zerfledderte Landkarte die die einzige Orientierungsmöglichkeit war, wenn man gerade keinen Einheimischen zur Hand hatte, den man fragen konnte. Ich liebe Google Maps und diese ganzen schönen technischen Gadgets, die das Reisen leichter machen. Ich liebe es, dass wir uns nicht mehr nach der Ankunft am Urlaubsort für horrende Telefongebühren bei den immer liebevoll über-besorgten Schwiegereltern melden müssen. Denn sie sehen jetzt ziemlich unmittelbar auf Instagram, dass wir gut angekommen sind und uns wie Bolle amüsieren. Oder wir tippen auf Whatsapp mal eben ein „Wir sind da!“. Ich finde es großartig, mal eben unterwegs online etwas nachschauen zu können, seien es Öffnungszeiten, Adressen, Bahnverbindungen oder was weiß ich nicht alles sonst noch. Es macht mir Spaß, von unterwegs unsere Urlaubs-Impressionen online zu teilen und noch mehr Spaß macht es mir, wenn jemand aus meiner Community das als Inspiration sieht und selbst dort hin reist. Top of the tops ist dann der gar nicht so seltene Moment, wenn von einer im echten Leben fremdem Person eine persönliche eMail eintrudelt, mit einem Dankeschön für einen tollen Tipp.

Nein, das alles {und noc viel mehr} ist schon ziemlich geil, mit dem ganzen Travel-Input und Output, mit den technischen Möglichkeiten und der Digitalisierung der Reiserei. Aber es gibt eben auch Momente, da hat man dadurch einfach nur zuviel von allem. Zu viele Möglichkeiten, zu viele Tipps, zuviel Inspiration, zuviel selbstgemachten Druck… und definitiv zu wenig „Lalala, keine Ahnung, was wir heute machen…. öh, mal sehen!“.

Wenn ihr selbst gerne reist und auch online viel unterwegs seid, wisst ihr vielleicht ganz genau, was ich meine. Wenn ihr selbst Blogger seid und auch mal über eure Reisen schreibt, dann wisst ihr es garantiert. Diese kleinen Stressmomente sind natürlich nicht die Regel {dem Himmel sei Dank!}, aber sie poppen ab und an ganz unvermittelt auf. Auch bei mir… und ich erzähle euch gern von denen, die mich ich gerade letzte Woche auf unserem New York Trip mit unseren Freunden so überfallen haben.

Wir waren jetzt in den letzten Jahren mal in NYC und haben tatsächlich fünfmal im selben Hotel gewohnt. Das Wolcott ist eines der ältesten Hotels New Yorks und eröffnete 1904 in Midtown. Mark Twain und auch Buddy Holly residierten dort einst. Wir mögen es wegen seines angestaubten Charmes alter Zeiten, wegen der wirklich großartigen Lage mitten in Manhattan und auch wegen seines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses für ein echt geräumiges Zimmer {also für New Yorker Zustände natürlich ;)}. Es ist eine tolle Location und wir wohnen gern dort, aber es ist alles andere als stylisch oder hipster!

Da passiert es dann der Bloggerin {also moi} oder der Social Media-affinen Person {dito} dann absurderweise schon mal, dass sie sich bei dem Gedanken ertappt: „Kann ich das eigentlich zeigen? Oder ist das zu wenig stylisch und total uncool?“ Würde es nicht mehr hergeben, für viel mehr Geld endlich mal im angesagten Wythe Hotel in Brooklyn-Williamsburg zu wohnen, damit es mehr für den Blog taugt?“. Lächerlich vielleicht. Aber das denkt man eben manchmal, wenn man voll ist mit Inspirationen von anderen Travel- und Lifestyle Bloggern, die vielleicht einfach wirklich einen anderen Lifestyle habe als man selbst {vor allem ein anderes Reisebudget, ein anderes Alter, keine Familie, ect. pp. – die Liste ließe sich beliebig fortsetzen}. Und noch lächerlicher… man fühlt sich plötzlich von diesen Gedanken gestresst.

Selbst der tägliche Blick in den Instagram Feed meiner besten Freundin Sonni @emmipirelli, die ja samt Family mit uns unterwegs war, konnte so einen klitzekleines Stresschen auslösen. Bei aller Liebe… „Wieso hat die denn schon so viele tolle Fotos hochgeladen und wann bloß?“. Total albern ich weiß! Hmpf.

Und dann der déja-vù Moment in einem unserer Lieblingsrestaurants in New York – bei Malatesta. Als ich wieder einmal feststelle, dass ich bei der schummrigen Beleuchtung einfach keine schönen Fotos machen kann, obwohl ich es euch im Blog doch so gern mal präsentieren würde. Eigentlich würde es nach so vielen Jahren nämlichmal mal Zeit dafür, nachdem uns unsere New Yorker Freunde Hoffi und Sonali uns schon vor 9 Jahren zu diesem tollen Italiener schleppten. Mittlerweile ist es schon nicht mal mehr so ein Insider, denn als wir den ganz neuen *Marco Polo New York zum ersten Mal durchblätterten, tauchte das italienische Restaurant da plötzlich auch als Tipp auf. Tja, auch Insider-Tipps haben eben auch ein Verfallsdatum. ;) Wie dem auch sei, ich kann eich das Malatesta immer noch wärmstens ans Herz legen. Hipster oder nicht.

Noch ein Beispiel: unsere Brooklyn-Touren mit Ina Bohses wirklich großartigem *Brooklyn Neighborhood Guide immer in der hinteren Hosentasche meines Mannes. Auch dieses kleine geniale Teil mit tollen Tipps {ein paar davon und noch mehr Infos hat sie ja neulich auch hier im Blog-Interview verraten} verbreitete leichte Panik bei mir… denn eins war ja klar, um alle tollen Tipps darin abzuhaken, müssten wir ja mindestens ein halbes Jahr bleiben und nicht nur eine Woche. Wie sollten auch nur eunen Bruchteil davon sehen, probieren, erleben…? Decisions, decisions!

Und trotzdem!

Ich werde weiterhin Über-Inspirationen sammeln als hätte der Tag 48 Stunden oder ein sich ganz von allein multiplizierendes Reisebudget. Oder als hätte mein Leben mehr als durchschnittlich 82 Jahre zu erwarten. Ich werde auch weiter fremde Reisebilder anschmachten, im Geiste mitreisen und mich einfach freuen, dass die Mädels und Jungs eine gute Zeit haben – wohl wissend, dass die tollen Fotos nie die ganze Story erzählen. Ich werde mich weiterhin lieber an persönliche Tipps halten als an Informationen aus Katalogen. Ich werden weiterhin ganz spontan Reiseziele auswählen, nur weil ich coole Instagram-Fotos von einer Destination gesehen habe. Ich werde mich wie bekloppt freuen, wenn sich ein Insider-Tipp, den ich persönlich bekommen oder in diesem Internet entdeckt habe, als echtes Highlight entpuppt. Ich werde selbst wie verrückt instagrammen, wenn es mir irgendwo gefällt und nach der Reise meine Erfahrungen, persönlichen Tipps und Urlaubsgeschichten im Blog teilen. Denn ich bin ein Teil dieses digitalen Reise-Inspirations-Dings. Und ich bin es echt gern.

Aber ich werde auch immer wieder versuchen müssen, mich von dem ganzen Travel In- und Output nicht stressen zu lassen. Mich vor Ort auch einfach mal treiben zu lassen, als immer dem nächsten mehr oder weniger geheimen Geheimtipp auf der sowieso viel zu langen Liste hinterher zu jagen. Auch mal wieder mehr los zu lassen und nicht immer im Hinterkopf zu haben, den Trip jede Minute lang zu optimieren. Luft für ganz spontane Zufallsentdeckungen zu lassen. Nicht das Gefühl zu haben, immer cool und hipster sein zu müssen. Die Optimierung beim Reisen einfach nicht zu über-treiben, bei all der Über-Inspitation auf allen Kanälen.

Und ihr tut mir bitte einen ganz großen Gefallen. Lasst euch davon auch nicht stressen. Von mir schon gar nicht! Ihr wisst ja… the grass ist always greener over there. Und am Ende sind es sowieso nur Luxusproblemchen. ;)

luzia pimpinella Machts Huebsch Gruss

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BLOGGERLIFE MY 2 CENTS

Warum ich Instagram Stories jetzt schon liebe, obwohl ich Snapchat nie mochte

Bloggerlife | Instagram Stories vs. Snapchat | luziapimpinella.comSeit ein paar Tagen gibt es Instagram Stories – und ich hab mich selbst überrascht. Ich mag es nämlich. Natürlich empören sich die Snapchat Fans, dass die Funktion ganz kackdreist bei der Snap-App geklaut wurde. Ja, das stimmt. Aber ich denke auch… so what? Denn das überrascht mich tatsächlich nicht. Für mich heißt dieser Klau: endlich habe ich alles benutzerfreundlich in einer App und das ist auch noch meine liebste. Ach ja, und viele Leute, die ich mag sind schon da. Also yay!

Ich fand die Oberfläche von Snapchat immer unübersichtlich, grottenhässlich und die Bedienung wenig intuitv. Ich fand es enorm lästig, dort überhaupt die Leute zu finden, denen ich auch bereits gern auf anderen Social Media Plattformen folge. Bilder und Videos kann man nicht einfach mal so durchscrollen, um Leute zu finden, denen man vielleicht gerne folgen möchte. Nichts findet man zufällig, man muss schon ganz genau wissen wen man sucht. Das fand ich schon immer ermüdend und wenig inspirierend. Es hatte für mich noch nie einen echten, wirklichen Community-Charakter. Sicher auch, weil Snapchat ursprünglich als Messenger gedacht war und es letztendlich auch immer noch ist. Nicht mehr, nicht weniger. Doch noch mehr Messenger brauche ich persönlich eben nicht in meinem Leben – mir reicht der Facebook-Messenger und Whatsapp, wenn ich mich mit Freunden kurzschließen möchte.

Aber vielleicht bin ich auch einfach zu alt, um mich für jeden last hot shit zu begeistern. Vielleicht ist „alt“ auch genau das Stichwort – denn mir war das das Durchschnittsalter der Snapchat -User auch immer etwas zu jung. Ich bin eine erwachsene {hüstel… reife} Frau – dort ist nun mal zum größten Teil nicht mein Publikum unterwegs. Punkt. Vielleicht störte mich aber auch immer viel zu sehr, dass die ganze App ausschließlich auf „Wegwerf-Kommunikation“ basiert und nichts Bleibendes kreiert. Fakt ist auf jeden Fall, dass wir niemals Freunde geworden sind, Snapchat und ich. Egal wie groß der Hype darum war.

Okay, bei Instagram Stories fehlen lustige Selfie-Hundeohren und Blumenkränze im Haar. Es kotzt auch keiner Regenbögen, es sei denn, er malt sie selbst. Face Swap geht auch nicht, aber Pandaaugen bekomme ich tatsächlich auch ohne App hin. Und ich bin ganz ehrlich auch dankbar, wenn mir nicht nicht überall Gesichter begegnen, die durch irgendwelche Beautyfilter aussehen, als wären sie gerade vom Besuch beim plastischen Chirurgen zurück.

Bloggerlife | Instagram Stories vs. Snapchat | luziapimpinella.comDie Kombination vom klassischen Instagram-Foto-Feed und Videos mag ich sehr. Schon allein, weil sie die Möglichkeit geben, auch mal live hinter die Kulissen zu luschern und die die Spezies Instablogger auch mal in seiner „natürlichen Umgebung“ zu beobachten. Oder eben selbst solche Einblicke zu gewähren. Denn geben wir es doch zu, wir sind alle kleine Voyeure. Außerdem mag ich es sehr, meine liebsten Instagrammer auch mal in Aktion zu sehen und sie quatschen zu hören. Man kann einfach mal nah dran sein. Und nicht selten stellt man dabei fest, dass anderswo eben auch nur mit Wasser gekocht wird.

Trotzdem mag ich es, dass der reguläre Foto-Feed mit den Story-Inhalten nicht voll gespammt wird. Die Stories sind sehr dezent ganz oben vom Bilder-Feed getrennt und ich muss sie auch nur dann sehen, wenn ich sie gezielt anklicke. Das finde ich großartig! Denn eigentlich bin ich bei Instagram vor allem so gern unterwegs, weil ich ästhetische Fotografie liebe. Ich mag das Insta-Format halt gern „pretty“, auch wenn so manche User immer mal wieder die vermeintlich fehlende Authentizität bemäkeln. Ich folge sehr gerne Feeds, die durch Foto-Skills glänzen und mich mit ihren augenschmeichelnden Bilderkompositionen beeindrucken.

Ich mag die Instagram Stories eben gerade wegen ihres add-on Effekts und weil sie sich in der App optisch zurücknehmen. Das wird sicherlich nicht nur in meinem Sinn, sonder auch im Sinn vieler anderer User sein. Denn nicht jeder mag schließlich in einer Tour die 10-Sekunden-Ergüsse der halben Welt hören und sehen… wer nicht will muss eben auch nicht und kann weiterhin ganz gemütlich den Fotostream durchscrollen ohne von Gequassel genervt zu werden.

Ich höre die meisten gerne mal quasseln und habe echt Spaß an den Stories. Allerdings {und da muss ich Steph von Magnoliaelectric Recht geben – die hat das nämlich heute morgen bereits in ihren Stories gesagt}… das mit dem hinter die Kulissen gucken und der Sympathie ist so eine Sache. Denn ein paar wenige Feeds sind leider auch aus meinen Abos heraus geflogen, weil die Person hinter den den schicken Fotos mir in den Videos plötzlich gar nicht mehr so sympathisch waren. So kann’s eben auch gehen. Aber es geht auch umgekehrt, nämlich dass man Menschen plötzlich erst recht richtig knorke findet.

Das persönliche Absprung-Risiko gehe ich aber gern ein und bin trotzdem jetzt mit meinem Laberrhabarber dabei. Ihr findet ab sofort auch von mir Banales und Alltägliches, Persönliches und Willkürliches in meiner Story, sobald der Kringel um mein Profil-Icon auf @luziapimpinella pink-bunt leuchtet. Sehr schade, dass die Instagram-Stories nicht bereits vor einem Monat gelauncht wurden, ich hätte euch zu gern ein paar Live-Geschichtchen von unserer Südengland & Cornwall Reise gesendet. Zum Beispel auch das grottige Hotelzimmer, dass wir in Dünkirchen hatten. Das war nämlich mächtig unfotogen. ;)

Mein Fazit: Für mich ist Instagram Stories jetzt schon das bessere Snapchat, trotz der {bisher noch} fehlenden Schnickeldis. {Liebe eingefleischte Snapchatter, kein bashing – das ist lediglich mein ganz persönliche Präferenz! ;)} Ich glaube auch fast, dass es am Ende das größere Potential hat. Denn es ist für mich persönlich ist Instagram eben nicht nur ein Kanal für Einweg-Videos und Bilder, sondern eine bereits lange gewachsene Community, die trotzdem weiter von ihren Fotos leben wird. Fotos, die die Leute lieben, und die sich nicht nach 24 Stunden in Luft auflösen.

Wie geht’s euch bei der Frage Snapchat vs. Instagram Stories? Ich bin gespannt, eure Meinung zu hören!

luzia pimpinella Machts Huebsch Gruss