FAMILYLIFE MY 2 CENTS

Wofür ich selbst einem verdammten Kackjahr wie 2020 dankbar bin & auf was ich mich im neuen Jahr freue

It’s a wrap! Ich bin ja meist nicht die, die zwischen den Jahren eine großartige Selbstreflexion oder ganze Jahresrückblicke hinbekommt. Ich bin dann immer zu beschäftigt damit, einfach nur dem ganzen Tag im Pyjama herum zu hängen, auch nach den Feiertagen viel zu viel zu essen und Fünfe gerade sein zu lassen. Oder auch gern mehr als Fünf. Zudem ist ein echter Jahresrückblick ja bei mir auch nicht wirklich spannend, denn ich habe das Thema ja schon ausführlich jeden Monat in meiner DIE DINGE Rubrik aufgedröselt. Da ist ja quasi bereits alles gesagt, was ich loswerden wollte…

Nichtsdestotrotz habe ich vor ein paar Tagen mal „spaßeshalber“ meine Liste angeschaut, die ich letztes Jahr um diese Zeit hier im Blog gepostet habe… 20 GOALS FÜR 2020 – MEINE BUCKET LIST FÜR’S NEUE JAHR… PLÄNE, WÜNSCHE, TRALLALA! Natürlich war das vor Corona und natürlich war vieles davon kurze Zeit später hinfällig. Und ich habe dann heute etwas getan, was ich sonst nicht oft mache. Ich habe den Blogpost von damals aktualisiert. Ihr könnt dort also jetzt lesen, was aus meinen Plänen, Wünschen und all dem Trallala geworden ist… Ein paar ganz große Dinge wurden einfach gestrichen. Mein besonderer Geburtstag war für mich der beschissenste {excuse my french} Tag des letzten Jahres und der totale Corona-Blues. Das tat in dem Moment tatsächlich sehr weh. Und dennoch hat es mich selbst sehr überrascht, an wie viele Punkte ich trotzdem abhaken konnte.

Ja, 2020 war ein Kackjahr. Aber tatsächlich ging es uns dabei noch sehr gut und ich weiß, dass wir uns als Familie in einer sehr privilegierten Situation befunden haben. Trotz aller Tränen, dem, Traurigsein, dem Vermissen und den Sorgen auch hier, hatten wir doch keine existenziellen Ängste. Dafür bin ich enorm dankbar, das kann ich gar nicht oft genug sagen. Und für welche persönlichen Dinge im Speziellen ich sehr viel Dankbarkeit verspüre, wollte ich einfach heute mal festhalten…

Wofür ich selbst einem Kackjahr wie 2020 dankbar bin…

Alle unsere Lieben sind noch da und gesund!
Wir haben niemanden an das Virus verloren und das ist für mich ein unbezahlbares Glück. Selbst meine 91jährige Omimi hat das Corona-Jahr gesund überstanden. Die meisten Menschen in meiner Familie und im Freundeskreis sind gesund geblieben. Meine Schwester und ihr Freund haben sich von ihrer Coronainfektion wieder, scheinbar und glücklicherweise ohne ernsthafte „Überbleibsel“, erholt. Und selbst eine liebe Freundin mit Vorerkrankung hat Corona überstanden. Das ist großartig.

Nochmal… alle unsere Lieben sind noch da!
Und ich muss auch sagen, dass ich sehr dankbar bin, dass wir weder Familienmitglieder noch Freunde an die Aluhut-Verschwörungschwurbel-Coroaleugner-Fraktion verloren haben. Niemand mit dem man fruchtlos darüber diskutieren musste, ob Maskentragen jetzt sinnvoll ist oder ob wir jetzt in einer „Diktatur“ leben. Niemand, mit dem wir uns darüber streiten mussten, dass man nicht immer alles tun muss, nur weil man es tun kann. Niemand, der uns wegen unserer großen Zurückhaltung bei persönlichen Treffen verspottet oder das gar übel genommen hätte. Bisher auch niemand mit dem wir ernsthaft über den Sinn von Impfungen und die kursierenden Märchen darüber diskutieren müssen. Diese… und so viele Themen mehr hätten zu unangenehmen Konfrontationen geführt, denen wir sicherlich nicht aus dem Weg gegangen wären. Ja, es hätte uns geschmerzt, wenn die Menschen in unserem Umfeld so drauf gewesen wären. Und ja, es hätte vermutlich zum Bruch geführt, wenn es so gewesen wäre. Ich bin dankbar, dass es zu dieser Situation mit den Menschen, die uns wichtig sind und die uns etwas bedeuten, nicht gekommen ist. Nicht einmal.

Wir haben uns Drei mehr denn je!
Eines Abends, jetzt erst im Dezember, lümmelten wir Drei mal wieder gemeinsam abends auf dem Sofa und schauten irgendeine Netflix Serie zusammen. Da meinte Stephan: „Wisst ihr was mich wirklich froh macht, jetzt in dieser langen Coronazeit? Dass wir uns so gut verstehen und wir uns nicht so auf den Sack gehen, dass wir uns ständig streiten! Obwohl wir nun ständig aufeinander hocken.“

In der Tat. Dafür bin ich eben auch sehr dankbar. Das war nämlich im letzten Jahr ein Punkt auf der Liste #waswirklichwichtigist. Und auch wenn wir alle Drei uns danach sehnen auch wieder getrennt voneinander Dinge tun zu können… Freunde treffen, allein unterwegs oder auch mal nur allein zu Hause sein, Ausgleich ganz ohne Nähe haben. So ist es ein tägliches Geschenk, dass wir es im Ernstfall so gut miteinander aushalten.

Ich habe als Solo-Selbstständige und Freelancerin überlebt!
Das war absolut nicht selbstverständlich. Viele Solo-Selbstständige und Freelancer:innen haben in 2020 einen permanenten Existenzkampf geführt und ihn zum Teil auch verloren. Das ist schrecklich. Ich bin unglaublich dankbar dafür, dass mir nicht plötzlich sämtliche Jobs weggebrochen sind. Dass ich in bei meinen Kunden und Content-Creator Projekten so breit aufgestellt bin, dass ich sehr gut über die Runden gekommen bin. Tatsächlich kamen mir Dinge zugute, die in der Vergangenheit auch öfter mal von so manchem Klugschieter als „Nachteil“ bespöttelt wurden. 2020 hat mir einmal mehr gezeigt, dass es sehr wohl richtig war, immer den eigenen Weg zu gehen und mich von anderen Meinungen nicht zu sehr verunsichern zu lassen.

Mir meine kritische Stimme ist mir noch wichtiger ist als zuvor!
Mein Blog und auch mein Instagram waren sicherlich immer mein kreatives Outlet. Das war auch 2020 nicht anders. Und ich bin froh, dass mit das in einem solchen Jahr nicht abhanden gekommen ist. Aber es war auch immer wieder – zwischen all dem schönen Trallafitti –  ein Platz für meinen persönlichen Senf. Für meine Meinung und Positionierungen zu politischen und gesellschaftlichen Themen. Und das 2020 einmal öfter als sonst. Ich weiß, dass das nicht immer Jedem:r gefällt, aber es ist wie im echten Leben… mein Talent liegt nicht darin, zu Themen, die mir wichtig sind, die Klappe zu halten. Es war nie mein Wunsch t everybody’s darling  zu sein. Und in diesen Zeiten völlig „unpolitisch“ zu sein, halte ich für ein Privileg, dass wir uns nicht leisten sollten. Dafür gibt es zu viele Menschen, die sich dieses Privileg schlichtweg nicht leisten könne. Es ist wichtig, seine Stimme und auch seine Reichweite zu benutzen. Schon allein, weil Schwurbler und Krakeeler oft lauter sind und sehr wohl das Internet für sich zu nutzen wissen. Selbst wenn und obwohl sie in der Minderheit sind. Wenn ich eines in diesem Jahr mehr als zuvor gelernt habe, ist es, dass es nicht reicht, leise den Kopf zu schütteln und die Augen zu verdrehen, um bloß niemandem auf den Schlips zu treten. Schon gar nicht wenn es aus Angst ist, vielleicht Leser:innen oder Follower:innen zu verlieren. Dann sollen sie halt gehen! Für dieses nochmal geschärfte Bewusstsein bin ich dankbar.

Wir haben unsere Kohle für sämtliche geplante Reisen zurück bekommen!
Wir hatten 2020 echt Pläne. Eine große Vietnam-Rundreise, ein Geburtstagstrip nach New York, ein Ferienhaus in Alkmaar. Das alles waren Reisen, auf die wir uns in 2020 riesig gefreut hatten und die natürlich plötzlich hinfällig waren. Totale Luxusprobleme – aber natürlich waren wir verdammt traurig nichts davon tun zu können. So bitter das jedoch war, bin ich dennoch froh, dass wir in allen Fällen unser komplettes Geld zurück bekommen haben. Wir waren da tatsächlich nicht sehr optimistisch, dass das wirklich klappt. Deswegen waren wir mehr als froh, dass letztendlich all unser Geld zurück erstattet wurde. Das haben wir ja dann auch gut neu angelegt. Nämlich in…

Die Wohndose!
Und die war mit Sicherheit die beste Investition des Jahres. Ich schrieb es ja hier schon so oft, deswegen erspare ich euch an dieser Stelle eine weitere Lobhudelung unserer Wohndose. Das Ding war und ist uns eine riesige Freude und ohne dieses bekloppte Jahr hätten wir sie nicht. Die Dankbarkeit dafür wird uns noch ein paar Jahre begleiten. Denn die Freude daran wird auch dann anhalten, wenn wir vielleicht wieder anders verreisen können.

Nun ist 2021 da und natürlich habe ich ein paar Kleinigkeiten, auf die ich mich freue und die ich mir wünsche… 

Tatsächlich  starte ich dieses Jahr ohne die üblichen Pläne und Wünsche, die ich sonst immer habe und auch zelebriere. Doch die wird es für mein Gefühl wohl erst wieder geben, wenn das Leben wieder etwas planbarer und berechenbarer geworden ist. Bis dahin ist es für mich tatrsächlich leichter, einfach gar keine Treffen, Reisen, Events für das neue Jahr zu planen. Zu tief sitzen da wohl noch meine Enttäuschungen aus 2020. Aber das ist okay. Ich könnte mir tatsächlich zum jetzigen Zeitpunkt auch gar nicht vorstellen, auf pure Hoffnung hin, einen Urlaub zu buchen oder eine Party zu planen. Aber das ist auch völlig okay. Ich bin dennoch hoffnungsvoll, dass 2021 viele Dinge wieder gehen werden, die wir vermisst haben. Also  entscheiden wir das dann einfach kurzfristig und nehmen die Situationen wie sie kommen. Etwas anderes können wir letztendlich ‚eh nicht tun und wir haben ja im letzten Jahr gelernt, wie man das macht. Kleine Brötchen backen ist die Devise. ;)

Aber dennoch hier meine kleine Liste an Dingen, auf die ich mich 2021 sehr freue… 

  • Irgendwann einen Termin für eine Impfung zu bekommen. Denn wir lassen uns impfen, sobald es für uns möglich ist und wir an der Reihe sind. Keine Diskussion.
  • Endlich wieder liebe Menschen ganz unbefangen in den Arm nehmen zu können. Ohne komisches Gefühl, mit knutschen  und drücken und allem. Am liebsten bei großen Familientreffen und Parties mit Freunden.
  • Luzies Abitur! Ganz egal, wie das unter diesen crappy Bedingungen jetzt ausfällt, wir freuen uns jetzt schon, wenn die Schulzeit endlich vorbei ist.
  • Vielleicht ins Kino gehen zu können. Und ein Essen in einem Restaurant zu essen und nicht draußen vor der Tür zu sitzen.
  • Spontane Camping-Trips mit der Wohndose machen zu können. Größere Urlaube planen wir erst mal nicht.
  • Und vielleicht  sehr banal… aber auf einen aufgeräumten, renovierten Keller mit Home-Office und Gästezimmer. Vielleicht hätte ich oben noch schreiben sollen, dass ich sogar dem Wasserschaden irgend dankbar bin? ;)

Mit diesem Post möchte ich dann wirklich mit dem letzten Jahr abschließen und nach vorn sehen. Außer vielleicht, IHR möchtet mir noch erzählen, ob es Dinge gibt, für die ihr bei all der Corona-Kacke dennoch dankbar wart… lasst gern hören, was euch mit Dankbarkeit erfüllt.

Und dann von Herzen ein glücklicheres und unbeschwerteres neues Jahr für euch!

... macht es hübsch! Gruss

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15 Comments

  • Reply
    Anika
    4. Januar 2021 at 20:39

    Liebe Nic,

    Ich danke dir für deine Zeit, die du in dieses Fleckchen Internet steckst. Tatsächlich lese ich hier schon viele viele Jahre mit, kommentiere aber irgendwie nie.
    Schön, dass du nochmal positiv (und das ist hier auch so gemeint ;) auf 2020 zurück schaust..denn ja, so verrückt und verwirrt und verändert es auch war, es hatte ebenso absolut perfekte Momente, die wir nicht vergessen sollten. Bei uns ganz persönlich war es die Geburt von Sohn Nr 2 im September…und auch wir sind froh und dankbar, dass wir und alle um uns herum noch da sind, so wie du es oben beschrieben hast.

    Auch dir bzw deinen Lieben ein unbeschwertes neues Jahr mit vielen Glücksmomenten zum Erinnern!

    Grüße ausm Norden Anika

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      5. Januar 2021 at 13:55

      Liebe Anika, vielen Dank für deine lieben Worte. ♥️

      Meinen herzlichen Glückwunsch zur Geburt eures Sohnes und ich wünsche euch ein sehr glückliches und unbeschwerteres 2021.

  • Reply
    Sandy
    4. Januar 2021 at 22:11

    Danke! Ich finde es extrem wichtig vor allem nach so einem Jahr auch die positiven Seiten zu sehen, zu reflektieren und wichtige Dinge mitzunehmen! Wir haben zwei kleine Mäuse … 5 und gerade 8 geworden und es war zeitweilig uranstrengend und manchmal hätte ich am liebsten alles hingeschmissen… aber ein Schritt zur Seite hat mich immer wieder strahlen lassen und glücklich gemacht bei der Erkenntnis das ich diesen Wahnsinn nur mit den Beiden und meinem Mann machen möchte und das es uns eigentlich sehr gut geht… weil wir uns haben!
    Wie alles andere weiter geht… keine Ahnung, aber 2020 hat uns auch ein bisschen aus unserer Komfortzone rausgeworfen… wir sind beide und miteinander selbstständige Architekten und haben am 31.12. unseren Mietvertrag fürs Büro gekündigt, da es einfach nur bequem war da im selben Haus wie unsere Wohnung, aber weder günstig, noch besonders schön und die Vermischung von privat und beruflich zwar nett als die Minis Babys waren, aber die letzen Jahre eher merkwürdig… ohne das Kackjahr hatten wir das wahrscheinlich nie getan, aber ich freue mich sehr auf das unbekannte, neue- wie auch immer das ausschauen mag…
    Habt es fein und genießt es das ihr es miteinander aushaltet! Alles Liebe

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      5. Januar 2021 at 13:58

      Das hast du schön gesagt, Sandy. :) Was für ein Glück, wenn man die Menschen bei sich hat, mit denen man auch schwierige Zeiten durchstehen kann. ich wünsche euch alles Gute für eure Pläne – sowohl beruflich als auch privat!

  • Reply
    Ani Lorak
    4. Januar 2021 at 23:16

    Ja, ich bin auch kein Freund von Rückblicken und eher pessimistisch unterwegs, aber die letzten Jahren verstehe ich meinen Vater immer mehr, der grundlegende rosarot sieht und optimistisch ohne Ende ist… Ich versuche das anzunehmen. Dankbar für gute Freunde, für die Gesundheit und auch dass wir zu 4. Gut in einer Blase leben können. Unser Sohn ist in der Q1 und gerade 16 geworden und unsere 11jährige leidet, aber mit einer Freundin haben wir eine gute Lösung gefunden… Ich bin mit auch bewußt, dass mit Haus und ihnd existentielle Sorgen wir einfach mal dankbar sein sollen sich bewusst machen, was man hat und was wirklich zählt. Ich bin optimistisch und wünsche Euch Glück und Gesundheit. Alles Liebe

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      5. Januar 2021 at 14:01

      Liebe Ani, es fällt in dieses Zeiten auch manchmal schwer, optimistisch zu sein. Ich musste im letzten Jahr auch ein ums andere Mal um meine Perspektive kämpfen. Aber Pessimismus deprimiert mich einfach zu sehr und ich empfinge Hoffnungslosigkeit auch irgendwie als „aufgeben und resignieren“. Und wie sollen wir die Zukunft neu gestalten, wenn wir aufgeben?

  • Reply
    Heike
    5. Januar 2021 at 7:05

    Du schreibst sooo schöne Texte!!!

  • Reply
    K
    5. Januar 2021 at 8:26

    Hallo Nic,

    ich bin begeisterte Leserin deines Blogs und Instagram Accounts – gerade weil du deine Stimme erhebst und deine Meinung sagst.

    Mir hat 2020 auch gezeigt, dass ich mein Mann und ich in der Vergangenheit die richtigen Entscheidungen getroffen haben:
    – obwohl wir seit März beide ständig im Homeoffice sind, mögen wir uns immer noch sehr ;) und erwarten nun unser erstes Kind
    – wir haben einfach die schönste Wohnung mit dem tollsten Garten, in dem wir so viele dankbare Stunden genießen konnten
    – meine Familie ist gesund (Oma 98 und Papa mit 74 sind ganz klar Risikopatienten)

    Ich bin grundsätzlich ein positiver Mensch und habe schon vor Corona viel Wert auf die kleinen Dingen gelegt. Das hat mir in diesem verrückten Jahr geholfen.
    Am meinsten vermissen wir auch das unbeschwerte Reisen (letztes Jahr konnten wir nicht nach Paris, Japan und Spanien).

    Aber hej, in unserer Situation können wir einfach nicht meckern (auch wenn es natürlich mal schlechte Corona-Depri-Tage gab), wir haben wirklich das Beste daraus gemacht und sind jeden Tag froh und dankbar, über das was wir hier haben und genießen unsere Gesundheit.

    Liebe Grüße
    K

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      5. Januar 2021 at 14:06

      Liebe K. meine herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft und allen, was da kommen wird.

      Tastsächslich sehe ich es wie du. Auch ich habe schon vor Corona viel Wert auf die kleinen Dinge gelegt. Aber ich muss zugeben, dass es dennoch Tage in dem Jahr gab (meinen Geburtstag zum Beispiel), wo ich mich daran nicht festhalten konnte. Es war/ist halt auch ein andauernder Ausnahmezustand.

      Dennoch glaube ich, dass diese Sichtweise einen resilienter macht und hilft.

  • Reply
    Isis
    5. Januar 2021 at 11:02

    Vielen Dank für Deinen schönen Text heute morgen, der mich sehr nach- und mitfühlen lässt.
    Eine weitere stille Leserin und Camperin

  • Reply
    Simone Gruner
    5. Januar 2021 at 23:38

    Helloo Nic, ich lese nun auch schon einige Zeit mit und finde deine Texte sehr inspirierend. Das Jahr 2020, in dem meine Mülltonne mehr draußen war, als ich… wir waren dabei.
    Aber heee … es wird noch viele wundervolle Jahre geben. Mein Freund und ich sind seit März in home office, inkl Kurzarbeitsphase und haben uns auch gut arrangiert. Der Keller ist entrümpelt und ich habe mir ein schönes Büro eingerichtet.
    Ich bin auch eine Vielreisende, okay, dann war es in 2020 nicht möglich, dann mache ich es, wenn es wieder funktioniert… kein Problem. Das Meer fehlt mir schon… doch bin ich niemand, der jammert. Dinge, die ICH nicht ändern kann, können mich nicht ärgern. Das würde mir nur den Tag vermiesen. So dankbar, dass in meiner Familie alle gesund sind bzw. sich von Corona wieder erholt haben.
    Also… auf geht’s in ein neues Jahr mit neuen Abenteuern … alles gute wünsche ich dir und deiner Familie. Freue mich auf deinen nächsten Blog ;)
    Liebe Grüße

  • Reply
    Sabine
    7. Januar 2021 at 11:30

    Liebe Nic, du bringst es immer auf den Punkt – ich lese schon so viele Jahre mit – anfangs über deine tollen Nähwerke – ich verstehe auch die ganzen Miesmacher und Meckerer nicht – sicher war das Jahr nicht einfach – wir sind gut durchgeschrammt – unsere Tochter durchs Abitur – mit viel Organisation, gutem Willen und auch viel Glück konnten sie sogar ihren Abschluss (zwar nur für die Abiturienten ohne Eltern und so) feiern – wir haben alle unsere Arbeit behalten – haben Zeit für unsere Hobbies – gut das Meer fehlt mir auch – schauen wir halt mal das „Traumschiff“ – viele sollten sich einfach darauf besinnen was wirklich wichtig – ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute und bleib wie du bist – liebe Grüsse Sabine

  • Reply
    Annika
    12. Januar 2021 at 23:41

    Hallo,

    ich bin auch froh, dass wir alle gesund sind, uns haben und uns nicht nerven (als Kernfamilie). Außerdem freue ich mich auch darüber, dass alle unsere Freunde unsere strikte Art verstehen (was Treffen etc. in diesen Zeiten angeht)!

    Ich vermisse besonders die Umarmungen!

    Liebe Grüße von Annika … und ich möchte momentan auch keine Reisen & Co planen.

    Meine Mädels philosophierten gerade, dass sie das Geld für die Reiterferien dann ja auch anders anlegen könnten … immer alles positiv sehen!

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