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DIE DINGE im November… von Montagsparties, einer echten Erleichterung, großer Inselliebe und Martin & dem irischen Mann

DIE DINGE im November... mein persönlicher Monatsrückblick | Monatskolumne - Was mich im November begeistert, beschäftigt, inspiriert und auch mal aufgeregt hat | luziapimpinella.vomEs war ganz schön viel los in diesem Monat. Der November war definitiv ein guter… und es gab definitiv genug Futter für meinem persönlichen Monatsrückblick DIE DINGE. Hier ist wieder mal meine kleine, willkürliche und vermutlich völlig unvollständige Kolumne über die Dinge, die mich im Vormonat beschäftigt, inspiriert, berührt, interessiert, amüsiert, und auch mal aufgeregt und sogar geängstigt haben. Völlig random aufgezählt und durcheinander wie das echte Leben.

DIE DINGE im November... mein persönlicher Monatsrückblick | Monatskolumne - Was mich im November begeistert, beschäftigt, inspiriert und auch mal aufgeregt hat | luziapimpinella.vomDIE DINGE im November… von Montagsparties, einer echten Erleichterung, großer Inselliebe und Martin & dem irischen Mann

Die MONTAGSPARTY – Unter der Woche kann ich mich ja immer schwer aufraffen, abends auszugehen. Im Hinterkopf lauert immer der Gedanke ans Aufstehen am nächsten Morgen und die Arbeit, die dann auf mich müden Morgenmuffel wartet. Als dann Anfang November unsere Freundin Susi an einem Montagabend zu einen ungezwungenem Umtrunk anlässlich ihres Geburtstags einlud, dachte ich: „Och nöööö, kann sie das nicht am Freitag oder Samstag machen?“

Aber wie das so ist, Freunde lässt man natürlich nicht hängen, schon gar nicht aus Bequemlichkeit und dann sollte es plötzlich einer der schönsten Abende im ganzen November werden. An einem Montagabend ein Zusammensein mit Freunden {die Bude war tatsächlich voll!}, ein paar liebevoll gemachten Häppchen und einer Pulle Bier… das war unheimlich nett. Und als dann noch unser Kumpel Jan, der Singer Songwriter, die hauseigene Gitarre gereicht bekam und anfing ein paar seiner Lieder zum Besten zu geben, dachte ich bei all der schönen Stimmung … „Warum machen wie das eigentlich nicht öfter?“. Klar war ich am nächsten Morgen müde. Aber egal!

Das HAUTMAL – Ich gehöre ja zur Generation Hautkrebs. Als ich Kind war, sprang ich vorwiegend ohne Sonnenschutz durch den Sommer, während sich die Erwachsenen für mehr Bräune sogar noch mit Tiroler Nussöl einrieben. Heute undenkbar, aber früher war das so. Deswegen werfe ich die vielen Sonnenbrände, die ich als Kind hatte auch niemandem vor. Selbst als Teenager in den 80ern versuchte ich selbst ja noch, die natürliche Blässe rund um meine Sommersprossen in ein knackiges Braun zu verwandeln. Dabei heraus kam meist ein Puterrot.

Auszusehen wie ein Grillbroiler ist heutzutage – dem Himmel sein Dank – ja nicht mehr wirklich trendy und Sonnenschutz ist eine meiner persönlichen Hautpflege-Prioritäten. Doch man weiß inzwischen auch, dass die Gedächtniszellen der Haut keine einzige Verbrennung von früher vergessen. Ich bin also eine Risikogruppe. Als ich dann neulich entdeckte, dass sich ein Hautmal an meinen Handgelenk sehr komisch verändert hatte, habe ich das lieber mal checken lassen, obwohl mein letztes Screening bei meiner Hautärztin noch gar nicht so lange her war. Die meinte dann auch… „Ja, das sollte besser weg und dann schau’n wir mal was die Untersuchung ergibt.“. Ich rutschte direkt in einen freigewordenen OP Termin hinein und ließ dafür schweren Herzes die legendäre Halloween-Party unserer Freunde sausen. Dann das Warten auf das Ergebnis…

Wenn, dann wäre es ein weißer Hautkrebs, ein Basaliom, gewesen. Immerhin einer, den man seht gut in den Griff bekommen kann und der keine Metastasen bildet. Aber dennoch blieb ein mulmiges Gefühl bis zur Entwarnung. Am Ende war es dann ein gutartiges Zellwachstum. Ich war dennoch froh, dass das Ding weg war. Bis zum nächsten. Denn das kommt bestimmt, aber ich bin wachsam.

Ein kleiner Reminder also auch an euch aus gegebenem Anlass… Wann wart ihr das letzte mal beim Hautarzt für ein Screening? Packt das doch mal für 2020 auf eure Agenda.

Die INSEL – Im Winter auf eine Nordseeinsel reisen? Das wäre mir früher nicht in den Sinn gekommen. Aber das war, bevor ich mich in Norderney verliebt habe. Jetzt im November waren wir wieder ein paar Tage dort, sind mit Meerblick vom Bett aus im Haus am Meer geschlafen , haben uns bei Spaziergängen am Strand die Streife Brise um die Nase wehen und den Kopf frei pusten lassen. Haben uns in Schlick verpacken und durchkneten lassen. Haben gut gegessen und abends dem Sonnenuntergang mit einem Köm-Cocktail in der Hand beguckt. Wir haben sogar Austern selbst gesammelt, aufgeprökelt und geschlürft. Eine Zitrone hatten wir zufällig in der Hosentasche. Aber das erzähle ich euch dann mal in meinem Norderney-Post, der gerade in der Mache ist.

Die drei Tage auf der Insel waren ein wirklicher kleiner Urlaub. Sie taten so gut, dass ich spontan entschieden habe, diesem Winter noch einmal für eine kleine Auszeit zurückzukehren. Ganz allein, im Februar, nur ich und Norderney. Ich freue mich schon sehr drauf.

Das FLEISCHLOSE CHILI – Wir hatten schon mal ein vegetarisches Chili probiert. Mit so Sojaflocken. Das schmeckte nicht mal Luzie, also haben wir ewig lange kein Chilli mehr gegessen. Denn sie sagte mal, das wäre das einzige fleischhaltige Essen, dass ihr irgendwie fehlen würde. Und Stephan und ich wollten dann unserem Kind kein klassisches Chili Con Carne vorfuttern. Aber nachdem mir meine Freundin Sonni neulich erzählt hatte, dass eine andere Freundinn ihnen bei einer Essenseinladung vegetarische Lasagne untergejubelt hat, ohne dass die unwissenden Fleischesser am Tisch es bemerkt hätten. Da dachte ich, wir sollten es vielleicht nochmal versuchen. Wir kauften „veganes Hack“, das auch in bewusster Lasagne gewesen war und kochten damit unser Chili. Resultat: Kind happy, ich positiv verblüfft und selbst der Smokermän ziemlich baff. Also, Chili gibt’s bei uns jetzt wieder öfter.

Das ENDE– Ich habe in den letzen Jahren 277 meiner Lieblings-Comedy-Serie Big Bang Theory geguckt. Die letzten beiden Folgen liefen am Montag, doch verweigere mich ihnen vorerst. Ich will nicht, dass es vorbei ist. Ich muss nämlich bestimmt heulen, wenn es soweit ist, und das wäre schon irgendwie albern.

Das WEIHNACHTSKOCHEN – Gestern Abend war die alljährliche Weihnachtsfeier von Stephans Firma. In den letzten Jahren war das immer eine tolle Party, mit guten Essen und Tanz zu später Stunde. In diesem Jahr war es anders… das Essen haben wir selbst gekocht, in einer Kochschule. Ich gebe zu, ich war von der Idee nicht so richtig begeistert. Ich koche im Alltag, ich koche bei der Rezeptentwicklung für den Blog und für Kunden, ich koche auf Pressereisen, weil viele Organisatoren denken, das wäre doch ein schöner Programmpunkt. Meine Begeisterung die die Idee eines gemeinsamen Kochabends anstatt einer klassischen Weihnachtsfeier war demnach auch eher überschaubar. Klar, dass es dann gestern Abend doch sehr nett und lustig war. Wie so oft, wenn man eigentlich keine Lust hat. Und das, obwohl die Entenbrust ziemlich versalzen war… ;)  Aber ganz ehrlich? Ich lasse mir lieber auf einer Weihnachtsfeier Essen servieren, dass ich nicht selbst kochen musste. Und ein bisschen Tanzen hinterher finde ich auch ganz schön. Ich hoffe also auf’s nächste Jahr.

Die MUSIK-DAUERSCHLEIFE – Unsere Tochter Luzie ist ja für mich immer eine große Inspiration in Sachen Musik. Sie weiß ganz genau, was ich mag und so bekomme ich von ihr ganz oft Tipps jenseits des unsäglichen Radiogedudels. Ihren letzten Tipp möchte ich gern an euch weiterreichen. Bei mir läuft nämlich gerade Turnover in Dauerschleife, sowohl das aktuell veröffentlichte Alternative Pop Album „Altogether“, als auch das etwas ältere „Good Nature“. Vielleicht ist das ja auch etwas für eure Ohren!?

Das PIZZA-DATE – Über Geschenke nach dem Motto „Zeit statt Zeug“ freue ich mich immer. Denn Zeug haben wir schon so viel, Zeit mit lieben Menschen aber meist viel zu wenig. Deswegen war ich auch happy, als Gourmetguerilla Mel und ihr Mann Ron zu Stephans meinem Geburstag mit einem Gutschein zum Pizza-Essen als Geschenk auftauchten. Den haben wir im November nun gleich eingelöst und waren mit den beiden bei Überquell auf ein paar gemeinsame Palipalim Pale Ales und leckere Pizzas. So neapolitanische mit dick aufgeflufftem Rand, genau wie ich sie liebe! Der Abend war so nett, dass wir so lange beisammen saßen, bis man uns freundlichst aus dem Laden heraus komplimentiert hat. Danke nochmal dafür, ihr beiden!

Der MARTIN UND DER IRISCHE MANN – Wochenlang habe ich mich auf den neuen Film von Martin Scorsese gefreut – The Irishman. Ein bisschen schäme ich mich ja, dass ich nun diese epische Mafiosiballade nicht im Kino geschaut habe, sondern auf Netflix. … verratet es bitte dem Martin nicht, ne? Aber 3 ½ Stunden sind auf dem heimischen Sofa auch irgendwie bequemer. Nachdem ich ein großer Fan von Werken wie Good Fellas, Casino oder Gangs of New York bin, waren meine Erwartungen ziemlich hoch. Vielleicht zu hoch. Ich bin nicht sicher, ob ich wirklich begeistert bin. Die alten Herren {Robert De Niro, Joe Pesci,  Al Pacino und nicht zuletzt Scorsese selbst} sind ruhiger geworden. Der Film ist ein reuevoller Abgesang auf ein Mafiosoleben, von daher ist er ganz bestimmt konsequent. Doch ich musst gestehen, obwohl ich breite Epen mit langsamer Erzählweise mag, springt hier der Funke nicht so recht über. Der Spannungsbogen ist irgendwie zu flach. Vielleicht liegt es auch ein bisschen an der für mich „falschen“ Synchronstimme von Joe Pesci? Oder am in den Rückblenden-Szenen digital verjüngte Robert De Niro, der auf mich leider wie eine leblose Maske wirkt? Noch dazu mit befremdlich blauen Augen. Eigentlich hat er braune. Also, ich bin leider nur mäßig begeistert und für mich ist The Irishman kein Oscar-Anwärter. Habt ihr den Film schon gesehen? Was ist eure Meinung dazu?

Wie immer ist mein Monatrückblick ganz bestimmt völlig unvollständig. Der Advent ist nun da – Zeit für neue Erlebnisse. Wie war euer November?

luzia pimpinella Gruss Macht's hübsch!

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15 Comments

  • Reply
    Sanni
    1. Dezember 2019 at 20:14

    Ich habe wohl den Monat mit der größten Berg und Talfahrt meines Lebens erlebt. Anfang des Monats noch arbeiten. Dann zwei Wochen Urlaub. Erste Woche backen für den Advent, Geschenke besorgen, treffen mit den Mädels. Natürlich einzeln, weil anders kriegt man es ja nicht auf die Reihe. Anschließend übers Wochenende nach Hamburg zur Kronprinzessin die neuerworbene Hütte anschauen. Und dann passiert das was man nicht will. Der Familiekater stirbt einfach so. Er war noch so jung. Hat damals als einziger in seinem Wurf im Tierheim überlebt. Über Telefon die Einäscherung und Abholung organisieren. Der Urlaub war gelaufen. Von wegen . In der zweiten Urlaubswoche Whatsapp von meiner Chefin. Du ich habe mit der großen Chefin gesprochen. Du bekommst ab Dezember mehr Stunden und wirst mein Stellvertreter. Und das mitten in der Probe. Das habe ich noch nie geschafft. Die Woche darauf wieder auf Arbeit. Endlich bist du wieder. Ich habe dich vermisst. Geknuddel und umarmen ohne Ende. So ein Team hatte ich schon lange nicht mehr. Montag das ganze Haus, auf Arbeit, geschmückt und innerhalb von 24 Stunden den Hausweihnachtsmarkt aufgebaut. Der ein Erfolg war. Doch zum Abschluss des Monats muss es ja wieder in den Keller gehen. Freitag früh. Fieber, keine Stimme, Schnupfen, Husten eben das volle Programm. Was für ein Monat. Einiges war schön. Aber auf einiges hätte ich verzichtet. Jetzt liege ich mit Strickzeug und Streamingdienst im Bett und hoffe das ich hier morgen endlich raus komme.

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      3. Dezember 2019 at 8:58

      Sanni, das ist aber echt eine stressige und emotionale Berg- und Talfahrt. Aber am Ende sind auch ganz schön viele super Sachen passiert. Toll! :)

  • Reply
    Brigitte
    1. Dezember 2019 at 20:18

    Vielen Dank für die Erinnerung.
    Das letzte Mal war ich vor ca. 4 oder 5 Jahren beim Hautarzt.
    Habe es schon notiert.

  • Reply
    Ani Lorak
    1. Dezember 2019 at 22:23

    Das ist wohl wahr mit der Sonne. Wobei ich bin ein dunkler Typ bin, aber ich nutze mindestens LSF 30. Gab es in meiner Kindheit, Jahrgang 1972, nicht. Max 6 – 8 erinnere ich. Sonnenöl habe ich nie genutzt, mag das nicht. Ich werde dunkel, bin nie richtig blass. Die Sonne ist stärker, agressiver. Im kroatischen sagt man auch, sie beisst. Gut, dass nichts war / ist.
    Unsere Kinder 15 und 12 wollen bis Heiligabend auf Fleisch verzichten, aus Gesundheitsgründen…
    Eine Frage habe ich… Du hattest eine kleine Kamera in Wien (?) mit und warst begeistert. Welches wage das? Hätte gerne eine mit Weitwinkel für Schnappschüsse, aber will mich nicht gross einfuchsen.

  • Reply
    Annika
    2. Dezember 2019 at 15:00

    Danke für die Einblicke und die Inspiration. Bei Turnover gleich mal reingehört – super! Da ich Ärztin bin unterstütze ich natürlich Deinen Aufruf zum regelmäßigen Hautkrebsscreening! Und leider bin ich auch noch Generation Tiroler Nussöl. Verrückt, in meiner Kindheit/Jugend war LS 20 das höchste der Gefühle. Heute kommt man mit LS 50 kaum aus. Ich wünsche Die einen wunderbaren Dezember! ❤️

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      3. Dezember 2019 at 9:02

      Hi Annika, freut mich, dass Turnover gleich auf deiner Playlist gelandet ist. :)

      LSF 20? Dann warst du ja zumindest schon gut. Ich kann mich in meiner Kindheit nur an 2 bis maximal 8 erinnern. War halt damals so. :/

      Ich wünsche dir auch einen schönen Dezember! Danke dir…

  • Reply
    Christine Wagner
    2. Dezember 2019 at 19:21

    Hallo Nic,
    Hier auch Team ja kein Sonnenschutz in der Jugend. Da war Faktor 6 schon hoch. 😣 und jetzt hat meine Tagescreme im Winter LSF15.
    Das Screening hab ich mir auch fest vorgenommen.
    Und ich habe zum Schluss bei Big Bang ein paar Tränchen verdrückt. Da stehe ich zu.
    LG Christine

  • Reply
    Kirsten Landmann
    2. Dezember 2019 at 21:00

    Liebe Nic, das ist echt irre. Mir ist gerade genau das gleiche passiert, nur mit einem echten Schocker vorneweg: schwarzer Hautkrebs, malignes Melanom. Eine Woche lag ich in der Uniklinik, dann noch mal 14 Tage warten, bis endlich klar war : es hat noch nichts gestreut. Und ja, ich war immer regelmäßig beim Screening, das Ding hat sich in weniger als einem Jahr aus einem „normalen“ Muttermal entwickelt. Meine Kindheitssommer sahen genauso aus wie Deine, Delial Faktor 8 für uns Kinder und für die Mama Tiroler Nussöl. Ich muss jetzt alle drei Monate zum Screening und bin froh, dass ich jetzt unter so strenger Überwachung bin, dass ich so einen Horror hoffentlich nicht noch mal erleben muss. Wie schön, dass bei Dir nix war, aber bleib dran! Grüße, Kiki

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      3. Dezember 2019 at 9:05

      Oh Mann, Kirsten! :o Das ist echt schlimm. Wie gut, dass das Mistding nicht gestreut hat. Alles lebe für dich und erhol dich gut von dem Schreck!

      Ja wirklich. Man kann gar nicht oft genug betonen, wie wichtig ein regelmäßiges Hautkrebsscreening ist und auch, dass man sich und seinen Partner ganz genau beobachtet.

  • Reply
    diealex
    3. Dezember 2019 at 13:43

    Hallo Nic,
    welches vegane Hack ist das denn? Ich suche da auch noch :-)
    Viele Grüße, die Alex

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      3. Dezember 2019 at 17:47

      Hi Alex, es war das von Rügenwalder.

      • Reply
        diealex
        4. Dezember 2019 at 11:53

        Danke für die schnelle Antwort! Ist ja super, das wollte ich eh heute holen :-) Jetzt freue ich mich um so mehr auf’S Kosten!

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