FAMILYLIFE MY 2 CENTS

DIE DINGE im Oktober… der Gewinner meines persönlichen 2020er Monats-Limbos

DIE DINGE im Oktober 2020 - persönlicher Monatsrückblick | Corona Tagebuch | luziapimpinella.comMeine Review kommt zwei Tage zu spät, aber was soll’s? Der Oktober war mit Sicherheit der gruseligste Monate ever…. und das liegt in diesem Jahr wirklich nicht an Halloween. Obwohl mein Geburtstagsmonat sonst immer mein Liebling ist, ist dieser leider der Gewinner meines persönlichen 2020er Monats-Limbos geworden. Da war ziemlich viel Luft nach oben. Von meinem Tiefpunkt an meinem Geburtstag hatte ich euch ja bereits erzählt. deswegen erwähne ich meinen 50sten hier auch nicht weiter. Und auch wenn ich glaube, tiefer geht’s immer noch, schöpfe ich jetzt einfach mal ganz optimistisch die Hoffnung, dass der November des nun ganz gute Chancen hat, für uns besser zu werden. Und das trotz aller aktuellen Widrigkeiten.

Bevor ich jetzt mit meinem persönlichen DIE DINGE Monatsrückblick anfange, möchte ich noch etwas sagen… Für den November wünsche ich euch und auch uns, dass wir fröhliche, glückliche Momente finden. So viele wie möglich! Und dass es uns gelingt, dann das gute Gefühl ein bisschen zu bunkern. Dass wir Dinge finden, die uns Spaß machen und Ausgleich bieten, zu allem, was im Moment nicht geht und was wir vermissen. Haltet die Ohren steif!

DIE DINGE im Oktober 2020 - persönlicher Monatsrückblick | Corona Tagebuch | luziapimpinella.comDIE DINGE im Oktober… der Gewinner meines persönlichen 2020er Monats-Limbos. Da war viel Luft nach oben…

Der HERBSTNESTBAU UPDATE – Unsere Werkeleien im Haus sind im Oktober in eine neue Runde gegangen. Ihr wisst ja… winter is coming! ;) Und wenn man schon wenig unternehmen kann, wollen wir es wenigstens zu Hause muckelig haben. Ralativ spontan sind wir gegen unser Badezimmerfliesen-Problem angegangen. Auf denen sah man nämlich jede Fluse, was mich schon seit vielen Jahren nervte. Das sind wir jetzt angegangen und haben einfach einen neuen Boden darüber gelegt. Wie das gemacht und was wir benutzt haben, erzähle ich euch gerne mal in einem Blogpost. In meinen Instagram Stories kamen auf jeden Fall ganz viele interessierte Fragen. Drei Wochen nach der Verlegung des dunklen Bodens kann ich zumindest schon mal sagen, dass man NICHTS darauf sieht. Das Staubsaugen hat sich von täglichem Saugen auf einmal die Woche reduziert. Und selbst dann mache ich es nur, weil ich denke, es wäre ja mal fällig…. Krümel und Haare sind selbst dann noch so gut wie unsichtbar. So wollte ich das! Haha. Deswegen haben wir jetzt beschlossen alle Fliesen im Haus ebenso zu bearbeiten. Inklusive der gefliesten Treppe. Das wird dann aber eine größere Sache, die vermutlich noch bis Ende des Jahres dauert.

Außerdem hat unser Sofa endlich seinen Wechselbezug übergestülpt bekommen. Auf den Foto könnt ihr ihn schon im Hintergrund leuchten sehen. Neue Wanddeko habe ich auch aufgehängt. Die Farben machen mir gerade beim Anblick wirklich gute Laune! Und auch das zeige ich euch gern nochmal genauer in einem Interior Blogpost über das Makeover unserer Wohnzimmer Sofaecke. Allerdings fehlt noch ein bisschen Farbe an der einen Wand… die kommt jetzt im November noch.

Die WOHNDOSE – war im Oktober nur noch einmal auf Tour. Überraschung…. es war ein weiteres Wochenende auf Fehmarn, an dem Stephan dann endlich seine ersten paar Hundert Meter auf dem Kite Surfbord geschafft hat. Das war toll und es waren die unbeschwertesten Tage im Oktober! Insgeheim hatten wir ja gehofft, dass wir in den Herbstferien nochmal eine kleine Reise damit machen würden, nachdem wir ja mehrere Urlaube coronabedingt absagen mussten. Doch die zwei Wochen die waren hier bei uns so ziemlich verregnet und ungemütlich. Und bei den Wetterkapriolen hatten wir zu dritt dann doch keine Lust, so sehr wir auch unsere Dose lieben. Die Herbstferien sind daher auch sonst nicht weiter erwähnenswert. Sie waren gefühlt nicht existent. Zumal Luzie auch bereits für ihre Vor-Abi Klausuren lernt, die im November geschrieben werden.

Am letzten Wochenende haben wir nun angefangen, die Wohndose winterfest zu machen. Ein bisschen wehmütig natürlich, denn sie hat in den letzten Monaten auch ein Stück „Reisefreiheit“ und Sicherheit für uns bedeutet. Am Freitag bringen wir sie dann in ihr Winterquartier, wo sie trocken und sicher stehen wird. Und wir freuen uns jetzt schon darauf, wenn wir den ersten Wohnwagen-Trip im nächsten Frühling machen können.

Die HALLOWEEN PARTY – die wir in diesem Jahr eigentlich bei uns zu Hause und mal nicht bei meiner Freundin Sonni, der Queen of Halloween feiern wollten, fand natürlich nicht statt. Aber auf ein bisschen Halloween-Deko, wie man auf dem Foto sehen kann, und Gruselfilme konnten wir dann doch nicht verzichten.

Die IMPFUNG – Während alle Welt, auch ich, auf einen wirksamen Corona-Impfstoff wartet, habe ich mich schon mal impfen lassen. Natürlich nur gegen Grippe leider. Aber auch das ist mir wichtig geworden, nachdem ich früherer schon mal mehrere Jahre nacheinander an der alljährlichen Grippe erkrank bin. Nicht ein normaler grippaler Infekt, sondern wirklich ernster. Jedes Mal war ich locker 6 Wochen außer gefecht, bis ich wieder uneingeschränkt fit war. Und wenn ich wenigstens das im Moment vermeiden kann, dann tue ich das natürlich. Habt ihr euch schon gegen die Grippe impfen lassen?

Das CORONAVIRUS – das ja immer noch von viel zu vielen Menschen geleugnet wird, war ja schon lägst vor Monaten in unserem Freundeskreis angekommen. Jetzt im Oktober aber auch in unserer Familie. Meine „kleine“ Schwester hat sich infiziert und auch ihr Lebensgefährte. Und sie ist leider ein Beispiel dafür, dass man eine Covid-19 Erkrankung auch als junger Mensch {sie ist 20 Jahre jünger als ich!} nicht unbedingt so nebenbei mit einer Arschbacke absitzt. Sie ist jetzt 14 Tage lang krank wie nie, hatte zum Teil extreme Glieder- und Muskelschmerzen, den schlimmsten Husten und ihr Geruchs- und Geschmackssinn sind komplett weg. Seit zwei Tagen fühlt sie endlich sich auf dem aufsteigenden Ast und die Symptome klingen sehr langsam ab. Aber schmecken und riechen kann sie nach wie vor nicht. Wann und ob überhaupt diese Sinne wiederkommen, kann im Moment keiner sagen. Wir hoffen sehr, dass sie und auch ihr Freund diese Erkrankung überstehen, ohne dass irgendwelche Schäden nachbleiben.

Die BOWL TO GO – Nicht nur meine „kleine“ Schwester ist gerade von der Situation gebeutelt. Auch meine „große kleine“ Schwester {16 Jahre jünger als ich} und mein Schwager haben gerade mit der Coronakrise zu kämpfen. Mitte des November sollte ihr MA’LOA Hawaiian Poké Restaurant in Bonns neuem Urban Soul Komplex den Betrieb eröffnen. Allen Widrigkeiten zum Trotz werden sie das nun auch… können aber natürlich jetzt keine Gäste empfangen, sondern nur Poké Bowls to go anbieten. Immerhin. Natürlich haben sie große Sorgen. Denn die Miete läuft bereits und auch die Angestellten müssen bezahlt werden, egal wie schwierig es ist, aktuell in der Gastronomie Geld zu verdienen. Ich bewundere die beiden für ihr Durchhaltevermögen und ihren Optimismus, gerade jetzt in der frustrierenden und auch beängstigenden Endphase. Denn als die dieses Projekt beschlossen haben, war natürlich von Corona noch nichts in Sicht. Und nun ist es wirklich der ungünstigste Zeitpunkt, ein Restaurant zu eröffnen.

Falls ihr also in Bonn lebt und gern Poké Bowls esst, schaut doch mal vorbei, sobald das MA’LOA im Urban Soul eröffnet. Ihr könnt ein bisschen Soulfood mit nach Hause nehmen und jedes Essen to go hilft einem*einer Gastronom*in in dieser schwierigen Zeit. Und ja, ich mache hier ganz einfach mal WERBUNG für meine Familie. ;)

Das FEST – ist ja jetzt schon in aller Munde. Nicht nur, dass in Blogger- und Instagramhausen die ersten weihnachtlichen Ideen aufploppen. Weihnachten wird ja aktuell auch gern als Argumentation hergenommen, wenn über die aktuellen Beschränkungen diskutiert wird, die seit heute in Kraft sind. „Damit wir alle Weihnachten feiern können!“ liest und hört man. Und auch wenn ich allen {inklusive uns selbst} natürlich ein Weihnnachtsfest im Kreise der Lieben wünsche, regt mich diese Art der Argumentation auf. Denn in meinen Augen hat schon ein bisschen etwas von Hedonismus, wenn das der von vielen Menschen und Politikern kommunizierte Grund ist, warum wir uns bitte alle einschränken und zurück halten sollten. Zum einen, weil es genug Menschen in diesem Land gibt, die Weihnachten überhaupt nicht feiern. Aber das ist noch so eine Sache für sich, die mir daran aufstößt.

Zum anderen frage ich mich, wieso man nicht klar sagen kann, warum wir verzichten und uns einschränken sollten? Wie wäre es statt „Weihnachten“ als Begründung mal mit der Tatsache, dass es sinnvoll ist, damit nicht unnötig mehr Menschen sterben?  Damit unsere Intensivstationen bis zum Ende des Jahres nicht vor der Situation stehen ganz unchristlich nach dem Triage-Prinzip zu entscheiden, bei wem sich der Einsatz um ein Menschenleben lohnt oder bei wem vielleicht nicht so sehr? Mal ganz abgesehen davon, dass die Krankenhäuser jetzt schon an ihre Grenzen stoßen, weil einfach zu wenig Pflegepersonal vorhanden ist. Wäre es nicht angemessener zu sagen, dass wir verhindern wollen, dass viele weitere Menschen bis zum 24. Dezember vielleicht tot sind? Und nicht weil uns unser Weihnachtsfest, wie gewohnt, wichtig ist…? Nur so ein Gedanke. Und falls jemandem  jetzt schon wieder das Wort „Panikmache“ auf den Lippen liegt… bitte verschont mich.

Die FAMILIENSERIE DES MONATS – war für uns „Atypical“ auf Netflix. Wo wir schon bei Familiengeschichten sind. Sie Serie ist nicht wirklich neu, aber vielleicht kennt ihr sie noch nicht. Uns Dreien hat sie etliche gemeinsame Abende auf dem Sofa beim gemeinsamen netflixen beschert.In der Coming-of-Age Story geht es um das Leben des autistischen 18-jährigen Sam, der wie jeder andere junge Mann in dem Alter, mit dem Erwachsenwerden kämpft. Ein Struggle, der aber aufgrund seiner Veranlagung natürlich ein wenig anders ist. Während er sich nach nach nach seine Unabhängigkeit erarbeitet, begeben sich auch alle anderen Familienmitglieder auf den Weg der, teils unfreiwilligen und auch mal schmerzvollen, Selbstfindung und Neuordnung. Für mich ist Atypical eine Comedy-Serie mit einer großen Portion Herz. Genau das richtige für einen trüben November, falls ihr sie noch nicht kennt.

Angefangen haben wir auch mit der neuen netflix’schen Drama-Miniserie „The Queens Gambit“ {Damengambit}. Trotz eigentlich der spannenden Story um ein genial Schach spielendes Waisenmädchen und der ansprechenden Optik zog sich schon die erste Folge ein bisschen wie Kaugummi. Leider. Luzie {die meiner Meinung nach bei einem Studium der Film- & Medienwissenschaften nach dem Abi sehr gut aufgehoben wäre} hatte da diverse Vorschläge, wie man das Ganze hätte weniger ermüdend angehend können. Ich amüsiere mich immer, was für eine passionierte Cineastin sie ist und wie oft sie beim gemeinsamen Movie Nights die Filmsequenzen analysiert, Referenzen zu anderen Filmen erkennt und Symbolik von Szenen deutet. Vielleicht bringt sie irgendwann ja mal einen Regie-Oscar nach Hause…. aber hey… no pressure! Haha.

Die GOOD NEWS – werden gefühlt immer schwieriger zu finden. Aber ein paar sind mir im doch Oktober begegnet und meiner Seele herzlich willkommen gewesen. In Hamburg wird der Jungfernstieg in Zukunft für Autos gesperrt und zur Fußgängerzone. Das war lange überfällig. Bleibt die Hoffnung, dass sich dieser bundesweite Trend fortsetzt und immer mehr Innenstädte  autofrei und grüner werden. Die Initiative „Redezeit für Dich“ @virtualsupporttalks bietet kostenlos die Möglichkeit, seine Sorgen, Ängste, Unsicherheiten, Selbstzweifel, Einsamkeit und auch Wut mit professionellen Coaches zu bereden. Es geht bei diesem ehrenamtlichen Projekt um ein einmaliges ZUHÖREN und nicht um Coaching im klassischen Sinn.  Aber auch das kann vielen Menschen mit Redebedarf in diesen Krisenzeiten sicherlich schon helfen. Ein weiterer psychologischer Hilfsdienst: Talk2us, das ist ein Netzwerk junger Psycholog*innen, die Menschen in Gesundheitsberufen ehrenamtlich unterstützen. Die Initiative bietet aktuell besonders belastetem medizinisch-pflegerischem Personal in einer Telefon-Hotline kostenlose psychologische Beratungsgespräche an.

Eine Zählung hat ergeben, dass sich Kenyas Elefanten-Population in den letzten 20 Jahren aufgrund von erfolgreichen Tierschutzmaßnahmen verdoppelt hat. In den Wörthersee ist, dank eines Naturschutzprogramms, die große Teichmuschel zurückgekehrt. Die galt bereits als ausgestorben. Chiles Bevölkerung stimmt mit überwältigender Mehrheit für eine Verfassungsänderung, um sich von den Altlasten der Pinochet-Diktatur zu befreien, und feiert die Demokratie.

Mehrere Studien belegen, dass grüne Techniken nicht nur bezahlbar, sondern auch ökonomisch die klügere Wahl sind. Wäre also nur noch zu wünschen, dass profitorientierte {oder sollte ich geldgeile} Unternehmen und ihre Lobbyisten, endlich erkennen, dass sie keine Zukunft haben. Dass das die Umstellung auf grüne Technologien, umweltfreundliche Produkte und klimaneutrale Herstellungs- und Energiekreisläufe, nicht nur für die Erde und das Klima besser sind. Sondern schon bald auch für ihren Umsatz. Dänemark ratifiziert als erstes europäische Land {und der ganzen Welt} ein Klimagesetz, nachdem seine Regierungen per Gesetz für das Verfehlen von Klimazielen zur Verantwortung gezogen werden kann. Inklusive Absicherungen gegen verschiedene Szenarien, unter denen das Gesetz später ausgehebelt werden könnte. Wir alle wissen ja, wie gern Politiker versprechen machen, die sie dann hinterher nicht einhalten. Davon können sich die die Regierungen dieser Welt jetzt bitte mal schnell eine Scheibe abschneiden. Es braucht Taten, kein Blabla.

 

Ihr Lieben, das war es mal wieder von mir. Was waren EURE DINGE im Oktober?

Für den November wünsche ich euch und auch uns, dass wir auch fröhliche, glückliche Momente finden. So viele wie möglich. Ubnd dass es uns gelingt, das Gefühl ein bisschen zu bunkern. Das wir Dinge finden, die uns Spaß machen und Ausgleich bieten, zu allem, was im Moment nicht geht.

Und hoffen wir einfach mal auf ein paar gute News für die ganze Welt morgen. 2020 hat einiges gutzumachen…

luzia pimpinella Gruss Macht's hübsch!

You Might Also Like

14 Comments

  • Reply
    Mella
    2. November 2020 at 19:37

    Ich wünsche deiner Familie ganz ganz viel Kraft für diese Zeit. Hoffe deiner kleinen Schwester geht es wirklich bald besser. Bei Geruchs- und Geschmackssinn kann ich nur von zwei Freundinnen berichten, bei denen dieser auch coronabedingt „weg war“ aber nicht wieder gekommen ist. Daumen drücken, dass es bei deiner Schwester auch so ist! Und ich geb den Essenstipp mal an Freunde in Bonn weiter :).
    Danke auch für die positiven News in deinem Beitrag ❤️

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      6. November 2020 at 9:26

      Liebe Mella, danke dir. Nach ein paar sehr langen Wochen ist meine kleine Schwester nun auf dem Weg der Besserung.

      Der Geruchs- und Geschmackssinn ist bei deinen Freundinnen NICHT wiedergekommen? Das macht ja keine Hoffnung… :( Naja mal gucken. Wir hoffen natürlich.

      • Reply
        Nadine
        6. November 2020 at 23:07

        Ich glaub, da hat sich ein Nicht eingeschlichen, was da nicht hingehört! Eigentlich hört sich der ganze Text so an, dass er Mut machen soll. Meine Kollegin hatte vermutlich direkt am Anfang des ersten Lockdowns Corona, und der Geschmacks- und Geruchsinn ist wiedergekommen, hat aber fast drei oder vier Monate gedauert…

        • Reply
          Nic {luzia pimpinella}
          7. November 2020 at 14:27

          Hallo Nadine,
          ja, das hoffe ich natürlich, dass sich da ein NICHT vesehentlich eingeschlichen hat. Die Info zum Verlauf deiner Kollegin hört sich ja gut an. Danke.

  • Reply
    Susanne Boll
    2. November 2020 at 19:47

    Vielen Dank, dass Du es schaffst, auch Good News zu verbreiten. Ich möchte gerne weitere ergänzen – passend zu der von Dir vorgestellten Initiative „Redezeit für Dich“. Es gibt speziell für Personal im Gesundheitssektor eine ähnliche, ebenfalls ehrenamtliche Initiative: Talk2us, das ist ein Netzwerk junger Psycholog:innen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Menschen in Gesundheitsberufen durch ihre psychologischen Kompetenzen ehrenamtlich zu unterstützen. Die Initiative bietet medizinisch-pflegerischem Personal kostenlose psychologische Beratungsgespräche an. Denn die sind im Moment überdurchschnittlich belastet. Über 100 Freiwillige, darunter Psychologiestudierende, fertige Psycholog:innen, Psychotherapeut:innen und Expert:innen der Krisenintervention, haben an Schulungen teilgenommen und unterstützen das Projekt auf die verschiedensten Arten. Die Telefon-Hotline ist sieben Tage pro Woche besetzt. Talk2Us ist erreichbar über https://www.talk-2-us.de/. Vielleicht ist das ja für die ein oder andere bzw. den ein oder anderen aus dem Gesundheitswesen hilfreich.

    Liebe Grüße, Susanne

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      6. November 2020 at 9:28

      Liebe Susanne, das mit den Good News gestaltet sich zunehmend schwerer, muss ich zugeben. Aber sie sind so wichtig, damit man nicht völlig durchdreht. Nicht wahr?

      Danke dir für deinen Hinweis. ich werde ihn in den Blogtext gerne mit aufnehmen.

  • Reply
    Andrea
    2. November 2020 at 19:58

    Liebe Nic, wie immer habe ich deinen Post sehr gerne gelesen und er berührt mich. Ich wünsche dir, dass du viel Kraft und positive Energie im Monat November haben wirst.
    Ein kleiner Tipp für dich, auch in Hamburg hat in der letzten Woche ein neues Poké Bowl Restaurant in der Schanze eröffnet. Das Lawaii Poké Bwol ist in der Lindenallee und du kannst dort entweder liefern lassen oder to go bestellen. Vielleicht hast du Lust es einmal auszuprobieren;-)
    Einen schönen Tag und einen Gruß Andrea

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      6. November 2020 at 9:35

      Das wünsche ich uns allen, Andrea. ♥️ Danke.

      Da ich nicht direkt in Hamburg wohne, sondern im Speckgürtel außerhalb, ist das mit den tollen Lieferservices der Hamburger Restaurants leider so eine Sache. Wir können da nicht bestellen, was extrem schade ist, denn die Auswahl wäre so groß und wir würden das fleißig nutzen, wenn wir in der City leben würden. :/

  • Reply
    ANI LORAK
    2. November 2020 at 20:42

    Danke für den Einblick. Bislang kenne ich noch niemandem, der an Cirona erkrankt ist, aber immer mehr Menschen, due in Quarantäne müssen. Ich finde es ist selbstverständlich und die Pflicht eine starke Belastung von Krankenhäusern zu verhindern und auch, dass die Ärzte und Pflegeperdonal Entscheidungen treffen müssen, die niemand treffen will.
    Mir persönlich geht es gut mit Haus, sicherem Arbeitsplatz. Ich kann auch das Gerede mit Freiheitbeschränkungen nicht mehr. Familie in Paris erlebt anderes und doch ist das alles doch keine Einschränkung der Freiheit. Ja, es macht Angst und verunsichert und macht traurig, aber nochmal keine Freiheitsberaubung. Wenn ich Citona leugne, stehe ich hinten bei einer Behandlung. Ich wünschte mir mehr Zusammrnhalt und Verständnis und ja auch Jammern und Unmit äußern darf sein, aber es sind doch mit Abstand kleine Einschränkungen, die meine Kinder mit 11 und 15 verstehen, due sich nicht über Masken beklagen, die traurig sind, dass Geburtstage nicht stattfinden. Was man auch darf. Ich versuche lokal zu unterstützen, Essen abzuholen, denn ich bin überzeugt, es gibt such ein danach. Ich wünsche Deiner Schwester eine vollständige Genesung und Bonn will besucht werden, das Museum der deutschen Geschichte ist wirklich toll und dann weiß ich, wo wir Essen gehen.

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      6. November 2020 at 9:39

      Ja, das Gerede um Freiheitsbeschränkungen k*tzt mich auch dermaßen an. Freiheit kommt eben auch mit Verantwortung. Aber das scheint ja auf freiwilliger Basis oft nicht zu funktionieren leider.

      Danke dir für deinen Kommentar. Hoffen wir, dass wir diesen ganzen Spuk in ein paar Monaten gemeinsam überstanden haben.

  • Reply
    Anne
    4. November 2020 at 8:45

    Liebe Nic, ich mag Deine Klarheit. Deine Bilder. Deine Art, das Leben zu betrachten. Der November ist ein hervorragender Monat, um zu Hause zu bleiben und bei schönem Kerzenlicht Kraft zu tanken. Das wünsche ich Dir und uns allen.

  • Reply
    Claudia
    4. November 2020 at 17:16

    Hallo Nic,
    ich möchte gern was zu „Weihnachten“ sagen. Auch wenn ich weiß, dass es so gemeint ist, wie du es – zu recht – kritisierst, höre ich da immer, damit wir ALLE Weihnachten feiern können, im Sinne von, damit Weihnachten noch alle da sind, die wir lieben, auch wenn wir sie vielleicht trotzdem nicht sehen können. Und für mich ist es dann auch immer an alle gerichtet, also auch wenn jemand mit Weihnachten an sich nichts anfangen kann, bleibt dieser Moment des innehaltens und Krafttankens.
    In diesem Sinne wünsche ich dir und deiner Familie viel Kraft zum Durchhalten.

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      5. November 2020 at 10:10

      Hallo Claudia,
      bestimmt ist es so gemeint.Es hört sich allerdings oft nicht so an. Und diese Begründung hat für mich halt einen so oder so faden Beigeschmack. Denn letztendlich schließt sie Menschen muslimischen oder jüdischen Glaubens und auch andere aus. Ich finde die Art der Kommunikation in dieser Zeit einfach unglücklich und finde, eine klare Sprache, die alle Menschen einschließt wäre grundsätzlich angebrachter.

      Ich wünsche dir und deinen Lieben auch viel Kraft zum Durchhalten. Bleibt gesund!

    Leave a Reply