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DIE DINGE im September… von Mut und Verletzlichkeit, Hausbooten, Yoga im Bett & Danke-Nachrichten die mein Bloggerherz erfreuen

DIE DINGE im September... mein persönlicher Monatsrückblick | Monatskolumne - Was mich im September begeistert, beschäftigt, inspiriert und auch mal aufgeregt hat | luziapimpinella.vomWährend ich das hier tippe, sitze ich im Bett herum. Seit Tagen schon. Mit einem Kopp wie ein Legehuhn, wie meine Mutter immer so schön sagt. Synonym für schlimme Kopfschmerzen. Die kriege ich gerade nur mit Medis weg und selbst die helfen dieser Tage oft nur wenig. Wenn mich ein grippaler Infekt erwischt, dann immer schön fies. Ich kenne das schon. Das gehört auch schon mal zu meinen persönlichen Dingen im September. Hashtag #dingedieichimlebennichtbrauche.

Deswegen bin ich auch eigentlich einen Tag zu spät mit meinem Monatsrückblick DIE DINGE. Eine kleine Übersicht über  Dinge, die mit im letzten Monat beschäftigt, inspiriert, berührt, interessiert, amüsiert, und auch mal aufgeregt und genervt haben. Eine bunte Tüte Dinge eben, die hier sonst nirgendwo im Blog einen Platz hätten, wenn nicht diesen. Ich habe keine Ahnung, wie viele ich heute in meinem denklahmen Grippekopp zusammenbekomme, wahrscheinlich nicht so viele… 

DIE DINGE im September… von Mut und Verletzlichkeit, Hausbooten, Yoga im Bett & Danke-Nachrichten die mein Bloggerherz freuen

Das DANKESCHÖN – Im September erreichte mich in den Story DMs auf Instagram eine ganz überraschende und ungewöhnliche Nachricht. „Hello Luzia!!! Just found your blog post on Pinterest about “do and don’ts in NYC” which I know is a little bit older but very descriptive and helpful! I’m going to NY for the first time with my family next week, and wanted to tell you that your blog post is the best I’ve found !!! 💕“ Wow, der Blogpost ist ist doch nicht einmal in Englisch, sondern nur in Deutsch, dachte ich. Aber Julie Dangond @julie.dangond hat ihn trotzdem gelesen und sich die Zeit genommen mir zu schreiben. Solche Momente sind mit als Bloggerin die schönsten. Wenn ich Feedback bekomme, dass eine Inspiration oder ein Tipp irgendwo angekommen ist und etwas bewirkt hat. Dieses Mal sogar in Ottawa in Kanada. Wie wunderbar!!! #mademyday!

Julie hat sich nach ihrem ersten New York Trip dann nochmal gemeldet… „Hi Nic! We’re back home 😃 we had an amazing trip! My kids loved the big apple, definitively NY is a magical city! Thanks for your blog, was a key in our trip. ☺️“ Nach so einer Nachricht bekomme ich für eine Weile das Lächeln nicht aus dem Gesicht. Ein Lächeln zaubern übrigens auch Julies Fotos, die sie in ihrem Instagram Account teilt. Und wie so oft frage ich mich, warum manch toller Insta-Feed eigentlich so wenige Follower hat. Es lohnt sich, ihr zu folgen… HIER.

Das EI – Hat sich mein Mann gelegt. Nachdem ich wegen meines fiesen Infekts nicht in der Lage war, die bereits herum liegenden Zwetschen zu verbacken, hat er es kurzerhand selbst gemacht. Obwohl er seine Lieblingspflaumentarte ja sonst immer von seiner Lieblingsfrau gebacken bekommt. Moi! Nun hat er sich dermaßen gut angestellt und sein Zwetschenkuchen ist so super lecker geworden, dass er ihn in Zukunft vielleicht selber backen muss. Haha. Das ist in der Vergangenheit schon mit anderen Dingen passiert…. Chili Con Carne, Spaghetti al Arrabiata, Cole Slaw… habe ich seit Jahren nicht mehr gemacht. Er schon. ;)

Nachdem ich das Rezept {mal wieder, denn es ist ja schon so alt} in auf meinem Instagram und in den Stories gepostet habe, wurde es im September x Mal nachgebacken. Das freut mich total. Besonders wenn ich im Insta-Post mit eurer neusten Lieblingszwetschentarte getaggt werde. DANKE dafür.

Die INSPIRATION – Mir kam in der letzten Zeit öfter mal der Name Brené Brown in Social Media unter. Ich kannte sie zuvor nicht. Brené Brown ist Professorin der Sozialwissenschaften und erforscht das menschlichen Verhalten und Gefühle wie Scham, Verletzlichkeit, Angst, Empathie, Mut, Liebe & Selbstwertgefühl. Und sie friemelt psychologisch auseinander, warum das eine nicht ohne das andere existieren kann und sagt {ZITAT} „Verletzlichkeit ist der Schlüssel zu all unseren Gefühlen, den dunklen sowie den hellen.“

Diesen Monat bin ich endlich mal dazu gekommen, mir ihren TED Talk The Power of Vulnerability {Die Macht der Verletzlichkeit} anzusehen und war sehr inspiriert, von dem was diese Frau zu sagen hat. Kein Wunder, dass das Video mittlerweile von 32 Millionen Menschen gesehen wurde. Ich wünschte mit, noch viel mehr Leute würden es sich angucken und daraus lernen. Deswegen empfehle ich es heute, wenn ihr es noch nicht kennt.

Desweiteren möchte ich euch danach auch noch ihren Vortrag auf Netflix ans Herz legen: Brené Brown – The Call To Courage. Den habe ich diese Woche zusammen mit Luzie zusammen geschaut, während wie beide hier ja krank herum hingen. Wir haben dann und wann ein bisschen Pippi in den Augen gehabt, weil das Gesagte so wahr war. Auch darin spricht Brené Brown über all die unangenehmen Gefühle, die wir am liebsten gar nicht haben wollen… Verletzlichkeit, Scham und Angst. Und erklärt, warum jedoch ohne sie ein „wholehearted living“, ein Leben aus ganzem Herzen, gar nicht möglich ist. Sie plädiert dafür, Courage über Komfort zu stellen, selbst, wenn man keine Kontrolle hat, was am Ende dabei heraus kommt. Genau das habe ich übrigens in diesem Monat mit diesem Blogpost getan.

Die KLIMA-DEMO – Die war nämlich auch so ein Ding im meinem*unserem September. Die seltsamen Reaktionen auf  unsere Teilnahme habe ich eben auch in eben jenem Blogpost verarbeitet. Da geht es eben auch ganz viel um Scham und ums beschämt werden in Social Media.

Das MORGENRITUAL – Ich bin ja kein Morgenmensch. Aufstehen fällt mir unendlich schwer. Ich muss mindestens dreimal den „Snooze“ auf dem Wecker drücken. Und selbst, wenn ich dann wach bin, scheint das eigentlich nur oberflächlich so. Nur weil ich die Augen offen habe, funktioniere ich noch lange nicht. Schon gar nicht vor dem ersten Kaffee.

Im September habe ich – die ich eigentlich nie Yoga mache – mit einer kleinen 5 Minuten Yoga Morgenroutine für Schlafmützen wie mich angefangen. Stretching im Bett, um ein bisschen besser in die Gänge zu kommen und den Tag positiv zu starten. Im Bett! Perfekt für mich! ;) Tatsächlich sind die 5 Minuten eine sehr gut investierte Zeit für einen etwas besseren Start in meinen Tag. Danke an Mady Morrison! Bei der saften Stimme könnte ich glatt noch auf den Geschmack für mehr Yoga kommen.

Der TSCHECHIEN-TRIP – Travel off the beaten path. So könnte man unsere kleine Reise Anfang September nennen. Wir waren zuvor weder je in Tschechien, noch auf einem Hausboot unterwegs gewesen. Es war richtig toll. Einen ersten Blogpost mit einem kleinen City Guide für České Budějovice habe ich ja bereits veröffentlicht. Aus euren Kommentaren in den Insta-Stories während der Reise, weiß ich, dass Viele schon auf meinen Reisebericht mit Infos zu dem Hausboot warten. Ich muss euch leider noch ein bisschen um Geduld bitten. Denn aktuell ist die Website der Hausboot-Vermietung nur in Tschechischer Sprache und ich gehe davon aus, dass die meisten meiner Leser*innen leider nicht tschechisch sprechen. Das wird sich hoffentlich bald ändern und zumindest eine englische, hoffentlich sogar eine deutsche Übersetzung vorliegen. Sobald es soweit ist, erzähle ich euch auch von dem Hausboot-Trip. Versprochen.

 

Natürlich gab es im September etliche Dinge, die mich aufgeregt haben. Ich brauche ja nur meine Nachrichten-App aufmachen oder Tagesschau gucken, da springen einen die Aufreger förmlich an. Mache Regierungen gleichen einem Irrenhaus, erwachsene Menschen haben nichts besseres zu tun, als eine 16-Jährige zu haten, Regenwälder brennen immer noch etc. Ich bin zu müde, um mich zu echauffieren. Ich werfe stattdessen jetzt gleich mal eine Kopfschmerztablette ein, lege mich wieder hin und danke allen, die es bis hierher geschafft haben. Ich hoffe, ihr habt vielleicht eine positive Inspiration mitgenommen.

luzia pimpinella Gruss Macht's hübsch!

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6 Comments

  • Reply
    Sigrid
    1. Oktober 2019 at 18:39

    Danke Nic, für den Tipp vom Ted-talk! So wahr, so gut! Dir gute Besserung und uns allen mehr Mut zur Verletzlichkeit.

  • Reply
    Anette Eisert-Kettlitz
    1. Oktober 2019 at 20:55

    Wie immer.. toll geschrieben… gute Besserung… und liebe Grüße Anette

  • Reply
    morgaine
    2. Oktober 2019 at 5:16

    Einfach klasse! Dein blog bringt mich oft zum innehalten, manches überfliege ich nur aber vieles sitzt und trifft es auf den Punkt! Danke dafür *knubbldrück*

  • Reply
    Katrin Eckert
    2. Oktober 2019 at 8:08

    Ganz viel gute Besserung wünsche ich Dir. Ich sag Dir gleich, Mady Morrison macht süchtig. Ihre Yogavideos sind die Besten. Herbstliche Grüße

  • Reply
    Heike Schmid
    2. Oktober 2019 at 17:47

    Habe heute die Liste mit den nicht 100% nachhaltigen Aktivitäten gelesen – ja wie toll ist das denn? Das befreit, lässt einen lächeln (man erkennt sich ja durchaus in mehr als einem Punkt) und zeigt wieder einmal wie tiefgreifend deine Blogbeiträge sind. Es ist immer wieder ein Genuss sie zu lesen, weil es inspiriert… auch ich benutze nämlich jetzt die Ecosia Suchseite. Also auf diesem Weg vielen Dank, dein Blog bereichert mein Leben! Heike

  • Reply
    Ciara
    7. Oktober 2019 at 15:55

    Haha, mein mann reitet sich auch ständig selbst rein, wenn er etwas besonders lecker kocht. ;) Und bei Kopfschmerzen kann ich dir nur empfehlen immer ganz schnell Magnesium einzunehmen. Das hat mich schon so einige Male vor schlimmer Kopfschmerzen über Tage hinweg gerettet. Das hat mir damals meine Neurologin empfohlen, als ich noch Migränepatient war und hilft mir auch sehr. :) Das Morgen-Yoga im Bett finde ich eine super Idee um besser rauszukommen, werde ich auch ausprobieren. :)

    Ganz liebe Grüße
    Ciara

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