FAMILYLIFE MY 2 CENTS

Einfach mal nicht alles machen, nur weil es geht…

nicht alles machen, nur weil es geht... das wünsche ich mir dieses Jahr zu Weihnachten – Corona Tagebuch 2020 … auch an Weihnachten. Oder vielleicht ganz besonders an Weihnachten. Das denke ich schon seit Wochen.

Nein, eigentlich denke ich das schon seit dem Sommer, wo mir die „alte“ Normalität die mancherorts trotz anhaltender Pandemie schon wieder gelebt wurde, tatsächlich etwas befremdlich war. An meinem mulmigen Gefühl hat sich in den letzten Monaten nichts geändert. Und je länger halbwegs „normalen Leben“ wieder machbar war, desto unwohler wurde mir. Für mich kam die zweite Welle mit Ansage, inklusive Arschbombe.

Als vor Kurzem dann ins Spiel gebracht wurde, dass die Corona-Regeln zur Weihnachtszeit gelockert werden sollen, da war für uns als Familie klar, dass Weihnachten dennoch nicht so stattfinden kann, wie immer. Schon allein deswegen nicht, weil wir unser Familienfest nicht zu einem Superspreding-Event werden lassen wollen. Und auch wenn es am 24. Dezember weiterhin erlaubt sein sollte, mit 10 Personen aus 5 Haushalten {Kinder unter 14 nicht inbegriffen – eine Logik die sich meinem Verständnis entzieht}, zusammen zu kommen, war für uns klar, dass wir das so nicht machen möchten. Vielleicht ist es ja mein früheres Leben als bakterienzüchtende und -zählende BTA… die Lockerungen an den Feiertagen fühlten sich, unter den gegebenem Infektionsgeschehen, von Anfang an nicht richtig an.

Mit diesen Regeln {wie sie aktuell noch für die Feiertage gelten, aber wer weiß, was morgen ist}, wäre es uns möglich gewesen, Weihnachten in unserem gewohnten Familienkreis zu feiern. Alles ganz wie immer. Damit hätten wir die Rahmenbedingungen aber bis zum absoluten Limit ausgeschöpft. Denn ich habe eine große Familie mit 3 Geschwistern, Mama und Omimi. Es wäre wahrscheinlich gerade so knirsch aufgegangen. Und natürlich hätten wir dann am nächsten Tag auch noch zusätzlich in kleiner Runde zu fünft mit Stephans Eltern feiern können. Das wäre gegen die große Familienrunde am Vortag  ja dann fast läppisch gewesen.

Aber wir haben uns schon sehr früh gefragt… Wollen wir das überhaupt in diesem Jahr? Ist das irgendwie verantwortungsvoll? 

Vor ein paar Wochen las ich einen Artikel über die Corona-Chronologie zu einer Hochzeit, die im Sommer stattfand. 55 Gäste, natürlich mit Hygieneregeln, dennoch 147 Covid19-Erkrankte im Laufe der Infektionsketten, die dieser Veranstaltung folgten. 7 davon so schwer erkrankt, dass sie intensivmedizinisch betreut werden mussten. Alle 7 haben es nicht geschafft. Keiner von den Toten war ursprünglich Gast auf der besagten Hochzeit gewesen. Geschichten wie diese zeigen, dass wir inmitten der Pandemie eine unmittelbare Verantwortung haben. Auch Menschen gegenüber, die wir gar nicht kennen. Es reicht einfach nicht, dass wir hoffen, dass schon nichts passieren wird. Irgendjemand wird dann im Zweifelsfall die Rechnung dafür tragen müssen. Vielleicht kennen wir sie*ihn nicht, aber auch er*sie hat Familie und Freunde, die den Verlust dieses Menschen bitterlich betrauern würden. Wir reden so viel über Zahlen dieser Tage. Aber hinter Zahl steckt ein Mensch und die, die diesen Menschen lieben.

Angela Merkel sagte gestern:  „Wenn wir jetzt zu viele Kontakte vor Weihnachten haben und anschließend es das letzte Weihnachten mit den Großeltern war, dann werden wir etwas versäumt haben, das sollten wir nicht tun.“ Dabei geht es eben nicht nur um unsere Omi und unseren Opi, sondern um viele andere Menschen auch. Das sollte uns allen klar sein. Und ich muss sagen, Angela tat mir bei ihrer Ansprache so unendlich leid. Wie sie da quasi flehend das Wort an uns richtete. In der Hoffnung, das die deutsche Bevölkerung sich vielleicht doch freiwillig selbst diszipliniert, zum Wohl der gesamten Gesellschaft. Sie tut mir leid, in dem Balanceakt zwischen epidemiologisch sinnvollen Maßnahmen und den persönlichen Weihnachtsbedürfnissen der Menschen. Und auch deren Wut und Missfallen, wenn ihnen diese „Freiheit“ genommen wird. Da kann es keine zufriedenen Gewinner geben. Das ist das Dilemma. Wenn wir es ausreizen werden wir die Quittung dafür bekommen. Da muss man kein*e Epidemiologe*in sein, um das mittlerweile ganz genau zu wissen. Es sei denn natürlich man hat beschlossen, die Existenz des Covid19-Virus für sich zu leugnen.

Nun weiß ich ziemlich genau, dass es in den „Panikmache & Alarmismus“-Rufern, bei meinem Statement, das ich hier gerade abgebe, vermutlich direkt rumort. Das Recht auf persönliche Entfaltung ist wichtiger. Ist es das? Wichtiger als 450-590 Tote pro Tag und einen täglich neuen Höchststand an Infektionen? Ich finde nicht, aber das ist eben meine Meinung. Ich weiß, dass es viele Menschen gibt, die so etwas, wie ich es hier schreibe nicht lesen wollen. Falls sie hier überhaupt vorbeikommen, haben sie vielleicht hier auch das letzte mal gelesen. Damit kann ich gut leben. Feel free to leave…

Manche kritischen Dinge müssen dennoch raus, auch wenn sie vielleicht nicht populär sind. Weil sie mir ich zwischen Kekse backen und Geschenke basteln… und dem persönlichen Abwägen, wie WIR Weihnachten 2020 als Familie gestalten wollen… durch den Kopf gehen immer wieder. Und ja! Auch, weil ich mir Sorgen mache, was nach dem Fest kommt. Denn der Winter wird noch lang.

Ich glaube, ich sagte es irgendwann schon einmal an anderer Stelle in einer meiner DIE DINGE Monatsrückblicke im Sommer…   eine sozial orientierte, demokratische Gesellschaft, funktioniert nicht nur, weil wir die Freiheit haben, gewisse Dinge zu tun. Sie lebt auch vor allem davon, das wir uns freiwillig dafür entscheiden, gewisse Dinge nicht zu tun. Selbst wenn sie möglich wären. Während einer Pandemie gilt das umso mehr. Und nicht insbesondere am „Fest der Liebe?“.

Ich wünsche allen Menschen wirklich von Herzen, dass sie nicht allein sein müssen an den Feiertagen.Ich hoffe dennoch, dass möglichst viele einen Weg finden, wie sie das Weihnachtsfest jenseits von großen Familienzusammenkünften und Tingeltangel zwischen den Haushalten zu feiern.

Einfach mal nicht alles machen, nur weil es geht… das wünsche ich mir dieses Jahr zu Weihnachten.

luzia pimpinella Gruss Macht's hübsch!

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31 Comments

  • Reply
    Jules
    10. Dezember 2020 at 18:22

    Normalerweise schreibe ich keine Kommentare mehr unter Blogs, das ist mittlerweile alles rüber zu Insta gewandert… aber hier muss ich ganz klar sagen: GENAU MEINE MEINUNG!

    Tatsächlich habe ich Angst davor, Weihnachten nach Hause zu meinen Eltern z fahren, auch wenn ich ab jetzt tatsächlich nur Kontakt zu meinem Freund habe, mit dem ich zusammenlebe und die sporadischen Einkaufstrips. Natürlich gibt es ein zuviel Angst – aber dennoch, es bleibt immer eine kleine Stimme in meinem Hinterkopf. Was wäre wenn… ? Ich weiß, dass ich es mir niemals verzeihen könnte, wenn ich meinen Vater anstecke, der in mehreren Aspekten Risikopatient ist.
    Gleichzeitig wurde ich Anfang Oktober noch belächelt, weil ich aufgrund von Schnupfen und trockenem Husten kurzfristig eine Weiterbildung abgesagt habe. Der darauf folgende Corona Test war glücklicherweise negativ. Aber allein die Möglichkeit, jemanden anzustecken, der einen Risikopatienten in seiner privaten Umgebung ansteckt, macht mir schon Angst genug, weil es Leben sind, über die wir hier reden, Leben die noch nicht so früh enden müssten, wenn sie gesund bleiben können, und Corona ist nun mal extrem infektiös…

    Liebe Grüße
    Jules

  • Reply
    Andiva
    10. Dezember 2020 at 18:27

    Das kann ich nur unterschreiben. Danke für die Worte. Grüße aus dem Süden
    Andi

  • Reply
    Susanne Burmann
    10. Dezember 2020 at 18:27

    VIELEN DANK für dieses Plädoyer!! Du sprichst mir aus der Seele! Du hast sooo recht!!
    Ich kann mich Deinen Weihnachtswünschen nur anschließen! Lasst uns auf die besseren Zeiten freuen. Und hoffen, dass wir sie alle erleben!
    Herzliche Grüße
    Susanne

  • Reply
    Martina
    10. Dezember 2020 at 18:32

    Ich find das toll geschrieben…aussetdem hast du völlig recht mit dem was du da schreibst!!

  • Reply
    Jessica
    10. Dezember 2020 at 18:49

    Du hast vollkommen recht und ich unterschreib das einfach mal so. Danke für deine ehrlichen Worte! Genau deshalb lese ich hier immer noch so gerne mit.

    Liebe Grüße
    Jessica

  • Reply
    Marina
    10. Dezember 2020 at 18:51

    Du schreibst mir aus dem Herzen. Genau das sind meine Gedanken und Gefühle. Leider denken nicht alle so.
    Auch wir werden in 3 Gruppen Weihnachten feiern. Aber dieses Jahr Weihnachten wird vorbeigehen. Und mit ganz viel Glück dürfen wir gemeinsam mit unseren Lieben das nächste Weihnachtsfest verleben. Nur wir können etwas
    An den hohen Infektionzahlen ändern.

  • Reply
    Nicole
    10. Dezember 2020 at 19:26

    Du sprichst mir aus der Seele.
    Ich wäre für einen sofortigen Lockdown um die Infektionszahlen, die Krankenhausbelegung und vor allen Dingen die Todeszahlen durch oder mit COVID-19 in den Griff zu bekommen. Ich fühle selbstverständlich mit allen, die wirtschaftlich unter dieser Pandemie mehr leiden als ich … Kultur- und Veranstaltungsbranche im Allgemeinen, Soloselbständige, Gastronomie, Einzelhandel etc. Und ich fühle mit allen, denen in einem Lockdown die Decke auf den Kopf fällt und physisch und psychisch an ihre Grenzen kommen. Manchmal fällt es mir auch schwer, das alles zu ertragen und ich möchte rebellieren und meine frühere Normalität sofort zurück und doch glaube ich, dass wir so schnell wie möglich an einem Strang ziehen müssen, damit der hoffentlich bessere Teil von 2021 nicht erst im Dezember 2021 kommt.
    Liebe Grüße, Nicole

  • Reply
    Jasmine
    10. Dezember 2020 at 19:32

    Da bleibt mir nur ein „Danke“! Du hast es auf den Punkt gebracht!
    Liebe Grüße und ein gesundes Weihnachten

  • Reply
    Irene
    10. Dezember 2020 at 19:38

    Du sprichst mir so sehr aus der Seele!!!!!!!!
    Dass noch immer von einem Lockdown NACH Weihnachten geredet wird, obwohl die Zahlen bereits jetzt so sehr besorgniserregend sind und es in den nächsten Tagen und ganz besonderes mit den Lockerungen über Weihnachten sicherlich noch schlimmer wird, kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Und das sage ich als alleinlebender Single! Ganz sicher freue ich mich nicht darüber, meine Familie nicht im Ganzen sehen zu können, aber für mich persönlich gibt es keine andere Möglichkeit, als Kontakte auch über Weihnachten stark zu reduzieren. Herr je, ich könnt mich so aufregen und tu es ja auch….
    Aber liebe Nic, ich wünsche dir und deinen Lieben dennoch ein wunderbares Fest. Ein Fest an dem es nicht um Geschenke geht, sondern um Mitgefühl! Und eins sei auch erwähnt: DANKE DANKE DANKE dafür, dass du stets deine Meinung vertrittst und äußerst! Genau das macht dich aus und genau deshalb bist du meine Insta Queen!
    Liebe Grüße!

  • Reply
    Anne
    10. Dezember 2020 at 20:04

    Ich bin froh, dass es tatsächlich Menschen gibt, die genauso wie ich empfingen – zwischendrin gerate ich in Zweifel, ob ich in der ‚eichtigen‘ Apur bin wenn ich mir die Nachrichten, Diskussionen etc. angucke. Jeder bastelt gerade eifrig an seiner ganz eigenen Realität und verkündet ER/SIE habe so gut wie keine anderen Kontakte, passe immer auf und von IHM/IHR -genau wie von seinem gesamten Umfeld – gehe keine Gefahr aus . Welche eine Überschätzung ! Meine Tochter bleibt das erste Mal in ihrem Leben über Weihnachten allein in HH…. in normalen Jahren treffen wir uns alle bei uns in Süddeutschland. Ich bin stolz auf sie!

  • Reply
    Heidi
    10. Dezember 2020 at 20:30

    Absolut richtig, was du geschrieben hast! Würde die Mehrheit so denken und handeln (!) wäre die momentane Situation ganz sicher etwas weniger prekär!

  • Reply
    Barbara Terbille
    10. Dezember 2020 at 20:53

    Du sprichst mir sowas aus der Seele….

    • Reply
      Vivien
      11. Dezember 2020 at 2:18

      Danke danke danke! 💚🎄💚

  • Reply
    Annelen
    10. Dezember 2020 at 20:57

    Liebe Nic!
    Ich kann mich nur anschließen: Vieles Dank, dass du so vortrefflich zusammenfasst und aussprichst, was auch mir die ganze Zeit durch den Kopf geht.
    Wir haben auch beschlossen, dass wir dieses Jahr nicht das Erlaubte ausreizen und mit 10 Personen (3 Kinder eingeschlossen, wieso auch nicht) aus vier Haushalten feiern. Ich werde allein mit meinen Eltern feiern und der gemeinsame Spieleabend mit viel Spaß und Lachen und Singen in großer Runde fällt diesmal aus.
    Nach dem Beschluss hätte ich erstmal tagelang heulen können. Aber ich stehe voll dahinter und kann es mir eben auch gar nicht anders vorstellen dieses Jahr.
    Es wäre sehr schön, wenn mehr Menschen weniger an sich selbst und mehr an Andere denken würden. Etwas weniger Egoismus und sehr viel mehr Empathie würde diese Welt ein ganzes Stück besser machen.
    Das wünsche ich uns zu Weihnachten. Und dass wir nächstes Jahr wieder zusammen kommen können.
    Dir und deinen Lieben ein schönes Fest, egal wie es dann aussehen wird.
    Liebe Grüße, Annelen

  • Reply
    Katja
    10. Dezember 2020 at 21:22

    Danke! Es tut gut, das zu lesen. Aber leider wollen viele es nicht hören. Bleiben Sie gesund und frohe Weihnachten!

  • Reply
    Mel
    10. Dezember 2020 at 21:37

    Ich finde es ganz schade was da gerade passiert. Sogar meine Schwester war jetzt etwas entrüstet weil ich Weihnachten nicht mit ihr und ihren Lieben verbringen möchte. Für sie hat sich wenig geändert. Sie arbeitet, die Große geht zur Schule, sie pflegen einige Sozialkontakte, Freundin, Schwägerin, Oma, deren Kinder. Ich treffe nur meine Schwiegermutter, die sich aber um die 90jährige Großtante kümmert. Ich möchte das Risiko nicht eingehen. Das stieß auf Unverständnis. Wir sprechen dabei immer von Risikopatienten, aber was ist mit den unerwartet schweren Veräufen? Es könnte genauso gut meinen Mann oder Kinder treffen. Ich möchte es auch nicht verantworten müssen und erstrecht nicht durchmachen müssen. Ich habs leicht. Ich bin in Elternzeit. Geil finde ich es auch nicht, auch mich belastet. Trotzdem wird nicht mehr Solidarität verlangt als zuhause zu bleiben. Das sollte doch zu schaffen sein.

  • Reply
    Ani Lorak
    10. Dezember 2020 at 21:42

    Ja, das kann ich alles nachvollziehen und wir hinterfragen seit dem Frühjahr die Treffen, halten Abstand. Sind vorsichtig. Ich habe die Rede auch gesehen, aber ich bin noch nicht entschieden w. Weihnachten. Ich kann auf Freunde verzichten, die Paten der Kinder müssen nicht sein. Wir bringen unsere Tochter, damit sie nicht Bus fährt. Mein Vater ist 89 und meine Mutter 68 und leidet an unheilbaren Krebs, meine Schwiegermutter auch älter als 80. Was ist, wenn es trotz allem das letzte Weihnachten ist. Meine Eltern sind nicht allein, aber dennoch einsam. Sie wünschen sich zu freuen, wissend, dass es anders ist. Wie gerne würde ich sie drücken zuletzt im Sommer. Wir sind zu 10. inkl Kindern und werden uns wohl treffen. So richtig fix ist es nicht und wir wissen noch nicht recht wie. Wir wollen die Eltern nicht bevormunden, die Gefahr besteht, dass es so verstanden wird. Geburtstage im Stundentakt haben wir nicht gefeiert. Der 50. Geburtstag im April allein zu 4. Und mit 2 Freunden im Garten. Nachgeholt auch nicht, als es möglich war, fühlte sich nicht richtig an. Gehen in Isolation, meiden Kontakte soweit es geht und holen diese nicht nach. Krass wieviel weitermachen wie immer, das verstehe ich nicht. Ich persönlich hoffe, dass der nächste Herbst/Winter anders wird. Bin aber nicht sicher, wenn ich die Zahlen der Impfgruppen höre…. Halten wir durch und hoffen wir, dass die Vernunft bei vielen einsetzt.

    Bleiben wir gesund. Jetzt im Krankenhaus egal mit welcher Krankheit ist nicht schön. Mutter einer Freundin liegt dort und es zerreißt einen. Achtet auf Euch. Leider ist das Glück oft mit den ‚Doofen.

  • Reply
    Tini
    10. Dezember 2020 at 21:47

    Dem ist nichts hinzuzufügen! Danke für Deine Worte. Ein schönes Weihnachtsfest für Euch drei.
    Liebe Grüße, Tini

  • Reply
    Kerstin
    10. Dezember 2020 at 21:53

    Du hast so recht, liebe Nic, ich sehe das genauso. Wir werden auch nur zu dritt feiern und meine 81- jährige Mama nimmt an der Feier in ihrer Seniorenresidenz teil und es ist ok für sie, dort sind auch vertraute Gesichter. Ich verstehe auch nicht, warum meine Chefs darauf bestehen, dass wir aktuell weiterhin jeden 2. Tag ins Büro kommen, wo home Office sehr gut funktioniert. Frau Merkels Rede hat mich sehr bewegt, wir müssen jetzt einfach alle zusammen halten! Und das ist auch zumutbar! Liebe Grüße Kerstin

  • Reply
    Margit
    10. Dezember 2020 at 22:13

    Bravo! Genau so ist es! Ich kann das zu 100% unterschreiben. Nicht alles, was möglich ist, sollte man auch tun.
    Bleib gesund!
    Gruß Margit

  • Reply
    Martina
    10. Dezember 2020 at 22:37

    Liebe Nic, besser konnte man es nicht auf den Punkt bringen.
    Passt auf euch auf und bleibt gesund!

  • Reply
    Ute
    11. Dezember 2020 at 0:25

    Liebe Nic du hast es sowas von auf den Punkt gebracht. So wie dir geht es mir schon das ganze Jahr. Wir halten den Ball flach, waren nicht im Urlaub, ziehen kleine Kreise und hoffen das all unsere Lieben am Ende noch da sind. Leider gibt es zu viele Menschen die auf nichts verzichten wollen. Euch wünsch ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und bleib gesund und immer so direkt wie in diesem Blogbeitrag. Wer die Wahrheit nicht hören will, auf den kannst Du gut verzichten ;-)
    Liebe Grüße aus Bremen
    Ute

    • Reply
      Annika
      23. Dezember 2020 at 19:29

      So sehe ich das auch!!!

  • Reply
    Heidi
    11. Dezember 2020 at 8:09

    Ich geh da mit und unterschreibe das zu 100%.
    Mittlerweile hoffe ich, das die Regierung einen harten Lockdown noch deutlich vor Weihnachten ausruft. Am Besten direkt ab nächster Woche.
    Ich finde die Zahlen sprechen da eine mehr als eindeutige Sprache.
    Ich verabschiede mich gerade auch immer mehr von dem Gedanken, Weihnachten meine Familie zu sehen… mal abgesehen von meiner Tochter. Ich möchte einfach keinen unnötig in Gefahr bringen, gerade weil ich als Erzieherin mit vielen Kindern in engem Kontakt arbeite. Die Gefahr etwas in die Familie zu schleppen ist mir einfach zu groß. Undenkbar, wenn da was passiert.

    Also, ich bin ganz bei dir!
    Und wünsche dir und deiner Familie trotzdem ein schönes, gemütliches und gesundes Weihnachtsfest.

  • Reply
    Melanie
    11. Dezember 2020 at 11:59

    einfach nur DANKE du triffst den Nagel auf den Kopf….

  • Reply
    Yvi
    12. Dezember 2020 at 13:32

    Sehr sehr gut geschrieben! 👍 Was ist EIN Weihnachten gegen so viele Menschenleben?

  • Reply
    Andrea
    13. Dezember 2020 at 16:17

    Ja, genau meine Meinung. Warum muss man alles immer machen, nur weil man es „darf“. Selbst Kopf einschalten ist doch viel wichtiger. Wir werden meine Eltern z.B. nicht sehen, auch wenn wir da nur zu fünft wäre, aber da wir eben auch noch andere Kontakte durch Arbeit etc. haben, ist uns das für die alten Herrschaften einfach zu riskant. Und auch, wenn es traurig ist, weil man in dem Alter natürlich auch nicht sicher sein kann, dass es noch ein nächstes Weihnachten gibt, aber wir hoffen das Beste. Auf jeden Fall möchten wir nicht Schuld daran sein, wenn es wegen Corona nicht so wäre. Wir sind die ganze Zeit mit unseren Kontakten schon seeeehr zurückhaltend, aber wir haben eine Tochter, die in die Schule geht und da weiß man ja nie, was sie so mitbringt. Von daher lieber Vorsicht, als Nachsicht. Und ich kann dein Unbehagen bei dem, was man da das Jahr über so gesehen hat, sehr gut nachfühlen. Ich wünsche euch trotzdem schöne Weihnachtstage, bleibt gesund, liebe Grüße, Andrea

  • Reply
    Sabiene
    15. Dezember 2020 at 17:45

    Genauso sehe ich das auch! Auch was die scheinbare Pandemie-Normalität im Sommer betrifft. Diesen zweiten Lockdown haben wir uns leider mehr als verdient.
    LG
    Sabiene

  • Reply
    Annika
    23. Dezember 2020 at 19:19

    Du sagst es! So sehe ich es auch! Ich verstehe es nicht … .

    Weihnachten wird klein.
    Nur mit der Oma (die geht ansonsten ein – wirklich!). Und wir haben seit über einer Woche keinerlei Kontakte.

    Kirche ist dieses Jahr nicht. Freunde auch nicht. Nächstes Jahr wieder. Der Cousin meines Vaters und seine Frau waren am ersten Feiertag geladen. Und auch, wenn es erlaubt ist, kann es gefährlich sein – und muss demnach nicht sein!

    Liebe Grüße von Annika

  • Reply
    Annika
    23. Dezember 2020 at 19:22

    Das mit der Hochzeit ist ja crass und so do traurig!

  • Reply
    Nadine Sch.
    30. Dezember 2020 at 3:30

    Über die interessante Jahresbilanz der wunderbaren Marion von UnterfreundenBlog bin ich über einen Link auf diesen Beitrag gestoßen und bin sichtlich berührt und teile vieler der Gefühle, die aus dem Text strömen. Zudem möchte ich deinen wunderbaren Blog loben und freue mich hier auch unter Camping-Gleichgesinnten zu sein. Gern bleibe ich hier noch etwas und lese mich durch die vielen Beiträge.

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