ihr auch?

heute mal was ernstes, weil mir danach ist. ich denke, den meisten von uns geht es gesundheitlich gut… mal ganz abgesehen von den blöden kleinen zipperlein, die das älterwerden so mit sich bringt. wir sind glücklich, wenn es unseren lieben gut geht und alles gesund und munter ist, so wie es sein soll. wenn wir es geschafft haben, unseren persönlichen schweinehund zu bekämpfen, versuchen wir sogar aktiv etwas zu tun, damit wir gesund bleiben. wir machen sport (jaaaaaaaaaaaaaaa, ich mache tatsächlich seit ein paar monaten wieder 2 mal die woche sport und fühle mich so gut dabei!)… wir versuchen, uns gesund zu ernähren.

doch was, wenn das sich alles mal von jetzt auf gleich ändert? wenn unsere lieben oder auch wir selbst plötzlich schwer krank werden… aus welchem vermaledeiten grund auch immer? was, wenn jemand, den wir lieben, plötzlich eine neue niere braucht oder ein anderes organ? dann heißt es fast immer warten, bangen und hoffen… 

was es bedeutet, ein dialyse-patient zu sein, habe ich bei einem früheren arbeitskollegen erlebt. das heißt 3 mal die woche 4 stunden oder länger zur blutwäsche. jedes bier auf einer party muss man sich verkneifen, weil man nur 2 gläser flüssigkeit am tag zu sich nehmen darf. durstig sein gehört sowieso zum alltag. und immer ist da die große hoffung auf den erlösenden anruf: „wir haben eine niere für sie“. manchmal kommt dieser anruf nie. das ist lange her. ich weiß nicht, ob mein kollege noch lebt. ich hoffe sehr, dass er ein spenderorgan bekommen hat und heute zusammen mit seiner familie glücklich lebt.
wie lange das her ist, das könnt ihr vielleicht anhand dieses fotos auf meinem notfall-ausweis erahnen, den ich sei vielen jahren zusammen mit einem ORGANSPENDEAUSWEIS mit mir trage. etliche male habe ich inzwischen die adresse neu überschrieben. 

ich wünschte mir sehr, dass viel mehr menschen so ein ding in der brieftasche hätten! es ist so EINFACH und es ist eine entscheidung dafür, menschen eine chance auf LEBEN zu schenken. solltet ihr es bisher nicht getan haben, denkt doch mal darüber nach… es könnte einer eurer lieben oder ihr selbst sein, der WARTET und HOFFT, dass ein passender spender zu lebzeiten diese entscheidung getroffen hat. 

 habt alle ein wunderbares wochenende!

38 Kommentare

  1. Sehr richtig – ich habe auch beides, aus ähnlichen Jugendtagen wie Du ;-)
    Und was es bedeutet, einen geliebten Menschen plötzlich entrissen zu bekommen weiss ich ganz persönlich spätestens seit Theodors Ertrinkungsunfall – ich wünsche diese Erfahrung keinem!

    Ganz liebe Grüße vom Lüthjenhof,
    Daria

  2. Ich hab richtig Gänsehaut bekommen…Toller Aufruf!
    Ich habe auch seit mehreren Jahren einen Organspendeausweis.
    Im letzten Semester musste ich eine Hausarbeit über "Organspende – eine Pflicht der Nächstenliebe?" schreiben. Deshalb habe ich mich auch intensiv mit dem Thema auseinadergesetzt und viel darüber nachgedacht, was ist, wenn man selber in einer solchen Notlage ist…

  3. Das hast du mal wieder sehr schön geschrieben! Ich liebe deine Posts! ;O)
    Mein Ausweis ist auch tierisch "alt" und verknittert, alle wichtigen Personen um mich rum wissen davon und einige haben meine Ansichten übernommen! :O)
    LG,
    Mokind

  4. Liebe Nic, finde ich toll, dass Du so ein ernsthaftes Thema aufgreifst!! Ich habe bereits seit vielen Jahren einen Spendeausweis und wünsche mir auch, dass es viel mehr Menschen machen. Liebe Grüße

  5. EIN WUNDERSCHÖNES WOCHENENDE

    auch an dich zurück :-)

    ich finde es schön, dass du dieses thema zur sprache bringst.

    wir alle wünschen uns, dass wenn wir einmal (gott bewahre) einen schweren unfall o.ä. haben, uns geholfen wird.

    das fängt bei der ERSTEN HILFE an und endet eventuell wirklich damit, dass man selbst auf ein spendeorgan warten muss.

    und sollte der andere fall eintreten – man wäre hirntot (übrigens die sicherste todes-diagnose) und hätte noch gesunde, funktionierende organe -,
    dann dürfte es doch keine frage sein, ob man aneren menschen den

  6. Ja, Nic. Ich habe das auch alles. Unsere gesamt Familie hat sich vor vier Jahren dazu entschlossen, als der liebe Bruder meines Mannes leider sterben musste, während er auf ein Spenderherz wartete. Wir alle versuchen nun, wenigstens einen kleinen Beitrag zu leisten. Wir möchten versuchen, anderen Familien diesen Schmerz zu ersparen. Das alles, Typisierungen, Organspendeausweise und dergleichen ist ein Weg in die richtige Richtung. Danke für deinen Aufruf.
    Liebstens, Sylke

  7. Ich hab auch einen Organspenderausweis. Außerdem bin ich bei der DKMS registriert.
    Ich find das Thema sehr wichtig! Und ich find es gut, dass du das ansprichst.
    Schönes Wochenende!

  8. In meinem Freundeskreis gibt es tatsächlich jemand der auf so einen Anruf warten mußte, er kam gott sei dank auch und ein fast normales Leben ist wieder möglich.

    In meiner Familie wird die Organspende regelmäßig schärfstens diskutiert, mein Ausweiß ist schon sehr alt und sollte auch einmal erneuert werden. Durch die betroffene Freundin, die nur dank der Organspende am Leben ist, haben sich die Sichtweisen doch auch noch einmal da geändert, wo ich es am wenigsten erwartet hätte.

    Schönes Wochenende und liebe Grüße
    Konstanze

  9. Danke für diesen Post! Das Thema ist so wichtig, immer aktuell und doch verlieren viele keinen Gedanken daran.

    Eine Freundin von mir lebt mit einem Spenderherzen und sie wäre nicht mehr unter uns, hätte sie es nicht.

    Seit ich 17 bin habe ich meinen Spenderausweis und jeder in meinem Umfeld weiß, dass mir das eine ernste Sache ist und sie sich im Falle eines Falles von mir nehmen können, was sie wollen. Warum soll ich meine Organe den Würmern geben, wenn sie Leben retten können?

    Übrigens sind Organspendeausweise immer nur 2 Jahre gültig, dann muss man sie erneuern!

    Was hat es denn mit diesem Notfallausweis auf sich? Davon hab ich noch nie gehört.

    Liebe Grüße

    Pony

  10. Liebe Nic :)
     
    Danke, dass ein Blog, dass so unglaublich groß und viel besucht ist wie deines, dieses Thema aufgreift.
    Seit nunmehr 13 Jahren ist Organspende/Dialyse für mich ein sehr persönliches Thema. Mein Mann leidet unter einer chronischen Niereninsuffizienz und war ein halbes Jahr Dialysepatient, zwei- bis dreimal wöchentlich. Die Folgen kenne ich nur zu gut. Es war "nur" ein halbes Jahr, denn nach der Diagnose begann ich sofort mit den TX-Untersuchungen und er erhielt 6 Monate später meine linke Niere. Natürlich gibt es für ihn nach wie vor leichte Einschränkungen, die jedoch nicht der Rede wert sind und seine Lebensqualität nicht beeinflussen. Für mich selbst, als Spenderin, gab und gibt es überhaupt keine Einschränkungen. Im übrigen bin ich auch schon ein bisschen stolz drauf, dass wir damals das erste Ehepaar waren, das in der Uniklinik Frankfurt/Main transplantiert wurde.
     
    Ich halte wirklich JEDEN an, sich über Organspende Gedanken zu machen und im besten Fall einen Ausweis zuzulegen. Meiner Ansicht nach sollte ohnehin jeder automatisch Organspender sein, der sich nicht ausdrücklich dagegen ausspricht.
     
    Liebste Grüße, Kirstin

  11. Ich finde Deinen Aufruf gut und wichtig. Ich habe für mich einen Organspendeausweis, habe aber schriftlich verfügt, dass, sollte meinem Kind etwas passieren, ihre Organe nicht zur Verfügung stehen. Ich möchte diese Diskussion dann auch nicht im Krankenhaus führen müssen. Ich habe miterlebt, was für ein Druck auf Eltern dann unter Umständen aufgebaut wird, das finde ich ganz schrecklich.

    Wenn mein Kind 18 ist, kann es selbst entscheiden.

  12. Liebe Nic,
    du sprichst mir aus dem Herzen!
    Schon seit Jahren trage ich immer einen Organspenderausweis bei mir. Habe mich sonst aber auch nicht mehr darum gekümmert!!
    Vor drei Jahren dann kam mein Vater auf die Warteliste für ein neues Herz.
    Schade gibt es nicht mehr Menschen die einen Ausweis bei sich tragen.
    Es ist ein heikles Thema Menschen auf eine Organspende anzusprechen. Aber viele würden es sofort machen, es ist ihnen jedoch ein zu weiter Weg in die Apotheke zu gehen und einen zu holen! und wenn sie das nächste mal in einer Apotheke stehen, habe sie alles schon wieder vergessen… leider ;-((((
    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    San

  13. Liebe Nic,
    danke für deinen tollen Post!
    Ich habe auch schon seit dem ich Mitte zwanzig bin einen! Schade, dass es hier nicht so ist, wie in manch anderen Ländern, in denen man automatisch Organspender ist, es sei denn, man hat widersprochen!
    Euch ein ganz schönes Wochenende!!!
    Claudi

  14. Anonymous
    20

    Ich habe es auch. Gerade, weil ich selber nicht ganz gesund bin. Aber meine Ärztin hat mir das OK gegeben, weil die meisten meiner Organe Dank der Medikamente gut in Schuß sind. Und es gibt ja auch so Dinge wie Augen und Haut.
    Ich gestehe, dass ich nicht immer gerne daran denke, dass diese Dokumente für den Fall sind, dass mir etwas Schlimmes passiert. Aber es ist gut, dass sie gut sichtbar in meiner Brieftasche sind.
    Gute Idee, dieses Thema mal auf deinem beliebten Blog anzusprechen, Nic.
    Viele Grüße
    Susanne
    ansonsten nur still mitlesend

  15. Hallo Nic
    auch ich habe einen Organspendeausweis, mußte da auch neulich feststellen ich sollte mir einen neuen holen, war noch mein Mädchenname drauf. Auch bin ich bei der DKMS registriert und nächste Woche gehe ich Blutspenden.
    Ich finde es richtig und wichtig das im Bloggerland Leute zu ihrer Überzeugung stehen und es regt den Einen oder Anderen dazu an auch mal darüber nachzudenken.
    Grüße von Klementine

  16. hallo, nic!
    dein aufruf spricht mir aus der seele … und ich hoffe, dass sich viele angesprochen fühlen!

    als wir vor ein paar jahren erfahren mussten, dass unsere große tochter irgendwann eine neue leber bekommen muss, war das ein riesen schock! in ihrem körper arbeitet eine tickende zeitbombe … das ätzende ist, dass menschen mit ihrer erkrankung erst auf die transplantationslisten kommen, wenn es eigentlich schon zu spät ist und das organ versagt! unsere große hoffnung wird dann sein, dass einer von uns eine lebend-spende machen kann …

    wir haben alle einen spenderausweis,sind bei der dkms registriert …
    schön das es menschen wie dich gibt! danke!

    gglg, ines aus berlin!

  17. Anonymous
    24

    danke für deinen ehrlichen aufruf zum nachdenken! ein unterschätztes thema. ich kenne viele wartelisten-patienten, viele transplantierte.mein einer sohn hat mukoviszidose. vielleicht ist er selber mal auf eine spenderlunge angewiesen.
    ich selber habe eine ausbildung zur transplantationsbegleiterin gemacht, begleite hier in der mhh hannover und auch per mail und telefon viele patienten und angehörige, wir vermieten günstig apartments.schaut doch mal hier und macht euch ein bild: http://www.transplantationsbegleitung.de, ich bin frauke schneider, 2. vorstitzende. wir freuen uns über jeden der sich gedanken macht, vielleicht auch wie ich mithelfen möchte.wer mag, schreibt/ruft mich an.
    einen ausweis zu haben ist der erste schritt.
    ganz liebe grüße, frauke (google-zugang vergessen, deshalb anonym.)

  18. Schön geschrieben. Ich habe noch nie darüber nachgedacht, warum nur? Wahrscheinlich weil ich das unwahrscheinliche Glück habe (dreimal auf Holz klopf) das in meinem Familien/Bekanntenkreis noch nie jemand ernsthaft erkrankt ist.
    Vielen Dank für diesen Aufruf, ich werde mich sofort schlau machen und den Ausweis beantragen!
    Subs

  19. was es heißt eine Niere nach 7 Jahren (durchschnittliche Wartezeit eines Dialysepatienten bis zur Transplantation)…haben wir in der eigenen Familie erlebt und erleben es immer noch, denn auch nach einer Spende ist nicht alles wie es vorher war…Danke fürs posten…. mögen viele einen Spenderausweis beantragen….
    LG Sabine

  20. Toller Thread und vielen Dank fürs hervorholen – seit über 10 Jahren habe ich meine Organspendeausweis in der Börse und sollte wegen der Lesbarkeit vielleicht mal einen neuen machen – und hoffe, dass durch deinen Beitrag noch einige mehr sich mit dem Thema befassen und helfen Liebe Grüße Gaby

  21. Anonymous
    28

    Hallo Nic,
    ich habe auch schon seit über 20 Jahren einen Spenderausweis, den Notfallausweis aber nicht, gehört der dazu?
    Ich weiß aus eigener Erfahrung wie es ist, wenn ein nahestehender Mensch sehr krank ist. Meine Tochter hatte Krebs, der leider nicht geheilt werden konnte, seit Januar ist sie nicht mehr bei uns. Aus dieser Zeit, weiß ich auch wie wichtig es ist, sich bei der DKMS registrieren zu lassen. Wer einmal gesehen hat wie ein junger Mensch sich freut, dass es einen Spender für ihn gibt, der überlegt nicht mehr lange. Leider gibt es nicht für alle Menschen einen Spender, deshalb sollten sich noch viele Menschen registrieren lassen, denn eine Knochenmarkspende ist nicht schlimm, ähnlich wie eine Dialyse, aber eben nur ein Mal. Auch für den kleinen Lucas gab es keinen 100% Spender, hier hat der Vater gespendet und das ist eben nicht so optimal.
    viele liebe Grüße
    Frauke

  22. Sehr guter Aufruf! Ich habe auch seit Jahren einen Organspendeausweis, genauer gesagt seit mein Vater ein neues Herz von eben einem Organspender bekommen hat. Wir waren alle so froh als eins gefunden wurde, dass zu ihm passt und nun lebt er schon seit vielen jahren damit.
    Liebe Grüße, Leeza

  23. In Österreich ist es so, dass JEDER ein potentieller Organspender ist und man muss einen Ausweis bei sich tragen, wenn man das -aus welchem Grund immer- NICHT möchte. Ich finde diese Regelung gut.

  24. Ich habe keine Ausweis. Seit Jahrzehnten wollte ich mir so einen Ausweis besorgen und weiß noch nicht einmal, wo man den eigentlich bekommt. Aber der Aufruf zum Organspendeausweis kommt auch zu einem richtigen Zeitpunkt, denn auf Grund der EHEC Welle, gibt es 100 Patienten mehr, die eine neue Niere brauchen.

  25. ich habe auch beides. seit vielen, vielen jahren, mindestens 15. kommt vielleicht auch daher, weil ich "vom fach" bin. als MTA im krankenhaus bekommt man doch viel elend mit. menschen, die irgendwie zwischen hoffen und bangen versuchen einigermaßen normal weiterzuleben. man erlebt menschen über mehrere jahre hinweg. leidet fast mit, weil das passende organ auch nach monaten und jahren nicht gefunden wurde.
    ich vertrete sogar eine ganz extreme meinung, die sich durch jahrelanges berufliches erleben gebildet hat:
    motorradfahrer müßten meiner meinung nach zwingend mit erlangung des motorradführerscheins auch oragnspender werden!
    ich kann nicht mehr zählen, wieviele blutkonserven ich in den vergangenen jahren schon für (rasende)verunfallte motorradfahrer verkreuzt habe, denen vom rettungspersonal die abgetrennten gliedmaßen in plastiktüten hinterhergetragen wurden…ja ich weiß, extrem, leider aber realität.
    es ist toll, daß du in deinem blog dieses thema aufgreifst, leider bei uns in deutschland noch viel zuviel tabuthema. nachdenken sollte wirklich jeder darüber, schließlich kann es JEDEN treffen.
    in anderen ländern wird das ganz anders gehandhabt. da ist man spender, solange man nicht ausdrücklich NEIN sagt. das wäre der richtige weg auch hier bei uns.
    gottseidank war es in meinem persönlichen umfeld noch nie akut thema gewesen.
    lg nicole

  26. Bis 2007 hatte ich auch einen Organspendeausweis. Und habe damals dann auch meine Familie eindringlich gebeten dem im Fall des Falles auch nicht zu wiedersprechen und meinen Wunsch so zu aktzeptieren.
    Inzwischen habe ich leider keinen Organspendeaussweis mehr und auch Blutspenden ist leider nicht mehr möglich, Autoimunerkrankung die das Blut mit Antikörper verseucht ;(.
    Daher finde ich es immer schön zu lesen wenn es Menschen gibt die sich Gedanken machen und gar diese Möglichkeit in Betracht ziehen.
    Hut ab!
    Herzlich jana

  27. JA, ich auch – jetzt endlich! (schäm)Seit Jahren schon wollte ich mir einen Organspenderausweis besorgen, aber wie das so ist: heute keine Zeit, mach ich morgen, dann vergessen und,und,und… Aber seit einigen Wochen hab´ich endlich einen. Auch ich bin der Meinung, die Gesetzeslage sollte dahingehend geändert werden, dass JEDER automatisch Organspender ist – es sei denn, man widerspricht ausdrücklich. Denn ich denke, es geht vielen Menschen so wie mir: heute keine Zeit, mache ich morgen….
    LG
    Christiane

  28. wichtiges thema…aber schwierig…meine sichtweise als krankenschwester gerät da manchmal ganz arg ins wanken :( klar, der dialysepatient auf der einen seite, ist keine schöne situation…allerdings hat mich mal eine situation auf unserer station ganz arg ins wanken geracht mit meiner entscheidung, seit ca 17jahren einen ausweis mit mir rum zu schleppen…in dieser situation dachte ich mir: nein, das will ich nicht. lar kann man nicht einfluß darauf nehmen wo das organ hingeht…aber so wei es damals gelaufen ist wollte ich kein spender sein :( entschuldige, klar bietet solch ene erfahrung wahrscheinlich die ausnahmen, aber sie eben zu machen und trotzdem spender zu sein ist nicht leicht.
    lg

  29. Bei mir war das nie eine Frage – natürlich hatte ich immer einen Spenderausweis – aucuh immer dabei – leider bin ich nun raus aus der Geschichte – mit einer Krebserkrankung ist selbst Blutspende tabu – aus guten Gründen.
    Aber egal ob Organspendeausweis, DKMS oder Blutspende – es kann uns jederzeit treffen darauf angewiesen zu sein und zwar dringend lebensrettend – deshalb danke für den Aufruf!!

    Liebste Grüße

  30. Gutes Thema, hab ich heute aufgegriffen, nachdem ich durch deinen Beitrag motiviert ne Ladung Ausweise bestellt habe :)

    Hab selbst schon ewig einen Spenderausweis ohne jede Einschränkung. Ich würde es gut finden, wenn auch in Deutschland jeder Spender wäre, wenn er denn nicht ausdrücklich widerspricht. Gibt einfach so viele Menschen, die aus Bequemlichkeit/Unorganisiertheit oder was auch immer keinen Ausweis haben…

    Liebe Grüße :)

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