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DIE DINGE im März… vom #MÜTEND sein, von Impfneid, Tapeten-Kaufzwang, allerletzten Schultagen & das Recht auf gute Nachrichten

DIE DINGE im April 2021 - persönlicher Monatsrückblick, Corona Edition | Monatskolumne - Mein Corona Tagebuch | luziapimpinella.vom Moingiorno, ihr Lieben! Das würde ich euch so gern frisch, fröhlich und enthusiastisch entgegen schmettern, aber der März hat mich emotional erschöpft. Wahrscheinlich wisst ihr jetzt nach einem Satz schon genau, was ich meine. Es geht uns wohl gerade allen so, auf die ein oder andere Weise. Die Baustellen mögen unterschiedliche sein und auch die Belastungen, aber eins ist nicht weg zu diskutieren… die Schnauze voll haben wir alle. 

Also frage ich mich seit Tagen, ob ich eigentlich den Nerv finde, diese doch sehr persönliche Kolumne im Moment weiter zu führen. Oder ob ich es lasse, weil so langsam aber sicher die Text-Prompts, die ich mir über die so vornotiere immer mehr in den negativen Bereich abdriften. Weil mich zur Zeit einfach mehr nervt als erfreut und ich damit kämpfe, die Balance nicht zu verlieren. Denn das bin ich eigentlich nicht… ein pessimitischer, dauernörgelnder Mensch. Aber es geht mir, wie so vielen von euch. Ich bin #MÜTEND… einfach nur noch müde und wütend… 

Ich habe also darüber nachgedacht, meinen Monatsrückblick DIE DINGE jetzt im März einfach mal zu skippen. Den Monat, in dem sich der Corona-Pandemie nun jährt und in dem ich mich – trotz aller überschwänglichen Hoffnung im Januar – gerade so resigniert wiederfinde. Aber das wäre eben auch nicht ich… aufgeben und den Optimismus verlieren. Und deswegen schreibe ich heute eben doch nieder, was mich letzten Monat beschäftigt hat. Ich kann das Negative nicht ausblenden. Aber ich werde es zusammenfassen und mich möglichst kurz fassen. Es ist einfach zu viel und so viel Raum möchte ich dem einfach nicht geben. 

Kocht euch vielleicht trotzdem erst einen Kaffee, wenn ihr Lust habt, weiter zu lesen. Es könnte etwas dauern. Und wer kein Gemecker lesen will {was ich echt total verstehen kann}, der springt von hier einfach zum Punkt „der letzte Schnee“…  ;) 

DIE DINGE im März… vom #MÜTEND sein, von Impfneid, Tapeten-Kaufzwang, allerletzten Schultagen & das Recht auf gute Nachrichten

Das MÜTENDSEIN… das Wort mütend ist an aller Munde. Mit recht. Die Menschen sind erschöpft, enttäuscht, wütend und müde. Ich bin niemand, der bei jeder Gelegenheit auf „die Politiker“ oder „die Regierung“ schimpft. Ich versuche immer besonnen, sachlich und gut informiert zu sein… und geduldig auch. Aber es fällt mit zunehmend schwer, nicht zum krakeelenden Wutbürger zu mutieren. In der Kolume „Sätze zum Ausflippen“ von Sascha Lobo habe ich mich neulich sehr wieder gefunden. 

Eine gewisse, tragische Komik hatte für mich letzte Woche auch die Geschichte des feststeckenden Frachtschiffs „Ever Given“ im Suez Kanal. Für mich war die Havarie und dessen Vorspiel fast wie eine Metapher für den aktuellen Corona-Kurs in Deutschland… Wenn Entscheidungsträger wild in der Gegend herum pimmeln, völlig ohne Plan, um den Kahn dann volle Pulle in den Sand zu setzen.

Ja, ich bin mütend. Über die Bräsigkeit politischer Entscheidungsträger und dem Bremsklotz namens Bürokratie, über das sklavische Festhalten an Impfreihenfolgen und dem gleichzeitigen Wegwerfen von nicht rechtzeitig verbrauchten Impfdosen, über das Schneckentempo beim Impfen, über das Astra Zeneca Debakeln. Über die völlige Inkompetenz unserer Regierung in Sachen Krisen- und Kommunikationsmanagement und die Tatsache, dass ihnen nicht einmal bewusst ist, welchen Schaden sie der Demokratie an solches damit zufügen. Darüber, dass man lieber monatelang der Wirtschaft schadet und Lockdown-Herumhühnerei betreibt, anstatt einmal einen harten Cut für ein paar Wochen zu machen, um die Infektionszahlen wirklich zu drücken. Ich bin mütend, dass Menschen nach Malle fliegen dürfen, aber nicht in eine autarke Ferienwohnung irgendwo in Deutschland. Über den Pippilotte-Föderalismus, in dem gemeinsam etwas beschlossen wird, und die Ministerpräsident*innen ein paar Minuten später schon etwas anderes verkünden, was ihnen persönlich besser gefällt. Ich bin mütend über so vieles. Ich bin zu müde, es alles aufzuzählen. 

Das NACHRICHTEN DETOX… wir schauen eigentlich jeden Abend die Tageschau. Schon immer und meistens zusammen mit Luzie. Aber seit 2 Wochen boykottiere ich diese Familientradition. Ich konsumiere Tagsüber schon genug Nachrichten und bin informiert. Ich kann es im Moment einfach nicht mehr ertragen, mich Abends nochmal über dit und dat aufzuregen. Deshalb nehme ich mir jetzt mal eine Auszeit davon und hab festgestellt, das tut mir gerade ganz gut. 

Der WELTFRAUENTAG…  dazu konntet ihr ja bereits HIER meinen persönlichen Senf zum „Frau sein“ lesen. Was mir übrigens in diesem Jahr das erste mal so richtig genervt hat, war der Konumterror, der mittlerweile {wie beim Valentinstag und beim Muttertag} auch um den Frauentag gemacht wurde. Spätestens eine Woche vorher Tagen trudeltenn hier unzählige Shopping Newsletter an, „zur Feier des Frauentags“…. WTF??? Jedes einzelne Newsletter habe ich übrigens darauf abgemeldet und in den Kommentar geschrieben, dass der Weltfrauentag kein Konsumfestival ist. Gerne waren die übrigens für Produkte, die absolut gar nichts mit Feminismus zu tun haben sondern, weiterhin körperlichen Unsicherheiten Frauen als Profitmodell haben. Das geht mir sowas von aus den nicht vorhandenen Sack!!! 

Der ALLERLETZTE SCHULTAG… letzte Woche Freitag Luzies allerletzter Schultag mit normalem Unterricht. Wenn man aktuell überhaupt von „normal“ sprechen kann, natürlich. Klar kommt da vielleicht, eventuell ein kleines bisschen Wehmut auf… aber generell überwiegt tatsächlich (trotz guter Noten) hier die Erleichterung und Vorfreude, an dieses Lebenskapitel bald mir den Abiprüfungen #abi2021 einen kompletten Haken zu machen. Dass es kein Tag zum Trauern für viele Kinder (und nicht nur meine Tochter) ist, sagt dabei leider auch viel über unser Schulsystem aus…

Ein aktuelles Anektdötchen aus Luzies Schulalltag der letzten Tage scheint da auch ein bisschen symptomatisch. Die Kunst-Leistungskurse hatten vor einer Weile den „Auftrag“ Bilder für’s Treppenhaus zu gestalten… Thema „Menschenrechte“. Die Schüler*innen malten und zeichneten daraufhin sehr engagiert ihre Kunst und setzten sich alle auf ihre Art mit dem Thema auseinander. Aber als die Bilder dann fertig und abgegeben waren, wurde das Thema auf „Strand & Natur“ gewechselt. WTF? Die Kids hatten natürlich keine Lust, danach Heititeiti-Bilder zu malen und nun beschwerte man sich bei ihnen, dass zum Ende des Schuljahres keine Treppenkunst vorhanden war. Tja… 

Man sollte ja meinen, dass Schule auch den Auftrag haben sollte, kritische und reflektierte Menschen (weiter) zu bilden. Aber was wir in 13 Jahren Schule nicht nur einmal erlebt haben, ist, dass echte kritische Auseinandersetzung dann doch wohl zu anstrengend und unerwünscht ist… Schade…

Ich werde übrigens im Moment ganz oft gefragt, was mein Kind denn nach der Schule machen will. Ich sag’s euch gern… vor allem erst einmal glücklicher sein als jetzt. ;)

Der IMPFNEID – ja, ich würde durchaus lügen, wenn ich sagen würde, ich hätte nicht eine gewisse Portion Impfneid. In den USA werden quasi Millionen Menschen täglich im Stadien und in Drive-Ins geimpft, während sie sich nebenbei eine Tüte Pommes bestellen. Und in Deutschland kommt die Impfkampagne immer noch in Gang. Man feiert es als wahnwitzig gute Idee, wenn man eventuell ja auch am Wochenende impfen könnte… und hey, die Arztpraxen könnten ja auch impfen! Was für unglaublich innovative Ideen! Nicht. Selbst wenn es genug Impfdosen gäbe, fürchte ich, bleibt Deutschland noch flexibel wie eine Eisenbahnschiene. Es ist zu Mäusen melken. 

Aber das sind natürlich absolute First-World-Problems. Das ist klar. Und ich möchte außerdem betonen, dass ich mich bei all all meinem Impfneid wirklich für jede*n Einzeln*e freue, der*die  das Ding im Arm hat. Also falls es bei euch schon so weit war oder bald ist…. Hurra! Jeder geimpfte Mensch ist ein Schritt weiter aus dieser Pandemie. 

Der LETZTE SCHNEE… Am 9. März hat es nochmal geschneit. Ich zog morgens die Rolladen hoch und dann so… WHAAAAAT? Ich fand’s schön. Dann guckte mich nämlich die wartende Gartenarbeit nicht so an. Ich hatte in den Wochen davor so viel im Haus malocht, dass ich jetzt im März absolut keinen Bock auf Gartenarbeit hatte. Okay, habe ich eigentlich nie so richtig, das ist einfach nicht mein Ding. Aber in diesem Jahr habe ich noch weniger Energie dafür. Ich mag meinen Garten, aber ich mag ihn nie so recht beackern. Gestern waren es dann 24°C und erlachte mich doch ein bisschen an. Vielleicht werde ich am Osterwochenende man anfangen… es ist ja ‚eh nicht viel anderes möglich. Und Ostern ohne die große Familie ist eben für mich auch kein Fest. Dann lieber Gartenarbeit. ;) 

Die POSITIVEN PODCASTS… ich höre zwischendurch gern die Podcasts „Smarter leben“ bei Spiegel Online. Nicht jedes Thema ist etwas für mich, aber im März haben mir folgende gut gefallen und auch ein bisschen meine positiven Gefühle gepusht:

Der DROHNENFLUG… durch ein Blowingcenter ist ja im März viral gegangen und vielleicht kennt ihr ihn auch schon. Falls nicht, schaut euch die Drohnenflugkunst hier mal an. Der hat mich total fasziniert! 

Der OSTERURLAUB… sollte ja für uns ein paar Wohndosen-Tage auf dem Campingplatz Flügger Strand auf Fehmarn bedeuten. Nun… es kam mal wieder anders. Und ja, ich bin traurig. Aber tatsächlich ist Luzie gerade inmitten der Vorbereitung auf das schriftliche Abiturprüfungen Mitte bis Ende April. Sie hätte vermutlich sowieso keine innere Ruhe für eine Auszeit gehabt. Und wir hätten sie mit ihrer Nervosität auch ungern allein zu Hause gelassen. Also alles gut irgendwie… macht eben so auch nix. 

Die TAPETENKLEBERIN… so könnte man mich wohl mit Fug und Recht nennen. Ich liebe schöne Tapeten einfach und es kommt sogar schon mal vor, dass ich spontan eine Rolle kaufe, ohne dass ich eigentlich den Plan hatte, schon wieder irgendwelche Wände zu tapezieren. So geschehen – mal wieder – jetzt im März. Als ich über die wunderschöne Tapete von May and Fay gestolpert bin. Vielleicht war es ja auch ein bisschen der Name, der mich angezogen hat. However… diese Vögelchen werden dann bald mal unser Gästeklo zieren. Wenn wir dann irgendwann endlich mal wieder Gäste haben, können sich die beim Pieseln an den „Birds of Hope“erfreuen. 

Der WOHNWAGEN-WINTERSCHLAF… wurde von uns gestern offiziell beendet und wir haben unsere Wohndose aus einer Scheune in Zeven geholt, wo wir sie über den Winter im Trockenen hatten. Stephan hatte jetzt eine Woche „Urlaub“ und hat den dazu genutzt, unseren Carport mal eben 50 cm höher zu setzen. Damit die Dose auch hier zu Hause nicht über den Frühling, Sommer und Herbst im Regen stehen muss. Sie ist ja schon eine 30 Jahre alte Dame. Vor der Aufgabe hatte ich echt Schiss, obwohl ich mich ausnahmsweise ja mal völlig heraushalten konnte. Aber Stephan hat das super hinbekommen. Und gestern kam dann der Realitäts-Check. Passt! Bingo! 

Eigentlich hatten wir ja jetzt vor, uns um die Renovierung des kleinen Wohnwagenbads zu kümmern. Aber ich will ganz ehrlich sein… ich habe im Moment null Bock darauf. Ich fühle mich so ausgelaugt von den ganzen {teilweise ja auch unfreiwilligen} Renovierungsarbeiten hier im Haus, dass ich mich gerade schlecht aufraffen kann. Ich kann zur Not auch noch eine weitere Saison mit dem alten Bad leben… ich würde vor allem erst mal gern Urlaub machen und mal ausspannen. 

Die MONATLICHE GLOTZKRITIK… wir haben im März echt so einiges geguckt. Das Hausboot – die Doku, in der Fynn Kliemann und Olli Schulz das Hausbootwrack von Gunter Gabriel renovieren. Davon hatte ich mir lustige, hanseatische  Unterhaltung versprochen, aber ich war ehrlich enttäuscht. Ich war noch nie ein Fan von Olli Schulz, aber nach dem unsympatiischen Intermezzo werde ich es auch nicht mehr. Mein Fazit… leider insgesamt sehr lame. Zwei Kindsköppe, die sich als Helden feiern und vor allem andere die Arbeit machen lassen. Muss man nicht gesehen haben, finde ich.

Ein Film den man gesehen haben sollte, ist allerdings Parasite. Luzie hatte ihn vor Corona in original Koreanisch mit Untertiteln im Kino gesehen. Nun haben wir ihn nochmal gemeinsam geguckt, allerdings in der deutschen Synchronisation. Eine gesellschaftskritische Tragigkomödie mit bitterbösen Elementen, die nicht umsonst 4 Oscars bekommen hat. Ich fand ihn mega. 

Unhinged, die Action-Thriller, dessen Kinostart quasi durch Corona ausgebremst wurde, haben wir nun auf Netflix geschaut. Nach 20 Minuten oder so, hat Stephan darum gebeten, ihn auszumachen. Die unkontrolliert aggressiven Ausbrüche von Russel Crowe hat er nicht ertragen können. Und ich muss sagen, angesichts der zunehmen fiesen Stimmung, die im Moment überall zunimmt, ist es vielleicht auch ganz gut, den Film erst mal zu vertagen. Vielleicht gucken wir ihn mal nach Corona zu Ende. 

Im Kinoabend mit Tochterkind steht ja öfter mal „old school“ Horror  {nach Luzies Wunsch} auf dem Plan. Gestern haben wir den John Carpenter Klassiker The Thing {Das Ding aus einer anderen Welt} von 1982 geguckt. Die Special Effekts sind immer noch abgefahren. Unser Kind stellte wieder einmal fest, dass das ihr liebster Job wäre – Special Effects und Make Up für Filme. Ich stellte fest, dass ich nicht sicher war, was ich ich gruseliger fand. Die Monster oder den schlimme Hut von Kurt Russel, den er den ganzen Film über trug. Haha. 

Heute Abend gucken wir übrigens gemeinsam die Gremlins… 

Die GOOD NEWS… doch es gibt sie. Immer noch! Und anstatt hier heute welche aufzuzählen, möchte ich ein paar Orte verlinken, wo ich immer welche finde, wenn ich an der Welt verzweifele. Herzerwärmende Szenen aus dem echten leben finde ich zum Beispiel immer auf den Instagram Accounts @upoworty und @majicallynews. Gute Nachrichten in all der schlechten Nachrichtenflut auf @goodnews.eu und @goodnewsmagazin. Außerdem geht es mir schon länger auf den Geist, dass in den deutschen Print- und Online-Medien gute Nachrichten nie einen Platz haben, weil man mit negativen Schlagzeilen offensichtlich besser Kasse machen kann. Dem zum Trotz und weil ich einfach auch mal Hoffnungsvolles Lesen möchte, habe ich nun das enorm Magazin abonniert {auf Instagram @enorm_magazin} und möchte damit auch positiven Journalismus unterstützen. Denn ich meine auch, wie die Macher…Positive Geschichten brauchen endlich eine Lobby. Vielleicht ist das ja auch etwas für euch? 

In diesem Sinne… haltet die Ohren steif und haltet durch. Fühlt euch virtuell von mir gedrückt und habt ein paar nette Feiertage, trotz allem. 🧡

... macht es hübsch! Gruss

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7 Comments

  • Reply
    Nic {luzia pimpinella}
    1. April 2021 at 11:39

    Ihr Lieben, um es gleich vorweg zu nehmen… Das Thema Corona ist natürlich sehr emotional und jeder hat seine eigenen Gefühle und Meinungen dazu. ich schreibe hier ja auch über meine Emotionen zu dem Thema.

    Doch bleibt bitte sachlich und bei den Fakten, wenn ihr hier kommentiert. Da dies hier aber quasi „mein virtuelles Wohnzimmer“ ist, behalte ich mir vor, Kommentare nicht zu veröffentlichen, die Querdenker-Parolen (weiter-)verbreiten, von Panikmache oder gefälschten Statistiken reden oder wissenschaftliche Erkenntnisse von Virologen etc. für Fake Facts halten. Danke für euer Verständnis.

  • Reply
    Brigitte R.
    2. April 2021 at 11:40

    Liebe Nic,
    danke, dass du diesen Beitrag geschrieben hast! Ich hab ein wenig Pipi in den Augen…
    Ich bin so bei dir, in deinem Empfinden von Wut, Traurigkeit und Müdigkeit, aber eben auch dem Optimismus.
    Du packst meine Gedanken und Gefühle so wunderbar in Worte, danke dafür!
    Ich grüße dich und deine Lieben herzlich
    Brigitte

  • Reply
    Christine Nätscher
    2. April 2021 at 15:56

    Unglaublich… soviele Sätze könnten genau so von mir sein… wenn ich sie denn so schön formulieren könnte wie du.
    Mütend…. hatte ich noch nicht gehört, aber das trifft es genau.
    Auch wir wären jetzt auf dem Campingplatz…
    Auf deinen Wowa badumbau bin ich sehr gespannt das würde ich so gerne machen aber mein Mann sträubt sich total :-)
    Halten wir durch!!
    schöne Feiertage wünscht
    Christine

  • Reply
    Dani
    4. April 2021 at 15:35

    Hallo,
    auch alle die ich kenne sehen und empfinden die Situation wie von Dir beschrieben.
    Nur eine Tatsache ist nicht richtig, die hier viele
    falsch sehen.
    Dieses politische Verhalten ist nicht nur in Deutschland so.
    Mein Partner ist Niederländer dort auch lebend, und über deren Nichthandeln muss
    ich in Deutschland selbst noch den Kopf schütteln. Dort läuft NICHTS anders oder besser. Auch nicht in Belgien.
    Gerade höre ich, das sie zum Hochrisikogebiet
    nächste Woche werden.
    Weil sie eben auch nichts besser machen.
    Ob, wie und wann ich meinen Partner dann sehen kann?
    Wir sind auch leidenschaftliche Camper, reisen viel und vermissen dies sehr.
    Schöne Ostertage.
    Dani

  • Reply
    Beate
    6. April 2021 at 11:24

    Dankeschön. Tat gut zu lesen.
    Hier sitzt auch eine Abiturentin…….aber bei uns ist es nicht die Schule die schwierig ist, sondern unser Kultusministerium.
    Liebe Grüße aus BaWü Beate

  • Reply
    Susanne
    9. April 2021 at 10:42

    Ein wunderschöner Beitrag, danke Dir. Auch ich bin so mütend.

    Aber ich arbeite seit 15.12. in einem Impfzentrum, da ich meinen eigentlich Job (der mit vielen Besuchern aus dem In- und Ausland zu tun hat, nicht ausüben kann). Und sehe dort so viel Hoffnung. Das versöhnt mich sehr oft mit den Nachrichten um 20.00 Uhr ;o)). Dankbare Menschen auch schon weit unter 80 Jahren stehen Schlange und freuen sich, einen Hoffnungsschimmer zu sehen.

    By the way. Wir impfen seit Januar natürlich auch am Wochenende und an jedem Feiertag und seit letzter Woche auf Probe auch die Hausärzte und seit dieser Dienstag jenewelche voll. Ich kann mich übrigens nicht erinnern, je eine Impfdosis weggeworfen zu haben. Das ist m.E. ein Mediengerücht.

    Auch ich habe eine Abiturientin zuhause sitzen, die nichts lieber möchte als diese ganze Farce endlich zu beenden. In Bayern wohlgemerkt ;o)). Und einen weiteren Abiturienten, der so frustriert und verloren ist, dass er das Abschlussjahr noch einmal macht. Muss ich noch mehr dazu sagen?

    Liebe Grüße aus dem Norden Bayerns – haltet durch!

    Susanne

  • Reply
    Christina
    15. April 2021 at 10:47

    Danke, dass du den Artikel doch noch geschrieben hast!
    Ich finde, man kann nicht oft genug sagen, dass man mütend ist, aber sich dennoch an die Vorgaben hält, damit wir hoffentlich bald wieder mehr Möglichkeiten haben.
    Lasst uns unsere private Welt verschönern und genießen, bis wir wieder in die große weite Welt dürfen…
    Christina

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