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DIE DINGE im April… von Stimmen im Kopf, Dosen-Neuigkeiten, einer herbeigesehnten Reise & unermüdlichen Menschen

DIE DINGE im April 2022 - persönlicher Monatsrückblick - Corona Edition | Monatskolumne - Corona Tagebuch | luziapimpinella.com Holt euch mal lieber erst maleinen Kaffee, es dauert ein bisschen länger, das alles zu lesen. Wenn mein DIE DINGE Monatsrückblick heute mal pünktlich am 30. April veröffentlich wird, dann tue ich das aus der Ferne, denn ich habe ihn schon vor einer Woche vorgeschrieben. Er ist deshalb nicht ganz vollständig, aber ich habe einfach mal Mut zur Lücke. Es würde bei einem immer so persönlichen Text sowieso niemand merken, dass etwas fehlt… also warum mich selbst damit stressen?

Die STIMME… Manchmal denke ich, mich mit Dingen zu stressen, ohne dass es überhaupt jemand anderes täte, das kann ich ganz besonders gut. Ein echtes Goal wäre es für mich, mich davon mal komplett freizumachen. Von dieser kleinen mäkeligen Perfektionistinnen- und Antreiberinnen-Stimme in meinem Kopf. Die, die immer nörgelt, dass ich nicht genug geschafft habe, dass ich zu undiszipliniert bin und zu langsam. Ich sag zu meinem Kind immer: „Du musst nicht immer alles glauben, was dein Kopf über dich denkt“. Leider halte ich mich selbst oft nicht daran. Dabei sollte ich es eigentlich besser wissen, schon allein dieser Blog ist ein sichtbare Beweis dafür, wie viel Disziplin und Antrieb ich offensichtlich haben muss. Denn wie sonst sollte ich mir selbst erklären, dass ich hier am Ende des kommenden Monats nun 16 Jahre schreibe und Content teile. Drölfzig Millionen meist unbezahlter Stunden und echter Leidenschaft für diese Arbeit. Und auch noch jetzt, wo Blog schreiben und auch lesen ja schon etwas altmodisches geworden ist.

Diese Nörgelei in meinem Kopf muss echt aufhören. Denn ich merke, wie sehr mein mentaler Zustand daran zusätzlich leidet. Zusätzlich zu all den schlimmen Nachrichten, den Zukunftssorgen, dem Weltschmerz, dem immer noch fehlenden emotionalen Ausgleich während der Pandemie. Denn auch, wenn “wir” in Deutschland jetzt mal eben beschlossen haben, die gibt es nicht mehr, sind wir noch mittendrin. So wie man alle anderen beängstigenden Dinge in dieser Welt eben auch nicht einfach wegwünschen kann. Wir sind mittendrin. Deswegen ist es dringend notwendig, liebevoll und wohlwollend mit sich selbst umzugehen.

Der PEP TALK… Ein Pep Talk ist ein intensiver und oft emotionaler Vortrag, der die Zuhörerschaft aufbauen und motivieren soll. Er soll die Begeisterung wecken, individuelle Ziele zu erreichen. Meist ist so eine Ansprache eher relativ kurz. Nicht selten kommt er aber auch in Form eines ganzen Buches daher. Dann wird der Talk zum Coaching und den Leser:innen noch ein bisschen mehr „Hilfe zur Selbsthilfe“ an die Hand.

So einem Buch habe ich im April als Hörbuch gelauscht. Und obwohl die Art und Weise des manchmal sehr amerikanisch anmutenden Selbst-Cheerleadings in „The High Five Habit“ mich manchmal auch ein bisschen hat mit den Augen rollen lassen… so habe ich mich dennoch ganz oft wieder erkannt. Und das, was ich gern mal so über mich selbst denke, daraufhin in Frage gestellt. Das tat gut und ich habe viel gelernt über mich selbst.

Über die Autorin Mel Robbins @melrobbins bin ich schon vor längerer Zeit auf Instagram gestolpert. Wenn es auch müde seid, ständig auf die negative Stimme in eurem Kopf zu hören, dann ist „The High Five Habit“ vielleicht auch etwas für euch. Ich empfehle es euch wärmstens. Ich habe das Hörbuch auf Englisch gehört. Ich weiß nicht, ob es schon eine deutsche Hörbuch-Version davon gibt, ich glaube nicht. Aber es gibt das Buch zum Lesen bereits in einer deutschen Auflage.

Der DOSEN-FORTSCHRITT… Natürlich habe ich mal wieder den Mund im März zu voll genommen, was die Renovierung des Wohndosen-Badezimmers angeht. Und höchstwahrscheinlich würde eine Mel Robbins jetzt, angesichts dieses Satzes, die Augenbrauen hochziehen…denn dafür habe ich 1000 andere Dinge geschafft. Aber ein bisschen ärgere ich mich natürlich schon, dass ich noch nicht weiter bin mit diesem Projekt.

Nun ja, dafür ist bereits eine Menge vorbereitet… nämlich die Wände geschliffen, als Vorbereitung für die Tapete. Die Decke und die Innentür habe ich lackiert. Und auch der Rest der Wohndose ist jetzt aufgeräumt, geputzt und auf Vordermann gebracht. Die Matratze und die Polster sind auch wieder drin und ein bisschen vom ganzen Deko-Schnickeldi. Außerdem mussten ja noch Materialien besorgt werden, z.B. das Waschbecken samt Wasserhahn sowie das Holz für den Waschtisch, den Stephan bauen wird. Und ich wäre vermutlich nicht ich, wenn ich nicht nochmal eine neue Idee für die Bad-Tapete gehabt hätte, obwohl ich ja schon seit fast einem Jahr eine Rolle hier dafür liegen hatte. Aber so ist das bei mir manchmal. Da kommt gern noch mal eine andere Flause, wenn Dinge zu lange dauern. Und jetzt hoffe ich auch wirklich, ich kann euch da im Mai echte Ergebnisse zeigen. ;)

DIE DINGE im April 2022 - persönlicher Monatsrückblick - Corona Edition | Monatskolumne - Corona Tagebuch | luziapimpinella.comDas EXTERNE BÜRO… Weil es dann nach der Putz- und Aufräumaktion in der Wohndose so verdammt gemütlich war, habe ich dort seit dem Osterwochenende fast täglich Zeit darin verbracht. Zum Entspannen und auch zu Arbeiten. Ich scherze schon: „Ich gehe mal ins Büro und komme um 5 wieder! Tschüss, habt einen schönen Tag.“

Ja, es mag zwar etwas albern erscheinen, aber zum Arbeiten in unserer Wohndose zu hocken, macht die blödesten, aber notwendigen Arbeiten am Laptop ein bisschen erträglicher und die kreativen glatt ein bisschen leichtfüßiger. Fühlt sich ein bisschen an wie eine Luftveränderung… auch wenn die nur unterm Carport auf unserem Parkplatz stattfindet, haha. :) Auch während ich hier gerade diese Zeilen tippe, sitze auf dem Wohndosen-Bett mit dem neuen Palmwedel-Laken und den Mr. Snore & Mrs. Earplug Kissen im Rücken. Übers Handy dudelt schon meine Campfire Playlist und alles fließt ein bisschen leichter in die Tasten als sonst. Und wie so oft, denke ich, dass die Wohndose wirklich etwas wirklich Positives ist, dass wenigstens aus der Kack-Coronapandemie für uns entstanden ist.

Das HALSKRATZEN… jedes einzelne bekommt ja während der Pandemie eine ganz andere Dimension. Wie @elhotzo auf Instagram neulich so treffend postete:„ Halsschmerzen. Ist es Allergie, Erkältung, Corona, Einbildung, habe ich zu wenig getrunken, habe ich zu viel getrunken, habe ich heute Nacht geschnarcht oder ist es ein seit Jahren wachsender Tumor? We’ll never know.“ Okay, schnarchen tu ich eher nicht. Und von einem Tumor gehe ich trotz meines ausgeprägten Hypochondertums jetzt auch nicht unbedingt gleich aus, aber natürlich denke ich bei jedem Halskratzen an eine Coronainfektion! Au weia? Ist es jetzt soweit? Hat es mich trotz aller Vorsicht erwicht? Scheiße!

Ist ja auch kein Wunder, wo es in unserem Freundes und Bekanntenkreis quasi gerade alle niedermäht und die Ansteckungen rasant um sich greifen. Jeden Tag hören oder lesen wir gerade ein „Ich hab’s jetzt auch“. Was mich auch sehr an den offiziellen Zahlen und den angeblich sinkenden Zahlen zweifeln lässt. Vielmehr ist es doch so… die Leute haben einfach aufgegeben. Die machen einen Test bei sich zu Hause, sind positiv, kurieren sich in Selbstquarantäne aus und fertig is. Es werden doch kaum noch Meldungen und PCR-Tests von Menschen gemacht, die das nicht zwingend benötigen. Die Durchseuchung nimmt jetzt bei all der „Freiheit“, die ich ja letztes Mal auch schon thematisiert habe, einfach seinen Lauf, habe ich das Gefühl…

Im April lag ich dann wirklich 5 Tage komplett flach. Die ganze Zeit mit negativem Coronatest, aber mit Hammer-Kopfschmerzen und Schlappheit. War es der Wetterumschwung, eine Migräne, die ich bisher noch nie hatte, irgendein anderer Infekt? Ich sag mal… we’ll never know. Aber kacke war’s.

Die AUSZEIT… hat auch mit dem Halskratzen zu tun, die man eben nicht haben will. Und wir erst recht gerade jetzt bitte nicht. Ostern haben wir nur zu dritt verbracht und alle möglichen Besuche bei Freunden und Familie gecancelt. Da wir alle nicht religiös sind, ist Ostern sowieso “nur” ein schönes langes Wochenende für uns. Aber normalerweise nutzen wir die Gelegenheit natürlich auch gern für Familienbesuche. Nicht so in diesem Jahr. Wir haben und schon vor Ostern quasi in selbstgewählte Isolation begeben.

Denn vor ein paar Wochen haben wir ganz spontan einen Urlaub gebucht. Den oben in den ersten Sätzen erwähnten. Nach Rhodos in die Sonne. Und wenn ihr mir auf Instagram @luziapimpinella folgt, dann wisst ihr das natürlich. Im Vorfeld hatten wir sehr große Sorge, dass der Urlaub, und damit die Auszeit vom Alltag, die wir uns so sehr herbeisehnten, doch noch Corona zum Opfer fallen könnte. Wir haben in den 14 Tagen vor unserer kaum noch zwischenmenschliche Kontakte gehabt… wenn man mal vom Lebensmitteleinkauf mit Maske absieht. Wir wollten nicht riskieren, dass es vielleicht doch nicht klappt. Aber es hat geklappt, denn nur sind wir da und genießen die Zeit im Casa Cook und griechisches Inselleben auf Rhodos.

Die VERLORENE VORFREUDE… ist etwas, dass ich sehr betrauere. Etwas, das ich hoffe, irgendwann wieder zu finden. Denn so sehr wir uns auf diesen Rhodos-Urlaub freuen wollten, so recht getraut haben wir uns nicht. Ich habe ja des öfteren in meinen Monatsrückblicken von Stornoschmerzen geschrieben. Immer und immer wieder. Und obwohl es natürlich Luxusprobleme sind, taten sie eben doch jedes Mal weh. Und sie führten dazu, dass Vorfreude eigentlich gar nicht mehr so recht bei uns existierte. Nicht mal vor dieser Rhodos Reise und nicht bevor wir wirklich unterwegs waren und es real wurde.

Im April hatte ich mich zaghaft auf ein Roachford-Konzert in Worpswede gefreut. Ich hatte Ticket für mich und Stephan ganz optimistisch im Januar gekauft und ihn damit überrascht. Man muss dazu sagen, dass Andrew Roachford ein Künstler ist, an den wir beide sehr sentimentale Erinnerungen haben. 1994 in unserem ersten Jahr und gerade frisch zusammen waren wir jung verliebt auf einem Konzert. Und Roachfords „Only to be with you“ war dann auch der Song für den ersten Tanz auf unserer Hochzeit. Anfang April waren die Inzidenzen dann jeden Tag auf einem neuen Höchststand. Die Vorstellung mit Hunderten von Leuten auf einem Konzert zu sein, selbst bei 2G+ für uns unvorstellbar. Also sind wir nicht gegangen. Wie gut, dass ich nicht noch nicht wirklich gefreut hatte… IronieOFF.

Ich wünsche mir so sehr, dass wir das wieder lernen mit der Vorfreude. Weil Dinge einfach mal wieder klappen und nicht ständig kurzfristig abgesagt werden müssen. Weil man sich wieder traut, Pläne zu machen und optimistisch zu sein. Das wär doch was!?

DIE DINGE im April 2022 - persönlicher Monatsrückblick - Corona Edition | Monatskolumne - Corona Tagebuch | luziapimpinella.comTriggerwarung… Falls ihr lieber so gar nichts zum aktuellen Weltgeschehen lesen möchtet, um eure mentale Gesundheit zu schützen, dann überspringt einfach diesen Textblock und geht direkt zum nächsten. das verstehe ich natürlich. Auch wenn ich mich über Jede:n froh bin, der sich dennoch auch mit diesen Themen befasst. :)

Das GRAUEN… Albert Einstein sagte 1953 angeblich: “Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.”. Ganz richtig ist das Zitat wohl nicht unzählige Male wiedergegeben, sondern es müsste korrekterweise heißen: “… hat klar erkannt, dass die Welt mehr bedroht ist durch die, welche das Übel dulden oder ihm Vorschub leisten, als durch die Übeltäter selbst.” {Quelle HIER}. Wer auch immer diesen Auspruch abgewandelt hat, hatte dennoch recht. Das wissen wir Deutschen schmerzlich genug. Klar sind die schlimm, die das Grauen anzetteln und verfolgen, aber möglich machen es vor allem die, die es mittragen, stillschweigend.

Mir fehlen die Worte angesichts der zahlreichen monströsen Kriegsverbrechen in der Ukraine. Immer noch und immer wieder. Und das grauen nimmt auch nach 2 Monaten immer noch kein Ende. Wie so oft findet Sascha Lobo in seinen Spiegel-Kolumnen die passenden Worte, die mir auch durch den Kopf gehen… nur nicht so kunstvoll und eindrücklich formuliert. So schreibt er darüber, warum wir uns was vormachen, wenn wir ständig an die Narrative glauben möchten, dass P*tin das einzige russische Problem wäre. Nicht nur Hitler war als das Böse das Problem. Das sollten wir sehr gut wissen, auch wenn wir da im Rückblick auf unsere Großeltern und Urgroßeltern gerne in eine Verdrängungskultur verfallen. Uns auch Sascha Lobos Meinung über deutschen Pazifismus uns selbstgerechter Stuhlkreis-Mentalität, spiegelt meine Gedanken zu machen Parolen der Friedensbewegung dieser Tage wieder. Deswegen überlasse ich ihm die passenden Worte. Vielleicht möchtet ihr ja in den verlinkten Kolumnen nachlesen.

Ich kann nur inständig hoffen, das es stimmt, was Ralph Heck, Chef der Bertelsmann-Stiftung {zur Förderung von Bildung, Demokratie, Gesellschaft, Gesundheit, Kultur und Wissenschaft} sagt: “Die Demokratie setzt sich immer wieder durch”. Sein Wort im Gehörgang der Weltgeschichte, bitte! Danke! Daran glaube ich nämlich eigentlich auch…

Die UNERMÜDLICHEN… Ich folge Valentina und Leonid Stoyanov schon länger auf Instagram unter@vet.crew. Auch schon vor diesem unmenschlichen Krieg in der Ukraine. Vielleicht habet ihr ja auch schon mal ein Video von Valentina und dem Äffchen Tosya gesehen. Die beiden sind Tierärzt:innen und leben in Odessa, wo sie eine Tierklinik betreiben und auch ein Animal Shelter. Seit Kriegsbeginn haben sie dort unermüdlich verwaiste Tiere gerettet und versorgt und arbeiten unter diesen, für uns unvorstellbaren Bedingungen, jeden Tag bis zur totalen Erschöpfung.

Sie fahren nebenbei durch aktives Kriegsgebiet, um Kolleg:innen zu unterstützen und Futterlieferungen in entlegene Gegenden zu bringen. Weil sie wissen, dass ohne ohne ihre Unterstützung die Versorgung nicht mehr gewährleistet werden könnte. Sie bringen sich dabei selbst in Gefahr, fangen mit ihrem Auto Schrapnellsplitter ein und verlieren dennoch nicht ihren unerschütterlichen Mut. Ich habe so einen riesen Respekt vor den beiden!

Jeden Tag gehört zu meinem Morgenritual, dass ich ihre Stories auf Instagram schaue und sehe, on es ihnen gut geht. Jeden Tag bin ich dankbar, wenn ihnen nichts passiert ist. Wenn ihr die beiden unermüdlichen und bewundernswerten Menschen und ihr Mission unterstützen möchtet, dann könnt ihr das mit einer Spende tun. Hab ich im April auch gemacht und werde es wieder tun.

DIE DINGE im April 2022 - persönlicher Monatsrückblick - Corona Edition | Monatskolumne - Corona Tagebuch | luziapimpinella.comDer SCHÖNSTE KOMMENTAR… ich mache eigentlich nie einen Hehl daraus, wie sehr mich die Art der Kommunikation auf Social Media oft ankotzt. Das ist in den letzten Jahren leider eher schlimmer als Besser geworden, wie ich in meinem Blopgpost „Think before you write“ ja auch schon ausführlich beschribenen habe. Unnötige mikroaggressive Kommentare und verbale Übergriffigkeiten sind da an der Tagesordnung und es gibt Momente, da bin ich dessen einfach müde. Da habe ich dann gar keine Lust mehr auf all das und stelle auch meine Arbeit hier als Blog-Autorin gleich mit in Frage.

Und dann gibt es die Tage an denen einem klar wird, für wen man diesen ganzen Summs überhaupt macht. Für Menschen wie Julia, die einem liebes Feedback wie dieses hinterlassen:

„Hallo Luzia Pimpinella! Ich bin dir so dankbar für deinen Blog!!! Anhand deiner Anleitung und Tipps habe ich alleine meinen Wohnwagen renoviert! Meine Farbauswahl ist deiner sehr ähnlich und ich bin überglücklich über das Ergebnis! Würde dir so gerne als Dank mal ein Foto schicken. Deine Vorarbeit hat mir den Mut gegeben das Projekt zu starten. Die letzten drei Wochen habe ich nichts anderes gemacht als in meinem Johnny zu schuften. Morgen geht’s damit ans Meer!!! Nochmal tausend Dank, dass du das alles gepostet hast!!! Mit lieben Grüßen, Julia & Johnny ☀️“

Ich mache das vor allem für Menschen für Julia, die mit ihren zwei Mädels gerade in ihrem selbst renovierten Wohnwagen Urlaub in Holland am Meer machen. Sie hat mir Fotos geschickt! :) Menschen die hier im Blog oder auch drüben auf Insta etwas Positives mitnehmen und ihre eigenes Ding daraus machen. Menschen, die ich auf irgendeine Weise inspirieren kann. Denn nur dann macht das alles Sinn und macht mich glücklich.

Das GLOTZPROGRAMM… Wir hängen ja immer noch fast jeden Abend bei den Pearsons auf „This is us“ ab. Ich glaube es gab noch nie eine Serie, bei der ich mich so wohl gefühlt habe. Und ich habe auch noch nie im Lebens eine Staffel von irgendeiner Serie gekauft, bis dato. Aber ich konnte jetzt nicht warten bis es Season 6 The Final Chapter der Familiensaga for free gibt.

In der Woche, in der ich krank im Bett lag habe ich außerdem „Motel Makeover“ auf Netflix in einem durchgeschaut. Lustig war, dass ich in den ersten paar Minuten feststellte, dass ich den beiden Motel-Umberauerinnen schon lange auf Instagram folgte. Ohne vorher zu ahnen, dass das eine etwas mit dem anderen zu tun hat. Offensichtlich habe ich bei @thejunemotel immer nur schöne Interior-Bildchen geguckt, ohne zu lesen. Haha.

However… die beiden Mädels haben mich mit ihrer Tatkraft beim Umbau des heruntergekommenen Motels wirklich beeindruckt. Und die Serie hat mir nochmal bewusst gemacht, wie sehr ich solche Interior-Handwerks-Umbbau-Renovierungs-Projekte mag und wie empowernd ich selbst so eine Arbeit empfinde. Vielleicht sollten wir noch eine zweite Wohndose zum Aufhübschen anschaffen, denke ich manchmal. Oder einen Van ausbauen?

DIE DINGE im April 2022 - persönlicher Monatsrückblick - Corona Edition | Monatskolumne - Corona Tagebuch | luziapimpinella.comDie GOOD NEWS… gibt es natürlich auch wieder, wie gewohnt zum Schluss.

Das Wichtigste zuerst…. Frankreich behält eine liberale Regierung und Macron bleibt Präsident. Was es gerade bei dieser Weltlage bedeutet hätte eine rechte, nationalistische Le Pen an als französisches Staatsoberhaupt zu haben, mag ich mir als Europäerin gar nicht ausmalen. Ich sage nur soviel… bei einem Regierungswechsel dieser Art, hätte ich aktiv angefangen über ein Auswandern aus Europa nachzudenken. Und das meine ich ernst.

Forscher:innen haben eine Technik entwickelt, mit UV-Licht Viren zu zerstören. Die Atemluft in Schulen, Restaurants oder Kliniken könnte so sekundenschnell sterilisiert werden. Dies könnte der Durchbruch im Kampf gegen Corona sein.

Forscher:innen der Mainzer Universitätsmedizin haben einen Wirkstoff entdeckt, mit dem sich akute myeloische Leukämie sehr gut behandeln lässt. Und auch bei der Therapie von Leberkrebs gibt es Fortschritte: Wissenschaftler:innen der University of Michigan haben nun eine neue Behandlungsmethode vorgestellt, mit der sie Lebertumore mit nicht-invasiven Ultraschallwellen zerstören konnten.

Eine brasilianische Meeresbiologin hat nun die erste probiotische Arznei entwickelt, um gefährdete Korallen zu retten. Japan hat so wenig Treibhausgase ausgestoßen wie seit 1990 nicht mehr, die japanischen CO2-Emissionen sind auf einem Rekordtief. US-Forscher:innen ist es gelungen, mit Solarzellen auch nachts Strom zu erzeugen. Der größte europäische Solarpark wird demnächst 75.000 haushalte mit Strom versorgen. Grüne Energie boomt in Griechenland. In Kenia verbindet eine Initiative zum Pflanzen von Mangroven aktiven Klimaschutz mit der wirtschaftlichen Unterstützung der Menschen vor Ort. Schottland hat durch Aufforstungsmaßnahmen heute wieder fast so viel Wald wie vor 1.000 Jahren.

Ihr Lieben, gerade die letzten beiden Beispiele zeigen ganz deutlich, wieviel Impact das aktive Bäumepflanzen haben kann. Deswegen kann ich euch nur immer mal wieder zwischendurch ans herz legen, statt der Google Suche, doch lieber mit Ecosia im Internet zu recherchieren, der Suchmaschine, die mit ihren Einnahmen Bäume pflanzt. die funktioniert übrigens auch per App auf dem Handy.

Und ich selbst freue mich, seit nun fast 1 Jahr als “Planter” ein Mitglied der {fast} ersten Stunde bei Planted Green zu sein. Inzwischen sind bis 33 Bäume für klimastabilere Mischwälder in Deutschland “für mich” gepflanzt worden und ich unterstütze weitere Klimaschutzprojekte. Vielleicht ist das ja auch was für euch…

Wenn ihr mögt, erzählt mir doch, wie euer so April war. Und habt eine möglichst schöne Zeit im Mai. Ihr habt es euch ganz bestimmt verdient!

... macht es hübsch! Gruss

 

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8 Comments

  • Reply
    Annika
    30. April 2022 at 9:48

    Ich wünsche euch weiterhin einen traumhaften Urlaub.

    Vielen tausend dank für die goodnews! Das sind tolle Projekte, Ideen und Durchbrüche!

    Meine Vorfreude ist auch weg. Und ich vermisse sie so so sehr! Was war das für ein tolles Kribbeln im Bauch, ein seliges Lächeln auf dem Gesicht … manchmal wollte man durch die Wohnung taumeln, hat es sich im Kopf ausgemalt, die Tage bis zum Tag X gezählt …

    Meine Schwester hat nach fünf Jahren noch einmal die Truppe der Junggesellinnenrunde in ein Haus im Wald eingeladen. Ich durfte ein weiteres unvergessliches Wochenende mit sieben wunderbaren und interessanten Frauen verbringen. Ich habe mir erlaubt mich zu freuen, als ich in der Bahn saß und wusste, dass alle unterwegs waren und alle Selbsttests negativ waren. Für zwei der Mitreisenden war die Aussicht auf dieses Wochenende die Rettung des letzten Jahres.

    Liebe Grüße von Annika aus Berlin

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      4. Mai 2022 at 18:22

      Ja Annika, man hat im Moment bis zur letzten Minute Angst, es könnten Dinge – mal wieder – nicht klappen. Das ist so schade und nimmt viel Freude. Umso schöner, dass es bei euch geklappt hat. Und bei uns auch. Wir sind gerade sehr glücklich und aufgetankt aus dem Urlaub zurück.

  • Reply
    AniLorak
    30. April 2022 at 10:02

    Liebe Nuc. Ich kann es do nachvollziehen- auch ich bin genervt. Corona gehabt, Tag 9 nach PCR-TEST erst negativ. Lese ab 5 Tagen frei. Kann man machen, wenn man eine Durchseuchung durchführen will, aber dann bitte dazu stehen und Kund tun. Kann ja durchaus eine Strategie sein. Es nervt, dieses keine Verantwortung übernehmen ungemein. Ja, es ist schwierig und ja es ist angespannt. Natürlich sibd die Zahlen niedrig. Schon mal versucht, positives PCR-Ergebnis in Corona-Warn-App einzutragen… Ja, aber wie Du schreibst, es gibt Lichtblicke und es ist Zeit, anders zu handeln, das Positive zu sehen und sich Inseln zu schaffen. Danke, ich lese gerne von Dir.

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      4. Mai 2022 at 18:20

      Ja, die Zahlen sind halt totaler Quatsch. Und die Leute schert es auch leider zum großen Teil nicht mehr…. das haben wir jetzt ganz krass wieder auf dem Flug erlebt.

  • Reply
    AniLorak
    30. April 2022 at 10:03

    Nic – danke Handy… wie kommst Du auf …

  • Reply
    Eva
    2. Mai 2022 at 3:02

    Du hast in letzter Zeit mehr Verschreiberlis in deinen Texten, die mich beim Lesen regelmäßig ins Stolpern bringen. Bei dir finde ich das charmant. (Sagt eine, die es sonst beim Schreiben sehr genau nimmt – vermaledeiter Perfektionismus!!!).
    “… und alles fließt ein bisschen leichter in die Tassen als sonst” lässt mich einfach nicht mehr los. Wann immer ich jetzt prokrastinierend Tee aus der Küche holen werde, wird das bei mir aufploppen und mich herzlich trösten. Danke dafür.
    Ich wünsche dir einen schönen Urlaub.

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      4. Mai 2022 at 18:17

      Liebe Eva, ja, man nennt mich auch die Queen of Vertipping. ;)

      Aber im Enst… du ahnst nicht, wie schwer es mir in letzter Zeit fällt, diese doch sehr persönlichen Texte zu schreiben. Mit geht so viel im Kopf herum, das er manchmal zu platzen droht und da ist auch sehr viel Weltschmerz wischen den Zeilen, der mich mental sehr belastet. Da fehlt mir oft am Ende die Kraft, alles noch dreimal Korrektur zu lesen. Damit müsst ihr leider leben.

      Alles Gute beim Teetrinken für dich. :)

  • Reply
    Eva
    26. Mai 2022 at 1:04

    Perlenproduzentin – so oder so.
    😘

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