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DIE DINGE im Mai… von Schulschluss-Freude, Impflings-Geschichten, Schubladendenken, Herzstolperei und Bekenntnisdruck

DIE DINGE im Mai 2021 - persönlicher Monatsrückblick, Corona Edition | Monatskolumne - Mein Corona Tagebuch | Elbstrand Övelgönne Hamburg | luziapimpinella.vomGanz ehrlich? Der Mai hat sich ja doch ein bisschen gezogen, oder? Vor allem weil er wettertechnisch ja alles andere als frühlingshaft war und wir immer noch viel zu vieel drinnen hocken mussten. Das hatten wir uns alle wohl anders erhofft. Nun denn… jetzt kann es ja nur besser werden. Ich bin da auch ganz optimistisch, dass die Sonne bald um die Ecke kommt, wie ihr an meinem letzten Blogpost zum Thema Sonnencremes sehen konntet. Also Haken an den Mai und Zeit für meinen Monatsrückblick DIE DINGE! Ich erzähle euch mal wieder alles was meinen Monat so ausgemacht hat. 

Auch wenn sich die allgemeine Lage für Viele gerade entspannt. Ich verstehe heute mehr denn ja, dass man vielleicht nicht immer jeden Senf lesen möchte. Meinen Monatsrückblick habe ich also weiterhin in Blöcke aufteile. In meine glücklichen Geschichten, das eher Unschöne und in alles Sonstige. Ich ermuntere euch, einfach zu überspringen, was euch vielleicht nicht zu lesen gut tut. Das Positive oder das Negative. Je nachdem, wie ihr euch gerade fühlt. Das verstehe ich nämlich total.

DIE DINGE im Mai… von Schulschluss-Freude, Impflings-Geschichten, Schubladendenken, Herzstolperei und Bekenntnisdruck

DIE DINGE im Mai 2021 - persönlicher Monatsrückblick, Corona Edition | Monatskolumne - Mein Corona Tagebuch | Elbstrand Övelgönne Hamburg | luziapimpinella.vom DIE DINGE im Mai 2021 - persönlicher Monatsrückblick, Corona Edition | Monatskolumne - Mein Corona Tagebuch | Elbstrand Övelgönne Hamburg | luziapimpinella.vomDas GLÜCK…

Der SCHULSCHLUSS… also zumindest, der gefühlte, rückt näher. Denn heute ist bei uns ein ganz besonderer 31. Mai, den wir mit Sicherheit nicht wieder vergessen. Luzie hatte heute ihre mündliche Abi-Prüfung in Politik… die letzte ihrer 5 Prüfungen. Und alle so yeah! Eine riesige Last ist heute morgen ihr abgefallen. Von heute an kann sie wirklich durchatmen und das Thema Schule ist endlich bald abgehakt. Nein, es waren keine schönen 13 Jahre. Ich vermute, dass mein Kind niemals mit eine rosaroten Brille darauf zurück blicken wird… es wird wohl mehr ein „look back in anger“ und das ist wirklich traurig. Aber sie hat sich dennoch wahnsinnig wacker geschlagen, besonders unter der schwierigen Pandemie-Situation während der Abi-Phase. Und sie kann verdammt stolz auf sich selbst sein. Wir sind es auf jeden Fall auf sie. Whooop-whooop! Falls euch jetzt die Frage auf den Lippen liegt, was sie denn nun für Pläne hat, nach dem Abi. Ich sag’s euch. Durchatmen, leben und glücklicher sein als in den letzten 1 ½ Jahren! ;)

Die FAMILIENTREFFEN… tatsächlich die ersten des Jahres waren im Mai endlich möglich. Gleich zweimal saßen wir mit meinen lieben Schwiegereltern zusammen, um die Geburtstage der beiden zu feiern… und es hat richtig gut getan, das nach so langer Zeit mal wieder zu können. Das letzte Mal war Weihnachten gewesen. Beide sind mittlerweile zweimal geimpft und darüber sind wir auch enorm froh. Auch auf meiner Seite der Familie geht es vorwärts. Omimi ist mit ihren 92 schon lange doppelt geimpft aber auch meine Mom und meine Geschwister haben bereits ihre erste Spritze intus. Von den erwachsenen Familienmitgliedern fehlt nur noch meine  kleine Schwester und ihr Freund, die ja im letzten Oktober eine Corona-Infektion durchgemacht haben. Ohne, dass etwas nachblieb glücklicherweise. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, dass wir uns auch bald wieder  in großer Runde treffen und drücken können. Ich kann es kaum erwarten.

Der ELBSTRAND… ist ja immer normalerweise unser erstes Ausflugsziel, wenn der Frühling kommt. In diesem Jahr hat es mit unserem obligatorischen Övelgönne etwas länger gedauert. Nicht nur wegen Corona, sonder auch wegen des bescheidenen Frühlingswetters bisher. Vom Hamburger Schietwetter hat ja die ganze Republik in den letzten Wochen einen Eindruck bekommen, nicht nur wir hier im Norden. Aber am Pfingstmontag haben wir tatsächlich gerade so eben die paar Sonnenstunden des langen Wochenendes abgepasst. Glück gehabt! Von diesem kleinen Spontanausflug stammen auch die Fotos heute. Und lustigerweise habe ich gerade festgestellt, dass wir letztes Jahr am Pfingstwochenende auch dort waren. Alle Jahre gern wieder!

Die IMPFLINGE… alle Menschen, die wirklich daran glauben, geimpfte Leute wären eine ganz besondere „Gefahr“ {ja, die gibt es…. kannste dir nicht ausdenken}, müssen jetzt in Gesellschaft unserer kleinen Familie sehr tapfer sein. Oder auch gern darauf verzichten. Denn nachdem ich im April bereits meine erste Impfung aufgrund von Prio 3 bekommen habe, sind inzwischen auch Stephan und Luzie völlig überrschend zum ersten Mal geimpft. So schnell kann’s gehen, wenn man gar nicht damit rechnet, aber viele Menschen, selbst priorisierte, Astra Zeneca als Impfstoff kategorisch ablehnen. Oder wenn bereits vergebene Impftermine einfach ohne Absage bei den Ärzt:innen sausen gelassen werden. Nun, wenn keiner den Stoff will… meine beiden wollten und konnten ganz kurzfristig bei unserer Hausärztin geimpft werden. Auch Luzie nach ausgiebiger Beratung. Und wir freuen uns alle drei wie Bolle, dass wir dem Ende dieser ganzen Pandemiescheiße wieder einen Schritt näher bekommen sind. Der Sommer kann kommen!

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{Die coole Tasche ist übrigens ein Geschenk von meiner lieben Nina gewesen. Die gibt es auch in ihrem hedinäht Shop zu kaufen – Werbung ohne Austrag #supportsmallbusiness}

DIE DINGE im Mai 2021 - persönlicher Monatsrückblick, Corona Edition | Monatskolumne - Mein Corona Tagebuch | Elbstrand Övelgönne Hamburg | luziapimpinella.vomDas UNSCHÖNE…

Der MUTTERTAG… Vielleicht findet ihr es komisch, diesen Punkt in dieser Rubrik zu finden. Aber ich mag den Tag nicht. Als ich ein Kind war, hat mich der Muttertag immer sehr in Panik versetzt. Ich habe immer gedacht, wenn ich mich an diesem Tag nicht ordentlich ins Zeug lege, dann könnte meine Mutter vielleicht denken, ich hätte sie nicht lieb genug. Wenn ich ehrlich bin, geht es mir heute immer noch so. Ich vergesse den Muttertag tatsächlich meistens oder verdränge ihn vielleicht auch – trotz der massenweisen Erinnerungs-Newsletter der Konsum-Industrie. Und dann fühle ich mich zurück versetzt und habe ein schlechtes Gewissen, weil ich irgendwie als Kind nicht performe. Dass meine 3 Geschwister darin viel besser sind als ich, macht es dann auch nicht leichter. Dabei bin ich froh, dass sie das anders handhaben, als ich es oft schaffe. Sie füllen die Lücke, wo ich meine zu versagen.

Auch in diesem Jahr hatte ich dieses Datum wieder nicht so richtig auf dem Schirm. Ich wurde eigentlich nur daran erinnert, weil mein Kind mich heute morgen auf dem Weg ins Bad in den Arm nahm und meinte: „Du, Mama ist es schlimm, wenn ich am Sonntag einfach nur Pancakes für dich zum Frühstück mache? Mehr schaffe ich im Moment einfach nicht“. Ich so… „Äh, warum fragst du das?“ Und sie… „Es ist doch Muttertag!“ Und ich sehe es in ihren Augen. Auch sie ist gestresst, weil sie Angst hat, sie könnte diesem einem Sonntag im Mai, den sich irgendwann mal irgendjemand ausgedacht hat, nicht gerecht werden. Als ob der Wert ihrer Liebe zu mir von diesem Beweistag abhinge. Was für ein Blödsinn das ist! Und dennoch in so vielen Köpfen verankert. Vielleicht vergesse ich den Muttertag auch deswegen immer… mein Kind muss mir an dem Tag nicht ihre Liebe beweisen. Die fühle ich bei anderen Gelegenheiten. Ich brauche den Tag nicht.

Die HERZSTOLPEREI… hatte ich schon lange nicht mehr. Ich habe ja eine angeborene Herz-Arrhythmie, meistens bemerke ich sie kaum. Und wenn sie dann mal als länger anhaltende Herzrhythmusstörungen bemerkbar machen, dann bin ich manchmal selbst überrascht und auch erschrocken. Denn normalerweise kann ich sie einfach vergessen. Im Mai hat es mich wieder einmal kalt erwischt, nach 2 oder 3 Jahren Ruhe davor. Auch wenn ich weiß, dass diese schlimmen Herzrasen-Attacken nicht lebensbedrohlich sind… sie fühlen sich immer so an und ich bin hinterher völlig geschlaucht. Bleibt zu hoffen, dass sich die nächste wieder möglichst lange Zeit lässt.

Der BEKENNTNISDRUCK… auf Social Media, damit meine ich in meiner Bubble vor allem Instagram, herrscht mittlerweile ein enormer „Bekenntnisdruck“. Besonders, wenn man, wie ich, öfter mal ein politisches Statment abgibt, seine meinung zu gesellschaftlichen Themen teilt oder ein klares Statement zu dit und dat gibt, ist er da. Da kommen die DMs, in denen man von oft wildfremden und eher selten bekannten Menschen aufgefordert wird, doch gefälligst Stellung zu beziehen! Die Menschen vergessen, dass es keineswegs bedeutet, dass einem Themen egal wären. Oder dass man sich keine Gedanken machen würde. Dass man nicht vielleicht genau so bestürzt, schockiert und eben auch hilflos ist, wie sie selbst. Sie verlangen, wie so oft, das alles-oder-nichts-Prinzip von einem. Unbekannterweise und gerne, ohne sich selbst öffentlich zu involvieren. „Du hast eine Reichweite, also musst du doch!“. Empörung.

So wieder geschehen angesichts des Nahost Konflikts. Einem Konflikt, der älter ist als ich mit meinen 50 Jahren und der mich mein Leben lang in den Nachrichten begleitet hat. Einer den ich nie so recht verstanden habe und der immer noch keiner echten Lösung näher gekommen ist. Und nun herrscht wieder Krieg zwischen Menschen, der mich aufs Neue entsetzt. Und obwohl jedes Statement auf Social darüber ja mittlerweile fast einem verbalen Minenfeld gleichkommt, möchte ich kurz sagen, was ich fühle. Ich bin entsetzt von der aggressiven israelischen Siedlungspolitik sowie von von Bombenangriffen der radikalislamischen Hamas, die dann wiederum israelische Bomben nach sich ziehen. Das ist doch Wahnsinn! Dazwischen zerrieben werden nämlich die Menschen, Israelis und Palästinenser, die einfach nur Frieden wollen und einen Platz zum Leben, in Ruhe. Für sie, die Lebenden und die sinnlos Getöteten auf beiden Seiten, blutet mein Herz. Und ich bin angeekelt, wie viele andere Menschen, auch hier in Deutschland, die Gelegenheit nutzen, ihren hasserfüllten Antisemitismus zu verbreiten. Ganz ohne Scham.

Die SCHUBLADEN… mir wird in letzter Zeit öfters Schubladendenken vorgeworfen  Wenn ich über eine spezielle Situation in Luzies Schule rede, fühlen sich plötzlich enorm viele Lehrer:innen in die Alle-Lehrer:innen-Schublade geschoben und kollektiv verunglimpft. Und das, obwohl ich ja nur über unsere persönlichen, individuellen Erfahrungen berichtet habe. Da frage ich mich immer warum? Wenn ich über meine Impfung erzähle und sage, warum ich das Impfen befürworte, melden sich reihenweise Impfskeptiker:innen bei mir, die sich von meinen Worten diskriminiert und abgestempelt fühlen. Dabei habe ich bisher kaum ein Wort verloren, über Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen. Wenn ich schreibe, warum ich den Muttertag nicht mag, fühlen sich andere Frauen ganz offensichtlich im akuten Rechtfertigungszwang, warum sie den Tag aber total schön finden.

Leute! Echt jetzt!? Macht doch einfach was ihr wollt und lasst andere das auch. Projiziert nicht immer alles von euch selbst  auf andere oder umgekehrt. Da frage ich mich nämlich manchmal, auf welcher Seite ist da eigentlich das Schubladendenken? Denn über die, die sich da bei mir beschweren habe ich in keinem oben erwähnten Fall etwas gesagt. Offensichtlich überwiegt also der Reflex, sich selbst in eine hinein zu stecken, sobald jemand eine andere Sichtweise hat…. um sich dann hinterher über die Schublade zu beschweren, in der man hockt. Wie unnötig.

DIE DINGE im Mai 2021 - persönlicher Monatsrückblick, Corona Edition | Monatskolumne - Mein Corona Tagebuch | Elbstrand Övelgönne Hamburg | luziapimpinella.vom DIE DINGE im Mai 2021 - persönlicher Monatsrückblick, Corona Edition | Monatskolumne - Mein Corona Tagebuch | Elbstrand Övelgönne Hamburg | luziapimpinella.vom DIE DINGE im Mai 2021 - persönlicher Monatsrückblick, Corona Edition | Monatskolumne - Mein Corona Tagebuch | Elbstrand Övelgönne Hamburg | luziapimpinella.vomDas SONSTIGE…

Das GLOTZPROGRAMM… da dürfen meine Tipps des Monats natürlich auch nicht fehlen. Wir hatten ein paar Mal echt Spaß auf dem Familiensofa. Vor allem ganz unerwartet beim diesjährigen Eurovision Song Contest. Unser letztendlicher Favorit Måneskin aus Italien hat den ESC sogar gewonnen… yay! Normalerweise gucken wir ja den Contest eher zum Amüsieren und ein bisschen interfamiliärem Lästern. Aber die Show war dieses mal echt ein Knaller… so viel Diversität unter den Künstler:innen und in der Musik und eine Transfrau als Co-Moderatorin. Mega überraschend! Nur Deutschland als Schlusslicht ist ja irgendwie immer ne sichere Bank… das war eher keine Überraschung. Filme geguckt haben wir natürlich auch, wir Filmgucker. Maximale Punktzahl wären 5 Sterne gewesen…

Sörensen hat Angst ★★★½ – Ein Hamburger Kriminalhauptkommissar, der unter einer Angststörung leidet, lässt sich ins friesische Katenbüll versetzen. Er hofft dort auf ein ruhiges Polzeibeamtenleben, aber damit ist es dann im dem kleinen Ort auch nicht weit her. Am Ende ist die Story ganz schön harter Tobak, aber immer unterbrochen von einem bisschen lakonischem Witz, den man vom Regie-Debüt von Bjarne Mädel {der ebenfalls die Hauptrolle spielt} wahrscheinlich auch erwarten würde. Sehr gelungener norddeutscher Krimi, der nach Fortsetzung schreit. Ich hätte auf jeden Fall gern mehr davon. Eine weitere Romanvorlage gibt es ja. Das lässt hoffen. Mit dabei auch, ein wieder einmal sehr brillanter Matthias Brandt, in einer eher untypischen Rolle. Wobei…. der könnte mir auch Currywurst verkaufen und ich würde es schauspielerisch vermutlich absolut genial finden.

Run ★★★– Sollte man vielleicht nicht unbedingt am Muttertag gucken. Der Thriller über eine im Rollstuhl sitzende Teenagerin und ihre überfürsorgliche Mutter war für mich zwar ein bisschen zu schnell {also nach ein paar Minuten} zu durchschauen, wodurch die erste Hälfte des Films sehr vorhersehbar und etwas lahm daher kommt. Aber dann nimmt das Storytelling durch einen Plot-Twist doch noch mal Fahrt auf… so dass der kleine „Misery“ Fan in mir dann am Ende dann doch einen Beifall für den späten Spannungsbogen klatscht. Sagte ich eigentlich schon mal, dass ich Sarah Paulson liebe?

The Woman in the Window ★★½  – Altbekanntes Storytelling: während man selbst das Haus nicht verlassen kann, beobachtet man einen Mord im Nachbarhaus. Was wir, für immer unerreicht, von Alfred Hitchcocks Klassiker „Das Fenster zum Hof“ aber auch sehr gelungen aus „Disturbia“ mit dem jungen Shia LeBeouf kennen, kommt in dieser Variante irgendwie ein bisschen „meh“ daher. Richtig schlecht ist der Film nicht, aber auch nicht wirklich gut. Und ich muss zugeben, dass dauerentsetzte Gesichtsspiel der Protagonistin {Amy Adams} mich auch irgendwann ein bisschen genervt hat. ich fand auch leider, dass geniale Schauspieler:innen wie Gary Oldman und Julianne Moore in ihren Rollen fast künstlerische Verschwendung waren. Schade!

Ein praktisches Film-Tool habe ich durch Luzie übrigens im Mai kennengelernt. Kennst ihr das, wenn ihr euch in Thrillern oder Horrorfilmen direkt Sorgen macht, ob der niedliche Hund oder die süße Katze den Plot überleben? Nicht selten müssen ja die putzigen Haustiere einen fiesen {oft unnötigen} dramaturgischen Tod erleiden. Die Webseite Does the the Dog die? {gibt’s auch als App – leider kostenpflichtig} kann man vorher checken, ob die Vierbeiner die Story überleben. Und auch noch andere Dinge, die vielleicht sogar Trauma-Trigger sind, kann man dort für Filme checken.

Die GUTEN NACHRICHTEN… gab’s natürlich auch im Mai. Ein Gericht in Den Haag hat im Klimaschutzprozess gegen den Ölkonzern-Giganten S

hell ein historisches Urteil gesprochen. Er klar wird für Umweltschäden verantwortlich gemacht und dazu verpflichtet, seinen CO₂-Ausstoß bis 2030 um 45 Prozent netto reduzieren. Das ist eine zukunftsweisende Entscheidung. Wenn es freiwillig mit dem Umweltschutz nichts wird, dann eben so. Ich hoffe, dass das auch für weitere Konzerne als Präzedenzfall dient, die sich zukunfstsorientierten Veränderungen für den uneingeschränkten Profit verweigern.

Deutschland erkennt seine Kolonialverbrechen in Namibia an. Auch da dürften noch so einige folgen, bei unserer unrühmlichen Geschichte auf dem afrikanischen Kontinent. In Indonesien haben Naturschutzorganisationen 40.000 m² eines Korallenriffs wieder hergestellt. Der Korallenbewuchs stieg dabei von 5% auf 55% Prozent. Weltweit sollen so bis 2029 185.000 m² der zerstörte Korallenriffe wiederbelebt werden.

Und noch ein Fun Fact, der mich sehr zum Lächeln gebracht hat….wusstet ihr, dass Grashalme uns ebenfalls anlächeln? Vielleicht im Juni mal weniger Rasen mähen und lieber mehr die Sonne genießen. Wir haben es uns nach dem verregneten Mai verdient, oder?

... macht es hübsch! Gruss

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3 Comments

  • Reply
    Sandra
    1. Juni 2021 at 16:45

    Toller Mairückblick mit vielem Nicken auf meiner Seite. Dankeschön. Den Muttertag empfinde ich genauso – als selbstbewusste Frau renne ich einen Tag mit schlechtem Gewissen rum – schon merkwürdig.
    Für mich als Mutter überhaupt nicht wichtig, wird dieser Tag und Vatertag ggü. unseres Kindes nicht erwähnt.
    VG Sandra

  • Reply
    Antje
    8. Juni 2021 at 11:12

    Hi, danke für deine Posts an dieser Stelle!
    Ich habe gerade zwei Jungs in Prüfung, einer Abi, einer Realschule… wir sind froh, wenn es durchgestanden ist und auch die Schulzeit ein Ende findet. Schule könnte so viel mehr sein… Mehr Praxis, mehr machen, mehr Lebensnähe, mehr Mitmenschlichkeit und Lebensbegleitung…. Zensuren sollten nicht der einzig messbare Maßstab sein….
    Ich wünsche dir einen schönen Juni :-) und bin gespannt auf deine Ideen.

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      9. Juni 2021 at 13:35

      Liebe Antje, dann drücke ich deinen Jungs die Daumen und wünsche euch allen ein tiefes Durchatmen hinterher. Ja… Schule könnte so viel mehr sein und junge Menschen fördern und motivieren, statt oft das Gegenteil anzurichten. Andere Länger machen das vor. Luzie hat zum Beispiel in Neuseeeland ganz andere Schulerfahrungen gemacht. Das deutsche Bildungssystem ist komplett veraltet und strukturell verkrustet.

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