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12 wunderbare Dinge, die man allein tun kann… Zeit für sich selbst!

Zeit für sich selbst - 12 wunderbare Dinge, die man allein tun kann | me time & selfcare - 12 awesome things to do on your own | luziapimpinella.comDas Tochterkind ist ausgeflogen und nächste Woche geht der man auf seinen alljährlichen Skitrip mit seinen Kumpels nach Ischgl in Tirol. Ich bin allein! Wie wunderbar. Zeit für mich und das, was ich will.

Ich liebe meine Familie und habe sie natürlich auch liebend gern um mich. Ich bin auch eine total gesellige Quasselstrippe und bin gern mit Freunden zusammen.Aber mal allein zu sein, genieße ich trotzdem immer sehr… nach meinem eigenen Rhythmus schwingen, essen, was ich mag, tun, was ich will, mal nicht reden müssen. Das kann ich gut! Menschen, die mich sonst nur in Gesellschaft kennen, werden das mit dem Reden jetzt vielleicht nicht glauben… aber so ist es! ;)

Ich weiß, dass es Menschen gibt, die so eine ungeahnte individuelle Freiheit nicht gar nicht so sehr mögen und die viel lieber andere Menschen um sich haben, anstatt Dinge allein zu tun.Oder, denen es einfach schwer fällt ein solches „Zeitfenster“ mit Dingen zu füllen, die mal nur für sie selbst sind und optimalerweise ein bisschen glücklich machen. Besonders Frauen neigen ja gern dazu, dann die ganz große Putzkeule im Haus zu schwingen und sich in rage zu wienern. Das würde mir ehrlich gesagt im Leben nicht einfallen. Ich hätte da bessere Ideen und mal abgesehen davon, dass die meisten von uns sowieso zu wenig „Me-Time“, also Zeit für sich selbst haben und der gemeine Alltag auch nicht gerade vor neuen Erfahrungen und Inspiration strotzt. Deswegen sehe ich Zeit allein immer als ganz tolle Chance für genau das!

Und auch, wenn ich selbst es in der einen Woche ganz bestimmt nicht schaffe, alles zu tun, was mir da so einfällt, habe ich mir vorgenommen, etwas tun, das nichts mit meinen To Dos zu tun hat. Etwas, das keine Effizienz verfolgt und auch mal absolut keinen Optimierungszweck hat.

Hier kommen meine Tipps für 12 wunderbare Dinge, die man allein tun kann… Zeit für sich selbst!

1. Ein neues Rezept für ein echtes Soulfood Gericht ausprobieren – am besten mit Zutaten, die der Rest der Baggage nicht mag 

Ihr mögt Rosenkohl und die Familie hasst die Dinger? Wunderbar. Kocht euch was damit. Ihr liebt Muscheln, aber eure Lieben sagen dazu iiiihhhh. Dann kocht euch doch einen ganz großen Pott voll und genießt Moules Frites ganz allein!

Wenn ich allein bin, dann koche ich mir gern etwas, das nur ich hier mag… Senfeiner zum Beispiel. Noch besser ist es, wenn ich dann genug Zeit und Muße habe, ein ganz neues Rezept auszuprobieren. Nur für mich zu kochen und ein bisschen herum zu experimentieren, ohne dass jemand mit knurrendem Magen bereits auf das Essen wartet, entspannt mich immer sehr.

2. Den ganzen Tag in PJs bleiben und im Bett netflixen

Am besten mit einer Schüssel Flipse, die dann schön das Bett vollkrümeln… auf der Seite der besseren Hälfte natürlich. Und auf Netflix oder sonstwo laufen währenddessen persönliche Lieblinge. Ich empfehle ja die ganz großen Herzschmerz-Movies, wie „Abbitte“, „Unterwegs nach Cold Mountain“ oder „Stolz und Vorurteil“. Da kann man dann hemmungslos allein herumheulen. Oder Serien wie „Franke & Grace“… oder Shows wie „RuPaul’s Drag Race“. Ihr wisst ja… ich bin ein ganz großer Fan {HIER lest ihr wieso}. Und gerade eben sind die ersten Staffeln 1-6 auch auf Netflix erschienen. Just sayin‘! ;)

3. Einen Online-Kurs für irgendwas belegen, das euch Spaß macht

Ich habe mir für 2019 ja vorgenommen, mich selbst wieder ein bisschen mehr zu fordern und neue Dinge zu lernen oder alte Talente wieder zu beleben. Neulich habe ich zum Beispiel einen eCourse belegt, der sich mit dem Produzieren von kleinen Videos beschäftigt. Ganz habe ich ihn noch nicht durchgearbeitet, aber es wird und er hat mich schon sehr inspiriert. Das erste Filmchen ist bereits fertig, aber ich zeige es euch noch nicht. Ihr wisst ja, die Perfektionistin in mir lässt das nicht zu. ;) Aber das ist ja das schöne an Online-Kursen – ihr könnt sie in den meisten Fällen nach eurem eigenen Rhythmus absolvieren.

Und heute geht für mich ein Painting-eCourse los. Da erzähle ich bestimmt demnächst auch nochmal drüber und zeige bestimmt auch ein paar meiner hoffentlich entstehenden „Kunstwerke“.

4. Oder einfach mal so malen… ganz ohne eCourse

Ihr habt kein Material zum Malen und auch kein Talent? Das glaube ich nicht! Schnappt euch doch einfach den Tuschkasten eurer Kinder, ein Blatt Papier oder ein Stück Pappe und kreiert abstrakte Kunst. Es ist überraschend, was entstehen kann, wenn man einfach mal macht, anstatt sich immer zu sagen, das man das nicht {mehr} kann. ;)

5. Einen Home-Spa Tag einlegen und sich entspannen und pflegen

Macht doch einen Beauty-Spa Tag zu Hause – mit einem Vollbad, einem selbstgemachtem Peeling {*klick* für ein paar Rezepte}, einer Gesichtsmaske, Maniküre, Pediküre und sonstigem Schönheitspipapo. Und wenn ihr eher Lust darauf habt, euch nicht selbst zu verwöhnen, sondern lieber verwöhnen zu lassen, dann bucht eben einen Termin bei der Kosmetikerin… oder vielleicht auch eine Massage oder Ayurveda Behandlung.

6. Den „inner Urban Jungle Gardener“ channeln und ein Pflanzen Terrarium bauen

Mit Pflanzen zu arbeiten, hat ja für mich immer etwas Meditatives, für euch auch? Jetzt im tiefsten Winter ist es noch ein bisschen früh, etwas mit Grünpflanzen zu machen, denn die befinden sich ja noch in der Wachstumspause und ein Umtopfen etc. wäre nicht so super. Aber in ein paar Wochen steht für mich auf meiner Kreativ-Liste, dass ich eine kleine Pflanzenwelt im Glas bauen möchte. Tolle Inspirationen für Pflanzen-Terrarien habe ich zum Beispiel HIER auf Pinterest gefunden.

7. Einen Foto-Spaziergang in der Nachbarschaft machen

Das habe ich früher tatsächlich sehr oft getan. Ich bin draußen ganz ohne besonderes Ziel herumgelaufen und habe Fotos gemacht – einfach von meiner Umgebung und ihren Details. Heute, nachdem ich ja viel professioneller fotografiere und blogge, denke ich machmal, wie spontan, unkompliziert und inspirierend das damals war. Vielleicht sollten wir, die wir gern fotografieren, das wieder einmal tun? Ganz ohne Zweck und Ziel… einfach nur so und weil es Spaß macht.

8. Als Tourist*in in der eigenen Stadt unterwegs sein

Irgendwie ist man in seiner eigenen Stadt doch immer in den gleichen Ecken unterwegs, oder? Manchmal kennt man selbst die Orte nicht richtig, für die Touristen extra kommen um sie zu sehen. Unglaublich aber wahr. Allein zu sein, ist doch auch eine schöne Gelegenheit, das mal zu ändern. Statt des Spaziergangs in der Nachbarschaft kann es ja auch eine Entdeckungstour in der eigenen Heimatstadt werden. Und mit der Kamera dabei, macht mir sowas immer nochmal so viel Freude.

Ganz allein in ein Museum zu gehen, das wir noch nicht kennen oder eine Ausstellung zu besuchen, könnte dabei übrigens auch auf dem Plan stehen.

9. Einfach mal allein in ein Restaurant oder Café gehen

Zugegeben… allein in ein Restaurant essen zu gehen, kann auch ein bisschen komisch und vielleicht auch ein bisschen beängstigend sein, wenn man es gar nicht gewohnt ist. Die Erfahrung habe ich auf meiner allerersten Pressereise vor etlichen Jahren gemacht. Da war ich nämlich ganz alleine unterwegs… in Frankreich, mit dem Mietwagen, nur me, myself and I. Damals war alles an dieser Reise schrecklich neu, seltsam und auch ein kleines bisschen beängstigend. Aber ich bin daran gewachsen und heute finde ich nichts mehr befremdlich daran, allein essen zu gehen oder allein auf Reisen zu sein. Ganz im Gegenteil – ich genieße die Zeit mit mir einfach.

Und ehrlich gesagt… wie sollte ich bitte von meiner Tochter erwarten, dass sie mit 16 mal eben allein nach Neuseeland geht, um dort zu Schule zu gehen, wenn ich mich schon unwohl fühlen würde, in einem Restaurant allein am Tisch zu sitzen?

Und wer sich den Restaurantbesuch allein noch nicht zutraut, der kann es ja erst einmal mit einem Stündchen bei Cheesecake und Latte im Café versuchen. ;)

10. Seiten eines Bullet Journals gestalten

Ich führe seit letztem Jahr ein Bullet Journal und es hilft mir sehr, mich zu organisieren und meinen Kopf frei zu kriegen. Es ist eigentlich nur ein besonders witziger, bunter Kalender von mit extra Seiten von ban.do, zu dem noch ein paar coole Aufkleber gehören. Und ich schreiben eben alles hinein, was mir irgendwie wichtig ist, was ich erledigen muss und was ich für Ideen habe.

Wer kreativ werden will, dann so ein persönliches Bullet Journal natürlich auch selbst gestalten. Für manche ist es wie Meditation, die Seiten mit Handlettering und kleinen Doodles zu versehen. Man muss eben nur Zeit dafür haben oder sie sich nehmen. Inspirationen für Bullet Journals findet ihr, wenn ihr mögt auch HIER auf meinem Pinterest Board.

11. Sich selbst einen Arm voll unterschiedlicher Blumen kaufen und ein Bouquet arrangieren

Am besten Blumen, die ihr nicht schon tausend Mal in einem Strauß auf dem Tisch gehabt habt. Kauft doch stattdessen eine ganz ungewöhnliche Auswahl an Blumen und kreiert eine wilde Mischung jenseits des Standard-Riechbesens.

12. Das Lieblingsalbum ganz laut…. sing and dance like nobody’s watching

Einfach mal Dampf ablassen und ausflippen! Musik an, abtanzen und lipsyncen oder auch ganz laut und schön schief mitsingen! Stört ja keinen… vorausgesetzt eure Nachbarn sind nicht von der geräuschempfindlichen Sorte. Letztes geht übrigens auch beim Putzen….. aber Putzen wollten wir ja nicht, nech? ;)

Was macht ihr am liebsten, wenn ihr allein seid?

luzia pimpinella Gruss Macht's hübsch!

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6 Comments

  • Reply
    *thea
    1. Februar 2019 at 13:21

    Ach ja alles herrliche Dinge – und wenn ich bei dir wohnen würde – ich würd sofort auf ein Senfei vorbei kommen, dann wärst du zwar nicht mehr alleine, aber ich lieeebe Eier in Senfsoße :) So ein Nachbarschaftsspaziergang ist eine tolle Idee! Hab eine schöne Me-Time! Bussi *thea

  • Reply
    Cora
    1. Februar 2019 at 16:38

    Ohne Me Time würde ich eingehen wie eine Primel. Man braucht doch unbedingt Zeit, in der niemand was von einem will. Ich nenne das gerne „selektiven Autismus“

  • Reply
    Jessica
    1. Februar 2019 at 19:43

    Oh man, jetzt hab ich Hunger auf Senfeier – die mag nämlich hier außer mir auch niemand ;). Was ich alleine tun würde? In Ruhe lesen auf jeden Fall, alte Fotos angucken und in Erinnerungen schwelgen, wenn das Wetter es zulässt, einen schönen Spaziergang machen und dabei fotografieren (nicht immer nur schnell schnell, weil ja jemand auf einen wartet, weil man schon wieder stehen geblieben ist) und irgendwas Altes aus der Kindheit im TV gucken, z. B. die Nesthäkchen-Folgen auf DVD. Ich merke gerade, so eine Auszeit hat für mich viel mit Erinnerungen zu tun – eines der Lieblingsessen, Kinderfilme, Fotos……ich werd alt *grins*.

    Liebe Grüße, genieße die freie Zeit!
    Jessica

  • Reply
    Sandra
    3. Februar 2019 at 15:12

    Ich liebe solche Tage. Bei mir sind es Mann und arbeitsfreie Wochenende. Und beides zusammen kommt selten zusammen vor. Aber wenn dann bedeutet das für mich bis um 8.00 Uhr früh im Bett lesen. (Ich bin sonst ein Frühaufsteher. ) Frühstück auf dem Sofa, im Schlafanzug mit Netflix bis locker 11.30 Uhr. Es gibt Lachs und Ei auf Toast. Wahlweise mit meinen beiden Katzen links und rechts auf dem Sofa. Wobei sich Blacky Fuchsberger dann für den Fisch und Cera la Diva für das Ei interessieren. Zeit für Einträge ins Kreativbuch. Ein paar Spa Stunden ohne das jemand an die Tür bullert, weil er rein will. Im Sommer bedeutet das auch draußen in der Hängematte zu liegen und zu lesen oder Hörbuch hören bis die Augen zufallen.
    Und wen ich das gerade so hier schreibe fällt mir ein das ich nächstes Wochenende so ein Mann und Dienst freies Wochenende habe. Jetzt ist die nächste Woche schon mal gerettet.
    Liebe Grüße und genieß Deine freien Tage
    Sanni

  • Reply
    Claudia Knafl
    4. Februar 2019 at 0:57

    Hallo ich folge erst seit kurzer Zeit deinem Blog und ich liebe es ein wenig bei dir zu schmökern. Mein letzter alleiniger Restaurant Besuch war im Herbst. Mir ging es gerade nicht so besonders , aber ich schritt mutig voran. Zu trinken konnte ich bestellen und dann hat mir die Dame doch glatt die Karte weggenommen mit den Worten:“Ahh essen wollen sie sich nicht sie sind ja alleine hier.“ Ich war so baff, daß ich nur ein Wort rausbekam. „DOCH“. Ursprünglich wollte ich ja nur eine Kleinigkeit, hab aber ganz schnell anders entschieden und ein komplettes Menü inklusive Nachspeise und Kaffee genommen. Das führte zu Verwirrung und Betretenheit seitens der Bedienungsdame. Ich war sehr zufrieden und geschmeckt hat es auch. Liebe Grüße Claudia

  • Reply
    Anne
    6. Februar 2019 at 7:54

    Welch ein Glück, dass ich mir Tag für Tag von allem etwas von allem raussuchen kann ….. seit ich in Rente bin … vor der Ich zugegebenermaßen große Manschetten hatte…von wegen soziales Abseits, fehlende Struktur und so. Jetzt nach 1,5 Jahren ….(another) best time of my life ( weils wirklich viele best times gab bisher in my life😜)
    Grüße aus dem wilden Süden der Republik und danke an dieser Stelle für den immer wieder inspirierenden blog ❣️

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