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DIE DINGE im Februar… von Schöner-Wohnen-Maloche, der Impf-Frage, gegensätzlichen Glotz-Tipps und ein bisschen Unmut über dit und dat

DIE DINGE im Februar 2021 - persönlicher Monatsrückblick, Corona Edition | Monatskolumne - Mein Corona Tagebuch | luziapimpinella.vomMoingiorno, ihr Lieben! Jetzt ist doch glatt innerhalb von 28 Tagen erst Eiszeit und dann Frühling gewesen. WOW! Vermutlich ist es jetzt ein bisschen irritierend, dass ich hier jetzt noch Eisfotos zeige… aber das war halt unser einziger Ausflug „in die Außenwelt“ im Februar. Ansonsten tingeln wir hier ja quasi nur zwischen Haus und Mülltonne und ein Supermarkteinkauf wird schon zum Wochenhighlight. Okay, und Luzie muss ab und zu für eine Klausur in die Schule, aber das ist dann eher kein Highlight für sie. ;)

Dass bei uns unter den gegebenen Umständen außerhalb der eigenen Quadratmeter im Moment nicht viel passiert, spiegelt sich natürlich auch in meinem Monatsrückblick DIE DINGE wieder. Viel zu wenige persönliche Erlebnisse sind da zur Zeit zu finden. Dafür beschäftigt mich die Welt- und Gesellschaftslage doch oft sehr. Aber das ist im aktuell ja auch irgendwie ubnd das Ganze ist ja auch immer noch eine Art „Coronatagebuch“ für mich.

Na gut, woll’n mal sehen, was hier dennoch so los war und was mich diesen Monat so beschäftigt hat…denn eigentlich war ich ziemlich ausgelastet.

DIE DINGE im Februar… von Schöner-Wohnen-Maloche, der Impf-Frage, Glotz-Tipps und ein bisschen Unmut über dit und dat

Die WETTERKAPRIOLEN… Ich werde offiziell zur „alten Frau“, ich fande direkt mit Wetterblahblah an. Aber das war im Februar schon bemerkenswert. Ich hatte neulich auf Instagram noch zu irgend Jemanden gesagt, bei den Minus 15°C Eiseskälte  hier im Norden und dem Winterwonderland:  „So könnte es jetzt gerne bis Mitte März bleiben und dann schlagartig der Frühling kommen!“ Das mit dem schlagartig hat ja wohl 1A geklappt, nur ein bisschen früher. Unfassbar ist es, dass letztes Wochenende noch der ganze Norden vereist war {da entstanden auch die Bilder dieses Posts und wir haben die Winterepisode wirklich sehr schön gefunden} … und nun Wochenende flippen die Vögel vor lauter Frühlingsgefühlen aus in unserem Garten aus die ersten Pollen fliegen bei 16°C Plus. Leider hatte ich bei diesem heftigen Umschwung dann erst mal tagelang Kopp bis nach Meppen. Aber irgendwas ist ja immer.

Der EISAUSFLUG… Unser Sonntagsausflug an die Ostsee war der erste seit Monaten. Wir hatten uns alle Tagesausflüge seit Monaten verkniffen und sind gerade mal in der unmittelbaren Umgebung unterwegs gewesen. Aber jetzt fiel uns dann doch so langsam die decke auf den Kopf und wir wollten auch gerne ein paar Eisschollen sehen, bevor das Winterspektakel in Norddeutschland wieder vorbei war. Wir fuhren nach Scharbeutz und dann am Strand direkt wieder umzudrehen. Es war unglaublich, wie viel Menschen da unterwegs waren. Auch dicht gedrängelt, auch in größeren, offensichtlich verabredeten Gruppen…. man fragt sich… :/ Wir also wieder ins Auto und ein Stück weiter die Lübecker Bucht hinunter gefahren. Da war dann ein bisschen weniger los und wir konnten doch noch ein bisschen Eis bestaunen, wie man hier sieht.  Das war wirklich schön und ein bisschen Balsam für die Seele.

DIE DINGE im Februar 2021 - persönlicher Monatsrückblick, Corona Edition | Monatskolumne - Mein Corona Tagebuch | luziapimpinella.vom DIE DINGE im Februar 2021 - persönlicher Monatsrückblick, Corona Edition | Monatskolumne - Mein Corona Tagebuch | luziapimpinella.vomDie HILDEBRANDT’SCHE SCHÖNER-WOHNEN-MALOCHE… nimmt bei uns gerade kein Ende und Langeweile kommt hier, auch ohne fehlendes Leben „außerhalb“ nicht auf. Wir renovieren ja quasi nonstop irgendwas. Im Januar war ja endlich die Trocknung unseres Kellers abgeschlossen und wir mussten ausnahmsweise mal nicht selbst Tapezieren und malern. Es war ja ein Versicherungsschaden. Aber natürlich habe ich dann später das Weiß der Wände noch ein bisschen modifiziert. ;)  Außer dem haben wir eine Laminat-Boden verlegt, Fußleisten montiert und auch schon mal das Gästebett aufgebaut. Es fehlt jetzt in unserem neuen Gästezimmer Home Office nur noch ein bisschen mehr Ordnung und Deko! Der schönste Part der ganzen Arbeit, wenn ihr mich fragt. Wenn ich damit fertig bin, gibt es natürlich auch mal eine kleine Home-Story hier im Blog.

Aber da war ja auch noch der Boden, den wir hier schon seit November im Hausflur lag und in unserem großen Wohnbereich aus Küche, Essecke und Wohnzimmer verlegen wollten. Bevor uns außerplanmäßig der Wasserschaden im Keller dazwischen kam… Stephan hat jetzt ein paar Tage Resturlaub genommen und da waren wir seit Donnerstag endlich dran. Also nachdem wir die 25 Pakete Bodenbelag dann nochmal zurück zum Fachhändler unseres Vertrauens zurück gewuchtet haben, um ihn gegen ein anderes Design auszutauschen und dann die neuen Pakete wieder zurück zu wuchten. Vielleicht habt ihr es ja quasi live in meinen Instagram Stories verfolgt. Wer keine Arbeit hat, der macht sich welche… Aber nachdem wir das erste Paket geöffnet und die Planken ausgelegt hatten, wurde klar, dass der Boden bei unseren Lichtverhältnissen ganz anders aussah, als beim Kauf. Viel grauer. Und damit wollten wir uns dann doch nicht arrangieren. Wie gibt, dass wir in den letzten Monaten so gute Kunden waren, haha. So ging der Umtausch auch nach so langer Zeit glücklicherweise noch ganz entspannt.

Ganz fertig sind wir noch nicht geworden, aber Dreiviertel des Bodens {nun der gleiche, wie im Gästezimmer, weil er uns so gut gefiel} haben wir am Wochenende verlegt. Der Wahnsinn war, dass wir die komplette Küche dafür einmal ab und wieder aufbauen mussten. Ein echter Knochenjob. Deswegen sind wir auch nicht ganz fertig geworden. Morgen dann hoffentlich, denn heute am Sonntag können wir ja nicht sägen. Naja, und ich wäre nicht ich, wenn ich nicht bei der Arbeit noch auf komische Flitz-Ideen kommen würde. Wie zum Beispiel, heute mal eben die langweilig hellgrauen Fliesenfugen schwarz einzufärben. Ein Spontanexperiment, dass sich gelohnt hat, finden wir alle. Ich zeig es euch dann in ein paar Tagen mal genauer hier, aber ihr könnt die kleine Sauerrei auch noch HIER in meinen Story-Highlights sehen. Ach ja… und eine Wohnzimmerwand habe ich auch noch gestrichen… ;)

Der KREUZLAHME TRAUM… andere Menschen haben leider nicht so komfortable Gästezimmer, wie wir bald eins haben werden. Im Traum habe ich letzte Nacht bei jemandem übernachtet {ich weiß leider nicht mehr bei wem}, der*die mich auf einer harten, buckeligen Rasenfläche schlafen ließ. Zwar freundlicherweise mit Kissen und Decke, aber höchst unbequem. Mir tat jeder Knochen weh. Als ich heute morgen aufwachte, wusste ich übrigens, warum ich so einen Stuss geträumt habe. Mir tat in der Tat der ganze Körper weh… von der ganzen Küchen-Schlepp-Maloche die letzten Tage! Haha.

Die IMPFFRAGE… Vorletzte Woche habe seit lamgem ich ein kleines Q&A in meinen Instagram Stories veranstaltet. Das mache ich ja ab und zu gern mal, wenn ich Lust und auch Zeit dafür habe. „Fragt mich irgendwas!“. Meine Insta-Community stellt Fragen zu dit und dat und ich antworte.  Eine der Fragen war: „Werdet ihr euch impfen lassen?“ und tatsächlich antworte ich darauf gern , weil ich das Thema extrem wichtig finde. Wir haben da zu eine ganz klare Haltung und die möchte ich bei der gelegenheit auch gern hier im Blog nochmal wiederholen.

JA! Wir lassen uns auf jeden Fall impfen. Lieber heute als morgen. Wir alle Drei! Wir haben es als Menschheit Impfungen zu verdanken, dass es ein paar sehr beschissene und gefährliche Krankheiten nicht mehr {oder fast nicht mehr} gibt. Und das ist gut so. Wir sind als Familie tatsächlich so ziemlich umfassend durchgeimpft. Auch weil wir vor Corona viele Fernreisen gemacht haben und unser Kind und uns vor diversen Infektionskrankheiten schützen wollten und wollen. Wir sind der Überzeugung, dass wir diese Pandemie nur gemeinsam stoppen können, wenn sich möglichst viele Menschen impfen lassen. Um Leben zu retten, um Spätfolgen für  die Menschen {und auch die vielfach gepriesene Wirtschaft} zu minimieren und um einfach irgendwann wieder halbwegs normal mit den Mitmenschen leben zu können.

Für uns ist es keine Frage ob oder ob nicht. Gerne so schnell wie möglich. Uns es stehen mir leider manchmal die Haare zu Berge, wie viele falsche Informationen und Halbwahrheiten über das Impfen und die Impfstoffe im Internet herum wabern und ungefiltert und unreflektiert weiter getragen werden.

Ich freue mich im Februar übrigens sehr darüber, dass meine Oma mit ihren 92 Jahren endlich ihre erste Impfung am Freitag bekommen hat. Nummer 1 geimpft in unserer Familie! Yay!

Die MAMMOGRAPHIE… in diesem Monat war nicht meine erste, denn ich hatte mit Mitte 20 schon mal einen Knoten in der Brust, der damals entfern wurde. Er war glücklicherweise gutartig, aber seitdem hatte ich einige Kontrolluntersuchungen. Aber es war  jetzt meine erste Vorsorge-Mammographie, zu der ich einfach so eingeladen wurde. So ist das, wenn man 50 ist. ;)

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Bei 30 von 1000 wird bei so einer Untersuchung ein Tumor diagnostiziert. Das ist ganz schön viel und Grund genug, da ein Auge drauf zu haben. Denn Brustkrebs ist zwar scheiße, aber hat auch ganz gute Heilungschancen, wenn er frühzeitig erkannt wird. Frauen, die es leider aus eigener Erfahrung besser wissen, sagen übrigens, dass zu einer Brustkrebs-Prävention auch eine Ultraschall-Untersuchung gehören sollte. Denn dort werden oft noch Tumore entdeckt, die bei der Mammographie nicht sichtbar waren. Ich hatte vor 3 Monaten auch so einen Ultraschall. Es ist leider eine IGEL-Leistung, die man selbst tragen muss, wenn man gesetzlich versichert ist. Aber es ist im Ernstfall dann gut investiert, wie ich finde.

Der VALENTINSTAG… wird von Stephan und mir ganz traditionell… nicht gefeiert. So auch in diesem Jahr. Für Menschen die schon mal ihren eigenen Hochzeitstag vergessen und nicht mehr sagen können, an welchem Tag sie sich kennengelernt haben, wäre das auch ungewöhnlich. Es gibt auch ja aber auch so jeden einzelnen Tag diverse Möglichkeiten, sich mit Banalitäten die Liebe zu beweisen. Und ich sage ja auch immer, echte Profis erkennt man auch eher daran, dass sie sich vor allem auch dann noch lieben, wenn sie sich mal zum Kotzen finden. ;)

Der PEPPERMANN… hatte letzte Woche eine kleine Zahn-Behandlung unter Narkose, der arme Fruggel. Es war keine große Sache, aber es ist ja doch immer beängstigend, wenn man so ein Fellknäuel für eine Eingriff weggibt. Da wird einem dann einmal mehr klar, wie sehr ein Katzentier auch ein Familienmitglied ist. Er hatte, laut Ärztin, alles gut überstanden, aber man kann das halt trotzdem nicht gut haben… Er war danach ganz erbärmlich wackelig auf den Beinen total unruhig als er nach Hause kam. Es ewig gedauert, bevor er endlich mal zur Ruhe gekommen ist und nicht mehr versucht hat loszulaufen, um dann direkt zusammen zu brechen. Schrecklich. Es ging ihm dann 24 Stunden sehr schlecht und er schlief die halbe Nacht ganz schlapp und reglos auf meiner Brust… obwohl er sonst meist keine 5 Minuten am Stück Zeit zum Kuscheln hat. Er sagte nichts {er ist ja sonst den ganzen Tag am Quasseln}, er schnurrte nicht. Es war sehr beängstigend. Und wir sind froh, dass er zwei Tage nach dem Eingriff dann endlich wieder der Alte war. Das brauchen wir so bald nicht wieder.

DIE DINGE im Februar 2021 - persönlicher Monatsrückblick, Corona Edition | Monatskolumne - Mein Corona Tagebuch | luziapimpinella.vom DIE DINGE im Februar 2021 - persönlicher Monatsrückblick, Corona Edition | Monatskolumne - Mein Corona Tagebuch | luziapimpinella.vomDer JAHRESTAG… Am 19. Februar 2020 tötete ein Mann in Hanau 9 Menschen aus rassistischem Hass und man hat heute das Gefühl, dass sich seitdem nicht viel geändert hat. Hass und Rassismus verbreitet sich so virusartig in unserer Gesellschaft, dass selbst Covid-19 dagegen blass wird. {Zitat} »Um es zu verhindern, brauchen wir ein antirassistisches Klima in unserer Gesellschaft: mehr Wissen und Aufklärung über Rassismus. Strukturelle Veränderungen in der Durchlässigkeit unseres Landes und neue Instrumente wie ein Ministerium für Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Antidiskriminierung und Migration oder ein Bundesantidiskriminierungsgesetz.« sagt der deutsche Politik und Sozialwissenschaftler Farhad Dilmaghani.

Wir brauchen einen strukturellen Wandel, denn wir brauchen uns nichts vormachen…  so eine unfassbare Tat könnte jeden Tag wieder passieren. Aber es kann eben auch jeder Einzelne etwas tun. Der „kleine“, sozialisierte Rassismus im Alltag, Mikroaggressionen, Hass und Hetzte dürfen niemals unbeantwortet so stehen gelassen werden. Es gibt keinen keinen harmlosen Rassissmus… und wir haben alle oft genug die Möglichkeit dagegen zu reden, als einfach zu schweigen.

Die HELLSTE KERZE… auf der Torte ist offensichtlich nicht Ex-Nationalspieler Philipp Lahm. Nicht, dass man das nicht auch schon vorher geahnt hätte, aber jetzt ist es wirklich amtlich. 800 Fußballer tun sich in Deutschland zusammen für ein lange überfälliges Statement abzugeben. In einer Kampagne versichern sie ihren queeren Sportler-Kolleg*innen: Ihr könnt auf uns zählen! Im Fussball ist Homosexualität 2021 immer noch ein Tabu. Das allein ist schon beschämend. Auf andere beschämende Auswüchse einer Sportindustrie, die selbst im Coronazeiten nur um den eigenen Nabel rotiert, möchte ich jetzt gar nicht eingehen.

So… die deutschen Fußballer wollen also ihre LGBTQ+ Sportkamerad*innen unterstützen, die immer noch Angst vor einem Outing haben müssen. Und der gute Philipp hat nichts besseres zu tun als zum Thema zu sagen, homosexuelle Fußballer sollten besser mit ihrem Coming-out besser nach der Karriere warten. WTF? Das ist so unglaublich dull, dass ich mich furchtbar darüber aufregen kann. Menschen wie Lahm mit genau dieser vermeintlichen „ach, ich mein’s ja nur gut“-Sichtweise sind ein Teil des Problems.

Den MORALISCHEN OFFENBARUNGSEID… einer ganzen Partei konnten wir diesen Monat beim leider sehr kurzen Impeachment-Prozess in den USA beobachten. Ich weiß, ich wiederhole mich hier…. aber wie Republikaner angesichts ihrer Rückgratlosigkeit und ihres Demokratie verachtenden Festhaltens an Trump morgens überhaupt noch in den Spiegel schauen können, ist mit schleierhaft. Diese Partei hat ein totales Moral-Vakuum. Eine Schande.

Der PIPPILOTTA-FÖDERALISMUS… in Deutschland geht mir ja oft auf den Geist. Bildungsgleichheit ist auch schon ohne Corona nicht gegeben. Aber es geht ja in der Krise immer noch absurder… der Bund beschließt, die Länder  und Kultusministerien der Länder machen daraus, was sie wollen. gerne auch etwas völlig anderes. „Kultushoheit“ bedeutet offensichtlich, jeder stümpert etwas anderes vor sich hin. Und die Leidtragenden sind die Schüler*innen.

Die Unterrichtssituationen sind zum Teil absurd und man hat das Gefühl, dass es nach über einem Jahr immer noch kein sinnvolles Konzept gibt, das herausholt, was eigentlich längst ginge. Ja, einige Lehrer geben sich echt Mühe und legen sich ins Zeug unter den gegebenen Umständen. Danke an diese Menschen! Aber eine viel zu große Anzahl fühlt sich ganz offensichtlich in seinem*ihrem gemütlich  warm gepupsten Beamt*innensessel durch die Situation belästigt und verweigern sich der notwendigen Anpassung vehement. Einer generellen Veränderung übrigens, lange überfällig ist, denn es ist sowieso erschreckend, dass unsere heute noch in einem Bildungssystem festhängen, das wir zu großen Teil schon so vor 40 Jahren am eigenen Leib erlebt erlebt haben.  Nicht, dass wir es nicht schon vorher gewusst hätten, aber Corona bringt mit aller Schonungslosigkeit die Defizite eines völlig rückständige Bildungssystems zu Tage. Auch die fachlichen-innovativen  und… was oft schlimmer ist… empathisch-menschlichen Defizite von viel zu vielen Pädagogen. ich wiederhole mich, aber wir machen 10 Kreuze, wenn Luzie das Schulkapitel im Juni endlich schließen kann.

DIE DINGE im Februar 2021 - persönlicher Monatsrückblick, Corona Edition | Monatskolumne - Mein Corona Tagebuch | luziapimpinella.vom DIE DINGE im Februar 2021 - persönlicher Monatsrückblick, Corona Edition | Monatskolumne - Mein Corona Tagebuch | luziapimpinella.vomDer MEIST DISKUTIERTE INSTAGRAM POST… bei mir war im Februar dieser HIER. Ich schrieb zu einem einträchtigen Foto von Stephan und mir >>> Ja, doch… manchmal gehen wir uns auch auf den Sack! Seit fast einem Jahr hocken wir uns nun fast 24/7 auf der Pelle. Und obwohl das alles super klappt und wir uns gut verstehen, nervt uns die Nähe mittlerweile auch manchmal ganz schön. „Wenn nicht gerade Pandemie ist“, machen wir normalerweise vieles ganz unabhängig voneinander. Wir haben individuelle Interessen, die wir pflegen, treffen uns ganz unabhängig voneinander mit Freund*innen. Wir finden beide, dass das wichtig ist. Liebe ist nicht, sich in der Partnerschaft völlig selbst aufzugeben. Jeder von uns braucht sein eigenes Stück Freiheit. Ohne diesen Ausgleicht kracht es auch mal. Nie schlimm, aber doch öfter als normal… zwei Stunden vor diesem Foto zum Beispiel. So gern wir auch zusammen sind. Manchmal wäre allein sein und ein paar Tage Urlaub voneinander auch mal wieder nett. Geht’s euch auch so? <<<

Offensichtlich habe ich damit einen Nerv getroffen und ich fand die Kommentare unter dem Post extrem spannend. Sieht so aus, als ging es vielen ähnlich. ich schrieb es ja neulich auch in meinem Blogpost über’s Allein verreisen… Zeit allein und getrennt voneinander fehlt einfach oft im letzten Jahr.

Die GLOTZ-TIPPS… von mir in diesem Monat sind zwei, die unterschiedlich kaum sein könnten. Wir hatten so einen Heidenspaß mit 25 km/h mit Bjarne Mädel und Lars Eidinger {zu sehen auf Amazon Prime Video}.Zwei Brüder machen sich nach 30 Jahren auf einen wahnwitzigen Mofa-Trip quer durch die Republik. So richtig was zum Lachen mit einer Portion Wehmut und ganz viel Warmherzigkeit. Der Film tat wahnsinnig gut in diesem trüben Zeiten.

Das ebenfalls sehenswerte Kontrastprogramm war die Netflix-Produktion I Care A Lot mit Rosamund Pike und Peter Dinklage. Eine bitterböse Story mit einer noch viel böseren, nein perfiden, Hauptdarstellerin. Holy Shit, wie fies kann man sein? Schwarze Komödie, Thriller, Satire… ich kann mich nicht ganz entscheiden, was dieser Film eigentlich ist. Und – obwohl das Storytelling mich im letzten Drittel ein wenig verloren hat – fand ich ihn bösartig gut und absolut sehenswert.

Die GUTEN NACHRICHTEN… sind im Februar tatsächlich sehr zahlreich gewesen. Ich versuche, mich kurz zu fassen… wenn ihr es bis hierher geschafft habt, lest ihr vermutlich ‚eh schon eine halbe Stunde. Haha.

Israel und Grossbritannien sind uns ja beim Impfen zeitlich weit voraus {was ich hier jetzt nicht weiter kommentieren will ;)} Das heißt aber auch, dass es dort schon viele Erkenntnisse über die Wirksamkeit der Impfstoffe gibt und die sollten uns allen ganz viel Hoffnung machen, dass wir die Pandemie in den Griff bekommen können, wenn wir jetzt endlich mal durchstarten.

In Berliner Zoo ist nach 16 Jahren ein Gorilla-Baby geboren. Süßer geht es kaum. Ecosia zeigt HIER, was das Bäumepflanzen in Äthiopien gebracht hat. Von mir sind vermutlich einige dieser Bäume. Die Suchmaschine, die Bäume pflanzt, habe ich euch ja schon mehrfach ans Herz gelegt. Die lässt sich auch in den Browser installieren… und Tschüss, Google! Mehr gute Nachrichten in Sachen Natur und Umweltschutz, findet ihr gerade hier beim WWF.  Und ganz viele mehr davon findet ihr auch immer bei GOOD NEWS auf Instagram. Einem Account bei dem das Folgen auf jeden Fall gut für’s Gemüt ist.

Haltet weiterhin die Ohren steif  und seid ganz lieb gegrüßt, ihr Lieben!

... macht es hübsch! Gruss

P.S. Vermutlich sind ganz viele Tippfehler und Wortdreher in diesem Post… ich bin heute zu kaputt, um nochmal nachzulesen. Ihr werdet mir verzeihen. Danke, die Küchenschlepperin.

 

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4 Comments

  • Reply
    Ulla
    28. Februar 2021 at 18:39

    Danke Dir! Ich lese so gerne auch hier von Dir. Viele Grüße aus HH, Ulla

  • Reply
    Ruth
    28. Februar 2021 at 20:04

    Hallo Nic!
    Dein Februar war spannend zu lesen und es spricht mir so Einiges aus der Seele. Ich wünsche dir im März etwas weniger Maloche und mehr Me-Time!
    Liebe Grüße
    Ruth

  • Reply
    Nadine
    1. März 2021 at 10:07

    Hallo,
    Ja, ich fasse es auch nicht, wie viele Menschen irgendwo in Gruppen rumlaufen. Wir mussten uns diese Woche beim Sohn unbeliebt machen, weil wir nicht auf seinen Lieblingsspielplatz wollten (ging dann Samstags um 9 Uhr 😬, eigentlich nicht meine Zeit, aber da war eben nur 1 andere Familie da).
    Dank der Bremer Impfinitiative für ErzieherInnen und Lehrkräfte, bin ich seit gestern geimpft und soooo froh und glücklich.
    Aufgrund der schlechten Presse hatte ich gegenüber AstraZeneca erst auch Bedenken, die aber nach Informationsaustausch mit einer Freundin (die sich medizinisch auskennt), komplett ausgeräumt wurden. Noch 14 Tage und ich bin vor einem schweren Verlauf geschützt. Und selbst wenn man ggf. etwas Nebenwirkungen hat, das ist einfach so harmlos gegenüber den Folgen einer Coronainfektion!
    Ich hoffe, sehr, dass sich viele unentschlossene für die Impfung entscheiden. In meinem Umfeld werde ich glücklicherweise nur beneidet :) Ich finde es tatsächlich schwierig bei dem Thema unterschiedlicher Meinung zu sein.
    Liebe Grüße! Nadine

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    Ruth P.
    1. März 2021 at 22:46

    Wow, vieleThemen hier! Auf alle eingehen kann ich nicht, weil einige mich nicht betreffen oder ich nicht zu der Gruppe gehöre (bin nur Großmutter von Schulkindern, die Eltern müssen die Entscheidungen treffen) alleine Urlaub machen kam mir noch nie in den Sinn, ich bin viel lieber mit meinen Lieben zusammen.
    Ja, die Republikaner hier sind echt Feiglinge!
    Und ich vermisse Reisen auch sehr. Und wir sind seit dem Wochenende beide geimpft, so sind alle meine (3) Kinder, und meine Schwiegersöhne. Mein ältester Enkel (18) versucht verzweifelt geimpft zu werden…
    Die Netflix show sahen wir auch ganz gespannt, und wunderten uns schon, dass die Hauptdarstellerin einfach weitermachen konnte… (no spoiler for possible readers)
    Ansonsten, das Leben sieht hier (fast) genauso aus wie bei Euch. Ja, die Friseure hatten die ganze Zeit auf, aber ich finde, man muss schon ziemlich verzweifelt sein….
    So, genug fur heute! Liebe Grüße, und ich habe es immer noch nicht geschafft, nach Manhattan zu fahren, also Geduld fur Fotos!

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