Mein Saugroboter Test – Klaus & ich und was taugt der Kobold-Kerl überhaupt?

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Seit einer Weile habe ich nun einen Hausfreund. Er heißt Klaus und mein Kater hasst ihn. Für meinen Mann hingegen ist meine Beziehung zu Klaus ganz okay, immerhin entspannt er mich. ;)

Klaus ist ein Saugroboter, heißt eigentlich *Kobold VR200 und ist mir zum Ausprobieren von der Firma *Vorwerk zur Verfügung gestellt worden. Ich muss gestehen,  beim Namen „Kobold“ kam mir ja gleich Loriot in den Sinn und sein Staubsauger-Vertreterbesuch. „Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur blasen kann.“ Ihr erinnert euch vielleicht? Ein echter Staubsaug-Klassiker!

Nun, ob dieser kleine Kobold-Kerl beim Saugen ganz ohne Mutti auskommt, das wollte ich sehr gern mal testen…. das mit dem Blasen lassen wir hier allerdings mal unkommentiert.

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Ich nenne den kleinen Brummer Klaus und habe ihn ganz herzlich in unserer Krümel-Bude willkommen geheißen. Aus guten Gründen. Wenn ich nämlich eines beim Einrichten eines Hauses heute völlig anders machen würde, dann wäre das beim Kauf des Fußbodenbelags nach einem zu fragen, auf dem man gefälligst keinen Dreck liegen sieht. So etwas gibt es nämlich… zumindest fast. Eine Woche nicht staubsaugen und kein Mensch sieht’s! Das wäre mein Traum. Aber als wir unser Haus bezogen, war ich leider noch nicht so plietsch und dachte doch wirklich, ich hätte eine gute Wahl getroffen.

Also bin ich täglich genervt, dass man auf unserem Fußböden jeden einzelnen Krümel, jedes Haar und jeden Fussel sieht. Absolut jeden! Vorzugsweise schon 10 Minuten, nachdem man gerade frisch gesaugt hat. Das ist unendlich frustrierend. Schon allein deswegen habe ich mich auf den Saugroboter Test bei uns zu Hause gefreut und mittlerweile macht Klaus seinen Job ganz ausgezeichnet. Jetzt, wo wir uns aneinander gewöhnt haben.

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Nur dem Peppermann ist dieses brummende, herumfahrende Dingens nach wie vor nicht geheuer. Sobald Klaus seinen Dienst erledigt, hält unser Kater lieber gebührenden Abstand – gern auch mit einer Glasscheibe dazwischen. Man kann ja nie wissen, was dieses Monster so vor hat. Bei ersten Mal wollte er den ganzen Tag nicht mehr zurück ins Haus kommen. Er hasst Klaus so sehr, dass sein Rückenfell nervös zuckt, sobald er ihn nur sieht.

Wenn ihr bim Foto genau hinschaut, erkennt ihr übrigens nicht nur den gebannten Blick der Katze, sondern auch die Spinnweben auf meinem Saugroboter. Am liebsten fährt der nämlich in die hinterletzten Ecken und unter unsere Schränke, so schön flach wie er ist. Manchmal kommt es mir vor, als wolle er mir beweisen…. „Hey Nic! Hier könnteste aber auch mal wieder sauber machen, du schlampigste aller Hausfrauen!“ Und wenn er dann mit diesem Haufen Spinnenweben auf dem Haupt unter dem Fernsehschrank wieder hervor kommt, dann scheint es wie ein stummer Vorwurf.

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Tatsache ist, dass wir uns wirklich erst einmal aneinander gewöhnen mussten, der Kobold und ich. Beim ersten Versuch mit dem Saugroboter kam es mir vor, als würde er völlig kopflos hin und her fahren – immer schön an den fettesten Krümeln vorbei. Aber das war tatsächlich nur scheinbar so, denn Klaus tastet mit seinem Laser den Raum ab und hat am Ende doch jedes erreichbare Eckchen erwischt… auch wenn sein System einer menschlichen Staubsaugerin nicht immer logisch erscheint.

Man muss eben ein bisschen geduldig sein. Klaus fährt erst einmal nicht zwingend dort hin, wo man selbst als allererstes saugen würde, weil es so schön im Staubsaugerrohr krispelt. Der hat seinen eigenen Plan. Andererseits war es auch kein Wunder, dass der erst einmal völlig irritiert war bei all dem Chaos in unserer Bude. Hier gibt es eine ganze Menge Stehrümmchen und so hat der Saugroboter mich schon das ein oder andere Mal zum schnellen Aufräumen gezwungen. Danke Klaus!

Als wir vorletzte Woche unserem Wohnzimmer mal wieder ein Makeover verpasst haben, wurde – ihm sei Dank – doch glatt mal etwas erledigt, das ich schon seit 13 {in Worten dreizehn!!!} Jahren in diesem Haus haben wollte! Das Kabelwirrwarr unter dem Fernsehschrank, das man leider auch immer vom Sofa aus sehen konnte, ist nun endlich in einem Kabelkanal verschwunden. Und alle so yeah!

Das verdanken wir einzig und allein dem Umstand, dass der Saugroboter immer versucht hat, auf das Kabel-Chaos zu klettern und sich dann heillos verheddert hat. Klaus hat nämlich die Fähigkeit, mehrere Centimeter hohe Hindernisse zu überwinden. Teppichkanten und kleine Absätze sind für ihn kein Problem. Das ist wirklich faszinierend, bedeutet aber auch, dass man seine nackte Zehen besser in Sicherheit bringen sollte, wenn man am PC sitzt und arbeitet, während Klaus saugt. Das kann nämlich sonst „Aua“ werden. Ich spreche aus Erfahrung.

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Da Saugroboter Klaus mittlerweile mehrmals die Woche im Einsatz ist {so dass ich selbst nur noch einmal beim großen Hausputz selbst saugen muss}, musst auch Pepper sich wohl oder übel an ihn gewöhnen. Damit der Kater nicht noch dauerhaft zu den Nachbarn umzieht, versuche ich jetzt immer wieder, ihn mit Klaus anzufreunden. Ich bestücke ihn mit Katzenleckerli! Sobald das Ding nicht brummt, geht’s ja noch. Aber sobald es {eigentlich ziemlich leise} Geräusche macht und sich bewegt, hält der Peppermann rein gar nichts mehr von diesem unheimlichen fahrenden Teller. Es wird wohl noch ein langer Weg bis zu einer echten Freundschaft.

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Mein Fazit zu meinem persönlichen Saugroboter Test ist da folglich positiver als das der Katze. Klaus hat echte Hausfreund-Qualitäten! Er macht seine Sache erstaunlich gründlich – sogar in unseren vielen Ecken hier im Haus. Klar ersetzt er nicht komplett die eigene Putzerei, aber so ein Kobold erleichtert das Leben schon ungemein, wie ich finde. Statt jeden 2. Tag den dicken Staubsauger heraus zu holen und durch’s Haus zu düsen, macht das jetzt der Kleene für mich und ich muss nur noch einmal pro Woche am großen Hausputz-Tag selbst ran.

Am liebten lasse ich Klaus sein Saug-Werk verrichten, so lange ich gar nicht Zuhause bin. Wenn ich vom Einkaufen oder sonstigen Terminen zurück bin, ist die Bude sauber und krümelfrei. Bingo! Sorgen, dass er es allein nicht schafft, muss ich mir nicht machen. Denn wenn er sich wirklich mal irgendwo verklemmt, schnallt er das nach ein paar Versuchen loszukommen und stellt sich von allein aus, wenn er nicht weiterkommt. Selbst Treppenstufen abwärts erkennt er mit seinem Laser und dreht vorher um. Und wenn ich ihn wirklich einmal von einer Ecke fernhalten will, dann kann ich ihn mit einem mitgelieferten Magnetband davon abhalten, indem ich es als Sperre auf den Fußboden lege.

Der kleine Kerl macht mir tatsächlich das Leben leichter. Jetzt muss Klaus eigentlich nur noch lernen, mir Kaffee zu bringen! Ach ja, und sich selbst abzustauben. ;)

P.S. Das Ergebnis unserer Wohnzimmer-Revorvierung zeige ich euch demnächst natürlich auch nochmal genauer in einer kleinen Home-Tour. Da sind nur noch ein paar Bilder, die ich vorher rahmen und aufhängen muss…

Disclaimer & Leser-Info | Dieser Blog-Post ist in Kooperation mit *Vorwerk entstanden. Der *Kobold Saugroboter VR200 {Testsieger der Stiftung Warentest 02/2017} ist mit kostenlos im Rahmen der Kampagne #testthebestVR200 zum Testen zur Verfügung gestellt worden. 

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14 Kommentare

  1. Sharon
    1

    Klaus ist super, ist nämlich der Sohn von unserem „Hugo“. Jetzt warte ich allerdings darauf, dass der Enkel von Hugo dann auch glechzeitig wischen kann, Frau gibt sich eben mit nichts zufrieden ;-)

  2. Dany
    2

    Klaus ist ein Guter! Bei uns durfte er auch schon ein paar Probestunden arbeiten. Und sobald die Familienkasse mal ein paar Cent mehr über hat, darf er dann auch dauerhaft bei uns einziehen. Den Tag erwarte ich schon sehnsüchtig, denn selbst mit den immer und überall rumfliegenden Haaren von unserem Barney-Hund ist Klaus super klargekommen!

    • Ich habe jetzt schon ganz viele Stimmen gehört, wie vor allem wegen der Tierhaare froh sind, so einen Helfer zu haben. Pepper verliert zwar nicht so viele Haare, aber ich kann mir das Familienleben ohne Klaus Selbersaugerei trotzdem nicht mehr vorstellen.

  3. Carmen
    3

    Ich werde nie vergessen wo uns der Verkäufer gefragt hat, welche Tiere wir denn zu Hause hätten? Wir haben mit „drei Kleinkindern“ geantwortet! ;)
    Eine super Teil, was uns zum Glück schon länger begleiten darf.

  4. Hallo liebe Nic,
    klingt alles super praktisch. Seit der Hund da ist, ist es bei uns schmutzig ohne Ende. Ich müsste alle zwei Tage saugen und auch putzen (Was ich aber nicht tue!) Nur Sachen, die vorher rumlagen aufräumen, damit der Hund die nicht fetzt. Z.B. Kabel. Der hat hier schon mindestens 12 Kabel durchgebissen, daher sind die eh schon mal in einem Kabelkanal verschwunden :)
    Also so ein Roboter wäre hier eigentlich gar nicht so schlecht. Der Hund hätte sicher keine Angst, er würde eher versuchen das Ding tot zu bellen. (ich mache auch nur sauber, wenn der nicht da ist) Du siehst, so ein Ding ist hier leider nicht angesagt. Schade! Unterm Bett und unterm Sofa, da wäre er mir schon eine große Hilfe :)
    Lieben Gruß, Yna

    • Ich denke, wenn man einen Hund anschafft, dass wusste man auch schon vorher, dass man sich von ständiger Sauberkeit verabschieden muss, oder? Man kann eben nicht alles haben… und was macht ein bisschen Dreck auch schon? ;)

  5. Ich überlege auch seit einiger Zeit mir diesen Saugroboter zu kaufen. Der Preis ist halt sehr hoch. Auch gibt es die verschiedensten Meinungen zu diesem Roboter. Viele sagen, dass ein günstiger denselben Dienst tut.
    Mal schauen..
    Liebst Andrea

    • Da habe ich echt keine Vergleich, Andrea. Ich habe ja nur mit diesem Erfahrung, Ich bezweifele auch ein bisschen, dass man das wirklich sagen kann, wenn man nicht wirklich schon sowohl als auch im eigenen Alltagsbetrieb hatte. Aber oftmals kann man Geräte ja auch mal zum Testen leihen und sich selbst einen Eindruck verschaffen.

  6. Stephanie
    7

    Unser Klaus heißt „R2D2“ und wir lieben unser neues Familiemitglied!!!
    Auch wir musste die Wohnung „kindersicher bzw. R2D2“ machen und auch ich freue mich seitdem über ordentlich verlegte Kabel😁
    Aber wo holt der Kerl bloß immer all den Staub her, den er mir so brav in seiner Fangschale präsentiert….

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