„Mein Schiff“ und ich – welche Dinge ich bei meiner ersten Kreuzfahrt über mich und den großen Pott gelernt habe

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Ich habe ja immer gesagt: „Eine Kreuzfahrt? Ich glaube, das ist nix für mich. Vielleicht mal wenn ich jenseits der 65 bin, aber jetzt? Och nö!“ Nun, das Schicksal hat was anderes mit mir vorgehabt und ich habe nun doch noch vor meinem 70sten Geburtstag ein Kreuzfahrtschiff betreten. Ahoi!

Als ich irgendwann im April eine Einladung von TUI Cruises bekam, im Oktober für eine Pressereise auf der „Mein Schiff 5″ einzuschiffen und eine Mittelmeer-Kreuzfahrt zu machen, da zögerte ich tatsächlich erst mal. Soll ich, soll ich nicht? Werde ich, die sonst immer nur auf ganz individuell geplanten Reisen unterwegs ist, es doch mögen oder ganz doof finden? Werden sich alle meine Vorurteile bestätigen oder werde ich überrascht sein, dass es doch ganz anders ist? Zu dem Zeitpunkt wusste ich auch nicht einmal, dass zwei meiner liebsten Bloggerfreundinnen, Clara und Jeanny, mit mir auf dem Schiff sein würden, Das erfuhr ich erst, nachdem ich schon längst zugesagt hatte. Ich denke, das hätte meine Entscheidung wahrscheinlich etwas beschleunigt.

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{Danke für das Foto, Jeanny!}

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Aber man soll eben doch auch niemals nie sagen. Das echte Leben könnte einen Lügen strafen. Ich trat sie also am Ende ganz gespannt an, diese „Wohlfühl-Reise“, die irgendwie außerhalb meiner persönlichen Komfortzone lag. Denn wenn ich eines sein möchte, dann mein Leben lang neugierig und bereit über meinen eigenen Tellerrand zu schauen. Und ich wollte jetzt doch wissen, wie das wirklich so ist auf einem Kreuzfahrtschiff, ob die ganzen Klischées und meine persönlichen Ressentiments denn stimmen und gerechtfertigt sind. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Selbst Stephan, der auch von sich denkt, dass er lieber andere Reisen als Kreuzfahrten macht, sagte sofort:“Klar, mach das! Ich bin gespannt, wie du es finden wirst.“ Immerhin ist er derjenige von uns beiden, der sich für den Anblick sehr großer Schiffe sehr begeistern kann. Immer wenn wir über die Elbbrücken nach Hamburg hinein fahren und nach links in Richtung Hafen gucken, bricht er angesichts eines großen Potts wie der Queen Mary 2 jedes Mal in Begeisterung aus. Er so: „Guck mal!“ –  ich so: „Ja, und?“. Nur mein Kind guckte angesichts meiner Einladung mit diesem typischen verständnislosen und leicht augenrollenden Teenie-Blick: „Eine Kreuzfahrt? Ist nicht dein ernst, oder?“

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Und dann stand ich da an einem Sonntagmorgen auf Mallorca vor diesem gigantischen, tiefblauen Pott und war – ein bisschen wider Willen – schwer beeindruckt. Was mich schon zu Punkt eins meiner Liste bringt, auch wenn ich DAS natürlich schon vor meiner ersten Reise mit einem Kreuzfahrtschiff wusste.

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…dass das  ein Schiff ist und bitte kein Boot, ja?

„Nennen sie bitte Mein Schiff nicht Boot, es steht extra ganz groß an der Seite drauf. Mein Schiff!“, echauffierte sich unser Kapitän Ioannis Anastasiou gerne mal ganz leidenschaftlich. Wahrscheinlich hatte er so seine Gründe.

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dass es eigentlich ganz leicht ist, sich die Seiten eines Schiffes {oder eines Bootes, haha!} zu merken

Anders als die Verwechslungsgefahr in Sachen Boot und Schiff, bin ich bei Bug und Heck sowie Steuerbord und Backbord schon öfter in Tüddel gekommen. Aber ich glaube, nach dieser Schiffs- {nicht Boots-} Reise, werde ich das wirklich nicht mehr verwechseln. Das Heck ist ja sowas wie der Hintern, also hinten, folglich ist der Bug vorn. Bug, Busen, vorn. Steuern würde ich mit rechts und Backen schaffe ich mit links, also ist das auch endlich mal klar! Man muss nur ein paar bekloppte Eselsbrücken für Landratten haben. ;)

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dass es Rollen und Stampfen heißt und bitte nicht Schaukeln oder Wackeln oder so!

Auch da hat uns der Kapitän aufgeklärt, obwohl ich nachhaltig an dem Wort Schaukeln hänge. Das klingt einfach gemütlicher. Wobei Rollen die seitlichen Bewegungen bezeichnen und Stampfen die nach vorn und hinten. Nun gut, ich fand, es war die meiste Zeit weder noch viel zu merken. Manchmal gab es so einen Moment, wo man dachte, wupps, war das jetzt der Gin oder das Schiff? Aber die Bewegungen waren bei ganz normalem Seegang viel geringer als ich jemals gedacht hätte.

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…dass in den Kabinen viel mehr Platz ist, als ich dachte

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich mir vorgestellt habe. Das letzte und auch einzige Mal, dass ich auf einen Schiff geschlafen habe, war auf einer Autofähre nach Sardinen. Außerhalb dieser Sardinenbüchsen-Erfahrung habe ich tatsächlich keine. Nun wäre ich ja normalerweise auch nicht diejenige, die bei einer Schiffsreise eine Kandidatin für eine Luxussuite wäre. Die buche ich auch sonst nirgendwo. Also bin ich von einer recht überschaubaren Größe meiner „Kajüte“ ausgegangen, obwohl der Grundriss meiner Balkonkabine, den ich im Internet sehen konnte, schon etwas anderes vermuten ließ. Langer Rede kurzer Sinn… als ich in meinem temporären Zuhause für die kommenden 10 Tage ankam war ich spontan verliebt. Geräumig, gemütlich, schick und gleichzeitig enorm zweckmäßig, das war meine Balkonkabine. Ich nahm mir sofort vor, auch hier ausgiebig Zeit zu verbringen und mich mindestens einen Abend mal komplett hier einzuigeln und zu chillen.

dass Koffer auspacken auch mal schön ist.

Ich bin es ja nicht wirklich gewohnt, dass ich auf einer Reise mal den Luxus habe, meinen Koffer auspacken zu können. Oft bin ich mit meinen Lieben auf Roadtrips unterwegs. Da bleiben wir an einem Ort höchstens 2 – 3 Nächte und es lohnt sich nicht. Wer will schon den ganzen Summs für drei Wochen ständig aus- und wieder einpacken? Oder ich bin auf kurzen Pressetrips und Wochenendreisen unterwegs, da lohnt sich das Auspacken auch nicht. Trotzdem nervt mich die Wühlerei im Koffer jeden Tag und ich habe es in meiner schnuckeligen Kabine auf „Mein Schiff“ so genossen, alles für 10 Tage in einen Schrank und in Schubladen räumen zu können.

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dass ein Balkon auf einem Schiff etwas ganz großartiges ist.

Wenn schon eine Kreuzfahrt dann never ever in einer Innenkabine ohne Balkon! Das war mir auch sofort klar. Wie großartig ist das bitte, wenn man von seinem eigenen persönlichen Ausguck aus {bei geöffneten Gardinen sogar vom Bett aus, die den endlosen Horizont auf hoher See oder den nächsten Hafen betrachten kann? Wie schön es ist, wenn durch die geöffnete Balkontür nicht nur ein laues Spätsommerlüftchen herein kommt, sondern auch das wunderbare Geräusch der Wellen. Ich weiß nicht, wie oft ich auf meinem Balkon gestanden und einfach nur hinaus geschaut habe. Ich möchte fast sagen, dass dies die größten Glücksmomente auf meiner ersten Kreuzfahrt waren. Nur ich und der Blick aufs Meer.

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dass man trotz ausgepackter Koffer jeden Tag woanders sein kann.

Man kommt sich ja auf einer Kreuzfahrt ein bisschen vor, wie ein Astronaut im Hyperschlaf. Auch ich konnte mich der Faszination nicht entziehen, über Nacht „mal eben“ an einen anderen Ort… teilweise in ein anderes Land gebracht zu werden. Unsere Mittelmeer-Route führte uns von Mallorca aus nach Ajaccio auf Korsika, Civitavecchia {mit der Möglichkeit Rom zu besuchen} und La Spezia in Italien, Monte Carlo in Monaco, La Seyne {Toulon} an der Côte d’Azur in Südfrankreich, sowie Barcelona und Ibiza in Spanien. Mag sein, dass das für Amerikaner, Japaner und Chinesen auch bei einer Landreise schon nicht ungewöhnlich ist… so nach dem Motto „Europa in 10 Tagen“. Aber ich halte mich für gewöhnlich in einem Urlaub nur in einem, maximal in zwei Ländern auf. Irgendwie cool war es allerdings schon, so viel auf einmal zu sehen.

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… dass man ganz schnell Orte entdecken kann, an die man irgendwann nochmal reisen mochte

Die Tatsache, dass man immer nur sehr kurz an einem Ort ist, ist für mich immer ein persönlicher Minuspunkt bei dem Gedanken an Kreuzfahrten. Das Gefühl, nicht selbst entscheiden zu können, ob man bleiben oder weiterfahren möchte. Zeitlich eingeschränkt an einen Reiseplan gebunden zu sein, den man selbst nicht gemacht hat. Das stellte ich mir immer unerfreulich vor, auch wenn es eben faszinierend ist, viele Orte in kurzer Zeit sehen zu können. Und ich muss zugeben, dass ich mich auch auf dieser Reise von diesem Gefühl nicht wirklich verabschieden konnte. Aber ich glaube, dass geht einem einfach so, wenn man sonst nie Pauschal- oder Club-Reisen macht, sondern immer sehr individuell und eigenverantwortlich unterwegs ist.

Andererseits hat man auch die Möglichkeit, innerhalb dieser kurzen Zeit, viele Orte kurz kennen zu lernen, an die man später nochmal etwas ausführlicher reisen kann. Zum Beispiel Ibiza! Vielleicht erinnert ihr euch an meinen begeisterten Ibiza-Post neulich. Diesen Ort hätte ich wahrscheinlich auf meinen individuell geplanten Reisen eher nicht auf meiner Travel Bucket List gehabt und nun möchte ich dort im Herbst unbedingt ein paar Tage mal hin. So kann’s gehen.

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dass ich fast lieber auf dem Schiff war als an Land

Ich denke, das hat auch etwas damit zu tun, wie ich sonst so mit meiner Familie Reise. Wir sind es gewohnt, auf unseren großen Roadtrips alle paar Tage woanders zu sein und viele Orte auf einer Reise zu entdecken. Daher hat es mich nicht ganz so  sehr gewundert, dass ich die Tatsache auf einem großen Schiff zu sein viel spannender fand, als die Zielorte unserer Mittelmeer-Kreuzfahrt. Für mich war „Mein Schiff“ die Hauptattraktion dieser Reise, nicht die bereiste Orte.

Ich liebte es, vom Schiff aus auf’s Wasser oder auf die Häfen zu schauen. Ich liebte die ganzen wunderbaren Annehmlichkeiten an Board und verstand schnell, warum sich sich  „Mein Schiff“ -Schiffe als Wohlfühl-Flotte bezeichnen. Das tun sie wirklich mit Recht. Ich liebe die sanfte Bewegung des Schiffe, das leichte Schaukeln… sorry, rollen. Ich liebte es, jederzeit ein köstliches, kleines Häppchen essen zu können, wenn ich wollte. Ich liebte meine Kabine, aber das sagte ich schon. Ich liebte es einfach auf einem Schiff zu sein. Wo sich das Schiff gerade befand, war lustigerweise völlig zweitrangig für mich und ich ertappte mich bei dem Gedanken, dass diese Kreuzfahrt viel zu wenige Seetage hatte. Daraus ergab sich auch folgende Erfahrung…

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dass es mir am besten gefallen hat antizyklisch unterwegs zu sein

Nein, ich bin nicht in jeden Hafen an Land gegangen. Civitavecchia mit der Fahrt nach Rom habe ich mir zum Beispiel gespart. Ich habe schon mal eine Woche in Rom verbracht, liebe diese Stadt auch, aber ich denke eben nicht, dass man ihr in ein paar Stunden annähernd gerecht werden kann. Stattdessen habe ich die Ruhe auf dem Schiff genossen. Denn sein wir mal ehrlich… wenn die meisten anderen Passagiere von Bord sind, dann ist so ein fast leerer Wohlfühl-Pott noch charmanter. ;)

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dass das Spa & Wellness an Landgang-Tagen günstiger ist

Das fand ich natürlich aus oben genannten Gründen toll und habe es auch sehr gern genutzt. So haben Jeanny und ich gemeinsam eine Anwendung gebucht und dabei auch noch gleich gelernt, dass es bei einer Freundinnen-Ayurveda-Massage mit Öl ordentlich schmatzt und flutscht und man sich deswegen sehr auf’s Entspannen konzentrieren muss, um angesichts der Geräusche nicht laut loszuprusten.

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dass es auf einer Mittelmeer-Kreuzfahrt im Oktober viel wärmer ist als ich gedacht habe

Da hatte ich mich tatsächlich komplett verschätzt. Ich hatte natürlich im Vorfeld für alle Zielorte der Reise die Oktober-Temperaturen in Klimatabellen gecheckt, aber es war trotzdem viel wärmer als erwartet. Ich hatte auch damit gerechnet, dass es auf hoher See an Bord kühler sein würde – war es nicht wirklich. Es war im Oktober noch Sommer pur! Und so war ich Frostködel mit viel zu vielen langärmeligen Oberteilen angereist und mit keiner einzigen kurzen Hose. Am Ende musste ich mir noch ein T-Shirt von Jeanny leihen.

dass es an Bord keinen Dresscode gab, dass ich ihn aber eigentlich gar nicht schlecht gefunden hätte

An den letzten Tagen vor unserer Abreise, chatteten Clara, Jeanny und ich so nach dem Motto „Oh, mein Gott, ich hab nichts anzuziehen!“, „Was nehme ich nur mit?“ „Und what the heck zieht man auf einer Kreuzfahrt an?“. Ihr könnt es Euch sicherlich bildhaft vorstellen. Nachdem Clara meinte, dass sie auf keinen Fall eine Jeans mitnehmen würde, weil die ja wohl auf einer Kreuzfahrt nicht wirklich angebracht wäre, und dass sie einen Blazer im Gepäck hätte, weil… Blazer geht immer… da packte ich meinen Koffer ganz hysterisch nochmal um. ich lieh mit mein meinem Teenie-Kind sogar so etwas Ähnliches wie einen Blazer aus, den ich besitze gar keinen! Am Ende war ich gerade mal 5 Minuten an Bord, um festzustellen, dass Jeans dort entgegen aller Erwartungen auch immer gehen.

Es gibt keinen formellen Dresscode auf den „Mein Schiff“ Schiffen. Außer, dass Badekleidung und kurze Hosen mit Schlappen in den Restaurants unerwünscht sind. Sehr entspannt also für alle, die keine Lust haben, sich im Urlaub in Klamotten-Regeln eingeengt zu fühlen. Ich für meinen Teil muss insgeheim zugeben, dass ich es gern ab und zu etwas schicker und gediegener gehabt hätte… ;) Leger hab ich ja immer.

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dass man ziemlich schnell seine Lieblingsplätzchen findet.

E hat ein paar Tage gedauert, bevor ich mich auf dem großen Pott nicht mehr verlaufen habe. Tatsächlich bin ich bis zum Schluss gerne mal vom Fahrstuhl aus ganz bräsig in die falsche Richtung gegangen, wenn ich zu meiner Kabine wollte. Meine Lieblingsplätzchen auf dem Schiff hatte ich aber ziemlich schnell gefunden. Wenn ich nichts Besseres zu tun hatte, liebte ich es, auf dem Sonnendeck auf einer der großen Polsterlandschaften zu lungern und von dort aus auf das Meer oder den Pool zu schauen. Und auch die Himmel & Meer Lounge mit ihren Day Beds mit Aussicht war mein absoluter Lieblingsplatz.

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… dass die Geburtstagstorte nicht immer mit Tätääää und Wunderkerzen daher kommt

Also, ich hatte ja während dieser Reise Geburtstag. Nachdem ich in den 80ern tatsächlich auch mal „Das Traumschiff“ im TV gesehen habe, hatte ich schon schlimme Befürchtungen für diesen Tag. So mit Tätäääää und einer wunderkerzen-sprühenden Geburtstagstorte. Aber meine liebsten Matrosenmettchen hatten ein Einsehen und organisierten mir ein Metttörtchen zur Feier des Tages.

Dafür wurde mir dann später in der Abtanz Bar weder das „Happy Birthday“ Lied von Stevie Wonder, mit dem mich meine Mutter in früheren Jahren zum Aufwachen gequält hat, erspart, noch das Ständchen durch meine Leutchen und fremde Passagiere. Oh my! .

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dass man jeden Abend ein üppiges Unterhaltungsprogramm und Gesellschaft haben kann, dass man aber nicht muss.

Alles kann nichts muss, eben. Ich bin ja nicht so der Fan von Shows. Ich mag auch nicht, wenn die Darsteller eines Musicals ständig unvermittelt in Gesang ausbrechen. Also ich mag es nicht, andere Menschen aber sehr wohl und die kommen an Bord beim vielfältigen Abendprogramm mit Musik-Shows, Musicals, Theater und Konzerten eben voll auf ihre Kosten. Mir persönlich war ein bisschen Abzappeln mit meinen verrückten Mädels in der Abtanz Bar {wo wir bereits am zweiten Abend vom DJ mit Ghetto-Faust begrüßt wurden} und ein paar Drinks an einer der wirklich schönen Bars, wie der Lumas Bar oder der Diamant Bar am liebsten. Oder auch mal ein Fernsehabend ganz allein in meiner geliebten Kabine. ;)

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dass die Deutschen auch auf Schiffen die schlechte Angewohnheit haben, die besten Sonnenplätze mit Handtücher zu reservieren.

Selbst, wenn es an Bord wirklich immer freie Liegen gibt! Und auch, wenn sie dann den halben Tag nicht da sind. Ehrlich Leute…. was soll das? Ich wollte doch bitte das blödeste aller Klischées lieber nicht bestätigt haben.

dass die Shops an Bord nur auf hoher See geöffnet haben.

Das wunderte mich erst einmal. Bis ich schnallte, dass das etwas mit dem Duty Free zu tun hatte. Zollbefreit sind die Waren nämlich nur, sobald sich das Schiff auf internationalem Gewässer, also außerhalb der Drei-Meilen-Zone befindet. Eigentlich war das auch ganz gut so, weil ich dadurch nicht so in Versuchung kam, etwas zu kaufen. Dachte ich… bis ich dann bei einer Liebeskind-Tasche zuschlug und mich selbst zum Geburtstag beschenkte.

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dass nur weil Alkohol All Inklusive ist nicht die ganze Zeit alle besoffen sind

Premium All Inclusive haben an Bord der „Mein Schiff“ Flotte alle Passagiere. Das heißt auch, dass Alkohol inklusive ist. Und nicht irgendein Fusel, sondern Markengetränke. Natürlich gibt es auch ein paar ganz exklusive Tröpfchen, die man extra bezahlen muss, aber generell könnte man sich ständig die Kante geben, wenn man denn wollte. Diesbezüglich hatte ich ehrlich gesagt schlimme Befürchtungen. Auch wegen einer Erfahrung, die wir machten, als wir das einzige Mal in unserem Leben ein All Inclusive Hotel buchten.

Aber es war tatsächlich ganz anders. Ich habe in den 10 Tagen nur einmal einem Mann etwas duun {oder angetütert oder mit ein’m im Tee, wie der Hamburger sagt} gesehen und der Typ sah ehrlich gesagt aus, als hätte er generell ein Alkoholproblem. Ansonsten… alle lustig, aber keiner sturzbetrunken. Das fand ich überraschend und richtig super.

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dass auf „Mein Schiff“ fast frischer gekocht wird als bei mir zu Hause

Der Blick hinter die Küchen-Kulisse! Vor allem dafür war unsere Bloggertruppe, die ja vorwiegend aus Foodies bestand, eingeladen worden. Und dieser Einblick hat mich wirklich nachhaltig beeindruckt. Ich fand es absolut erstaunlich, wie frisch und qualitativ hochwertig hier rund 2.500 Passagiere pro Tag abgefüttert wurden.

Wir durften ja auch in die „Provisions Area“ des Schiffes luschern und sahen dort Unmengen an guten und erstaunlich frischen Zutaten. 180 Tonnen Lebensmittel für 10 Tage, die teilweise mit frischen Dingen, wie Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch in den Anlegehäfen aufgestockt werden. Eine unglaubliche Logistik, die dahinter steckt, so viele Gäste jeden Tag kulinarisch glücklich zu machen.

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dass ich auf dem Schiff genau so viele Restaurants besuchen kann, wie in einer Woche Dublin.

Die Auswahl an Restaurants an Bord der „Mein Schiff 5“ hat mich fast etwas überfordert. Wie sollte ich mich denn da in 10 Tagen durchprobieren bei 13 Restaurants? Nicht zu vergessen, dass zum Beispiel die 3 verschieden 5-Gänge Menüs im Atlantik-Restaurants, {das komplett All In war übrigens} auch noch täglich wechselten. Wie soll man da denn mit dem Essen hinterherkommen…. Fisch im Gosch Sylt? Wagyu-Beef oder andere Steak-Spezialitäten im Surf & Turf {hier gibt es für alle Carnivoren auch exquisite Steak-Verkostungen. Grandiose Pizza  und Pasta in der Osteria. Asiatisches im Hanami. Oder österreichische Schmankerl im Schmankerl? Ich habe es nicht geschafft, überall alles zu probieren, was ich gerne auf dem Teller gehabt hätte. Gut so, denn sonst hätte ich vermutlich nach Haue rollen müssen.

{Falls euch jetzt außerdem die Restaurants interessieren, die wir in bei unserem Herbst-Citytrip in Dublin besucht haben, dann findet ihr sie in meinem Dublin Food Guide Teil 1 und Teil 2!}

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das Kulinarik mit Leidenschaft eben ganz groß geschrieben wird

Dabei geht es nicht nur darum, wie das Essen an Bord zubereitet wird, sondern auch darum, wo es herkommt. So werden bei einem Bauern im Fläming, einem Höhenzug im östlichen Sachsen-Anhalt, Fläminger Kleeschweine für die „Mein Schiff“ Flotte gezüchtet. Freiland-Schweine, die Kleegras fressen und viel länger wachsen dürfen als ein herkömmliches Schwein. Dann wäre da noch ein alter Herr mit Schnappsbrennerei in Kärnten, der dem Schmankerl Restaurant einen ganz besonderen Himbeergeist liefert.

Solche Geschichten gibt es zu den Spezialitäten an Bord der „Mein Schiff“ Flotte so einige. So gibt es ganz eigene Eis-Rezepturen für die Eis Bar an Bord und auch eigene Müsli-Mischungen für’s Frühstück. Das Zukaufen von hochwertigen Lebensmitteln, auch nach ganz eigenen Rezepturen, von kleinen Manufakturen, Bauern oder anderen Lebensmittelbetrieben bereichert die Kulinarik an Bord.

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… dass Kekse und Brot frisch an Bord gebacken werden

Selbst Nudeln sind an Bord hausgemacht schiffgemacht! Das fand ich wirklich unglaublich und das schmeckte man auch.

dass ich selbst beim Kaiserschmarrn-Machen noch was dazulernen kann

Und das, obwohl ich ja schon länger behaupte, dass ich sowieso schon den besten Kaiserschmarrn ever mache. Aber… man lernt ja nicht aus. Und bei einer kleinen gemeinsamen Küchen-Session an Bord, bei der die einen von uns gigantische Apfelstrudel gezaubert haben und wir anderen leckeren Kaiserschmarrn, habe ich folgendes gelernt: die fluffige Köstlichkeit wird noch leckererererer, wenn man erst etwas Butter in der Pfanne auslässt, darin 1-2 Löffel Zucker karamellisiert und dann erst den Kaiserschmarrn-Teig zum Stocken in die Pfanne gibt. Wenn ich den das nächste Mal zu Hause so mache, wird mich meine Familie noch mehr lieben. Wetten?

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dass ich Room Service auch mal richtig geil finde

Ich hatte mir ja vorgenommen, wenigstens einen Abend ganz allein und in Pyjamahosen bei einem Film und mit Room-Service in meiner geliebten Kabine zu verbringen und das tat ich. Die Speisen auf der kleinen feinen Karte waren zwar nicht im Premium All Inklusive mitinbegriffen, aber ich fand die Preise auf der Karte recht überschaubar. Daher muss ich gestehen, eskalierte meine Bestellung auch etwas, weil ich einfach dachte, die Portionen würden kleiner sein. Der junge Mann, der mir mein Essen brachte, wunderte sich dann auch etwas, dass ich allein war. Ähem… das war ein leckerer, langer Fernsehabend.

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dass ich Tim Raues Essen genau so laut finde, wie ihn selbst

Ich kann Tim Raue ja irgendwie nicht leiden. Wann immer ich ihn irgendwo im TV sehe, denke ich: „Herrje, was für’n Unsympath!“, aber ich war trotzdem neugierig auf seine Küche. Deswegen habe ich mich sehr darauf gefreut, dass wir einen Abend im wirklich wunderschönen Hanami-Restaurant einen Tisch hatten.

Bei unserem Abendessen habe ich gelernt, dass Tim Raues Rezepte offensichtlich genau so polarisieren, wie er selbst. Ich fand die Gerichte optisch einen Augenschmauß, aber der Ringkampf der aufdringlichen Aromen auf meinen Teller war mir too much. Dezent fein ist anders. das war für mich mehr so der geschmackliche Holzhammer. Naja, Geschmackssache eben. Ich denke, man liebt es oder nicht. Ich nicht.

Travel | "Mein Schiff" und ich – welche Dinge ich bei meiner ersten Mittelmeer Kreuzfahrt über mich und den großen Pott gelernt habe | Sushi Kurs im Restaurant Hanami by Tim Raue | luziapimpinella.com

… dass man einen Sushi-Kurs an Bord machen kann

Das Tolle am Hanami war allerdings, dass man dort einem Sushi-Kurs machen konnte, bei dem unsere Truppe sehr viel Spaß hatte. Dafür ein absolutes „thumbs up“!

dass es sogar eine Dönerbude an Bord gibt, wenn man keine Lust auf schickilacki hat

nuff said! ;)

dass man auf einer Kreuzfahrt nicht unbedingt 2 kg zunehmen muss – theoretisch

Dass es aber sehr wahrscheinlich ist, dass man mit etwas mehr Hüftgold wieder nach Hause kommt. Bei mir waren es satte 1 ½ Kilo, mit denen ich immer noch kämpfe. Das jetzt die Vorweihnachtszeit vor der Tür steht, macht es nicht besser. Irgendeine Studie besagt ja, dass ein Tourist auf einer zweiwöchigen Kreuzfahrt durchschnittlich drei Kilo zunimmt. Ich kann im Nachhinein sagen, dass das bei dem ständigen Angebot an köstlichen Speisen auch echt kein Wunder ist. Da hilft es auch nichts, wenn man die Treppen statt den Aufzug benutzt.

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dass man auch die ganze Zeit Sport machen kann

So man denn will und diszipliniert genug ist. Dann ist das mit dem Zunehmen auch nicht so ein Problem, wenn man sich die Kalorien wieder abrackert. Also mein Geist war willig. Ich hatte sogar eine schicke, bunte Yogabüx und ein paar Joggingschuhe im Gepäck. Mein Fleisch wollte dann aber doch lieber diese bequemen Lounge-Polster auf dem Sonnendeck. Dabei hätte ich so viele Möglichkeiten gehabt… auf dem Tennis/Basketball-Court, auf der Laufstrecke rund ums Deck, im Fitness-Studio, bei Yoga und BBP-Kursen, bei der Aquagymnastik, um nur einige der Möglichkeiten aufzuzählen. Aber warum sollte ich im Urlaub plötzlich sportlich sein, wo ich es zu Hause auch nicht bin? Ich habe mir da mal wieder etwas vorgemacht. ;)

Mein Soundtrack zum Chillen war übrigens der Song „Sonnendeck“ von Peter Licht. Das Lied wird mich jetzt für immer an diese tolle Reise erinnern! Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf’m Sonnendeck… bin ich, bin ich, bin ich, bin ich… oder im Solarium… oder am Radar.

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dass eine Kreuzfahrt natürlich keine ökologisch einwandfreie Art des Reisens ist

Wie auch unser Langstreckenflug mit anschließendem dreiwöchigen Roadtrip durch Kanada im Sommer nicht. Dafür müsste ich eben eher in der Nachbarschaft mit dem Fahrrad durch die Lüneburger Heide fahren. Ich denke, dass ist allen klar, auch mir.

Aber ich weiß jetzt auch, dass sich in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit schon viel mehr getan hat, als man langläufig denkt und das draußen ganz seltsame Halbwahrheiten kursieren. In meinen ersten zwei Tagen auf dieser Reise, wurde ich speziell im meinen Instagram Stories sehr oft und teilweise heftig angegriffen. Wie ich eine solche Reise nur machen könnte? Man wäre persönlich von mir enttäuscht, etc. pp. Ich frage mich immer wieder, wie fremde Menschen, die mich eigentlich nicht kennen und die ich auch nicht kenne, von mir persönlich enttäuscht sein können. Aber das ist wohl ein anderes Thema.

Was ich bei dieser Reise wahrgenommen habe, war, dass es sich bei der „Mein Schiff“ Flotte sehr wohl um ein Kreuzfahrtunternehmen handelt, dem das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit wichtiger ist als anderen. Die Schiffe erfüllen schon heute als einzige den Umweltstandard, der erst ab 2020 bindend sein wird. Tui Cruises hat den Anspruch auch weiterhin die Auswirkungen von Kreuzfahrten auf die Umwelt auf ein Minimum zu reduzieren und geht dafür alle möglichen Schritte. Es wurden zum Beispiel bei den Neubauten komplett auf Minibars in der Kabinen verzichtet. Das sparte nicht nur Kühlmittel, sondern auch Gewicht und Stromverbrauch und somit 0,33 Tonnen Treibstoff pro Schiff pro Tag. Es wurde ein kombiniertes Abgasbehandlungssystem auf den Schiffen eingebaut, das die Emissionen deutlich reduziert. Ein Katalysator und ein „Scrubber“ senken Schwefelemissionen um ca. 99%, Stickoxid-Emissionen um rund 75% sowie den Partikelausstoß um bis zu 60%. Was man als weißen Rauch aus dem Schornstein steigen sieht ist vor allem Wasserdampf.

Es wurden gratis Plastikflaschen mit Wasser abgeschafft und stattdessen Wasserspender mit Trinkwasser in den Gängen installiert sowie Wasserkaraffen aus Glas in den Kabinen zur Verfügung gestellt. Es wurden Handtuchkarten eingeführt, mit denen man ein Badetuch pro Person bekommt, um die Passagiere zu hindern, mit den Pooltüchern herum zu aasen. Es gibt keine Shampoo- und Duschgelfläschchen in den Bädern, sondern fest installiere Spender, die nachgefüllt werden. Und ENDLICH wurde sich mal an die Handtuch-Regel gehalten, die mich sonst oft so nervt, dass ich ihr sogar schon mal einen ganzen Blogpost gewidmet habe.

Ein absolutes Märchen ist übrigens, dass Scheiße und Müll von Kreuzfahrtschiffen einfach ins Meer gekippt werden. Ja, auch so etwas musste ich in meinen Story-Kommentaren ein paar mal lesen {„Woher soll sonst der ganze Müll an den Stränden kommen?“ Seriously?}. Tatsächlich haben die Schiffe nicht nur modernste Kläranlagen an Bord, sondern auch eine eigene Müllverbrennungsanlage. Recyclingmüll und auch die Restschlacke aus der Verbrennung wird an Land an Partnerunternehmen abgegeben, die deutsche Standards erfüllen müssen. Was in manchen Ländern tatsächlich schwierig ist und weshalb sogar Routen und Zielhäfen nach diesen Gesichtspunkten der Müllentsorgung geplant werden.

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dass es einen Umweltoffizier an Bord gibt

Der nicht nur da ist, um sich um den reibungslosen Ablauf der Umweltschutzmaßnahmen an Bord und die Reportings an die Hafenämter zu kümmern sowie neue Mitglieder der internationalen Crew in den Umweltstandards zu schulen. Sondern auch neue Konzepte zu entwickeln, wie Energie gespart, Ressourcen geschont und Müll vermieden kann.

Das hört zum Beispiel auch beim Essen nicht auf. Auf einem Schiff, auf dem alles All Inklusive ist, sollte man meinen, dass keiner Angst haben muss, zu kurz zu kommen. Trotzdem neigen die Leute dazu, sich den Teller brechend voll zu packen und dann auch gern Mal die Hälfte liegen zu lassen. Die Crews von den „Mein Schiff“ Flotte haben also ganz simple Strategien entwickeln, wie man das hemmungslose Essensmüll produzieren etwas unterbinden kann. Mit kleineren Tellern zum Beispiel und anderen Darreichungsformen in den Selbstbedienungsbereichen. Allein dadurch konnten die Essensreste um 20% reduziert werden. {Falls es euch interessiert, seht ihr auch ein Video zum Thema HIER}

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… dass man als Passagier auf dem Schiff auch noch viel tun kann um sich nachhaltiger zu verhalten

Es ist wie im Alltagsleben auch. Kleinigkeiten machen viel aus. Aber Menschen verhalten sich im Urlaub gerne auch mal denkbefreit – dem Luxusgedanken zu liebe, schließlich hat man ja auch viel Geld bezahlt, da möchte man doch gern jeden Tag frische Handtücher. Dabei ist die Handtücher nicht ständig wechseln zu lassen auch die Poolhandtücher mehrfach zu nutzen, die einfachste Art, sich umweltfreundlicher zu verhalten.

Eine Wasserflasche zum Wiederbefüllen im Gepäck zu haben, kann auch nicht schaden, dann kann man sich beim Landgang mit Wasser aus dem Spender selbst versorgen ohne Plastikflaschen kaufen und mitschleppen zu müssen. Einen eigenen Coffee To Go Becher dabei zu haben, ist auch sehr nützlich, da auf den Außendecks Glas und Porzellan nicht erlaubt ist und dann erst mal für jeden an’s Sonnenplätzchen mitgenommenen Kaffee ein Pappbecher drauf geht.

Dass  pro Zimmer wieder zwei Plastik-Wasserflaschen zum Kaufen angeboten werden lag übrigens am zahlreichen Protest der Passagiere, die vermutlich zu faul waren, mal eben die paar Schritte mit der vorhandenen Glaskaraffe zum Wasserspender zu gehen. Denn eigentlich waren diese schon komplett abgeschafft.

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dass man theoretisch aus dem Klo trinken könnte.

Wo kommt das Trink- und Nutzwasser auf dem Schiff her? Das habe ich mich auch gefragt und gelernt, dass es an Bord eine Reverse-Osmose-Anlage gibt, die Seewasser, deionisiert und pasteurisiert, sowie durch Kohleaktivfilter zusätzlich filtert. Wenn man wollte, könnte man aus dem Klo trinken. Allerdings würde man dann die Minerale nicht erhalten, die dem Trinkwasser noch zugesetzt werden.

Apropros Klo! Die Klospülungen funktionieren an Bord mit Unterdruck. Nicht zum Zweck den ganzen Schiet möglichst schnell ins Meer zu katapultieren, wie manche Menschen hartnäckig glauben möchten. Sondern um Wasser zu sparen und die Abwassermengen für die bordeigenen Kläranlage zu reduzieren. Ich fand es übrigens toll, dass ich bei dieser Reise ein paar Umweltaspekte hinterfragen konnte und mir alle Fragen bereitwillig beantwortet wurden.

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dass mehr Rettungskapazität an Bord ist als man braucht selbst wenn Rettungsboote ausfallen

Während wir an Bord waren, kam im Chat die Frage von unserer lieben Freundin Ricarda: „Habt ihr keine Angst, dass das Schiff untergeht?“ Nö! Aber wenn…  Im Seenotfall gibt es tatsächlich mehr Plätze auf Rettungsbooten, Tenderbooten, marinen Evakuierungssystemen und Ersatzrettungsflößen als Passagiere an Bord sind. Auch das habe ich auf meiner ersten Kreuzfahrt gelernt.

das auf Kreuzfahrtschiffen trotzdem mal Menschen sterben – sogar recht regelmäßig

Nicht, weil sie über Bord gehen. Das hat unser Kapitän in seiner ganzen langjährigen Laufbahn noch nicht erlebt. Nein, eher eines ganz natürlichen Todes. Wenn Passagiere mit hohem Lebensalter an Bord sind, kommt das eben vor und man ist darauf vorbereitet. Mit drei Kühlkammern. Makaber, oder? Aber so ist das Leben.

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{Danke für das Foto, Jeanny!}

dass man noch mehr als sonst aufpassen muss, keinen Sonnenbrand zu bekommen.

Ich bin mit meiner hellen Haut und meinen Sommersprossen ja meist schon sehr vorsichtig. Aber auch ich habe mich dabei ertappt, dass ich die Sonne auf hoher See schnell mal unterschätzt habe. Es war zwar warm, aber jetzt im Oktober auch nicht mehr so, dass ich regelmäßig daran erinnert worden wäre, sorgfältig nachzuschmieren. Und ein Lüftchen geht an Bord ja auch. Da vergisst man das nachschmieren schon mal und ich habe mir am letzten Tag noch eine rote Nase geholt.

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. dass ich null Bargeld an Bord brauchte.

Weil auch das Trinkgeld für die Crew bei dem Premium-All-Inklusive Konzept von Mein Schiff inklusive ist. Das fand ich persönlich sehr angenehm, denn ich musste mir nicht ständig darüber Gedanken machen, wie viel „tip“ ich nun gebe. Ich hatte natürlich trotzdem welches dabei und das war auch gut so, denn mein nettes Housekeeping Team freute sich eben doch über ein Trinkgeld.

dass Deutsche ihrem Klischée, immer pünktlich zu sein, erfreulicherweise gerecht werden.

Wenn Tausende von Passagieren auf Landgang sind, hätte ich ja gedacht, dass man immer auf irgend jemanden warten muss, weil er sich verlaufen hat, herumtrödelt, die Zeit vergessen hat oder ähnliches. Aber das ist vermutlich, das Erfreuliche, wenn man nur deutsche Kreuzfahrt-Gäste hat. Die kommen ihrem Ruf nach, immer pünktlich zu sein, so dass wir immer pünktlich ablegen konnten.

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dass es sich manchmal vielleicht lohnt, zu recherchieren, ob ein Taxi nicht günstiger ist als der vom Schiff organisierte Transfer.

Ich habe ja auch bei dieser Kreuzfahrt immer meine Ohren ganz groß aufgestellt, wenn ich mitbekommen habe, dass sich andere Passagiere über ihren Aufenthalt auf dem Schiff und ihre Reiseerfahrungen unterhielten. Was ich da meist hörte, war wirklich ganz viel Zufriedenheit. Der Service, das Essen, die Kabinen, die Freizeitangebote, die Leute waren begeistert, wann immer ich heimlich lauschte. Nur einen Negativpunkt hörte ich ein paar mal… die Kosten für den Transfer in den Anlegehäfen. Nun, an manchen Orten konnte man ja direkt zu Fuß von Bord gehen und war in ein paar Minuten im Ort. Anderswo ging das allerdings nur mit einem Transfer. Pro erwachsener Person wurde dafür 9,00 Euro veranschlagt, pro Kind 5,00 Euro. Da kann sich bei einer fünfköpfigen Familie schon mal was zusammen läppern.

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dass man das Daten-Roaming ausstellen sollte, sobald man den Hafen verlässt.

Was für eine Freude, als die Roaming-Gebühren neulich innerhalb der Europäischen Gemeinschaft abgeschafft wurden. Das war lange schon überfällig. Endlich kann ich in den meisten europäischen Ländern mobil im Internet surfen und mein ganz normales Datenvolumen nutzen, das ich auch zu Hause hätte. Was ich jedoch nicht gewusst habe, ist, dass man außerhalb der Drei-Meilen-Zone lieber kein Roaming an seinem Mobilphone eingeschaltet hat, denn dort befindet man sich in internationalen Gewässern, also somit auch nicht mehr in der EU. Da kann das Streamen von Daten schnell höllenteuer werden. Danke für den frühzeitigen Hinweis, Torben, deinetwegen bin ich jetzt nicht finanziell ruiniert!

dass ich nicht seekrank werde

Ich war überhaupt sehr überrascht, dass so ein Schiff super wenig wackelt rollt und dass ich gar kein schwankendes Gefühl hatte, wenn ich an Land gegangen bin. Bei meinem Mann reicht eine kleine Bootsfahrt schon und ihm wird blümerant zumute und er schaukelt 2 Tage lang nach. Selbst als wir von Toulon nach Barcelona ein wenig heftigeren Seegang hatten {O-Ton Kapitän: „Der Löwengolf brüllt wieder!“}, merkte ich keinen flauen Magen oder irgendwelche schaukeligen Nachwehen. Ich ahnte es ja schon immer, aber jetzt weiß ich es… ich bin seefest.

Übrigens haben moderne Kreuzfahrtschiffe Stabilisatoren an Bord. Bei „Mein Schiff 5“ sind das 17qm Flügel, die rechts und links vom Bug bei schwererem Seegang ausgefahren werden können und die die Rollbewegung des Schiffes um 80% reduzieren.

dass Kapitäne lustiger sind, als ich gedacht habe

„Wenn wir hier volle Pulle die Bugstrahler anstellen, fliegen die alle weg!“ sagte unser aus Griechenland stammende Kapitän Ioannis Anastasiou mit einem spitzbübischen Lächeln und deutete auf die 250 Millionen teuren Luxusyachten im engen Hafen von Monte Carlo in Monaco. Beim Besuch auf der Brücke konnten wir den humorvollen Mann kennen lernen, der mir bei seiner morgendlichen und abendlichen Ansprache über die Bordlautsprecher immer ein schmunzeln entlockte. Cool, wenn man trotz aller Autorität und Verantwortung so ein witziger und sympathischer Mensch ist.

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dass eine Kreuzfahrt mit Freundin/nen einfach geil ist

Ich geb’s zu. Ich bin nach wie vor nicht sicher, ob eine Kreuzfahrt als Familienurlaub für uns drei in Frage käme. Auch wenn auf dem Schiff richtig viele Teenager herum sprangen, die sich wie Bolle amüsierten. Wir reisen als Familie einfach anders. Aber eine Kreuzfahrt mit Freundinnen? Yeah! Gemeinsam abzuhängen, ein paar Ausflüge zu machen, den kulinarischen Möglichkeiten zu frönen und gemeinsam das Spa zu besuchen hat unglaublich viel Spaß gemacht! Unsere Abende in der Abtanz Bar waren auch legendär, munkelt man… Details verschweige ich euch. ;)

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{Auch ein Kapitän braucht mal Essen}

dass es auch mal schön ist, sich mal rundum betüddelt zu fühlen

Ich bin es gewohnt, dass wir uns in unseren Urlauben meist selbst um all unsere Annehmlichkeiten kümmern müssen… oder manchmal auch keine haben. Haha. Pauschale Urlaubsprogramme und All Inclusive Service gibt’s bei unseren individuellen Trips nicht. Vielleicht fand ich es gerade deswegen so schön, mich wirklich mal um absolut nichts {und ich meine wirklich nichts!}  kümmern zu müssen und mich von allen Seiten betüddeln zu lassen. Alles zur Verfügung zu haben. Alles nutzen zu können, aber es auch nicht zu müssen. Eine perfekte Organisation zu genießen – von der Anreise bis zur Abreise. Ja, ich gebe zu, dass war sehr entspannt und äußerst angenehm! Dieses selbsternannte Wohlfühl-Schiff machte tatsächlich seinem Namen alle Ehre.

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dass ich jetzt total verstehen kann, was viele Passagiere an einer Kreuzfahrt wertschätzen

Pro Kreuzfahrt hat „Mein Schiff“ 500-800 Wiederholungstäter an Bord, also Stammgäste. Ein Stammgast ist man, wenn man schon mindestens 3 mal mitgefahren ist. Nun, ich bin ja mehr so die Fraktion, die nichts zweimal macht, schon gar nicht noch öfter. Ausgenommen vielleicht unseren immer wieder geliebten Citytrip nach New York vielleicht. Aber nach dieser Erfahrung verstehe ich total, was Menschen ein einer Kreuzfahrt toll finden.

Dass sie es wertschätzen, nichts selbst organisieren zu müssen. Dass es toll ist, jederzeit eine qualitativ hochwertige Küche genießen zu können. Dass Eltern mal ausspannen und ihre Kinder „fremdbespaßen“ lassen können {bei der Baby-Betreuung, im Kids Club und in der Teens Lounge}. Dass es für manche wichtig ist, keine Sprachbarrieren zu haben – vor allem für ältere Passagiere. { Wobei ich ganz offen gestehen muss, dass da ein Vorteil ist, nämlich wenn alle deutsch sprechen, für mich und mein persönliches Urlaubsgefühl tatsächlich ein Manko ist Denn ich mag auf Reisen am liebsten kein deutsches Wort höre ;)}. Dass Schiffsgäste mit Handicap so problemlos Reisen können, wie alle anderen auch. Dass man jeden Tag so viele Möglichkeiten hat, seinen Tag zu gestalten – selbstbestimmt oder bis ins Kleinste organisiert. Dass man Unterhaltung hat, wenn man sie möchte, aber auch Ruhe, wenn man die sucht. Dass es das Rundum-Sorglos-Paket ist für Menschen, die sich nicht um alles kümmern wollen oder können.

Das Schiff spiegelte einfach innen und außen wieder, wie wichtig ihm und seiner Crew der Gast und sein Wohlbefinden ist. Ich kapiere das jetzt, was Kreuzfahrten für Menschen so unglaublich reizvoll macht.

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dass nach 10 Tagen an Bord sogar ich ein bisschen wehmütig beim letzten Auslauflied wurde

Und das, obwohl ich das Lied „Große Freiheit“ von Unheilig ganz furchtbar finde! Es ist mir ja fast peinlich das zu sagen. Vielleicht war es auch eine Art musikalische Gehirnwäsche, der ich mich auf dieser Reise unfreiwillig unterzogen habe. Vielleicht war es aber auch einfach nur deswegen, weil ich mich auf „mein Schiff 5“ während meiner Reise so wohl gefühlt hatte, weshalb ich beim letzten Auslaufen dann eine Wollsocke im Hals hatte.

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Mein Fazit nach meiner allerersten Kreuzfahrt ist, dass ich immer noch kein echter Kreuzfahrttourist bin und vermutlich nie einer sein werde. Aber dass es mich überrascht hat, wie sehr ich dieses Schiff liebte und ich mich dem geballten Charme dieses Potts nicht ein bisschen entziehen konnte. Ich habe diese Reise sehr genossen. Und ich bin längst nicht mehr ganz so sicher, dass ich nie mehr eine Kreuzfahrt mache. Ihr wisst ja, man soll eben doch niemals nie sagen.

Und ihr? Seid ihr schon mal auf einer Kreuzfahrt gewesen? Ich würde es total spannend finden, von euren Erfahrungen zu hören.

P.S. Mit mir von der Seepartie waren übrigens meine bezaubernden Kreuzfahrt-Girls und -Buddies Claretti von Tastesheriff, Jeanny von Zucker Zimt und Liebe , Astrid von Arthus Tochter Kocht, Marc von bake to the roots, Willy von dressed like machines, Oli von Kochfreunde . Tina von Lunch for One und der Top-TUI Cruises-Reiseführer Torben Knye. Ein großes Dankeschön auch an Wolfgang Kießling, den „Mein Schiff“ Patisserie-Kapitän und Christian Wastl, den Chefkoch der ganzen Flotte für den Blick hinter die Küchen-Kulissen. Mit euch auf’m Pott? Jederzeit wieder! ♥

Info & Offenlegung | Die vielen Eindrücke auf meiner allerersten Kreuzfahrt konnte ich im Rahmen einer Pressereise von TUI Cruises auf der „Mein Schiff 5“ sammeln. Meine eigene Meinung über Kreuzfahrten und meine persönlichen Erfahrungen auf dem Schiff und an Land bleiben davon – wie immer bei meinen Travel-Posts – gänzlich unverwässert

55 Kommentare

  1. Ein super Bericht!

    Wir fahren jeden Sommer nach Norwegen in Urlaub und machen da quasi immer die Mini-Kreuzfahrt Kiel-Oslo/Oslo Kiel und hat schon das ein oder andere Mal ziemlich geschwankt. Deswegen kann ich mir so eine richtige Kreuzfahrt für uns schwer vorstellen. Zumal wir auch noch drei Kinder haben, zum Glück hat Colorline aber 5-Bett-Kabinen. Schwierig ist es aber für uns z.B. mal einfach nur ein Hotel zu buchen, man (bzw. ich) will ja auch nicht immer die Schwiegermutter mitnehmen ;-)

    • Danke, Sharon! :)

      Und was die Kids angeht, gab es sehr viele Familien mit 2 oder 3 Kindern an Bord. Gerade da scheint sich das auch ein bisschen zu rechnen… den ganzen Tag Eis, Waffeln, Getränke so viel man will und auch das Freizeit- und Betreuungsangebot für jedes Alter sind da von den Eltern gern genommen.

      Was das mit Kids kostet, hatte mich auch sehr interessiert. Auch, wenn Luzie ja mittlerweile als Erwachsene gilt, aber die würde ja ‚eh nicht mehr mitkommen wollen, haha.

      Bei Unterbringung im Zusatzbett (Bettcouch, Hochbett oder Pullman-Bett) fahren Kinder bis einschließlich 14 Jahre aktuell als dritte, vierte, fünfte oder sechste Person in der Kabine kostenfrei mit. Wie auch bei anderen Kreuzfahrtreedereien üblich, zahlen Kinder im Alter von 2-14 Jahren in der Kabine der erwachsenden Mitreisenden ab der Sommersaison 2018 dann allerdings einen Kinderbasispreis von 40 bis 210 Euro (abhängig vom Reisezeitraum und Länge der Reise). Bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr reisen Babys grundsätzlich kostenfrei mit.

  2. Gefühlt bin ich ja fast mitgefahren, wie immer bei deinen Reisen ;-) und ich ahnte es auch schon, dass du es gut finden würdest. Ich denke ja auch: Alles hat seine Berechtigung und alles mit den richtigen Leuten kann richtig viel Spaß machen. Als Familienurlaub wäre es für mich undenkbar. Ich bin immer so froh, wenn wir auch mal alleine sind, und das länger als nur 24h. Das sind wir im Alltag nämlich nie und das fehlt uns als Familie sehr.Von daher: mit Freundinnen würde ich das auch sofort machen.
    Danke für deine ehrlichen Meinungen und Aufklärungen, viele Dinge wusste ich im Übrigen echt nicht! LG Martina.

    • „Alles hat seine Berechtigung und alles mit den richtigen Leuten kann richtig viel Spaß machen.“

      Da hast du absolut recht, Martina. Und wie auch im Blogpost gesagt, als Familienurlaub für uns drei kann ich es mir nach wie vor auch nicht vorstellen. Da haben wir einfach andere Ideen.

      Freut mich übrigens sehr, dass ich dir auch was erzählen konnte, das du noch nicht wusstest. :)

  3. M. + K.
    3

    …. schöner Bericht – uns (meiner Frau und mir) ging es mit den Vorurteilen ähnlich. Nach nun der vierten Cruise sind wir wohl mit dem “Kreuzfahrtvirus infiziert“ – und dagegen wollen wir uns auch nicht wehren 😉
    Übrigens 5 und 6 sind schon fest gebucht : Sylvester mit “Mein Schiff 5“ In den vorderen Orient und im Mai auf die QM2 mit “Stars at Sea“ genauer mit Peter Maffay …. freu freu 😁😁

    • Die Mein Schiff 5 ist ein so schönes Schiff (zur QM2 kann ich nichts sagen, die kenne ich ja nicht ;) ), aber ihr werdet eure Silvesterfahrt sicherlich genießen. Ich wünsche euch viel Spaß!

  4. Brandl E.
    4

    Waren bei der Taufe und tauffahrt dabei. Es war unsere 6 Kreuzfahrt mit mein Schiff. Eine Kreuzfahrt schöner als die andere. Einfach toll. Einfach zum weiter empfehlen.

  5. Du hast das so witzig und spannend geschrieben, das ich fast ungeduscht nach Hamburg fahren musste. Auch ist dein Bericht sehr informativ, Ich hatte da auch so meine umwelttechnischen Vorbehalte, die ich jetzt wenigstens für „Mein Schiff“ revidieren muss.
    Vielen Dank für diesen umfangreichen Bericht

    • Ach herrjee, Marion! Haha. :D Freut mich aber, dass du meinen Bericht so spannend gefunden hast.

      Ich fand auf jeden Fall gut, dass die Flotte versucht, sich kontinuierlich zu verbessern, was den Umweltschutz angeht und das sie mit ihren Maßnahmen führend weltweit sind.

  6. Viola Michel
    7

    Wir machen schon das sechste Jahr in Folge wenigsten 1 mal sogar auch schon 2 mal eine Kreuzfahrt, bisherimmer mit der MSC. Diesen Dezember geht es das erste mal mit mein Schiff5 nach Dubai freuen uns total und sind echt neugierig was uns hier erwartet. Fazit eine Kreuzfahrt pro Jahr muss einfach sein. Beim Lesen deines Kommentars wahr ich voll dabei.

    Liebe Grüße Viola aus Chemnitz

    • Liebe Viola, dann wünsche eich euch ganz viel Spaß!
      Ich bin ganz verliebt in die mein Schiff 5 (das will schon was heißen ;) und ich würde mich echt wundern, wenn sie nicht auch euch begeistert.

  7. Claudia und Johann
    8

    Meine frau und ich machten auf der mein schiff 1 unsere silberhochzeitsreise da war alles super toll dann machten wir eine fahrt mit der mein schiff 2 war auch alles super toll und nächstes jahr machen wir eine fahrt auf der mein schiff 3 weil wir vollbegeistert sind von den schiff und den konzept all inklusive da stimmt preis und leistung einfach lg.claudia und johann

  8. Liebe Nic,

    wie immer bei Dir: tolle Fotos und ehrlich und unterhaltsam geschrieben.

    Wir haben uns Kreuzfahrten auch nicht vorstellen können, es aber im letztem Jahr mit der „Mein Schiff“ probiert und sind nun auch infiziert (wahrscheinlich ist das Traumschiff schauen in unserer Kindheit schuld daran). Wir haben uns noch nie in einem Urlaub in so kurzer Zeit so gut und nachhaltig erholt und gleichzeitig noch so viele schöne Orte gesehen. Was mir auch gut gefallen hat: auch bei voller Auslastung findet man an Bord immer ein ruhiges Eckchen.
    Und das Gefühl mitten auf dem Meer zu sein ist großartig.
    In diesem Jahr waren wir mit der Mein Schiff 5 in den Sommerferien unterwegs und meine Highlights waren Ibiza, die Amalfiküste und Valencia (ganz dicke Empfehlung für einen weiteren Städtetrip).

    Liebe Grüße aus NRW
    Karin

    P.S.: die Auslaufhymne ist auch nicht mein Geschmack, sie brennt sich aber ähnlich nachhaltig wie Helene Fischer in die Gehirnwindungen :-)

    • Liebe Karin, ganz lieben Dank für das nette Lob zum Post. :)

      Ich fand auch, man kann sich an Bord wirklich toll erholen und man findet immer Ruhe. Das habe ich sehr genossen.

      In Valencia waren wir übrigens schon auf unserem Andalusien-Trip. Ich fand die Stadt großartig!

      Helene Fischer? Boaaaaaaaarrrrrrrrrrrrr….. ;)

  9. K.Becker
    10

    Bin jetzt noch besser vorbereitet für meine anstehende K..Fahrt im nächsten Jahr ,allerdings auf dem Mein Schiff 4.

  10. Wilms
    11

    Ein supert toller Bericht. Habe ihn genüsslich gelesen und mich mal wieder auf die 10. Kreuzfahrt freue. Ja, wir sin infiziert, von der ersten kreuzfahrt an.

  11. Peter Pagojus
    12

    Sehr schön beschrieben !! Wir fahren im Dezember mit Mein Schiff 3 in die Karibik, und haben jetzt natürlich noch viel( Meer!!) Vorfreude Vielen Dank !
    Petra & Peter

  12. Ich habe mich bei diesem Bericht richtig wohl gefühlt,in Gedanken war ich
    mit auf dem Wohlfühlschiff der Mein Schiff Flotte
    Da ich mit dieser Flotte schon so einige Reisen gemacht habe und da kommen auch noch welche dazu,kann man sagen ,ich bin positiv infiziert.

    Bei meiner ersten Tour habe ich gesagt ,einfach ausprobieren, entweder es gefällt oder nicht,
    Wie Ihr seht ,es hat mir gefallen und ich kann nur jedem raten es auch auszuprobieren

    Und nach diesem tollen Bericht sowieso..

    Danke für die super Berichterstattung

  13. Schön, daß Dir die Reise dann doch gefallen hat ! Und wer weiß…..vielleicht probiert ihr so eine Kreuzfahrt auch mal mit der Familie aus.

    Ich selbst bin seit 35 Jahren begeisterte Kreuzfahrerin und werde von diesem Kreuzfahrtvirus wohl auch nicht mehr loskommen. Was aber nicht bedeutet, daß ich keine anderen Urlaubsreisen mag.

    Nur bei einer Kreuzfahrt kann man sich halt am besten verwöhnen lassen, kein ständiges Kofferpacken, man braucht nicht vor die Tür gehen wenn man ins Restaurant, Bar, Kino, Theater usw. möchte, hat fast täglich ein neues Reiseziel vorm Bug und man braucht sich einfach um NICHTS kümmern. Herrlich entspannend für Hausfrauen !

    Kabine mit Fenster brauchen wir z.B. nie……..denn für die paar Stunden die wir zum Schlafen in der Kabine sind, kann ich mir das gute Geld sparen und dafür einen schönen Ausflug mehr machen.

    Was bei uns auch wichtig ist, daß das Schiff möglichst nicht mehr als 1000 Passagiere beherbergt…..denn nur so ist eine wirklich tolle familiäre Atmosphäre gewährleistet. Das einzig Negative an Kreuzfahrten ist, daß man am jeweiligen Aufenthaltsort meist nur wenige Stunden Zeit hat. Das ist natürlich manchmal doof……

    Bin also schon gespannt, ob Du es irgendwann mal wieder wagst auf Kreuzfahrt zu gehen.
    Danke übrigens, für Deinen interessanten Bericht !

    • Hi Ricarda!

      Mit Der Familie, das schließe ich bei uns wirklich aus. Luz würde das absolut nicht mögen. Isso. ;) Aber als Paar, nur Stephan und ich, und eben auch mit Freundinnen – das schließe ich in der Tat nicht mehr aus nach dieser Erfahrung.

      Eine Kabine mit Balkon müsste es für mich tatsächlich immer sein. Ich bin den ganzen Menschen auch gerne mal entflohen und habe mich dort gemütlich hingesetzt m aus Wasser zu schauen. Und abends und morgens auch dort zu stehen, und mich zu freuen, dass ich auf dem Meer bin, das fand ich einfach wunderbar. Aber die Präferenzen sind eben immer und überall verschieden.

      Ich brauche dafür auf unseren anderen Reisen meist kein besonders tolles Hotel, weil wir uns dann dort überhaupt nicht aufhalten, sondern nur zum Schlafen dort sind. Auf dem Schiff war es jetzt für mich mal irgendwie anders herum. ;)

  14. Ulrike
    15

    Da habe ich mich in dem Bericht doch fast wiedererkannt. Wunderbar ge-und beschrieben. Wir hatten unsere „Jungfernkreuzfahrt“ letzten Sommer auf der Ostsee ebenfalls mit Mein Schiff 5. Es war super und wir hatten tolles Wetter. Es wird definitiv nicht die letzte Kreuzfahrt gewesen sein. Ich kann jeden Wiederholungstäter verstehen. Ahoi an alle

  15. Jürgen MÜLLER
    16

    Ja wir können dein Bericht bestätigen.waren mit „Mein Schiff 6″von New York nach Dominikanische R.unterwegs.und das 1.maĺ auf ein Schiff. Ich könnte dein Bericht nicht schöner schreiben.einfach infiziert. Gleich wieder gebucht für 2019 nach Singapur.

  16. Karin Peters
    17

    Toller Bericht! Die positiven Aspekte kann ich (fast) alle nachvollziehen. Die Kabine, der Pool, das Essen, der Platz: absolut super! Waren nämlich auch gerade auf einer Mein Schiff.
    Und haben festgestellt: Kreuzfahrten sind nach wie vor unser Ding. Das Konzept von Tui einfach nicht so ganz, sorry an alle Fans.. :-/ Wir bleiben vorerst bei den Amerikanern. Vielleicht laden die Dich ja auch mal ein :-)
    Dennoch war es natürlich eine wirklich schöne Reise. Urlaub ist immer toll und nicht für jeden selbstverständlich, das darf man nicht vergessen.
    Und das ist das Gute: der Markt bietet für alle Vorlieben etwas. Kleine Schiffe, riesige Schiffe, deutsche, amerikanische, italienische, britische, elegant, Luxus oder leger, Heavy Metal oder PUR-Themenreisen oder einfach klassisch.
    Save travels!

    • Danke Karin! :)

      Urlaub ist immer toll und nicht für jeden selbstverständlich, das darf man nicht vergessen.

      Absolut, das unterschreibe ich. Urlaub machen zu können ist tatsächlich ein Luxus, dessen wir uns bewusst sein sollten. Ganz schnell kann es im Leben gehen, aus welchen Gründen auch immer, das ein solcher nicht mehr möglich ist. Ich bin für jeden sehr dankbar und nehme das Reisen auch nie als selbstverständlich.

      Ich als absoluter Kreuzfahrt „Noob“, habe natürlich keinen Vergleich, was die anderen so an Leistung bieten. Ich denke, bei den Amerikanern sind die Shows vermutlich besser, das können die einfach! Aber da stehe ich ja generell nicht so drauf und es ist mir persönlich nicht wichtig. ;)

      Ich finde allerdings, was man beim der Auswahl seines Veranstalters aber euch nicht ganz vergessen sollte, ist, dass Nur wenige sich aktiv um mehr Umweltfreundlichkeit bemühen und andere eben nicht, weil es nur um Profit geht.

  17. Pingback: Mein Schiff Reisebericht: Mein Schiff 5 im Foodblogger-Check (Teil 1) - Mein Schiff Blog

  18. Bernd Sinke
    19

    Ich kann mich nur dem Geschriebenen über “ Mein Schiff 5 “
    anschliessen. Wir waren im November 2016 in der Karibik u. können nur sagen, es geht kaum noch exklusiver. Tolles Schiff, tolles Personal, tolle Speisen u. tolle Ausflüge. War bereits unsere 5. Kreuzfahrt. An die letzte kam keine
    davor durchgeführte nur annähernd
    heran. Weiter so !!!

  19. Mein erster Gedanke ein super Bericht dann komme ich zu den Kommentaren was lese ich da ein super Bericht da spricht mir jemand aus der Seele nun nach drei AIDA Touren werde ich demnächst auch einmal mein Schiff ausprobieren der Bericht passt so ziemlich zu meinen Erfahrungen und Eindrücken die ich auf den AIDA Touren gemacht habe und all inklusive Getränke muss ich ehrlich gesagt gar nicht haben wirklich ein klasse Bericht spannend zu lesen auch wenn ich nicht bis zum Schluss gelesen habe so viel Zeit hatte ich heute leider nicht liebe Grüße Uwe

  20. Liebe Nic, ich war sehr gespannt auf deinen Bericht und finde auch, dass er so ehrlichund lustig geschrieben ist! Ich selbst bin auch jemand, der von alleine wohl keine klassiche Kreuzfahrt buchen würde – aber sag niemals nie ;-) wenn ich wie du die Chance hätte, mal hinter die Kulissen zu schauen, würde ich wohl auch das ein oder andre Vorurteil revidieren bzw. den Verwöhnaspekt auch genießen. Was mich am Gedanken an eine Kreuzfahrt irgendwie stört ist, dass das, was ich am meisten am Reisen liebe – sich ein Restaurant suchen, dort mit den Kellnern versuchen zu kommunizieren und landestypisch zu essen einfach wegfällt, weil man die Abende ja auf dem Schiff vebrringt. Auch der Gedanke, dass so viele Massen an Leuten auf dem riesen Schiff sind, schreckt mich ab, weil sie wahrschl. auch alle deutsch sind und so ein bisschen die „Traveler-Experience“ verloren geht. Was ich mir aber sehr gut vorstellen könnte, währe mal sowas wie ne Fahrt auf einem kleinen Missisippi-Dampfer oder so – also eine Art Schiffspendant zum Boutique-Hotel :D Das mit dem Umweltaspekt fand ich toll, dass du da so recherchiert hast und auch einige aufgeklärt hast – hat mich positiv überrascht. Liebe Grüße *thea

    • Liebe Thea, da triffst du genau einen Punkt, den ich vergessen habe, zu erwähnen. Was für andere ein Vorteil ist, wenn sie keine Sprachbarriere haben und alle deutsch sprechen, ist für mein persönliches Urlaubsgefühl tatsächlich ein Manko. Ich mag auf reisen am liebsten niemanden deutsch sprechen hören.

      Das mit den Restaurants war hingegen auch mal ganz angenehm, denn es gab ja genug Auswahl und man musste auch mal nicht lange suchen. Da wir auf unseren anderen Reisen immer sehr viel suchen, wo wir abends essen gehen, war das tatsächlich auch mal ganz komfortabel. Ich hätte es selbst nicht gedacht. {Was nicht heißt, dass ich es nicht beim nächsten Trip auch wieder anders herum genieße ;)}

  21. Heidrun Vollrath
    22

    Ein sehr guter Bericht. Wir haben im September 2017 genau die gleiche Route mit der 5 gemacht.
    Es war unsere erste Kreuzfahrt. Es hat uns so gut gefallen, dass wir für die nächste sparen.
    Man kann viel unternehmen, oder einfach mal nix.

  22. Monika Reneberg
    23

    Vielen Dank für diesen Bericht. Bei unserer 1. Kreuzfahrt hatte ich auch noch einige Bedenken. Mittlerweile bin ich eine begeisterte Mein Schiff- Kreuzfahrerin. Bisher waren es die Schiffe 1, 2 und 3. Auch mit dem Kapitän Ioannis Anastasiou waren wir unterwegs. Auch uns gefielen seine lustigen Sprüche. Nun freuen wir und auf die Reise Orient im Januar mit der Mein Schiff 5 .

  23. schokoli
    24

    Liebe Nic,

    das was du geschrieben hast, hab ich letztens so ähnlich einer Bekannten erzählt. Ja eigentlich hätte der Bericht von mir sein können. Ich leite ihr den Link auf Deinen Bericht jedenfalls weiter. Sie fragte nach wie wir Individualisten denn überhaupt so einen Kahn betreten könnten. Wir wollten es mal ausprobieren, das Kind war gleich begeistert. Und ja, nach Verhandlungen mit dem Kind, schauen wir aktuell für Ostern was es für Routen in warmen Gegenden geben wird. Evtl. eine Route die in Dubai startet. Mal schauen was es wird…..

    Danke für Deinen Bericht. Ich verlinke deinen Bericht. Da muss ich nicht so viel erzählen ;)

  24. „Für mich war „Mein Schiff“ die Hauptattraktion dieser Reise …“ Wie sage ich immer: Der Weg ist das Ziel!
    Ich fühlte mich gleich zuhause als ich deinen Bericht gelesen habe, auch wenn wir die ersten 4 Reisen auf Mein Schiff 1 gemacht haben und erst in diesem Jahr auf MS6, also auf dem neuen Schiffstyp umgestiegen sind. Nächstes Jahr ist auch schon gebucht, auf MS5. Wir freuen uns, auch wenn es erst Ende Juli wieder losgeht!
    Ganz lieben Dank für deinen positiven Bericht, den ich voll und ganz unterschreiben kann!

    • Hallo Georg, wie ich auf deinem Blog gesehen habe, bist du ja – in Gegensatz zu mir – auch schon ein echter Mein Schiff Profi. ;) Viel Spaß dann bei der nächsten Fahrt.

  25. Schumacher
    26

    Sie sind nicht „der Typ für eine Luxussuite“, finden aber einen Lieblingplatz (oder mehrere), die ausschließlich Gästen der Suiten vorbehalten sind. Schwach.

    • Wenn sie meinen Artikel wirklich aufmerksam gelesen hätten, dann hätten sie verstanden, dass ich gesagt habe, dass ich auf meinen sonstigen Reisen jetzt nicht unbedingt der Typ „Luxussuite“ bin, dass ich aber auf dieser Reise mit „Mein Schiff 5“ den sich mir bietenden Luxus sehr wohl und vielleicht gerade deshalb genossen habe.

  26. Pingback: angeltearz liest - Aktion | Gebloggt aus dem November 2017

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