New York DOs & DON’Ts – meine 22 NYC Citytrip Tipps für First-Timer

Seit wir 2008 zum ersten mal in New York City {ist das wirklich schon so lange her?} waren, lässt uns diese Stadt nicht mehr los. Wir drei haben damals unser Herz an NYC verloren und waren mittlerweile schon fünf mal dort… viel zu selten, wie ich finde. Würden wir eine Möglichkeit haben dorthin umzusiedeln, ich glaube, wir würden es ohne viel Zögern tun. Aber das sind Wunschträume…

Die wunderbare Realität ist allerdings, dass wir im Oktober endlich wieder in unserer Lieblingsstadt waren – zusammen mit unseren besten Freunden, was diesen City Trip noch einmal mehr zu etwas ganz Besonderem für uns machte. Für Sonja, Erik und Emma war es die erste Reise nach New York, sie waren also „NYC First Timer“. Und uns machte das verdammt nervös! Wir hatten ihnen so oft von dieser einmaligen Metropole vorgeschwärmt und 4 Jahre hatten wir auf diese gemeinsame Reise gewartet… der Druck war echt hoch. Würden sie unsere Begeisterung teilen? Tatsächlich glaube ich nämlich, zu New York City gibt es nur zwei Meinungen: man liebt diese Stadt oder man findet sie furchtbar.

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Aber sie liebten es!!! Ganz offensichtlich. Und was ganz großartig war, sie ließen uns einfach machen… sie überließen es ganz uns, ihnen „unser“ liebstes New York zu zeigen. Und für uns war es so aufregend und spannend zu sehen, wie sie alles das allererste Mal erlebten. Das erinnerte mich, wie es für uns damals war, als wir selbst noch New York First Timer und ganz frisch verliebt in diese Stadt waren. Und das brachte mich auf die Idee für dieses Posting.

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New York DOs & DON’Ts – unsere NYC Citytrip Tipps für First Timer

Denn es gibt so einige Tipps und New York DOs & DON’Ts, die ich auch gern damals schon bei unserer ersten Reise nach NYC gewusst hätte. Puh, da kam jetzt über die Jahre ganz schön was zusammen.

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DON’T –  Kauft nicht unbedingt einen City Pass, auch wenn euch das erst einmal wie ein Schnäppchen vorkommt. Denn er enthält den Eintritt für etliche Sehenswürdigkeiten, die ihr vielleicht gar nicht sehen wollt.

DO – Macht euch lieber im Vorfeld schon mal Gedanken, welche Attraktionen ihr tatsächlich sehen mögt. Oft ist es nämlich am Ende doch günstiger, einfach die Dinge heraus zu picken, die man auch wirklich machen möchte und den regulären Eintrittspreis zu bezahlen. Rechnet das vorher einfach mal durch. {Ein Tipp, wie man umsonst ins Museum kommt, gibt es gleich! ;)}

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DON’T – Geht nicht unbedingt an irgendeinem Tag ins Museum. Es sei denn, ihr geht ganz spontan, um einen der eher seltenen Regentage dort zu verbringen.

DO – Zahlt keinen Eintritt im Museum! Viele Museen in New York haben an bestimmten Tagen freien Eintritt für alle. Wir waren zum Beispiel dieses Mal an einer „Free Friday Night“ {immer freitags 16:00 bis 20:00 Uhr} komplett gratis im MoMA. Übrigens ist in vielen Museen ist der Eintritt für Kinder unter 12 Jahren grundsätzlich frei. HIER findet ihr eine tolle Liste, wann es wo freien Eintritt in den New Yorker Museen gibt.

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DON’T – Seid nicht nur verliebt in die wundervolle Brooklyn Bridge.

DO – Macht auch mal einen Spaziergang über die Manhattan Bridge. Es lohnt sich. Für die meisten ist die Manhattan Bridge eines der must-shoot Foto-Objekte. Vor allem der Blick von DUMBO {Down Under the Manhattan Bridge Overpass} in Brooklyn aus, wenn man in der Washington Street steht, und man das Empire State durch die Brückenträger sieht, ist ein total beliebter Fotospot. Und auch vom Brooklyn Bridge Park hat man einen tollen Blick auf die imposante Hängebrücke. Aber man sollte eben auch mal drauf lang laufen. Der Ausblick von dort auf die Skyline und die Brooklyn Bridge ist der Kracher!

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DON’T – Bleibt bei Rot nicht unbedingt stehen. Es sei denn, es donnert gerade eine Feuerwehr oder das NYPD um die Ecke, was schon ziemlich oft vorkommt. Hier ist alles etwas anders, auch die üblichen Füßgänger-Verkehrsregeln. Also don’t always wait for the walking Männchen. ;)

DO – Geht bei Rot über die Ampel! Tut einfach das, was alle tun. Ansonsten bleibt ihr nämlich als einzige Deppen am Straßenrand stehen, während alle Anderen schon drüben sind. Das fällt dem Deutschen zwar erst mal etwas schwer und natürlich hat er auch Recht… denn in Deutschland wird man mal ganz fix vom Auto überfahren, wenn man bei Rot über die Ampel marschiert. Aber in New York nicht. Und nachdem man ja alle paar Meter, bei jedem Block, schon wieder an der nächsten Ampel steht, weiß man diese gelebte Regelwidrigkeit sehr schnell zu schätzen.

Übrigens –  uns fiel das ganz besonders schwer, als wir zu erste Mal in NY waren und Luzie damals ja erst 6 Jahre alt war. Man will ja ein gutes Vorbild sein! Aber das Fräulein kapierte ganz genau, dass dort andere Regeln herrschen und sie etwas darf, was Zuhause ein totales NoGo war und auch weiterhin blieb.

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DON’T – Steht den Leuten nicht ständig im Weg herum. In New York bleibt man als First Timer ständig unvermittelt stehen, um nach oben zu glotzen, noch ein Foto zu schießen {das 389ste des Tages} oder weil man gerade sonst etwas entdeckt hat. Das ist natürlich irgendwie völlig normal, aber für den New Yorker, der eigentlich fast immer in Eile ist, ziemlich lästig. Daran sollte man denken, wenn man nach ein paar Metern laufen mal wieder wie ein menschlicher Pop-Up-Bremsklotz stehen bleibt.

DO – Go with the Flow! Besser, ihr schwimmt mit dem Schwarm und zwar in Richtung des Schwarms, bitte. Und wenn man dann doch mal stehen bleiben muss {was sich natüüüürlich wirklich nicht vermeiden lässt}, dann sollte man dies dort tun, wo man den Fußgänger-Flow nicht mittendrin stört. Das heißt übrigens auch auf der Rolltreppe rechts hinterweinander und nicht mittig, so dass die ganz Eiligen noch an einem vorbei kommen.

Und das Gleiche gilt übrigens für Warteschlangen beim Einkaufen, das Kaffee-Bagel-Whatever-Bestellen am Tresen, das Ticket-Ziehen am Automaten, und das Gehen durch die kartenlesenden Eingänge der Subway. Zügig, bitte! Deswegen solltet ihr am besten schon wissen, was ihr wollt und auch alles parat in der Hand haben – Geld, Ticket, was auch immer ihr gerade braucht – und nicht erst dann anfangen, nach dem Benötigten in der Handtasche zu kramen.

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DON’T – Widersteht dem Bedürfnis, wie eine Street Style Fashionista  à la Carrie Bradshaw auf schicken, aber leidlich bequemen Schuhen durch NY zu staksen. Ich nenne solche Dinger ja Trittchen. Schön, aber für einen Städtetour-Marathon nun mal nicht geeignet. Genau so wenig wie nagelneue Schuhe, mögen sie im Laden beim Anprobieren auch noch so gemütlich gewesen sein.

DO – Tragt unbedingt bequeme Schuhe – am besten eure ganz persönlichen, bereits ausgelatschten Siebenmeilenstiefel, wie immer die auch aussehen mögen. Denn ihr werdet laufen, sehr viel laufen. Nicht umsonst seht ihr ganz oft Frauen, im schnieken Business-Outfit aber mit Joggingschuhen an den Füßen. Die Pumps bleiben bis zum Büro in der Handtasche. Die Damen wissen schon warum.

Wir haben übrigens beim letzten NY-Urlaub jetzt im Oktober locker mal 86 Kilometer zusammenmarschiert.

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DON’T – Spart euch doch die teure Circle Line Cruise!

DO – Schippert stattdessen mit der Staten Island Ferry an Miss Liberty vorbei und genießt den grandiosen Ausblick auf die Skyline Manhattans gratis. Am Battery Park {wo ihr neuerdings auch das zauberhafte Sea Glass Caroussel findet, das richtig Spaß macht!} South Street / State Street ist der Eingang zum St. George Ferry-Terminal, wo die Fähre losfährt. Kostenlos für alle Fußgänger und Fahrradfahrer!

Die einfache Fahrt dauert etwas über 20 Minuten. In Staten Island auf der anderen Seite angekommen, müsst ihr einmal aussteigen und die Fähre zurück neu boarden. Ihr könnt also nicht hin- und zurück an Bord bleiben. Den besten Foto-Spot mit perfektem Blick auf die Skyline ist übrigens bei der Hinfahrt nach nach Staten Island hinten am Heck und bei Rückfahrt vorn am Bug. Die beste Zeit für einen kleinen Bootstrip mit der Staten Island Ferry ist das Wochenende. Denn an den Werktagen wird die Fähre natürlich auch viel von den New Yorker Berufspendlern genutzt und ist entsprechend voll.

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DON’T – Verschwendet eure Kohle nicht für’s Taxi fahren. Und falls ihr unbedingt mal hollywood-like ein Taxi in New York heran winken wollt, dann macht es halt einmal als Erfahrung und dann gut. ;)

DO – Taxi fahren ist zwar in NY – gefühlt – alltäglicher als irgendwo anders auf der Welt, aber es ist trotzdem nicht billig und auch wegen der verstopften Straßen nicht gerade schnell. Im Zweifelsfall seid ihr mit der U-Bahn viel fixer unterwegs.

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DON’T – Bezahlt nicht jede Fahrt mit der Subway einzeln, sonst werdet ihr arm, denn ein Single Ticket kostet $ 3.00 und in NY macht ihr jeden Tag ordentlich Strecke mit vielfachem Umsteigen.

DO – Wenn ihr eine Woche in NYC seid {oder auch etwas kürzer – das rechnet sich trotzdem!}, kauft euch lieber euch eine MetroCard. Das ist eine Prepaid-Fahrkarte, die ihr an jeder Station an Automaten kaufen könnt. Die kostet $ 31.00 und ihr könnt 7 Tage ohne Limit mit der U-Bahn durch die Gegend fahren. Wenn ihr wollt, sogar bis nach Coney Island ans Meer!

Noch ein Tipp: Der Fahrkarten-Automat fragt euch beim Ticketkauf nach einem Zip Code {also der amrikanischen Postleitzahl}. Wenn ihr den von eurem Hotel nicht wisst, so wie wir immer, dann könnt ihr auch einfach 00000 eingeben – das funktioniert auch.

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DON’T – Steigt in der Subway nicht versehentlich in einen Express Train, wenn ihr bis zu eurer nächsten Haltestelle eigentlich einen Local Train braucht…. oder fahrt versehentlich Uptown, wenn ihr eigentlich Downtown wollt.

DO – Schaut immer genau auf die Schilder, ob ihr auch auf dem Bahnsteig in die richtige Richtung steht, stadtaufwärts oder stadtabwärts {Uptown / Downtown}. Achtet auch darauf, dass ihr nicht in einem Express Train sitzt, wenn ihr eigentlich schon an einer der nächsten Stationen aussteigen wollt. Der Express überspringt nämlich etliche Stationen und hält nur sporadisch, während ein Local Train an jeder Station auf dem Weg halt macht. Wir sind so irgendwann einmal in Harlem gelandet, obwohl wir eigentlich in die Upper West Side wollten. Allerdings kommt man so auch mal unverhofft zu ein paar Eindrücken „off the beaten track“. ;)

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DON’T – Steht nicht zu früh auf. Es lohnt nicht unbedingt den „early bird“ zu geben, wenn man nun mal keiner ist.

DO – Schlaft ruhig aus, denn vor 10 Uhr geht in NYC sowieso kaum was. Lustigerweise redet man ja immer von „the city that never sleeps“. Aber selbst eine Metropole wie diese braucht mal ’ne Mütze voll Schlaf. Wenn ihr allerdings die Orte mal leer sehen wollt, die sonst vor Menschen nur so strotzen {Brooklyn Bridge, Time Square, High Line uvm.} und ihr Lärchen stat Nachteulen seid, dann nutzt doch diese frühen Morgenstunden einfach dafür.

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DON’T – Nicht Pipi machen, wenn man gerade mal die Gelegenheit hat? Böser Fehler.

DO – Ich rate euch dringend, immer dann auf die Toilette zu gehen, wenn sich die Gelegenheit bietet. IMMER!  Ein „ich muss jetzt aber gerade nicht“ gilt nicht. Man sollte ja meinen, dass man in einer Stadt wie New York alle Nase lang ein öffentliches Klo findet, aber weit gefehlt. Wenn ihr bei eurem Städtetrip nicht sowieso die Dauer-Café-und-Restaurant-Hopper seid, die ständig nur irgendwo am essen und Kaffee trinken sind, dann kann es schon mal eng werden. Es wird hier auch nicht gern gesehen, wenn man mal eben so tut, als wäre man ein „customer“, um in einem Lokal auf in den „bathroom“ zu huschen. Und ihr könnt davon ausgehen, dass ihr nie mal eben schnell eine Toilette findet, wenn ihr dringend eins sucht. Fragt mal meine Freundin Sonni, die weiß Bescheid. ;)

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DON’T Bezahlt für eine Broadway Show oder ein Musical nicht den vollen Preis, dabei kann man nämlich auch arm werden!

DO – Ihr müsst aber kein Vermögen loswerden. Denn ihr könnt Broadway Tickets auch zeitnah {zum Beispiel für den gleichen Tag} für einen Bruchteil des Originalpreises kaufen. Schaut dafür einfach bei den TKTS Verkaufsstellen vorbei und schaut, was gerade im Angebot ist. Ihr könnt dabei ’ne Menge Geld sparen, wenn ihr ein bisschen flexibel seid. Eine der TKTS Discount Ticket Booths ist zum Bespiel mitten auf dem Times Square – dort wo die große rote Treppe ist.

Wir haben nur einmal in den ganzen Jahren den vollen Preis bezahlt, weil wir unbedingt Wicked im Gershwin Theatre mit Luzie sehen wollten, die damals schon ein großer Fan der Geschichte vom Zauberer von Oz war. Das war aber auch das einzige Mal. Für alle anderen Musical- und Show-Besuche haben wir spontane Ticket-Schnäppchen gemacht – von Disneys Little Mermaid, damals als Luzie noch ganz klein war, bis zu den mega coolen Off Broadway Performances von The Stomp.

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DON’T – Glaubt nicht an das Märchen von öffentlichem WLAN an jeder New Yorker Straßenecke. Ja, tatsächtlich gibt es in der Stadt viele Ecken und öffentliche Plätze, die mit Public Wifi ausgestattet sind, aber das ist meist so schwach auf der Brust, dass man kaum etwas damit anfangen kann. Oft reicht es gerade mal für eine Whatsapp oder bestenfalls zu Mails checken. Aber wer gern unterwegs instagrammt oder auch mal ein Video hochladen will, wird damit nicht weit kommen und nur frustriert sein.

DO – Besser ist es da schon in den Starbucks Cafés und anderen Coffee & Food Places. Aber ich persönlich finde es auch immer nicht so prickelnd, meinen Kram in einem öffentlichen, nicht gesicherten WLAN zu erledigen. Ihr ja vielleicht auch nicht. Deswegen… wenn ihr viel und regelmäßig reist, investiert doch lieber in einen mobilen WLAN Hotspot Router* und kauft eine Prepaid-Karte mit Datenvolumen in einem Shop vor Ort. Damit habt ihr auf jeden Fall ein besseres Netz und könnt je nach Router Modell auch mehrere mobile Geräte gleichzeitig damit verbinden. Da freut sich doch die ganze Family und die Freunde noch dazu. ;)

Ihr könntet euren Trip natürlich auch einfach mal offline genießen. Offline is the new luxury, you know? Aber… haha… da bin ich jawohl die völlig falsche Person, um solche Tipps zu verteilen. ;)

Travel - City-Trip | New York DOs & DON'Ts - NYC Städtereise Tipps für First-Timer - Smorgasburg Food Market - Mighty Quinn BBQ | luzia pimpinella

Mighty Quinns BBQ – der Brisket Burger ist eine Offenbarung, aber davon erzähle ich eich demnächst noch mehr.

DON’T – Gebt euer Geld nicht in überteuerten Restaurants aus.

DO – Esst stattdessen das geilste Essen auf der Straße! Der New Yorker Hot Dog, den man überall und an jeder Ecke essen kann, ist ja sowieso ein Muss. Aber noch spannender sind die ganzen Food Trucks, die durch die Stadt kurven. Listen der besten Food Trucks in NYC gibt es zahlreiche in diesem Internetz, z. B. HIER bei time out und HIER bei Roaming Hunger. Und wenn ihr wissen wollt, ob sich einer in eurer Nähe aufhält, könnte ich ihn auch über den  New York Food Truck Finder finden.

Die volle Packung an kulinarischer Üppigkeit bekommt ihr allerdings wenn ihr auf einen der New Yorker Food Märkte geht. Unsere unbestrittene No.1 ist der Smorgasburg Street Food Market in Brooklyn, ein Ableger des von uns ebenfalls geliebten Brooklyn Flea Market. Da findet man alles, was die leidenschaftliche Foodie-Seele begehrt. Davon erzähle ich euch dann demnächst nochmal ausgiebig. ;)

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Tin Pan Band 2012 im Central Park

DON’T – Schleppt nicht zu viel Bargeld mit euch herum, denn man zahlt hier eigentlich alles mit Kreditkarte, selbst den Kaugummi.

DO – Habt trotzdem etwas Bargeld dabei, denn es gibt hier und da auch mal Pop Up Stores, Designer Märkte und Straßenstände mit Schnickeldi {z.B. in SoHo}  – und unter Umständen akzeptieren die nur Cash. Außerdem gibt es einfach viele mega coole Straßenmusiker und Street Performer, die auf jeden Fall etwas Bezahlung für ihre Leistung verdient haben. Ich bekomme immer einen Hals, wenn die Leute stehen bleiben, minutenlang und länger staunen, sich über coole Musik oder eine sonstige künstlerische Performance freuen, begeistert Fotos knipsen und dann ganz schnell abhauen, sobald der Hut herum geht. Shame on them.

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Der Broadway Market – New Yorks Independent Designers, Artists & Makers haben hier einen Co-Retail Store

DON’T – Vergesst die ganzen Klamottenläden, die es überall auf der Welt gibt.

DO – Geht lieber auf dem Flohmarkt {z.B. dem geniale Brooklyn Flea} shoppen. Oder aber in den kleinen Boutiquen oder bei kleinen Designer Labels in Brooklyn, Greenwich Village, Chelsea, SoHo oder der Lower East Side zum Beispiel. Diese ganzen Viertel würde ich euch sowieso an Herz legen – zum Bummeln, Shoppen, Käffchen trinken und überhaupt. Da findet ihr dann auch mal Outfits, die ihr noch nicht schon 1000 Mal gesehen habt.

Die einzigen Ladenketten, in die ich in NY {bzw. in den USA} immer zu Stöbern rein muss, sind Anthropologie und Free People. ;) Aber die gibt’s eben hier bei uns auch nicht.

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DON’T – Geht nicht aufs Empire State. Es sei denn euer Herz hängt an diesem Erlebnis natürlich.

DO –  Schaut euch lieber New York vom Top of the Rock aus an! Das ist der Tipp, denn wir grundsätzlich allen geben, die keine Zeit für beides haben. Denn der Ausblick vom Rockefeller Center ist einfach so viel beeindruckender als vom berühmteren Empire State Building. Das wiederum steht einem nämlich, von dort aus gesehen, direkt vor der Nase und man realisiert, wie gigantisch das ESB auch in der heutigen Zeit noch ist. Schaut man zur anderen Seite vom Top of the Rock, sieht man den riesigen Central Park wie einen grünen {oder im Herbst bunten} Teppich vor sich liegen. Daran werde ich mich nie statt sehen können, deswegen sind wir auch bei jeden Trip mindestens einmal auf der Aussichtsplattform.

Ein weiterer Vorteil des Top of the Rock gegenüber dem Empire State: man kauft Tickets für einen Time Slot. Man steht also nicht stundenlang in nicht enden wollenden Schlangenlinien an, bis man endlich den Fahrstuhl aufwärts nehmen darf. Sondern die Wartezeit ist überschaubar, weil man erst zu einem bestimmten Zeitfenster dort sein muss und sich zwischenzeitlich anderweitig amüsieren kann.

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DON’T – Glaubt nicht, dass ihr die Statue of Liberty mal eben spontan besuchen könnt.

DO – Wisst darüber Bescheid, dass man einen einen Besuch von Liberty Island und der Freiheitsstatue mindestens 2 Wochen vorm gewünschten Termin auf der offiziellen Hompege der Statue of Liberty online anmelden muss. Aus Sicherheitsgründen und auch, weil die Anzahl der Tickets pro Tag limitiert sind.

Ja, man kann irgendwelche Tickets auch immer vor Ort kaufen, aber damit kommt man im Zweifelsfall nicht an die Freiheitsstatue heran! Wir haben schon oft Besucher gesehen, die ganz überzeugt waren, sie hatten ein Ticket für die Statue gekauft, aber nur eins für Liberty Island hatten. Damit kommt man nicht direkt an Miss Liberty heran, geschweige denn in oder auf das Fräulein und man wird direkt am Security Check abgeweisen.

Es lohnt sich übrigens, einen Besuch von Ellis Island und dem Immigration Museum mitzubuchen. Das ist ein sehr spannendes Stück Aus- und Einwanderer-Geschichte.

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DON’T – Seid nicht knickerig beim Trinkgeld.

DO – Normalerweise sind 15% in den USA fast überall üblich, aber in New York City gelten andere Regeln, denn das Leben hier ist verdammt teuer. Natürlich kann einem keiner vorschreiben, was man als Trinkgeld zu geben hat, aber wenn es so etwas wie eine Tipping-Etikette gibt, dann gelten für NY eben 18 – 20%… es sei denn auf der Rechnung steht bereits eine saftige Service Charge, was hier und da auch schon mal vorkommt.

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DON’T – Ich kann hier nur für den Herbst sprechen, denn wir waren bisher immer im Oktober in New York. Aber zieht euch nicht zu dünn an!

DO – Habt im im Herbst auf jeden Fall  immer einen Schal dabei, auch wenn die Oktobersonne im NYC noch soviel Kraft haben kann, dass man bei über 22°C tagsüber ordentlich ins Schwitzen kommen kann. Sobald sie Sonne weg ist oder mal kurz zwischen den Wolken verschwunden, kann ganz schnell ein gemeiner Wind durch den Conrete Jungle wehen und dann ist es ganz plötzlich arschkalt…. vor allem am Hals. ;)

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DON’T  – You’ve heard it before, but… New York ist nicht nur Manhattan!

DO – Auch wenn ihr nur ein paar Tage in New York seid – nehmt euch bitte Zeit, Brooklyn zu entdecken. Darüber könnte ich mich jetzt stundenlang auslassen {werde ich sicherlich auch noch in späteren Posts zu unserem letzten New York Trip tun}. Und es gibt sogar Menschen, die ihre Begeisterung für diesen Stadteil in ganzen Büchern ausdrücken, wie dem *Brooklyn Neighborhood Guide. Aus Gründen, die ich nur unterschreiben kann. Also gebt Brooklyn bei eurem NY Citytrip einen ordentlichen Time Slot.

Oh Mann, wenn ich jetzt noch länger nachdenke, fallen mir bestimmt noch mehr Dinge ein, die man wissen sollte, wenn man zum ersten Mal nach New York reist. Aber der Post hat sich auch so schon ausgewachsen… tl;dr. ;)

P.S. Ich hoffe, ich konnte euch meine Lieblingsstadt einmal mehr für eine Reise schmackhaft machen… oder vielleicht habt ihr ja auch noch Tipps für mich? Immer bitte gern.


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55 Kommentare

  1. Julia
    1

    Ein weiterer Vorteil vom „Top of the rock“, wenn man wie wir letztes Jahr mit kleineren Kindern (unser Sohn war da 5) unterwegs ist: Das Geländer ist (im Gegensatz zum Empire State Building) keine Mauer, sondern durchsichtig. Unser Kleiner konnte sich also nach allen Seiten umschauen, ohne dass wir ständig 20 kg in die Luft stemmen mussten. Den Tipp hatten wir damals von jemandem bekommen und waren sehr froh drum.
    Wir haben in einem AirBnB Apartment in Brooklyn gewohnt und lieben diesen Stadtteil auch heiß und innig. Und wenn man den Wohnort geschickt auswählt, ist man trotzdem ganz schnell in Manhattan, wenn man möchte.
    Liebe Erinnerungen!!!

    • Das ist in der Tat ein weiteres entscheidendes Argument, wenn man kleinere Kids dabei hat, Julia.

      Wart ihr mit eurem Airbnb zufrieden? Würdest du mir den Link verraten (gern auch per e-Mail, wenn du das hier nicht öffentlich tun magst). Das wäre toll. Ich sammele doch immer Ideen fürs nächste Mal. ;)

  2. So, und wann darf ich jetzt mit Dir dahin fahren? :-D

    Im Ernst: ich gehöre zu den Menschen, die nie verstehen konnten, was für ein Hype um diese Stadt gemacht wurde. Mittlerweile würde ich aber sagen, dass das daran liegt, dass ich wohl generell eine Abneigung entwickle, wenn jemand von „es gibt nichts Besseres“ spricht – woher will man das schon wissen?! Du weißt sicher, wie ich das meine. Wenn ich die Bilder so sehe, bekommt man wirklich mehr als großes Fernweh und ich bin mir sicher, wir würden es dort lieben – einfach, weil es so viel zu entdecken gibt und es doch eine ganz andere Welt als unsere ist. Und was würde ich darum geben, ins MoMa zu gehen???
    Deine Tipps finde ich klasse, ich musste sehr bei dem Tipp lachen, sich zügig in der Schlange zu bewegen – egal in welcher (also auch bei der Essenswahl). Ich fürchte, mein Thea-Kind ist damit NY-untauglich, haha.

    Ich bin schon sehr gespannt auf die anderen Posts zu diesem Thema!

    Hab noch einen schönen Tag!
    Carolin

    • Haha, na dann komme ich mit meinem „tu dies nicht, tu gefälligst das!“ Posting bei dir ganz groß raus! ;D

      Das mit der Essenswahl muss man dann eben erledigen, bevor mal sich überhaupt in die Schange stellt… oder währenddessen. Es gibt sogar Läden, da bekommt man während des Wartens ein „Menu“ in die Hand gedrückt und ein wenig beratung, während man „in line“ wartet. Haben wir zum Beispiel bei Pokeworks erlebt. Die Auswahl ist nämlich riesig und wenn man erst am Tresen anfängt, zu überlegen, dann hat man verloren!

      Ich bin übrigens ziemlich sicher, du würdest diese Stadt lieben.

  3. Wo du recht hast, hast du recht! Ich war mit meinen Freundinnen im letzten Jahr zum 2. Mal da. Wir sind auch verliebt. Gewohnt haben wir in einer super Wohnung über airbnb . Hab darüber auf meinem Blog berichtet. Gruss sylvia

  4. Liebe Nic,
    vielen Dank für die tollen Tipps, die sind goldwert. Ich war noch niemals in NY (beim selbigen Musical schon:) Mit einem 5 Jährigen trauen wir uns nicht aber wenn ich so lese das deine Tochter 6Jahre alt war bei eurem ersten NY Trip, dann sollten wir langsam mit der Planung anfangen. Freue mich über weitere Poststempel von dir über NY.
    Ganz liebe Grüße
    Papatya

    • Hi Papatya! Ich kann natürlich nicht pauschal sprechen. Manche Kids sind super „städtetrip-tauglich“ {ach du meine Güte, das hört sich irgendwie furchtbar an, mir fällt aber kein besseres Wort ein. Haha.} und sie finden es super spannend, für andere Kids ist das totlanweilig und der Urlaubsalbtraum für alle Beteiligten. man weiß es nicht, bevor man es nicht versucht hat.

      Aber ich finde generell bei Reisen mit Kindern: Trauen sollte man sich immer! Denn oft ist man überrascht, was mit den Kleinen alles geht. Wir haben Luzie von Anfang an mit auf alle möglichen Reisen genommen. Ganz am Anfang nur Europa und ab 3 Jahre auch mit auf Fernreisen. Viele Freunde haben immer gesagt, das würden sie, aus Angst vor was auch immer, nie tun. Aber für uns war es immer großartig und unsere Tochter hat das jedes mal toll mitgemacht und viel Spaß gehabt.

  5. angelika
    7

    Den Brooklyn Bride Park kann ich unbedingt abends empfehlen. Der Sonnenuntergang und die Skyline sind unbeschreiblich. Diesen Tipp haben wir im Lonely Planet NY gefunden, hier sind auch noch viele andere Tipps verzeichnet, die man sonst nicht in den Reiseführern findet.

    • Oh, wenn es noch um schöne Lieblingsplätze geht, hätte ich natürlich auch noch stundenlang weiterschreiben können, Angelika. Aber der Post ist mit den ganz praktischen Tipps schon ausufernd geworden…. ich fürchte schon, den liest keiner, weil er so lang ist! TL;DR! Haha.

      Die Lonely Planet Reiseführer sind auch schon von je her die liebsten, weil unheimlich viele gute Tipps drin sind, die man in den üblichen Guides nicht findet.

  6. angelika
    8

    Ach ja… noch vergessen… einer meiner Lieblingsorte… der Bryant Park. Dort finden Kinoabende statt – auch manchmal Proben von Broadwaymusicals. Ich könnte direkt sofort wieder losfahren! Was für eine Stadt!

  7. Eine interessante, gut zu lesende Liste.

    Ich war in den 90er dort -Business-, habe die Stadt also aus einer etwas anderen Warte kennengelernt, weil uns Geschäftspartner 10 Tage im Schlepptau hatten.

    Die Stadt ist wirklich sehr beeindruckend. Ich als Architektur- und Art Deco Fan kam dort natürlich voll auf meine Kosten. Unser Hotel lag gegenüber dem Madison Square Garden, dort habe ich einen ganzen freien Nachmittag auf den Stufen verbracht und einfach nur geschaut, wie riesige Limousinen anrollten und orthodoxe männliche Juden mit ihren kleinen Söhnen ausspuckten. Weiß der Geier was da für eine Veranstaltung war. Ausserdem war ich überrascht, wie gut und schnell man sich, zumindest in Manhattan, dank des rechteckigen Grundrisses der Strassen zurechtfindet.

    Aber übelst war bei mir der Jetlag, der hat mich so richtig von den Füssen gewischt.

    Ob ich die Stadt mag kann ich nicht so recht sagen, ich war nicht privat da, sie hat mich aber auf jeden Fall fasziniert. Als ich zurück in Deutschland war, wirkte alles so klein und so aufgeräumt. Selbst die Fabriken.

    LG Doris

    • Ja, der Jetlag ist immer ein bisschen übel, wenn man von der Ostküste kommt. Am besten immer, man zwingt sich direkt wieder in den neuen (alten) Rhythmus.

      Wenn du die ganze Zeit beruflich unterwegs gewesen bist, hast du bja bestimmt leider nicht so viel Zeit zum Entdecken der Stadt gehabt? Schade. Vielleicht testest du ja irgendwann noch mal bei einem privaten Trip aus, ob du NY magst oder nicht. Man weiß ja nie. ;)

  8. Barbara
    10

    Oh Nic,

    wieder dieses tolle Bild – top of the Rock –
    Eines meiner vielen Lieblingsbilder.

    LG Barbara

  9. Aaaaaaaaaaaaaaaaah! Jetzt will ich sofort wieder hin!!! So schöne Bilder und tolle Tipps. Danke! Ist gepint und wird dann hoffentlich bald hervorgekramt.
    Sehnsüchtige Grüße von Yvette ;-)

  10. Sonja
    12

    Ach Schatz, es war so unglaublich toll mit Euch in New York.Wir können uns nicht oft genug bedanken, ihr habt Euch so viel Mühe gegeben. Jetzt sind wir auch verknallt in NY.
    Sonja:-*

    • Ach Quatsch, bedanken!? Es war so großartig, dass wir das mal gemeinsam erleben konnten. Ich zehre immer noch davon.

      Hoffentlich irgendwann nochmal… ;) :* LOVE you!

  11. Großartig! Und wie immer wunderbare Fotos! Ich war noch niemals in New York. ;-) Aber wenn es endlich mal soweit ist, werde ich Deine Tipps beherzigen. Noch sind die Jungs nicht alt genug (bzw. meine Nerven zu schwach für Städtereisen mit einem 2- und einem 4-jährigen), aber ich kriege echt immer schlimmes Fernweh wenn ich bei Dir reinschaue… Liebe Grüße, Melanie

  12. Oh vielen Dank für diesen super-tollen Post!!!! Wir waren uns unsicher ob wir im Oktober nach New York gehen wollten oder doch nach Asien, aber dank diesem Post haben wir uns entschieden: wir gehen im Herbst nach New York!!!

  13. Super Tipps, vielen vielen Dank. Ich werde New York im März als First-timer besuchen und deine Tipps helfen wirklich sehr viel weiter. Zum Beispiel wusste ich nicht, dass ich die Statue of Liberty vorher reservieren muss!

    • Das freut mich total, dass ich schon einen hilfreichen Tipp geben konnte, Stef. Ich wünsche euch ganz viel Spaß!

      Hach, ich würde auch schon wieder gern….

  14. Kerstin
    16

    Ganz lieben Dank für die tollen Tipps. Wir fliegen am Samstag und somit kam dein Blogpost genau zum richtigen Zeitpunkt. Merci!

  15. Ruth P
    17

    Toller Bericht, schöne Fotos! Gute Tipps…. aber eine kleine Korrektur: die Staaten Island Ferry liegt in Staten Island an, und nicht in New Jersey. Top of the Rock müssen wir uns auch mal anschauen. Unser to-go-to skyscraper war World Trade One. Mit Besuchern, die auch das 911 Memorial sehen wollten. Wir leisteten uns die Auffahrt schon ein paarmal, schon allein weil die liftfahrt fantastisch ist, die Aussicht sowieso.Tickets fur die Freiheitsstatue sind oft WOCHENLANG ausgebucht, besonders das besteigen. Also vorher buchen, genau wie das Capitol in Washington DC. Eins meiner Favoriten ist über die Brooklyn Bridge zu laufen.
    Ansonsten kann ich mich nur an deine Empfehlungen anschließen, es dauerte für mich Jahre bis ich die Stadt für nach hause (36 Meilen) verlassen konnte, ohne das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen.

    • Danke für die Korrektur, Ruth! Ich hatte tatsächlich fälschlicherweise geglaubt, Staten Island würde, wie Hoboken auch, bereits zu New Jersey gehören. Sorry for the mistake!

      Ach, ich wünschte, mein Zuhause wäre auch nur 36 Meilen entfernt. ;)

  16. Tine
    18

    Ach, so weckst du das Fernweh doch wieder ein bißchen in mir. Meine Große (jetzt schon 12, meine Güte) ist seit Jahren ein NY Fan. Als wir vor über fünf Jahren dann an die Reiseplanung gingen, erfüllte sich spontan der zweite Herzenswunsch unserer großen Tochter und wir bauten in den Herbstferien stattdessen ein zweites Kinderzimmer ;-) (Wir hatten kurz über eine entsprechende Namensfindung nachgedacht, fanden Nearly-New York dann aber zu lang.) Statt Reise fiel uns dann aber ein tolles Kinderbuch in die Hände: Millie in New York. Grandioser Wortwitz und schräge Erlebnisse aus der Sicht von Kinderaugen. Das wäre eine passende Lektüre für den Flug oder auch fürs Hotelzimmer. Aber auch um das Fernweh noch ein wenig im Zaum zu halten. Denn Tochter Nummer 2 ist definitiv nicht städtetriptauglich! Daher freue ich mich schon seit vielen Jahren, wenn ihr es denn mal wieder nach NY schafft und ich euch virtuell begleiten darf. Also auf bald im Big Apple! Tine

    • Liebe Tine, ich drücke ganz fest die Daumen für euch, dass es in absehbarer Zeit doch mal klappt. Und ein eigenes Zimmer,bei zwei Geschwistern, hätte hier auch sicherlich erstmal Priorität gehabt.

      Bist du sicher, dass die Lütte, das nicht auch toll fände? Manchmal täuscht man sich ja.

  17. Bei sovielen Tipps von dir hab ich „Jaaa!“ geschrien, weil es einfach stimmt. Man vergisst ja als total überwältigter Touri oftmals die einfachsten Dinge.
    Ich war 1998 und 2012 in NYC. ’98 konnte man noch ganz einfach auf die Statue of Liberty, auch wenn die Schlange endlos war und wir fast die Fähre verpasst hätten. Aber das Erlebnis war so wunderschön, dass ich es nie vergessen werde. 2012 hatte ich dann jeden Tag sehr genau durchgeplant, so dass man keine Zeit mit unnützen hin- und herfahren verdaddelt. War praktisch aber auch nicht wirklich gut, denn ich finde in NYC muss man sich auch mal treiben lassen, einfach mal um die nächste Ecke biegen und Dinge entdecken.
    Was ich euch noch empfehlen kann, auch wenns ein wenig was kostet: wir hatten damals „Manhattan by Sail“ gebucht. Das einzig teure, was wir uns gegönnt haben. Und es hat sich gelohnt!

    • Ich weiß, was du meinst, Mella. Zuviel Planung tut auch nicht gut, dann hat man gar keine Chance, irgendetwas zufällig zu entdecken. Das finde ich halt schön daran, dass wir jetzt schon so oft da waren… jedes mal kann man mehr locker und sich einfach treiben lassen.

      Die Sail Cruises wurden uns im Vorfeld auch empfohlen und wir haben mal geschaut. Aber das passte immer irgendwie mit unseren „Terminen“ vor Ort nicht zussammen, weil wir dort auch Freunde wohnen haben, mit denen wir ein paar Mal verabredet waren.

  18. You made my Day!!
    Da sitz ich nun schmachdend vorm IPad und nicke immer nur: Ja genau!!
    Und denke: Ach , guck, da war ich auch noch nicht!!

    Danke für die tolle Erinnerungsreise !
    Du hast recht, entweder, man mag NY total und könnte eigentlich jãhrlich rüber (wir), oder man war einmal da und sagt: Och ne! (Was ich fassungslos von Freunden hören musste.)

    Dein post ist wiklich klasse, ob man, oder weil man ;-)) NY schon kennt, oder dort unbedingt mal hinmöchte.

    Ich musste an einigen Stellen beim Lesen sehr schmunzeln:
    Auch wir wollten mal in die Upper West Side, und landeten in Harlem :-)

    Auch wir waren manchmal echte Hindernisse, wenn wir mitten im Flow noch unbedingt ein Foto machen MUSSTEN.

    Auch ich machte die Erfahrung, dass Toiletten rar gesät sind (Ich glaube mein Mann kann das Ausschwitzen ;-))!)

    Auch ich stand am ersten Tag erst mal vor der roten Ampel, bis selbst Polizisten über rot gingen, damit waren die Dämme gebrochen. ;-)

    Zu den Pässen stimme ich dir zu, da muss man vorher schon sehr genau planen, ob man die wirklich ausreizt, oder letztendich mit Eineltickets günstiger wegkommt.
    Bei den ersten zwei Besuchen, haben sie sich für uns gerechnet.
    Beim dritten Mal habe ich gute Erfahrungen mit dem Go-Select-Pass gemacht. Da kann man aus einer Liste auswählen und spart ab drei Aktionen auch schon ein.

    Ach, ich würd ja gern noch schwelgen,…
    aber ich muss los.

    Lieben Dank und LG,
    Monika

    • Monika, danke dir für den Tipp mit dem Go-Select-Pass. Das scheint ja dann eine sinnvolle Alternative zu sein.

      Mittlerweile sind wir ja fast mit allen „üblichen“ Sehenswürdigkeiten durch. Dieses Mal war es natürlich auch wieder ein bisschen anders, weil wir unsere Freunde im Schlepptau hatten, die zum ersten Mal da waren. Aber beim nächsten Mal werden wir uns bestimmt ganz viel treiben lassen…. :)

  19. Ute
    21

    Hach, jetzt ist die Sehnsucht wieder ganz arg… Wir waren im September 15 zu unserem 10.Hochzeitstag dort und mit diesem Besuch ist meine NYC-Sucht eigentlich noch größer geworden, dachte, wenn ich da war, kann ich das abhaken, ist aber nicht so, will unbedingt wieder hin! :D
    Bei uns war es brüllend heiß (34 Grad), trotzdem war auch da ein Schal absolut empfehlenswert, weil es halt in der U-Bahn und vor allem im Theater eisig kalt dank Klimaanlage war *bibber*
    Wir haben als quasi City Pass übrigens einen gefunden, wo man gezielt Sehenswürdigkeiten aussuchen konnte und dann nur für diese 25 prozent Rabatt bekam, das hatten wir für MoMA, Guggenheim, Top of The Rock und ESB gemacht. Fand ich super, zumal wir dadurch die Schlangen an den Ticketschaltern umgehen konnten.
    Absolutes Highlight unseres Trips war übrigens ein Segeltörn auf dem Hudson River bis runter nach Liberty Island, an der Südspitze Manhattans hin und her und dann zurück, das ganze bei Sonnenuntergang <3 das war wunderschön, wie nach und nach die Lichter in der Skyline angingen, traumhaft.
    Anschließend waren wir noch an einem Pier am Hudson, wo sich Tangotänzer trafen zumTanzen, das war sehr romantisch.
    Ach ja, wer im Sommer in NY ist, sollte schauen, was es an Gratis Open Air-Konzerten im Central Park gibt, wir waren dort und haben ein super Konzert mit Kitty,Daisy&Lewis (die in NY kaum einer kannte, war die Vorband) und danach Lake Street Dive (die wir bis dahin nicht kannten, die New Yorker gingen völlig ab) gesehen. Schön mit Picknickkorb, das war wirklich nett.
    Hach, und jetzt hole ich direkt mal mein Fotobuch raus…..
    LG Ute

    • Den Go-Select-Pass hat Monika eben auch empfohlen. Das ist sicher eine gute Sache, wenn man eine überschaubare Auswahl hat.

      Im Frühling, im Sommer, im Winter waren wir noch nie da… aber irgendwann bestimmt noch!!! Unbedingt. Auch wenns dann 34°C sind. :)

      Von dem Segeltörn hatten wir im Vorfeld auch viel Gutes gehört. Aber das passte mit unseren „Terminen“ vor Ort irgendwie nicht, weil wir dort auch Freunde wohnen haben, mit denen wir ein paar Mal verabredet waren.

  20. Mella
    22

    So, jetzt aber hier auch nochmal :-)
    Ich bin auch ein grooooßer Nyc Fan und fliege im Oktober zum wiederholten Mal hin.
    Zu den Fähren gibt’s von mir noch folgenden Tipp: die east river ferry pendelt zwischen dem oberen Ende von Brooklyn und der südlichen Spitze von Manhattan , Höhe Wall Street hin und her. Ein Tagesticket kostet 12€ unter der Woche, am Wochenende etwas mehr. Man kann so oft aussteigen und die Gegend erkunden wie man möchte und hat fantastische Aussblicke. Und im Vergleich zu den Touridampfern ist das ein mega Schnäppchen!
    Gruß, Mella

    • Danke Mella, dass du dir die Mühe gehabt, dass hier auch nochmal für alle zu kommentieren. :) <3

      Die East River Ferry ist fürs nächste Mal notiert!

  21. anja
    23

    ich war 97/98 für ein jahr als au pair auf der upper west side in manhattan. ziemlich aufregend, da ich ursprünglich aus einem 200 seelen dorf komme. was ich immer wieder empfehlen kann, ist der central park am wochenende. da dürfen nämlich keine autos fahren, so dass viele leute zum inliner dancing hingehen. stilecht mit ghettoblaster. die stimmung fand ich damals großartig.
    gegessen hab ich meist bei „au bon pain“. die läden sind in der ganzen stadt verteilt und hat tolle suppen. und die besten bagels gibt es bei h&h bagels.

    • Hi Anja, ich glaube, das hätte ich in dem Alter auch sehr gern gemacht, Da beneide ich dich ein bisschen. Ganz bestimmt hat sich viel verändert, seit du da warst. gerade im Food-Bereich… H&H war sogar zwischenzeitlich einmal pleite. ;)

      Hast du vor nochmal irgendwann nach NYC zu reisen und alte Erinnerungen aufleben zu lassen? Das wäre bestimmt für dich ein ganz besonderes Erlebnis, könnte ich mir vorstellen.

  22. Diesen Tipp mit dem „nicht mitten im Weg stehen bleiben“….hätte ich auch vorm letzten Wochenende in Amsterdam brauchen können. Ich stehe auf der Abschussliste der Amsterdamer Radfahrer sicher auf Patz 1……mangels Aufmerksamkeitsvermögen. Ich würde ja so so gern nac NYC, aber Mann und Kinder wollen nicht und momentan widerstrebt es mir auch einfach in die USA zu reisen. Mistekiste. Ich werd mir deine Tipps aber in jedem Fall merken und vielleicht dann in vier Jahren, wenn das große Mädchen 18 wird…. (oh gott)…….

    • Haha, ja allerdings! Das würde in meinen Amsterdam DOs & DON’Ts auf jeden Fall stehen. In Amsterdam auf Radwegen herumstehen ist gefährlicher, als in Deutschland über die rote Ampel zu gehen. ;)

      Oh, ich verstehe gut, dass die USA im moment gerade kein attraktives Reiseziel abgeben (leider. Deswegen zieht es und ja auch in diesem Sommer lieber nach Kanada. Aber wieso wollen deine lieben nicht nach NY? ich meine… gar nie nicht?

      Und also… mir wird gerade bewusst, dass mein Kind in 3 Jahren 18 ist. Holy crap!!! :o

  23. Annika
    25

    Das sind echt suuuuper Tipps, die ich mir AUF JEDEN FALL noch einmal durchlesen werde, wenn ich mal nach New York kommen sollte! Ich werde dort auf jeden Fall in den Central Parc gehen! Aber erst einmal möchte ich nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder nach London! Das ist auch so eine Stadt, der man mit Haut und Haaren verfällt! Und dort kann man auch einige Kilometer per Pedes reißen 😉 (auch, wenn alles ziemlich dicht zusammenliegt).

    Unter meinen Top 5 (der Orte, die ich noch sehen MUSS) liegt diese Stadt aber schon – London, Venedig, Griechenland, New York und Australien. Ja, das ist teilweise recht unterschiedlich; aber was soll’s😄.

    • Das stimmt! IN London kann man auch so einige Kilometer zusammen marschieren. Das habe wir ja im vorletzten Herbst gemact.

      Ansonsten bin ich ja immer ein fan von unterschiedlichen Zielen. Soll ja auch nicht langweilig werden. ;)

  24. liebe nic,
    ich liebe liebe liebe deine praxisbezogenen reisetipps… und werde sie auswendig lernen und noch drölfzig mal lesen, bis ich endlich auch mal in die traumstadt reise. deine fotos machen alles so wundervoll lebendig. in dieser strecke mag ich das mit den männersocken und der kamera besonders gern. herzlich aus ottensen, anja

  25. Inga Pempe
    27

    Liebe Nic!
    Ich habe heute deinen Blog entdeckt und lese begeistert deine Ausführungen über New York. Mein Mann hat mich überredet, endlich mit ihm in die Staaten zu fahren. Bislang hat mir das immer widerstrebt, seit der Präsidentenwahl erst recht. Aber es ist irgendwie an derZeit, unser ältester wird nicht mehr so lange mit uns verreisen, also habe ich zugestimmt . Und nun soll unsere Reise mit circa fünf Tagen New York beginnen. Deine Ausführungen sind das erste , was ich überhaupt lese. Ich beginnen gerade erst damit, mich vorzubereiten und deine Tipps haben mir schon solch große Lust gemacht, dass meine Vorbehalte wie weggeblasen sind . Vielen Dank dafür, ich werde weiter stöbern…
    Wir leben in einer Kleinstadt und mein jüngster Sohn sagte gestern zu mir: „In einer großen Stadt fühle ich mich nicht wohl…“
    Was meinst du, kann man New York mit drei Jungs relativ kindgerecht bereisen? Sie sind 15 12 und 9 Jahre alt und wir wollen nächstes Jahr im Sommer fliegen Punkt ein weiteres Ziel wird noch Bosten sein, wo wir Freunde besuchen und dann möchten wir gerne Maine bereisen.
    Ich bin gespannt… Viele liebe Grüße von Inga

    • Liebe Inga,

      wie schön, dass du bei deiner Recherche bei mir gelandet bist!

      Ich habe Reisen in die USA tatsächlich auch lange „nicht gebraucht“. Das hat sich dann irgendwann geändert, als wir festgestellt haben, wie vielseitig dieses Land ist. Nur in den USA und in Kanada habe ich es bisher empfunden, dass man sich in nur 100 Kilometer Fahrt in einer völlig anderen Landschaft wieder finden kann (z.B. wenn man in Kalifiornien unterwegs ist}. Das finde ich jedes Mal faszinierend. Mittlerweile liebe ich USA Roadtrips sehr! Leider hat mir die letzte Präsidentschaftswahl meine Begeisterung auch sehr getrübt. Ich bin nicht sicher, dass ich bis zum Ende dieser unsäglichen Amtszeit wieder in die Vereinigten Staaten reise. Eher nicht.

      Nichtsdestotrotz ist New York meine absolute Lieblingsstadt auf der ganzen Welt und ich kann es kaum erwarten, wieder dort zu sein, auch wenn wir es schon 5 mal gesehen haben mittlerweile. Ich glaube es gibt dort einfach „you either love it or hate it“ und nicht wirklich etwas dazwischen. Aber in den letzten Jahren habe ich wirklich niemanden getroffen, den diese Stadt nicht gepackt hätte.

      Natürlich kann ich eure Jungs nicht einschätzen. Wir sind das erste mal mit Luzie nach New York gereist, da war sie 6 und sie fand es immer toll. Ich glaube, eine Stadt wie diese kann enorm spannend für Kinder sein. Der Renner ist bei uns bis heute das American Museum of Natural History zum Beispiel. Wenn deine Jungs den Film „Nachts im Museum“ kennen, wollen sie das vielleicht mal sehen. Wenn ihr im Sommer dort seid, könnt ihr mit der Subway auch einen Abstecher bis nach Coney Island machen zum Beispiel.

      Aber wie gesagt, ich kann eure Jungs nicht beurteilen… auch wenn ich mich sehr wundern würde, wenn es ihnen (gerade in dem Alter, in dem sie sind) so gar nicht gefallen würde.

      Falls du noch mehr Internet-Inspiration zu New York brauchst, ich habe HIER in meinem Pinterestboard zu NYC ganz viel gesammelt.

      Boston und einen Teil von Maine haben wir auch im Rahmen eines Kanada und Neuengland Roadtrips bereist. HIER findest du meine Blogposts dazu.

      Ich bin sicher, ihr werdet ganz viel Spaß und tolle Eindrücke haben!

      Lass mich doch dann mal wissen, wie es euch gefallen hat. Da bin ich immer neugierig… ;)

      Liebe Grüße
      Nic

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