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Stay Home & Stay Positive – Zuversicht in der Coronakrise… mein persönlicher Versuch

Zuversicht in der Coronakrise, mein Versuch | Homeoffice und freiwillige Quarantäne in Zeiten von Corona – ein paar persönliche Tipps & positives Denken | Stay Home & Stay Positive | luziapimpinella.comHome Sweet Home. Dieser, früher ausschließlich heimelige, Ausspruch bekommt ja in Zeiten der Coronakrise für die Menschen ganz unterschiedliche Bedeutungen. Für die Einen bedeutet „Zuhause“ ein Rückzugsort vor der Welt da draußen und ein Gefühl von Sicherheit. Für die Anderen wird das traute Heim zu einem beklemmenden Gefängnis der Quarantäne. Für Manche wird es in den nächsten Wochen der Ort für mehr Familienzeit und der Gelegenheit, endlich mal all das zu tun, wozu man sonst nicht kommt. Für Andere ein Ort von deprimierender, beängstigender Einsamkeit. Für wieder Weitere wird es das Epizentrum des familiären Chaos zwischen Homeoffice und Kinderbetreuung. Und für viele andere Menschen wird das Zuhause in Zeiten von Corona zu noch viele anderen, ganz individuellen Orten… verknüpft mit ganz persönlichen Gefühlen, existenziellen Ängsten, wie auch wunderbaren Glücksmomenten… und auch jeder einzelnen Facette von Empfindungen dazwischen. Eine Erfahrung wie diese haben wir alle noch nicht gemacht. Wir sitzen im selben Boot und dennoch könnte die ganze Situation für die Menschen nicht unterschiedlicher sein.

Ich weiß das. Ich weiß auch, dass ich zu einer sehr privilegierten Gruppe von Menschen gehöre.

Sowohl ich als auch mein Mann können in den nächsten Wochen problemlos im Homeoffice arbeiten. Wir müssen uns aktuell keine Sorgen um den Wegfall unserer Einkommen machen. Wir haben keine kleinen Kinder, die wir nun komplett daheim betreuen müssten. Wir sind bisher gesund…. überhaupt… wir haben ein gemütliches Zuhause und wir haben uns! Wir haben ein verdammtes Glück. Das ist mir grundsätzlich immer bewusst, aber zur Zeit nochmal besonders. Denn ich weiß, Vielen geht es anders. Viele haben große Ängste und Sorgen. Bei Vielen greift diese Situation nicht nur die Gesundheit an, sondern auch die berufliche Existenz. Und das möchte ich mit diesem Blogpost auch überhaupt nicht in Frage stellen und alles als ein schönes gemütliches Home-Trallafitti darstellen. Ich hoffe, das ist euch klar.

Ich bin ein Mensch, der immer versucht, jeder Lebenssituation auch etwas Positives abzugewinnen. Mein Glas ist immer halb voll und ich denke oft „Wer weiß, wofür das gut ist“. Diese Einstellung habe ich nicht immer gehabt. Ich war früher eine schlimme Schwarzseherin und habe echte Kackzeiten in meinem Leben erlebt. Darüber zu schreiben wäre mir tatsächlich ein Stück zu persönlich. Nur soviel, in manchen Phasen meines Lebens habe ich offensichtlich auch eine gesunde Portion Resilienz entwickelt. Ich habe gelernt, dass es manchmal eben auch das Gute sein kann, dass man aus schwierigen Zeiten zieht… wie persönliche Entwicklung und den Wechsel von Perspektiven.

Ich möchte heute in bisschen von meinem persönlichen „Positivismus“ teilen

Sehr wohl wissend, dass es mir gerade jetzt sicher leichter fällt, positiv zu denken, als Anderen. Aber paar positive Gedanken haben in einer Krise noch nie geschadet. Ich möchte euch erzählen, was mir hilft, meinen Kopf von dennoch existierenden Ängsten abzulenken… und auch ein paar persönliche Tipps aufschreiben, was man denn mit gewonnener Extra-Zeit {sei sie nun erwünscht oder nicht} vielleicht so anfangen kann. Was kann man also tun, um nicht bekloppt zu werden?

Bloppost Trennlinie⭑ Sich einmal mehr bewusst machen, wie privilegiert wir eigentlich sind und wie gut es uns geht

Das tue ich tatsächlich ganz oft, auch jenseits einer Virus-Pandemie. Denn mag sein, dass wir mit persönlichen Einschränkungen und einschnitten zu kämpfen haben, es geht uns dennoch ziemlich gut und das wird beim Schimpfen auf die Politik in diesem Land so oft vergessen. Wir haben, trotz aller Mängel, eines der besten Sozial-und Krankenversorgungssysteme der Welt. Im Land der unbeschränkten Möglichkeiten gibt es gerade mal 2 bezahlte Krankheitstage, wenn überhaupt. Das nur als symbolhaftes Beispiel. Ich will jetzt gar nicht anfangen, denn die Liste wäre endlos. Aber mir hilft es halt auch immer, die eigene Situation mal in eine gesunde Relation zu rücken. Dann geht es mir automatisch besser. Übrigens sollte ich mir selbst nach etlichen eigenen Schimpftiraden auf „die krampfhaft festgehaltene schwarze Null“ ebenfalls mal fix den Mund mit Kernseife auswaschen. Die wird nämlich unserem Land jetzt zu Gute kommen.

⭑ Am eigenen Mindset arbeiten und eine Krise auch als Chance sehen

Die Welt wird nach der Coronakrise nicht mehr die selbe sein. Sie wird arg gebeutelt sein und vermutlich noch lange unter den Nachwehen leiden, vor allem wirtschaftlich. Der Schaden wird groß. Das ist negativ, da gibt es nix zu deuteln. Aber diese Krise wird auch Vieles aufgezeigt haben, was sich nach dieser dramatischen Erfahrung positiv verbessern kann und sollte. Also vorausgesetzt, die Menschen und insbesondere Entscheider am längeren Hebel, sind denn bereit, daraus zu lernen und Konsequenzen zu ziehen.

So ist jetzt hoffentlich deutlich geworden, dass es nicht so weiter geht, dass „systemrelevante“ Berufe so mies bezahlt werden. Denn die sind im Moment die, die uns den Arsch retten. Die Gesundheits- und Krankenpfleger*innen und sonstiges medizinisches Personal im Gesundheitsbereich, die Altenpfleger*innen, die Einzelhandelsmitarbeiter*innen, die Logistiker*innen, die Paketbot*innen und viele mehr. Wenn wir das alles hinter uns haben, werden wir einmal mehr darüber reden müssen, dass genau diese Menschen besser bezahlt werden müssen. Endgültig.

Was passieren kann, wenn sämtliche Produktionen ins Ausland verlegt werden, kann man nun an fehlendem Nachschub bei manchen Medikamenten sehen. Es wird hoffentlich eine Diskussion darüber geben, auch wieder Produktionsstätten ins eigene Land zu holen, um nich permanent von langen Lieferketten abhängig zu sein.

Wie schnell sich, nun durch’s Virus erzwungene, Verhaltensänderungen auf das Klima und die Umwelt auswirken, lässt sich gerade auch 1A beobachten. Für die Zukunft könnten wir viel daraus lernen und Dinge besser machen, die wir längst wussten. Jetzt haben wir die Effekte schwarz auf weiß!

Ich sehe auch eine Chance für mehr Menschlichkeit in der Gesellschaft. Klar…. Krisen bringen das Schlechteste in manchen Menschen hervor. Aber in vielen anderen {und glaube einfach, das das die Mehrheit ist} auch das Allerbeste. Leute helfen einander, singen gemeinsam gegen die Angst, rücken ein bisschen näher zusammen, trotz des „Social Distancing“. Ja, in Krisenzeiten offenbart sich der wahre Charakter und es wird immer Leute geben, die sich genau dann limbomäßig unterbieten. Tragischerweise sitzen die manchmal politischen Führungspositionen. Aber der Großteil wird über sich hinauswachsen und eben nicht nur an sich denken. Daran glaube ich einfach! Viele Menschen in der privilegierten, konsumorientierten Welt werden angesichts dieser Krise übrigens vielleicht auch erkennen, was wirklich wichtig ist im Leben. Und das halte ich tatsächlich für eine gute Sache.

⭑ Sich dort informieren, wo es sachliche Informationen gibt und sich von Fake News nicht kirre machen lassen

Ich neige auch dazu, bei Angst jedes bisschen Information aufzusagen. Aber nicht immer macht das Sinn, manchmal macht es nur noch mehr Angst. Und wenn schon, dann sollten diese Informationen wenigstens aus seriösen Quellen stammen. Es macht echt sauer, wenn ich sehe, wie viele Fake News mit Schwachsinnsinformationen dieser Tage kursieren und auch immer wieder unreflektiert geteilt werden. Es gibt Leute, die verfallen werden dieser Fehlinformation in noch mehr Panik. Es gibt Leute, die fühlen sich wegen anderer Stuss-Nachrichten zu sicher. Beides ist Mist.

Wenn ich sachliche, aktuelle Informationen haben will, dann schaue ich mir die tägliche Pressekonferenz der Robert-Koch-Instituts an und/oder höre den täglichen Podcast des Virologen Christian Drosten. Beide helfen mir persönlich jedes Mal, Dinge realistisch zu sehen und eben nicht in irrationale Panik zu verfallen. Und wenn die Ängstlichkeit mal überhand nimmt, ist es übrigens auch mal ganz legitim, sich komplett aus dem Nachrichtenflut herauszunehmen. Man muss sich nicht im Stundentakt Corona-Newsticker antun. Nachrichten-Detox kann dieser Tage auch mal Seelenhygiene sein, so lange man sich dennoch an die aktuellen Regeln hält und verantwortungsvoll ist.

⭑ Wissen, dass neue Alltagsroutinen auch gegen die Angst helfen

Veränderungen können auch schon ohne einen bedrohlichen Virus beängstigend für manche Menschen sein. Die Haltung „Dann ist das jetzt so, ich werde mich darauf einlassen, mich anpassen und irgendwie das Beste daraus machen“ ist immer ein guter Helfer. Diese Denkweise hat mir tatsächlich schon ganz oft im Leben geholfen.

Lesenswert ist dazu übrigens auch das ZEIT-Interview mit Steven Taylor, einem Psychologen, der die Auswirkung von Pandemien erforscht: „Die Angst nimmt ab, wenn sich eine neue Normalität einstellt“

⭑ Telefonate mit lieben Menschen führen, die man schon lange nicht mehr gesprochen hat

Das ist doch so eine Sache, imm trubeligen Alltag so oft hinten überkippt. Liebe Menschen anrufen! Jetzt ist die perfekte Zeit dafür… für Oma & Opa, den*die alte*n Schulfreund*in, den*die man jahrelang nicht gesprochen hat, die Patentante… you name ‚em! ;)

⭑ Anderen Menschen helfen und netter und emphatischer sein, anstatt egoistischer

Wir können Vieles tun… für die älteren Nachbarn einkaufen gehen, damit sie nicht aus dem Haus müssen. Menschen, die allein leben einmal mehr als sonst anrufen. Sich bei der*dem Kassierer*n an der Ladenkasse, der*dem Apotheker*in, der*dem Post- & Paketzusteller*in und noch vielen mehr Leuten für ihre unermüdliche Arbeit in dieser Zeit bedanken. Geduldiger sein. Keine Lebensmittel hamstern und Klopapier auch nicht. Blut spenden gehen, das ist nämlich für Menschen, die darauf angewiesen sind gerade Mangelware.

Wenn es das nächsten Mal {also jetzt!} darum geht, dass Menschen in nun „plötzlich systemrelevanten“ Berufen eine bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen zustehen, könnten auch die laut werden, die es eigentlich nicht betrifft.

Anstatt für Online-Shooping das Geld ausgeben, könnten vielleicht wie vielleicht mal an die Menschen denken, für dieses Zeit existenz- oder gar lebensbedrohlich ist…. und das Geld spenden. Für die Obdachlosen, für die Suppenküchen und Tafeln, und, und ,und… vor allem für die Kriegsflüchtlinge die unter unmenschlichen Bedingungen auf Lesbos ausharren und dieser Tage fast nur eine traurige Randnotiz in den aktuellen Nachrichten sind.

Ganz viele Hilfsorganisationen werden dieser Tage kaum noch Spenden bekommen, weil die Menschen  so sehr mit sich selbst zu tun haben. Ogranisationen wie Friedensdorf International zum Beispiel {nur eines von vielen!}, die Hilfe für Kinder in Krisen- und Kriegsgebieten organisiert. Wer jetzt schon Angst hat, er hätte bald kein Klopapier mehr, um sich den Hintern abzuwischen, sollte sich vielleicht erst recht mal überlegen, wie viel schlimmer das Leben für Menschen anderswo schon lange ist.

Unter die Kategorie „anderen Menschen helfen“ fällt eben auch das zu Hause bleiben und möglichst wenig Sozialkontakte haben. Jetzt so wenig wie möglich unter Leute zu gehen, hilft der ganze Gesellschaft. Wer das immer noch nicht glaubt, kann sich ja mal diese anschauliche Simulation von Corona-Infektionsketten unter verschiedenen Bedingungen anschauen, die die Washington Post veröffentlicht hat.

⭑ Social Distancing betreiben und dennoch irgendwie zusammen sein

Stephan hatte gestern ein Feierabendbier mit fünf seiner Kumpels – per Google Duo App. Uwe so: „Ich hab noch kein Bier, habe vergessen, das in den Kühlschrank zu stellen.“ Stephan so: „Anfängerfeeeeehler!“ Das war eine ziemlich liebenswert bekloppte Runde. Sowas geht auch per Whatsapp Video-Chat, Facetime oder Skype und bestimmt noch vielen anderen Apps, die ich nicht kenne.

Meine beste Freundin Sonni hat mir am Vormittag ein Quatsch-Video geschickt, bei dem ich Tränen lachend am Boden lag. Die dreht schon nach dem 2. Tag Homeoffice völlig gaga am Rad {ich lieb dich dafür!}. Ich hätte es ja gern mit euch geteilt, aber sie hat es mir untersagt. Haha.

Luzie „trifft“ sich auch zu Nicht-Corona Zeiten mit ihren Freunden öfter mal virtuell zum Filmgucken. Ihr Freunde wohnen ja alle in Hamburg und wir hier im Speckgürtel. Die sehen sich also sowieso nicht ständig. Dann wir gleichzeitig der Film gestartet und alle sind per Facetime dabei und kommentieren das Geschehen. Das gibt es auch jedes Mal Gekreische und Gegacker.

Mit Menschen virtuell zu kommunizieren und in Kontakt zu bleiben, selbst wenn man sich nicht treffen kann, war nie einfacher! Das ist ganz schön toll. Gerade jetzt ist es Zeit, sollten wir in Social Media auch mal wieder das Gute zu sehen. Denn häusliche Isolierung oder gar Quarantäne wären ohne diese Form der Kommunikation für manche Menschen enorm hart. Vor allem, wenn mal alleine lebt.

⭑ Kleine Shops, Restaurants, etc. in Krisenzeiten unterstützen – support small businesses & locals

Jetzt, wo viele von uns den ganzen Tag im Internet herumhängen und nicht raus kommen, ist die Versuchung des Online-Shoppings ja irgendwie ganz besonders groß. Wenn wir schon Geld ausgeben wollen, weil wir nicht für einen Einkaufsbummel vor die Tür können, könnten wir das bei Menschen tun, die existenziell unter der Krise leiden, anstatt bei großen Megakonzernen.  Bei kleinen, inhabergeführten Läden, ebensolchen Online-Shops, bei Designern und Kreativen, bei Freiberuflern.

Das soll jetzt keinesfalls ein Aufruf zum sinnlosen Konsum aus Langeweile sein. Aber wenn ihr etwas shoppt, dann fragt euch doch vielleicht, wo ihr mit eurem Einkauf eine echte Hilfe in Krisenzeiten sein könnt. Noch besser… kauft doch erst mal einen Gutschein, den ihr später einlöst, wenn sich die Lage beruhigt hat. Denn die Postzusteller*innen und Paketboten*innen sind zur Zeit auch dankbar für jedes Päckchen das sie nicht persönlich an der Haustür übergeben müssen. ;)

Euer Lieblingsrestaurant, in dem ihr sonst vielleicht 1 – 2 Mal im Monat essen geht, hat vielleicht nach der offiziellen Schließung einen Außer-Haus-Service eingerichtet. Fragt doch dort einfach mal nach, ob sie weiterhin kochen und ihr ein Essen einfach abholen könnt. Auch das kann eine echte Hilfe sein.

⭑ Durch dein eigenes Zuhause gehen und überlegen, was man selbst für die Zukunft besser machen kann

Auch in diesen Zeiten macht die Klimakrise leider keine Pause. Vielleicht wolltet ihr ja schon lange mal zu einem Ökostrom-Versorger wechseln? Jetzt wäre Zeit, sich damit zu beschäftigen. Oder auch, den Wechsel zu einer nachhaltigen Bank in Angriff nehmen.

Ihr könntet mal die eine ganze Kosmetik in eurem Bad mal mit der Codecheck-App durchscannen und herausfinden, welche Produkte ihr in Zukunft vielleicht lieber nicht wieder kaufen möchtet, weil so viel Mist an Inhaltsstoffen darin ist. Kleiner Tipp zum Lesen der Ergebnisse… „schwer abbaubares Polymer“ ist ein Synonym für Mikroplastik, meist in flüssiger Form. Und wo ihr schon mal dabei seid, vielleicht eure Kosmetik umzustellen, könntet ihr ein paar Rezepte ausgemachte Natur-Kosmetik ausprobieren. Das Internet ist voll mit tollen Anleitungen.

Ihr könntet Servietten aus bunten Stoffresten sowie Abschminkpads und Putzlappen aus ollen Handtüchern selber nähen. Zum ersten mal ein Rezept für selbstgemachtes Putzmittel ausprobieren. Bienenwachstücher aus Stoffresten herstellen könntet ihr bei der Gelegenheit auch. Wir benutzen wirklich keine Folien mehr, seitdem wir die haben. Baby Steps halt.

⭑ Sich mit positivem Aktionismus und Dingen, für die man sonst nie Zeit hat, von trüben Gedanken ablenken

  • Einen eCourse belegen und etwas Neues lernen. Das Angebot ist groß! Ich habe letztes Jahr z.B. einen Art Course bei Laura Horn belegt. Das war ganz toll.
  • Jeden Tag einen kleine Video-Snippets drehen und später zusammenschneiden. Das geht übrigens auch ganz easy mir der 1 Second Everyday App.
  • Tagebuch schreiben, um diese verrückte Zeit festhalten und auch das, wofür wir im Moment vielleicht trotzdem dankbar sind.
  • Irgendeinen Raum in der Wohnung  oder im Haus renovieren und ein bisschen Möbel rücken… YES!!! Oder mehrere. Meine Tipps zum Mustertapeten kleben findet ihr auch hier in Blog.Hier liegen schon ein paar Rollen parat.
  • Alte Fotos katalogisieren, bearbeiten und daraus ein handgemachtes Fotoalbum oder ein tolles Fotobuch machen.
  • Endlich mal wieder eine DIY-Idee ausprobieren und etwas mit den eigenen Händen kreieren. Anleitungen gibt’s auch HIER auf dem Blog und im großen, weiten Internetz.
  • Endlich wieder ein Backup des PCs und aller Fotos machen. Das letzte ist viel zu lange her. OMG, wenn das Ding jetzt abrauscht!
  • Eine persönliche Cook-What-You-Have Challenge veranstalten, weil die Vorratsregale und Tiefkühlkombis auch vor Corona schon vollgestopft waren.
  • Den Garten frühlingsfrisch machen {leider not my favorite cuppa tea :/}
  • Neue Rezepte ausprobieren und gemeinsam mit der Familie / den Kids kochen. Gigi von @bonappetrip veröffentlicht übrigens gerade täglich mega leckere Rezepte aus einer Handvoll Zutaten in ihren Instagram Story-Highlights.
  • Einen Quilt nähen. Hier im Blog findet ihr meine Anleitung für einen Triangle Baby Quilt. Denn kann man bei mehr Zeit auch größer nähen. ;)
  • Den Frühlingsputz gründlicher als die Schwiegermutter machen und besser entrümpeln als Mari Kondo.
  • Den strapazierten Haaren eine Kur gönnen, den ganzen Tag mit Kokosöl auf dem Fettkopp herumlaufen – stört ja keinen.
  • Der Haut mal ’ne Pause geben und einfach mal ein paar Tage nicht schminken. Sich trotzdem schön finden!
  • Endlich wieder mal ein Buch lesen.
  • Alte Magazine aussortieren und an die Nachbarin verschenken, die Langeweile hat.
  • Mal wieder die alte Wii heraus kramen, die seit Jahren in einer Ecke verstaubt und einen Dance-Contest veranstalten.
  • Endlich eine 30 Tage Yoga Challenge bis zum Ende schaffen.
  • Die Kids zu mehr Selbstständigkeit erziehen und ihnen zeigen wie z.B. die Waschmaschine funktioniert {unerschöpfliche Möglichkeiten, ich sag’s euch! ;)}

Ihr Lieben, dieser Stelle fehlen natürlich weitere Ideen zur Beschäftigung einer Horde jüngerer Kinder. Da bin ich einfach nicht die richtige Ratgeberin. Ich bin seit Jahren raus aus dem Business! ;) Luzie ist schon erwachsen und als wir sie neulich fragten, ob ihr das ganze „Stay Home“ Ding was ausmacht, meinte sie nur: „Ähm… ich bin intovertiert! Selbstquarantäne ist mein Lebensmotto!“. Kann eben auch viele Vorteile haben, wenn das Kind nicht den Drang hat, auf jede Party zu rennen und man sich jetzt die Diskussionen sparen kann.

Aber wenn IHR Kinderbespielungsprofis seid und vielleicht einen Blog- oder Instagram-Post zu dem Thema geschrieben habt, lasst es mich wissen. Ich verlinke eure Ideen hier gerne! Martina von Die Formgeber gibt zum Beispiel HIER gerade regelmäßig Tipps zum Thema Home-Office mit Kids. Da hat sie jahrelange Erfahrung, die die jetzt auch „Homeoffice-Beginnern“ zur Verfügung stellen möchte. Und meine Freundin Vanessa aka @fraupiepenkötter hat in ihren Instagram-Highlights namens „Hüttenkoller“ ganz viele Beschäftigungstipps für kleinere und mittlere Kids gesammelt.

Bloppost TrennlinieSo… falls jetzt ihr immer noch da seid und alles gelesen habt, Danke für eure Zeit! Ich hoffe, es war das eine oder andere für euch dabei, das euch angesprochen hat. Natürlich ist diese Ansammlungen von Ideen und ein paar positiven Gedanken völlig unvollständig und auch ein bisschen durcheinander. Aber zur Zeit geht ja einiges drunter und drüber.

In diesen Sinne… BLEIBT ZUHAUSE {wenn ihr könnt} & BLEIBT POSITIV!

luzia pimpinella Gruss Macht's hübsch!

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12 Comments

  • Reply
    Neufeld Monika
    18. März 2020 at 17:34

    Danke für deine positiven und konstruktiven Gedanken zu dieser Krise.
    Ich bin hin-und hergerissen zwischen Zuversicht und Traurigkeit, zwischen Ängsten und dem Gefühl der totalen Ohnmacht.
    Dankbar in einer sehr komfotablen, nicht existenzbedrohenden Situation zu sein, aber auch ein wenig gelähmt, wie ich mit diesem so ganz anderen Leben umgehen soll.
    Froh kein so kleines Kind, dass ich „bespaßen“ oder Teenager zu haben,den ich beschulen muss.
    Ach, Nic, dein Artikel hat mir so gut getan.
    Bleibt gesund und LG,
    Monika

  • Reply
    Annika
    18. März 2020 at 20:04

    Ich feiere den Spruch deiner Tochter! So ähnlich kam das heute auch von unserer Großen.

  • Reply
    Martina Gruhn Bilic
    18. März 2020 at 21:28

    Liebe Nic.
    ICH DANKE DIR! Das tat so gut das zu lesen. ich hatte heute eine so unschöne Begegnung mit einer mir sehr wichtigen Freundin, die mich fast als hysterisch darstellte. Ich war so getroffen, fast verletzt!
    DANKE dir auch für deinen so tollen Support für mein Projekt, das mir so viel Freude bereitet und mir in diesen Tagen den nötigen Halt gibt, nicht im Chaos unterzugehen.
    Ich bin froh, dass wir uns alle haben, und uns gegenseitig stützen und motivieren damit wir die Kraft finden durchzuhalten. Das ist für mich Menschlichkeit und Nächstenliebe. Und wie wir gesehen haben geht das auch wunderbar virtuell!
    Bleib gesund
    Deine Martina

  • Reply
    Sonja Weiffenbach
    18. März 2020 at 23:20

    So ein schöner Post, Du sprichst mir aus der Seele 😍 Habe Dich ganz dolle lieb 💋

  • Reply
    Nadine
    19. März 2020 at 7:51

    Danke meine Liebe! Wie immer auf den Punkt getroffen. ♥ Wird direkt bei mir verlinkt.

  • Reply
    Steffi Morgenstern
    19. März 2020 at 8:01

    Super, super, super
    Also mir gehen die Ideen auch nicht aus. Ich darf aber noch auf Arbeit gehen. Ein wenig Normalität tut gut, ich bin froh drüber und auch nicht super ängstlich. Die Hygienevorschriften werden eingehalten.
    Ich erinnere mich an meine Kindheit in den 60er Jahren, da saßen wir in dieser Jahreszeit auch mal nur noch zu zweit in der Klasse (ansonsten waren wir 32 Schüler) Aber die Erreger hatten keine Namen und Medien gab es nicht. Wir haben überlebt. Das soll aber nicht heißen, dass ich die Sache aktuell nicht ernst nehme. Ich möchte nur die ganz ängstlichen etwas ermuntern.
    Stärkt euer Immunsystem, bei Nic gibt es ein tolles Rezept für einen Zitronen/Ingwer -Shot

    Liebe Grüße
    Steffi

  • Reply
    Kirsten Landmann
    19. März 2020 at 13:16

    Liebe Nic, toller Post. Genau wie Du hoffe ich auch, dass die Corona Krise vielleicht etwas zum Positiven verändern kann, genau wie Du schreibst: aus Dankbarkeit für das, was wir haben und weil wir vielleicht auch merken, dass wir Vieles gar nicht wirklich brauchen. Jetzt sehen wir alle: es geht so viel mehr, als wir geglaubt haben – wenn wir müssen. Das wünsche ich mir für die Zukunft: mehr Willen zur Veränderung und auch zu radikaleren, umfassenderen Änderungen im Privaten, aber auch bei den Regierenden. Wir haben große Aufgaben und Probleme, die noch vor uns stehen. Mit Mut und Solidarität könnten wir als privilegiertes Land bei vielem vorangehen und eine Wende zum Besseren einleiten. Weniger Energieverbrauch, weniger Konsum, weniger Verschwendung, weniger Umweltverschmutzung, weniger Verpackung, und, und, und … Wir dürfen uns nicht weiter einreden lassen, dass im Kapitalismus bestimmte Dinge nicht möglich sind, weil, Wirtschaftswachstum und so weiter. Wir müssen JETZT was tun, sonst steht uns die nächste globale Krise bald ins Haus, in anderen Bereichen. Gerade haben wir alle mit Australien mitgelitten, mehr solcher Katastrophen werden folgen. Ein Gedanke, der mir da gekommen ist, wäre eine gesetzliche Neuregelung zum Thema Wohnen, das ein Grundrecht ist. Ein Gut, das nicht in unbegrenzter Menge vorhanden ist, darf nicht auf dem Markt frei verhandelt werden – die NIederlande machen es vor. Ich schweife ab … da gäbe es noch so viel mehr.
    Danke für deinen Text und alles Gute Euch Dreien!
    P.S. Meine Tochter (genauso alt wie Luzie) ist gerade in Kanada und muss ihren Aufenthalt nun abbrechen. Wie gut, dass Luzie ihre große Reise schon sicher und wohlbehalten machen konnte.

  • Reply
    Gerlinde
    20. März 2020 at 17:00

    Das ist mal wieder ein ganz großartiger und hilfreicher Post von Dir.
    Bleibt alle gesund und positiv.
    Liebe Grüße
    Gerlinde

  • Reply
    Bine
    20. März 2020 at 21:44

    Sehr aufmunternd und gute Tipps – vielen Dank dafür! Meine ältere Tochter ist auch so – sie ist froh, in Ruhe daheim zu sein, vermisst keine Treffen, die BFF ist auch auf WhatsApp etc. erreichbar. LG

  • Reply
    Heike
    21. März 2020 at 8:24

    Danke für diesen wunderbaren Artikel, ich habe ihn jetzt schon ein paar mal gelesen und auch an Freunde verschickt!
    Ich versuche auch jeden Tag aufs Neue positiv zu bleiben, in Stücken zu denken und mich nicht in wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dramen zu zerdenken. Heute morgen habe ich mich hingesetzt und einfach mal alles aufgeschrieben, was man in den eigenen vier Wänden endlich mal erledigen könnte 😊
    Und auch so was wie jetzt, Blogartikel nicht nur konsumieren, sondern sich auch mal Zeit für ein Feedback nehmen

  • Reply
    Annika
    21. März 2020 at 19:26

    Wir haben heute via Facetime mit unserer sehr sehr guten Freundin zusammen Geburtstag gefeiert.
    Wir haben virtuell zusammen Kaffee getrunken, uns unterhalten und viel gelacht – das geht auch!

    Liebe Grüße von Annika

  • Reply
    Anke
    26. März 2020 at 10:42

    Danke, Danke, Danke für diesen schönen Post. Du hast toll formuliert, was mir auch durch den Kopf geht oder an was ich mich erinnern möchte, wenn die Gedanken doch mal Richtung dunkle Seite wandern. Danke
    Anke

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