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Selbstfürsorge & Achtsamkeit – 16 + 3 Angewohnheiten, die uns vom Glücklichsein abhalten

Selbstfürsorge & Achtsamkeit – Angewohnheiten, die dich vom Glücklichsein abhalten | Was Du nicht tun solltest, wenn du glücklicher sein möchtest | Glücklicher Leben | luziapimpinella.comAb und zu scrolle ich ja mal durch meine älteren Artikel hier im Blog. Manchmal, weil ich etwas Spezielles suche. Manchmal aber auch, weil ich alte, vor allem sehr persönliche, Blogposts gerne später nochmal lese. Denn Menschen ändern sich, Sichtweisen ändern sich und manchmal ist es einfach interessant zu wissen, wie man vor ein paar Jahren mal über ein Thema gedacht hat. Manche Statements, Tipps und Gedanken sind aber auch einfach zeitlos und es kommt vor, dass sie sogar aktueller denn je sind. So geht es mir mit dem Thema Selbstfürsorge und Achtsamkeit.

Zwischen Corona-Sorgen, dem Gefühl der Eingeschränktheit, dem Vermissen von Freiheiten und von lieben Menschen und vielen anderen Facetten von Kummer, hat jede:r von uns sein persönliches Päckchen zu tragen. Und das nun schon viele Monate lang. Jede:r von uns kämpft auf seine Weise mit den aktuellen Widrigkeiten und auch um sein Seelenheil und sein Quäntchen Glück im Alltag. Das ist unter Normalbedingungen schon oft schwer, aber noch schwerer im andauernden Ausnahmezustand…  wo das letzte Gefühl von Unbeschwertheit eine Ewigkeit her scheint. Im Moment können wir generell sehr wenig an der allgemeinen Pandemie-Situation ändern. Es entzieht sich gerade  völlig unserem Einfluss, viele Dinge zu ändern. Das gibt uns ein Gefühl der Hilflosigkeit und Frustration. Doch wir können sie letztendlich nur hinnehmen und geduldig sein.

Da wären aber noch die Dinge, die wir sehr wohl selbst beeinflussen können. Verhaltensweisen, die uns niemals gut tun und die uns vom Glücklichsein abhalten – egal zu welchen Zeiten. 

Und weil das so ist, habe ich diesen Blogpost aus meinem Archiv gekramt und nach vorn geholt. Ich hatte mich schon vor 2 Jahren mit genau diesem Thema beschäftigt und tatsächlich ist genau diese Form von Selbstfürsorge für mich selbst gerade brandaktuell. Für euch ja vielleicht auch!? Deswegen habe ich den Artikel noch einmal überarbeitet. Es kamen ein paar Punkte dazu, die für mich in den letzten Monaten des emotionalen Ausnahmezustands ebenfalls wichtig wurden.

Nachfolgend die Dinge, die ich bereits am 3. Januar 2019 veröffentlicht habe… mit ein paar neuen Gedanken und Punkten, die auf der Liste nicht fehlen sollte, wie ich jetzt finde. Nach einem herausfordernden Jahr wie dem letzten, erst recht nicht.

UPDATE… New year – old me!? Irgendwie schon, ich werde ja schließlich nicht jünger. Aber “old” im Sinne von “immer gleich”? Niemals. Das habe ich mir vor langem geschworen. Ich möchte mir selbst immer Raum geben, mich zu verändern, Ansichten und Verhaltensweisen zu überdenken, bessere Entscheidungen zu treffen und mich weiter zu entwickeln. Der Vorteil am Älterwerden ist ja immerhin, dass man Manches irgendwann einfach gelassener sieht, das einen früher vielleicht noch sehr beschäftigt hat. Das heißt auch, dass man immer lernen kann, besser auf sich selbst zu achten, und dass man auch mal loslassen kann, von Dingen, die einem nicht gut tun und die einen unglücklich machen.

Nun hat uns das letzte Jahr gezeigt, wie schnell sich das Leben grundlegend ändern kann. Wie fragil all das sein kann, dass wir oft als Selbstverständlichkeit betrachten. Der Wunsch nach ein bisschen Glücksgefühl und Momenten der Unbeschwertheit ist und allen größer denn je. 

Jedes Jahr nehme ich mir vor allem eines ganz fest vor – dass ich im neuen Jahr glücklich sein möchte!

Und gesund natürlich auch, ganz klar. Ich bin ja sonst kein wirklich großer Fan von guten Vorsätzen. Denn ich glaube, alles andere ergibt sich dann ohnehin von allein. Allerdings es gibt im ganz normalen Alltag so viele schlechte Angewohnheiten, die uns oft vom Glücklichsein abhalten. Deswegen ist absolut jede Zeit die richtige Zeit, um die eine oder andere Verhaltensweise zu überdenken und uns von negativen Denkmustern zu verabschieden, die nur zu unserer Unzufriedenheit beitragen. Nicht nur an Neujahr… und auch nicht nur nach einem Jahr wie 2020, in dem das unbeschwerte Glücklichsein wirklich schwierig war. Vielleicht kennt ihr ja auch einige Punkte von dieser Liste?

16 + 3 Angewohnheiten, die uns vom Glücklichsein abhalten… 

1. Uns selber klein zu machen und schlecht über uns selbst zu reden 

Eine Eigenschaft, die leider sehr verbreitet ist unter uns Frauen… den jungen {ich habe trotz aller erzieherischen Gegenmaßnahmen auch ein Exemplar hier zu Hause} als auch den älteren. Die eigene Leistung wird unter den Scheffel gestellt. Das eigene Aussehen wird schlecht geredet. Wir sind fast krankhaft fixiert auf jeden vermeintlichen Makel, auf jede Imperpektion. Wir lassen im wahrsten Sinne des Wortes oft kein gutes Haar an uns selbst. “Bescheidenheit ist eine Zier, doch besser lebt’s sich ohne ihr!” {frei nach Wilhelm Busch, glaube ich} ist eine Weisheit, die man den meisten Männern nicht erst nahe bringen muss, den Frauen aber leider schon. Jahrtausende des Partiarchats und das Bestreben, Frauen möglichst klein zu halten, haben da ganze Arbeit geleistet. Wenn wir Frauen daran etwas ändern wollen, sollten wir direkt mal bei uns selbst anfangen. Wir sollten endlich anfangen, ganz selbstverständlich stolz darauf zu sein, wer wir sind, wie wir sind und was wir können und leisten, anstatt uns permanent  auch noch selbst zu bekritteln.

2. Zuviel auf die oft ungefragten Meinungen von Menschen zu hören, die wir nicht mal kennen

Social Media ist eine großartige Sache. Online-Medien sind ein Teil meines Jobs als Feelancerin und private habe ich viele liebe Menschen kennen gelernt, denen ich ohne nicht über den Weg gelaufen wäre. Manche sind mittlerweile Freund:innen, auch im Real Life. Kommunikation auf Social media Plattformen gehört für die Meisten von uns zum Alltag. Daher kennen wir natürlich auch die unschöne Kehrseite…. ungefragte Klugschieterei von Wildfremdem, boshafte Troll-Kommentare, ständige Beurteilung durch Fremde, “gut gemeinte” Kritik, übertriebene Erwartungshaltung von Leser:innen und Follower:innen. 

Schon einer davon kann uns den ganzen Tag versauen oder sogar eine schlaflose Nacht bescheren. Denn die negativen Mitteilungsbedürftigen haben ein viel lauteres Echo als all die positiven Stimmen, die wir in diesen Momenten so oft vergessen. Anstatt ihnen unnötig viel Aufmerksamkeit zu schenken, sollten wir in diesen Momenten lieben denken… “off the duck’s back!” Und die uns diese Art Laberei am Buckel herunter rutschen lassen. Ingesondere, wenn wir die Absender:innen nicht einmal kennen. Sie sind Zeitverschwindung. Sie sind unnötig. Und wir sollten uns abgewöhnen, sie einfach direkt zu vergessen. 

3. Es immer allen recht machen zu wollen

Das ist sowieso ein schlichtweg unmögliches Unterfangen. Wir können nicht Everybody’s Darling sein und wir sollten das auch nicht wollen. Das gilt für das echte Leben genau so sehr wie für die persönliche Online-Präsenz. Dabei vergisst und vernachlässigt man nämlich ganz schnell mal die eigenen Bedürfnisse und schlimmstenfalls die eigene Identität.

4. Nicht NEIN sagen zu können

Das kennen wohl auch viele von uns. Wir halsen uns Dinge auf, weil wir nicht in der Lage sind, NEIN zu sagen und damit eben machmal auch Grenzen für das persönliche Wohlbefinden zu setzen. Wie eben gerade schon gerade gesagt… Wir müssen es nicht immer allen recht machen. Es ist völlig OK, einfach mal NEIN zu sagen. Damit werden die Anderen schon klar kommen und uns geht es besser.

5. Nicht zu erkennen, wie gut wir es eigentlich haben

Dieser Punkt war gerade in einem Jahr wie 2020 enorm wichtig für mich und was ich damals geschieben habe, gilt für mich heute genau so. Vermutlich sogar noch mehr.

Ich kann hier nur für mich und uns als Familie sprechen. Uns geht es gut! Und das versuche ich mir ganz oft bewusst zu machen, wenn ich Momente habe, in denen ich beim Jammern auf hohem Niveau ertappe. Das hat zwar durchaus auch mal seine Daseinsberechtigung, schließlich hat jeder sein ganz eigenes Spektrum an Sorgen. Es gibt Highs & Lows. Aber manchmal sind diese Jammereien bei näherer Betrachtung eben doch nur lächerlich.

Echte Sorgen können einen ganz hinterhältig von jetzt auf gleich treffen. Wie wir jetzt vermutlich alle wissen. Jeden. Krankheit, Arbeitslosigkeit, Armut, Depressionen, Verzweiflung. Echte Sorgen und Kummer haben viele Gesichter. Müssen wir uns also wirklich über alles Sorgen, was unseren Kopf so beschäftigt, wenn es uns eigentlich gut geht? Ist wirklich jedes Hirngespinst über Dinge, die wir nicht ändern können, die noch gar nicht passiert sind und/oder, die vielleicht sogar nie passieren werden, eine dicke Sorge wert? Können wir auch mal wertschätzen, was wir haben? Dass wir gesund sind, einen Job haben, eine normale Familie und ein schönes zu Hause. Dass wir uns auch Dinge leisten können, die die Welt eigentlich nicht braucht? Dass wir in einer Demokratie leben, in der jeder seine Meinung sagen darf? In einem Land, dass liberale und soziale Grundsätze pflegt? Ich glaube schon, da haben wir allen Grund zu.

6. Zu perfektionistisch zu sein

Ist meine größte, persönliche Unzufriedenheitsfalle. Immer wieder. Dabei weiß ich ganz genau … Gut erledigt und abgehakt ist besser als perfekt gedacht und nicht erledigt. Aber da arbeite ich selbst noch dran… jeden Tag. Immer noch. ;)

7. Uns ständig mit Anderen zu vergleichen

Dies ist wohl für jeden schwer, der sich täglich nicht nur im echten Leben bewegt, sondern auch auf Social Media Kanälen unterwegs ist. Doch bei alle den schönen Bildern von perfekt gestylten Wohnungen, schön angerichteten Esstellern, traumhaften Reisen, glücklichen Familienschnappschüssen, sollte uns immer klar sein… es ist nur ein Schnipsel, den wir da sehen. Mag er auch authentisch sein, wir haben trotzdem keine Ahnung. Wir stecken nicht in den Schuhen dieser Menschen, wir wissen nichts über ihre Sorgen, ihren Kummer, über ihre Selbstzweifel, über ihr Chaos, das nicht auf dem Bild zu sehen ist, über ihre Konflikte und Streits, über ihre stressige Arbeit, über ihre vielleicht mal knappe Kasse. Wir wissen nichts über ihr Leben in all seinen Facetten. Aber wir können sicher sein, echte Menschen haben echte Sorgen und eigene Kämpfe. Also seien wir einfach nicht so naiv, zu denken, das Stückchen, was wir da von einem eigentlich  fremden Menschenleben sehen, wäre soviel makelloser und erstrebenswerter als unseres.

8. Uns zu oft über Andere zu beklagen

Wer ständig über andere herum nölt, der sollte sich vielleicht fragen, warum ihm andere eigentlich so aufregen und nicht eher am Gesäß vorbei gehen. Psychologen sagen ja, manchmal sind es schlicht Verhaltensweisen, die man auch an sich selbst nicht leiden kann und die man deshalb als störend empfindet. Wie dem auch sei, wer in der Lage ist, das Verhalten Anderer mit einer gewissen Gleichmut und auch ein bisschen Großzügigkeit zu betrachten, der muss sich auch nicht aufregen. Und sich ein bisschen mehr um den eigenen Kram zu kümmern und weniger um das, was andere so treiben, kann sehr entspannend sein.

Ich nehme in letzter Zeit besonders innerhalb meiner Social Media Blase immer öfter wahr, dass sich mimimi-artig, zurechtweiserisch oder empört über das Verhalten Anderer beklagt wird. Entweder direkt oder auch durch die Blume und leider auch, ohne sich selbst dabei auch ein bisschen zu reflektieren. Und ich denke jedes Mal: Na und? Schaut doch vielleicht einfach nicht hin, folgt nicht Menschen, die euch aufregen oder macht es selbst eben anders und besser.

Vielleicht sollte man sich auch ab uns zu selbst mal fragen… Warum will ich das jetzt unbedingt schreiben? Warum muss ich Kritik unbedingt loswerden? Dient es wirklich der Diskussion eines wichtigen Themas, wo sich eine solche Konversation lohnt und sinnvoll ist? Oder will ich vielleicht nur dem persönlichen Frust ein Ventil, mich mit meinen eigenen Unzulänglichkeiten ein bisschen besser fühlen oder klugscheißen, um mich wichtig zu machen? Wenn man nichts Nettes zu sagen hat, einfach mal die Klappe halten und weiterscrollen… auch das könnte so manchen Menschen zu mehr Zufriedenheit verhelfen. ;)

9. Zu erwarten, dass andere sich ändern, anstatt sein eigenes Verhalten zu ändern

Andere Menschen wirklich zu ändern, funktioniert meist nicht. Es ist also oft verschwendete Energie, die eigene Situation verbessern zu wollen, indem wir an anderen herum erziehen, meckern oder vielleicht einfach nur zu auf bessere Zeiten miteinander zu hoffen. Aber wir können jederzeit unser eigenen Verhalten ändern und aus alten Mustern ausbrechen, um uns besser zu fühlen. Und manchmal passiert dann etwas Wundersames… dass sich auch unser Gegenüber nämlich auch verändert, nicht selten zum Positiven.

10. Immer das Negative zu erwarten

Eine Freundin sagte mal: “Du kriegst was’de denkst!” – eine Simplifizierung an die ich durchaus glaube. Schon allein, weil mir das Schicksal immer bei der Parkplatzsuche klar macht, dass ich nie einen finde, allein weil ich eben immer Schiss habe, stundenlang suchend herumkurven zu müssen. True Story. Aber Spaß beiseite…

Ich glaube wirklich, dass ein negativer Fokus, negative Erfahrungen anzieht. So wie eine positive Erwartungshaltung zu weniger Enttäuschungen führt. Vielleicht schon allein deswegen, weil “das-Glas-ist-halbvoll-Menschen”, in der Lage sind, auch mal einen negativen Rückschlag in positive Energie umzuwandeln.

11. Zuviel in die Vergangenheit zu schauen und nicht loslassen zu können

Zurück zu schauen ist okay. Es ist gut zu wissen, woher wir kommen. Aber in der Vergangenheit hängen zu bleiben macht keinen Sinn, denn die ist voll von Dingen, die wir nicht zurückholen und auch nicht mehr ändern können. Also besser, man macht seinen Frieden damit oder schlichtweg einen Haken dran. Viel wichtiger ist es doch, im Hier und Heute zu leben und auch in die Zukunft zu schauen. Denn das ist genau das Stück Zeit, auf das wir Einfluß haben und das wir aktiv gestalten können.

{Disclaimer: Bevor hier berechtigte Kritik kommt… Ich rede hier von ganz durchschnittlichen Menschen, die ein alltägliches Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen haben. Nicht von traumatisierten, die eine wirklich schwerwiegende Erlebnisse verarbeiten müssen, um überhaupt in Frieden leben zu können. Das ist hoffentlich klar.}

12. Zuviel in der Zukunft zu leben und dem Hier und jetzt keine Chance geben

“Leben ist das, was passiert, während Du andere Pläne machst.” sagte John Lennon. das darin ganz viel Wahrheit liegt, hat uns 2020 wohl gezeigt wie kein anderes Jahr. So viele Pläne, die sich in Luft auflösten. So viele Wünsche, die nicht in Erfüllung gingen Ja, es gab genug Gründe um traurig und enttäuscht zu sein. Und es gab in den letzten Monaten auch unendlich viele Gründe, sich die Zukunft möglichst schnell herbei zu wünschen. Absolut verständlich. Doch wer nur auf die Zukunft fixiert ist, vergisst leider auch schnell, dass das Leben JETZT stattfindet. Und dass diese Lebenszeit völlig verschwendet und wertlos ist, wenn wir sie nicht wertschätzen und nutzen. 

13. Nur für unsere Arbeit zu leben

Okay, für manche ist ihre Arbeit das ganze Leben. Auch ich gehöre zu denjenigen Glücklichen, die wirklich lieben, was sie tun. Aber auch bei mir – vielleicht gerade deswegen – verschwimmen manchmal die Grenzen auf eine ungesunde Weise. Nur für die Arbeit zu leben ist sicherlich genau so ein großer Unzufriedenheitsfaktor, wie nur für das Wochenende zu leben. Deshalb sollten wir unsere Work-Life-Balance immer mal wieder hinterfragen und gegebenenfalls auch immer wieder neu justieren.

14. Mit schlechten Nachrichten aufwachen und mit ebensolchen Nachrichten zu Bett gehen

Manchmal ist es wirklich schwierig, positiv zu bleiben. Gerade in Zeiten wie diesen. Die schlechten Nachrichten strömen von allen Seiten auf uns ein und wir können uns dem kaum entziehen. Manchmal sind wir dann sogar besessen davon, jede erdenklich Information, die im Internet zu finden ist, aufzusaugen. Das kenne ich von mir selbst und auch von Freundinnen. Dann geraten wir in eine Spirale der Informationssucht, die uns absolut nicht gut tut und die letztendlich auch die Situation nicht ändert. Fakt ist, zu viele schlechte Nachrichten dempremieren und machen unglücklich. Ständig jedes Detail hinter den schlechten Nachrichten herausfinden zu müssen, ist wie Krankheiten googeln. Da ist man dann hinterher auch überzeugt, dass man demnächst an Krebs oder einer anderen schlimmen Krankheit sterben muss. Also warum damit abends ins Bett gehen und morgens direkt wieder damit aufstehen? Die News-Apps sollten nicht das erste und das letzte Sein, was wir über den Tag lesen. Und ich tippe mir bei durchaus selbst auf die Schulter…

Das Gleiche {oder vielleicht noch mehr} gilt für viele Kommentarspalten. Besonders für jene unter einem politischen oder gesellschaftskritischen Social Media Post. Manchmal ist es besser für das eigene Seelenheil, sich nicht jeden hasserfüllen Stuss durchzulesen. Und das sage ich, obwohl ich gleichzeitig weiß, dass Gegenrede hilft. Es ist tatsächlich eines meiner persönlichen Dilemmas. Einerseits möchte ich nicht still sein. Andererseits kann ich nicht ständig verbale Kämpfe führen. Ich habe in den letzten Monate so einige Menschen gesehen, die sich darin verlieren und auch dadurch immer negativer, pessimistischer und somit auch unglücklicher werden…

15. In der Freizeit nur zu chillen und nur zu konsumieren und nichts zu “produzieren”

Das hängt auch irgendwie mit dem zuletzt erwähnten Punkt zusammen. Eine Balance ist wichtig. Und wenn man viel Arbeitet oder Stress hat, ist es nicht zwingend der richtige Weg, in der Freizeit nur zu chillen und nichts zu tun. Netflixen macht Spaß {sagt eine, die echt gern glotzt} aber auf Dauer eben auch nicht glücklich. Bestes Beispiel sind übrigens auch Teenager, die den ganzen Tag nur rumhängen und nichts tun. Sie fühlen sich depri und haben schlechte Laune, was eben nicht nur an den Hormonen liegt. {Ich spreche aus Erfahrung ;)}

Egal, ob es Sport ist {also nicht für mich, haha}, ein kreatives DIY-Hobby, etwas leckeres Kochen, ein bisschen Gärtnern oder sonst irgendetwas, dass man aktiv machen kann und was einem Spaß macht… es macht uns auf jeden Fall zufriedener, als das nur faules Herumhängen.

16. Risikoscheu zu sein und immer auf den richtigen Moment zu warten 

In Punkt zwei bin ich selbst ganz groß. Was eben auch irgendwie mit dem ewigen Perfektionismus zusammenhängt. Und natürlich macht einem das Alter und das Elternsein auch mit den Jahren risikoscheuer. Ist ja auch klar. Wir müssen, schon biologisch gesehen, erst einmal die Brut versorgen. Aber ab und zu einfach mal zu machen und nicht so viel nachzudenken, kann eben glücklich machen. Dinge, die wir schon ewig erleben wollten, anzugehen. Pläne umzusetzen, auch wenn der Zeitpunkt nicht 100% perfekt ist. Aus seiner Komfortzone auszubrechen. Wenn man das ab und zu tut, spürt man nämlich, dass man am Leben ist und nicht nur, dass man einfach nur funktioniert. Wir müssen ja nicht gleich das ganze Leben umwerfen… ein kleines Risiköchen tut’s vielleicht auch schon. ;)

17. Uns mit Menschen umgeben, die uns nicht gut tun

Nicht in jeder Situation kann man sich seine Mitmenschen aussuchen. Manche unangenehmen Zeitgenossen sollte man einfach soweit ignorieren, wie es einem möglich ist. Aber oft hat man eben die Wahl, mit wem man seine kostbare Lebenszeit verbringt. Nichts ist schöner, als sich mit Menschen zusammen zu sein, die einen unterstützen, inspirieren und lieben. Denn nach einem Treffen mit ihnen haben wir Energie getankt. Anders als die Menschen, deren Gegenwart uns die Energie absaugt, uns ein bedrückendes, leeres Gefühl gibt und uns den letzten Nerv raubt. Wir sollten uns fragen, ob wir ihnen wirklich Raum in unserem Leben geben wollen. Oft ist es befreiend, solche – manchmal sogar toxischen – Beziehungen zu beenden. Man muss nur den Mut dazu haben, sich dies einzugestehen und einen Schlussstrich zu ziehen. Das gilt übrigens sowohl für das echte Leben als auch für bekannte oder Begegnungen via Social Media. 

18. Lästige Dinge aufzuschieben anstatt sie einfach erledigen und sie loszuwerden

Mal zu prokrastinieren ist sicherlich nicht wirklich schlimm. Jeder von uns tut das. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass meine Zauderei auch mal etwas Gutes haben kann, weil mir durch das “Brüten” erst eine zündende Idee kommt, zu Beispiel. Oder sogar, dass durch das vor-mir-her-schieben eines Projekts plötzlich andere kreative Dinge in Gang kommen… weil sie plötzlich als attraktivere Beschäftigung erscheinen. ;)

Aber unter uns Profi-Prokrastinierer*innen… Wir wissen eigentlich ganz genau: je dicker der Packen an lästigen Dingen wird, die wir eigentlich erledigen müssten, desto schlechter fühlen wir uns. Chronische Aufschieberitis macht auf Dauer unglücklich, weil wir ständig mit Gefühl herumlaufen, Dinge nicht zu schaffen. Deswegen sollten wir darauf achten, dass die Liste an wirklich lästigen , aber wichtigen To Dos nicht zu lang wird, um uns nicht völlig überwältigt und am Ende vielleicht komplett blockiert zu fühlen. Und ist es nicht befriedigend, einen fetten Haken eine erledigte Aufgabe zu machen? Bäm. Eigentlich schon. Warum ist das nur machmal so schwer?

19. Zu viele Sachen zu horten 

Ich bin absolut keine Verfechterin des Minimalismus. Minimalistisch leben kann ich nicht. Ich will es auch gar nicht. Ich benötige eine gewisse Portion Tüddel um mich herum, damit ich mich wohl fühle. Aber zu viel ist dennoch zu viel. Sein Haus zu voll zu stopfen kann sich erdrückend und beklemmend anfühlen und uns die Luft zum atmen nehmen. Deswegen bin ich ein Fan vom Entrümpeln. Meine bessere Hälfte ist darin leider nicht so gut, was immer wiederkehrende Diskussionen verursacht. Ich versuche dennoch, die Dinge, die ich nur noch durch mein Leben schleppe, die mir aber nichts mehr bedeuten, loszuwerden. Und ich finde, dass nicht nur der Jahresanfang ein guter Zeitpunkt dafür ist, sich von überschüssigem Ballast zu befreien, sondern immer!

Ich mach mich dann mal an die Arbeit. nachdem wir es jahrelang aufgeschoben haben, meinte 2020, es wäre ein guter Zeitpunkt dem Keller zu entrümpeln. Und morgen früh geht es in eine neue Runde bei der Sanierung. ;)

Ich hab’s zwar schon getan, aber ich euch einfach nochmal von Herzen ein glückliches oder zumindest glücklicheres neues Jahr.

luzia pimpinella Gruss Macht's hübsch!

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37 Comments

  • Reply
    Flo
    3. Januar 2019 at 20:05

    Ach Nic, wie wahr, wie wahr! Schön, so viele Punkte mal ganz klar vor Augen zu haben und damit in das neue Jahr zu starten. Überhaupt wollte dir nur mal ein Kompliment da lassen, deine letzten Blogpost waren echt alle ziemlich toll!
    Liebe Grüße!

  • Reply
    eva
    4. Januar 2019 at 6:24

    Hallole Nic,
    dann bin ich ein ganz glücklicher Mensch, denn alle diese Dinge beachte ich und deshalb bin ich wohl auch glücklich und mehr als zufrieden mit meinem Leben.

    Netflix, als ich vor ein paar Monaten meinen neuen Fernseher bekam, fragte ich mich, was das denn ist? Heute weiß ich das, aber bislang habe ich mich dort noch nicht “eingekauft” und werde es auch nicht tun.

    Ich hoffe, dass du diese Dinge alle beachtest und ein glücklicher Mensch wirst. Dass du unglücklich bist, den Eindruck hatte ich bislang aber auch nicht. :-))))))))))))))))

    Lieben Gruß Eva

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      4. Januar 2019 at 10:21

      Ich ja auch, Eva… weil ich mich an die meisten Punkte halte. Unglücklich bin ich schon lange nicht mehr. Aber ich weiß, wie es ist, es zu sein. ;)

      Mit dem Aufschieben und dem Hang zur Perfektion hapert es noch ein bisschen, aber ich arbeite dran.

      Liebe Grüße zurück!

  • Reply
    Jana Holburg
    4. Januar 2019 at 7:29

    Liebe Nic,
    Welch großartiger Text! Du sprichst mir aus der Seele! Und schön für mich, dass ich mein Mantra nicht erst in meinem Kopf suchen muss, sondern es jetzt dank Dir geschrieben steht!
    Herzlichen Dank und liebe Grüße
    Jana

  • Reply
    Neu und bemerkenswert im Januar | tastesheriff
    4. Januar 2019 at 10:14

    […] liebe Freundin Nic hat dazu aufgerufen glücklicher zu sein und die 16 Angewohnheiten die einen daran hindern beiseite zu schieben. Bei uns beiden ist ja eh immer das Glas Halbvoll. aber ich habe mich sehr über ihren Artikel […]

  • Reply
    Ina
    4. Januar 2019 at 10:56

    Das ist einer der besten posts den ich in den letzten wochen gelesen habe.
    Vielen dank dafür und auf ein glücklicheres jahr 2019

  • Reply
    Renate Böhm
    4. Januar 2019 at 11:51

    Jeder einzelne Punkt ist so wahr. Danke für die Inspiration. Einige Punkte werden in diesem Jahr noch umgesetzt. Viele liebe Grüße sendet dir Renate

  • Reply
    Marion Stukenbrock
    4. Januar 2019 at 11:54

    Hallo liebe Nic, auch ganz widerlich ist es, sich selbst nicht verzeihen zu können. Das bringt einem sooviele schlechte Tage, die man nicht braucht. Vielen Dank für deinen post!
    Liebe Grüße

  • Reply
    Heike Schmid
    4. Januar 2019 at 12:39

    Liebe Nic, ich bin so eine anonyme Leserin deines Blogs, immer mal wieder lande ich bei dir. Gestern dann ganz lange mit deinen 5 Fragen am 5., auf die ich vor Weihnachten gestoßen bin. Gestern hatte ich jetzt endlich Zeit (Ferien) diese zu lesen. Da hab ich doch tatsächlich so einige Parallelen entdeckt und heute morgen eine super Idee gehabt: Ich mach das dieses Jahr mit meiner besten Freundin. Sie bekommt, völlig old school, Post von mir an jedem 5. mit 5 Fragen. Da freue ich mich drauf, der erste Brief liegt schon bereit (mit selbstgebasteltem Kuvert). Dein Blog war gestern und heute morgen schon so viel Inspiration (die tollen Fotos, Reisebilder etc.), dafür will ich mich jetzt einfach mal bedanken. Ich werde bestimmt in nächster Zeit noch so einiges lesen, leider geht die Schule nächste Woche wieder los (ich bin Lehrerin). Das wollte ich jetzt einfach mal loswerden. Ich freue mich aufs weitere lesen. Schön, dass du auch kritische Dinge ansprichst und nicht im Oberflächlichen verbleibst. Ich würde den Blog ja meiner Freundin empfehlen, aber dann kennt sie ja schon viele Fragen (ich mache aber auch ein paar eigene dazu :-). Übrigens, das Flow-Heftchen habe ich auch. Und am 80. Geburtstag meiner Mutter habe ich damit ein ganz interessantes Quiz für die Gäste gemacht und vorher ein sehr interessantes Interview mit meiner Mutter. Alles Gute für 2019 und viele Grüße von Heike (hui, jetzt ist das aber viel geworden).

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      8. Januar 2019 at 8:38

      Liebe Heike,

      danke für deinen lieben Kommentar. Ich freue mich sehr, dass dir mein Blog in meine Themen so gut gefallen. :)

      Deine Idee mit den Fragen per Brief an deine Freundin finde ich absolut wunderbar. Briefe bekommt man heute ja viel zu selten. Und als Quiz beim Geburtstag deiner Mom finde ich solche Fragen ja auch echt toll… unter uns… 80ste Geburtstage können ja manchmal auch verdammt langweilig sein. ;)

      Alles Gute auch für dich 2019. Und schön,. dass du dich mal zu Wort gemeldet hast. Danke dafür. :)

    • Reply
      Annika
      13. Januar 2021 at 9:51

      Ich habe das zeitweise dann mit meiner Schwester gemacht – auch ganz old school mäßig mit einem Brief. Und es wäre auch etwas für die Hochzeitszeitung meiner Freundin – danke für diese Inspiration!

  • Reply
    Sarah
    4. Januar 2019 at 13:18

    Hallo Nic,
    du schreibst mir mal wieder aus der Seele. Tatsächlich habe ich bei meinem Rückblick auf mein letztes Jahr ganz ähnliche Gedanken niedergeschrieben, bzw. welche, die für mich eine Verbindung zu deinen Punkten haben.
    Auf dass noch viele Jahre kommen, an denen wir weiter an uns arbeiten können :)
    Liebe Grüße,
    Sarah

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      8. Januar 2019 at 8:39

      Liebe Sarah, ich hoffe ja ehrlich gesagt immer, dass man nicht so “viele” Jahre braucht, um isch die Punkte zu erarbeiten. ;)

      • Reply
        Annika
        13. Januar 2021 at 9:52

        ; )

  • Reply
    Johanna
    4. Januar 2019 at 13:21

    Das unterschreiben ich. Grade wenn die ersten zehn Punkte in jedem Haus und Herz ein Plätzchen finden würden, wären wir einem friedlichen Miteinander mit einer ausgewogenen Mischung aus “wir” und “ich” ein ganzes Stück näher. Dann machen wir das doch so. Weltfrieden voraus.
    LG Johanna

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      8. Januar 2019 at 8:41

      Manchmal ist der häusliche und familiäre Frieden ja erst einmal einfach. ;) Aber gegen Weltfrieden on top wäre auch schön, Johanna. :)

  • Reply
    Claudia
    4. Januar 2019 at 16:13

    Toll geschrieben 😊
    Werde es mir zu Herzen nehmen!
    Dir auch ein frohes neues Jahr.
    Lg. Claudia

  • Reply
    Andrea Tholl-Lehmbecker
    4. Januar 2019 at 19:52

    Liebe Nic!
    Das hast Du wirklich wunderbar auf den Punkt gebracht! Das werd ich mir an „Depri-Tagen“ nochmal anschauen, um wieder das Glas halb voll zu machen. Vielen Dank von Andrea

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      8. Januar 2019 at 8:43

      Liebe Andrea, ich hätte ehrlich gesagt gar nicht gedacht, dass es bei dir “Depri-Tage” gibt… :/

      Ich wünsche euch noch viel Spaß in Neuseeland, die letzten Tage.

      Ganz liebe Grüße

  • Reply
    Miriam
    5. Januar 2019 at 9:15

    Liebe Nic,
    nichts davon ist neu, alles hat jede(r) von uns schon mal gehört… warum verflixt ist es so schwer, das im alltäglichen Leben zu beherzigen?!?
    Vielen Dank, dass du alles gesammelt und
    aufgeschrieben hast – ich werde es für mich in Schlagworten auf Klebezettel schreiben und überall verteilt anbringen…
    Herzliche Grüße
    Miriam

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      8. Januar 2019 at 8:45

      Liebe Miriam, stimmt, das ist alles nicht neu. Manche von uns können einfach nicht aus ihrer Haut leider. Aber ich bin der Überzeugung, selbst das kann man lernen… man muss nur immer wieder üben. Manchmal mit Babyschritten.

  • Reply
    Silke Niermann
    6. Januar 2019 at 9:25

    Das sind tolle Tipps die du gibst und vieles ist bekannt, aber ich glaube man kann es nicht oft genug hören oder lesen. Besonders leben und leben lassen, denk ich mir ist eines der wichtigsten Punkte. Meiner Meinung nach muss jeder auf seine Weise glücklich werden, denn das ist es was am Ende des Tages wirklich zählt.
    Liebe Grüße
    Silke

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      8. Januar 2019 at 8:46

      Zum Lernen und Verinnerlichen gehört ja die Wiederholung, haha. Das war schon in der Schule so…

      Spaß beiseite. Nein, dass kann man nicht oft genug sagen, weil es einfach zu wichtig ist und das leben leider zu kurz, um es mit dem Unglücklichsein zu verbringen.

  • Reply
    Anja
    6. Januar 2019 at 10:50

    Liebste Nic (merkste, ich will was :-)))… wenn du so gut ausmisten kannst, willst du dir dann nicht ein zweites Standbein aufbauen und mir (bestimmt auch vielen anderen) dabei helfen, ihr eigenes Leben bzw. die dazugehörige Wohnung auszumisten? Das fällt mir nämlich ähnlich schwer, wie deinem Mann :-)

    Sonst… ja, ja und nochmal ja. Uns (den meisten von uns) gehts wirklich richtig gut und es ist eine Schande, dass wir das nicht geniessen können. Daher, ich werde wohl den Blogbeitrag – als persönliches Mahnmal – irgendwo gut wiederfindbar verlinken, damit ich mir in regelmässigen Abständen bewusst mache/machen kann, wie scheisse glücklich ich doch sein kann & in 2019 werde :-) Danke dafür <3

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      8. Januar 2019 at 8:49

      Liebe Anja, ähmmmm Nö! Das will ich in der Tat nicht. Haha. Mir reicht schon der Kampf mit unwilligen Entrümplern hier im Haus. ;)

      ich wünsche dir, dass du in 2019 ganz scheiße glücklich wirst! Und zwar total!

  • Reply
    Juli
    7. Januar 2019 at 12:27

    Ich habe mir den Post ausgedrückt und trage es jetzt in meiner Tasche. Damit ich es immer wieder lesen kann, wenn schlechter Tag kommt und ich denke “es ist alles doof”. Ich kann jedem einzelnen Punkt zustimmen! Danke Dir für den Text :)

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    Yna
    8. Januar 2019 at 9:55

    Hallo liebe Nice,
    erst mal noch ein frohes Neues….
    Ja, vielleicht sollte ich mir deinen Post auch an die Wand hängen. Irgendwie ist das alles jedem klar, aber viele Dinge wollen wir ja nicht wahrhaben. Ich mach mich auch immer kleiner als ich bin, habe ich doch immer davon geträumt (schon als Kind) Bücher zu machen. Jetzt mache ich welche und: na ja sind ja nur Bastelbücher….!!! Aber hey, andere finden das klasse. Trotzdem schäme ich mich immer ein bisschen, wenn ich sage, es sind Bastelbücher. Und das ist ja nur ein Punkt auf deiner Liste. Zumindest weiß ich, dass es mir hier sehr gut geht. Wenn ich Jammer dann auf hohem Niveau, weiß ich. Und Ende letzten Jahres haben mein Mann und ich hier mal richtig Tabularasa im Bücherregal gemacht. Liest man doch eh nicht mehr. Und im Bücherschrank in der Stadt findet so vielleicht noch jemand ein Buch, das er immer schon mal lesen wollte….
    Öhm, jetzt muss ich mir die anderen Punkte noch mal durchlesen. Und dann? nein, nicht über das Wetter und das schlechte Licht zum fotografieren meckern. Es gibt Lampen, also Popo hoch und was geschafft. Die Welt möchte auch am Ende von diesem Jahr wieder Sterne basteln ;)
    Allerliebste Grüße, Yna

    • Reply
      Annika
      13. Januar 2021 at 9:56

      Ich träume auch – nach wie vor – vom Bücher schreiben und veröffentlichen.

      Bastelbücher sind doch super!

  • Reply
    Girlpower News | KW 2 | Femtastics
    9. Januar 2019 at 7:30

    […] zu lassen. Auf ihrem Travel- und Lifestyle-Blog „luziapimpinella“ hat Nic Hildebrandt 16 Angewohnheiten aufgelistet, die uns vom Glücklichsein abhalten. Na, bei wie vielen Punkten fühlt ihr euch […]

  • Reply
    Annika
    13. Januar 2021 at 9:45

    Hallo,

    du hast so recht! Und es ist aktueller denn je!

    Ich habe ein ganz großes Problem mit dem in der Vergangenheit leben oder besser gesagt, mit etwas in Vergangenheit Passiertem, das sich nicht mehr ändern lässt (die Gegenwart aber beeinflusst) abzuschließen. Das ist meine persönlich größte Baustelle. Dafür ist eine eventuell zu große Zukunftserwartung durch Corona geheilt worden.

    Manchmal neige ich zum Perfektionismus. Gerade aktuell: Homeschooling mit einem besonderen Kind, Homeoffice für die Arbeit, Ausbildung parallel, kranker Hund, Haushalt … es kann nicht alles perfekt laufen … aber irgendwie erwarte ich es trotzdem von mir. Ich kämpfe aktuell mit mir, ob ich meine Chefin anrufe und diese zusätzlichen Kinder-Krankheitstage (die ja auch für einen solchen Fall gedacht sind) in Anspruch nehme …

    Manchmal vergleiche ich zu sehr = nicht im echten Leben; das ist eher so eine Instagram-Macke. Aber das sind nur Momente und dann mache ich mir immer wieder bewusst, dass es nur Momentaufnahmen sind und alle Menschen Probleme haben!

    Entrümpelt habe ich schon ganz intensiv vor meinem 40 (1999). Aber die eine oder andere Sache ist natürlich noch da.

    Aktuell ist der Papierkram dran (Aufschieberitis) – so etwas liegt einem dann immer schwer im Magen!

    Womit ich so gar kein Problem habe: Über Andere schlecht denken oder reden. Das liegt nicht in meiner Natur. Ihnen gestehe ich viel eher Fehler ein als mir selbst – womit wir wieder beim Perfektionismus wären : )

    Liebe Grüße von Annika

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