sommerstippvisite ::: blick7

heute bei mir zu GAST: annette von BLICK7. annette ist architektin, liebt münchen, design und typografie. ihren fontLOVE blogpostings habe ich übrigens diese wunderbare schrift für meine sommerstippvisiten-banner zu verdanken. heute hat sie uns eine eisige DIY-idee für laue sommernachtsparties mitgebracht… cool…
my dear GUEST today: annette from BLICK7. annette is an architect who loves munich, design and typography. thanks to her fontLOVE blog postings i found this gorgeous font  i used for my sommerstippvisiten-headers. today she comes up with some frosty DIY idea for some warm summer party nights… cool…  [sorry, this guestblogger posting is available in german language only]

Ihr könnt es Euch vorstellen: Es ist mir eine RIESEN Ehre, hier und heute Gastblogger bei luzia pimpinella zu sein. Als ich vor einiger Zeit Nics Einladung las, setzte bei mir unverzüglich Schnappatmung ein, gefolgt von einem aufgeregten Freudentanz quer durch’s Haus, das Ganze verbunden mit etwas ungläubigem Kopfschütteln. Nachdem sich langsam alles an mir wieder beruhigt hatte, ich einige Tage überlegte, habe ich schließlich ein kleines aber feines DIY für Euch vorbereitet. Einfach herzustellen, aber dann mit großem WOW-Effekt [so ist es uns doch am Liebsten, oder?].

Na, dann kommt mal mit in die Welt der „icy flowers“. Wir frieren heute schwimmende Blumen ein, die sich in einzigartige Eiswürfelschälchen, Prosecco-/ Weißweinflaschenkühler oder Windlichter verwandeln.

Also: Ärmel hochkrempeln und rein ins Gepantsche.

Ihr benötigt:

*unterschiedlich große Plastikbehälter

*ein paar hübsche Blümchen aus dem Garten

*eine Gefriertruhe

[Das sollte für alle machbar sein – Plastikeimer stapeln sich immer im Keller und schöne Blümchen können wir zur Not auch vom Feld holen. Einzig die Gefriertruhe darf nicht zu voll sein…]

Und los geht’s:

* Wählt einen großen Behälter und stellt in diesen ein oder mehrere kleine [am besten runde] Gefäße. Verwendet Plastik – kein Glas und achtet darauf, dass überall ausreichend Platz zwischen den einzelnen Gefäßen ist!

* Blumen pflücken gehen [und nicht vergessen: nebenbei den Duft der Natur einsaugen].

* Am besten füllt Ihr nun kaltes Wasser [damit die Blumen ihre Köpfchen nicht hängen lassen] in das große Gefäß und arrangiert die Blumen darin. Das erfordert ein klein wenig Geschick und Geduld – vielleicht aber auch nur bei mir… Wenn Ihr erst die Blumen drapiert und dann das Wasser einfüllt, wird alles anfangen durcheinander zu schwimmen und Ihr habt Euch die Mühe umsonst gemacht…

* Das Ganze wandert jetzt für einen Tag in die Gefriertruhe.

* Um den Eisblock anschließend leicht aus dem Plastikbehälter zu bekommen könnt Ihr ihn in kaltes Wasser tauchen. Achtung: Das Wasser darf nicht warm sein, da sonst das Eis Risse bekommt und im schlimmsten Fall komplett bricht…

Et voilà: Fertig sind die „icy flowers“.

Mir persönlich gefällt es sehr gut, wenn ein paar Äste aus dem Eis „wachsen“ [das passiert aber sowieso spätestens, wenn die Blöcke anfangen zu schmelzen]. 

In meinem Fall hat das Eis oben keine gerade Kante, was man eigentlich vermuten möchte, da die Oberfläche von Wasser immer gerade ist… Das liegt an unserer alten Gefriertruhe, deren Boden anscheinend nicht waagerecht ist. Die Behälter standen also schief, als das Wasser gefroren ist. Macht die Ergebnisse aber umso interessanter.

Das wäre übrigens auch ein wunderbares kleines großartiges Mitbringsel zur Grillparty… lässt sich super schon einige Tage oder Wochen vorher vorbereiten und wird einfach bei Bedarf raus genommen…

Und, habt Ihr Lust bekommen? In meiner Kühltruhe frieren übrigens gerade schwimmende Zitronen- und Limettenscheiben… Ich bin gespannt, wie das aussehen wird. 

Jetzt bedanke mich noch ganz herzlich für Eure Aufmerksamkeit und wünsche uns allen einen langanhaltenden heißen Sommer, damit die „icy flowers“ immer wieder zum Einsatz kommen können. 

35 Kommentare

  1. Das sieht sehr schön aus. Eine tolle Idee, die als Mitbringsel sicher äußerst gut ankommt.

    Liebe Grüße,
    Mond

  2. ich mag annettes blog auch sehr gern und finds deshalb toll, dass sie uns hier etwas schönes zeigen könnte.
    freitägliche grüße von birgit

  3. coole idee!
    und toll, hier von dir zu lesen, annette! :))
    jetzt hab ich ferien und könnte deine idee super umsetzen -wenn das olle wetter nur mitmachen würde!
    im moment könnte ich die flaschen einfach so mit einen kalten fingern kühlen. hmpf.
    aber man kann das ja auch bis weihnachten im gefrierfach lassen und im winter mit teelichtern als außendeko verwenden. :)
    herzliche grüße
    die frau s.

  4. soooooo schöööööööööööön, ich geh gleich mal in den Keller und wühle nach Plastikbehältern… herrlich.

    liebe Grüsse, Kerstin

  5. danke für die anleitung! wir haben sowas als eislaternen im winter schon gemacht, ohne gefriertruhe, einfach draußen… aber die sommervariante ist ja auch eine tolle idee! vielleicht schaffe ich es noch, das für filips geburtstag morgen zu machen (mal sehen, ob genug platz im tiefkühlschrank ist…)
    liebe grüße aus mainz,
    susa

  6. Coole Idee. Besonders praktisch im aktuellen nicht so warmen Sommer.

    Ich werde es mal im Winter probieren, so als Deko mit Teelicht und Tanne und Beerenzweigen zu Weihnachten.

  7. Oh cool ;-))) Da kann ich ja gleich meine Schälchen verwenden, die ich für das Beton Happening gekauft habe.
    Wunderschöne Idee.

  8. das sieht echt klasse aus. hab das im winter mit einer Guggelhupfform gemacht…vergängliche freude…wie toll!!!

  9. melmar
    25

    eine wirklich tolle Idee und genau das richtige für unsere Einweihungsparty!

    noch 2 praktische Fragen:

    – wie schnell entstehen Schmelzwasserpfützen, die man auffangen muss?
    – Beschwerst Du die kleinen Gefässe, die Du innen reinstellst, z.B. mit Wassser?

    • Also Schmelzwasserpfützen entstehen natürlich schon. Die erste halbe Stunde ist wunderbar, danach würde ich aber empfehlen, die eisigen Blumen auf einem Tablett oder im Rasen zu platzieren.
      Und Du hast Recht: Die kleineren Gefäße müssen beschwert sein, da sie sonst aufschwimmen. Ich empfehle Sand oder Steine.

  10. Anonymous
    28

    Super Idee! Ich hab sie heute umfunktioniert und zur Einschulung vom Kind einen Wasser-Kühler gemacht und den mit Holzbuchstaben ausgefüllt. Das Ergebnis grad hat mich noch nicht 100%ig überzeugt, da die Buchstaben alle am Boden liegen, aber ist ja nicht schlimm. Über Nacht wirds wieder aufgetaut und morgen werde ich dann je nach "Gefrierstufe" immer wieder Buchstaben dazu geben. Vielen Dank für die Idee! :-) Marina

    • Oh, das stelle ich mir auch super vor. In Schichten klappt das bestimmt auch, ich könnte mir aber ebenfalls vorstellen, dass Du einfach ein paar Äste (ohne Blätter) reinlegen könntest und dann die Buchstaben "aus den Ästen wachsen".

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.