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INTERVIEW TRAVEL

Blogger-Interview – meine Frage-Stippvisite bei Anna & Michi vom Blog Saltylove

Blogger-Interview | Meine Frage-Stippvisite bei Anna & Michi vom Saltylove Blog ... einem Travel Blog, in dem sich fast alles ums Camper-Reisen im T6 Bulli "Salty" dreht - die beiden geben heute Tipps und Tricks in Sachen Urlaub mit dem Camper preis | luziapimpinella.com

Ich bin ja kein Camper…. aber ich sage immer „noch kein“! Tatsächlich hatten wir vor einer Weile mal einen Camper-Urlaub angedacht, aber dann kam die Zeit, wo aus unserer kleinen Tochter so langsam eine nicht mehr so kleine Pubertierende wurde. Ein Teenager mit ganz viel Bedürfnis nach Privatsphäre und so. Also dachten wir irgendwann, dass es vorerst vielleicht keine ganz so gute Idee wäre, in einer rollenden Konservenbüchse zu dritt eingepfercht zu sein. Soweit unser aktueller Status in Sachen Camping-Urlaub mit dem Van.

Aber man soll ja nie nie sagen und Continue Reading

INTERVIEW

Bloggerinnen-Interview – meine Frage-Stippvisite bei Thea vom Blog Adventures of a Municorn

Ihr Lieben, heute gibt es mal eine kleine norddeutsch-bayerische Kollaboration hier bei mir. Die zauberhafte junge Dame, die ihr im Bild umher springen seht, ist die liebe Thea vom Blog  Adventures of a Municorn und ich habe sie heute im Bloggerinnen-Interview zu Gast!

Wie Ihr Blogname vermuten lässt, lebt Thea in München… und hat eine Schwäche für Continue Reading

EAT & DRINK

Die leckersten Veggy Rezepte – ein LINK LOVE ♥ Blogger Link-Up

Food - Vegetarisch Kochen | Die leckersten Veggy Rezepte der Foodblogger – ein LINK LOVE ♥ Blogger Link-Up | luziapimpinella.com

Moin Moin , ihr Lieben! seit einer Weile bin ich eigentlich ständig auf der Suche nach richtig leckeren Veggy Rezepten. Nicht ganz ohne Grund. Denn seit einem halben Jahr ungefähr ist unsere Tochter nun Vegetarierin. Vorher hat sie sehr gern Fleisch gegessen, aber sie hat irgendwann aus ethischen Gründen für sich beschlossen, darauf zu verzichten und zieht das ganz konsequent durch. Natürlich auch ein bisschen auf dem Rücken von Mama, denn kochen tue ich ja nach wie vor meistens und das Nachdenken über unser Essen überlässt sie – ganz teenagermäßig – dann auch gern mir… ;) Aber natürlich unterstütze ich sie dabei. Continue Reading

HOME INTERIOR INTERVIEW

Blogger-Interview – meine Frage-Stippvisite bei Flo von Tasteboykott

Blogger-Interview | Meine Frage-Stippvisite bei Flo von Tasteboykott | luziapimpinella.com

Tasteboykott heißt ein Interior-Blog, dem ich schon seit zwei Jahren folge. Hinter ihm steckt ein erstaunlich junger Mann namens Flo und ich möchte ihn euch heute vorstellen… falls ihr ihn noch nicht schon kennt. Im Rahmen meiner Frage-Stippvisiten bei anderen Bloggern, habe ich ihm ein paar neugierige Fragen gestellt. Continue Reading

EAT & DRINK

Die leckersten Keks- und Plätzchen-Rezepte im weihnachtlichen Bloggerhausen – ein LINK LOVE ♥ Blogger Link-Up

Die leckersten Keks- und Plätzchen-Rezepte der Blogger - ein Weihnachstbäckerei Link Love ♥ Blogger Link Up | luziapimpinella.com

In der Weihnachtsbäckerei… Wer bei den zwei Worten jetzt schon einen Ohrwurm hat, weil er an den weihnachtlichen Kinder-Gassenhauer denken muss, der hat jetzt leider Pech gehabt. Schon passiert! Auch bei mir! Sooooorrryyy…

Diesen schlimmen Ohrwurm hat uns Jeanny von Zucker Zimt und Liebe am letzten Freitag, dem Himmel sei Dank, bei ihrer Cookie Exchange Party erspart. Stattdessen lief Sexy Continue Reading

DO IT YOURSELF EAT & DRINK LIFESTYLE

Die schönsten Ideen für den Herbst – ein LINK LOVE ♥ Blogger Link-Up

Lifestyle, Food & DIY - Die schönsten Ideen für den Herbst – ein LINK LOVE ♥ Blogger Link-Up | luziapimpinella.com

Der Herbst ist da und damit wird es Zeit für ein neues LINK LOVE ♥ Blogger Link-Up voller Inspirationen für ganz viel Gemütlichkeit! Seid ihr bereit? Ich schon.

Ich müsste zum Beispiel unbedingt nochmal Skillingsboller {norwegische Zimtschnecken} backen, die waren so unglaublich lecker. Oder meinen Continue Reading

EAT & DRINK

Die besten Eiscreme Rezepte für den Sommer – ein LINK LOVE ♥ Blogger Link-Up

Eis selbermachen - Die besten Eiscreme Rezepte für den Sommer– ein LINK LOVE Blogger Link-Up | luziapimpinella.com

Ihr Lieben, es ist Sommer und die heimische Eisdiele brummt! Nun gut… ganz so viele Eiscreme Rezepte gibt es hier in meinem Blog {noch} nicht, wenn man überlegt, das ich schon 10 Jahre blogge. Aber das wird sich ja vielleicht jetzt mit der Anschaffung meiner kleinen Eismaschine und meinem ersten mega leckeren Rezept für Quark-Karamell-Eis mit Meersalz ja vielleicht ändern. Nennen wir es mal die Eis-Wende! ;) Continue Reading

EAT & DRINK

Die leckersten Rhabarber Rezepte – ein LINK LOVE ♥ Blogger Link-Up

Die leckersten Rhabarber-Rezepte der Foodblogger | Yummy Rhubarb Recipes of Foodbloggers | luziapimpinella.com

Ihr Lieben, die Rhabarber-Saison ist in vollem Gange und wie jedes Jahr, bekomme ich schon akute Rhabarber-Verarmungsängste, weil genau diese Saison für meinen Geschmack viel zu kurz ist. Ich beantrage ja immer aufs Neue „Rhabarber für alle und IMMER“. Aber das klappt nie so recht.

Diesem viel zu kurzen Vergnügen möchte ich heute einen ♥ Link Love Blogpost widmen. Denn es gibt so viele großartige Rhabarber-Rezepte da draußen in diesem Internetz, die gehören gesammelt und geteilt! Continue Reading

INTERVIEW

Blogger-Interview | Frage-Stippvisite bei Saskia von Dee’s Küche

Blogger-Interview | Frage-Stippvisite bei Saskia von Dee's Küche | luziapimpinella.com

Kennengerlernt habe ich die charimatische Saskia von Dee’s Küche beim Blogst Basis Workshop, den ich Ende Mai zusammen mit Clara von Tastesheriff in Hamburg gegeben habe. Die Qualität von Saskias noch relativ jungen Foodblogs hat mich damals wirklich geplättet. Ich war sofort begeistert. Außerdem war es supernett, beim gemeinsamen Abendessen im Klippkroog noch ein bisschen mit ihr zu klönen und mehr über sie zu erfahren. Und weil ich Saskias Geschichten so spannend fand, freue ich mich heute um mehr, das sie Lust hatte, mir ein paar ganz persönliche Interview-Fragen zu beantworten.

Blogger-Interview | Frage-Stippvisite bei Saskia von Dee's Küche | luziapimpinella.com

1. Du bist auf ziemlich wunderbare Weise zum deinem Foodblog Dee’s Küche – Einfach gut essen gekommen. Schickilacki Rezepte und viel Tüddelü sucht man bei dir vergebens, was ich richtig großartig finde. Erzähle uns doch bitte ein bisschen was über dich und wie du ganz ungeplant zur Bloggerin geworden bist.

Saskia: Nach meinem Studium habe ich lange Jahre in einem Verlag gearbeitet. Mit den Kindern kam eine kurze Auszeit und relativ schnell die Idee und der Wunsch, etwas Eigenes zu machen. Zunächst habe ich alte Betten, Schränke, Kisten und Accessoires für Kinderzimmer aufgemöbelt und auf kleinen Messen verkauft. Als sich dann die Gelegenheit für einen wunderschönen kleinen Laden in unserer Nähe bot, habe ich es gewagt, das „Hamburger Kinderzimmer“ aufzumachen. 10 Jahre habe ich es mit absoluter Leidenschaft für das Schöne und immer auf der Suche nach etwas Außergewöhnlichem, betrieben. Nun sind die Kinder groß und ich hatte den Wunsch, kurz vor deren Abitur, noch einmal ganz und gar für sie da zu sein und sie den letzten Rest der Schulzeit zu begleiten. So habe ich dann mein (drittes) „Baby“ an eine liebe Mitarbeiterin verkauft. Wenn man aber immer gearbeitet hat, ist es gar nicht so einfach, Nichts zu tun. Mein Sohn sagte dann : Mach mir bitte ein Kochbuch – ich zieh doch bald aus. Die Idee fand ich gut – aber wie umsetzten? Ich war zwar schon länger auf Foodblogs für Rezepte und Ideen unterwegs, konnte mir nur nicht wirklich vorstellen, dass ich das selbst – vor allem technisch – hinbekomme. Deswegen habe ich bei Blogst meinen ersten Workshop gemacht und gesehen, es ist eine Herausforderung – aber ich schaff das. Tja – und so habe ich begonnen.

Blogger-Interview | Frage-Stippvisite bei Saskia von Dee's Küche | luziapimpinella.com

2. Wenn man es ganz genau nimmt, geht es in deinem Blog ja im wahrsten Sinne des Wortes um „Kochen wie bei Muttern“. Wenn Du an deine eigene Kindheit zurückdenkst, was war dein liebstes Lieblingsessen, mit dem dich deine Mutter glücklich machen konnte. Und kochst Du das Rezept heute noch nach? Vielleicht finden wir es sogar irgendwann in deinem Blog?

Saskia: Meine Mutter konnte mich mit Wiener Schnitzel, Kartoffelpüree und Leipziger Allerlei aus der Dose glücklich machen. Ich liebe Schnitzel noch heute, das Allerlei aus der Dose lasse ich allerdings weg. Dafür gibt es dazu die leckersten Sahnemöhren, die man sich vorstellen kann. Ich hatte aber noch ein anderes Lieblingsessen, das nur von meinem Vater gekocht wurde. Als Holländer hat er einige Jahre in Indonesien gelebt und das köstliche Rezept für Nasi Goreng mitgebracht. Eine indonesische Reistafel mit Saté und Erdnusssoße: super lecker und eigentlich ganz einfach zuzubereiten. Beides sind heute auch absolute Lieblingsgerichte meiner Kinder und kommen auf jeden Fall bald auf den Blog.

Blogger-Interview | Frage-Stippvisite bei Saskia von Dee's Küche | luziapimpinella.com

3. In unserem Workshop haben wir ja wirklich viel darüber gesprochen, dass das Boggerleben oft anders aussieht, als man es sich am Anfang oft blauäugig vorstellt. Was hat dich überrascht, nachdem du losgelegt hast? Was ist für Dich das schwierigste am Bloggen? Oder aber… was einfacher als du dachtest?

Saskia: Zunächst, wie schon gesagt, steht man zu Anfang vor der technischen Herausforderung. Ich wollte auf jeden Fall alles alleine bedienen können. Das Erlernen war mühsam und bei einigen technischen Fragen muss ich auch heute noch passen und mir Hilfe holen. Ich hatte unterschätzt, wie lange man an einem Blogpost sitzt: Einkaufen, kochen, Bild arrangieren, fotografieren, schreiben, hochladen und Social bedienen. Mal so eben ist das nicht gemacht. Seit vielen Jahren koche ich fast täglich für Familie und Gäste – meist aus dem Kopf. Jetzt habe ich natürlich immer den Anspruch, dass das Rezept auch wirklich so nachgekocht werden kann, wie es im Blog steht. Für jeden Post muss ich also nun das Rezept, die Zutaten- und Mengenangaben und die genaue Zubereitung checken und ausprobieren. Es gibt einige Rezepte, die ich schon längst gerne auf dem Blog hätte. Dazu gehören z.B. Frikadellen. Das Rezept ist ja nun ziemlich einfach, aber ein schönes Foto von einer Frikadelle habe ich noch nicht hinbekommen. Und das ist mein Anspruch. Ich arbeite daran und übe, übe, übe.

Blogger-Interview | Frage-Stippvisite bei Saskia von Dee's Küche | luziapimpinella.com

4. Bestimmt bekommst du von deinen Kids viel Feedback zu deinem Blog und den Rezepten {die sie ja hoffentlich regelmäßig nach kochen}. Vielleicht sogar von ihren Freuden, die bestimmt auch ab uns an in deinen Blog luschern. Was bekommst du da so zu hören? Gibt es vielleicht eine Anekdote rund ums ausprobieren deiner Rezepte?

Saskia: Was ich immer wieder höre, ist klassische WG-Phänomen: Monatsende, Ebbe in der Kasse und gähnende Leere im Kühlschrank. Da kommt dann die Frage nach einfach, lecker und günstig auf. Daraus wird jetzt eine neue Rezeptkategorie auf meinem Blog. Die können Studenten und Auszubildende {und eigentlich alle anderen auch} gut brauchen.

Immer mal wieder bekomme ich von meinem vermutlich jüngsten Leser Mails, die mich auf lustige Art und Weise auf kleine Fehler hinweisen, die sich leider ab und zu einschleichen. Er ist 12 Jahre alt und mein Patenkind. Ich hoffe sehr, dass erst weiter so gut aufpasst.

Blogger-Interview | Frage-Stippvisite bei Saskia von Dee's Küche | luziapimpinella.com

5. Jenseits der wunderbaren „Hausmannskost“ die du im Blog postest… was war das komplizierteste, exotischste oder aufwendigste Essen, was zu jemals in deiner Küche zubereitet hast?

Saskia: Ich koche viel aber eigentlich nie kompliziert. Auch ganz unabhängig von Dee’s Küche ist das meine Überzeugung. Ich meide Rezepte mit ewig langen und ausgefallenen Zutatenlisten. Andererseits bin ich interessiert an internationalen Gerichten und wir bringen uns von unseren Reisen immer Erinnerungsrezepte mit. Aber auch hier gilt: einfach und lecker.

Natürlich probiere ich auch immer mal wieder etwas Neues aus. Nicht exotisch, aber in anderer Kombination ist z.B. im letzten Winter aus Grünkohl, Fisch und Senfsoße, also aus traditionellen Zutaten, etwas Leckeres ganz anders entstanden. Ich freue mich jedes Mal über eine gelungene neue Kombi.

luzia pimpinella Machts Huebsch Gruss

BLOGGERLIFE INTERVIEW

Blogger-Interview | Frage-Stippvisite bei Carolin von The Blogbook

Blogger-Interview | Frage-Stippvisite bei Carolin von The Blogbook | luziapimpinella.com

Virtuell kenne ich Carolin von The Blogbook schon eine ganze Weile. Wenn man das „kennen“ nennen kann. Aber ja! Kann man irgendwie. Ich gehöre zu den komischen Leuten, die sicher sind, sich auf ihr Bauchgefühl bezüglich anderer Menschen verlassen zu können. Selbst wenn es sich nur auf die Eindrücke beschränkt, die man übers Internet und Social Media wahrnimmt. Die mag ich, hat mein Bauch immer gesagt. Und es wird wohl wirklich Zeit, dass mit einem Treffen im echten Leben zu bestätigen, das sagen wir beide immer wieder.

Bis es soweit ist, freue ich mich, sie heute hier in meinem Blog zu Gast zu haben… zu einer Frage-Stippvisite, einem längst überfälligen weiteren Blogger-Interview:

1. Liebe Carolin, du bist gerade ans Meer umgezogen {und ich gebe ganz unverblümt zu… ich bin neidisch}. Was bedeutet das für dich und deine Familie?

Carolin: Das kann ich gut verstehen *lach*. Es war immer unser Traum, am Meer zu leben, und der ist nun für uns in Erfüllung gegangen. Mein Mann ist ja hier aufgewachsen und ich hatte immer schon eine besondere Beziehung zum Meer. Es ist, als ob dann alle Teile an ihren Platz fallen. Schwer zu erklären – aber wenn ich einen klaren Kopf brauche, stell ich mich an den Strand und gucke aufs Wasser {oder hier aufs Watt, wenn ich Pech habe ;)}. Dann kenne ich mich sozusagen wieder aus. Aus praktischer Sicht bedeutete der Umzug für uns hierher die Lösung aus einer sehr unsicheren Wohnsituation vorher, das erste Mal Familie vor Ort zu haben und gute Luft für unsere Pseudokrupp geplagten Kinder.

Blogger-Interview | Frage-Stippvisite bei Carolin von The Blogbook | luziapimpinella.com

2. Neulich auf Instagram hast du ein bisschen von deinem persönlichen „California Dream“ erzählt. Du weißt ja, ich liebe Kalifornien. Und ich finde Träume, Wünsche und Ziele unglaublich wichtig für das menschliche Gemüt. Denn ich bin der Überzeugung, wenn man keine mehr hat, dann lebt man eigentlich nicht mehr wirklich. Also verrätst du uns hier deinen kalifornischen Traum?

Carolin: Da hab ich mir ja was eingebrockt, haha! Mein kalifornischer Traum sieht folgendermaßen aus: wir brechen als Familie für ein paar Wochen im Jahr die Zelte hier ab und leben an der kalifornischen Küste, während ich dort an meinen Büchern, die ich irgendwann gedenke zu veröffentlichen {im Idealfall habe ich damit schon Geld verdient – ist ja mein Traum, da ist das möglich ;)}, arbeite. Und das machen wir regelmäßig! Ich sehe uns in so einem Haus mit direktem Zugang zum Strand sitzen, nicht unbedingt luxuriös, aber hell und freundlich: Einfach eine Oase, bei der alles andere für eine gewisse Zeit keine Rolle mehr spielt, weißt Du?

Ich kann Dir nicht mal sagen, woher der Traum kommt, ich war schließlich noch nie dort und kann nicht mal sagen, ob der Lifestyle, den ich erwarte dort zu finden und den ich nur durch Filme, Fotos und all die Labels, die ich so mag und die dort ansässig sind, kenne, tatsächlich so existiert. Aber ich verbinde damit einfach diese Leichtigkeit, viel Sonne, Meer und Strand {ich bin ja ein Surfer Girl by Heart }und Zeit! Zeit fürs Leben und Genießen und Zeit für jede Menge Inspiration. Mir ist schon klar, dass man all diese Sachen auch woanders finden kann {und das tun wir auch!}, aber der California Dream ist irgendwie etwas ganz Besonderes. Du kannst vielleicht am ehesten sagen, ob meine Vorstellung stimmt, da Du ja schon mal da warst!

Und ich möchte nochmal betonen, wie sehr ich Dir zustimme, was die Träume des Lebens angeht! Träumen hält die Seele wach!

{Liebe Carolin, genau so empfinde ich Kalifornien… sommerlich leicht. Und mein Traum sieht ganz ähnlich aus, wenngleich er nicht mit einschließt, dort ein Buch zu schreiben. Dafür habe ich kein Talent, haha. ;)}

Blogger-Interview | Frage-Stippvisite bei Carolin von The Blogbook | luziapimpinella.com

3. Du nähst unglaublich viele tolle Klamotten, das kann ich ja regelmäßig in deinem Blog sehen {worauf ich auch ein bisschen neidisch bin. Denn außer Ausbesserungsarbeiten, habe ich schon eine Weile nicht mehr genäht}. Wie bist zum Nähhobby gekommen und wie schaffst du es, die Näherei, neben den Kids und allem anderen, in Deinen Tag zu integrieren? Oder auf gut neudeutsch… wie organisierst du deine Work-Life-Balance?

Carolin: Erstmal natürlich vielen Dank für das tolle Kompliment! Auch, wenn sich mein Blog mit der Zeit verändert hat und ich ihn nicht mehr als reinen Nähblog empfinde, hat so alles angefangen und ich bin dadurch überhaupt in diese ganze Blogger-Szene hinein gekommen! Was würde ich es vermissen, wenn es nicht so wäre!

Das Nähen war irgendwie meine Rettung und meine Beschäftigung. Ich bin in einer sehr künstlerisch-musischen Familie aufgewachsen, auch Handarbeiten spielten eine sehr große Rolle. Ich habe mich als Kind aber immer geweigert, mich da zu beteiligen {Häkeln fand ich halt echt uncool – haha!} und so lag das lange still. Und dann saß ich da: ich hatte auf einmal drei kleine Kinder, ein Studium, aber keinen Job und absolut keine Ahnung, was ich machen sollte. Ich weiß noch, es war vor Weihnachten, wir hatten absolut kein Geld für Geschenke. Also habe ich meine alte, wirklich schreckliche Nähmaschine heraus geholt und wieder ein bisschen angefangen, zu nähen. Und dann kam eins zum anderen: mein Blog, die Kontakte, meine Zeit als Probenäherin (wo ich wirklich viel genäht und gelernt habe). Nähen ist so vieles gleichzeitig: praktisch, meditativ, es ist Kreativität und Handwerk in einem, man kann sich selbst herausfordern. Das mag ich so daran.

Blogger-Interview | Frage-Stippvisite bei Carolin von The Blogbook | luziapimpinella.com

Zu Deiner anderen Frage: da gibt es zwei Carolins. Die eine, die stets in Panik verfällt, dass sie nie allem gerecht wird, Angst hat, immer zu kurz zu kommen und überhaupt nichts auf die Reihe bekommt. Das ist auch der Teil von mir, der schon zweimal ein Burnout hatte und ein drittes Mal nur um Haaresbreite wieder herauskam. Seitdem arbeite ich an der anderen Seite. Das Leben ist ein Geschenk und zwar eines, was man nur einmal bekommt. Das sollte man nicht vergeuden. Konkret versuche ich, mich selbst immer wieder zu reflektieren: wo stehe ich gerade, was ist wichtig, was hat wirklich Priorität? Wenn ich so einen Tag habe, an dem ich im Hamsterrad renne und die Panik nach mir greift, versuche ich mit Dingen gegenzusteuern, die einen Erfolg versprechen: Nähen {wie gesagt, es ist meditativ und man hat am Ende ein sehr konkretes Erfolgserlebnis}, Zeichnen, manchmal Schreiben, irgendwas in der Wohnung räumen {sogar putzen, obwohl ich das echt hasse ;)} oder halt ans Meer gehen. Mein Mann und ich sind immer wieder im Gespräch darüber, ob es diesbezüglich gerade gut oder schlecht läuft – denn eins kann ich Dir sagen: ein Burnout macht alles kaputt, nicht nur Dich selbst, das habe ich auf die harte Tour gelernt. Gute Arbeit ist ohne Frage wichtig, aber eigentlich darf es meiner Erfahrung nach gar keinen Balanceakt geben, der beides gleichberechtigt nebeneinander stellt. Das Leben ist das, mit was wir es füllen, also ist Arbeit ein Teil davon, wie alles andere auch, was wir so tun.

Blogger-Interview | Frage-Stippvisite bei Carolin von The Blogbook | luziapimpinella.com

4. Mir fällt immer wieder auf, was für ein positiver Mensch du bist. Das mag ich sehr. Was sind deine Tricks, um positiv zu bleiben, auch wenn die Dinge mal nicht so rosig aussehen?

Carolin: Weißt Du, das ist ein echtes und großes Kompliment, was mir direkt ins Herz geht, und zu hören, dass das rüber kommt, zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Wie oben geschrieben: das Leben ist ein einmaliges Geschenk. All die schlechten Dinge kommen von ganz allein, die muss man nicht erst suchen. Im Gegenteil – man sollte seinen Fokus immer auf das Schöne und Gute legen, damit die schlechten Dinge und Zeiten an Gewicht verlieren! Beauty lies in the Smallest {mein Motto bei Instagram} – das ist wirklich wahr. Wir haben als Familie schon schwere Zeiten durchgemacht. Zeiten, in denen wir manchmal nicht mehr wussten, wie wir über den Tag kommen sollten, wie wir den Kinder etwas zu essen oder Kleidung kaufen sollten. Und dann sagt Dir einer ein freundliches Wort, die Sonne scheint genau dorthin, wo Du sitzt oder Du bekommst völlig überraschend etwas geschenkt. Das klingt so banal, aber wenn man anfängt, sich darauf, genau darauf zu konzentrieren, diese Dinge bewusst aufzunehmen, verschiebt sich nach und nach die gesamte Perspektive. Ich greife dann immer wieder auf diesen Pool an Erinnerungen und Erfahrungen zurück. Oft erzählen wir uns gegenseitig auch zur Ermutigung solche Dinge. Nach dem Motto: weißt Du noch, als wir dieses oder jenes geschenkt bekamen, als wir es so dringend brauchen? Das hält diese veränderte Perspektive am Leben!

Ich bin ein sehr gläubiger Mensch und bin der tiefen Überzeugung, dass jeder von uns etwas mitbekommen hat, um es den anderen weiter zu geben. Bei mir ist es eben das Wissen darum, dass das Leben etwas Wertvolles und Schönes ist und ich versuche, andere mit meiner Zeit und meiner Aufmerksamkeit, auch mit meinen Texten und meiner Arbeit zu ermutigen, dass ebenfalls zu entdecken – auch im kleinen und gerade auch dann, wenn alles richtig kacke ist!

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5. Ich frage mich, ob du dich in deiner neuen Heimat schon akklimatisiert hast? Du weißt ja, ich bin immer auf Tipps für Reisen und Wochenendtrips aus. Also, was gibt es in und um Cuxhaven herum zu entdecken?

Carolin: Cuxhaven ist perfekt, um den inneren Akku wieder so richtig aufzuladen! Die Stadt ist jetzt nicht gerade hip, aber eigentlich sehr hübsch und darin liegt für mich ihr Reiz. Man kann sehr viel unternehmen, auch in der Umgebung {viele lohnenswerte Sachen, über die ich nach und nach mal auf meinem Blog berichten werde}. Aber wenn ich Dir einen perfekten Tag vorschlagen darf, dann sieht der so aus {wie gehen selbstverständlich davon aus, dass angenehme sommerliche Temperaturen herrschen und die Sonne scheint ;)}:

Am Vormittag geht es erst einmal eine Runde durchs Lotsenviertel. Hier gibt es noch viel ursprüngliches, „altes“ Cuxhaven zu sehen. Das Viertel wurde wirklich schön hergerichtet mit der Zeit und man findet ein paar hübsche kleine Läden und eben die alten Lotsenhäuser. {Als ich vor 14 Jahren schon mal hier gelebt habe, hab ich mir immer vorgestellt, dass ich so einem Häuschen wohne ;)}. In einem der Cafés gibt es Frühstück auf die Hand und weiter geht es „übern Deich“ zur Alten Liebe. Hier kann man sich schon mal die erste Brise um die Nase wehen lassen und Schiffe gucken. Manchmal gibt es auch Ansagen durch einen Lautsprecher, da erfährt man, was da gerade für Pötte in die Elbe einbiegen ;). Den Mittag würde ich im Hafengebiet zubringen.

Blogger-Interview | Frage-Stippvisite bei Carolin von The Blogbook | luziapimpinella.com

Mittlerweile ist beinahe alles geöffnet, so dass man fast über all durchlaufen kann. Ich mag die Atmosphäre zwischen den Binnenanlegern und großen Fischhallen total gern! Auch hier haben sich ein paar ganz coole Geschäfte niedergelassen. Vor allem aber findet man eine Reihe Restaurants, zum Beispiel die Fischkiste, die fangfrischen Fisch und Krabben direkt vom Kutter auf den Tisch bringen! Im Hafengebiet findet man auch das Erlebnismuseum „Windstärke 10“ – wirklich super, nicht nur für Familien und bei schlechtem Wetter! Aber da ja die Sonne scheint ;) geht es jetzt an eines der Strandgebiete. In Döse kann man bis zur Kugelbake laufen, dort fließt die Elbe in die Nordsee. Duhnen ist das touristisch am stärksten erschlossene Strandgebiet, toll zum Leute gucken. Sahlenburg ist genauso schön wie die anderen, aber nicht so überlaufen, hier gibt es sogar eine Surfschule. Ich persönlich würde mir einfach einen Strandkorb mieten {egal wo} und aufs Wasser gucken. Bei guter Sicht sieht man Neuwerk und bei Ebbe die Reiter, Wattwagen und -wanderer, die zur Insel rüber laufen und fahren. Wenn einen dann bei so viel Meeresluft abends der Hunger überfällt, empfehle ich das Leuchtfeuer in Duhnen. Das Essen ist wirklich lecker und man kann seinen Cocktail genießen, während die Sonne sich direkt über dem Watt verabschiedet. Ich verspreche Dir: wenn Du dann nach Hause fährst, ist der Akku zu 150% wieder voll!

Carolin, das hört sich ganz schön gut an. Das sollten wir alles tun. Vielleicht noch diesen Sommer! Das letzte Mal, dass ich mich in Cuxhaven amüsiert habe, war ich 12 Jahre alt und auf Klassenfahrt in der 6. Klasse. Damals sind wir sogar durchs Watt zu Fuß nach Neuwerk gewandert!  ;) 

Hab ganz lieben Dank für deine spannenden Antworten auf meine Fragerei. 

luzia pimpinella Machts Huebsch Gruss

INTERVIEW TRAVEL

blogger-interview | frage-stippvisite bei nadine von planet hibbel

NADINE von PLANET HIBBEL, hat irgendwie immer hummeln im hintern. am liebsten wäre sie permenent auf achse {diese sehnsucht haben wir beide ganz offensichtlich gemeinsam}. der hibbelige blogname ist also programm! wie gut, dass ihre lieblings-boygroup, bestehend aus ehemann und zwei söhnen, genauso reiselustig ist, wie sie. ich habe ihr neulich ein paar fragen gestellt. nicht nur zum lieblingsthema reisen, sondern auch zu ihrem zuhause…

{dear international readers, it’s summer holiday & family vaca time at luzia pimpinella! so i just ask for your kind undestanding that the english translation of blogposts is missing once in a while during this period of time. please feel free to use this online
translator instead, even if the results might be funny. this blog will be back to normal bilingual
routine soon. thanks so much!}

blogger-interview | frage-stippvisite bei nadine von planet hibbel | luzia pimpinella

frau PIMPI fragt: liebe nadine, wenn unsere familien
eines vereint, obwohl wir uns im echten leben ja noch gar nicht
kennenlernen durften, dann ist das wohl die permanente reiselust. ich
glaube, wenn es so etwas lästiges wie geld verdienen und zur schule
gehen nicht gäbe, wären wir alle wohl nur noch unterwegs. oder?
also, mal abgesehen von eurer sicherlich einzigartigen zeit inTHAILAND, was ist für euch und eure jungs das
bisher großartigste reiseerlebnis für euch gewesen?



NADINE antwortet: unsere reiselust
ist in der tat ein dauerthema bei uns. nicht umsonst sind wir die hibbels ;) und ich bin froh, dass auch meine kinder schon mit dem koffer in der hand geboren wurden. nicht auszudenken, wenn das so stubenhocker wären. würden es job und finanzen zulassen, wären wir
wohl schon längst mal für ein jahr mit den kindern um die welt
gereist. denn aus meiner sicht gibt es keine bessere schule fürs leben. vor meinen kindern bin ich bereits zwei jahre lang durch die weltgeschichte getingelt und ein normales, gesittetes leben ist
danach wohl unmöglich. das müssen meine jungs nun ausbaden, indem
ich sie ständig um den erdball schleppe. was für uns vier unser
bestes reiseerlebnis war, ist schwer in ein paar worte zu fassen. eigentlich ist fast jeder trip auf seine art toll, auch wenn das reisen mit kleineren kindern natürlich wahrlich nicht immer ein zuckerschlecken ist. besonders schön habe ich aber unseren 4-wöchigen roadtrip durch NORTH und SOUTH CAROLINA sowie NEW YORK in erinnerung. auf den OUTER BANKS hatten wir ein cooles surfshack am strand und ich
hätte dort den ganzen sommer mit den jungs verbringen können. wunderschön war auch unsere individuelle reise auf die MALEDIVEN letztes jahr. bisschen inselhopping und mal hinter die kulisse der
perfekten luxus-resort-inseln zu schauen war schon besonders. und
total verknallert hab ich mich dieses jahr in MAROKKO. diese farben,
dieses flair….das würde dir bestimmt gefallen, liebe nic.

blogger-interview | frage-stippvisite bei nadine von planet hibbel | luzia pimpinella
blogger-interview | frage-stippvisite bei nadine von planet hibbel | luzia pimpinella
blogger-interview | frage-stippvisite bei nadine von planet hibbel | luzia pimpinella

frau PIMPI fragt: wo geht es in diesen sommerferien
für euch hin? bestimmt habt hr große pläne!? ich bin gespannt,
davon zu hören!
NADINE antwortet: diesen dommer geht es für uns nach
NORWEGEN und das wird sehr besonders für uns werden, denn wir
wandeln ein wenig auf den spuren unserer wikinger-ahnen. ich habe
eine große familie in TRONDHEIM, die ich aber seit ewigkeiten nicht
mehr gesehen habe und wir werden hoffentlich so viele wie möglich
wiedersehen. für meine jungs wird es das erste mal dort sein und ich
bin gespannt wie es ihnen gefallen wird. da ich vor kurzem die memoiren meiner bereits verstorbenen norwegischen oma gelesen habe,
möchte ich auch unbedingt die schauplätze ihres lebens besuchen. das häuschen am trondheim-fjord in dem sie mit ihren 7 geschwistern
aufgewachsen ist, die kirche in der sie meinen deutschen opa im krieg
geheiratet hat und das haus in dem ihre kinder zur welt gekommen
sind. es wird also eine sehr persönliche reise werden.

blogger-interview | frage-stippvisite bei nadine von planet hibbel | luzia pimpinella

frau PIMPI fragt: euer zuhause ist trotz der
geliebten reiserei sicherlich auch ein ganz besonderer ort für euch.
was für ein heim fände ich vor, wenn ich euch besuchen würde?


NADINE antwortet: auch wenn ich eigentlich nie sowas wie heimweh verspüre, möchte ich unser zuhause natürlich trotzdem
nicht wissen. es gibt trotz aller reiserei nichts besseres als das
eigene bett und bad. und da ich ja auch schon zwei jahre heimatlos um
den erdball gezogen bin, kenne ich das gefühl irgendwann wieder eine höhle haben zu wollen, zu gut. wenn du mich besuchst, wirst du ein
kleines einliegerhäuschen auf einem 150 Jahre alten rheinischen bauernhof vorfinden. mit drei männern im haus ist es immer ein
bisschen chaotisch und du wirst wahrscheinlich über lego-steine und laser-schwerter stolpern. meinen einrichtungsstil würde ich als ethno-skandinavisch bezeichnen. ich mag es eher reduzierter und bei
mir findest du eher eine schwarze wand als eine quietschgelbe. aber du findest auch überall souvenirs und erinnerungen an unsere reisen,
die unser häuschen doch recht bunt machen. sand aus aller herren länder, den ich seit 20 jahren in flaschen sammle. bunte aasken aus guatemala. mexikanische decken. schaffelle aus norwegen. kinderspielzeug aus thailand. keramik aus kambodscha oder lampen aus marokko.

blogger-interview | frage-stippvisite bei nadine von planet hibbel | luzia pimpinella
blogger-interview | frage-stippvisite bei nadine von planet hibbel | luzia pimpinella
liebe NADINE, ich danke dir ganz herzlich für die einblicke in euer wanderlustiges leben. ich wünsche dir und deinen jungs einen schönen sommer mit vielen großen und kleinen reiseabenteuern! ich freue mich dann jetzt schon, später auf planet hibbel von euren erlebnissen zu lesen! 
INTERVIEW

blogger-interview | frage-stippvisite bei anna von berlinmittemom

ANNA von BERLINMITTEMOM ist ehrlich gerade heraus, hat das herz am rechten fleck und hat kein bisschen schiss inne büx, in ihrem auch mal themen anzufassen, die über muckelige komfortzonen hinausgehen. dafür licbe ich anna und es ist mir jedes mal ein fest, wenn wir uns ab und an mal im leben 1.0 treffen. heute freue ich mich, sie hier auf dem blog mehr 2.0 als gast zu haben. denn ich habe ihr neulich ein paar fragen gestellt…  
{dear international
readers
, it’s summer holiday & family vaca time at luzia
pimpinella! so i just ask for your kind undestanding that the english
translation of blogposts is missing once in a while during this
period of time. please feel free to use this online translator
instead, even if the results might be funny. this blog will be back
to normal bilingual routine soon. thanks so much!}
blogger-interview | frage-stippvisite bei anna von berlinmittemom | luzia pimpinella

frau PIMPI fragt: liebe anna, du lebst mit deiner familie in BERLIN. wir lieben berlin und reisen, wie so viele andere menschen auch, gern mal für ein wochenende in die hauptstadt. verrätst du uns eure lieblingsplätze, die man als berlin-reisender auf keinen fall verpassen sollte?

ANNA antwortet: da BERLIN nicht meine originale heimatstadt ist, sondern die wahlheimat seit 12 jahren, bin ich natürlich selbst noch ganz schön oft zum ersten mal in vielen von berlins schönen ecken. diese stadt ist eben nicht nur sehr vielseitig, sondern auch unheimlich groß, so dass es mit sicherheit mehr von berlin gibt, das ich noch nicht kenne, als anders herum. und da wir in ostberlin leben, finden sich die meisten meiner lieblingsecken auch hier. das ist wohl ziemlich typisch berlin: der eigene kiez ist einem immer am liebsten. insofern bin ick ziemlich jut anjekomm!
ich lebe genau an der bezirksgrenze zwischen drei lieblingsbezirken: MITTE, PRENZLAUER BERG und FRIEDRICHSHAIN. und dort ganz in meiner nähe befindet sich mein liebster park in der osthälfte der stadt, der volkspark friedrichshain. für mich ist es auch nach jahren hier immer wieder unfassbar, wie grün berlin tatsächlich ist, und der friedrichshain bietet tatsächlich alles, was die städterseele an grün so verlangt. hier gehe ich zum walken hin, wenn der park morgens noch leer und frisch ist, hier klettern meine kinder auf bäume, hier gibt’s im sommer ein freilichtkino mit schönem programm abseits des mainstreamkinos und im herzen des parks liegt das CAFÈ SCHÖNBRUNN, in dem ich für jede situation etwas finde: im biergarten die pizza aus dem steinofen und die rostbratwurst zum bier, im restaurant den perfekten sonntagsbrunch oder einen leckeren wein am lauen sommerabend und im kiosk den unvermeidlichen „latte-to-go“, das eis auf die hand oder eine brezel für die kinder. ür berlinreisende empfehle ich ansonsten immer gerne einen spaziergang durchs SCHEUNENVIERTEL, einen besuch auf dem KOLLWITZMARKT an einem sommersamstag, einmal sushi bei KUCHI’s in mitte (unbedingt die best-friend’s roll probieren!), einen besuch im NEUEN MUSEUM (das schönste!) und eine spreefahrt mit stern-und-kreis. dabei kriegt man einen ganz guten überblick und hat schon viel gesehen. vor allem jetzt, in den sommermonaten, ist BERLIN eine reise wert und bietet mit und ohne kinder viele kleine highlights. aber das wichtigste für berlin ist vielleicht, sich dem sog der stadt zu überlassen. es gibt hier unglaublich viel zu entdecken und manchmal braucht man nur um eine ecke gehen, um in einer ganz anderen welt anzukommen. man muss es nur tun.

blogger-interview | frage-stippvisite bei anna von berlinmittemom | luzia pimpinella
blogger-interview | frage-stippvisite bei anna von berlinmittemom | luzia pimpinella

frau PIMPI fragt: in
deinem blog BERLINMITTEMOM geht es um themen rund um die familie und
eben auch ums mutter sein. in deiner spannenden interview-reihe DIEGUTE MUTTER befragst du frauen zu ihrem leben als mutter und ihren
ansichten über das muttersein und willst mit festgefahrenen
mütter-klischees aufräumen. was glaubst du, sind deine drei besten
eigenshaften, wenn es um deine eigene rolle als mutter geht?


ANNA antwortet: wenn ich mich selbst als mutter zu beschreiben versuche, überlege ich mir immer, was meine kinder wohl über mich sagen würden oder an was sie sich vielleicht später mal erinnern, wenn sie erwachsen sind. ich hoffe, sie denken dann zum beispiel an meinen humor. ich bin, glaube ich, mit meinen kindern oft ziemlich ausgelassen und albern, etwas, das sie immer mit sehr viel begeisterung aufnehmen und zurück spielen. hier wird viel gelacht, getanzt, gesungen und rumgeblödelt. ich nehme nicht alles immer so wahnsinnig ernst, auch mich selbst nicht. das verschafft uns allen oft ein gutes maß an gelassenheit, auch wenn die dinge sich mal überschlagen.
außerdem bin ich eine große küsserin und liebeserklärerin – in meiner familie gehören umarmungen, küsse, kuscheln und viele liebesbekundungen von jeher zur familienkultur. auch das ist hoffentlich etwas, das meine kinder nie vergessen werden und was sie in ihr erwachsenenleben mitnehmen. ich bin gut darin, sie aus voller brust und bedingungslos zu lieben, mit allem, was ich habe. das ist hoffentlich zu was gut!
tja. und als letzten punkt würde ich vielleicht meine fähigkeit nennen, meinen kinder den rücken zu stärken. ich liebe sie wahnsinnig, aber ich sehe sie nicht durch einen rosa wolke. ich weiß sehr gut, was ihre individuellen stärken und schwächen sind, wie verschieden sie sind und dass sie auch in unterschiedlichen bereichen unterstützung brauchen. also betone ich mit ihnen gemeinsam ihre stärken und versuche, ihnen zu vermitteln, dass sie gut so sind, wie sie sind. ich schaue nicht auf ihre defizite, sondern auf ihre talente und hoffe, dass ich damit auch ihren eigenen blick auf sich selbst präge: sie sollen sich mögen, so wie sie sind und sich nicht ständig zu dumm, zu groß, zu klein, zu dick, zu dünn, zu unsportlich etc. finden. ich glaube, das mache ich bisher ganz gut. 
blogger-interview | frage-stippvisite bei anna von berlinmittemom | luzia pimpinella
blogger-interview | frage-stippvisite bei anna von berlinmittemom | luzia pimpinella

frau PIMPI fragt: wie sieht dein perfekter familiensommer für dich aus und hat er auch ganz perfekte anna-momente nur für dich allein?

ANNA antwortet: mein perfekter familiensommer hat ganz viel zeit zum entspannen und wenig vorgeplantes programm. es ist eigentlich egal, wohin wir fahren, es kommt vor allem darauf an, dass wir dinge gemeinsam erleben und genießen können. dazu passt, dass wir eigentlich immer lieber ferienhäuser als hotels buchen, weil wir dann freier in unseren entscheidungen sind und uns in haus und garten ausbreiten können, wie wir wollen. in den letzten jahren sind wir oft auf den darß gefahren, eins unserer liebsten familienziele im sommer. dort können wir alles tun, was wir lieben, alle zusammen oder jeder für sich. wir reiten und wir fahren zusammen fahrrad, wir gehen am strand spazieren und schwimmen im meer. wir grillen und probieren neue rezepte aus. wir lesen viele bücher, gemeinsam und jeder für sich. wir flechten zöpfe, für die wir sonst keine zeit haben und basteln mit treibholz oder muscheln, die wir finden. wir treffen freunde, die wir jedes jahr dort wieder finden und essen viel zu viel eis. auch das gehört zum perfekten familiensommer: so wenig regen wie möglich. zähneputzen muss ein, aber füße waschen vorm schlafengehen? nicht zwingend. ich genieße es sehr, meine kinder in den sommermonaten mehr „von der leine“ zu lassen, mehr zu erlauben, insgesamt lockerer zu lassen und ihnen (und mir!) damit zu ermöglichen, mehr in den tag hinein zu leben – etwas, das im alltag mit schule, job, terminen etc. kaum zu machen ist.
blogger-interview | frage-stippvisite bei anna von berlinmittemom | luzia pimpinella
für mich selbst sind die besten sommermomente die, in denen ich ganz für mich am strand sitze und beispielsweise lese, während meine kinder für sich beschäftigt sind und mich nicht brauchen. auch abends bin ich gern am meer, lasse die kids ballspielen und das dritte eis am tag kaufen und sitze selbst im strandkorb oder am feuer und bin einfach nur – da. das sind kostbare momente, in denen ich unglaublich gut auftanken kann.
diesen sommer geht’s noch mal auf den darß für uns und ich freue mich schon auf alles, was wir dort wieder finden und tun werden. aber für nächstes jahr planen wir etwas neues und peilen einen ort an, an dem wir alle noch niemals waren. denn abenteuer erleben wir als familie auch sehr gerne – so wie vor zwei jahren auf unsererspektakulären ISRAEL-REISE. auch das kann ein part vom perfekten familiensommer sein: etwas ganz neues zusammen zu erkunden und zu erleben.
blogger-interview | frage-stippvisite bei anna von berlinmittemom | luzia pimpinella

liebe ANNA, ganz herzlichen für dieses großartige interview. deine antworten inspirieren sicherlich ganz viele frauen und mütter! ich wünsche dir und deiner familie ganz viele sommerliebe und entspannung an der see!
INTERVIEW

blogger-interview | frage-stippvisite bei mel von gourmetguerilla

MEL von GOURMETGUERILLLA ist eine der souveränsten und smartesten bloggerpersönlichkeiten, die ich kenne. dafür das professionalität professionettität und gnadenlos trockener humor ganz wunderbar zusammengehen, ist sie ebenfalls ein paradebeispiel. okay, das hört sich jetzt wie gnadenlose fan-schleimerei an, ist aber so. ich oute mich ganz freimütig als mel-groupie! also habe ich mich ganz besonders auf mels antworten zu meiner frage-stippvisite gefreut. ich wußte, da gibt es was zum schmunzeln und auch zum nachdenken… 
{dear international
readers, it’s summer holiday & family vaca time at luzia
pimpinella! so i just ask for your kind undestanding that the english
translation of blogposts is missing once in a while during this
period of time. please feel free to use this online translator
instead, even if the results might be funny. this blog will be back
to normal bilingual routine soon. thanks so much!}
blogger-interview | frage-stippvisite bei mel von gourmetguerilla | luzia pimpinella

frau PIMPI fragt: liebe mel, ich bin immer wieder
total begeistert von deinen kreativen rezepten {ganz nebenbei liebe
ich deine texte und es kommt sonst nicht oft vor, dass ich rezepte
komplett durchlese, wenn ich nicht gerade dabei bin, sie
nachzukochen}. man könnte bei dir wohl sagen… kleine küche –
große kochkunst! du hast ja schon öfter erwähnt, dass deine küche
winzig ist. wie organisierst du dich beim kochen und auch beim
food-shooting?

MEL antwortet: danke für die blumen, frau pimpi! wenn du so was sagst, ist das balsam auf meine bloggerseele und macht
total happy! ohne schmalz und trief – ich denke ja ganz oft
ganz heimlich, dass meine rezepte und texte gerade mal so lala und
langweiliger käck sind. selbstkritik kann ja echt ein schlimmes dingen sein. andere blogger sind grundsätzlich großartig, lustig,
einmalig und total kreativ. das sieht man ja zum beispiel wunderbar
an deinem blog, der mich immer mit immens großen WOWs und einer
IKEA-Tüte voller bewunderung zurücklässt. wie macht die frau das
nur? und vor allem wann?

{anm. d. red.: oha! ein klarer fall von seltsam verschobener innensicht und außensicht, vor der wir offensichtlich alle nicht gefeit sind. mir geht es nämlich genau so, wenn ich in deinen blog und andere großartige blogs schaue. ;)}
aber immer wenn ich denke „boah, ich
sollte das alles vielleicht doch einfach an den nagel hängen”,
zieht es mich doch in meine winz-küche und die macht dann alles
wieder heile.
dass überschaubare 4qm ausreichen,
damit ich mich ganz häufig ganz wohl fühle, habe ich auch nicht
kommen sehen. mein kleines privat-küchen-spa sozusagen, denn außer
mir passt auch eigentlich niemand mehr mit rein. kochen hat bei mir
immer schon als kompensation von so ziemlich allem funktioniert. und raum und guter spirit sind eben doch tatsächlich in der kleinsten küche. Auch wenn der fußboden oft als topf-sammelstelle oder
erweiterte ablage herhalten muss (auch noch drei tage nach dem
eigentlich kochen).
als ich beim mann eingezogen bin, bestand die küche aus einem 25 jahre alten verrosteten elektroherd,
einer 30 jahre alten waschmaschine, dem an die wand getackerten oberteil eines spülschranks und zwei kleinen regalbrettchen, die mit ketten an der wand festgemacht waren. wir haben dann schnell zwei
neue schweden-schränke an die wand gedübelt, eine selbstgebaute günstig-arbeitsplatte installiert und meine alte wa-ma aufgestellt,
bevor ich endgültig dem umfang von einem dutzend wassermelonen
angenommen hatte – nachwuchs war unterwegs.

blogger-interview | frage-stippvisite bei mel von gourmetguerilla | luzia pimpinella
blogger-interview | frage-stippvisite bei mel von gourmetguerilla | luzia pimpinella
erstaunlicherweise war die küche
trotzdem urgemütlich und ich habe einige jahre sehr entspannt und
mit wenigen mitteln darin gekocht. auch wenn beim herd nur drei platten funktionierten und der backofen entweder eiskalt war oder
vulkanische temperaturen produziert hat. beim guten küchen-spirit
haben das riesengroße fenster mit blick auf alte bäume und die wandfliesen von 1901 total geholfen. irgendwann haben wir von einem trödler noch einen ziemlich roh behauenen kleinen tisch im stil der jahrhundertwende auf dem kinderwagen nach hause gewackelt. wer
braucht da schon technik-schnick-schnack? genau: niemand. aber einen geschirrspüler braucht man mit drei personen dann doch. und so habe
ich nach und nach den herd rausgeworfen, zwei einzelne induktionsplatten und den (lebensrettenden!) extraschmalen geschirrspüler angeschafft. herd und geschirrspüler waren
platzmäßig einfach nicht drin. auch die handgeklöppelte arbeitsplatte wurde durch eine maßangefertigte vom tischler und eine
von mir höchst selbst (ha!) eingebaute winzige granitspüle ersetzt. nennt mich miss silikonfuge! das küchenglück war perfekt, als ich
vor einiger zeit auch noch einen kleinen transportablen backofen auf
dem kühlschrank unterbringen konnte. der mann hatte homemade pizza
doch arg vermisst.
so sieht unsere küche jetzt seit gut 4 jahren aus. und sie funktioniert mit ein bisschen organisation
ziemlich prima. da die höhe die breite bei weitem übersteigt
(altbau eben), nutzen wir das schamlos aus. dinge wie töpfe, schüsseln, messer und gewürze, die ich sehr häufig brauche, stehen
immer in griffnähe. das macht mich schnell bei kochen. der rest ist
in die höhe gestapelt: für dinge, die nur gelegentlich brauche,
muss ich eine stufe auf unserem „hobbytritt” nach oben steigen. sachen, die ich so gut wie nie brauche, sind zwei bis drei stufen auf
der leiter wert. der kleine tisch steht mit seinen 50 x 60 cm nach
wie vor direkt am fenster und ist gleichzeitig auch shooting-set. da
stehe ich dann an den kühlschrank geschmiegt, den griff des backofens im nacken und die kante der arbeitsplatte im kreuz und
mache meine fotos. die fotountergründe und props sind über die
ganze wohnung verteilt. überall, wo ein plätzchen frei war, klemmen
jetzt holzplatten an der wand oder kuscheln sich schränkchen mit geschirr in ecken.
natürlich träume ich auch hin und
wieder von diesen schicken designerküchen mit unfassbar viel
stauraum, endlosen antiken eichentischen, weinkühlschrank und kräuterspirale im garten(!). das habe ich in einem brief an herrn buddenbohm schon mal offenbart: wie die foodblogger es eben so
treiben. von foodfotografie, illusionen und hoffnungen. oder wie großartig wäre es, wenn tine wittler irgendwann mit zwei sixpacks und drei duzend handwerkern bei uns auflaufen und die
pofigen 4 pqm in eine profiküche mit allem komfort verwandeln würde? aber dann denke ich wieder, dass alles eigentlich auch gut ist, wie
es ist. denn wer braucht schon wirklich technik-schnick-schnack für
ein leckeres essen? eben.
{anm. d. red.: ich bezweifele, dass zwei sixpacks für drei dutzend handwerker lange reichen! ;)}
blogger-interview | frage-stippvisite bei mel von gourmetguerilla | luzia pimpinella
blogger-interview | frage-stippvisite bei mel von gourmetguerilla | luzia pimpinella

frau PIMPI fragt: wenn ich auf einem wochenendtrip in
HAMBURG bin und will richtig, richtig gut essen gehen… wo gehe ich
da deiner meinung nach am besten hin?
MEL antwortet: richtig gut essen – das kann man in
HAMBURG an ganz vielen stellen. egal, ob man gerade von der sehnsucht
nach einer richtig guten stulle mit wurst, einem medium gebratenen
burger mit süßkartoffel-fries, einen umwerfenden veganen pizza oder
einem sterneverdächtigen teller ist. hier kommen meine favoriten für
alle gelegenheiten:

blogger-interview | frage-stippvisite bei mel von gourmetguerilla | luzia pimpinella

THE BURGER LAB

burger sind „in” und
entsprechen viele läden sind in der letzten zeit aus dem boden
geschossen. wenn ihr allerdings eine richtige perle unter den burgerschmieden sucht, dann seid ihr bei THE BURGER LAB goldrichtig. am rande des schanzenviertels werden tolle burgerkreationen mit
ausschließlich hausgemachten zutaten auf die teller geladen. die süßkartoffelpommes sind ein gedicht, die ungewöhnlichen
eingelegten pickels mit brot und butter muss man unbedingt probieren
und das banoffee zum nachtisch ist ein himmel für süßnasen. die burgerauswahl ist eher klein – dafür von bester qualität. das fleisch für das patty stammt von einem familienbetrieb in schleswig-holstein, wird jeden tag frisch durchgedreht und erst nach
der bestellung für jeden gast medium gebraten. so muss burger! tipp: hingehen und da sein – reservierungen sind nicht möglich.

max-brauer-allee 251
22769 hamburg
blogger-interview | frage-stippvisite bei mel von gourmetguerilla | luzia pimpinella

DAS MEHL
wenn jemand von pizza – im
positivsten sinne – besessen ist, dann muss wohl ein laden wie
DAS MEHL dabei herauskommen. am rande des altonaer viertels ottensen
und in direkter nachbarschaft zur aussenstelle des thalia-theaters,
liegt DAS MEHL ein bisschen versteckt im hinterhof. und macht in sachen pizza alles anders als andere. natürlich gibt es auch fertige pizza-kreationen auf der karte. aber am besten füllt man einfach
einen der bestellzettel mit seinen persönlichen vorlieben und
abneigungen aus, kreuzt einen der pizzaböden an (dinkel, weizen, sepia, tomaten-kräuter), malt noch ein kleines bild für die küche
dazu und bekommt kurze zeit später seine ganz individuelle und
ungewöhnliche pizza serviert. veganer können hier übrigens auch im
7. pizzahimmel schweben. absolut familientauglich.
gaussstraße 190
22765 hamburg

{anm. d. red.: eine hymne auf die andersartigkeit der MEHL-pizzas gab es hier im blog auch schon!}

blogger-interview | frage-stippvisite bei mel von gourmetguerilla | luzia pimpinella

OBERHAFENKANTINE
„en beten scheef hett gott leef!” –
das plattdeutsche sprichwort wurde garantiert für die OBERHAFENKANTINE erfunden: das kleine, zweigeschossige restaurant mit aussenklo klebt krumm und geduckt unter einer eisenbahntrasse, innen
ist kein winkel gerade und sogar die lampen hängen schief von der decke. und auch der charme des servicepersonals ist mitunter echt
schräg. aber die teller sind üppig und dampfen mit köstlichen gerichten mit muddis deftiger hausmannkost. wie wäre es zum beispiel
mit kotelett mit bratkartoffeln und sauerkraut, einer wunderbar
lockere hausgemachten frikadelle mit kartoffelsalat und einem richtig
guten salat mit gratiniertem ziegenkäse und großartigem dressing? der tipp zum nachtisch: ein verschleiertes bauernmädchen im weck-glas. HIER könnt ihr den ganzen restauranttest mit kleinfamilienachlesen.
stockmeyerstraße 39
20457 hamburg
tel. 040 32527414
karten: nein
blogger-interview | frage-stippvisite bei mel von gourmetguerilla | luzia pimpinella
frau PIMPI fragt: ich möchte oft spontan beifall
klatschen, wenn du ganz „professionett“ über
blogger-relations in deiner blog-kolumne BLOG THINK TANK schreibst. was sind deiner ansicht nach die top 3 fehler, die
PR-leute und auch blogger beim begründen von wirklich guten
beziehungen machen.
MEL antwortet: „FEHLER” ist so
ein hartes wort! aber tatsächlich gestaltet sich das ganze irgendwie
immer noch recht kompliziert. ein hauptproblem besteht darin, dass
PR-leute auf agentur- oder firmenseite und blogger sich selten die zeit nehmen, sich, ihre bedürfnisse und das thema wirklich kennen zu
lernen. da kommt dann oft eine „schnelle nummer” heraus, die eine
richtige beziehung erst gar nicht entstehen lässt. die unternehmensseite will / soll / muss möglichst schnell, möglichst
kostenneutral, möglichst viele erwähnungen oder rezensionen
produzieren. der blogger ist viel zu oft scharf auf kostenlose produkte oder die schnelle, kleine mark. ZACK – nach einem
kurzen oberflächlichen kontakt steigt man miteinander für einen one-night-stand in die kiste. Und sieht sich danach nie wieder. auf
der strecke bleiben dabei meist die qualität und tiefe der
produzierten artikel, die unverwechselbare, involvierende inszenierung
von produkten sowie die nachhaltige identifikation mit einer marke
oder einem unternehmen. das ist mittel- und langfristig weder ein gewinn für die blogger noch für die unternehmen. dazu kommt eine
etwas hilflose budgetverwaltung: ein Blogger, der einen artikel für
20 euro weniger schreibt, bekommt den zuschlag. das ist keine haltung, die ein effektives marketing unterstützt. lustiger weise
würde das bei der planung einer klassischen kampagne nie vorkommen:
„belegen sie einfach die zeitschrift, die 20 euro weniger kostet.” ich bin daher sehr sicher, dass sich in nächster zeit viele unternehmen bei blogger relations neu justieren und ausrichten
werden. im moment sind unternehmen und blogger noch viel zu oft rein
quantitativ unterwegs – die masse zählt.
und dabei sind wir auch direkt bei der
zweiten großen herausforderung beim thema blogger relations: der
unüberschaubaren masse an bloggern. ich persönlich finde es
großartig, wenn jeder in diesem internet eine stimme hat und
publiziert, wie er lustig ist. das internet ist demokratisch. das
macht das internet aus. jeder darf. alle können. ein großartiges privileg, das wir da in europa und einigen anderen regionen der erde
genießen. allerdings ist dieser unüberschaubare chor an stimmen für
unternehmen und agenturen „pain in the ass”. wer sind all diese blogger? was wollen sie? über welche themen schreiben sie? wie
relevant sind sie? wer kooperiert? wie viel kosten sie? wo sind
diejenigen, die es womöglich umsonst machen? eine schier nicht zu
lösende aufgabe – denn der zimpel mit preisliste für blogger
existiert zum großen leidwesen für unternehmen und agenturen (noch)
nicht. da bleibt nur die eigenen recherche und gut gesteuerte kontaktaufnahme zur erstellung eines individuellen validen netzwerkes
mit qualitativ hochwertigen kontakten. aber gerade diese
anspruchsvolle aufgabe wird von unternehmen so gut wie nicht
vergütet. „machen sie mal was mit diesen bloggern” lautet viel
zu häufig die parole, die dazu führt, dass agenturen sinnlose massen-e-mails an verteiler mit hunderten von kontakten schicken. zum schluss wischen sie sich erleichtert den schweiß von der stirn, wenn
20 blogger für kleines geld zugesagt haben, einen post über ein
produkt zu veröffentlichen. diese liste kann man dann als beweis für
die erfüllung der aufgabe an den kunden schicken. der ist´s
zufrieden. schade. denn gerade mit bloggern kann ein unternehmen sich
ganz einmalig erfahrbar machen und auch mal außerhalb der
internationalen kampagnenvorgaben spielwiesen erschließen.
ich kann unternehmen und agenturen nur
ermutigen, den aufbau des eigenen netzwerkes als wichtigste aufgabe
ihrer blogger-relations voranzutreiben. dabei geht es nicht darum,
möglichst vielen anonymen leuten möglichst viele produktmuster
aufzudrängen. es geht auch nicht darum, anbiedernd intensive beschäftigung mit einem blog und seinen inhalten vorzutäuschen. es
geht viel mehr um ein ernsthaftes interesse, den austausch von
relevanten informationen, die persönliche begegnung und den aufbau
einer beziehung mit substanz. denn die ist auch in diesem internetz
unersetzlich für nachhaltiges business.
den dritte neuralgische punkt ist so
essenziell, dass ich ihn sehr kurz halten kann: umsonst-mentalität
sucks
. auf beiden seiten. und bei zukünftigen aktivitäten bitte
unbedingt meinen lieblings-schlüsselsatz für effektives business
berücksichtigen: was nichts kostet, ist nichts wert. punkt.
blogger-interview | frage-stippvisite bei mel von gourmetguerilla | luzia pimpinella

liebe MEL, es war mir ein echtes vergnügen, deine antworten auf meine fragerei zu lesen {nicht, dass ich etwas anderes erwartet hätte} und ich freue mich jetzt schon, dass wir demnächst mal ganz viel zeit zum schnattern haben!

INTERVIEW

blogger-interview | frage-stippvisite bei anette von lebenslustiger

wieder einmal habe einer faszinierenden frau und bloggerin zur meiner FRAGE-STIPPVISITE
hier bei mir auf dem blog eingeladen. ich freue mich unheimlich, heute ANETTE von LEBENSLUSTIGER als gast begrüßen zu dürfen. ich bin ja ein echtes „fängörl“ was anettes großartigen stil angeht, und das nicht erst seit gestern. ihre designs hauen mich regelmäßig vom hocker {ihr findet ihren schmuck und ihre „knitworks“ in ihrem DAWANDAshop und auch auf ETSY}. ihre fotografie erzählt zarte geschichten auf ihrem BLOG und ihrem INSTAGRAM feed. dass ich da nicht die einzigebin, die ihren stil liebt, zeigt wohl auch die phänomenale zahl von 29.000 PINTEREST followern. ihr ahnt… wenn ihr anette noch nicht kennt, dann wird es wirklich zeit. freut euch auf ein wirklich spannendes interview mit ihr.

frau PIMPI fragt: liebe anette,
ich bewundere dich sehr für deinen grandiosen geschmack, deinen
ausgeprägten stil in eurem zuhause und auch in deinen kreativen arbeiten. egal, ob man interior-bilder von dir sieht, deine
fantastischen STRICK-KREATIONEN oder auch deine GOLDSCHMIEDE-KUNST betrachtet… es scheint stylemäßig wie aus einem guss! wie würdest du deinen ganz persönlichen stil beschreiben? wie hat du ihn
gefunden und wie schaffst dues, so konsequent an dieser linie
festzuhalten? 

blogger-interview | frage-stippvisite bei anette von lebenslustiger | luziapimpinella.com

 

ANETTE antwortet: oh danke! jetzt
werd’ ich rot! siehst du das so? das freut mich zu hören. ich denke, es liegt am alter {lach} und den erfahrungen , dass sich ein gewisser stil rauskristallisiert und auch daran, dass man vielleicht nicht mehr so
viele kompromisse eingehen muss. dein stil ist doch
auch unverkennbar!


egal, was ich mache –
ob ich nun die wohnung einrichte oder ein kreatives projekt oder produkt entwickle – es muss mir persönlich absolut gefallen und ich
entscheide das in der regel allein und relativ spontan. ich mags eigentlich
schlicht und funktional, aber nicht unterkühlt und immer gern mit
einem gewissen extra oder einem augenzwinkern wie etwa die große schlingenbommel auf meinen dicken mützen, oder die bäume in unserer wohnung. wir haben auch einen elefanten an unserer badezimmerwand. :) ich habe ja schon
wahnsinnig viel ausprobieren dürfen im laufe der zeit und tue das
auch weiterhin – sonst wird es ja langweilig – nur kann ich mir im moment nicht vorstellen, noch mal von sanften naturtönen auf krass bunt oder schwarz/weiß umzusteigen – but
never say never, right?

blogger-interview | frage-stippvisite bei anette von lebenslustiger | luziapimpinella.com
blogger-interview | frage-stippvisite bei anette von lebenslustiger | luziapimpinella.com

was unsere wohnung
angeht, bin ich durch die gegebenheiten natürlich nicht so frei, wie
ich mir das vielleicht wünsche. es ist eine tolle {miet-}wohnung – keine frage – und ich bin auch noch überhaupt nicht
fertig mit der einrichtung und deko {vieles steckt auch nach einem
jahr noch  immer in umzugskartons}, aber z.b. mag ich das
gediegene parkett nicht. dann die fenster – auch sehr schön – aber
durch die prominente farbe der rahmen sind sie schon ein ganz eigenes statement. und ein riesiger weinroter flügel verfolgt mich durch
unsere wohnungen. ich hatte gehofft, dass er von den USA nicht mit
nach deutschland zieht, aber niemand dort wollte ihn haben, da er
eben nicht schwarz ist. oder ein teppich, den mich meine kinder
nicht entsorgen lassen wollen u.s.w. u.s.f…der trick ist,
solche gegebenheiten auch als chancen zu sehen, die zu einem
individuellen mix beitragen, denn perfekt wie im einrichtungshaus
wäre mir sowieso zu fad.

blogger-interview | frage-stippvisite bei anette von lebenslustiger | luziapimpinella.com

frau PIMPI fragt: du hast eine
zeitlang in KALIFORNIEN gelebt, davon träumt ja so mancher… auch
ich! was hast du am „californian way of life“ besonders
geliebt? gibt es andereits etwas „typisch deutsches“ das du
in deiner zeit dort dann doch arg vermisst hast? und wie kommt man
damit klar, wenn man sein leben aus sunny california dann wieder
zurück nach niedersachsen verlegt? 

 

ANETTE antwortet: ich sags gleich
vorweg: wir sind freiwillig wieder nach deutschland zurückgekehrt.
in der regel ruft dieses bekenntnis bei den meisten ungläubiges kopfschütteln hervor. aber wir wollten nie
auswandern, sondern ein kleines abenteuer und fast 10 jahre waren dann
aus verschiedenen gründen einfach genug. es war perfekt, solange die kinder klein waren. unsere tochter ist auch dort geboren. wir waren
immer draußen in der natur oder natürlich am strand. kein lästiges angeprummel mit zig klamotten – einfach easy living – jeder wie er
mag. 

kein küstenkalifornier würde je denken: “ach wie sieht die denn heute
wieder aus?” oder“ guck mal an, jetzt schon drei autos auf dem hof. ob das mit rechten dingen zu geht?”. ja, stimmt schon –
viele leben dort auf pump und ihr verhalten kommt uns machmal
oberflächlich vor, aber sie sind in der regel alle supernett und das
macht einfach gute laune im alltag. dieses lässige leben hat mir
natürlich neben dem guten wetter besonders gut gefallen. und
die frischen bio-produkte auf den FARMERS MARKETS das ganze jahr über
– die vermisse ich hier schon sehr.

blogger-interview | frage-stippvisite bei anette von lebenslustiger | luziapimpinella.com

wobei man auch
erwähnen muss, dass man in SANTA BARBARA {dem ort, in dem wir gewohnt
haben} ein bisschen unter einer “heile-welt-glocke” lebt. die gemeinde ist durch ihre vielen wohlhabenden bürger sehr reich und
die lebenshaltungskosten sind extrem hoch. es gibt kaum kriminalität,
ein großes gesundheitsbewußtsein auch im ernährungsbereich {raw food, green smoothies ect. habe ich alles dort schon vor vielen jahren gemacht}, viel yoga und interesse an alternativen heilmethoden. santa barbara ist quasi „hippie mit geld“ und
repräsentiert ganz sicher nicht ganz KALIFORNIEN. ohne entsprechende
finanzielle mittel ist das leben dort nicht mehr ganz so cool.  das
soziale gefälle zu den mexikanischen einwanderern ist entsprechend
groß.

als unser sohn ins kindergartenalter kam, begann unsere suche nach einer schule. die sogenannten preschools entsprachen nicht wirklich meiner vorstellung. meine vorstellung war, dass mein sohn ein paar morgenstunden mit
anderen kindern spielend verbringt. möglichst viel draußen mit klettern, toben, singen, malen und kneten. ganz normal halt – dachte
ich. aber die preschools
sind dort oft ganz anders aufgezogen. mit viel “academics”. toben
und klettern sind ‚eh viel zu “dangerous”.

so meldeten wir
unseren sohn in der waldorf school an, da dies unseren vorstellung am
nächsten kam. in den USA ist die waldorf schule eine reine privatschule und nicht wie hier staatlich unterstützt. entsprechend
teuer ist das schulgeld. die begriffe vorschule und kindergarten sind
in den USA also genau anders herum, als bei uns. erst geht man in die preschool und dann in den kindergarten. unser “problem”
war natürlich nicht auf dauer gelöst, denn bald musste er ja zum
“kindergarten”. das ist dann also die vorschule, die aber schon an die eigentliche schule angegliedert ist. der öffentlichen schule wird man dann nach schooldistrict
zugeordnet. die rektorin der für uns zuständigen schule bat uns zum gespräch und riet uns dringend davon ab, unseren sohn in ihrer schule anzumelden, da der anteil mexikanischer kinder 98% betrüge
und die kinder in den ersten jahren dort erstmal überhaupt nur englisch lernten. unser kind konnte aber schon englisch… also blieben wir
weiter auf alternativen schulwegen.

nun ist es natürlich
so, dass in den USA überhaupt niemand in irgendeine schule gehen
muss, denn es besteht ja keine schulpflicht. man darf mit seinem kind
auch “home school”
machen. habe ich auch sogar mal zwischendurch gemacht, als mein sohn
dann mittlerweile in der 3. klasse war, und seine schule sich
plötzlich auflöste. sowas ist für ein so junges land wie kalifornien nicht ungewöhnlich. vieles wird ausprobiert und
wieder fallen gelassen. es gibt dort nicht die traditionen, wie wir
sie kennen. schulen werden gegründet und zerfallen halt machmal nach
kurzem wieder. unsere tochter wurde
dann auch älter und schwups hatten wir zwei kinder in einer private school. ich mag gar nicht
sagen, was das kostet. um es nun kurz zu
machen: ihr seht, das schul-ding wurde irgendwie kompliziert, teuer,
zermürbend und eine gute, langfristige perspektive fehlte. wir
hätten umziehen können, um in einen anderen schooldistrict zu
kommen, aber letztendlich hatte ich auch von schulbildung eine
bestimmte vorstellung und war mir nicht mehr sicher, ob wir das
überhaupt so finden würden.

ich erwischte mich
immer öfter dabei, wie ich von der tradition und zuverlässigkeit
der schulen unserer früheren heimatstadt  träumte. schulen,
die es schon teilweise seit mehreren hundert jahren gibt. dazu kam,
dass unsere eltern älter wurden und uns brauchten und noch ein paar
andere dinge. irgendwann war klar: wir gehen zurück! und ich bin
immer noch der meinung, dass diese entscheidung für uns richtig war. und hey – sonne ist nicht alles! ;)

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frau PIMPI fragt:  da wir in
den kommenden jahren sicherlich noch einmal einen CALFORNIA-ROADTRIP machen werden, kann ich mir eine frage natürlich nicht verkneifen.
Was sind deine persönlichen must-sees, must-eats und must-dos dort?
ich schreibe das dann schon mal auf meine bucket list. ;)

ANETTE antwortet: ha ha- DU hast
vermutlich schon viel mehr von kalifornien gesehen, als ich in 10 jahren! ich beneide dich
sehr um deine reiselustige familie. bei uns bin leider nur ich mit
dem virus infiziert – mein mann und unsere kinder sind am liebsten zu hause. und roadtrips kommen schon mal gar nicht in die tüte! außer ein bisschen das übliche touri-programm aus dem reiseführer habe
ich also auch nicht viel vom land gesehen.

immerhin konnte ich
einen jährlichen badeurlaub auf HAWAII oder in MEXIKO durchsetzen.
in santa barbara sind zwar auch wunderbare strände, aber das wasser
ist einfach eiskalt. ohne neoprenanzug ist  das meer eigentlich
nur im august und september erträglich und auch dann ist das wasser
nicht wärmer, als die nordsee! überhaupt denken ja viele, in kalifornien sei es sehr heiß. das ist im innland auch der fall, aber
an der küste kann es sogar im sommer durch den kalten pazifik sehr
frisch sein. laue sommernächte, wie wir sie hier in deutschland
kennen, gibt es z.b. in santa barbara so gut wie nie. ich war mal im juni in san francisco. mit winterjacke! durch den
berühmt-berüchtigten “june gloom”
kann es echt empfindlich kalt sein.

blogger-interview | hawaii-tipps von lebenslustiger | luziapimpinella.com
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kleiner einwurf von frau PIMPI: das kann ich absolut bestätigen! als wir vor ein paar jahren unseren KALIFORNIEN-URLAUB gemacht haben, waren wir zum teil wirklich erschroken, wie kalt es war. wir starteten ende juni in SAN FRANCISCO bei 15°C! nun weiß man natürlich, das SF etwas „chilly“ ist, trotzdem haben wir uns fast den hintern abgefroren und waren froh, dass wir in deutschland auch bei unterirdischen temperaturen gestartet waren. so hatten wir dicke klamotten dabei, die wir dann quasi drei tage am stück trugen, bis wir weiter reisten. auch am ende der reise konnte ich am strand von redondo beach bei LOS ANGELES {wo wir gwohnt haben}  kaum ohne strickjacke sein und was wasser war eisig! an baden war für mich frostbeule gar nicht zu denken! 

ANETTE erzählt weiter: aber auf HAWAII sind wetter und wassertemperatur natürlich fantastisch! ich kann jede der hawaiianischen inseln empfehlen – sie sind alle unterschiedlich und alle toll.
kawaii ist die älteste insel der kette; sehr grün und mit diesen
irren jurassic park formationen. big island ist vergleichsweise big
und jung zu den anderen inseln. hier ist die lava überall
präsent und es gibt nur wenige, gute strände. dafür kann man über dampfende lavawüsten wandern und am kraterrand stehen. das ist wie am puls der erde zu stehen. MEGA!

sogar auf OAHU, der hauptinsel, ist es toll, wenn man nicht gerade in honolulu oder waikiki beach absteigt. das ist einfach nur eine große stadt mit dem
berühmten strand davor. so ein bisschen ballermann am pazifik. aber
man ist schnell raus aus der stadt und dann ist oahu sehr vielfältig
und es gibt schöne strände zu entdecken. unsere Lieblinge hier:
Kailua Beach und die berühmten Surfstrände an der North Shore.
Hawaiis Strände entsprechen generell nicht unbedingt unserer
Südseeromantik. Häufig
liegt man dort zwar in wunderbar weißem Sand, aber nicht unter
Palmen.  Dafür muss man dann doch noch ein Stückchen weiter in
den Südpazifik fliegen…

blogger-interview | hawaii-tipps von lebenslustiger | luziapimpinella.com
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frau PIMPI wirft ein: hey… wir waren auch schon mal in honululu!  für eine stunde! auf dem flughafen zum umsteigen in einen flieger in die südsee. das war auf unserer hochzeitsreise. herr p. spricht schon seit jahren davon, dass er gern mal nach HAWAII möchte. ich muss gestehen, mich schrecken da ein wenig die extrem hohen flugkosten. die würde ich vermutlich eher für einen flug nach australien oder neuseland ausgeben. aber irgendwann wird er seinen wunsch sicher durchsetzen. ;) 

ANETTE fährt fort: am häufigsten waren
wir auf MAUI, da uns dort das baden und schnorcheln mit kindern am
besten gefällt und diese insel auch sehr vielfältig, aber nicht zu
groß ist. man kann tolle ausflüge zum vulkan machen oder auf wilden strassen in abgelegene orte fahren. alles immer mit diesem super
relaxten, coolen surfer-insel-feeling. gute buchten zum planschen und schnorcheln sind hier die kapalua bay im norden oder um waimea beach
im süden
. tolles schnorcheln ohne strand im süden gibt es in der la perouse bay. auf hawaii isst man
natürlich POKE! das sind rohe, marinierte tunfischstückchen. sehr
lecker! und natürlich die früchte, die dort wachsen: ananas, mango, papaya…hach!

blogger-interview | hawaii-tipps von lebenslustiger | luziapimpinella.com
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in SANTA BARBARA darf man einen sonnenuntergang am hendrys beach {offiziell: arroyo burro beach} nicht verpassen. vorher holt
man sich dafür ein paar leckereien vom lieblingssupermarkt „lazy acres“. natürlich gibt es auch viele, gute restaurants. zum beispiel CAJUN CUISINE im palace grill oder authentisches mexican food in der
LA SUPER-RICA TAQUERIA. amazing ist auch ein weekend brunch im
BILTMORE in MONTECITO
mit anschließendem besuch des butterfly beaches, der direkt vor diesem hotel liegt.

blogger-interview | santa barbara tipps von lebenslustiger | luziapimpinella.com
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eine ganz tolle
kleine wanderung oberhalb von santa barbara ist LIZARD’S MOUTH. klasse felsen zum klettern und ein rundblick auf santa barbara
und den pazifik. und den in vielen reiseführern erwähnten MORETON BAY FIG TREE muss man tatsächlich
gesehen haben.

liebe nic – ganz
lieben dank für deine einladung zum quatschen – hat mich sehr
gefreut! XX, anette

frau PIMPI meint: liebe anette, nein! ich danke dir! ich kann gar nicht sagen, wie spannend ich diese interwiew fand. schön, dass du dir zeit genommen hast, deine erfahrungen mit uns zu teilen. es war mir ein vergnügen! 

INTERVIEW

interview | frage-stippvisite zum wochenende bei isabelle von hannapurzel

meine letzte FRAGE-STIPPVISITE bei bloggern, die ich mag ist schon viel zu lange her. es wird also höchste zeit für ein neues interview mit spannenden menschen! ich habe isabelle vom blog HANNAPURZEL {den ich wohl schon so lange kenne, wie es ihn überhaupt gibt!} meine obligatorischen drei fragen gestellt. falls, ihr isabelle also noch nicht kennt, lernt sie hier ein bisschen kennen und entdeckt ihren wunderbaren fotografie-stil….

interview | frage-stippvisite bei hannapurzel - isabelle wistuba | luziapimpinella.com

frau PIMPI fragt: liebe isabelle, wir kennen uns virtuell ja schon super lange. ich glaube, fast so lange, wie ich blogge. manchmal kann ich es gar nicht glauben, wie groß und „erwachsen“ unsere fast gleichaltrigen mädels im laufe der jahre geworden sind. das wird mir beim betrachten von fotos deiner tochter immer wieder ganz besonders bewusst. du bist ja nun ein echter familienmensch und sogar durch deine zweitälteste tochter in diesem jahr sogar zur oma gemacht worden {wenn man dich ansieht, mag man es kaum glauben}… wie ist das für dich, wenn die kids größer werden? kannst du gut loslassen oder trauerst du machmal, denn „keinkindzeiten“ hinterher?

ISABELLE antwortet: da sagst du was! gerade diese woche feierten wir den ersten geburtstag unseres enkels und wunderten uns, wo die zeit geblieben ist. kann ich losslassen? das fällt mir in der tat immer schwerer. ich trauere nicht den vergangenen zeiten hinterher. es ist zu schön, wie sich jedes kind ganz individuell entwickelt hat und mit starken schritten ins leben schreitet. da bin ich unglaublich stolz darauf! wenn ich mir was wünschen dürfte, wäre es ein hof, auf dem ich mit mann, kindern, enkelkindern und schwiegersöhnen zusammen leben dürfte…irgendwann im hohen alter *lach*

interview | frage-stippvisite bei hannapurzel - isabelle wistuba | luziapimpinella.com
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frau PIMPI fragt: ganz oft habe ich auf instagram und auf deinem blog schon deine tollen tattoos bewundert. du hast quasi einen ganzen filmklassiker auf deinem körper. erzählst du uns die geschichte dazu?
ISABELLE antwortet: ich liebe tattoos und habe ziemlich spät angefangen, diese zu „sammeln“. auf einem arm habe ich 3 portraits von dave gahan verewigt, den sänger der gruppe depeche mode. diese begleitet mich sehr intensiv seit anfang der 80er durch mein leben. meinen rechten arm zieren schauspieler des familienepos GIGANTEN. ein film, der mich schon in meiner kindheit gefesselt und bis heute nicht an faszination verloren hat. außerdem zieren noch kleinere tattoos meine haut, deren bedeutung meinem mann gewidmet sind, der 2006 einen schlaganfall erlitt.

interview | frage-stippvisite bei hannapurzel - isabelle wistuba | luziapimpinella.com
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frau PIMPI fragt: da ich deinen blog schon so lange kenne, habe ich natürlich die veränderungen über die jahre beobachtet. nicht nur deine tochter ist zum teenie geworden, auch in deiner fotografie sah ich eine beeindruckende entwicklung. mittlerweile arbeitest du sogar als selbstständige fotografin {ISABELLE WISTUBA PHOTO}! wie hast du deine entwicklung an der kamera selbst erlebt, bis du zu deinem eigenen stil gefunden hast? und gibt es ein paar tipps, die du fotoanfängern gern mit auf dem weg gibst, wenn sie dich nach besseren fotos fragen?
ISABELLE antwortet: die entwicklung war tatsächlich schleichend. meine erste DSLR bekam ich 2008 von meinem mann zum geburstag und ab diesem zeitpunkt hat es mich gepackt! ich habe mich viel belesen, unglaublich viel probiert und die kamera immer mit dabei gehabt. änfänglich waren es 20 bilder, von 200, die einigermaßen dem entsprachen, was ich zeigen wollte.  später immer mehr. 2011 habe ich dann katrin und sandra von katrinandsandra.de kennengelernt. während einer kaffeestunde erzählte ich von hochzeitsanfragen, die ich abgelehnt habe, weil ich mich nicht traute. so eine verantwortung ist ja auch nicht zu unterschätzen. katrin sagte einen satz, der mich ins kalte wasser hat springen lassen: entweder wagst du es, oder du lässt es! nun, ich habe mich getraut und bin glücklich, diesen weg gewagt zu haben.
was kann ich anfängern mit auf den weg geben…? es musst nicht die teuerste kamera, nicht das teuerste objektiv sein, um aussagekräftige bilder zu machen. lasst das technische wissen anfangs außen vor und übt, übt, übt! achtet auf besondere momente. geht raus und macht bilder zu ganz unterschiedlichen tageszeiten, um ein gefühl für verschiedene lichtstimmungen zu bekommen. und ganz wichtig: wechselt eure positionen! legt euch auch mal auf den boden. ihr werdet erstaunt sein, wie anders so ein bild wirken wird.

interview | frage-stippvisite bei hannapurzel - isabelle wistuba | luziapimpinella.com
interview | frage-stippvisite bei hannapurzel - isabelle wistuba | luziapimpinella.com

frau PIMPI meint: ganz mein REDEN, isabelle! man sollte nicht unterschätzen, wie sehr ein ganz einfacher perspektivwechsel das fotoergebnis verbessern kann.

danke, liebe ISABELLE , für das interview & an euch alle ein schönes wochenende!
p.s. dear international readers! my interviews with fellow bloggers are posted in the mother tongue of the interview people only to avoid „diluting“ what they are actually telling by translaing their answers. so today it’s of these days! thanks for your kind understanding!
INTERVIEW

interview | frage-stippvisite bei mrs. berry

bestimmt habt ihr im august meine alljährlichen SOMMERSTIPPVISITEN verfolgt. ich hatte ganz verschiedene blogger/innen, im rahmen eines keinen interviews drei individuelle fragen gestellt und ihre blogs hier bei mir vorgestellt. ich persönlich fand die aktion so spannend, dass ich beschlossen habe, dieses format zu einer regelmäßigen blogrubrik zu machen! einmal pro monat wird es ab sofort eine FRAGE-STIPPVISITE bei bloggern geben, die ich euch vorstellen möchte. vielleicht ist ja für euch die ein oder andere neuentdeckung dabei. ich würde mich freuen! 
bevor ich jedoch mit dem interview starte, möchte ich die gelegenheit nutzen, um mich bei euch für euer großartig beflügelndes feedback zu meinem posting über unsere TANSANIA REISE-VORBEREITUNGEN bedanken!  mensch, es fühlt sich einfach gut an, wenn ein artikel, in den man so viel HERZBLUT gesteckt hat, so viel begeisterte und interessierte resonanz bekommt. das gibt meiner arbeit einen sinn… danke!
jetzt aber endlich zur lieben christina, die den anfang in meiner reihe {der eigentlich eine fortsetzung ist} macht. wenn sie nicht gerade unterwegs ist, dann findet ihr sie auf MRS.BERRY, wo sie über familien- und reisethemen bloggt…

luzia pimpinella | interview | frage-stippvisite bei mrs. berry

frau PIMPI fragt: liebe christina, du bist als reisebloggerin mrs. berry viel
unterwegs und hast oft deine tochter, die kleine miss, im
schlepptau. was sind deine essentials beim reisen mit kindern und
deine ultimativen tipps für langeweile in flugzeug, auto oder
bahn?

CHRISTINA antwortet: hallo nic, was das angeht,
haben wir zum glück ein sehr pflegeleichtes kind. auf reisen möchte ich
aber dennoch nicht auf kinderbücher, unser knietablett und auf das iPad
verzichten. lange reisen gestalten sich bei uns wie folgt: die ersten
ein bis zwei stunden muss sich die kleine miss selbst beschäftigen. dann
liest sie ihre bücher {vor}, malt auf dem holztablett für die knie bilder oder wir spielen zusammen „ich sehe was, was du nicht siehst“. wenn sie auf all das keine lust hat, muss sie sich langweilen. ich finde kinder müssen in gewissen maße auch mit langeweile umgehen können und
lernen einfach abzuwarten. nach zwei stunden gibts dann das langersehnte
iPad – bestückt mit hörspielen, lernspielen für kinder und videos. hier denke ich, wenn die kinds sowieso still sitzen müssen, dann darf sie
auch mal filme schauen und sich in spielen verlieren. vielleicht auch
ein grund, warum sich die kleine miss im wieder aufs verreisen freut. {anm. d. red: das mit der langeweile unterschreibe ich absolut! word!}

luzia pimpinella | interview | frage-stippvisite bei mrs. berry

frau PIMPI fragt: in deinem „über mich“ schreibst du, dass du eine vorliebe für
gutes essen hast. in welchen der von die bereisten ländern hat du
bisher am besten gespeist und was hast du dort am liebsten
gegessen?

CHRISTINA antwortet: ich probiere gern die
landestypischen gerichte
aus und esse regionale speisen. es gibt immer
etwas neues zu entdecken. dabei hatte bis jetzt jedes land mindestens
eine kulinarische köstlichkeit die mir richtig gut schmeckt. zuletzt
waren wir in SÜDTIROL und TIROL. Dort gab es kaiserschmarren, marillenknödel und hefeknödel. alles verdammt lecker!

luzia pimpinella | interview | frage-stippvisite bei mrs. berry
luzia pimpinella | interview | frage-stippvisite bei mrs. berry

in PORTUGAL gibt es pastel de nata, kleine blätterteig-törtchen mit puddingfüllung, zum kaffee. die sehen unscheinbar aus, machen aber
süchtig nach mehr. meine top 6 aus der portugiesischen küche habe ich auch schon mal im blog verraten.

luzia pimpinella | interview | frage-stippvisite bei mrs. berry

in HAMBURG, bei dir ums Eck, gibts im PETIT CAFÉ den besten blechkuchen den ich je gegessen habe. warst du da schon mal? {anm. d. red: nein noch nicht! und obwohl ich nicht so eine große kuchen-esserin bin, werde ich das dann bald mal ändern. danke für den tipp!}
frau PIMPI fragt: du lebst in KÖLN. welches sind in deiner stadt die schönsten
plätze zum essen gehen, kaffee trinken, shoppen und relaxen?

CHRISTINA antwortet: köln ist eine großstadt und ich habe hier noch viel zu entdecken. letzte woche war ich im WIPPN’BK in der südstadt essen. es ist nicht gerade
preiswert da, aber dafür gibt’s wirklich sehr gutes essen. wirklich
empfehlenswert! die südstadt ist zudem ein beliebtes ausgehviertel in köln . wer also schon mal da ist, kann nachher in einer der vielen bars
versacken.

für einen kaffee in der innenstadt würde ich ins LE POMPOM in der rähe vom rudolfplatz gehen.
ich habe mich vom ersten moment an in dieses café verliebt. es ist sehr
hübsch und gemütlich eingerichtet, der kaffee schmeckt und die cupcakes
sind ein träumchen.

luzia pimpinella | interview | frage-stippvisite bei mrs. berry

shoppen kann man in köln eigentlich an jeder ecke. in der innenstadt gibt es die einkaufsmeilen
und shopping-passagen, aber dort ist es mir viel zu voll. ich weiche
lieber auf die seitenstraßen im belgischen viertel an den ringen aus. dort gibt es ganz hübsche kleine boutiquen.

luzia pimpinella | interview | frage-stippvisite bei mrs. berry
luzia pimpinella | interview | frage-stippvisite bei mrs. berry
zum relaxen gehts an den rhein. die rheinuferpromenade ist einfach schön
und lebendig. rechtsrheinisch hat man einen sehr schönen blick auf den
DOM
und die hohenzollernbrücke. an der severinsbrücke, etwas weiter
drüben, schaut man auf die kranhäuser. linksrheinisch, also hinter den kranhäusern und dem dom geht die sonne unter. das sieht
einfachwunderschön aus und finde ich total entspannend!

 
danke, liebe CHRISTINA, für das interview & an euch alle ein schönes wochenende!