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MY 2 CENTS

DIE DINGE… im Juni – mein neuer, kleiner Monatsrückblick

DIE DINGE... im Juni - mein neuer, kleiner Monatsrückblick | Monatskolumne - Was mich im Juni begeistert, beschäftigt und auch mal aufgeregt hat | luziapimpinella.vomEigentlich sollte dieser Post schon gestern erscheinen. Am letzten Juni-Tag! Aber gestern war es so megaheiß – draußen war es, als würde einem ein Heißluftfön ins Gesicht gehalten – da konnte ich nicht denken. Deswegen geht meine neue Blog-Kolumne eben heute an den Start. „DIE DINGE„… das wird von nun an mein persönlicher Monatsrückblick. Es geht einfach um die Dinge, die mich im jeweiligen Monat begeistert, beschäftigt, inspiriert, berührt, amüsiert, und auch mal aufgeregt haben. Mal tiefgründiger, mal weniger. Einfach so und weil ich manche Dinge gern teile, die sonst nirgendwo im Blog Platz finden. Continue Reading

FAMILYLIFE

Unser Kind wird flügge… Luzie ist auf dem Weg nach Neuseeland, der Abschied und meine Muttergefühle

Familienleben | Wenn das Kind flügge wird... Luzies Auslandsaufenthalt in Neuseeland für einen High School Term, der Abschied und meine Muttergefühle | luziapimpinella.comGestern habe ich mir das erste mal in der ganzen Zeit meines Mutterdaseins gewünscht, unsere Tochter würde uns ein bisschen mehr zum Kotzen finden und froh sein, uns mal für eine Weile los zu sein. Ist sie aber nicht. Und das ist ja eigentlich auch schön… nur eben gestern nicht. Es war nicht nur Luzies Geburtstag. Dass sie 17 wurde, trat fast komplett in den Hintergrund. Aber es war eben auch der Tag, an dem sie nun endlich nach Neuseeland losgeflogen ist, um dort für ein paar Monate zu leben und zur High School zu gehen. Am anderen Ende der Welt, noch mehr Kilometer zwischen uns gehen eigentlich nicht. Das fühlt sich komisch an. Continue Reading

FAMILYLIFE MY 2 CENTS

Du weißt, dass du in den 70er Jahren aufgewachsen bist, wenn du…

Analoge Fotografie & Kindheitserinnerungen | Du weißt, dass du in den 70er Jahren aufgewachsen bist, wen du... | luziapimpinella.com

Heute gibt es mal einen kleinen nostalgischen Flashback in verblichenen, alten, analogen Bildern. Ich bin ein Kind der 70er. Mit allen Freiheiten, die das damals so mit sich brachte, mit Brause statt Wasser, mit „ohne Helm“, mit Schlaghosen, mit Camping an der Ostsee und Dolomiti-Eis.

Und ich dachte, ihr hättet an diesem Post und einer kleinen Reise durch meine komplett analoge Kindheit ein bisschen Spaß. Vor allem werdet ihr Einiges wieder erkennen, wenn ihr vielleicht auch in den 70er groß geworden seid, wetten? Denn… Continue Reading

FAMILYLIFE MY 2 CENTS

Geht wählen – denn echte Demokratie fängt bei jedem Einzelnen an!

My 2 cents | Geht wählen - denn echte Demokratie fängt bei jedem Einzelnen an - Bundestagswahl 2017 | luziapimpinella.com

Geht wählen!

Das ist meine Tochter und sie hat schon gewählt. Da glaubt ihr jetzt vielleicht nicht, aber tatsächlich hat sie mit ihren 15½ Jahren neulich ihre Stimme für die Bundestagswahl 2017 abgegeben. Luzie ist eine von über 200.00 Schülerinnen und Schülern in Deutschland, die sich an der U18-Wahl beteiligt haben. Sie weiß schon jetzt, Continue Reading

FAMILYLIFE MY 2 CENTS

Mein alljährliches Mööp im Februar… & Tipps gegen den Winterblues. Ob’s hilft?

Meine kleine alljährliche Winterdepression im Februar - Tipps gegen Winterblues | luziapimpinella.com

Achtung, ich lamentiere jetzt mal ein bisschen herum. Seid tapfer, jammert ein bisschen mit oder klickt einfach augenrollend weg zum nächsten Blogpost. ;)

Ich hab’s echt versucht mir diesem Monat immer wieder schön zu reden. Meine „10 Dinge, die den Februar schöner machen“ aus dem letzten Jahr, sind der Beweis, dass ich wirklich dran bin, dagegen zu kämpfen. Aber irgendwie bleibt es doch dabei – ich kann den Februar einfach nicht leiden!  Meine Instagram Community ist da offensichtlich ganz bei mir, wenn ich so in die Kommentare schaue. Allen voran Nathalie @makeshiftgirlfriend, die meint: „Februare sind seit Jahren meine erklärten Todfeinde. Tun so harmlos mit ihren kurzen 28 Tagen, ziehen sich aber dahin wie fieser, düstergrauer, grippevirendurchseuchter Kaugummi.“ GENAU DAS! Tut harmlos, ist dann aber ganz hinterhältig, der Februar. Continue Reading

FAMILYLIFE MY 2 CENTS

#tagged | Mein Leben mit 17 – ein 1987 Flashback und lauter Dinge, die ihr nicht von mir wusstet

#tagged | Mein Leben mit 17 - ein 1987 Flashback | luzia pimpinella

Dieser Tage fühle ich mich eigentlich so weit entfernt von meinem 17-jährigen Ich, wie lange nicht mehr. Seit Montag habe ich nämlich mal wieder einen eingeklemmten Ischiasnerv und schleiche hier herum wie mit 90. Wo ist mein Rollator?

Aber Nadine von Planet Hibbel hat mich via Instagram vor ein paar Tagen getaggt und gefragt, wie mein Leben mit 17 aussah!? Das war 1987! Erst dachte ich so… Holy Crap, was für eine peinliche Frage!!! Allein die Achziger – was für eine rundum peinliche Zeit, wenn ich jetzt so zurück denke.  Aber dann machte es mir irgendwie Spaß, über diese Frage nachzudenken und herausgekommen ist am Ende ein persönlicher 1987 Flashback, der meinen Instagram-Rahmen komplett gesprengt hätte. Deshalb erfahrt ihr heute seit langer Zeit mal wieder ein paar „Radom Facts about Me“ hier im Blog über mich. Continue Reading

MY 2 CENTS

love will still trump hate – #my2cents zur schockierenden US-Wahl , obwohl mir eigentlich die Worte fehlen

Real Life | #my2cents zur US-Wahl 2016 | luzia pimpinella

Eigentlich wollte ich heute ganz muckeliges Lifestyle-Trallafitti bloggen. Eigentlich habe ich mich heute morgen über den wunderschönen Schnee vor unserer Haustür freuen wollen. Uneigentlich ist mir alles beim ersten Blick auf meinen News-Feed im Halse stecken geblieben und ich in fassungslose Schockstarre angesichts der aktuellen Nachrichten gefallen. Eigentlich fehlen mir noch immer die Worte. Uneigentlich kann ich trotzdem nicht nichts sagen und zum Trallafitti übergehen. Das fühlt sich einfach nicht richtig an.

Ich kann es nicht glauben, was da über Nacht in den USA passiert ist. Dass, wie schon einmal in diesem Jahr {welches irgendwie unter einem schlechten Stern scheint} beim Brexit der Populismus das Rennen macht. Dass erschreckend viele Menschen mit fataler Begeisterung flache Parolen wählen, die Hass, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus, Rassismus, Homophobie und letztendlich auch antidemokratische Ansichten propagieren. Ich bin entsetzt, fassungslos und auch voller Zukunftsangst, wie schon seit meinem 16. Lebensjahr nicht mehr, wo Tschernobyl und saurer regen die Nachrichten beherrschten. Nur mit dem Unterschied, dass ich mittlerweile ein Kind in diese Welt gesetzt habe.

Eins ist für mich nun mehr denn je klar. Wir sind in Deutschland keineswegs in der Position zu denken, das wäre hier nicht möglich. Simple, populistische Plattitüden und Hasstiraden stoßen auch hierzulande viel zu oft auf offene Ohren. Also sollten wir zumindest etwas aus diesem traurigen Tag gelernt haben… dass wir nicht in sprachloser Schockstarre und Politikverdrossenheit ausharren dürfen, sondern dass wir laut nein sagen müssen zu simplem, rassistischem, sexistischem, fremden- und schwulenfeindlichem, engstirnigem und rückwärts gewandtem Populismus. Denn es ist die Zukunft unsere Kinder, die wir vergrützen, wenn wir das nicht in den Griff kriegen!

Heute ist ein bisschen mein Herz gebrochen und mein Glaube an die Menschheit hat eine neue fette Schmarre bekommen. Aber ich glaube auch weiterhin fest daran, dass diese Menschheit das besser und verantwortungsvoller kann und dass es manchmal einen fetten Arschtritt braucht, um Dinge endlich wirklich besser zu machen. Love will still trump hate!

Können wir bitte trotzdem 4 Jahre vorspulen?

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MY 2 CENTS

#my2cents | willkommen auf dem planet der affen

luzia pimpinella | #my2cents | gedanken zu sexuallen übergriffen an frauen und einer armlaenge abstand
männer sind vom mars, frauen von der venus heisst der titel eines populär-psychologischen
buches über den unterschied zwischen den geschlechtern. dabei ist
es doch in wahrheit noch ein bisschen differenzierter…. frauen sind
von der venus oder woher auch immer, manche männer sind vielleicht
vom mars und manche ihrer geschlechtsgenossen sind sicherlich vom planet der
affen.
ja, die übergriffe von
köln, hamburg und andernorts beschäftigen mich seit tagen sehr. sie kriechen
immer wieder in meine gedanken, so ekelhaft und übergriffig
wie die taten selbst. denn was dort passiert ist und jeden tag
anderswo passiert, betrifft uns alle. auch mich selbst und meine
tochter und alle frauen und mädchen. die gedanken darüber beschäftigen so sehr, dass ich heute nacht um 1 uhr wieder aufgestanden bin und sie niederschreiben musste. vorher hätte ich kein auge zugemacht. 
am wochenende
habe ich sehr viel mit meinem mann darüber geredet. über das leidige warum,
und weshalb und das was-dagegen-tun. mehr als einmal sah ich
überraschung, ja fast ungläubigkeit in seinen augen aufblitzen, als
ich von eigenen erfahrungen mit der spezies mann erzählte, die ich als mädchen
und als frau immer wieder machen musste. er konnte sich tatsächlich
kaum vorstellen, wie oft man als frau im alltäglichen leben sexistischem männergehabe ausgesetzt ist. wie sehr vorsicht
und argwohn vor männern ein frauenleben prägen. schon vom kleinkindalter an. aus gründen. kaum
eine frau kennt sie nicht, diese erlebnisse. einem  mann, auch meinem eigenen, sind sie weitgehend fremd. was? aber so schlimm kann das doch nicht sein… und heute ist das ja auch nicht mehr wie vor zwanzig oder dreißig jahren. 
aber doch! es ist so! 
es ist mir tatsächlich
scheißegal, welchen ethnischen oder kulturellen hintergrund oder
wahlweise welche auch, ach so gutbürgerliche, deutsche erziehung die männer
haben, die frauen sexuell bedrängen. die sie begrapschen, ihnen mit
sexistischen gesten zu nahe kommen, vulgäre sprüche über ihre körper machen, die ihnen unverhohlen anzüglichkeiten und obszöntäten von der anderen strassenseite aus zurufen… die… die… die…
offensichtlich ihren fortpflanzungsstummel mehr zum denken benutzen als
ihr hirn. es ist mir total scheißegal! denn für mich sind sie alle gleich. es sind wesen, die sich vom affen nicht nicht besonders weit
entfernt haben und das trotz millionen von jahren an menschlicher
evolution.
ich bin seit 21 jahren
mit meinem mann zusammen. ich gehe kaum mehr nur mit frauen auf die piste und bin
abends nicht allein unterwegs. ich entspreche mit meinem alter auch
wahrscheinlich nicht mehr dem allgemeinen beuteschema dieser affen. ja, ich
benutze das wort „beute“ ganz bewusst, wo wir uns doch hier so schön im
bereich der zoologischen psychologie bewegen. aber ich erinnere mich lebhaft an etliche sexualisierte männer-begegnungen im laufe meines lebens. 
da war der alte typ, der sich hinterm busch im schwimmbad einen runterholte und meine mutter, meine freundinnen und mich auf unserer decke beim picknick beobachtete. da war ich 8 jahre alt. 
der typ im zug, midestens 60 jahre alt, der versuchte, mich mit der ansage zu beeindrucken, dass er schriftsteller sei. er könne er mich
bedeutenden leuten der deutschen literaturszene vorstellen, wenn ich doch mal bei ihm vorbeikäme. ich wäre doch so ein intelligentes mädchen. da war ich 17 und auf dem weg von meinem freund nach hause. 
die jungen kerle, die sich einen
spass daraus machten, nachts im dunkeln, ganz langsam, im schritttempo
neben mir her zu fahren, während ich auf dem weg von der kneipe
nach hause war. jagen wir der kleinen mal angst ein, ist doch witzig, mögen sie gedacht haben. ich hatte währendessen den haustürschlüssel fest zwischen die finger
geklemmt, so dass er herausstakte und zur not vielleicht als waffe dienen konnte, wenn
ich gezwungen wäre, mich zu wehren. und natürlich ging ich einen zacken schneller, mit vor angst rasend pochendem herzen.
überhaupt… dieser
schüssel zwischen den fingern, fest in der faust. wie oft ich den in meinem leben umklammert habe, auf
meinen wegen allein als mädchen/frau, weiß ich nicht einmal. und wie oft ihr? ihr bin sicher, ihr wisst genau, wovon ich rede.
dann der klassiker… die
bauarbeiter oder andere männergrüppchen die einem hinterherjohlen und eindeutige angebote
machen. hey, hübsches fräulein! ich möchte das gar nicht weiter ausführen. die unbekannte kerle, die
einem bei diversen gelegenheiten unangemessen nahkommen… ups, ein
busenstreifer, wie konnte das passieren? bagatelle. männer sind nun mal so. auf einer party in die
ecke gedrängt werden, von angeschiggerten typen, die eine ganz
normale konversation schon für eine eindeutige aufforderung halten. voll normal. war ja auch alkohol im spiel! 
später dann hat nicht einmal ein kinderwagen samt baby verbale, sexistische
übergriffe von männern von mir abhalten können. da ich mein kind stillte,
hatte ich einen entsprechenden üppigen vorbau. ah, schlüsselreiz! der wurde dann eines
tages lauthals in einer u-bahn station von einer gruppe junger männer
maßgenommen und für echt geil befunden. hey, ist doch nur ein kompliment! 
das alles kam dieser tage wieder hoch und ich bin entsetzt, bei wie
vielen gelegenheiten ich selbst in meinem leben das ziel von sexueller belästigung und übergriffen irgendeiner form gewesen bin.
die prägung von uns als mädchen, vor solchen gefahren auf der hut zu sein, findet damals wie heute schon jenseits des windelalters statt. mein opa ist heute noch mit seiner angst um mich in meinen erinnerungen… du darfst niemals mitgehen, auch wenn ein mann dir katzenbabies verspricht! bis später ins erwachenenalter…  pass
bloß auf dein getränk in der disco auf, denn jemand könnte dir k.o.-tropfen hinein tun. schon damals! 
seit jahren habe ich nun selbst weitgehend ruhe. dies ist nicht einer veränderten gesellschaft zu verdanken sondern in meinen augen nur den bereits oben genannten, ganz persönlichen gründen. doch aber ich habe diese ganze scheiße, die mit völliger selbstverständlichkeit von manchen männern ausgeht, keinesfalls
vergessen. und plötzlich ertappe ich mich dabei, wie ich meinem kind
sage, es möge bitte keine zu kurzen röcke zur schule oder beim stadtbummel anziehen, es gäbe immer
typen, die würden das falsch verstehen… wie ich ihr jetzt schon
einschärfe, dass sie später ihr getränk im club oder in der kneipe
nie offen stehen lassen soll, dabei war sie bisher noch nie abends aus. tu dies nicht, pass da auf! lauter ratschläge einer ängstlichen, geprägten mutter. 
ich realisiere, dass sich nichts geändert hat. der spezies affe unter
den männern kann die evolution offensichtlich nicht beikommen. die
bleiben hartnäckig. und mir wird ganz übel bei dem gedanken, dass ich mein
kind schon bald allein in diesen affenkäfig schicken werde. es fällt
mir dieser tage wie schuppen von den augen… es hat sich tatsächlich nichts
geändert sein meinen erlebnissen! und ich bin jetzt 45 jahre alt.
wann bitteschön passiert
das endlich? wann?
eine armlänge abstand,
meine damen! das wird doch wohl ausreichen, um sich
testosterongesteuerte bagatellen vom hals zu halten! wir hören verhaltungsmaßregeln für die opfer anstatt klare ansagen, wie man denngedenkt, sexuelle übergriffe taten in zukunkt { und endlich!!!} zu verfolgen und zu bestrafen. das nenne ich mal
symbolcharakter! und um mich mal selbst vulgärsprache zu bedienen… das finde ich unfuckingfassbar! 
dass ich nicht allein bin mit meinen beschissenen erfahrungen, zeigen mir beiträge wie die von LINA MALLON oder von katja von KRACHBUMM. wie sie, vermisse auch ich sehr viel mehr stimmen zum thema! von uns frauen! den betroffenen! denn kaum einer von uns frauen und mädchen blieb in ihrem leben übergriffigkeiten einer gesellschaft erspart, die nach wie vor sexistische und sexualisierte taten von männern bagatellisiert, gerne unter den teppich kehrt und als erstes nach der rock-oder armlänge der frauen fragt. 
mädchen und frauen… werdet doch endlich laut!!! 
MY 2 CENTS

#my2cents | was wäre anders in meinem leben, wenn ich ein mann wäre…

#my2cents | was anders wäre - ich als mann | luzia pimpinella

was wäre anders, wenn ich ein mann wäre? das hat haben mich esther, silke und verena von FOURTY SOMETHING gefragt und ich fand die frage ehrlich gesagt so interessant, dass ich dieses blogstöckchen gern angenommen habe. darüber hatte ich so ausführlich noch nie nachdgedacht!

was wäre anders in deinem leben,
wenn du ein mann wärst?
ich wäre natürlich der tollste hecht im karpfenteich, auch wenn das mit dem namen kai-oliver vermutlich auf anhieb nicht ganz einfach wäre. ich hätte als teenager vermutlich nur mist gebaut und wäre einer von den bad guys gewesen {okay, dieser punkt unterscheidet sich jetzt nicht so von meiner pubertären mädchen-vergangenheit}. astronaut hätte ich sicherlich nicht werden wollen, aber vielleicht pilot. vielleicht aber auch comic-zeichner. ich hätte die welt entdecken und natürlich erobern wollen… vermutlich gern mit einem rucksack auf dem rücken und mit kumpels an meiner seite.
was tust du nur deshalb, weil du
eine frau bist?
mir die beine rasieren und die bikinizone! dabei nervt mich das meiste von diesem typischen frauen-badezimmer-gedöns fürchterlich. ich tue es trotzdem, den ich will eben doch nicht wie eine schimpansenfrau auf den schienbeinen aussehen. zumindest nicht im sommer. im winter kann das schon mal vorkommen.
ich fühle mich viel zu sehr für das wohlbefinden meiner umgebung verantwortlich. das ist wohl so eine weibliche fürsorge-automatik, die ich schlecht abstellen kann. außerdem ertappe ich mich viel zu oft dabei, wie ich dinge, die meine familie faul herumliegen lässt, ohne muh und ohne mäh einfach wegräume, ob wohl das überhaupt nicht mein job sein sollte. 
ich rechtfertige mich zu oft für dinge, die den männern ganz selbstverständlich wären. außerdem tappe ich regelmäßige in diese blöde komplimente-falle… ach die hose? die ist doch schon oll! und dann ärgere ich mich, dass ich nicht einfach mal so ein lob oder ein nettes kompliment annehmen kann, ohne es prompt kleinzureden.
welche dinge lässt du lieber, weil
du eine frau bist?
allein durch die ganze welt und vor allem in stark von männern geprägte kulturen reisen, wäre etwas, bei dem ich mich als frau unsicher fühlen würde. leider gibt es ja immer noch gesellschaften, in denen eine frau eigentlich nichts wert ist und kaum rechte hat. da würde ich allein nicht unterwegs sein wollen.
durch welches klischee fühlst du
dich persönlich beeinträchtigt?
ich kann es nicht ausstehen, wenn man{n} mich aus prinzip für zu doof zum autofahren hält. diese „frau am steuer“-scheiße nervt unfassbar und ist zudem einfach unwahr. überhaupt finde ich ich die manchmal sehr gönnerhafte klugschieterei von männern gegenüber frauen unterirdisch. vor allem, wenn es um technische themen geht.   
es nervt mich aber genau so, wenn sich frauen untereinander wegen unterschiedlicher lebensmodelle bekritteln. wer ist jetzt die bessere frau und mutter? die, die zuhause bleibt, um sich ausschließlich um die brut zu kümmern, oder die mit toller jobkarriere? dadurch, dass wir frauen uns untereinander nicht einmal in ruhe die rollen leben lassen können, die wir wählen, tragen wir selbst zu klischees bei, um die sich männer nicht mal einen kopp machen würden.
ich selbst bin jetzt nicht so der klassische karriereleiter-typ, aber ich finde es absolut skandalös, dass männer in führungsstellen immer noch bevorzugt werden oft für die gleiche arbeit mehr verdienen als ihre weiblichen kollegen. 
in welcher situation war es von vorteil, zur gruppe der frauen zu gehören?
generell gehöre ich sehr gern zum weiblichen geschlecht. schon allein, weil wir
empathischer und sensibler sind, wenn es um das zwischenmenschliche
geht. wir halten die gesellschaft zusammen. im kleinen und im großen. davon bin ich überzeugt.
es gibt momente, in denen sich frau vorteile verschaffen kann, nur weil sie klug genug ist, die männer im glauben zu lassen, sie würden das ruder in der hand halten und die entscheidungen ganz allein treffen. das sind schon situationen die frau schmunzelnd in in aller stille genießen kann. 
wenn ein mann mir hilfe beim tragen eine schweren koffers anbietet, kann ich das ganz prima annehmen. da habe ich gar keine lust, die starke zu markieren. 

gibt es situationen, in denen das geschlecht keine rolle spielt?
klar gibt es die. kreativität ist zum beispiel für mich völlig unabhängig vom geschlecht. ebenso mein persönlicher humor. der kann genau so derbe, wie der eines kerls sein. trotzdem bin ich nun mal eine frau und sehe viele aspekte des lebens eben aus der weiblichen perspektive. das beeinflusst auch mein verhalten. so isses nun mal. letztendlich bin gern frau und habe nicht das bedürfnis immer „gleich“ zu sein, sei es zu anderen frauen oder männern. ich bin ich.

liebe mädels, das wesen von geschlechtslosen blögstöckchen ist ja nun mal, dass sie weitergegeben werden sollen, aber nicht unbedingt immer gern angenommen werden. ihr lieben, fühlt auch ganz frei, dieses anzunehmen oder auch linksliegen zu lessen!  aber ich würde doch schon sehr gern von euch lesen, was ihr zu dem thema #wasanderswäre zu sagen habt…
nico von LIVELIFEDEEPLY
anna von BERLINMITTEMOM
monika von MO BEADS
caro von THE BLOGBOOK 

ich freue mich, wenn ihr dabei sein mögt. wenn nicht.. auch gut! und vielleicht möchte ja die ein oder andere nichtgenannte bloggerin, dass thema einfach aufgreifen? ich freue mich auf spannende antworten… so oder so.
 
EDIT: die frage #wasanderswäre hat übrigens HIER seinen ursprung. bei almut sind auch alle teilnehmer gesammelt, falls ihr dazu noch mehr lesen möchtet. ;)
LIFESTYLE MY 2 CENTS

nuja… der lack is‘ ab, aber ich mache weiter!

luzia pimpinella | fazit 4 wochen anti-cellulite programm
also SIE hat ganz bestimmt keine cellulite. ich schon ein bisschen! aber ich lebe auch nicht in L.A. und trainiere nicht mehrmals die woche am MUSCLE BEACH. überhaupt würde ich mich nicht gerade als sport-freak bezeichnen. zum unverzichtbaren lebensinhalt wird sportliche betätigung für mich wahrscheinlich nie, egal wie gut sie auch tun mag.

trotzdem war ich vor ein paar wochen hoch motiviert, den kleinen dellen den kampf anzusagen. ihr erinnert euch vielleicht an den startschuss für meinen 4wöchigen ANTI-CELLULITE selbstversuch!? seitdem habe ich eine menge durchblutungsmassiert, ölgeschmiert, kaltgebraust und ge-pilates-t. die vier wochen sind um… und was ist passiert? nicht ganz so viel! es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, ich hätte große überraschungen erwartet. wissen wir doch alle im tiefsten herzen und nicht erst seit den letzten TEST-ERGEBNISSEN in sachen CELLULITEmittelchen, dass die bekämpfung der hubbel nicht nicht durch schmiererei allein erfolg hat, sondern ein bisschen mehr braucht als das. eine ordentliche portion sport {bäh, da wären wir wieder!} und natürlich auch durchhaltevermögen wirken sich da enorm zuträglich aus. und dann wäre da leider auch noch das leidige erbgut, das eine runde bei der entscheidung über viel oder wenig cellu mitspielen will. 
ich habe in den letzten wochen bestimmt nicht mein bestes gegeben. ich muss zugeben, dass ich beim täglichen pilates ordentlich geschwächelt habe. läppische 15-20 minuten täglich hatte ich mir vorgenommen und habe es trotzdem viel zu oft nicht geschafft. geschafft… ja… oft fiel mir die sache mit den sportlichen übungen eben erst ein, wenn ich abends geschafft auf dem sofa saß. aufraffen konnte ich mich dann nicht mehr so recht. schade eigentlich! denn gerade die BEIN-und PO-WORKOUTS von HAPPY & FIT PILATES auf youtube machen mir wirklich spaß. außerdem hatte ich noch das ANTI-CELLULITE workout im STEHEN & auf der MATTE von fit for fun für mich entdeckt. kurz und knackig!

konsequnt war ich aber immerhin mit einer täglichen kratzehandschuhmassage unter der dusche und anschließendem garstigkalten von-unten-nach-oben abbrausen der beine. auch wenn ich eine frostbeule bin und eiskaltes wasser bestimmt nicht mein lieblingsmedium, finde ich gerade den kälteschock fürs bein wunderbar! lässt doch nichts einen oberschenkel so schnell straff und fest erscheinen, wie eine ordentliche gänsehaut! würden meine beine immer frieren, hätte ich das ganze problemchen gar nicht. erpelpelle hilft gegen orangenhaut, und zwar sofort! ich schwörs. leider nicht wirklich anhaltend und dauerfrösteln ist ja auch keine lösung.
nach dem duschen dann die ölschmierung… ich hatte im vorfeld das ergebnis von öko test für cellulite-mittel angeschaut. über die wirkung bzw. wohl eher nichtwirkung der cremes, lotionen und öle sagte das zwar nichts aus, aber immerhin über die zweifelhaften inhaltsstoffe mancher produkte. so fiel meine wahl auf eins der beiden mit „sehr gut“ getesteten schmiermitelchen, das birken cellulite öl von WELEDA. es riecht schön frisch und lässt sich für ein öl auch ganz gut verteilen. eine wirkung auf die dellen kann ich allerdings nicht wirklich bestätigen. klar, die haut ist schön geschmeidig… aber das könnte auch daran liegen, dass ich sonst eher eincrem-faul bin und sich meine epidermis einfach nur freut, überhaupt mal regelmäßige pflege zu bekommen.

mein fazit: die allgemeine cellulite-lage an meinen problemzonen hat sich zugegebenermaßen schon etwas gebessert. das beintraining hat ein bisschen muskelmasse aufgebaut. allein dadurch fühlt sich nicht mehr alles so wabbelig an. außerdem freut sich meine sonst nicht sehr mit aufmerksamkeit verwöhnte haut über ein mehr durchblutung und mehr pflege. klar, das sich da alles ein bisschen besser anfühlt und irgendwie auch ein bisschen besser ausschaut {aber vielleicht bilde ich mir das zweite auch nur ein}. bisschen scheint hier das key word zu sein. ich denke, tatsächlich geht da noch was! mit mehr bewegung hätte ich sicher mehr erreicht. aber naja… ich fliege jetzt erst einmal mit meiner cellu in den sommerurlaub… egal! die elefanten stört’s sicherlich nicht, denn die haben ja nun wirklich eine krumpelpelle.
 
LIFESTYLE TRAVEL

#my2cents | ich muss mal kurz entschleunigen

luzia piminella | travel | allgäu wellness wochenende zum entschleunigen

„es gibt wichtigeres im leben, als beständig dessen geschwindigkeit zu erhöhen. {mahatma gandhi}“  wie wahr. in der letzten woche hatte ich mal wieder das gefühl, mich manchmal selbst zu überholen. ich muss tatsächlich mal einen gang runter schalten und deswegen gibt es heute auch nicht das ausführliche posting, dass ich eigentlich geplant hatte {mein ANTI-CELLULITE selbstversuch hat nämlich schon halbzeit und ich wollte berichten… das tue ich auch noch, nur eben montag in alter frische!}, sondern nur einen kurzen wochenendgruß!
das wochenende wird hoffentlich auf meiner entspannungsskala eine 10, denn ich bin heute morgen mit ein paar lieben bloggerfreundinnen in ein WELLNESS ins ALLGÄU gestartet. meine ganz persönliche wellness-premiere übrigens… ich hab ja immer so hummeln im hintern und denke für gewöhnlich, ich habe keine ruhe für spa und sowas! ich bin sehr gespannt, ob mich dieses wochenende in den bergen eines besseren belehrt. ein bisschen entschleunigung ist zumindest das, was mir gerade so richtig fehlt. aber auch wenn hier wochenendpause herrscht… bestimmt gibts ein paar entspannte bergpanorama-fotos auf meinem INSTAGRAM feed… vielleicht sehen wir uns dort!? hab ein schönes, hoffentlich relaxtes wochenende, ihr lieben!

„there is more to life than increasing its speed. {mahatma gandhi}“ so true. there were moments lately when i had the feeling of overtaking myself. i gotta slow down a bit. so that’s the reason why i didn’t write the more extensive posting i originally planned for today {you know, my ANTI-CELLULITE experiment on myself already ran halftime and i wanted to report the status… no worries, i will catch up with that on monday as lively as ever!}. instead i just leave some short weekend greetings for you guys. i hope this weekend will be a 10 on my personal relaxation scale as i’m off for some SPA WELLNESS at the ALLGÄU together with some of my dearest blogger girls. normally i feel like having to many ants in my pants to be that typical spa kinda girl. but maybe this weekend will totally proof me wrong. i’m excited to see how this all works with me. after all slowing down seems quite perfect to me right now. but even if there will be a weekend break here on the blog as usual… there surely will come up some very laid-back mountain panorama pics on my INSTAGRAM feed… so see you there!? have a great and relaxed weekend, peeps!

 

MY 2 CENTS

#my2cents | sommerloch vs. regenwald-loch

luzia pimpinella | #my2cents | WWF - amazonas regenwald schützen

bei mir herrscht immer noch große WELTMEISTERfreude. auch des ganzen heutigen #gauchogate genöhls zum trotz! okay, in dem bewussten moment dachte ich auch… autsch! wie ungeschickt, jungs! aber im nächsten moment… hey! die kerle freuen sich einfach nur und blödeln eben rum! da ist man vielleicht auch mal nicht diplomatisch. so what? und ehrlich, passiert im moment nicht wirklich schlimmeres auf der welt als ein paar politisch unkorrekt freudentaumelnde fußballspieler? dass das ganze solche wogen schlägt {bitte seid so lieb und erspart mir wilde diskussionen hier in den kommentaren. einfach mal locker bleiben, auch wenn das den deutschen generell schwer fällt. ;)} würde ich persönlich mal auf’s sommerloch schieben. denn das ist nach der WM jetzt jawohl voll da!

also, wie gesagt… ich freue mich immer noch. trotzdem! und gestern kam mir die idee, meiner freude auf eine etwas andere art ausdruck zu verleihen. ich habe ein stück BRASILIANISCHEN REGENWALD geschützt.

luzia pimpinella | #my2cents | WWF - brasilianischen regenwald schützen

ich verfolge den WWF auf TWITTER und habe so von dieser AKTION zum SCHUTZ des REGENWALDS erfahren. es war eine ganz spontane entscheidung. hier gab es zur WM 2014 keine böller, keine fan t-shirts, keine flaggen und wimpelketten {die utensilien des abends gehörten tatsächlich unseren gut ausgestatteten freunden, falls ihr euch das fragt}. dafür  gibt es jetzt ein stück geschützen regenwald mehr im WM-land BRASILIEN. denn ohne welt, keine weltmeister.
vielleicht ist das ja auch für euch eine möglichkeit, eurer weltmeisterfreude ausdruck zu verleihen… 66.816 hektar amazonas-regenwälder wollen noch adoptiert werden.

P.S. dear international readers, no full english translation today but just a short note about this post… i’m still enthusiastic about the WORLD CUP championship of germany and i thought it would be a good idea to express my joy in a special way. i made a donation to protect 36 hectares of brazilian AMAZONAS RAINFOREST through WWF germany.  i think that makes more sense than shooting fireworks or buying fan t-shirts. because without a world, there won’t be any world champions.
LIFESTYLE

frau p. macht pilates und wird noch fit wie’n turnschuh!

luzia pimpinella | lifestyle | happy & fit pilates auf youtube

ja, ihr seht richtig. frau p., die SPORT eigentlich nicht unter den ersten 100 prioritäten ihres lebens stehen hat, kommt in sportliche wallung. ich musste der tatsache ins auge blicken, dass es nicht normal ist, sich morgens und abends wie eine 90jährige zu fühlen, wo ich doch eigentlich „erst“ 43 bin. außer den kontinuierlichen rückenschmerzen und der erschreckenden unbeweglichkeit, war da dann auch noch dieser üble moment neulich… der moment, in dem mir beim anprobieren von bademoden bewusst wurde, dass die bikinizeiten vorbei und die badeanzugzeiten da sind. ja, auch schlanke menschen sind nicht vor der bösen schwerkraft gefeit. meine freundin sonni sagt ja immer: „man altert entweder als kuh oder als ziege. ich kuh, du ziege!“. so isses.
an dem tag klagte ich mein leid auf facebook, bekam lieben zuspruch {du doch nicht! oder … willkommen im club!} inklusive links zu echt tollen badeanzügen. danke mädels, ihr seid ehrlich die besten, wenn man gerade frust schiebt. außerdem bekam ich von der lieben FRAU HIBBEL einen tipp, den ich als sportmuffel ja eigentlich erst gepflegt ingorieren wollte. aber ich war dann doch neugierig und suchte auf youtube nach dem völlig kostenlosen HAPPY & FIT PILATES video-programm. {in dem channel gibt es auch yoga, cardio-fintess und dance einheiten. also „pilates mag ich nicht“ ist grund, nicht reinzuschauen!}.
das war am 19. märz und seitdem habe ich mich tatsächlich täglich {ha!} von der echt bezaubernden AMIENA ZYLLA {die ganz bestimmt mal in der kategorie „reh“ altern wird… selten, aber sowas solls ja geben, zum leidwesen aller kühe und ziegen} zum pilates-training motivieren lassen! zwar geht es mir bei der typisch lautstarken atmerei noch ein bisschen wie meiner lieben blogger-kollegin NINIA LAGRANDE, aber zuhause finde ich das hüüüüüp… chhhhhhhhh wenigstens nicht so peinlich. außerdem muss ich mich nicht erst aufraffen und irgendwohin fahren/gehen/radeln. das gibt schon mal einen karmapunkt beim durchhalten gegen den hundsgemeinen inneren schweinehund.
fazit: rücken macht insgesamt weniger aua! ich kann beim rückwärts einparken wieder meinen kopf nach hinten drehen, ohne angst vor einem stechenden schmerz haben zu müssen. ich stehe immer öfter morgens auf und habe NICHT das gefühl, des nächstens 5 runden gegen beide klitschko-brüder verloren zu haben. ich habe muskelkater an stellen, an denen ich nicht mal muskeln vermutete {es tut sich also was… nochmal ha!}. ich mache mir jetzt nicht mehr ganz so große sorgen, dass ich mich in ein paar tagen in tirol vor lauter muskellosigkeit keine stunde auf den brettern halten kann und auf dem hintern die piste herunter rutschen muss. und ich hege wieder ein fünkchen hoffnung, dass ich im august vielleicht doch im bikini im indischen ozean planschen kann {siehe titel meines lieblingsprogramms! ;)}. alles wird gut. danke, frau hibbel! danke, amiena!
{dear international readers, i’m sorry, that todays posting is in german only. but as the pilates lessons i talk about are in german only, too, i hope you don’t really mind. easter holidays are almost here and for the next two weeks i’d like to ask for your understanding, that i will skip the english translation once in a while, because writing biligual can be very time consuming. school holidays are also familytime and vacation time. i’ll write in english whenever i manage to find the time, but if i don’t, then i just hope you’ll understand! THANK YOU so much! i’ll skip back to frequent biligual as of third week of april!}
BLOGGERLIFE

#blogst13 | ein konferenz-resümee in ganz persönlichen gedanken

mensch mädels [& jungs, wenn auch wenige], was soll ich sagen? sehr vieles über die BLOGST ist bereits gesagt worden und ich unterschreibe so einges davon. es war so grandios, wie im letzten jahr… wissens-, herzens- und spaß-speicher wurden gleichermaßen gefüllt. man kommt selig nach hause und hofft, dass sich RICARDA und CLARA diese ganze mühe im nächsten jahr wieder für uns machen! DANKE EUCH und auch allen tollen REFERENTEN für alles! ich danke auch den SPONSOREN der blogst. denn machen wir uns nichts vor, ohne sie wäre eine solche veranstaltung gar nicht finanzierbar.
das gefühl „wie blogger-klassenfahrt“ kannte ich schon von 2012 und doch war dieses mal für mich einiges anders. ich merkte, dass ich mich etwas unter druck fühlte, alle social media-kanäle zu bedienen…. instagram, twitter, facebook… fotos für den blog zu machen… und dachte plötzlich: nä! lass doch das stressige multitasking mal sein. sei doch einfach mal nur da, frau pimpinella! genieße das wochenende und beobachte das leben 1.0 doch mal direkt und nicht nur durch die 2.0 brille! und das tat ich dann auch. deswegen habt ihr online auch nicht viel von mir gesehen und gelesen.
ich werde ganz oft gefragt: warum fährst du denn da hin? du bloggst doch schon so lange. kann dir überhaupt noch jemand was beibringen? ich möchte gern antworten: nee, vielleicht nicht so sehr [obwohl ich jedes mal noch etwas dazu lerne!], aber darum geht es mir persönlich auch gar nicht. was mich als blogger an diesem wochenende wieder einmal glücklich gemacht hat, ist nicht nur diese großartige
community, das wiedersehen, neu kennenlernen, kontakte knüpfen und netzwerken. sondern auch die tatsache, dass viele themen, die mich in
den letzten monaten gedanklich beschäftigt haben, sich hier auf der
BLOGST 2013 in den vorträgen und in den diskussions-runden vielfach widergespiegelt haben. ich fühlte mich verstanden und ich fühlte mich auf dem richtigen weg. das ist auch ganz schön großartig!

luzia pimpinella | mein resümee der blogst 2013 blogger konferenz

deshalb ist mein RESÜMEE der diesjährigen blogst auch ein ganz anderes, als das sehr detaillierte im letzten jahr. es ist stattdessen ein sehr viel PERSÖNLICHERES, denn ich teile heute mit euch einfach meine gedanken. etliche davon habe ich bereits mit auf die blogst genommen und habe festgestellt, ich bin nicht die einzige, der diese dinge durch den kopf gehen. einige neue gedanken kamen dazu. alle fügen sich für mich zusammen zu einem ganzen.

ich denke,…

  • dass eine gute geschichte einfach mehr wert ist als die perfekte
    platzierung von keywords.
  • dass ein interessanter, persönlicher inhalt doch immer noch
    besser ist als eine ausgefeilte SEO.
  • dass ich es wunderbar finde und wertschätze, wenn die „social
    personality“ eines bloggers [also die bruchstücke unserer
    persönlichkeit, die wir im internet präsentieren] sehr nah an der
    realen persönlichkeit ist.
  • dass es gut tut, sich mal wieder locker zu machen und nicht
    immer auf die zahlen und statistiken zu luschern… auf welche und wo auch
    immer.
  • dass ich es nach wie vor liebe, zuallererst einmal aus leidenschaft
    zum thema zu bloggen und nicht primär, um potentielle kooperationspartner
    an land zu ziehen.
  • dass koops trotzdem etwas richtig tolles sein können, wenn sie
    wirklich passen.
  • dass man allerdings auch einfach mal NEIN sagen kann und auch sollte.
  • dass ich nach wie vor der meinung bin, dass man sich seines
    werts als blogger bewusst sein soll, dass es aber echt örks ist, nur
    noch auf piepen zu schielen, die sich eventuell verdienen lassen. 
  • dass ich keine lust habe, meine facebook-postings danach zu
    konzipieren und zu konstruieren, dass sie ein besseres ranking bekommen
    oder nicht.
  • dass ich das wort c*ntent nicht mehr so inflationär benutzen
    werde. nicht nur, weil angeblich jedes mal ein einhorn stirbt,
    sondern weil blogs und ihre autoren einfach viel mehr sind als die schnöde
    summe ihres inhalts, ihres outputs [auch so ein schreckliches wort]
    und ihrer reichweite.
  • dass das bloggen für mich, auch nach über 7 jahren, immer noch
    eine herzensangelegenheit ist und bleibt.
  • und dass ich für unser aller zukunft inständig hoffe, dass viele
    andere blogger das genau so sehen. und das TUN SIE! [danke auch dir, JULI!]

P.S. ich weiß, ich habe meinen blogplan völlig durcheinander gebracht. aber das muss auch mal sein. falls ihr heute vergeblich meine DIENSTÄGLICHE REISE-RUBRIK sucht… sorry. die gibts stattdessen morgen! ihr werdet mir hoffentlich verzeihen. ;)

P.S. dear international readers, i apologize that this posting is written in german only, but considering the fact that the BLOGST is a blogger conference for german speaking bloggers, i hope this is fine for you. moreover this is a post with very personal thoughts and feelings… and i must admit, that sometimes there’s simply a lack of english vocabulary to describe what i really feel in a language that is not my native tongue. i’m sure, you understand. thanks a lot! if you’re missing my TRAVEL TUESDAY column today. so sorry, i messed up my blogging schedule. tomorrow wil be travel day instead! ;)

FAMILYLIFE

der scholli – eine bedrohte rasse

am wochenende bekam ich einige wirklich coole geburtstagspostkarten. unter anderem diese hier von meiner kleinen, großen schwester. ich musste so lachen, als ich sie sah! nicht nur, weil sich meine viel jüngere schwester natürlich umseitig hemmungslos über mein fortgeschrittenes alter lustig macht… sondern vor allem über den spruch: MEIN LIEBER SCHOLLI!

luzia pimpinella | mein lieber scholli - meine liebeserklärung an altmodische sprüche
„mein lieber scholli“ wird in unserer familie ziemlich oft gesagt! und als ich darüber nachdachte, wie sehr ich diesen sinnbefreiten spruch mag, fiel mir auf, dass ich ihn außerhalb unserer familie eigentlich nie höre. mal ehrlich, wer sagt heutzutage auch noch „mein lieber scholli? ein bisschen antiquiert ist das schon. und wie antiquiert muss ich selbst eigentlich schon sein, wenn ich sprüche liebe, die heute kaum noch ein mensch benutzt. au weia. ich spinne den gedanken lieber nicht weiter. 
doch weil ich schrullige, altmodische wörter und ausspüche liebe, dachte ich, ich frage euch heute einfach mal, was es in eurem sprachgebrauch noch so an schätzchen gibt!? wörter und sprüche, die etwas angestaubt sind, die ihr aber trotzdem regelmäßig zu benutzen pflegt. pflegen… das ist ein gutes stichwort. betrachtet dieses posting einfach als einen beitrag zur sprachpflege! ich bin so gespannt, was für linguistische juwelen wohl zusammenkommen….
 
P.S. dear international readers, i beg your pardon. today’s posting is in german language only. actually it’s about german language and old fashioned and almost extinct words and sayings. the meanings and wordplays would probably get completely lost in translation… sorry. tomorrow i’ll be back to german & english as usual.
UNCATEGORIZED

danke! | thank you!

luzia pimpinella | geburtstags-dankeschön | birthday thank you

ihr lieben, habt vielen herzlichen dank für all die lieben GEBURTSTAGS- und BESSERUNGSwünsche, die mich gestern über alle möglichen kanäle, vor allem über mein facebook und instagram, erreicht haben. das war mir ein echter trost, denn der tag gestaltete sich ja eher semioptimal. statt lecker sushi essen gehen mit der familie und bierchen trinken, gab es schonkost in form von haferschleimchen und kamillentee auf dem heimischen sofa. schlechtes timing. 
ich bin froh, dass es mir heute schon eindeutig besser geht als die letzten tage und ganz im sinne von bye bye bad times, hello good times werde ich meine geburtstagspläne einfach am kommenden wochenende nachholen. ich bin ja nun mit 43 schon „groß“ und komme damit klar. eigentlich viel zu „groß… aber schwamm drüber… ich will nur sagen DANKE an alle, die an mich gedacht haben!!!
dear lovelies, thank  you so much for all your BIRTHDAY and GET WELL wishes that came in through all net-ways, especially through my facebook and instagram, yesterday! they really cheered me up because the day went quite semi-optimal. because instead of going out with the family having some yummy sushi and some beer, i stayed on the couch having a bland diet with oatmeal gruel and chamomile tea. what a bad timing. 
i’m glad to feel much better today and according to the principle bye bye bad times, hello good times i’m going to catch up with the missed birthday activities next week end. afer all with 43 years  i’m „big“ enough to handle that. actually i think i’m too „big“… but no hard feelings!  i just want to say THANK YOU to everyone who was thinking of me!!!
BOOKS PHOTOGRAPHY

start spreadin‘ the news…

NYC yellow cab

i’m leaving today…

ihr lieben, ich verabschiede mich heute für ein paar tage. wenn meine vorbereitung soweit kappt, dann läuft hier im blog alles fluffig und bunt wie immer und, keine sorge… auch BEAUTY IS WHERE YOU FIND IT wird wie gewohnt stattfinden. sogar neue themen für den NOVEMBER habe ich euch schon ausgebrütet! ich werde sicherlich ab und zu online sein, aber ich bitte euch um verständnis, dass ich in den nächsten tagen nur ganz obermegadringliche mails zur abwendung von akut lebensbedrohlichen situationen zeitnah beantworte. ;) ansonsten bin ich ein bisschen OFF. allerdings hoffe ich, ich bekomme mein eiFon da drüben so getuned, so dass ich mein INSTAGRAM unterwegs ein bisschen mit fotos füttern kann. also, vielleicht sehen wir uns ja dort mal!? habt eine schöne zeit bis dahin!
dear lovelies, i leave for a few days. the blog is prepared and will (hopefully) run smoothly as usual. no worries, because our BEAUTY IS WHERE YOU FIND IT project will take place as normal! i’ll even come up with new challenges for NOVEMBER. i ask for your understanding though, that meanwhile i will reply to tremendously urgent e-mails in case of life-threatening and most scaring situations only. ;) apart from that i’ll be OFF most of the time. the only thing i’ll try to run actively is my INSTAGRAM. i hope i’ll manage to get my phone set up to post some pics from „over there“… well, let’s see. have a great time, everyone! 
P.S. im hintergrund seht ihr übrigens eine meiner persönlichen lieblingsfotografien… YOUNG DANCER von JOEL MEYEROWITZ von 1978. das original steht in irgendeiner galerie irgendwo zum verkauf… ein traum. aber da ich mir das nicht leisten kann, begnüge ich mich mit einer abbildung in meinem liebsten NEW YORK bildband

P.S. by the way you can see one of my favorite photographs in the backgorund… YOUNG DANCER von JOEL MEYEROWITZ von 1978.
the original is avaiable in a some galerie somewhere… a dream. but as long as i can’t afford that, i look at it in my favorite NEW YORK coffee table book