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Das historische Stone Town, wo Sansibar noch ursprünglich ist… noch.

Travel Afrika | Sansibar - Stone Town Impressionen von unserer Tansania-Reise | luziapimpinella.com

Neulich las ich im Reiseressort des Spiegel „Jetzt ist Zeit für Sansibar“! Wer diese Insel vor der Küste Tansanias im indischen Ozean noch ursprünglich entdecken möchte, der sollte sich doch besser jetzt auf den Weg machen. Denn, so wie auch auf Kuba, wird wohl in einiger Zeit mancherorts nicht mehr ganz so viel von dem alten, morbiden Charme übrig bleiben. Es wird Continue Reading

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Unsere Safari in Tansania – endlich verewigt in einem Fotobuch

Travel Fotografie | Ein Afrika Fotobuch selbst gestalten - unsere Tansanina Safari als Buch | luzia pimpinella

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Alle Leute schaffen das, nur ich nicht! Es kam mir lange so vor, als würde die ganze Welt um mich herum es schaffen, mindestens ein Fotobuch pro Jahr selbst zu gestalten. Nur ich nicht! Bei mir dümpelte der Wunsch nach einem Buch mit unseren Urlaubsfotos seit Ewigkeiten auf der To Do Liste herum und nie habe ich mich wirklich mal dran gesetzt.

Material für unzählige Fotobücher hätte ich ja da, aber vielleicht ist das auch der Grund, warum ich so unfassbar lange für mein erstes gebraucht habe. Wo anfangen bei dem Berg an Bildern auf meinen Festplatten? Ich neige ja zur, wie ich sie nenne, Karnickel-Paralyse. Wenn Aufgaben und eigene Ansprüche riesig vorkommen, sitze ich oft mal wie ein paralysiertes Kaninchen davor und kann gar nichts. Selbst wenn ich Projekte dann endlich angreife, verzettele ich mich gern in meinem eigenen Perfektionismus. Aus Perfektion wird dann Prokrastination und ich bin mein eigener Bremsklotz. Eine lästige Eigenschaft, wie ich übrigens finde…

Nun ja… aber angesichts der Tatsache, dass ich schon seit gut einem Jahr als *Gastautorin für das Cewe-Magazin schreibe und dort meine Fotobegeisterung und Fototipps in der *Kolumne „Momentchenmal!“mit den Lesern/Leserinnen teile, wurde dieser Zustand natürlich langsam peinlich. Schließlich ist das bekannteste Produkt von Cewe das Fotobuch. Das war dann irgendwann auch der Tritt in den Hintern, den ich wohl brauchte, um mich endlich mal an ein eigenes, persönliches Urlaubsfotobuch zu setzen. Und wieder einmal zeigt sich – unter Druck funktioniere ich manchmal am besten. ;)

Travel Fotografie | Ein Afrika Fotobuch selbst gestalten - unsere Tansanina Safari als Buch | luzia pimpinella

Travel Fotografie | Ein Afrika Fotobuch selbst gestalten - unsere Tansanina Safari als Buch | luzia pimpinella

Travel Fotografie | Ein Afrika Fotobuch selbst gestalten - unsere Tansanina Safari als Buch | luzia pimpinella

Mein erstes Fotobuch – unsere Safari in Tansania auf Papier verewigt, endlich.

Verewigt wurde unsere Safari in Tansania von vor zwei Jahren. Nicht zuletzt, weil unsere ersten Erfahrungen mit Afrika immer noch nachhallen und sich wirklich in unsere Herzen eingebrannt haben. Wilde Tiere aus nächster Nähe in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten, war ein echtes Geschenk und unsere ersten Tierbegegnungen werden wir wohl nie vergessen. Für mich selbst ging damit ein ganz großer Kindheitstraum in Erfüllung. Seit ich in den 70ern, zusammen mit meinem geliebten Opa {einem echten Tier-Fan}, alle Sendungen von Bernhard Grzimek im TV geschaut hatte, wollte ich die Serengeti sehen. Als ich dann endlich dort war, musste ich mehr als einmal heulen, weil ich so vollkommen überwältigt war. Ich wünschte, ich hätte meinem Großvater noch davon erzählen können und ihm meine Fotos zeigen können. Aber ich bin sicher er war dort bei mir. Wenn ich durch die unendlich Weite der Serengeti blickte, fühlte ich mich ihm oft ganz nah, obwohl er selbst nie dort gewesen war.

Noch ein Grund, ein Fotobuch von unserer Reise nach Tansania zu haben. Denn das kann man eben auch mal der Familie und Freunden zeigen, ohne dass man daraus eine „Dia-Show“ machen muss, die meist allen auf den Keks geht, außer den Protagonisten selbst.

Travel Fotografie | Ein Afrika Fotobuch selbst gestalten - unsere Tansanina Safari als Buch | luzia pimpinella

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Das Sichten und Aussortieren der vielen, vielen Bilder, die ich so unterwegs schieße, war ja meistens schon so ein „Oh No!“ Moment, wenn ich auch nur darüber nachdachte, mich an die Arbeit zu machen. Bei meinen Afrika-Bildern hatte ich nun wenigstens den Vorteil, dass ich die Tausende von Fotos im Archiv schon konsequent aussortiert hatte. Auch die Bildbearbeitung hatte ich schon erledigt, weil ich unsere Safari bereits komplett verbloggt hatte. Da muss man sich tatsächlich auch nichts vormachen… es ist kein Wunder, wenn man vor einem Fotobuch erst einmal zurück zuckt, denn das ist nun mal ein Haufen Fleißarbeit, die sehr viel Zeit kostet.

Was ich da bei den Afrika-Fotos an Zeit gespart habe, konnte ich aber problemlos an anderer Stelle verplempern, kann ich euch sagen. Ich hatte ja nicht vor, dass Buch mit viel Text zu füllen, aber trotzdem habe ich mich stundenlang mit der Auswahl der zur Destination passenden Schriftarten aufgehalten. Das ist so typisch für mich, dass ich für so eine Entscheidung ewig brauche. Jedes Detail sollte dann bitteschön passen und da kam natürlich gleich wieder die Perfektionistin in mir durch.

Dafür fiel mir die Entscheidung für ein Buch-Format und die Papierqualität sehr leicht. Und auch das Layout stand sehr schnell fest. Für mich war klar… großes Panorama-Format und lieber weniger Fotos pro Seite, oft sogar nur eins. Das war einfach ein Muss für mich, angesichts der atemberaubenden Landschafts- und Tieraufnahmen. Solche Fotos brauchen Raum, um zu wirken. Wenn man sie zu klein druckt, verlieren sie ihren Zauber. Außerdem liebe ich matte Qualitäten. Ich finde, matte Oberflächen geben Büchern eine wundervolle Haptik und gleichzeitig einen hochwertigen, edlen Look. Das mag ich auch bei Fotoabzügen lieber. Ich finde, hochglänzend wirkt immer ein bisschen „billiger“… nichts für ungut, natürlich ist das totale Geschmackssache.

Travel Fotografie | Ein Afrika Fotobuch selbst gestalten - unsere Tansanina Safari als Buch | luzia pimpinella

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Los gings! Obwohl es ja quasi zu meinem täglich Brot als Bloggerin gehört, mit Bildern und Bildbearbeitungsprogrammen zu arbeiten, hatte ich trotzdem erst einmal ganz schön Respekt vor der Software zum Gestalten des Fotobuchs. Ich bin ja auch so ein schreckliches Gewohnheitstier und es gehört nicht wirklich zu meinem Lieblingsbeschäftigungen, mich in in neue Technik einzufrickeln. Mein innerer Schweinehund drück sich gern vor sowas. Aber wenn ich dann erst einmal dran sitze, beiße ich mich auch fest und beim Fotobuch-Editor von Cewe war es auch wirklich nicht schwierig.

So sehr ich mich gegen diese Fleißarbeit angesehnt hatte, so sehr machte es mir dann doch Spaß die Seiten unseres Tansania-Buches mit Leben zufüllen. Mal abgesehen von den wunderbaren Erinnerungen und Gefühlen, die dabei wieder hoch kamen. Das Fotobuch wurde immer dicker und am Ende kam ich auf über hundert Seiten mit recht großformatigen Safari-Bildern.

Travel Fotografie | Ein Afrika Fotobuch selbst gestalten - unsere Tansanina Safari als Buch | luzia pimpinella

 

Travel Fotografie | Ein Afrika Fotobuch selbst gestalten - unsere Tansanina Safari als Buch | luzia pimpinella

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Ganz ehrlich, als ich dann „abschicken“ und „bestellen“ anklickte, hatte ich richtig Herzklopfen. In diesem Ding steckte ja auch ordentlich Herzblut und ein ganz kostbares Stück unseres Lebens. Und als es dann endlich fertig gedruckt ankam, war ich dann so albern nervös, dass ich erst einmal nur ausgepackt, auf den Couchtisch gelegt und stundenlang von außen angesehen habe. Ich dachte die ganze Zeit: „Was ist, wenn du es vergrützt hast?“ Was ist, wenn es nicht so schön ist, wie es auf dem Bildschirm aussah?“. Aber dann hatte ich eine Wollsocke im Hals und auch ein bisschen Pipi in den Augen, als ich mich endlich traute. So wunderbar war es geworden!

Und ein bisschen stolz war ich natürlich auch, dass ich es endlich geschafft hatte, meinen inneren Schweinehund zu überwinden. Für das nächste Fotobuch werde ich hoffentlich nicht wieder Jahre brauchen. Auch wenn es natürlich Fleißarbeit bleibt und viel Zeit kostet. Ein Buch mit eigenen Fotos in der Hand zu haben, ist die Zeit dann doch wert. Ich hoffe, das wird jetzt Anfang einer wunderbaren Reisebuch-Sammlung. Material hätte ich ja genug. ;)

Travel Fotografie | Ein Afrika Fotobuch selbst gestalten - unsere Tansanina Safari als Buch | luzia pimpinella

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Die Reaktion von Luzie und Stephan auf unser Tansania-Buch war dann auch  nicht weniger gefühlsduselig. Darin zu blättern hat immer noch etwas Surreales für uns. Manchmal können wir immer noch nicht glauben, dass wir wirklich da waren und all diese Tiere in der freien Natur gesehen haben. Und alle anderen, die das Fotobuch durchblättern, bekommen zumindest einen vagen Eindruck, wie wunderbar es dort ist.

Für laute Lacher bei allen sorgt übrigens immer und jedes Mal wieder das Foto einer Grünmeerkatze in sehr prominenter Pose in Großformat. Das Äffchen war uns bei einem Picknick am Tarangire-Fluss begegnet und man nennt es auch „blue balls monkey“. Ihr seht das Foto auch hier in meinem Posting über unseren ersten Safari-Tag im Tarangire Nationalpark… dann wisst ihr auch Bescheid, woher der Name kommt. ;)

Travel Fotografie | Ein Afrika Fotobuch selbst gestalten - unsere Tansanina Safari als Buch | luzia pimpinella

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Ich habe ja ein bisschen mein Herz an Afrika verloren und kann es eigentlich kaum erwarten, bis wir noch einmal so eine Reise machen. .. auch wenn das „wann“ noch in den Sternen steht. Solange begnüge ich mich eben mit den wilden Tieren bei und zu Hause.

Und falls es unter euch auch noch Prokrastinierer/innen wie mich gibt, die schon längst mal ein Fotobuch selbst gestalten wollten, aber es bisher noch immer nicht geschafft haben, dachte ich, ich schreibe mal meine persönlichen Tipps nach diesem ersten Mal auf. Vielleicht hilft es ja dem/der einen oder anderen weiter, um sich auch endlich einmal daran zu wagen.

Meine 10 persönlichen Tipps für das vielleicht erste Fotobuch eures Lebens, für meins auf jeden Fall

1. Die Menge an Urlaubsfotos, die ihr von einer Reise mitbringt, solltet ihr am besten direkt nach der Rückkehr aussortieren und sinnvoll in ein individuelles Dateiordner-System ablegen. Denn man muss wirklich nicht jedes Foto aufheben. Schon gar nicht x multiple Aufnahmen von ein und der selben Szene. Besser man löscht überzählige, doppelte und unschöne Fotos gleich, bevor schon an dieser Stelle die böse Prokrastination einsetzt. Das reduziert auch die Datenmenge und entlastet eure Speichermedien.

2. Beim Aussortieren solltet ihr Fotos, die das Potential haben, später Teil eines tollen Fotobuchs zu werden, direkt in einen einen oder {wenn es sehr viele Fotos sind} mehrere Ordner kopieren. Das erleichtert die spätere Auswahl ungemein und spart enorm Zeit, wenn’s losgehen soll.

3. Ich editiere ja alle meine Fotos, um meinen Bildern einen einheitlichen Look zu verpassen. Und für die Erstellung eines Fotobuchs solltet ihr das auch auf jeden Fall tun. Oft reicht es schon, ein bisschen an der Helligkeit und dem Kontrast zu „schrauben“, um die Fotos sichtbar zu verbessern. Ihr braucht dazu auch nicht unbedingt ein teuer gekauftes Bildbearbeitungsprogramm! Es gibt tolle Open Source Programme zum Download, wie z.B. PhotoScape… oder auch Online-Programme, wie z.B. PicMonkey. Beide benutze ich auch sehr gern.

4. Wenn ihr eure Bilder für ein Fotobuch editiert habt, ist allerdings folgendes zu beachten: Denkt unbedingt daran, die automatische Bildoptimierung in den Einstellungen der Fotobuch-Software auszuschalten, denn die ist meist in den Grundeinstellungen erst einmal angeklickt. Doppelt gemoppelte Bildbearbeitung ergibt jedoch leider meist kein schönes Druckergebnis. Also nicht vergessen, das Häkchen an dieser Stelle raus zu nehmen.

5. Wenn es an die Gestaltung des Fotobuchs geht, muss man manchmal den eigenen Perfektionismus überwinden und einfach mal machen und anfangen! Okay, das sagt jawohl gerade die Richtige. Aber Einsicht ist ja bekanntermaßen der erste Schritt zur Besserung. ;)

6. Für mich muss das Format eines Fotobuches unbedingt zur Art der Fotos passen. Habt ihr überwiegend Panorama-Fotosgeschossen, dann solltet ihr auch ein Buch im Panorama-Format auswählen. So können die Bilder ihre Wirkung optimal entfalten. Das gleiche gilt natürlich auch für andere Formate… und ein Fotobuch mit Instagram-Schnappschüssen finde ich dann eben auch in einem quadratischen Format am schönsten.

7. Ich weiß natürlich, dass die Papierqualität eines Fotobuchs reine Geschmackssache ist, aber ich liebe matte Oberflächen, sowohl als Cover als auch für die Seiten im Inneren. Denn die haben eine hochwertige Haptik und einen gediegenen Look.

8. Große Emotionen – große Fotos! Ich würde auf jeden Fall immer den Rat geben, den Fotos möglichst viel Raum zu geben. Manche Bilder brauchen sogar eine ganze Seite für sich allein. Klein geschrumpfte Fotos brauchen zwar weniger Platz, aber verlieren auch sehr ihre Wirkung. Was uns gleich zum nächsten Punkt bringt…

9. Weniger ist mehr! Natürlich ist auch das Geschmackssache, aber ich bevorzuge klare Strukturen, schlichte Hintergründe und eine sehr begrenzte Anzahl von Fotos pro Fotobuch-Doppelseite. Das bringt „Ruhe“ ins Design und sieht edel aus. Lieber spendiere ich dem Buch lieber ein paar Seiten mehr, anstatt möglichst viele Fotos ins Layout zu pressen. Das sieht nämlich schnell voll gerummelt aus.

10. Der Punkt, an dem ich mich auch stundenlang aufhalten kann… Ich finde es perfekt , wenn die verwendeten Schriftarten zum Thema des Fotobuches passen. Das macht ein Design für mich erst rund und ist das Tüpfelchen auf dem i! Eine riesige Auswahl an schönen kostenlosen Schriften findet ihr z.B. bei 1001 Free Fonts oder Font Squirrel.

Aber am Ende bin ich dann immer noch eine Fotobuch-Anfängerin. Bestimmt haben viele von euch schon viel mehr Erfahrung als ich!? Tipps von euch nehme ich ebenfalls sehr gern entgegen… ;)

luzia pimpinella Machts Huebsch Gruss

P.S. Ich mache mich übrigens morgen früh auf den Weg zur Photokina nach Köln und springe dort am Wochenende auf diversen Cewe-Veranstaltungen herum. Unter anderen gebe ich, zusammen mit den Mädels vom Sister Mag, Kreativ-Workshops rund um das Thema Foto. Vielleicht laufen wir uns dort ja zufällig über den Weg? Ich würde mich freuen.

Info | Dieses Posting in Kooperation mit meinen Partnern von CEWE Fotobuch und ursprünglich für meine Foto-Kolumne „Momentchenmal!“ im CEWE Online Magazin* entstanden. Aber ich wollte euch mein Tansania-Fotobuch auch hier im Blog nicht vorenthalten.

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travel | unsere ruhigen tage auf sansibar und die erkenntnis, dass ich für totale entspannung einfach nicht geschaffen bin

luzia pimpinella | travel tansania | ruhige tage auf sansibar
und dann saß ich da. blickte auf diesen unfassbar türkisen, indischen ozean… und wünschte mich doch zurück auf die staubigen schlaglöcherpisten der SERENGETI. total bescheuert, wie kann sie nur?, werdet ihr jetzt denken. aber sorry, genau das tat ich ganz oft in unseren tagen auf SANSIBAR. nach unserer megaaufregenden SAFARI in TANSANIA wollte wir uns hier ein bisschen ausspannen und planschen. doch um wirklich zu relaxen, dazu hätte ich ich loslassen müssen von den tagen mit auf den holprigen schotterstraßen, den unfassbar weiten landschaften und den überwältigenden begegnungen mit faszinierenden wilden tieren. das wollte mir selbst vor dieser traumkulisse nicht gelingen. trotz all der schönheit dieses ortes, hatte ich sehnsucht. ich wollte zurück auf safari. ich hätte jederzeit getauscht gegen staub in der nase und tiere vor der linse. jammern auf hohem niveau. ich weiß. aber warum sollte ich lügen?

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travel | ganz grosse afrika sehnsucht im fernwehOmag

travel afrika | meine tansania story im fernwehOmag "african adventure" | luzia pimpinella

eigentlich wollte ich euch das hier gestern schon zeigen, aber die afrikanischen temperaturen in norddeutschland haben mich dann doch davon abgehalten. in der nordheide fühlt es sich auch heute wieder wie in der steppe der SERENGETI an. bei euch auch? gut, dann  seid ihr ja zumindest klimatechnisch schon mal eingestimmt!

im letzten sommer hatte ich euch ja bereits voll überschwänglicher begeisterung das fernwehOmag vorgestellt. jede ausgabe dieses online-reisemagazins ist tatsächlich voll mit fernweh in den wunderschönsten bildern von fotografen und reisebloggern. die diesjährige sommerausgabe ist nun gestern online gegangen und bringt ganz, ganz große afrika-sehnsucht mit. ich sitze hier, jenseits von afrika, und träume mich tatsächlich zurück… und ich freue mich sehr, mit einer TANSANIA story und fotografien von unserer safari, ein teil davon zu sein! ganz herzlichen dank an  elisaveta & ihr team von fernwehOsophy, dass sie mich dazu eingeladen haben. 
blättert doch selbst mal durch das AFRICAN ADVENTURE ausgabe des fernwehOmags… wenn euch selbst das afrika-fieber bisher noch nicht gepackt hat, dann spätestens nach dieser großartigen lektüre. 
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travel | unterwegs in tansania… driveby shots

travel | tansania reisefotografie von unterwegs | tanzania drivebay shots | luzia pimpinella
unterwegs in TANSANIA, das hieß für uns im letzten sommer nicht nur unterwegs in den nationalparks zwischen wilden tieren sein. es war auch ein unterwegs auf den tansanischen straßen. immer mit einem zeitplan im nacken, und ohne zeit für großartige stops. auf unseren langen fahrten war ich deswegen oft wehmütig. es war keine zeit zum innehalten. für das #BIWYFI fotoprojekt möchte ich heute ein paar driveby shots, aufnahmen im vorbeifahren, mit euch teilen. kleine flüchtige momente, die ich einfangen konnte…
on the road in TANZANIA last summer, that wasn’t only on the roads of the national parks and game reserves with all the amazing wirldlife. it was also driving the tansanian roads a lot. always with a tight travel schedule in our back and actually with no time for extended stops. these drives often made me feel melancholic as there was no time for backpedaling. today i’d like to share some driveby shots in the  #BIWYFI photo project with you. little, fleeting moments that i was able to keep hold of…

travel | tansania reisefotografie von unterwegs | tanzania drivebay shots | luzia pimpinella
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unterwegs sein und nicht anhalten, bedeutet eben auch immer…  menschen bleiben unbegegnet. momente bleiben unerlebt, erfahrnungen bleiben ungemacht, worte bleiben ungesagt, fragen bleiben ungefragt und geschichten bleiben unerzählt. es bleiben nur die fotos und die geschichten, die sie irgendwie doch erzählen.

driving the road and not stopping that always means… people remain unmet, moments remain unlived experiences remain unmade, words remain unsaid, questions remain unasked and story remain untold. all that remains are the pictures an the stories that they tell anyway.
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travel tansania | im lake manyara nationalpark und abflug in arusha

travel tansania | safari lake manyara nationalpark | luziapimpinella.com

 

das herz war mir ganz schön schwer an dem morgen. nicht nur, dass
unser guide abdallah uns längst den zahn gezogen hatte, dass wir
die baumlöwen zu sehen bekämen, für die der LAKE MANYARA nationalpark eigentlich so berühmt
ist. nein, es solte auch unser letzter SAFARI-tag sein. unsere zeit auf dem festland TANSANIAS neigte sich dem ende zu. am nachmittag
würden wir in ARUSHA den flieger besteigen und weiter auf die insel SANSIBAR für ein paar tage badeurlaub reisen. ich war hin- und hergerissen zwischen vorfreude auf den indischen ozean und entspannung und
ganz schlimmem abschiedsschmerz von den wildtieren afrikas. ich würde unsere täglichen
tierexpeditionen sehr vermissen.

 

travel tansania | safari lake manyara nationalpark | luziapimpinella.com
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der lake manyara nationalpark hat geschätzt die höchste dichte an säugetieren pro fläche. denn er ist relativ klein, vergeicht man ihn mal mit dem TARANGIRE nationalpark oder der riesigen SERENGETI. abdallah hielt jedoch unsere erwatungen bewusst flach, denn wir hatten in unserer gemeinsamen zeit wirklich so eine unglaubliche menge an tieren sehen dürfen {unser glück, dass wir bei der sichtung von RAUBKATZEN hatten, verblüffte ihn immer noch}… er hielt uns für komplett verwöhnt! unser guide erwartete, aus seiner langjährigen erfahrung heraus, an diesem tag weniger die großen tiere zu sehen, als eher massen an vögeln. und so war es dann auch. neben ein paar affen auf unserem weg durch den wald, der die große manyara see ebene begrenzt, und ein paar wenigen elefanten im gehölz, sahen wir vor allem vogelschrärme am himmel. denen folgten wir.

 

travel tansania | safari lake manyara nationalpark | luziapimpinella.com
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nicht nur am himmel sammelten sie sich, sondern auch in den weiten des MANYARA schwemmlandes hockten sie zusammen. afrikanische störche und auch pelikane tummelten sich in großen gruppen. vereinzelt stolzierte ein großer marabu herum. der vogel mit dem ich immer irgendwie mitleid habe, weil alle seinen nackten kopf so schrecklich häßlich finden. dieser ort ist wohl für jeden ornithologen ein erlebnis.

 

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ich vermisste ein bisschen den anblick von pinken flamingos, die ich so sehr liebe. normalerweise finde man auch die zahlreich am LAKE MANYARA, aber an diesem tag nicht. die faszinierenden störche versöhnten mich jedoch schnell. sie werden übrigens auch NIMMERSATT gennant. leider konnte ich nicht herausfinden wieso, und sie machten auch gar keinen so verfressenen eindruck. uns blieb hier an diesem ort leider nur ein halber tag und wir genossen die letzten stunden unserer SAFARI.

 

travel tansania | safari lake manyara nationalpark | luziapimpinella.com
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unser mittagpicknick, bei dem wir die tage zuvor immer so viel zusammen gelacht hatten, hatte an diesem tag ein bedrückte stimmung. der abschied stand bevor und das stimmte wohl uns alle traurig. beim blick über die weite musste ich ein ums andere mal gegen meine altbekannte wollsocke im hals bekämpfen. ich wolllte nicht, dass dieser trip zu ende geht. aber es half ja nichts, am nachmittag ging unser flieger in arusha. wir mussten wohl oder übel los, um nach SANSIBAR weiter zu reisen.

 

travel tansania | safari trip - drive by photography | luziapimpinella.com
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die 120 kilometer lange fahrt zum arusha flughafen {nun ja, eher flugplatz} diskutierten wir noch viel mit unserem safari guide abdallah, der uns eine woche lang begleitet hatte. sein wissen und auch sein interesse an weltpolitschen themen war enorm und so kamen wir von einem aufs andere. trotzdem waren wir alle irgendwie bedröppelt und das nicht ur wegen der weltpolitischen lage und den krisen überall. die fahrt und die gemeinsame zeit war viel zu kurz.

 

travel tansania | safari reise - flugplatz arusha | luziapimpinella.com
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am kleinen aiport von ARUSHA angekommen, hatten wir dann das gefühl, dass sich seit der ankunft von john wayne, hardy krüger und ihrer HATARI film crew im jahre 1962 nicht wirklich viel geändert hatte. die abflugzeit entnahmen wir einer handgeschribenen tafel und die bestuhlung im wartebereich hatte charmantes mid-century design. die abfertigung und gepäckaufgabe erfolgte in einem raum, der nicht größer war als unser heimisches wohnzimmer und doch funktionierte alles irgendwie und es war beruhigend, dass die flugzeuge, die da warteten, immerhin nicht ganz so antiquiert anmuteten. sehr traurig verabschiedeten wir uns von abdallah. luzie und mir kullerten ein paar tränen und selbst die männer blickten immer wieder verlegen zur seite. wir hatten eine tolle zeit und wunderbare gespräche zusammen. der abschied viel schwer.

 

travel tansania | safari reise - flugplatz arusha | luziapimpinella.com
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aber wir hatten ja noch ein kleines abenteuer vor uns… next stop SANSIBAR! aber das ist eine andere geschichte.

 

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travel tansania | ein safari-tag im ngorongoro krater

wir waren an diesem morgen aufgebrochen um zu guter letzt doch noch no.5 von den big five zu sehen. das nashorn hatte sich bisher auf unserer SAFARI durch den TARANGIRE NATIONALPARK und durch die SERENGETI nicht auch nur ein bisschen gezeigt. wir hofften nun auf unser glück auf dem grund des NGORONGORO KRATER. der krater vulkanischen ursprungs ist der größte der welt mit komplett erhaltenen kraterwänden und gehört seit 1979 zum unesco weltkulturerbe. er ist lebensraum für ca. 25.000 großsäuger, da sollte doch hoffentlich ein nashorn zu finden sein. ja, ich nehme euch heute noch einmal mit nach TANSANIA in einer bilderflut. schnallt euch an, die fahrt wird rumpelig…

we set off this morning with the plan in mind to see no.5 of the big five. we didn’t see a rhino on our SAFARI through the TARANGIRE NATIONALPARK and the SERENGETI yet. so we hoped for a chance on a rhino encounter at the NGORONGORO CRATER for that day. the vulcanic crater is the biggest in the world that still has an intact crater rim and it belongs to the unesco world heritage sites since 1979. it’s living space for approx. 25.000 big mammals. there should be some rhinos among them. that’s what we hoped for. yes, today i’m once again taking you to TANZANIA  with a flood pf pictures i took there. please buckle up, the ride will be bumpy…

travel tansania | safari tag im ngorongoro krater | luziapimpinella.com
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schon einmal hatten wir die straßen des ngorongoro befahren, denn ein paar tage zuvor hatte uns bereits unser trip in die serengeti über den kraterrand geführt. für viele menschen ist dieser weg eine mühsame transitstrecke von ort zu ort. auch an diesem tag quälten sich schwer beladene lastwagen und auch etliche busse mit schulausflüglern den berg hinauf. am parkeingang erledigte unser guide abdallah, wie so oft, den zähen papierkrieg für die einfahrt in den nationalpark. bevor er ging, mahnte er uns, autofenster und türen unseres jeeps nicht offen stehen zu lassen. die diebischen paviane würden sonst mit sicherheit unsere lunchbox mitgehen lassen. wir machten also brav alles zu. was abdallah, trotz seiner jahrelangen guide-erfahrung an diesem tag lernen sollte, war, dass er in zukunft besser auch noch abschließen sollte.

we had ridden the roads of the ngorongoro crater rim before when we were on our way to the serengeti. those roads are the transit route for many people. heavy loaded trucks, private cars and also school busses ride them. that day several busses with school kids on excursion crossed our way. when we reached the entrance of the conservation area, abdallah left us to manage the formal entry admission stuff, as he did always. before he went he told us too keep the windows and doors of the car closed because of the cheeky baboons. otherwise they would probably steal our lunch packages. so we closed everything and went for a little walk to watch the monkeys doing their monkey thing. the thing our guide would learn that day was to also lock up the car doors in the future.

travel tansania | safari tag im ngorongoro krater | luziapimpinella.com
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denn während wir so da standen und das menschen- und affengetümmel auf dem parkplatz beobachteten kamen zwei ganz plietsche paviane an einen jeep geschlichen. während einer die tür aufmachte, und ganz offensichtlich schmiere stand, sprang der andere in den wagen und schnappte sich ein ganzes brot. der schmieresteher war dabei ein bisschen der gelackmeierte, denn der freche brotdieb dachte natürlich nicht die bohne daran, seine beute zu teilen. der ganze parkplatz amüsierte sich über den affenkerl mit dem riesenbrot, auch die kids aus einem schulbus, der mittlerweile ebenfalls angekommen war. die restliche pavian-familie lauerte schon wieder auf geschickt ergaunerte frühstücksbeute, als wir uns weiter auf den weg machten. das nächste mal würde abdallah den wagen lieber abschließen, meinte er…

because while we were waiting at the parking area we were watching two clever baboons sneaking up on a safari jeep. one of them opened the car door and obviously kept cave while the other jumped into the car and stole a huge bread! the little helper got the short end of the stick though, because the thief didn’t even think of sharing with his fella. the whole parking lot was amused watching this scene. also the school kids that had arrived in the meantime. this guy was so cute nibbling his big bread prize. the rest of the baboon family kept on lurking around for some more snacks. then we continued our way. abdallah said he would surely lock up the car next time…

travel tansania | safari tag im ngorongoro krater | luziapimpinella.com
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travel tansania | safari tag im ngorongoro krater | luziapimpinella.com

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auf dem rand des ngorongoro kraters angekommen, fuhren wir erneut an der grabstätte von MICHAEL & BERNHARD GRZIMEK vorbei. die letzte ruhestätte eines meiner idole aus der kinderzeit zu sehen, gab mir ein ganz komisches gefühl. wie so oft auf dieser safari-reise dachte ich an meinen geliebten opa, mit dem ich früher alle tiersendungen sah, die die noch sehr übersichtliche deutsche fernsehlandschaft in den 70ern so hergab. mein opa und bernhard grzimek waren meine helden! als wir dann oben am aussichtsplatz standen und über den krater schauten, war dann wieder so ein moment. das herz wurde so weit wie die landschaft und ich bekam vor lauter ehrfurcht eine ganz beklommenes gefühl. so unfassbar schön, dieser blick! aber jetzt war es endlich zeit, sich die inneren kraterstraßen hinabzuschlängeln und den tag mittendrin zu verbringen. irgendwo da im grünen waren die elefanten im dickicht. abdallah klärte uns auf, dass wir an diesem tag im kraterinneren wohl keine sehen würden. aber wir trösteten uns damit, dass wir auf unserem trip schon so viele elefanten sehen durften. wir freuten uns auf alles, was da kommen sollte. 
when we reached the rim of the ngorongoro crater, we passed by the gravestone of MICHAEL & BERNHARD GRZIMEK. to see the last resting-place of my childhood idols felt odd to me. once again i remembered my gandpa, like i did so very often on that trip. when i was a child in the 70s we watched every single wildlife documentation together on TV. my grandpa and also bernhard grzimekwer were my heroes! as i stood there at the viewpoint overlooking the ngorongoro crater it was one of those moments i experienced so many on that safari. my heart opened as wide as the landscape itself and i felt awestruck, grateful and all happy. it was so beautiful and we would spend the day down there. so we started winding down the roads to the depths of the crater. abdallah told us that we wouldn’t see any elephants that day. as they would be hiding in the green forests of the crater rim. we weren’t sad because we had been so lucky to encounter so many elephants on that trip so far. we were looking forward so see whatever that tour would bring.

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kaum am grunde des kraters angekommen, standen wir schon mitten in einer großen büffel-herde. der kleinste von ihnen {rechts im bild} mochte vielleicht höchstens einen tag alt sein, schätzte unser guide. sie grasten und ließen sich von den madenhackern ein bisschen pflegen. die vögel mit den rot-gelben schnäbeln leben mit den büffeln in putzsymbiose und befreien die paarhufer von parasiten, überflüssigem ohrenschmalz und auch schon mal dem ein oder anderen popel direkt aus der nase. zimperlich sind die nicht. 
arriving down in the crater area we were welcomed by a herd of buffalos. the tiniest buffulo was so cute and our guide abdallah assumed it’s age to be one day only. they browsed the dry weeds and let themselves groom by oxpeckers. these birds with the red and yellow beaks live in a symbiosos with the buffalos. they pick their parasites, earwax and even boogers out of their noses. seems that they aren’t prissy at all.
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auch zebras juckt bisweilen das fell. die helfen sich dann auch schon mal selbst, wie wir etwas später direkt neben unserem jeep beobachten konnten. {hier geht‘ zum VIDEO!}

sometimes the zebras could need some helping friends, too. if their isn’t any, they help themselves curing their itching skin by rubbing it to a giant stone. we loved to watch this cute scene right beside our jeep. {watch our VIDEO here!}

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die hippos hingegen bewegten sich eher wenig bis gar nicht. sie genossen ihre zeit im „oxpecker beauty salon“. sie waren nicht die einzigen, die faul in der flirrenden hitze des kraterinneren dösten. wir beobachteten einen löwen beim mittagsschläfchen, während eine herde gnus in allerseelenruhe um ihn herum graste. auch uns knurrte inzwischen der magen und wir machten uns auf den weg zum picknickplatz für eine pause. 
however the hippos didn’t move that much. they enjoyed their time at the oxpecker beauty farm. they weren’t the only ones laying around lazily in the shimmering heat. we watched a male lion taking a after-lunch nap surrounded by a browsing herd of wildebeests. we also felt our a stomach growling, so we headed off to the picnic area to take a lunch break.
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idyllischer konnte das plätzchen zum mittagessen kaum sein! die „ngoitokitok picnic area“ liegt direkt an einem kleinem see, in dem die hippos planschten. während wir uns über unsere lunch-boxen hermachten, rannten ein paar perlhühner um uns herum und passten auf, ob uns nicht doch ein sandwich-krümel herunter fiel. mir wurde schmerzlich bewusst, dass morgen unser letzter {halber} safari-tag sein würde. mir wurde schon jetzt ganz wehmütig bei dem gedanken an abschied, obwohl uns die trauminsel SANSIBAR erwartete. vorerst waren wir aber weiter auf der suche nach no.5, dem nashorn!

a place to have a picnic couldn’t have been more idyllic for sure. at the „ngoitokitok picnic area“ we sat right beside a beautiful hippo pool and enjoyed our meal. some pretty guinea fowls walked by hoping for some dropped bread crumbs. at that moment i realized that it almost was the last day of our safari. on the next day we would leave. and even if we would leave for the dreamy SANSIBAR island i felt kind of sad. i tried to think of  finding a rhino instead.

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wären nashörner in so großer anzahl im ngorongroro kater vertreten, wie gnus, dann wären wir längst fündig geworden. überall trafen wir auf weidende gnu-herden in der trockenen steppe. ich mag gnus. ihr aussehen strahlt so etwas stoisches und irgendwie gutmütiges aus. die lauernde löwin  hätte sie sicherlich aus der ruhe bringen können, aber das erlebten wir an diesem tag nicht. sie blieb in im hohen gras und beobachtete nur.
too bad that at the ngorongoro crater the rhinos don’t come in the number of wildebeests. there were so many herds of gnus around the place. i really liked them. these animals look so stoical and well-tempered. the lurking lion in the high grass surely could have made them loose their temper. but it didn’t go for a prey, it just sat there and watched.
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wir schauten uns währenddessen fast die augen aus dem kopf, ob wir nicht doch irgendwo ein nashorn entdecken würden. die chancen standen mittlerweile schlecht, denn der wind hatte sehr aufgefrischt. als wir am ausgetrockneten natronsee vorbeifuhren, schmeckte die luft vom aufgewirbelten staub ganz salzig und irgendwie nach meer. nashörner haben kein besonders gutes sehvermögen, dafür aber einen sehr guten geruchssinn. der ist aber bei windigem wetter kein guter vorwarnschutz vor angreifern, wenn diese nicht zufällig mit dem wind kommen. deswegen halten sich nashörner an solchen tagen lieber geschützt im dickicht auf. einmal sahen wir eines mit seinem jungen ganz weit in der ferne. so weit entfernt, dass man sie selbst mit dem fernglas nur mit dem hinweis unseres erfahrenen guides erahnen konnte. wir würden an diesem tag ohne nashorn-begegnung bleiben. aber irgendwie war das nicht schlimm. unser herz war längst übervoll mit eindrücken. 
we really kept our eyes open to spot a rhino. but the wind freshened up that day. when we passed by the dusty natron lake the air tasted salty like a sea breeze. rhinos don’t see very well. but they can smell quite good. windy weather makes them stay in hideouts because they feel unsure as wind affect their olfactory sense to smell offenders. we only had a glimpse of a rhino and it’s offspring. but it was so far away that you couldn’t even recognize it using binoculars. bad luck. but we weren’t sad at all. we felt so blessed with all the animals we saw. our hearts were already overflowing with lovely memories.
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apropos herz. die meisten menschen können hyänen ja nicht gerade in ihr herz schließen. sie gelten als verschlagen und gefährlich. dabei haben diese raubtiere ein ausgeprägtes sozialverhalten innerhalb ihres clans und kümmern sich liebevoll um ihren nachwuchs. ihre clan-struktur ähnelt dem der paviane. nur dass der chef eines hyänenclans immer ein weibchen ist.  männchen werden gerade einmal geduldet. letztendlich tun hyänen nichts anderes als löwen. löwen bewundert man, hyänen verabscheut man. vielleicht hätte walt disney da auch mal für ein besseres image sorgen sollen. ;) mir zumindest ging beim anblick des tüpfelhyänen-clans mit über 25 tieren das herz auf. besonders als ein jungtier ganz stolz mit seiner beute direkt vor unserem wagen die straße überquerte und seiner familie hinterher hoppelte. 
speaking of the heart. most people don’t have cordially feeling when they see hyenas. they think they are mean and dastard although these animals are very social creatures. they care for their offspring so very lovingly and they live in family clan structures like the baboons do. despite the hyenas family boss is always a female. males are only tolerated. eventually lions aren’t any better than hyenas. they are all the same, but walt disney didn’t work for their image. ;) but i loved watching these guys when a big hyena clan walked along. i specially loved the little one that followed, carrying it’s prey so proudly and crossing the path right in front of us.
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es fiel uns schwer, uns loszumachen von diesen faszinierenden weiten. aber irgendwann mussten wir dann doch unseren rückweg antreten und heimwärts aufbrechen. in steiler fahrt schraubten wir uns die kraterwände hinauf, ein banges auge immer am abgrund. ich kann schwer beschreiben, wie sich diese letzten blicke auf die landschaft des ngorongoro kraters anfühlte. ich war glücklich, dankbar und traurig zugleich. abschiedgefühle machten sich so langsam breit und steckten wie eine dicke wollsocke in meinem hals. während ich das hier schreibe und die bilder sehe, kommt es zurück das gefühl. dazu mischt sich große dankbarkeit, dass wir das sehen durften. und wieder einmal denke ich… TRAVEL IS THE ONLY THING YOU BUY THAT MAKES YOU RICHER. solche erinnerungen machen uns reich. 
it was hard to leave this magical place. but at some point we had to drive back to our accomodation. we made our way up the steep crater roads always keeping an eye on the abyss beside us. i can hardly describe what i felt overlooking the stunning landscape of ngorongoro crater for the last time. i was happy, grateful and so sad at the same time. i knew we had to say goodbye the next day and it made me feel so very whistful. while i’m writing all this i’m feeling it again. we were blessed to be able to see that place. and once again i can only stress… TRAVEL IS THE ONLY THING YOU BUY THAT MAKES YOU RICHER. these memories really make us rich people.
 
P.S. falls ihr meine anderen safari-postings bisher verpasst habt und sie nachlesen wollt, ihr  findet sie aller hier unter dem label TANSANIA
P.S. if you missed out my other safari postings and you would like to read the, too, you can find them here under the label TANZANIA.
TRAVEL

travel tansania | der elefant und der baobab

travel tansania | elefant & baobab in der serengeti | luzia pimpinella

seit geschlagenen zwei monaten ist es hier nun schon grau und regnerisch. von echtem winter keine spur. kein wunder, dass mein fernweh zur zeit besonders doll in der brust brennt. was unseren familienurlaub im kommenden sommer angeht, haben wir auch noch keine definitive entscheidung getroffen. solange ich also nicht in vorfreude auf kommendes schwelgen kann, begnüge ich mich mit wunderbaren erinnerungen an vergangene reisen. denn grau kann auch wunderschön sein! grau wie die elefanten, die wir auf unserer safari in TANSANIA sehen durften.

it has been all grey and dull weather for two months now. not a bit of real winter here in germany. so it’s no wonder my wanderlust is currently burning in my chest more than ever. any plans for this years family vacation aren’t ripe for decision yet. so no happy anticipation for now but at least happy memories to bask in. because the color grey can be also very beautiful! grey like the elephants we were watching on our safari in TANZANIA.

travel tansania | elefant & baobab in der serengeti | luzia pimpinella
travel tansania | elefant & baobab in der serengeti | luzia pimpinella
travel tansania | elefant & baobab in der serengeti | luzia pimpinella

elefanten lieben BAOBABS! {die geschichte dieser bäume habe ich euch ja bereits in meinem ersten afrika-posting erzählt.}. die liebe ist jedoch recht einseitig, denn nicht selten ist der sonst so robuste afrikanische affenbrotbaum den elefanten auf dauer nicht gewachsen. so beobachteten auch wir an einem tag im TARANGIRE nationalpark einen elefanten, der sich an einem babobab zu schaffen machte. die dickhäuter brechen mit ihren stoßzähnen die rinde der bäume auf und kauen die fasern, um an das gespeicherte wasser zu gelangen. auch wenn unsere beobachtung auf kosten des armen baobabs ging, es war fazinierend, den elefanten bei seiner „arbeit“ zu sehen. 
elephants love BAOBAB trees! {you know, i already told you the story of this tree in my first africa-posting.}. this love is a one-way love though. because sometimes the robust monkey-bread-tree can’t cope with the elephant’s attacks. sometimes they even collapse. someday at the TARANGIRE national park we happened to watch a thick-skinned guy tampering with a baobab. elephants break the barks of the trees and chew it to extract the water that is stored inside the fibres. it was fascinating to see the the animal „at work“ that day. even if it was at the cost of the poor tree.

travel tansania | safari trip: elefant in der serengeti | luzia pimpinella
travel tansania | safari trip: elefant in der serengeti | luzia pimpinella

sind diese tiere nicht einzigartig wunderbar? es macht mich fassungslos und maßlos wütend, dass die tötung von elefanten durch wilderer in den letzen jahren immer mehr zunimmt. nachdem sich die elefanten-population seit beginn der 90er jahre vor allem durch den schutz durch nationalparks nach früheren tiefpunkten stetig erholte, werden heute in tansania wieder ca 30 elefanten von wilderern getötet… pro tag! das elfenbein wird fast ausschließlich nach china geschmuggelt, wo es der wachsenden reichen und mittelklasse bevölkerungsschicht zur zurschaustellung ihres gesellschaftlichen status dient. der bedarf ist enorm. der elfenbeinpreis hat sich in den letzten paar jahren vervielfacht. wenn ich solche berichte lese, weiß ich wirklich nicht, ob ich weinen oder kotzen soll!

wilderer kommen heutzutage mit hochtechnisierten waffen, nachtsichtgeräten und allem technischen schnickschnack, den man sich zu ihrem ekelhaften profit-geschäft nur denken kann. dagegen stehen die wildhüter, die einem im vergleich vorkommen, wie lediglich mit einer mistforke bewaffnet. sie setzen jeden tag ihr leben zum schutz der wildlebenden tiere aufs spiel. auch aus diesem grund bin ich ein SAFARI-befürworter!!! die gelder, die der safari-tourismus den nationalparks bringt, helfen eben auch, ranger auszubilden und auszurüsten. das land braucht noch viel mehr von diesen mutigen menschen, die die tiere vor wilderei beschützen! 
danke, dass ihr trotz der emotionalen vollbremsung zum schluss bis hierher gelesen habt. ich konnte es nicht unerwähnt lassen.
aren’t these animals just stunning? it leaves me horryfied and enraged that the number of elephants killed by poachers is contantly increasing over the past few years. after an all-time low in population the number of elephants began to rise again oin ín the 90s. mostly because of the protection mesures by the national park organizations. but today about 30 elephants are killed again in tanzania… per day! the vast bulk of ivory is smuggled to china. the growing rich and well-off middleclass chinese love to show off their society status with ivory interior objects. so the sick demand for ivory has multiplied as well as the price. when i read reports like this, i really don’t know if to cry or to puke!

today poachers come carrying high-level weapons, night vision gear and every technical stuff you may think of to pursue their bloody trade for profit. on the other side there are the rangers who, in direct comparison, seem to be armed with nothing more like a pitchfork. they all risk their lives every day to protect the population of wildlife amimals. all this is another reason why i am a proponent for SAFARI trips!!! the money that the safari-tourism brings into the country and their national wildlife reserves help to finance the fight against poachers. it helps to train and to equip rangers. the country is in need of many more of these brave people, that prevent the animals from being killed!

thanks for reading my words despite the emotional full breaking in the end. i just can’t miss stuff like this out. 
TRAVEL

travel tansania | ikoma busch camp serengeti, da wo nachts die hyänen lachen

luzia pimpinella | travel tansania | serengeti safari - ikoma bush camp

nach dem unglaublichen safari-tag mit den großen und kleinen katzen in der SERENGETI, machen  wir uns auf den weg zu unserer unterkunft für die nächsten 2 nächte… dem IKOMA BUSH CAMP am rande des nationalparks. bisher hatten wir auf unserer TANSANIA-reise in klassischen hotels geschlafen und sind nun auf das „tented camp“ mitten in der wildnis total gespannt und auch ein bisschen aufgeregt!
after that amazing safari day we spent with the big and the small cats of the SERENGETI, we drive on towards our accommodation for the next two nights… to the IKOMA BUSH CAMP located at the border of the national park. until now we had stayed at quite typical hotels on our TANZANIA journey. so now we are very excited to sleep in a „tented camp“!

luzia pimpinella | travel tansania | serengeti safari
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aber erst einmal müssen wir die üblichen vorfahrtsregeln der serengeti beachten. wildtiere haben immer vorfahrt und so ein wildwechsel kann schon mal dauern. gnu-herden ganz ist oft ganz schön riesig und dann gehören ja auch immer noch ihre unzertrennlichen kumpels, die zebras dazu. wenn die alle die schotterpiste überqueren wollen, macht man den jeep-motor am besten erst mal aus und genießt einfach die aussicht. 
but first we have to pay attention to the priority of access rules of the serengeti. wild animal always have right of way here and you should calculate some extra time for „deer crossings“. actually most of the time gnu-herds are crossing and as always they bring their inseparable friends, the zebras. whenever they happen to cross the slope, you better turn off the jeep motor and just enjoy the sight as  it may take long.

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irgendwann kommen wir dann doch am ziel an! an der rezeption des ikoma bush camp erfolgt das „briefing“ für dem aufenthalt im camp: abends und nachts gibt es in den zeltunterkünften licht und auch warmes wasser, tagsüber nicht {egal, denn da ist man ja sowieso unterwegs!}, steckdosen gibt es nicht {aber kollektive auflademöglichkeiten im restaurant}, das verlassen der festen wege ist untersagt {wegen der giftigen schlangen!}, nach einbruch der dunkelheit darf man nicht allein im camp herumlaufen {der anderen wilden tiere und so!}, klamotten und schuhe sind nicht über nacht auf der terrasse liegenzulassen {da freuen sich die hyänen nämlich!}. am schluss bekommt man einen schlüssel mit trillerpfeife in die hand gedrückt. falls man nachts mal hilfe braucht. aha! naja, wir wollten es a spannend und aufregend! 
then we finally reach our destination! at the front desk of the ikoma bush camp we get a „briefing“ for our stay: there’s light and warm water at the tented rooms only at the evenings and at night, not at daytime {we don’t care, because we’re away all day anyway!}, the are no plug sockets in the tents {but a collective recharging station at the restaurant}, you must not leave the designated paths {because of the poisonous snakes!}, after the break-in of dawn you must not walk the camp alone {because of wild animals and such!}, you must not leave any belongings like clothes or shoes on the patio of your tent {because the hyenas will love the stuff!}. at the end of the instructions we get our key and a thunderer whistle. in case of an emergency we should use it. aha! well, we wanted to experience some adventure, right?
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unser domizil gefällt uns schon mal. der vordere teil unseres neuen heims ist ein zelt. darin stehen drei metallbetten mit moskito netz, ein paar rustikale baumstämme mit leuchten als nachttischen und ein tisch. es mussten wohl ein paar möbelstücke weichen, weil die unterkunft eigentlich nur für zwei personen konzipiert ist. mir macht das nichts. herr P. findet es ein bisschen eng, zusammen mit unseren ganzen koffer-geprödel. mir fehlt indes ein bisschen licht hier drinnen, weswegen es auch keine fotos von innenraum gibt, sorry. der hintere teil ist fest gemauert, hier befindet sich das erstaunlich komfortable bad. {hier sollten wir übrigens später besser duschen als in manch anderen hotel unserer reise.} wir genießen die aussicht von unserer terrasse, sehen thomson gazellen grasen und hören elefanten in der ferne trompeten. ich komme mir ein bisschen vor, wie in JENSEITS VON AFRIKA, nur dass kein fluss mit nilpferden da ist und auch keiner lust hat, mir die haare zu waschen.
we like our residence. the front part of our new home for the next two days is tented. it has three metal beds with moskito nets over them, tree stumps with lamps as bedside tables and a bigger table. one can see that  furniture has been moved to get some space for the third bed. usually this tent is for two. it’s okay for me, but mr. P. is kind of bemoaning the squeeze with all our luggage. i’m missing a little more daylight for photographing instead. sorry, but that’s why i really have no pics from inside the tent. the back of our accommodation is masoned. the bathroom is located there and it’s surprisingly nice and comfortable. {actually the shower is better than the ones at the hotels we stayed before on our trip.} we really enjoy the savannah view from our patio. we watch thomson gazelles browse and can hear elephants trumpeting in the distance. somehow i feel a little bit like in OUT OF AFRICA, only that there’s no river with hippos and none who wants to wash my hair either.

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während stephan noch herumkruschelt, erkunden das fräulein und ich schon mal das camp-gelände. nach unserem rundgang freuen wir uns och viel mehr auf das abendessen im restaurant und auf ein paar gemütliche lagerfeuer-momente. denn lagerfeuer und sonnenuntergang in afrikanischen savanne, das klischée nehmen wir doch gern!

while stephan is rearranging things, the fräulein and i go exploring the camp. after our stroll we can’t wait to have dinner at the awesome restaurant and sit beside the campfire. a campfire, and aa african savannah sunset…. that is a clichée we can love from the heart!

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nach dem aufregenden tag perlt das bier mit dem schönen namen kilimanjaro nochmal so gut und wir genießen das abendessen mit ausblick. als wir uns nach dem essen auf den weg zu unserem zelt machen wollen, sieht sofort ein guide neben uns, der uns begleiten wird. er trägt eine taschenlampe und ein gewehr bei sich und während wir unterwegs sind, leuchtet er immer wieder rechts uns links ins gebüsch. ein bisschen mulmig kann einem da schon werden, aber angst haben wir nicht wirklich. es ist kühl geworden und wir kuscheln uns schnell unter die decken. die nacht verbringe ich nur unruhig. ich kann nicht aufhören, all den faszinierenden geräuschen von draußen gebannt nachzulauschen. ich höre paviane kreischen, hyänen lachen und gegen morgen sind da wieder elefanten in der ferne auszumachen. abenteuerlich. wunderbar. angst habe ich keine, aber in den ganz frühen morgenstunden fange ich an zu frieren. die decken sind für mich frostködel doch etwas zu dünn und ich würde mir für die zweiter nacht eine extra-decke besorgen. herr P. und das fräulein haben eideutig mehr geschlafen als ich, aber das macht nichts. diese nacht war ein echtes erlebnis für mich.

später fragen wir übrigens unseren guide abdallah, ob er während seiner vielen jahre safari-erfahrung auch schon mal gefährliche raubtier-begegnungen gehabt hat. natürlich hat er und erzählt uns die geschichte, als er noch ein ganz frisch gebackener, junger guide war und in einem echten zelt-camp mitten in der wildnis übernachtete. er hatte ein kleines zelt für sich allein und wachte auf, als er etwas in der nähe seines zelts rascheln hörte. ihm fiel ein, dass er seine schuhe draußen vergessen hatte. hyänen klauen alles mögliche aus camps und sie lieben es auf leder und plastik herumzukauen. da er kein zweites paar schuhe dabei hatte, dachte er, dass es ratsam wäre, die stiefel schnell ins zelt zu holen, wenn er den nächsten tag nicht barfuß verbringen wollte. er machte den reißverschluss seines zeltes auf und erstarrte. er schaute direkt in das gesicht eines ausgewachsenen löwen! in panik machte er den reißverschluss ganz schnell wieder zu und rührte sich keinen milimeter mehr. so verharrte er mehrere stunden fast unbeweglich… bis auf ein paar tränen. denn er hatte todesangst und dachte, dass genau jetzt seine karriere als safari guide {und sein leben} ein ziemlich jähes ende nehmen würde. während all dieser zeit ging der löwe immer wieder ums zelt herum… über stunden. er schien nach dem „eingang“ zu suchen, aus dem eben doch noch ein mensch heraus geguckt hatte und wollte nicht wohl verstehen, wo das loch denn plötzlich geblieben war. was ein glück, dass dieser löwe nicht die hellste kerze auf der torte war, denn ein prankenhieb über die zeltwand hätte ja gereicht. aber dazu kam es glücklicherweise nicht und abdallah war froh, als der morgen da und der löwe schließlich verschwunden war.

bei solchen geschichten lobt man sich dann doch die trillerpfeife und und männer mit gewehren, die auf einen aufpassen. interessanterweise schlafe trotzdem ich in der folgenden nacht viel besser.
after an exciting safari day like this, the beer with the pretty name kilimanjaro tastes so good! and dinner with auch a view is pure delight. then when we are about to leave for our tented room, a guide stands by our side at once. he carries a flashlight and and a gun. while we walk the path back he keeps on illuminating the shrubbery left and right. we feel a little intimidated but we have no real fear. it’s gotten chilly outside and we crawl under our bed linnens very quickly. my sleep is not very deep that night. not because i’m frightend but because i can’t stop listening to all the fascinating sounds of the serengeti at night. i hear screaming baboons, laughing hyenas and when the dusk sets in i hear the elephants in the distance again. i start shivering in the early morning hours because the blanket is to thin for a wimp like me. i really would go and get an extra blanket for the next night. mr. P. and the fräulein had a better sleep than me. but i don’t care. this night was a such great experience.
later we ask our guide abdallah, if he ever experieced some predator encounter during his many years being a safari man. of yourse he did. he tells us the story when he was a very young guide, a freshman so to speak, when he once stayed at a real safari camping. he slept in a small tent all alone when he woke up by some rustling near the tent. he realised that he left his shoes outside and decided to get them in quickly. hyenas often to stroll the camps and steal shoes because they love to chew leather and plastic. he better should get his shoes to avoid a barefoot day tomorrow. when he opened the zipper of the tent he freezed. he looked into the face of an adult lion! in panic he closed the zipper as fast as he could and sat back and din’t move for hours… except the tears that ran down his face. he was scared to death thinking that his career as a safari guide {and his life} would come to a very sudden end. all this time the lion was creeping around the tent over and over again. it was like he was wondering where the heck the enctrance with that human being behind it had gone! he looked for that damn hole. what a piece of luck that this lion wasn’t the sharpest knife in the drawer. a cut with his paw on the side of the tent would have been easy enough. but luckily that didn’t happen and abdallah was beyond grateful when the morning came and the lion was gone.
hearing stories like these make me appreciate thunderer whistles and men with guns to keep an eye on us pretty much. sursprisingly the next night my sleep is more deep though.

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an frühstück mit der aussicht auf die SERENGETI könnte ich mich gewöhnen. ich habe schon jetzt mein herz an TANSANIA verloren. am nebentisch unterhält sich eine gruppe junger amerikaner darüber, wie sie in uganda auf safari gorillas gesehen haben und mich beschleicht so langsam das gefühl, dass afrika einen wohl nicht nie mehr loslässt. nach den frühstück machen wir uns wieder auf den weg und freuen uns auf einen neuen safari-tag. aber erst mal müssen wir warten… die zebras und die gnus haben vorfahrt!
i really could get used to breakfast with such an awesome view onto the SERENGETI. i already know that i lost my heart to TANZANIA.
at the table next to us some young americans are talking about a safari in uganda and their gorilla encounter. i start to feel that africa will keep a piece of you when you go, so you have to come back again. then we start off for a new amazing safari day… but first we have to give way to the wildebeests and the zebras, you know!
TRAVEL

guestblogging | ich bin mal wieder anderswo

luzia pimpinella | gastblogger artikel bei manfrotto bags - travel tansania

ein schnelles montags-moin aus der ferne von anderswo! nein, ich bin nicht schon wieder in afrika {auch wenn ich es liebend gerne wäre, wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt}. wer dieser tage auf meinen INSTAGRAM geluschert hat, der weiß längst, dass ich ein paar tage auf andalusien-mission unterwegs war, aber dazu ein anderes mal mehr. da ich heute den tag mit der heimreise verbringe, möchte ich euch zu zum lesen gern mal wieder woanders hinschicken. ich habe ja bereits ein paar mal für die wirklich tolle IMAGINE MORE seite von MANFROTTO foto-inspirationen gastgebloggt und jetzt habe ich es wieder getan. mein aktuelles posting über meine ersterfahrung mit einem fotorucksack findet ihr HIER, wenn ihr mögt. habt einen wunderbaren wochenstart!

just a quick good morning from afar today! no, i’m not back in africa {although i really wish i was, no doubt}. but if you peeped into my INSTAGRAM
these days, you already know that i’ve been on andalusia mission in spain. i’m spending this monday with my return journey back home, no time for a big blogpost. therefore i’d like to send you over to some other place where i blogged lately. some of you might know that i did some photo inspirations guestblogging on the awesome MANFROTTO IMAGINE MORE page before and now i did it again. you can find my current posting about my first experiences with a camera backpack HERE, if you like. {the article hasn’t been translated into english yet, sorry! but i’m sure an english version will be online soon!}. have a great start into the new week, y’all!
TRAVEL

travel tansania | bei den katzen der serengeti

luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - gepard 
nach einer langen fahrt auf staubigen pisten und unserem besuch im MASSAI dorf, erreichten wir endlich die legendäre SERENGETI. scheinbar unendlich weite savannen-landschaft lag vor uns und auch der tag an dem wir den raubkatzen TANSANIAS begegnen sollten. bisher hatten wir auf unserer SAFARI am ersten tag im TARANGIRE nationalpark nur einen schlafenden, dickbäuchigen löwen aus der ferne gesehen. er hatte am flußlauf gelegen und hatte zuvor offensichtlich ein fürstliches mahl gehabt. mit der dicken molle war es nicht zu erwarten, dass er sich in den nächsten stunden auch nur ein kleines bisschen bewegen würde, also konnten wir ihn nur aus weiter ferne bestaunen. wir waren gespannt, ob wir in der serengeti näher an die könige der tiere herankommen würden. unsere hoffnungsvolle erwartung sollte später absoluter überwältigung platz machen… 

after a very long drive on dusty tracks and our stop at the MASSAI village, we finally reached the legendary SERENGETI. the seemingly endless vastness of grassland slay in front of us and also the day when we should meet up with the big cats of TANZANIA. on our SAFARI day at the TARANGIRE national park we „only“ saw one sleeping male lion with a very big belly aside the river. the scene was quite far away and we didn’t have the chance to see him moving {how coud he with this filled belly!}. we supposed he wouldn’t move for hours. we only marveled at him from afar. so today we were curious if we’d see some lions from a closer point. later that day our high hopes gave way to a feeling of being completely overwhelmed..
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - kuhantilopen
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - savanne
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - lunch stop
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - lunch stop
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - lunch stop
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - lunch stop
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - lunch stop
der kleine kerl ist übrigens ein namensvetter, HILDEBRANDT glanzstar! this little guy is a namesake btw – a HILDEBRANDT’s starling!
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - savanne

aber erst einmal war mittagszeit! wir hatten unzählige kilometer über die scheinbar schnurgerade schotterpiste durch die karge graslandschaft der SERENGETI hinter uns gebracht. unser guide abdallah hatte gut daran getan, vor der abfahrt etwas druck aus den reifen zu nehmen. die schlaglöcher auf der piste waren auch so bei 80 stundenkilometern nicht ohne. dann irgendwann erreichten wir den offiziellen eingang des parks mitsamt picknickplatz auf einem gigantischen granithügel. während abdallah die üblichen formalitäten erledigte, suchten wir uns ein nettes plätzchen für unser lunch.

während sich die masse der menschen in einem nationalpark ja {dem himmel sei dank} oft verlaufen verfahren, trifft man hier auf viele exemplare seiner eigenen spezies. die gleiche spezies, doch ganz eindeutig unterschiedliche „gattungen“. ich liebe es, an solchen plätzen zu sitzen und die leute zu beobachten. lustig ist, dass etliche exemplare unterschiedlicher nationalitäten doch immer wieder {sicherlich ungewollt} viele klischées erfüllen. der deutsche ist gern mit weißen tennissocken in trekking-sandalen unterwegs. alle bemühungen hierzulande, dies endgültig als modisches no-go durchzusetzen, scheitern immer wieder. die deutsche dame ziert außerdem das fast unvermeidliche esprit-shirt! besser als die statement-shirts der herren, mit sprüchen, bei denen man sich wünscht, man könnte nicht deutsch lesen. {mal kurz fremdschämen}. die italienerinnen hingegen sind selbst auf safari gern etwas femininer unterwegs. ob spaghettiträger-kleidchen und glitzer-flipflops wirklich praktisch für solch einen tagestrip sind, bleibt fraglich. die japaner sorgen sich fast bessessen um den teint ihrer haut. die angst vor sonnenbräune und hautalterung führt zu teilweise bizarren kleidungskreationen. handschuhe sind fast ein muss, großkrempige sonnenhüte mit nackenschutz und zusätzlichem halstuch ebenfalls. die russen zeigen auch gern auf safari was sie haben, ohne goldschmuck möchte man dem könig der tiere nicht begegnen. die amerikaner sind ganz offensichtlich die größten abenteurer und kommen wie bear grylls {auch wenn der brite ist}, ausgestattet wie bereit für den fallschirmabsrpung über dem amazonas, daher. aber genug von uns geredet… schließlich waren wir hier, um wildere tiere zu sehen.

but first it was time for lunch! we made our way through the vast savannah of the SERENGETI. our guide abdallah did good to have lowered the tyre pressure that morning, as the rocky slopes had been covered with potholes. 80 kilometers per hours on that kinda tracks feel quite bumpy anyway. then we finally arrived at the official national park entrance. while abdallah went to deal with the common formalities, we look for a nice place for our picnic lunch.

the masses of people usually spread out in the park area {thank goodness!}, but the humans always gather together at the picnic areas. same species but still different orders for sure. i love sitting at places like that, just watching people. it’s so funny how many people of different nationalities {quite unintentionally} serve common clichées. we germans still wear white tennis socks and trekking sandals, even though it’s perfectly clear that it’s a serious fashion nogo. the males also love to wear statement tees with such dorkish quotes, that you feel embarrassed to be able to read german. italian women instead like to stick to their very feminine look, although it’s highly questionable if spaghetti strapped dresses and glitter flipflops are really practical for a safari tour. japanese people seem to be obsessed to avoid any ray of sunlight. this phobia creates stunning creations of clothing. gloves against suntan and early aging are a must as well as sunhats with huge rims and extra neck protection thingies on it. well the americans are real adventurers. they come eqipped like bear grylls {even if he’s british} and often look like they are ready to be dropped out of a plane over the amazonas. so funny. but enough said about our own species…. after all we were here to watch even wilder animals.

luzia pimpinella | travel tansania | safari-trip in der serengeti
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - savanne kopjes
luzia pimpinella | travel tansania | safari-trip in der serengeti
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - savanne kopjes
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - savanne kopjes

abdallah nähert sich mit uns der ein oder anderen ansammlung von granitfelsen, die ganz typisch für die landschaft der SERENGETI sind. man nennt sie „kopjes“ {afrikaans für „kleine köpfe“}. sie sind wie inseln im weiten grasland und bilden ein ganz eigenes ökosystem. oft dienen sie raubkatzen als aussichtspunkt oder auch als sonnenplätzchen zum dösen. löwen sahen wir auf den felsen dann doch nicht, aber wir machten eine andere wunderbare entdeckung.

abdallah drove towards some of the piles of granite rocks. these „kopjes“ {afrikaans for „little heads“} are typical for the SERENGETI landscape. like islands they form very special eco systems in midst of the savannah. lions love to hang out on the rocks for a good outlook or just to have a nap in the sun. that day we didin’t find any lions there, but we made another wonderful discovery.

luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - serval katze
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - serval katze
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - serval katze
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - serval katze
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - savanne

eine SERVAL katze schlich durchs hohe gras, ganz offensichtlich auf der pirsch. sie lauerte und sprang ganz unvermittelt in die höhe, um sich wohl auf ihr mittagessen zu stürzen, doch das entwischte. es war so lustig, wie sehr mich das an unseren pappermann zu hause erinnerte, wenn der auf mäusejagd ist. ein serval ist relativ klein für eine raubkatze und hat ein wunderschönes, geflecktes fell. das gesicht ist dem einer hauskatze nicht unähnlich, die ohren erinnern an einen luchs. unser guide erzählte uns, dass er bei safaris eher selten auf servalkatzen trifft, weil sie sich tagsüber eher ausruhen und nur in den frühen oder späten tagesstunden jagen. „you seem to be lucky people!“, meinte er. ja, das sind wir tatsächlich und an diesem tag sollten wir noch viel mehr glück haben.

a SERVAL cat was sneaking through the high grass. obviously it preyed on some food. it tiptoed slowly, then it suddenly jumped up and gown on the ground to snatch some lunch. but it wasn’t sucessful. it was so funny how this guy reminded me of our pepper cat at home when he’s out for hunting mice. a serval is quite a small cat of prey. it has such a beautiful spotted coat. its pretty face looks similar to our domestic cats and the big ears resemble lynx’s ears. our guide again told us, that we seem to be extraordinary lucky people, as you get to watch servals rather rarely on a safari. they tend to spend most of their day hiding and relaxing, only hunting in the early and the later time of the day. yep. we know, we’re a lucky family and we should be even more lucky later.

luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - leopard
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - leopard
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - leopard
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - leopard
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - leopard

ein von einem ast baumelnder schwanz und vier pfoten sind oft das einzige, was man auf safari von einem leoparden sieht. auf einem baum dösend verbringen diese raubkatzen schließlich den großteil ihres tages. weil wir aber „lucky people“ sind, durften wir beobachten, wie dieses majestätische tier von seinem baumthron kletterte… was für ein atemberaubender anblick. das fräulein war ganz aus dem häuschen, denn sie liebt leoparden. nebenbei klärte sie mit unserem guide auch geich den unterschied zwischen leopard und jaguar… falls der euch auch interessiert, schaut doch mal HIER.

most of the time when you’re on safari, a tail and four legs dangling from a branch is the maximum you get to  see from a leopard. these cats spend most of their day snoozing in a tree and hardly move. well, but you already know we’re lucky people. we happily watched a leopard that suddenly climbed down from its tree. what a majestic animal this is! it was breathtaking to see it in all its beauty. the fräulein was all over the moon, because she really loves leopards. together with abdallah she resolved the question about the difference between leopards and jaguars… wanna know how to identify them correctly as well? check THIS out.

luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - savanne kopjes
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - löwen
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - löwen
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - löwen
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - löwen
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - löwenbaby
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - löwenbaby

und dann irgendwann an diesem tag, reckte sich eine löwin im hohen gras. es war putzig, zu sehen, dass sie dabei genau so ausah, wie unser kater, wenn er sich nach einem schläfchen streckt. wir kamen näher und verweilten… sehr lange. denn direkt vor unseren augen tummelte sich eine ganze raubkatzenfamilie mit mehreren löwinnen und löwenbabies. es war faszinierend, wie liebevoll diese tiere miteinander umgingen. die kleinen haben solch eine narrenfreiheit, dass sie sogar ihrem mächtigen vater ungestraft auf der nase herumtanzen können. leider bekamen wir das familienoberhaupt nicht zu sehen, den der patriarch sucht den großteil des tages ganz egostisch nach ruhe und überlässt den damen die kinderpflege.

we continued our trip and then suddenly a tail of a lion occurred in the high grass. this gesture looked so darn cute, because our pepper cat does it the same way after finishing his naps! we moved closer and stayed… for a very long time. a family of serveral lionesses and their lion cubs gathered right in front of our eyes! it was fascinating to watch the tender and caring intercourse of them all. the little ones have some kind of fool’s license and can even bother their powerful daddy, the lion king. we didn’t see the head of the family though. the patriarch prefers to have his peace away from the family while the females do the baby-sitting.

luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - löwin
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - löwen
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - löwen 
die erwachsenen löwinnen überquerten irgendwann direkt zwischen den safari-jeeps die straße und ließen sich unter einem baum nieder. eine von ihnen {die hinterm baum} war wohl in jadglaune und begann ganz offensichtlich einer giraffe aufzulauern, die etwas entfernt an einer schirmakazie blätter zupfte. einer großen giraffe! diese kam mit der zeit immer näher und wir beobachteten, wie ein flitzebogen gespannt, die szene. sah sie die lauernde löwin denn nicht? wir hielten fast die luft an, denn die giraffe näherte sich immer weiter, bis sie irgendwann abrupt stehen blieb. sie hatte die bedrohung endlich gesehen und stand nun dort wie angewurzelt. für ungefähr zehn minuten bewegte sie sich keinen millimeter. beide tiere schauten sich nur an und die luft knisterte fast vor spannung. dann fasste die giraffe mut, schritt zur seite und davon. die löwin entspannte sich. sie hatte wohl beschlossen, dass sich die anstregung nicht lohnen würde. zumal die anderen beiden löwenmütter nicht aussahen, als würden sie unterstützung leisten. bald schon lagen alle löwinnen gemeinsam unterm baum und beobachteten ihre jungen, die immer noch im hohen gras auf entdeckungstour gingen. 
at some point the lionesses crossed the street right between the safari jeeps and settled down under a tree. one of them {behind the tree} started to lie in wait for a giraffe that bowsed an umbrella acacia close by.  a big giraffe! the lioness seemed to bee in a mood to hunt. the giraffe kept on moving towards the lurking lion and we literally stopped breathing. didn’t it see the danger right in front? and then at one moment, the griraffe freezed. it finally noticed the threat and didn’t move just for one millimeter anymore. that scene was like frozen for about ten minutes!!! both animals were looking at each other thinking about what to do next. there was breathless suspense in the air! then suddenly the giraffe took courage and walked away. the lioness released her body tension, too. she obviously decided that it wasn’t worth the energy to go for a giraffe all alone. because the rest of her family didn’t seem to be interested in supporting her anyway. a few moments later they all gathered together, chilling under the tree and watcheíng their cubs that were still exploring the high grass.
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - löwen
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - löwen
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - löwin
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - löwenbaby
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - löwenbaby

wusstet ihr eigentlich, dass löwen nicht schnurren, so wie ihre verwandten, unsere haushatzen, es tun? ich hatte mich das immer gefragt. schade eigentlich. ein schnurrender großer löwe, das hätte doch was, meint ihr nicht auch? aber auch ohne schnurrerei waren wir an diesem nachmittag völlig verzückt von diesen wunderschönen tieren. wenn man sie so beobachtet, vergisst man fast, das es gefährliche jäger sind. wie es aussieht, wenn löwen jagen, sollten wir an unserem zweiten tag in der serengeti tatsächlich mit eigenen augen beobachten dürfen {ich sag’s ja…. lucky people}, aber das ist eine andere geschichte… die ich euch gern demnächst erzähle.

did you already know that lions don purr? i always thought they would do but they don’t. i think it’s a pity, because a huge lion purring must be beyond adorable, don’t you think? but even without any purring… while watching these amazing animals one almost forgets that they are predators as well. we were all smitten with them. we didn’t know yet, that the next day we would get the chance to see lions on a hunt for thomson gazelles! {i really believe in that lucky people thing!}. that is a story i’d like to tell you another time though.
 
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - savanne
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - gepard
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - gepard
luzia pimpinella | travel tansania | safari in der serengeti - savanne

wir konnten uns von den löwen kaum losreißen, aber irgendwann machten wir uns dann auf den weg zum camp. doch als hätte dieser safari-tag noch nicht genug wunder für uns bereit gehabt, kreuzten wir den weg eines geparden! dieses mal erklärte uns unsere tochter, worin sich ein gepard von einem leopard unterscheidet… der kopf ist kleiner und runder, die flecken sind eher punkte als rosetten und die charakteristischen schwarzen streifen unter den augen, die wie die spur von tränen aussehen, kennzeichnen einen geparden. ha.{und da sagt man immer, das fernsehen verdumme die kinder. was viele folgen marvi hämmers national geographic world vom sofa aus, während der vielen blöden kindergartenkrankheiten, doch ausmacht!} das schnellste tier der welt hatte es nicht eilig und war ganz entspannt unterwegs. der gepard ließ sich sogar aus der nähe bewundern, denn er überquerte direkt vor uns die straße, bevor er irgendwann im hohen gras wieder verschwand.
nach dieser begegnung machten wir uns selig auf den weg zu unserer unterkunft für die nacht, einem busch-camp am rande der serengeti. aber davon erzähle ich euch das nächste mal…

we were hardly able to beak away from the lion family. but we didn’t know that another amazing moment still awaited us. we crossed paths with a beautiful cheetah! this time our fräulein teached us how to distinguish a cheetah from a leopard… the head is smaller and more round, the marks are more spotty than rosette-shaped and they have that black stripe from the eye to mouth that looks like a trace of tears.{ha! thank you, national geographic kids tv for educational entertainment on many many sick kindergarten days at home!} well, the fastest aminal of the world wasn’t in a hurry. it crossed the street very slowly right in front of our car and lingered aside the track for a while, before it disappeared in the high grass. we felt so blessed!

and then we happily started off to our accomodation for the night, which was a tented bush camp at the border of the serengeti. but that’s another story…
P.S. das letzte foto beantwortet übrigens eine frage, die mir während der reise bereits auf meinem INSTAGRAM gestellt wurde… was ist, wenn man auf safari pipi muss? na, man macht, was man dann halt macht! pipi hinter busch oder baum. nur ein bisschen schneller als üblich und lieber zu zweit als allein. ;)

P.S. the last picture is the answer to a question that already ocurred on my INSTAGRAM while we were on the trip… what do you do when you have to pee on a safari? certainly you do what you do elsewhere! you simply pee behind a bush or a tree… you pee more quickly and better in company than alone though. ;)
TRAVEL

travel tansania | wie wir uns auf der langen fahrt in die serengeti bei den massai locker gehüpft haben

ihr lieben, heute geht es weiter auf unserem safari-trip durch TANSANIA. doch bevor ich euch virtuell wieder mit auf unsere weiterreise in richtung des serengeti nationalparks nehme, möchte ich mich von herzen für eure begeisterten kommentare auf mein TARANGIRE posting bedanken. dadurch das gefühl zu bekommen, dass ich es geschafft habe, meine emotionen von diesem besonderen tag irgendwie zu euch zu transportieren, ist wunderbar! danke. aber weiter geht’s. macht euch bitte auf eine weitere bilderflut aus afrika gefasst…

dear all, today i’d love to travel forward on our safari-trip through TANZANIA. but before i do let me say a huge thank you  for all the enthused comments you left on my TARANGIRE posting. they made me feel that i really got my persomal emotions of that special day transported to you with my word and photographs. how wonderful is that? thanks. now let’s go on. please prepare for another wave of pictures from africa

wir verließen am frühen morgen unsere unterkunft in karatu. auch wenn die straßen auf unserem weg noch für eine kleine weile asphaltiert beiben sollten, ließ abdallah an der nächsten tankstelle schon mal vorsorglich druck aus den reifen. das würde später auf den vielen kilometern, die wir noch auf holprigen pisten mit schlaglöchern zurücklegen mussten, unsere bandscheiben enorm schonen. allerdings hatten unsere hintern es per sé schon viel komfortabler als die leiderprobten manch anderer. die typischen arten des afrikanischen personen-transports ist so eine sache für sich. unser weg führte uns schon an diesem tag über die roten lehmstraßen auf dem rand des NGORONGORO KRATERS. doch von dem unglaublichen flecken erde, möchte ich gern später erzählen.

so we left our accomodation in karatu in the morning. even if the streets we drove were still bitumized at that time, abdallah first stop was at a filling station to lower the pressure of the tires. it really should be very benificial for our spinal disks later as we were expecting rocky roads with pot holes. well, after all our butts had it much more comfortable in general than others. african passenger transportation… that’s another story. on that day we passed the NGORONGORO CRATER for the first time. but i’d like to tell you about that amazing place of earth in a later posting.

wo immer man die kleinen dörfer verlässt und sich das scheinbar unendlich weite land erstreckt, trifft man unvermeidlich auf sie… die MASSAI mit ihren herden von zebu-kühen. das rot {manchmal auch das blau} ihrer shouka-umhänge leuchtet schon von weitem im einheits-beige der savanne. ihren stock, den „emudi“ haben sie immer dabei, selbst wenn sie ungewöhnlicherweise auf dem rad und nicht zu fuß unterwegs sind. zu fuß… sie gehen lange strecken jeden tag. wie oft haben wir einen einsam wandernden massai mitten in der einöde gehen sehen. kilometerweit um ihn herum nichts. wir fragten uns, wo geht er hin? und wo kommt er her?  aber so ist das wohl, wenn man als nomade geboren ist. man geht einfach. {dabei laufen sie übrigens fast immer auf sandalen, die aus alten, grobprofiligen autoreifen gemacht sind!}

once you’ve left the villages on the way, you can see endless vastness of the landscape. and you notice MASSAI people and their herds of zebu cows nearly everywhere. you can see the bright red {or sometimes blue} of their shouka capes from afar as a pop of color in midst of the constant fawn color of the savanna. they never go without their stick, their emudi, even if they rarely go by bike. ususally they are walkers. every day they go for miles and miles. sometimes we were watching these lonesome wanderers crossing the endles vastness with nothing ever to see. we asked ourselves, where did they come from? and where do they go to? maybe that’s just what you do when you’re born as a nomad. you go. {they mostly walk on sandals that are made from knobby truck tires by the way!}

ihre rinder sind der massai wichtigstes hab und gut, nicht nur als nahrungsquelle, sondern auch vor allem als statussymbol. ihr reichtum bemisst sich an der anzahl ihrer rinder. dagegen scheint ihre lebensweise doch eher bescheiden und anspruchslos. unser guide erzählte uns aus seiner sicht eines afrikaners von den massai und machte dabei deutlich, dass es völlig falsch wäre, sie für arm zu halten. er gab zu bedenken, dass ein massai mit seiner kuherde einen größeren besitztum hätte, als sich viele andere einwohner tansanias je im leben leisten könnten. eine weitere kuh anzuschaffen ist im zweifelsfall wichtiger, als die kinder zur schule zu schicken. dieses volk ist stolz. rinderreichtum und status ist alles im leben eines massai. wer viele kühe hat, kann sich zudem viele frauen leisten, denn die massai leben polygam. eine frau kostet einen brautpreis von mindestens 25 kühen. zudem muss ein massai-mann für jede seiner frauen eine hütte bauen, in der sie dann mit den kindern lebt. man braucht wenig fantasie, um sich auszumalen, dass somit vor allem ältere männer die sehr jungen massai-mädchen heiraten. denn ein junger mann kann sich kaum eine frau leisten. abdallah zeigte uns im vorbeifahren ein massai-dorf, dass ein einziger mann mit seinen 30 frauen und 127 kindern füllte. der reichste massai weit und breit! nun… wir waren doch sehr neugierig ein massai-dorf, eine „boma„, zu sehen und abdallah arrangierte einen besuch für uns.
the cattle is the most important thing in a massai life. the cows are not only a food source but most notably a status symbol. the wealth of a massai man is corresponding to the amount of cows he owns. looking at their  way of very plain living they might appear kind of poor to us. but actually most of them aren’t, our guide abdallah told us. the more cows the richer the man and many massai own more than most oft the remaining residents of tanzania. to be able to buy a new cow is even more important than sending the children off to school. massai are very proud people, so having a wealthy status is most important within their community. moreover a „good man“ has to have many women. a massai man pays one bride with at least 25 cows and he has to build a hut for her and her children. you can imagine that this means that mostly older men are marrying the very young massai girl. because the younger men don’t own enough cattle yet to „afford“ a woman. our guide abdalah pointed out to a massai village, we drove by. he told us there lived just one man with his 30 wives and 127 children. the richest massai around there. we were curious to visit a massai village called „boma“ and abdallah arranged a visit for us.

doch bevor wir das bewusste massai-dorf erreichten, sollte ich noch verstehen, warum mir vor der reise so viele menschen von den landschaften afrikas vorschwärmten. wie oft hörte ich… diese farben! dieses licht! an diesem tag verstand ich wirklich, was sie meinten. das licht ist tatsächlich einzigartig dort! jetzt weiß ich’s. 

but before we reached that village, i had some moments when i deeply understood all the people talking about that african colors and oh, that light! i really found out what they meant svooning over that amazing light!

am massai-dorf angekommen, wurden wir vom chief begrüßt. natürlich handelte es sich um keine ganz ursprüngliche boma. trotz ihrem festhalten an den eigenen traditionen wäre es auch verwunderlich, wenn die massai nicht auch ihren weg gefunden hätten, von touristen wie uns zu profitieren. den einblick in ihre außergewöhnliche kultur lassen sie sich bezahlen. natürlich! warum auch nicht. wenn wir auf diese weise dazu beitragen, dass das dorf auch eine schule für die kinder hat, sie unterrichtet werden  und nicht alles in kühe umgesetzt wird, ist es mir sehr recht.

die männer des dorfes zeigten uns einen traditionellen tanz, sangen in ihrem typisch sonoren ton zu den klängen eines plastikrohrs, die uns an ein australisches didgeridoo erinnerten. sie forderten unsere guide abdallah und auch stephan zum spring-wettbewerb auf. es ist ein zeichen der männlichen stärke, wenn ein massai-mann aus dem stand möglichst hoch springen kann. wie das aussieht und wie es sich anhört, könnt ihr in diesem instagram-video sehen, das ich an dem tag aufgenommen habe. ich schaffte es gerade noch, abdallah bei seiner springerei zu fotografieren {ich liebe dieses bild!}, meinen mann konnte ich dabei leider nicht mehr im bild festhalten, denn schon bedrängte man mich und luzie, zusammen mit den frauen zu tanzen. auch sie hüpfen dabei {wenngleich nicht so hoch wie die männer}, so dass ihr perlen-halsschmuck mitwippt.

when we arrived at the boma, the chief of the village welcomed us. well, it wasn’t a strictly traditional and truely original boma of course. even if the massai really stick to their traditions, they surely found out how to benefit from tourism as well. so they get payed for letting the people get a glimpse of their culture. certainly! why shouldn’t they? i personally saw it as our contribution to the support of the village school were the children get a bit of education {instead of the primarily investment into another cow}. it was all fine with me to pay for this experience.

the men greeted us by showing a traditional massai dance, accompanied by sonorous singing and didgeridoo-like sounds from a plastic tube. they challenged stephan and abdallah to take part in a jump competition. the more of a massai man the higher he jumps from the ground! you can watch what this looks like in the little instagram video i filmed that day. i got a jump-shot of abdallah {love that pic!}, but unfortunately none of the jumping hubby. at that moment luzie and i were already compelled to join the women for a dance! they also jumped {not that high though} and let their bead chokers bob up and down.
nun ja… ich wollte keine spaßbremse sein und machte mich bereitwillig zum horst. immerhin erbarmte sich luzie, mir gesellschaft zu leisten. so kam ich mir, hüpfend und mit wippendem massai-halsschmuck, wenigstens nicht alleine lächerlich vor. {das foto von diesem denkwürdigen moment schoss übrigens der chief des dorfes mit meiner kamera}. sehr gern hätten wir einen dieser halsreifen als andenken mitgenommen, denn natürlich wurden diese schmuckstücke auch im dorf verkauft. aber die preisvorstellungen des dorfvorstands waren selbst für unsere verhältnisse ordentlich happig. so blieb es letztendlich bei einer kleineren halskette für luzie, die ihr auch auf dem letzten foto in ihrem kleinen reise-interview sehen könnt. 
ummm well… i really didn’t want to play the buzzkill, so i obligingly made a dork out of myself. at least i could convince luzie to be my company. so i didn’t have to look completely silly all alone, with my choker bounding up and down. {the photo of this memorable moment was taken by the village chief with my cam by the way}. we would have loved to puchase one of the bead chokers to take home as a souvenir, but the asking price for it was ridiculously high. even for our absolutely not-thrifty budget. so we finally went for one smaller necklace for luzie. you can see it in the last pic of  her little travel interview.

beim rundgang durch das dorf wurden wir auch in eine der hütten geführt. bilder davon habe ich leider nicht machen können, denn es war zu eng und zu dunkel für vernüftige fotos. sie bestehen aus lehm und kuhdung auf einem gerüst von holzstöckern und zweigen. wie eng und stickig es war, lässt sich kaum beschreiben. man konnte eigentlich kaum aufrecht stehen. der kleine raum war aufgeteilt in einen schlafplatz für die frau {oder frau und mann, je nachdem, ob der mann dort zu nächtigten pflegt oder gerade bei einer seiner anderen frauen ^^}, einen schlafplatz für die kinder und auch einen für die kleintiere, zum beispiel die baby-zicklein. die familie schläft auf rinderfellen, es gibt als lichquelle nur ein kleines loch an einer stelle der decke. in der mitte des raumes befindet sich eine kleine feuerstelle, die eigentlich immer vor sich hinqualmt, schon allein, um mücken fernzuhalten. irgendeine art von möbeln gibt es nicht.

an der feuerstelle hockend fragten wir den chief nach der nahrung der massai. „milch mit kuhblut!“ antwortete er. luzie verzog direkt das gesicht und auch ich stellte mir das nicht so lecker vor. sonst nichts? „manchmal auch fleisch {vorwiegend zu besonderen anlässen}, mais oder aus maismehl gebackenes fladenbrot.“ sagte er. um das blut zu erhalten, töten die massai ihre kühe nicht. sie ritzen lediglich die halsschlagader der rinder an, zapfen blut ab und verbinden dann die kleine wunde. diese milch-blut-mischung, die „saroi“ heißt, wollten wir dann doch lieber nicht ausprobieren und sahen uns stattdessen die dorfschule an.

we took a walkabout through the village then and were led into one of the huts. i don’t have any photos from inside, because it was far too narrow and dark for proper pics. the huts are made from wooden sticks covered with clay and cattle dung. i can’t even tell how stifling and close it felt inside. it was hardly possible to stand upstraight. there were different sleeping places. one for the woman {or the woman and the man, if he decides to stay with her instead with one of his other few wives}, one sleeping place for the children and one for the small domestic animals like yeanlings. the family sleeps on cow skins. there is only one small hole in the ceiling letting in a ray of light. in the center of the hut there is a little fire pit smoldering all day to keep away the mosquitos. there is no piece of furniture at all.
we squatted down at the fireplace and asked the massai chief aboud their food. „milk and cow’s blood!“ he answered. luzie wrinkeled her nose and i also thought of this not being very yummy. nothing else really? „sometimes meat {mostely on special occasions}, maize or flatbread made from maize flour.“ the massai don’t kill their cows to get theit blood. they scratch the cattle’s carotid artery to take the blood and tape it up again afterwards. we didn’t really want to try the milk and blood mixture they call „saroi“, we better went o to see the village school.

die kinder krähten uns fröhlich das alphabet in englisch rauf und runter, zeigten uns stolz, was sie schon gelernt hatten und sangen uns ein lied. nur die ganz kleinen schienen mit unserer anwesenheit nicht glücklich zu sein. vielleicht hatten sie angst vor dem seltsamen vollbärtigen mann und der rothaarigen frau mit der großen kamera. ich denke, luzie war ok für sie. danach mussten wir wieder aufbrechen. wir hatten noch eine lange autofahrt vor uns. wir verabschiedeten uns von den dorfbewohnern und dachten noch eine ganze weile über unsere begegnung mit dieser völlig fremdem kultur nach.
the kids were cheerfully cooing the english alphabet up and down and proudly showed what they already learned. they also sang a song for us. only the littlelest seemed to be very unhappy in the company of the weird bearded man and the redhead women with the big camera. i think luzie was fine for them. then we had to get back on track again. we still had a long way to go. we said goodbye to the massai people and were contemplating a lot about this culture clash. 
bei aller faszination möchte ich ein paar denkanstöße und auch eine kritische meinung hier äußern. auf wikipedia zum bespiel wird in einem punkt von der bedrohung dieser kultur gesprochen. massai sind nomaden und beanspruchen für sich und ihre viehherden ein enormes territorium. man sieht sie durch landverkäufe und erweiterungen der nationalparks zunehmend in ihrer bewegungsfreiheit, ihrer lebensweise und ihrer kultur eingeschränkt. das stimmt natürlich. doch die andere seite der medaillle wird dort leider nicht erwähnt. nämlich dass die massai durch ihre teilweise wirklich riesigen rinderherden ganz massiv zur verödung der landschaft beitragen. wildtiere werden verdrängt, weil sie keine nahrung mehr finden. in manchen landstrichen entwickelt sich die savanne wegen der massiven abgrasung durch die herden zunehmend zur unfruchtbaren wüste. die zahl der wildlebenden tiere geht zurück. dabei ist gerade etwas mehr infrastruktur und auch ein ausgedehnter schutz der wildreservate für die weiterentwicklung des landes dringend nötig, wie uns abdallah erklärte. tansania kann weder mit bodenschätzen, noch mit irgendeiner art von nennenswerter industrie aufwarten. sein größter schatz ist nunmal die unvergleichliche natur und die wildlebenden tiere, ihre haupteinnahmequelle der daraus resultierende tourismus.
nun, und dass zudem bei den massai immer noch die mädchen beschnitten werden, ist noch ein weiterer punkt, der absolut keine afrika-romantik bei mir aufkommen lässt. ich sehe meine eigene tochter und dann die jungen massai-mädchen an und es läuft mir vor horror eiskalt den rücken herunter. sorry, für den downer an dieser stelle, aber ich konnte dies einfach nicht unerwähnt lassen.  
besides all the fascination i would like to share something critical to think about as well. wikipedia for example talks about the endangerment of the massai culture. massai are nomads and have to claim a vast territory for them and their cattle herds. sales of land and extension of national park areas restrict their free movement and their way of living. that is surely true. but the other side of the coin isn’t mentioned. for example the fact the countless cattle herds actively contribute to the devastation of the landscape. wildlife animals are pushed back because they can’t find food anymore. in some places the massive browsing of the massai herds turnes the land into an arid desert. the wild animals loose their environment to live. at the same time tanzania is desperately in need of more infrastructure and to keep up {and even better} the protection of the wildlife areas to develop, abdallah told us. tanzania doesn’t have any valuable natural recources, except of their amazing landscapes and wild life. it’s actually the country’s most precious good. and tourism, that depends on theese goods, is what brings money to the people.
well, and the fact that the massai still practice genital cutting of the girls is yet a another point that keeps me far from feeling some kind of africa romanticism about. i look at my own daughter and then at the young massai girls and it gives me creeping horrors. sorry, for the downer, folks. but i felt the urge to mention this as well.

wir machten uns also weiter auf den weg, über unendlich lange und staubige schotterstraßen, in richtung SERENGETI. ich fühlte mich aufgeregt, auf bernhard und michael GRZIMEKS spuren zu wandeln und stellte mir vor, wie oft an diesem weiten himmel hier über uns wohl das „flying zebra“ geflogen sein mochte. eine hyäne war offensichtlich auf dem gleichen weg wie wir und dann plötzlich erreichten wir das ganz unscheinbare, erste tor des serengeti nationalparks.
ein paar massai jungs hingen dort ab. unser guide abdallah erzählte uns, dass sie im alter zwischen 9 und 13 ein halbes jahr allein und außerhab des schutzes des dorfes ihr leben bestreiten müssen. diese phase ihres lebens ist ein teil ihrer initiation zum „erwachsenen“ mann. früher gehörte dazu, eigenhändig einen löwen mit einem speer zu erlegen. das ist heute glücklicherweise verboten, wird aber sicherlich noch hier und dort praktiziert. in dieser zeit müssen sollen sie sich selbst versorgen, aber oft genug gibt es wohl {vor den vätern geheime} absprachen mit müttern und schwestern, die für die jungs regelmäßig irgendwo etwas zu essen verstecken. ich glaube für junge massai ist es ein schwieriges leben zwischen tradition und moderne {sehr interessante artikel darüber findet ihr auch HIER und HIER}. so ist es nicht verwunderlich, dass die teenager plietsch genug sind, am eingang des nationalparks zu lungern und für ein paar dollar vor den kameras von safari-touristen zu posen. die meisten verdienen sich so ihre allererste kuh.

und dann waren wir in der SERENGETI… aber das ist eine andere geschichte. 

so we drove on the very long and dusty dirt roads heading to the SERENGETI. i was so excited and felt like following the footsteps of bernhard and michael GRZIMEK. i was imagining how many times the „flying zebra“ would have crossed the sky right obove of us. a hyena next to our road seemed to have the same destination im mind and then suddenly, we reached the first, quite inconspicuous, gate of the serengeti national park. 
some massai boys were hanging around at the entrance. we learned from abdallah that, at an age from 9 to 13 they have to spend half of a year all by themselves and independently outside of their protecting boma. this is a part of their initiation to become a „man“. in former times they had to kill a lion with a spear. today this ritual is illegal. thank goodness! {but there might be places where that still is practiced.} during that period of their life the boys are supposed to make their living. but often there are secret {regarding their fathers} arrangements with their mothers and sisters who use to bring food for them to hidden places. i really think it is a difficult life for the young ones stuck between tradition and a modern world. no wonder that the teenagers are smart enough to hang around at wildlife park entrances to earn some dollars by posing for tourists with cameras. probably they get enough money for their first cow. 

and then we entered the SERENGETI… but that’s another story. 

TRAVEL

travel tansania | unser erster safari-tag im tarangire national park und die ganz große elefanten-liebe

luzia pimpinella | travel | tansania - tanzania | safari @ tarangire nationalpark

… und dann sollte es losgehen, mit unserem safari-abenteuer in TANSANIA. vor eineinhalb tagen waren wir abends am KILIMANJARO airport angekommen, hatten die erste, kurze nacht in der kia lodge verbracht. vom kilimandscharo berg selbst sollten wir nichts sehen… er war, wie man so schön sagt, wieder mal „out for shopping“. unser safari-guide abdallah {in einem späteren posting möchte ich euch gern noch mehr von diesem großartigen mann erzählen} hatte uns dort am vortag abgeholt und in unsere zweite unterkunft, das hübsche aishi machame hotel, gebracht. dort konnten wir uns noch ein bisschen aklimatisieren. wir machten einen spaziergang durch das dorf {fotos davon werde ich euch später auch noch zeigen} und meine lieben planschten im sonnenbeheizten eiskalten pool. nach einer weiteren nacht und einem frühen frühstück mit einem safari-briefing durch abdallah brachen wir dann auf zu unserem allerersten safari-tag in richtung des TARANGIRE NATIONAL PARK. es gingen uns so viele dinge durch den kopf. wir hatten absolut keine ahnung, was uns erwarten würde. wie viele tiere würden wir heute überhaupt sehen? und welche? würden wir einen feldstecher brauchen oder würden wir sie aus der nähe bewundern können? wir waren schließlich absolute safari-greenhorns und natürlich waren wir mächtig aufgeregt und erwartungsvoll.


… and then suddenly we were about to start our safari adventure in TANZANIA. two days ago we arrived at night at the KILIMANJARO airport and spent the first, short night at the kia lodge. we didn’t see anything of the mount kilimanjaro… like so often it was „out for shopping“. that’s what the people say. our safari guide abdallah {i’m going to tell you more about this awesome guy later} picked us up the day before and drove us to our next accomodation. it was the lovely aishi machame hotel, where we spend the day walking the village {pictures of machame will also follow in a later post} and enjoyed a dip into the sun-heated icecold pool. well, my lovelies did to be exact. we had a good sleep and started the next morning after breakfast and a short safari briefing with abdallah. we we’re heading to TARANGIRE NATIONAL PARK. so many things went through our heads. we really had no clue what it would be like.  would we be lucky to see many animals? and what kind of animals would that be today? would we need binoculars to watch them or would we be able to have them right in front of our very eyes? we were complete safari geenhorns. so we were exited to the max and full of expectations.

luzia pimpinella | travel tanzania | safari at tarangire national park
luzia pimpinella | travel tanzania | safari tarangire national park - baobab tree

angekommen am eingang des tarangire nationalparks, verschwand abdallah erst einmal, um die formalitäten zu erledigen. im laufe der safari sollten wir immer wieder zu schätzen wissen, dass er uns den formalen papierkrieg bei der ein- und ausfahrt in/aus den parks abnahm. währenddessen bewunderten wir unseren ersten afrikanischen BAOBAB baum und konnten uns spontaner treehugger-allüren nicht erwehren.

afrikanische legenden ranken sich viel um den BAOBAB baum, wir hörten folgende…  „der baobab sah eines tages sein spiegelbild in einem see. er wurde traurig, denn er fand sich häßlich. er war plump und dicklich und hatte nur winzige blätter. er verglich sich mit den prachtvoll rot-blühenden flammenbäumen, die alle welt bewunderte, und mit den saftig grünen schirmakazien, die den tieren nahrung und schatten spendeten. er beschloss, sich bei gott für diese ungerechtigkeit zu beschweren. gott hörte ihm zu, antwortete ihm aber, dass er den baobab, genau so wie er ihn erschaffen hatte, schön fände und zufrieden wäre mit seiner schöpfung. er schickte ihn fort. der baobab aber jedoch gab nicht auf und kam immer wieder zurück, damit gott etwas an seinem aussehen ändere. irgendwann war gott von dieser beharrlichkeit so erzürnt, dass er den baobab packte und ihn kopfüber in den boden rammte. von nun an sah er aus, als würde er mit den kahlen wurzeln nach oben wachsen und musste so sein sehr langes leben fristen.“ 
armer kerl. dabei finden wir ihn wunderschön und einzigartig! wir freuten uns über jeden baobab den wir sahen und hätten am liebsten alle umarmt, um sie zu trösten. es begann ein tag, der ebenfalls so einzigartig sein sollte, dass ich sicher bin, dass wir uns für immer an ihn erinnern werden…

when we arrived the entrance of the tarangire national park, abdallah went to complete all formalities. during this safari trip we appreaciated his efforts considering the formal red tape stuff he did for us when entering or leaving the wildlife parks. in the meantime we were marveling at our very african BAOBAB TREE and felt like doing some very serious tree hugging.

there are many legends entwining aroud the BAOBAB tree… we listened to this one… „one day the baobab tree passed by a lake and mirrored his own reflection. he became sad because he thought he was ugly. he was bemoaning that the beautiful red-blooming flamboyant tree was admired by everyone and the juicy green umbrella acacia was loved by the amimals because of it’s fresh leaves and the shade it offers. he was so unhappy that he went to god to complain for his misery. god listened to the baobab, but told it, that it was just perfect the way he was and how god created it. he sent the baobab away. but the tree kept on returning over and over again lamenting about it’s ugliness. one day god got too much of all this constant complaining. angrily he grabbed the baobab tree and poked him into the gound with the head first. from this day on the baobab spent the rest of it’s very long life looking liked grown with the roots up to the sky.
 

poor fella. we think it is beautiful and unrivaled! we were enthusiastic about every baobab we saw along the way and we’d love to hug every single one just to make it feel better. this day should be one of the most amazing experiences in our lives. i’m sure we three will remember it forever…

luzia pimpinella | travel tanzania | safari tarangire national park - we in the jeep
luzia pimpinella | travel tanzania | safari tarangire national park - dik dik antelope

wir waren kaum ein paar meter in den tarangire park hineingefahren, da blieb abdallah schon das erste mal am wegrand stehen. hinter dem busch regte sich etwas, das aussah, wie ein winzig kleines reh. es war eine afrikanische zwergantilope, ein DIKDIK. wir waren ganz verschossen in die großen, dunklen kuller-augen und die langen wimpern. was für eine schönheit! bald schon entdeckten wir ein zweites, denn dikdiks tauchen immer als pärchen auf. sie bleiben ein leben lang zusammen. diese monogamie-tatsache entlockte dem fräulein ein extra ausgedehntes „och, süüüüüüüüüüß!“, ein entzückter aufschrei, den wir die folgenden stunden noch sehr oft zu hören bekommen sollten. 
SAWA SAWA ist suaheli und heißt soviel, wie OK oder GUT und hört sich gesprochen an wie sauer sauer. wann immer wir genug gesehen hatten, sollten wir unserem guide dieses startsignal geben, um weiter zu fahren. wir trennten uns schon von den dikdiks schwer und fragten uns jetzt schon, wie sollten wir überhaupt durch den park kommen, wenn das so weiter ginge!?
we only had driven a few meters into the tarangire park when abdallah stopped for the first time. there was something hidden behind the bush and it looked like a very tiny deer. it was  a DIK DIK, smallest african antelope species. we were completely smitten by the big, dark eyes and the long eye lashes it has. what a beauty! it didn’t take long until we noticed a second one and we learned, that you will always find a couple, as theses antelopes live monoganously. the beauty of it and also the monogamy-fact made the little fräulein shout out „aweeeeee, so sweeeeet!“. an exclamation we should hear about a hundred times later that day!
SAWA SAWA is a sawaheli phrase and it means OK or GOOD. whenever we would like to move on we were supposed to tell it to our guide as a signal to start the car. we couldn’t hardly take leave of  the dikdiks and we were already wondering if we would ever make it through the wildlife park that day!?

luzia pimpinella | travel tanzania | safari tarangire national park - impala antelopes
luzia pimpinella | travel tanzania | safari tarangire national park - impala antelopes
luzia pimpinella | travel tanzania | safari tarangire national park - impala buck fight
luzia pimpinella | travel tanzania | safari tarangire national park - mongoose
luzia pimpinella | travel tanzania | safari tarangire national park - waterbucks
luzia pimpinella | travel tanzania | safari tarangire national park - gnus at water hole

schon in der ersten halben stunde konnten wir unzählige tiere bestaunen. wir beobachteten IMPALA antilopen beim grasen und sogar zwei junge böcke beim kampf. eine putzige MUNGO familie flitzte direkt vor uns über die straße und wir waren ganz verknallt in die herzförmigen nasen der WASSERBOCK weibchen, die im gras ein päuschen machten. als wir dann die herde von GNUS sahen, wie sie am wasserloch tranken, musste ich schon das erste mal gegen meine emotionen ankämpfen. ich bekam eine dicke wollsocke im hals angesichts dieser wunderbaren tiere und der natur. ich fragte mich, ob ich je wieder einen zoo besuchen könnte. das hier war kein zoo. das hier waren die tiere in der natürlichen umgebung. ich fühlte unendliche demut angesichts dieses anblicks und mit ihm stiegen zum ersten mal die tränen in die augen.

even on the first half an hour we saw so much wildlife to marvel at. we watched IMPALA antelopes browse and even some young bucks that were fighting. a cute MONGOOSE family crosses the track right in front of us and we got a crush the WATERBUCKS because of their heart-shaped noses. when we came to a place where we watched a herd of GNUS {also called wildebeests} drinking at a water hole my emotions already ran wild. i felt like having swallowed a pair of woolen socks looking at all this. i wondered if i would ever want to visit a zoo again. this was no zoo. this was real wildlife in a natural environment. i felt so very humble facing this beauty and i was teary eyed for the first time.

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aber ich hatte eigentlich keine zeit, mein aufgewühltes gemüt wieder zu beruhigen. denn kurz danach fanden wir uns inmitten einer elefanten-familie wieder und ich fühlte mich so unglaublich überwältigt, dass ich die tränen einfach laufen ließ. ich kann sie eigentlich gar nicht richtig beschreiben… diese erste begegnung mit den dickhäutern. wie immer, wenn es um die ganz großen gefühle im leben geht, dann fehlen mir ein bisschen die worte. ich bin eben kein schriftsteller. aber ich bin eine schrecklich emotionale heulsuse und konnte kaum aufhören zu weinen. es war, als wollte mein herz überquellen. diese unglaublichen wesen, sie waren so nah! hätten wir die hand aus dem wagen gestreckt, hätten wir sie berühren können, diese rauhe, schrumpelige faltige haut, die gleichzeitig so wunderschön ist. ich schneuzte und stammelte vor rührung vor mich hin. stephan und luzie hatten zwar nicht so nah am wasser gebaut wie ich, waren aber genau so überwältigt. nur abdallah sagte nichts. später, wenn wir uns etwas besser kennen sollten, würde ich ahnen, dass er sich ähnlich fühlte. diesen anblick würde selbst er nie als selbstverständlich und weniger wundersam hinnehmen.
but then i had no time to calm my churned soul. because only a few minutes later we found ourselves in the midst of an elephant family. i felt completey overwhelmed by emotion and just let the tears run. i can hardly describe what i was feeling. as most of the time i suffer from a lack of words when it comes to the very big emotions in life. sadly i am no writer. but i am an emotional crybaby and i couldn’t stop weeping that moment. it was like my heart wanted to flow over. they were so near! we could have touched them with our hands… touched the rough and wrinkled and yet so beautiful skin of these amazing animals. i sniffled and  stammered and although stephan and luzie did not cry, they felt overwhelmed like me. only abdallah said nothing. later, when i should know him a little better, i would suspect that he felt alike that very moment. sights like this he would never ever take for granted or for less wondrous.

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luzia pimpinella | travel tanzania | safari tarangire national park - zebras
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und dann die ZEBRAS! wie könnte man zebras nicht lieben? ich hatte euch ja im vorfeld von meinen VORBEREITUNGEN für diese tansania-reise berichtet. was hatte ich doch um das richtige kamera-equipment für diese safari herumgehühnert. und jetzt es gab so viele momente, in denen ich von einer begeisterung in die andere angesichts meines tele-zoom-objektivs verfiel! schon an diesem ersten safari-tag wusste ich, ich hatte {für mich} alles richtig gemacht. es machte mich einfach glücklich, das ich mit meiner ausrüstung diese ganze schönheit einfangen, festhalten und ein kleines stück davon mit nach hause nehmen konnte. wer würde mir denn sonst je glauben, wie unfassbar das alles war? so entstand schon an diesem tag ein foto, das im nachhinen eines meiner liebsten dieser reise sein sollte…. die nahaufnahme von den kuschelnden zebras! zebras stellen sich sehr gern in grüppchen zusammen. abdallah erzählte uns: „they are crossing necks!“. sie stellen sich entgegengesetzt zueinander und legen oft den kopf auf den rücken des anderen. mit dem wedelnden schwanz verscheuchen sie sich gegenseitig die lästigen fliegen vor der nase und erscheinen, ganz nebenbei, in der gruppe als größer und weniger angreifbar. die zeichnung ihrers schwarz-weißen fells macht jedes tier einzigartig… und wunderschön, als hätte die natur hier einen pinsel mit schwarzer tusche geschwungen!
an then the ZEBRAS! how could one not love zebras? well, i had told you about my PREPARATIONS for this tanzania trip before. i had been making a lot of fuss about finding the right camera equipment for our safari. and now, that i was here, i already had so many moments of joy and excitement about my new tele zoom lens! even at this first day of safari, i knew this was absolutely the right decision for me. it made me so very happy to be able to capture all this beautiful wildlife just to keep it and take a piece of it home with me! who would ever believe such beauty? so on the very first day i shot a photo that turned out to be one of my favorites of that trip… it’s the closeup to the cuddling zebras! abdallah told us: „they are crossing necks!“. they group together standing antipodally and they lay down their heads on to the back of each other. their waving tail chases off the flies from the face of each other. moreover they appear bigger and less attackable in a group. the marking of their black and white fur is unique for every individual… and also so beautiful. like mother nature had swing a paintbrush with black tint!

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luzia pimpinella | travel tanzania | safari tarangire national park - lunch picknick

irgendwann knurrte uns natürlich der magen. man kann ja nicht allein von staubiger luft und überquellender tierliebe leben. also machten wir für ein lunch picknick halt. in den parks gibt es picknickplätze, wo sich plötzlich die menschen tummeln. es war ein fast irritierender anblick, so viele von seiner eigenen spezies zu sehen! aber auch dort bleibt man nicht lange unter sich. die GRÜNMEERKATZEN, auch liebevoll „blue balls monkeys“ genannt {angesichts des vorletzten fotos muss ich wohl nicht erklären, wo dieser name herkommt}, wissen ganz genau, dass man hier etwas leckeres abstauben kann. und obwohl das füttern natürlich streng verboten ist, schaffen es die kleinen kerle immer, sich etwas essbares von ihren menschenverwandten unter den nagel zu reißen. aber abgesehen davon, dass man sehr putzige affen-gesellschaft zum essen hat, fiel es auch sonst nicht gerade leicht, uns an diesem ort auf die mahlzeit zu konzentrieren. der picknickplatz liegt nämlich oberhalb des TARANGIRE flusses und der blick von dort oben war absolut atemberaubend…

at some point our stomachs were growling of course. one cannot live on dusty air and love of animals alone. so we stopped to have lunch. there are dedicated picnic areas at the national parks where, suddenly, you meet lots of people. somehow it felt quite irritating to be surrounded by so many of one’s own species. but however, you don’t stay by yourselves for long. VERVET MONKEYs or „blue balls monkeys“ as they are affectionately called {looking at the one pic above you will surely know why}, were all around! they learned that they can easily snatch something yummy from their larger relatives. even though it’s strictly forbidden to feed the guys, they often get a good catch. it was really hard for us to concentrate on the meal. because apart from the totally cute monkey-business around there was that breathtaking view onto the TARANGIRE river…  
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noch so ein wollsocken-im-hals-moment! unzählige elefanten tummelten sich am fluss dort unten im tal und wir konnten es kaum erwarten, unsere tour fortzusetzen. wir beobachteten eine elefanten-herde auf ihrem trampelpfad und fühlten uns unweigerlich an die frühpatrouille in disney’s dschungelbuch erinnert. was für unglaubliche tiere das doch sind! also aßen wir ein bisschen schneller, wir wollten wieder auf die schotterpiste! herr P. freute sich wie ein kind, als wir endlich am ufer des tarangire flusses anhielten…
another lump-in-the-throat-moment! numberless elephants gathered together down at the river and we couldn’t wait to get back on the dusty slope again. watching a herd of elephants on their beaten track reminded us of the elephant’s patrol in disney’s jungle book. these animals were so amazing! so we ate a little faster to hit the rocky road again! mr. P. was happy as a child, when we finally stopped at the tarangire riverside…

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luzia pimpinella | travel tanzania | safari tarangire national park - elephant kids play
luzia pimpinella | travel tanzania | safari tarangire national park - elephant kids play

nicht dass die elefanten schon längst unsere herzen erobert hatten… die elefanten-babies nahmen sie im sturm! „little troublemaker“ nannte abdallah sie, und das waren sie: verspielt, frech und für ihre älteren geschwister {oder cousins oder cousinen} die größten nervensägen! schaut euch  die fotos an. ich denke, sie sprechen für sich selbst. und ich denke, ihr ahnt, dass ich schon wieder heulen musste.

you know that the elephants already sweeped us off our feet… but the elephant babies really melted our hearts! „little troublemaker“ that’s what abdallah called them and that’s what they were: playfull, rascally and a real pain in the neck of their older siblings {or cousins}! look at the pictures, they certainly speak for themselves. and to those of you who already assume that i was weeping again. i was!

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und da waren noch mehr einzigartige und wunderbare geschöpfe, die uns an diesem tag begegneten… die GIRAFFEN! wie sie so elegant dahin schreiten, scheinen giraffen eigentlich nicht von dieser welt. nicht einmal von diesem planeten. die zeichnung des fells, der unendlich lange hals, die schönen augen mit den langen wimpern und auch die niedlichen hörnchen auf dem kopf – alles an ihnen scheint außergewöhnlich zu sein. wir konnten uns auch an diesen tieren nicht sattsehen.
and then there were even more unique and incredible creatures… the GIRAFFES! the way they pace along so elegantly, they seem to originate from another world. yet from another planet. the marking of their fur, the endless long neck, the beautiful eyes with long lashes and  the funny little horns – everything about this animal seems to be extraordinary. we never got tired looking at giraffes. 
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aber natürlich geht auch das größte abenteuer irgendwann zu ende. diese fotografien können eigentlich nur einen flüchtigen eindruck davon vermitteln, was uns dieser tag im tarangire nationalpark, der erste tag auf unseren safari-trip, bedeutete. wie bewegt und überwältigt wir waren und wie glücklich… und auch ein bisschen müde. 

but surely the even most amazing adventure has to end. believe me. these photographs give a glimpse of what this day at the tarangire national park, our first of our safari trip, meant to us. how emotionally overwhelmed we felt and how happy we were… and also a bit tired.
TRAVEL

travel tansania | reisevorbereitungen von afrika-anfängern & warum ich beinahe den ganzen trip über den haufen geworfen hätte

luzia pimpinella | travel tansania | vorbereitungen, foto-equipment und gesundheitsvorsorge für unsere safari

ok, das wird jetzt ein etwas längeres posting. wir sind waren afrika-greenhorns!!! einen tauchurlaub in ägypten und einen inselurlaub auf mauritius {herrn Ps und meine allererste fernreise übrigens} kann man ja schwerlich ersthaft als afrika-erfahrung betrachten. obwohl wir schon recht weit gereist sind, war ein trip nach afrika eine ganz neue unbekannte für uns. also begannen wir ein bisschen früher als üblich mit recherche und vorbereitungen und taten aus erfahrungsmangel sogar etwas, was wir sonst nie tun: wir organisierten nicht jeden punkt der reise selbst, sondern buchten ausnahmsweise ein komplett-paket! wir suchten online nach spezial anbietern für afrika reisen und bestellten uns erst einmal ganz bequem unverbindliche angebote für eine safari-reise nach tansania plus ein paar tage planschen auf der insel sansibar, denn was lag näher als beides zu verbinden? als die reisepläne samt kostenvoranschlag dann von verschiedenen anbietern eintrafen, verglichen wir die routen und natürlich auch die preise. letztendlich landeten wir dann bei den afrikareisen von UHAMBO. man merkt, die menschen dort lieben afrika und haben eigene, ganz persönlichen erfahrungen. außerdem war man in diesem reisebüro im laufe unserer vorbereitungen immer bestrebt, unsere wünsche zu erfüllen und auch unsere bedenken erst zu nehmen {und davon sollte es noch einige geben!}. zu diesem zeitpunkt dachten wir noch… tschakka, so einfach und fix haben wir schon lange keinen urlaub mehr geplant! so ein pauschaldingens kann ja auch mal schön sein. aber wir hatten ja keine ahnung! denn der reisevorbereitungswahnsinn sollte sehr wohl noch kommen, wenn auch in einer ganz anderen form als sonst üblich.

eine safari in TANSANIA, das war schon seit vielen jahren unser traum gewesen. warum es nicht südafrika oder auch namibia war, kann ich nicht so ganz genau sagen. vielleicht lag es an meiner „frühkindlichen prägung“ und nostalgischer erinnerungen an BERNHARD GRZIMEKs fernsehsendung „ein platz für tiere“ {die ich immer zusammen mit meinem ebenso tiervernarrten opa sah}. und nicht zuletzt durch seinen oskarprämierten film „SERENGETI DARF NICHT STERBEN„, verspürte ich schon seit meiner kindkeit den wunsch, genau das irgendwann einmal mit eigenen augen zu sehen. jetzt war es soweit! unsere vorbereitungen für diese reise und unsere persönlichen erfahrungen möchte ich in diesem posting gern teilen. vielleicht wird es ja für den ein oder anderen mit fernweh nach tansania hilfreich sein, zu lesen, was wir vorab organisiert haben und vor allem auch, was uns dabei so durch den kopf ging…

 

[dear international readers! this posting about all my experiences preparing our safari-trip to tanzania is another one in the row of articles that aren’t translated in english yet. well, you will probably understand that the plenty of text would simply go beyond the scope of just one blog posting!. but since i know, you are here to read {i especially notice many readers from the united states in the statistics… thank you so much for visiting, guys!}, i feel kinda bad, whenever i write in german only. on the other hand i do not only feel my personal lack of time for a proper translation into a foreign language but also the lack of space for double expanded texts here on the blog. i don’t really want to apologize or justifiy. i do what i can! it’s just to let you know how i feel about it. i’m currently looking for a solution to create a seperate, sub-level page to post duplicate articles in english. but since i feel really happy here at blogspot and don’t want to move over to wordpress, it seems a little more complicated. i decided to ask some experts as i’m feeling something will have to change in the future. until i find a way to solve this personal dilemma, i hope for your kind understanding! thank you so much, folks!]

 

luzia pimpinella | travel tansania | safari-vorbereitungen: kleidung

unsere safari-kleidung

urlaubsklamotten sind ja bei unseren reisen oft eine nicht ganz so komplizierte geschichte… alles bunte und geliebte kommt in den koffer – fertig! dieses mal standen wir bei der auswahl der kleidung vor ein paar anderen anforderungen. nicht nur, wenn man den film *HATARI! kennt {den wir natürlich kurz vor unserer reise nocheinmal schauen mussten – herrlich!}, weiß man oder ahnt man zumindest, dass knallrot oder auch neongelb auf einer safari vielleicht nicht die richtige klamottenfarbe ist. hell und gedeckt sollte die kleidung sein, schon allein wegen der insekten, die besonders auf farbiges und dunkles fliegen. TSE TSE fliegen zum beispiel, die überträger der schlafkrankheit, mögen blau und schwarz besonders gern. die sonst so unverzichtbaren jeans mussten also schon mal zu hause bleiben. dass in diesem sommer gerade dunkelblau und marine wieder mal total angesagt waren und der kleiderschrankk voll mit entsprechenden teilchen ist, war dabei auch nicht gerade hilfreich. nach dem durchforsten unserer kleiderschrank-untiefen stand schon mal fest: hilfe, wir haben gar keine hellen sachen und kleidungsfarben wie beige oder weiß existieren bei uns eigentlich gar nicht. immerhin hatte ich schon immer ein faible für khaki {wie wohl alle rothaarigen} – ein kleiner lichtblick. trotzdem hieß es erst mal klamotten shoppen.
safari-hosen {eigentlich stinknormale cargohosen in beige, denn ich hatte keine lust, horrende unsummen bei den gängigen outdoor-shops auszugeben} mussten für uns alle her. herr P. wollte gern eine zip-off hose, wir mädels begnügten uns mit durchgehenden, langen hosenbeinen. immerhin hatten wir nicht mit unerträglicher hitze zu rechnen, denn das wetter in tansania war in diesem jahr etwas kühler als üblich. das hatten wir schon im vorfeld gehört. aber auch die klima-diagramme zeigten temperaturen von 22-25°C tagsüber. da komme ich persönlich ja gerade mal auf betriebstemperatur und noch lange nicht ins schwitzen. die leichten, langärmeligen hemden in weiß, würde ich immer wieder mitnehmen, auch wenn es mich nach dem trip 4 waschgänge und diverse fleckenmittelchen gekostet hat, um den roten, afrikanischen staub wieder heraus zu waschen. denn insekten finden weiß so ziemlich unattraktiv und so fühlten wir uns auf der safari vor mücken und fliegen recht sicher. sowohl die hosen als auch die hemden haben wir übrigens vor der abreise noch zusätzlich mit NOBITE insektenschutz imprägniert. der schutz sollte bis zu 1 monat halten. auf jeden fall konnte ich mich noch auf der heimischen terrasse vom funktionieren der wirkung überzeugen: eine fliege landete unmittelbar auf einem frisch imprägnierten hosenbein und fiel, auch ziemlich unmittelbar, tot um! ups! aber genau so sollte das sein! allein die angabe, dass so eine 200 ml flasche für 9 kleidungsstücke reichen soll, kann ich nicht bestätigen. je nach größe der zu imprägnierenden teile {vor allem, wenn männerhosen dabei sind}, habe ich maximal 5 klamotten besprühen können. vielleicht war ich aber auch nur etwas zu großzügig, getreu dem motto „viel hilft viel“.
in tansania kann es, vor allem in den hochebenen, abends und nachts empfindlich kühl werden. deswegen war es gut, einen muckeligen fleece-hoodie im koffer zu haben. froh waren wir auch über warme schlafanzüge im gepäck, denn die unterkünfte waren natürlich nicht beheizt und kühlten in der nacht schnell aus. gegen morgen konnte man unter den oft {für meinen geschmack viel zu} dünnen bettdecken schon mal frösteln. meine familie lachte mich mehr als einmal aus, dass ich in afrika vorwiegend mit socken schlief.
da wir in den nationalparks nicht auf fuß-pirsch, sondern im jeep unterwegs waren, hätte man tatsächlich auf spezielles schuhwerk verzichten können. ein paar chucks {in denen auch das fräulein unterwegs war} oder ein paar stinknormale sneakers kätten es auch getan. aber das wusste ich im vorfeld noch nicht und letztendlich fühlte ich mich in meinen leichten, aber robusten canvas-schnürern sehr wohl! auch die würde ich wieder mitnehmen. die sandalen hingegen sollten erst in unseren insel-tagen auf sansibar zum einsatz kommen und so war es auch. einen schal dabei zu haben, würde ich auch jedem empfehlen. während der pirschfahrten in den parks ist man im jeep ja mit offenem hubdach unterwegs. man ist zwar vor der sonneneinstrahlung geschützt {weshalb ich meinen hut oder meine kappe auch nur in den mittagspausen auf den picknick-plätzen im freien trug}, aber der fahrtwind kann ganz schön kühl sein. schön, wenn man dann einen schal um den hals hat. nützlich ist er auch, wenn man auf pirschfahrt ab und an von staubwolken eingehüllt wird, denn man kann ihn sich schnell mal über nase und und mund zu ziehen. nicht benötigt und trotzdem im gepäck hatten wir leichte, klein zusammenfaltbare regenjacken. wir waren jetzt zwar in der trockenzeit unterwegs, aber in diesem jahr war das wetter doch eher ungewöhnlich für die jahreszeit. deshalb wollten wir auch für diese eventualität gewappnet sein. schön, dass wir die dinger nicht gebraucht haben.
luzia pimpinella | travel tansania | safari-vorbereitungen: foto-equipment

mein safari foto-equipment

seit fest stand, dass wir auf safari gehen würden, trug ich mich monatelang mit einer für mich unendlich wichtigen frage herum. sollte ich in eine neues, zusätzliches teleobjektiv mit ordentlich zoom-wumms investieren, oder nicht? seit jahren bin ich fast ausschließlich mit meinem NIKKOR 18-200 mm zu meiner NIKON D5100 auf reisen gewesen und mir hatte nie etwas gefehlt. ich ahnte allerdings schon, dass afrika auch fotografisch für mich neuland sein würde. was, wenn die tiere gar nicht nah genug heran kommen würden. was, wenn meine brennweite nicht ausreichen und mir ständig das herz bluten würde, weil ich einfach nicht nah genug herankomme, um jede einzelne runzel des elefanten-popos zu fotografieren? oder die wunderschönen, langen wimpern der giraffen? ich wusste immer, das würde vor ort an mir nagen. also schlachtete ich irgendwann doch mein sparschwein und legte mir das *SIGMA 150-500 mm tele-zoomobjektiv zu. immerhin war es in der zwischenzeit {ich hatte schon ziemlich lange überlegt} mehrfach reduziert worden, aber natürlich war der preis auch noch happig. ganz schön üppig war auch das gewicht mit ca. 1,8 kilogramm. als es hier ankam, musste wirklich schlucken. dieses riesenteil schüchterte mich erst mal ein bisschen ein. später sollte ich schon in den ersten momenten unserer safari wissen, dass das für mich genau die richtige entscheidung war. dieses objektiv machte mich von anfang an verdammt glücklich und eröffnete mir genau die fotomöglichkeiten, die ich mir erträumt hatte. ihr werdet es später noch selbst noch sehen.
der kauf des mega objektivs zog allerdings ganz neue fragen nach sich. mir war klar, dass ein ständiger wechsel von objektiven während der safari weder möglich noch sinnvoll sein würde. denn natürlich wollte ich auch mein liebstes 18-200 mm reiseobjektiv dabei haben um die geringeren brennweiten abzudecken. doch es würde holpern und ruckeln im jeep, es würde durch das offene hubdach stauben ohne ende! da öffnet man nicht ständig die empfindlichsten teile einer DSLR und ruiniert sie womöglich dadurch. außerdem war mir auch klar, dass ich keine nerven und keine zeit haben würde, ständig an den objektiven herumzufrickeln. bei solcherlei zeitverschwendung würden mir doch etliche traumfotos durch die lappen gehen! ich beschloss also, noch ein zweites kameragehäuse zu kaufen, um auf safari gar keine objektive mehr wechseln zu müssen. beim modell wollte ich dann nicht mehr so tief in die tasche greifen {aus gründen} und entschied mich für eine NIKON D5300 als zweitkamera. auch diese entscheidung war eindeutig eine der guten! so sollte ich später auf unseren pirschfahrten zwei kameras griff und knippsbereit haben, eine mit 18-200 mm und die andere mit 150-500 mm linse. ich war für alle eventualitäten gewappnet!
doch wie nun das ganze foto-equipment verstauen? eine {wenngleich auch noch so hübsche} KAMERATASCHE für damen war ja nunmal mehr als ungeeignet für diesen trip. aber was dann folgte, war ein wirklich glücklicher zufall zur wunderbar rechten zeit. eine erneute koop-anfrage von MANFROTTO {für deren großartigen IMAGINE MORE blog ich schon mehrfach im frühjahr artikel geschrieben hatte}, ob ich nicht einen ihrer kamera-rucksäcke testen wolle. natürlich wollte ich! ich suchte mir eine **SLINGTASCHE in weiß aus. sie sollte später eine menge rote staubflecken haben, aber immerhin hockten nicht ständig tse tse fliegen darauf. und obwohl ich erst so meine zweifel hatte, passten tatsächlich meine zwei kameras mit den objektiven und noch ein bisschen kleinkram rein. bingo!

 

natürlich hatte ich auch sonst noch eine menge fototechnisches geraffel dabei… etliche speicherkarten,  mehrere ersatzakkus und aufladegeräte für die kameras sind ja immer ein muss. mit im gepäck hatte ich auch noch ein ziemlich leistungsstarkes, *externes AKKU PACK für mein iPhone. schließlich wusste ich nicht, wie die auflademöglichkeiten unterwegs so sein würden. eigentlich rechnete ich mit dem schlimmsten. das ist auch der grund, warum herr P. und ich {neben den adapter-steckern} immer eine mehrfach-steckdose im koffer haben. steckdosen sind in den unterkünften oft mangelware und bei dem vielen technischen zeugs, das man mittlerweile so mit sich herumschleppt, kommt man sonst beim auflade-bedarf von mehreren geräten gerne mal in die bredouille. außerdem hatten wir unsere alte unterwasser-kompaktkamera für unsere später folgenden planschtage auf SANSIBAR dabei und das fräulein bekam von oma & opa, anstatt des sonst immer sehr großzügigen urlaubstaschengelds, ein fernglas! das *OLYMPUS zoom DPS-I, das sie ihr schenkten, machte letztendlich uns allen später beim tiere beobachten eine echte freude. so ein ding kann ich für eine safari ebenfalls nur wärmstens empfehlen.
aber es gab auch dinge, die ich mitgeschleppt hatte und letzendlich nicht benutze! für fotos abends beim essen oder ähnliche schlecht beleuchtete situationen, hatte ich meine lichtstarke 50 mm festbrennweite dabei, gebrauchte sie aber dann nie. zudem hatte ich mir extra noch ein einbeinstativ {monopod} zugelegt. ich dachte, es würde hilfreich sein, falls wir irgendwann zu fuß auf pirsch sein sollten. denn das schwere tele-zoomobjektiv samt kamera zu schleppen und nicht einmal absetzen zu können wäre dann kein spaß geworden. in diese situation kamen wir allerdings nicht, da man in den nationalparks die safari-jeeps gar nicht verlassen durfte. die anschaffung hätte ich mir also sparen können, doch ich denke das stativ wird mir bei anderen gelegenheiten noch nützlich sein. mein selbstgenähtes BOHNENSACK-STATIV {hier nicht im bild} hatte ich übrigens auch dabei. ich nahm es erst einmal leer mit, um gewicht zu sparen und hatte vor, es vor ort mit reis, bohnen oder ähnlichem zu füllen. letztendlich landeten wir dann aber in einem so super ausgestatteten safari-jeep, der etliche foto-beanbags bereits an bord hatte.

 

luzia pimpinella | travel tansania | safari-vorbereitungen: impfungen und malaria-prophylaxe

unsere reise-gesundheitsvorsorge für tansania – impfungen, malaria prophylaxe & co

 

und dies war dann wirklich das thema, bei dem ich ein ums andere mal dachte, warum um himmels grzimeks willen wollen wir uns das antun? wenn man gesundheitliche risiken googelt, dann ist man erst mal echt mittelmäßig bedient. ich meine, wir sind schließlich nicht die familie von bear grylls! außerdem gibt es da noch das phänomen, dass man sofort, wenn man sich mit leuten über impfungen oder malaria prophylaxe unterhält, zig gruselgeschichten, von den ganz schlimmen nebenwirkungen der besten freundin der cousine oder dem schwager von onkel karl-heinz zu hören bekommt. manchmal auch von dem geschichtenerzähler selbst erlebt, aber das ist eher die ausnahme. wie dem auch sei…  ich muss es einfach mal sagen…sorrry leute, aber das ist ungefähr so, wie jemandem, der gerade fröhlich seine schwangerschaft verkündet, direkt zu erzählen: „ach du meine güte! also, meine schwangerschaft und die geburt meines kindes waren ja grauenhaft! lauter komplikationen!“. braucht man nicht.  andererseits tröstete mich dann der gedanke, dass mein orthopäde, der eigentlich nur in rosa poloshirts herumläuft, genau so einen trip auch schadlos überstanden hat. nun denn…

 

die impfungen

mit unseren planungen waren wir ja gut in der zeit {wie auch nicht, wenn man sich schon viele jahre genau diesen urlaub herbei sehnt}. wir wussten bereits, dass sansibar bei einer einreise über tansania eine vorhandene GELBFIEBER-impfung verlangt. möchte man ohne entsprechenden yellow fever stempel {oder gar ganz ohne impfpass} einreisen, kann es einem passieren, dass man vor ort kostenpflichtig zwangsgeimpft wird. da unser reiseplan erst die safari auf dem festland tansanias {das absurderweise keine gelbfieber-impfung verlangt} vorsah und danach den badeurlaub auf sansibar, war klar, dass wir uns gelbfieber impfen lassen mussten. diese impfung entfällt übrigens, wenn man aus europa direkt nach sansibar einreist, aber das nur nebenbei. außerdem wird eine impfung gegen TYPHUS empfohlen.gelbfieber und typhus waren also klar, wir ließen jedoch in dem zuge auch gleich mal unseren kompletten impfstatus vom hausarzt durchchecken. mein persönliches ergebnis dieser überprüfung verbreitete dann doch leichte hektik, eine auffrischung der standardimpfungen war nämlich bei mir lange überfällig. und zwar bei ALLEN! alle, das heißt mumps, masern, röteln, polio, dyphterie, pertussis, tetanus… ich habe bestimmt noch welche vergessen. auf jeden fall sollte meine apotherkerin in der kommenden zeit schon fast einen roten teppich ausrollen, wenn ich mit einem stapel rezepte und meiner kleinen kühltasche die apotheke betrat. über die tatsache, dass die polio-auffrischung fast zum drama mutierte, weil weit und breit kein impfstoff aufzutreiben war, möchte ich jetzt nicht weiter ausführen. {hallo? leben wir in deutschland und ist das eine standard-impfung, oder wie?}. ich war jedoch heilfroh, dass wir die impfgeschichte frühzeitig angegangen waren, denn mache impfstoffe, wie MMR und auch gelbfieber sind lebendvakzine und sollten bei verabreichung einen zeitlichen abstand von mindestens 4 wochen haben. alles andere konnte bei mir immerhin sehr zeitnah oder auch gleichzeitig gespritzt werden, aber ich fühlte mich trotzdem in einer art „impfstau“, der mich ziemlich stresste. erwähnenswert ist sicherlich noch, das geldfieber nur an speziellen gelbfieber-impfstellen geimpft wird. in hamburg gibt es davon einige, wir entschieden uns allerdings für die impfsprechstunde des BERNHARD NOCHT INSTITUTS für TROPENMEDIZIN. dort, wo man sich seit über hundert jahren der forschung und dem kampf gegen heimtückische tropenkrankheiten verschrieben hat, kann man sich bei der reiseberatung gut aufgehoben fühlen. für die leute dort sind exotische erreger täglich brot! die geschichte dieser institution auch deren herausragende bedeutung für die heutige forschung in sachen weltgesundheit, lässt sich übrigens in einem aktuellen *MERIAN Hamburg 07/14 nachlesen. superspannend! aber ich schweife schon wieder ab…

 

mein fazit: wir alle haben die impfungen sehr gut vertragen, es gab keinerlei komplikationen oder wirklich nennenswerte nebenwirkungen. und ja, ich bin seit jeher ein absoluter impfbefürworter! tatsächlich hat dann doch kein mensch bei unserer einreise auf sansibar unseren impfpass gecheckt. blöde sache, aber egal. es hätte auch anders sein können. zudem wird uns diese impfung für zukünftige reisen noch nützlich sein, wie ich uns kenne.

 

der mückenschutz als vorsorge in sachen malaria & dengue fieber

in gebiete mit malaria-risiko zu reisen, hatten wir bisher immer vermieden. schließlich waren wir auf tour in den letzten 12 jahren nicht nur für uns selbst verantwortlich, sondern auch für unser kind. als eltern wird man irgendwie zögerlicher und ängstlicher, ob man das will oder nicht. zudem hört man eben oft nur schreckensgeschichten von nebenwirkungen der prophylaxe-tabletten. wir beschlossen trotzdem, das ganze zuversichtlich zu sehen und auch ein bisschen nach dem motto „watt mutt datt mutt“ und ließen uns malarone tabletten verschreiben.

 

so lange war trotz all der lästigen und leidigen gesundheitsvorsorge-maßnahmen noch alles gut. und dann stolperte icj beim googeln nach dem DENGUE-risiko für tansania auf eine meldung des auswärtigen amtes. {dengue ist übrigens vielerorts mehr oder weniger verbreitet, besonders in südostasien, wird aber häufig nicht weiter erwähnt, daher der grund für meine googelei.} die hochoffizielle stelle verkündete eine, aufgrund der vorhergehenden langen regenfälle, eine ungewöhnlich starke dengue-epedemie rund um daressalam und auch fälle auf sansibar. BÄM! da war sie dann plötzlich mit macht… die panik! ganz große sorge packte mich plötzlich, denn gegen dengue kann man weder impfen, noch gibt es irgendeine form der prophylaxe. mich beschlich ganz dringend der wunsch, die ganze reise zu canceln oder zumindest umzubuchen. aber für beides war es natürlich viel zu spät, um es ohne sehr große finanzielle verluste über die bühne zu bringen. ich kontaktierte unsere reiseagentur UHAMBO, wo man unsere ängste und bedenken sehr ernst nahm, was schon mal gut tat. man leitete all unsere besorgten fragen an die agentur-leute vor ort in arusha weiter, die uns glaubhaft versicherten, in den gegenden, in denen wir auf safari unterwegs sein würden, hätte es keinerlei dengue fälle gegeben und auch auf sansibar wären nur sehr wenige erkrankungen vorgekommen. 100% sicher ist man nie, das wussten wir natürlich auch. doch der informations-austausch half doch sehr, mich von meiner ich-will-da-gar-nicht-mehr-hin-hysterie wieder auf den boden der realität zu holen. ich muss wohl nicht betonen, dass sich später auf der reise nichts mehr auch nur annähernd so bedrohlich anfühlen würde. realität und kopfkino sind eben oft zwei welten.

 

nun, generell ist der beste schutz vor mückenübetragbaren krankheiten natürlich, einfach nicht von mücken gestochen zu werden! und wir hatten auch schon gut aufgerüstet… wir schafften uns *imprägnierte moskitonetze an {die normalen, die wir schon lange besaßen, reichten mir plötzlich – aus gründen – nicht mehr und eine zusätzliche imprägnierung beruhigte mein gemüt ungemein}. ein üppiger vorrat an NOBITE mückenschutz für die haut musste her. außerdem ließ ich mir von einer freundin, die apothekerin ist, sagen, dass manche auf die einnahme von hochdosiertem {200 mg} vitamin B1 als mückenschutz schwören. das überschüssig eingenommene vitamin wird nicht nur per pipi, sondern auch über die haut ausgeschieden und verändert den menschlichen körpergeruch. für den menschen unmerklich, für moskitos aber wohl nicht so lecker. also futterten wir mit der malarone jeden abend vitamin-pillen, die für 8 euro pro hundert stück doch mal ein erschwingliches schnäppchen waren.

 

mein fazit: die drei rationen malarone-tabletten waren ein „teurer spaß“. wir hätten aber auf keinen fall darauf verzichten und vermeidbare risiken eingehen wollen, schon gar nicht für unsere tochter. unsere taktik, die tabletten zum abendessen einzunehmen und nicht morgens, wenn man vielleicht nicht immer in frühstückslaune ist und auch mal eine entsprechende grundlage fehlt, erwies sich als gut. wir alle drei hatten nicht unter nebenwirkungen zu leiden. auch nicht unter denen, die auf dem beipackzettel aus häufig beschrieben wurden. unsere angst vor malaria-prophylaxe gehört somit der vergangenheit an. das eröffnet doch glatt ganz neue reiseziele! ha. bei dramatisch klingenden internet-meldungen, sollte man vielleicht nicht direkt in hysterie verfallen. es hilft, sich bei leuten vor ort zu erkundigen. das setzt diese meldungen oft  in ein viel realistischeres licht und vermeidet völlig unnötige sorgen. mückenschutz macht wirklich sinn! {kleiner hinweis nebenbei: mücken, die dengue übertragen, stechen übrigens eher nicht wie üblich in den dämmerungs- und nachtstunden, sondern eher tagsüber!} aber nur, wenn man auch einen wirklich wirksamen dabei hat. die drogerie-mittelchen hierzulande sind nämlich kinkerlitzchen und sollten besser daheim bleiben.

 

was sonst noch für unsere afrika-reise nützlich und besser vorher zu wissen war

körperliche anstrengung für kids

manche mögen sich jetzt fragen: „wieso habt ihr so lange gewartet, wenn eine safari schon viele jahre ein herzenswunsch von euch war?“ dafür gibt es tatsächlich einen grund. unser langjähriger hausarzt riet uns vor etlichen jahren, mit einer solchen reise noch zu warten, bis das fräulein etwas älter ist, damit sie mehr davon hat und sie nicht als zu stressig empfindet. er ist selbst vielreisender
familienvater mit tropenmedizinischer erfahrung, wir nahmen seinen ratschlag also ernst. im nachhinein kann ich seinen worten nur beipflichten, denn eine woche safari ist körperlich verdammt anstrengend. man muss oft lange strecken im jeep zurücklegen, das ganze auf staubigen, extrem holprigen schotterpisten. man steht täglich früh auf um auf pirsch zu gehen und man kommt abends glücklich aber echt k.o. wieder in die unterkunft. dazu kommen eben noch die impfungen und die medikamente zur prophylaxe. zugegebenermaßen reagieren da auch nicht alle so locker drauf, wie wir. eine safari ist ein schlauch {wenn auch ein einmalig schöner} und die kids sollten vielleicht schon groß genug sein, um das ganze trotz der anstrengungen genießen zu können. dazu gehört dann irgendwie auch das erinnerungspotential eines jungen menschen. diese reise sollte für uns alle eine wirklich bleibende erinnerung werden. und kleinkinder vergessen nun mal erlebnisse wieder und erinnern sich nur bruchstückhaft. auch wenn diese abenteuer noch so spannend waren. natürlich machen auch eltern mit jüngeren kids eine solche safari tour und finden es großartig, das will ich nicht in abrede stellen. aber wir danken unserem arzt tasächlich im nachhinein für diesen weisen rat.

einreisedokumente & bargeld

für die einreise in tansania benötigt man als europäer nicht nur einen {noch mindestens 6 monate nach ausreisedatum gültigen} reisepass. er sollte auf seinen seiten auch noch genug platz für visum und ein/ausreisestempel haben. das VISUM bekommt man bei der einreise vor ort. es kostet 50 US dollar pro person. die summe sollte man unbedingt in bar dabei haben, denn möglichkeiten, den betrag mit kreditkarten zu bezahlen gibt es nicht! es ist bei einer reise nach tansania generell sinnvoll bargeld dabei zu haben, am besten in form von US dollars, denn die sind bei touristischen aktivitäten das hauptzahlungsmittel, obwohl die landeswährung der tansanische schilling ist. kreditkartenzahlungen verbreiten sich zwar immer mehr, sind aber für unsere verhältnisse noch eher selten möglich. geldautomaten findet man eher selten und höchstens in größeren städten. wenn man, so wie wir, mit einem stop über den flughafen amsterdam schiphol anreist, kann man dort übrigens geldautomaten finden, an denen man auch dollar noten abheben kann. und das zu einem günstigeren kurs als bei einem geldumtausch bei der hausbank! das haben wir selbst leider erst vor ort festgestellt. zu spät.
sinn machen kleine dollar-scheine für trinkgelder, kleine einkäufe usw. außerdem sollte man ein trinkgeld für den guide am ende der safari mit einplanen. als grobe hausnummer kann man 10$ pro tag pro person rechnen, aber natürlich ist der obulus als wertschätzung für die arbeit des safari guides auch eine ganz indiviuelle sache. wenn man ebenfalls einen aufenthalt auf sansibar plant, benötigt man am flughafen dann noch einmal bargeld am rückreisetag in richtung heimat. reist man nach tansania aus {um von dort weiter nach hause zu fliegen, so wie wir}, zahlt man pro person 9$ ausreisegebühr. reist man jedoch von sansibar aus direkt ins ausland {und sei es nur das nachbarland kania}, dann werden pro person 45$ fällig! die beträge sind cash zu zahlen. das brachte eine britische großfamilie mit oma, opa, zwei paaren mit kindern, {insgesamt 11 personen}, die neben uns eincheckten und nach nairobi fliegen wollten, ganz schon ins schwitzen. soviel geld schleppt man am ende des urlaubs eher nicht mehr bar mit sich herum. mein tipp also, lieber etwas großzügiger kalkulieren, als auf geldautomaten hoffen.

sonstige nützlinge und eigentlich immer dabei

haben wir… taschenmesser, klar. taschenlampen, denn nicht immer hat man abends / nachts überall strom. als zusätzlicher mückenschutz gern räucherspiralen {falls man abends noch mit einem bierchen auf der terrasse sitzen will} und ein feuerzeug. als improvisierte aufhänge-möglichkeit für die mosikonetze über dem bett eignen sich tesa power strips und deckenhaken, sowie schnüre. tatsächlich hatten wir vor ort überall mückennetze in unseren zimmern, aber das kann man natürlich nicht immer so genau wissen. wer seine haare nicht gern lufttrocknen lässt, dem würde ich außerdem raten, einen kleinen reisefön dabei zu haben, denn die gehören nicht unbedingt zur ausstattung der safari-unterkünfte

 

last but not and least nicht dabei, aber bei unserer nächsten tansania-reise garantiert im gepäck werden wörter- und oder phrasenbücher für SWAHILI {suaheli} sein! ich bedauere es sehr, dass ich mich im vorfeld nicht ein bisschen mehr mit dieser sprache auseinander gesetzt habe. es ist erstaunlich einfach, ein paar brocken zu lernen und es macht unglaublich viel freude, mit {natürlich leichtbemühter} landessprache ein breites lächeln auf das gesicht der menschen zu zaubern und zu kommunizieren.

 

RESPEKT ihr lieben, wenn ihr wirklich bis hierher gelesen habt. ich möchte betonen, dass das hier keine wissenschaftliche abhandlung, sondern meine/unsere ganz persönlichen erfahrungen sind, die ich in diesem posting teile. ich bin kein tropenmediziner oder top erfahrener safarianer und ich poche nicht auf allgemeine gültigkeit. aber ich hoffe, es war für euch ein bisschen spannend und vielleicht auch hilfreich, falls ihr in zukunft selbst eine tansania-reise mit safari plant. ich wäre tatsächlich im vorfeld dankbar gewesen, schon das eine oder andere zu wissen. es hätte mir sicherlich einigen stress und bestimmt auch unnötige sorgen bei der planung dieses ersten trips nach afrika erspart. ich denke, ich muss nicht betonen, dass ich im nachhinein unendlich froh und glücklich bin, dass wir greenhorns uns am ende doch nicht ins boxhorn haben jagen lassen. oder?
P.S. und demnächst gibt’s auch endlich tierfotos. versprochen. und sollten trotzdem noch fragen offen geblieben sein… fragt einfach! ;)
FAMILYLIFE PHOTOGRAPHY

#freezeplease | meine einfriermomente im august

rechtzeitig für den monatlichen rückblick, melde ich mich aus unserem unglaublichen urlaub zurück… wir sind wieder da! und was soll ich nur sagen? der august und unsere safari-reise nach TANSANIA hatte so viele überwältigende momente, die ich liebend gern für immer und ewig eingefroren hätte, so einen großen eisschrank gibt es gar nicht! mir fehlen ein bisschen die bassenden worte. vielleicht hat der ein oder andere von euch ja in den letzten zwei wochen bei @luziapimpinella auf INSTAGRAM mitverfolgt, was wir so gesehen und erlebt haben. viele dieser momente konnte ich tatsächlich in einem foto festhalten… unsere erste hautnahe begegnug mit elefanten, löwenmütter und ihre babies, die direkt vor unserer nase vorbei spazierten, der gepard, der unmittelbar vor uns in der savanne der seregneti stand, die paviane, die versuchten, unsere lunchbox aus dem jeep zu klauen. so viele und noch mehr momente, die bitte für immer in meinem gedächtnis bleiben sollen.

es fällt mir verdammt schwer, euch nicht gleich mit unmengen von tierfotos zu überfluten. meine begeisterung für diesen safari-trip und auch für dieses afrikanische land, seine menschen und seine unglaubliche tierwelt lässt sich kaum bremsen. aber natürlich möchte ich das ganze lieber in ein paar reisegeschichten betten. unser diesjähriger familienurlaub in afrika war in jeder hinsicht einzigartig für uns, ihr werdet also noch so einiges zu sehen und zu lesen gekommen in den nächsten wochen… ich arbeite dran…

we’re back from our anazing vacation! just in time for our monthly review. but… what can i really say? the month of august and our safari trip to TANZANIA brought so many overwhelming moments, i loved to freeze forever and ever! maybe some of you stopped by at @luziapimpinella auf INSTAGRAM over the last 2 weeks. so you might have an idea what i’m talking about. i feel so lucky and happy that i was able to really keep some of these magic moments „freezed“ in photographs… our first close encounter with elephants, the lion mom and her babies passing by just in front of us, the cheetah standing directly in our way in the endliess savanna and the baboons trying to steal the lunch boxes from our jeep. these and so many more moments that i want to keep in my memories forever. 

i can hardly keep myself from flooging you with amazing animal photos. my enthusiasm about this safari-trip and for this african country with it’s people and wildlife is beyond words. but of course i want to add some travel stories, because this family vacation in africa was very special for us in every way. so prepare for some exciting postings soon… i’m working on them…

P.S. wollt ihr mitmachen? welche momente hättet ihr im vergangenen monat gerne tiefgefroren, um sie festzuhalten? viel spaß beim link-up für eure persönlichen #freezeplease momente!

P.S. wanna join? which of your favorite moments in august were worth to be deep freezed to keep forever? enjoy linking-up #freezeplease instants!

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TRAVEL

travel | die wildnis ruft… TANSANIA, wir kommen!

luzia pimpinella | travel | tansania, wir comen! | tanzania, see you soon!

„der sinn des reisens besteht darin, die vorstellungen mit der wirklichkeit auszugleichen, und anstatt zu denken, wie die dinge sein könnten, sie so zu sehen, wie sie sind.“ {samuel johnson

heute, wenn der abend kommt, werden wir den KILIMANDSCHARO sehen. das abenteuer, dass wir drei uns schon seit jahren herbeigesehnt haben, beginnt. noch nie habe ich mir im vorfeld einer reise so viele gedanken gemacht, wie es wohl sein könnte. noch nie haben mich die gedanken an eine bevorstehenden trip so sehr in spannung versetzt und auch ein bisschen geängstigt. schon bald wird die wirklichkeit meine fantasie regulieren. dann werde ich nicht nur denken, wie es ist, sondern es erleben. niemals war ich so aufgeregt!

ihr lieben, ich rechne nicht mit viel w-lan in der SERENGETI… nun, aber wer weiß das schon! vielleicht kann ich ja doch ab und an ein INSTAGRAM losschicken. und falls nicht… sehen wir uns bald gesund und munter hier wieder!

today, when the night comes, we will be seeing the KILIMANJARO. the adventure we three have been thinking of for years is about to begin. never i’ve been contemplating the aspects of an upcoming journey as much as this time. never ever a trip thrilled and even scared me this way in advance. soon my igmagination will be regulated by reality. never in my life i was so excited! 

dear lovelies, i actually don’t expect much of wifi at the SERENGETI… well, but who knows! maybe i can get a few INSTAGRAMs through every now and then. but if i don’t… see you soon back here safe and sound!