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TRAVEL

Meine persönlichen Reisetipps… von Packen bis Essen über whatever!

Persönliche Reisetipps einer Travelbloggerin – Reisevorbereitung und -Planung, Reisegesundheit und Sicherheit, Travel Hacks, Tipps rund ums Essen auf Reisen, nützliche Reiseutensilien uvm. | Reiseblogger-Tipps | luziapimpinella.comIhr wisst ja, ab und zu überarbeite und aktualisiere ich auch mal einen alten Blogpost und zerre ihn aus den Tiefen des Archives nach vorn. Weil ich finde, dass manche Blogartikel, besonders die etwas allgemeineren zum Thema Reisen, zu schade sind, um dort weitgehend aus dem Blick zu verschwinden.

Hier ist ein Reise-Blogpost, den ich bereits vor drei Jahren, im Juni 2015 veröffentlicht habe… manche der Informationen habe ich aktualisiert, neue Erfahrungen kamen natürlich auch dazu. Es ist Reisezeit, also sind meine alten und neuen Reisetipps ja vielleicht für euch aktueller denn je… Continue Reading

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West Kanada Roadtrip – unsere Reiseroute, Sehenswertes, Unterkünfte und Must Dos ganz kompakt

Travel | West Kanada Roadtrip - unserer Reiseroute kompakt - Sehenswürdigkeiten, Unterkünfte, Tipps & Must Dos | luziapimpinella.com

Seit 6 Wochen sind wir nun schon von unserem West Kanada Roadtrip zurück und noch immer habe ich nicht alle Fotos gesichtet und aussortiert. Allein die Menge meiner Bilder lässt vermuten, wie großartig diese Reise war, denn das war sie wirklich! Auf meiner meiner persönlichen Rangliste aller Reisen, die ich in meinem Leben gemacht habe, kommt Continue Reading

FAMILYLIFE LIFESTYLE TRAVEL

Hallo Juni! Bucket List… ups, schon Sommerferien und Vorfreude auf unseren Kanada Roadtrip durch British Columbia & Alberta

Hallo Juni - Bucket List| Reisevorbereitungen für Kanadas Westen British Columbia & Alberta | Travel luziapimpinella.com

Ihr Lieben, der etwas sorgenschwere Mai liegt hinter uns – Danke für eure netten Aufmunterungen für den letzten Monat. Aber wir haben im Mai natürlich nicht nur die Ohren hängen lassen, sondern immer schön steif gehalten. Und es gab auch noch genug schöne Momente zum Ausgleich… Continue Reading

LIFESTYLE OUTFIT & STYLE TRAVEL

Hallo März! Meine März Bucket List ist ganz wunderbar sommerlich – auch ohne Bikini-Figur

Hallo März Bucket List | Mauritius Reise Vorbereitung & ITB | luzia pimpinella

Aber sowas von HALLO! Wie schön, dass du da bist, lieber März! Was bin ich froh, dass der össelige Ferbruar endlich vorbei ist. Echt jetzt. Das Jammern hat auch ab sofort ein Ende, denn der neue Monat wird hoffentlich nicht nur erste Frühlingsknospen bringen, sondern hat für mich so viel Wunderbares in petto, das ich mal ganz schnell das Lamentieren einstelle. Ihr ahnt es sicherlich beim Anblick meines sommerlichen Flat-Lays…

Meine Hallo März Bucket List, könnte kaum schöner und spannender sein…

1. Ich muss mir ein ganz schnell eine Bikinifigur herzaubern! Continue Reading

TRAVEL

travel tansania | reisevorbereitungen von afrika-anfängern & warum ich beinahe den ganzen trip über den haufen geworfen hätte

luzia pimpinella | travel tansania | vorbereitungen, foto-equipment und gesundheitsvorsorge für unsere safari

ok, das wird jetzt ein etwas längeres posting. wir sind waren afrika-greenhorns!!! einen tauchurlaub in ägypten und einen inselurlaub auf mauritius {herrn Ps und meine allererste fernreise übrigens} kann man ja schwerlich ersthaft als afrika-erfahrung betrachten. obwohl wir schon recht weit gereist sind, war ein trip nach afrika eine ganz neue unbekannte für uns. also begannen wir ein bisschen früher als üblich mit recherche und vorbereitungen und taten aus erfahrungsmangel sogar etwas, was wir sonst nie tun: wir organisierten nicht jeden punkt der reise selbst, sondern buchten ausnahmsweise ein komplett-paket! wir suchten online nach spezial anbietern für afrika reisen und bestellten uns erst einmal ganz bequem unverbindliche angebote für eine safari-reise nach tansania plus ein paar tage planschen auf der insel sansibar, denn was lag näher als beides zu verbinden? als die reisepläne samt kostenvoranschlag dann von verschiedenen anbietern eintrafen, verglichen wir die routen und natürlich auch die preise. letztendlich landeten wir dann bei den afrikareisen von UHAMBO. man merkt, die menschen dort lieben afrika und haben eigene, ganz persönlichen erfahrungen. außerdem war man in diesem reisebüro im laufe unserer vorbereitungen immer bestrebt, unsere wünsche zu erfüllen und auch unsere bedenken erst zu nehmen {und davon sollte es noch einige geben!}. zu diesem zeitpunkt dachten wir noch… tschakka, so einfach und fix haben wir schon lange keinen urlaub mehr geplant! so ein pauschaldingens kann ja auch mal schön sein. aber wir hatten ja keine ahnung! denn der reisevorbereitungswahnsinn sollte sehr wohl noch kommen, wenn auch in einer ganz anderen form als sonst üblich.

eine safari in TANSANIA, das war schon seit vielen jahren unser traum gewesen. warum es nicht südafrika oder auch namibia war, kann ich nicht so ganz genau sagen. vielleicht lag es an meiner „frühkindlichen prägung“ und nostalgischer erinnerungen an BERNHARD GRZIMEKs fernsehsendung „ein platz für tiere“ {die ich immer zusammen mit meinem ebenso tiervernarrten opa sah}. und nicht zuletzt durch seinen oskarprämierten film „SERENGETI DARF NICHT STERBEN„, verspürte ich schon seit meiner kindkeit den wunsch, genau das irgendwann einmal mit eigenen augen zu sehen. jetzt war es soweit! unsere vorbereitungen für diese reise und unsere persönlichen erfahrungen möchte ich in diesem posting gern teilen. vielleicht wird es ja für den ein oder anderen mit fernweh nach tansania hilfreich sein, zu lesen, was wir vorab organisiert haben und vor allem auch, was uns dabei so durch den kopf ging…

 

[dear international readers! this posting about all my experiences preparing our safari-trip to tanzania is another one in the row of articles that aren’t translated in english yet. well, you will probably understand that the plenty of text would simply go beyond the scope of just one blog posting!. but since i know, you are here to read {i especially notice many readers from the united states in the statistics… thank you so much for visiting, guys!}, i feel kinda bad, whenever i write in german only. on the other hand i do not only feel my personal lack of time for a proper translation into a foreign language but also the lack of space for double expanded texts here on the blog. i don’t really want to apologize or justifiy. i do what i can! it’s just to let you know how i feel about it. i’m currently looking for a solution to create a seperate, sub-level page to post duplicate articles in english. but since i feel really happy here at blogspot and don’t want to move over to wordpress, it seems a little more complicated. i decided to ask some experts as i’m feeling something will have to change in the future. until i find a way to solve this personal dilemma, i hope for your kind understanding! thank you so much, folks!]

 

luzia pimpinella | travel tansania | safari-vorbereitungen: kleidung

unsere safari-kleidung

urlaubsklamotten sind ja bei unseren reisen oft eine nicht ganz so komplizierte geschichte… alles bunte und geliebte kommt in den koffer – fertig! dieses mal standen wir bei der auswahl der kleidung vor ein paar anderen anforderungen. nicht nur, wenn man den film *HATARI! kennt {den wir natürlich kurz vor unserer reise nocheinmal schauen mussten – herrlich!}, weiß man oder ahnt man zumindest, dass knallrot oder auch neongelb auf einer safari vielleicht nicht die richtige klamottenfarbe ist. hell und gedeckt sollte die kleidung sein, schon allein wegen der insekten, die besonders auf farbiges und dunkles fliegen. TSE TSE fliegen zum beispiel, die überträger der schlafkrankheit, mögen blau und schwarz besonders gern. die sonst so unverzichtbaren jeans mussten also schon mal zu hause bleiben. dass in diesem sommer gerade dunkelblau und marine wieder mal total angesagt waren und der kleiderschrankk voll mit entsprechenden teilchen ist, war dabei auch nicht gerade hilfreich. nach dem durchforsten unserer kleiderschrank-untiefen stand schon mal fest: hilfe, wir haben gar keine hellen sachen und kleidungsfarben wie beige oder weiß existieren bei uns eigentlich gar nicht. immerhin hatte ich schon immer ein faible für khaki {wie wohl alle rothaarigen} – ein kleiner lichtblick. trotzdem hieß es erst mal klamotten shoppen.
safari-hosen {eigentlich stinknormale cargohosen in beige, denn ich hatte keine lust, horrende unsummen bei den gängigen outdoor-shops auszugeben} mussten für uns alle her. herr P. wollte gern eine zip-off hose, wir mädels begnügten uns mit durchgehenden, langen hosenbeinen. immerhin hatten wir nicht mit unerträglicher hitze zu rechnen, denn das wetter in tansania war in diesem jahr etwas kühler als üblich. das hatten wir schon im vorfeld gehört. aber auch die klima-diagramme zeigten temperaturen von 22-25°C tagsüber. da komme ich persönlich ja gerade mal auf betriebstemperatur und noch lange nicht ins schwitzen. die leichten, langärmeligen hemden in weiß, würde ich immer wieder mitnehmen, auch wenn es mich nach dem trip 4 waschgänge und diverse fleckenmittelchen gekostet hat, um den roten, afrikanischen staub wieder heraus zu waschen. denn insekten finden weiß so ziemlich unattraktiv und so fühlten wir uns auf der safari vor mücken und fliegen recht sicher. sowohl die hosen als auch die hemden haben wir übrigens vor der abreise noch zusätzlich mit NOBITE insektenschutz imprägniert. der schutz sollte bis zu 1 monat halten. auf jeden fall konnte ich mich noch auf der heimischen terrasse vom funktionieren der wirkung überzeugen: eine fliege landete unmittelbar auf einem frisch imprägnierten hosenbein und fiel, auch ziemlich unmittelbar, tot um! ups! aber genau so sollte das sein! allein die angabe, dass so eine 200 ml flasche für 9 kleidungsstücke reichen soll, kann ich nicht bestätigen. je nach größe der zu imprägnierenden teile {vor allem, wenn männerhosen dabei sind}, habe ich maximal 5 klamotten besprühen können. vielleicht war ich aber auch nur etwas zu großzügig, getreu dem motto „viel hilft viel“.
in tansania kann es, vor allem in den hochebenen, abends und nachts empfindlich kühl werden. deswegen war es gut, einen muckeligen fleece-hoodie im koffer zu haben. froh waren wir auch über warme schlafanzüge im gepäck, denn die unterkünfte waren natürlich nicht beheizt und kühlten in der nacht schnell aus. gegen morgen konnte man unter den oft {für meinen geschmack viel zu} dünnen bettdecken schon mal frösteln. meine familie lachte mich mehr als einmal aus, dass ich in afrika vorwiegend mit socken schlief.
da wir in den nationalparks nicht auf fuß-pirsch, sondern im jeep unterwegs waren, hätte man tatsächlich auf spezielles schuhwerk verzichten können. ein paar chucks {in denen auch das fräulein unterwegs war} oder ein paar stinknormale sneakers kätten es auch getan. aber das wusste ich im vorfeld noch nicht und letztendlich fühlte ich mich in meinen leichten, aber robusten canvas-schnürern sehr wohl! auch die würde ich wieder mitnehmen. die sandalen hingegen sollten erst in unseren insel-tagen auf sansibar zum einsatz kommen und so war es auch. einen schal dabei zu haben, würde ich auch jedem empfehlen. während der pirschfahrten in den parks ist man im jeep ja mit offenem hubdach unterwegs. man ist zwar vor der sonneneinstrahlung geschützt {weshalb ich meinen hut oder meine kappe auch nur in den mittagspausen auf den picknick-plätzen im freien trug}, aber der fahrtwind kann ganz schön kühl sein. schön, wenn man dann einen schal um den hals hat. nützlich ist er auch, wenn man auf pirschfahrt ab und an von staubwolken eingehüllt wird, denn man kann ihn sich schnell mal über nase und und mund zu ziehen. nicht benötigt und trotzdem im gepäck hatten wir leichte, klein zusammenfaltbare regenjacken. wir waren jetzt zwar in der trockenzeit unterwegs, aber in diesem jahr war das wetter doch eher ungewöhnlich für die jahreszeit. deshalb wollten wir auch für diese eventualität gewappnet sein. schön, dass wir die dinger nicht gebraucht haben.
luzia pimpinella | travel tansania | safari-vorbereitungen: foto-equipment

mein safari foto-equipment

seit fest stand, dass wir auf safari gehen würden, trug ich mich monatelang mit einer für mich unendlich wichtigen frage herum. sollte ich in eine neues, zusätzliches teleobjektiv mit ordentlich zoom-wumms investieren, oder nicht? seit jahren bin ich fast ausschließlich mit meinem NIKKOR 18-200 mm zu meiner NIKON D5100 auf reisen gewesen und mir hatte nie etwas gefehlt. ich ahnte allerdings schon, dass afrika auch fotografisch für mich neuland sein würde. was, wenn die tiere gar nicht nah genug heran kommen würden. was, wenn meine brennweite nicht ausreichen und mir ständig das herz bluten würde, weil ich einfach nicht nah genug herankomme, um jede einzelne runzel des elefanten-popos zu fotografieren? oder die wunderschönen, langen wimpern der giraffen? ich wusste immer, das würde vor ort an mir nagen. also schlachtete ich irgendwann doch mein sparschwein und legte mir das *SIGMA 150-500 mm tele-zoomobjektiv zu. immerhin war es in der zwischenzeit {ich hatte schon ziemlich lange überlegt} mehrfach reduziert worden, aber natürlich war der preis auch noch happig. ganz schön üppig war auch das gewicht mit ca. 1,8 kilogramm. als es hier ankam, musste wirklich schlucken. dieses riesenteil schüchterte mich erst mal ein bisschen ein. später sollte ich schon in den ersten momenten unserer safari wissen, dass das für mich genau die richtige entscheidung war. dieses objektiv machte mich von anfang an verdammt glücklich und eröffnete mir genau die fotomöglichkeiten, die ich mir erträumt hatte. ihr werdet es später noch selbst noch sehen.
der kauf des mega objektivs zog allerdings ganz neue fragen nach sich. mir war klar, dass ein ständiger wechsel von objektiven während der safari weder möglich noch sinnvoll sein würde. denn natürlich wollte ich auch mein liebstes 18-200 mm reiseobjektiv dabei haben um die geringeren brennweiten abzudecken. doch es würde holpern und ruckeln im jeep, es würde durch das offene hubdach stauben ohne ende! da öffnet man nicht ständig die empfindlichsten teile einer DSLR und ruiniert sie womöglich dadurch. außerdem war mir auch klar, dass ich keine nerven und keine zeit haben würde, ständig an den objektiven herumzufrickeln. bei solcherlei zeitverschwendung würden mir doch etliche traumfotos durch die lappen gehen! ich beschloss also, noch ein zweites kameragehäuse zu kaufen, um auf safari gar keine objektive mehr wechseln zu müssen. beim modell wollte ich dann nicht mehr so tief in die tasche greifen {aus gründen} und entschied mich für eine NIKON D5300 als zweitkamera. auch diese entscheidung war eindeutig eine der guten! so sollte ich später auf unseren pirschfahrten zwei kameras griff und knippsbereit haben, eine mit 18-200 mm und die andere mit 150-500 mm linse. ich war für alle eventualitäten gewappnet!
doch wie nun das ganze foto-equipment verstauen? eine {wenngleich auch noch so hübsche} KAMERATASCHE für damen war ja nunmal mehr als ungeeignet für diesen trip. aber was dann folgte, war ein wirklich glücklicher zufall zur wunderbar rechten zeit. eine erneute koop-anfrage von MANFROTTO {für deren großartigen IMAGINE MORE blog ich schon mehrfach im frühjahr artikel geschrieben hatte}, ob ich nicht einen ihrer kamera-rucksäcke testen wolle. natürlich wollte ich! ich suchte mir eine **SLINGTASCHE in weiß aus. sie sollte später eine menge rote staubflecken haben, aber immerhin hockten nicht ständig tse tse fliegen darauf. und obwohl ich erst so meine zweifel hatte, passten tatsächlich meine zwei kameras mit den objektiven und noch ein bisschen kleinkram rein. bingo!

 

natürlich hatte ich auch sonst noch eine menge fototechnisches geraffel dabei… etliche speicherkarten,  mehrere ersatzakkus und aufladegeräte für die kameras sind ja immer ein muss. mit im gepäck hatte ich auch noch ein ziemlich leistungsstarkes, *externes AKKU PACK für mein iPhone. schließlich wusste ich nicht, wie die auflademöglichkeiten unterwegs so sein würden. eigentlich rechnete ich mit dem schlimmsten. das ist auch der grund, warum herr P. und ich {neben den adapter-steckern} immer eine mehrfach-steckdose im koffer haben. steckdosen sind in den unterkünften oft mangelware und bei dem vielen technischen zeugs, das man mittlerweile so mit sich herumschleppt, kommt man sonst beim auflade-bedarf von mehreren geräten gerne mal in die bredouille. außerdem hatten wir unsere alte unterwasser-kompaktkamera für unsere später folgenden planschtage auf SANSIBAR dabei und das fräulein bekam von oma & opa, anstatt des sonst immer sehr großzügigen urlaubstaschengelds, ein fernglas! das *OLYMPUS zoom DPS-I, das sie ihr schenkten, machte letztendlich uns allen später beim tiere beobachten eine echte freude. so ein ding kann ich für eine safari ebenfalls nur wärmstens empfehlen.
aber es gab auch dinge, die ich mitgeschleppt hatte und letzendlich nicht benutze! für fotos abends beim essen oder ähnliche schlecht beleuchtete situationen, hatte ich meine lichtstarke 50 mm festbrennweite dabei, gebrauchte sie aber dann nie. zudem hatte ich mir extra noch ein einbeinstativ {monopod} zugelegt. ich dachte, es würde hilfreich sein, falls wir irgendwann zu fuß auf pirsch sein sollten. denn das schwere tele-zoomobjektiv samt kamera zu schleppen und nicht einmal absetzen zu können wäre dann kein spaß geworden. in diese situation kamen wir allerdings nicht, da man in den nationalparks die safari-jeeps gar nicht verlassen durfte. die anschaffung hätte ich mir also sparen können, doch ich denke das stativ wird mir bei anderen gelegenheiten noch nützlich sein. mein selbstgenähtes BOHNENSACK-STATIV {hier nicht im bild} hatte ich übrigens auch dabei. ich nahm es erst einmal leer mit, um gewicht zu sparen und hatte vor, es vor ort mit reis, bohnen oder ähnlichem zu füllen. letztendlich landeten wir dann aber in einem so super ausgestatteten safari-jeep, der etliche foto-beanbags bereits an bord hatte.

 

luzia pimpinella | travel tansania | safari-vorbereitungen: impfungen und malaria-prophylaxe

unsere reise-gesundheitsvorsorge für tansania – impfungen, malaria prophylaxe & co

 

und dies war dann wirklich das thema, bei dem ich ein ums andere mal dachte, warum um himmels grzimeks willen wollen wir uns das antun? wenn man gesundheitliche risiken googelt, dann ist man erst mal echt mittelmäßig bedient. ich meine, wir sind schließlich nicht die familie von bear grylls! außerdem gibt es da noch das phänomen, dass man sofort, wenn man sich mit leuten über impfungen oder malaria prophylaxe unterhält, zig gruselgeschichten, von den ganz schlimmen nebenwirkungen der besten freundin der cousine oder dem schwager von onkel karl-heinz zu hören bekommt. manchmal auch von dem geschichtenerzähler selbst erlebt, aber das ist eher die ausnahme. wie dem auch sei…  ich muss es einfach mal sagen…sorrry leute, aber das ist ungefähr so, wie jemandem, der gerade fröhlich seine schwangerschaft verkündet, direkt zu erzählen: „ach du meine güte! also, meine schwangerschaft und die geburt meines kindes waren ja grauenhaft! lauter komplikationen!“. braucht man nicht.  andererseits tröstete mich dann der gedanke, dass mein orthopäde, der eigentlich nur in rosa poloshirts herumläuft, genau so einen trip auch schadlos überstanden hat. nun denn…

 

die impfungen

mit unseren planungen waren wir ja gut in der zeit {wie auch nicht, wenn man sich schon viele jahre genau diesen urlaub herbei sehnt}. wir wussten bereits, dass sansibar bei einer einreise über tansania eine vorhandene GELBFIEBER-impfung verlangt. möchte man ohne entsprechenden yellow fever stempel {oder gar ganz ohne impfpass} einreisen, kann es einem passieren, dass man vor ort kostenpflichtig zwangsgeimpft wird. da unser reiseplan erst die safari auf dem festland tansanias {das absurderweise keine gelbfieber-impfung verlangt} vorsah und danach den badeurlaub auf sansibar, war klar, dass wir uns gelbfieber impfen lassen mussten. diese impfung entfällt übrigens, wenn man aus europa direkt nach sansibar einreist, aber das nur nebenbei. außerdem wird eine impfung gegen TYPHUS empfohlen.gelbfieber und typhus waren also klar, wir ließen jedoch in dem zuge auch gleich mal unseren kompletten impfstatus vom hausarzt durchchecken. mein persönliches ergebnis dieser überprüfung verbreitete dann doch leichte hektik, eine auffrischung der standardimpfungen war nämlich bei mir lange überfällig. und zwar bei ALLEN! alle, das heißt mumps, masern, röteln, polio, dyphterie, pertussis, tetanus… ich habe bestimmt noch welche vergessen. auf jeden fall sollte meine apotherkerin in der kommenden zeit schon fast einen roten teppich ausrollen, wenn ich mit einem stapel rezepte und meiner kleinen kühltasche die apotheke betrat. über die tatsache, dass die polio-auffrischung fast zum drama mutierte, weil weit und breit kein impfstoff aufzutreiben war, möchte ich jetzt nicht weiter ausführen. {hallo? leben wir in deutschland und ist das eine standard-impfung, oder wie?}. ich war jedoch heilfroh, dass wir die impfgeschichte frühzeitig angegangen waren, denn mache impfstoffe, wie MMR und auch gelbfieber sind lebendvakzine und sollten bei verabreichung einen zeitlichen abstand von mindestens 4 wochen haben. alles andere konnte bei mir immerhin sehr zeitnah oder auch gleichzeitig gespritzt werden, aber ich fühlte mich trotzdem in einer art „impfstau“, der mich ziemlich stresste. erwähnenswert ist sicherlich noch, das geldfieber nur an speziellen gelbfieber-impfstellen geimpft wird. in hamburg gibt es davon einige, wir entschieden uns allerdings für die impfsprechstunde des BERNHARD NOCHT INSTITUTS für TROPENMEDIZIN. dort, wo man sich seit über hundert jahren der forschung und dem kampf gegen heimtückische tropenkrankheiten verschrieben hat, kann man sich bei der reiseberatung gut aufgehoben fühlen. für die leute dort sind exotische erreger täglich brot! die geschichte dieser institution auch deren herausragende bedeutung für die heutige forschung in sachen weltgesundheit, lässt sich übrigens in einem aktuellen *MERIAN Hamburg 07/14 nachlesen. superspannend! aber ich schweife schon wieder ab…

 

mein fazit: wir alle haben die impfungen sehr gut vertragen, es gab keinerlei komplikationen oder wirklich nennenswerte nebenwirkungen. und ja, ich bin seit jeher ein absoluter impfbefürworter! tatsächlich hat dann doch kein mensch bei unserer einreise auf sansibar unseren impfpass gecheckt. blöde sache, aber egal. es hätte auch anders sein können. zudem wird uns diese impfung für zukünftige reisen noch nützlich sein, wie ich uns kenne.

 

der mückenschutz als vorsorge in sachen malaria & dengue fieber

in gebiete mit malaria-risiko zu reisen, hatten wir bisher immer vermieden. schließlich waren wir auf tour in den letzten 12 jahren nicht nur für uns selbst verantwortlich, sondern auch für unser kind. als eltern wird man irgendwie zögerlicher und ängstlicher, ob man das will oder nicht. zudem hört man eben oft nur schreckensgeschichten von nebenwirkungen der prophylaxe-tabletten. wir beschlossen trotzdem, das ganze zuversichtlich zu sehen und auch ein bisschen nach dem motto „watt mutt datt mutt“ und ließen uns malarone tabletten verschreiben.

 

so lange war trotz all der lästigen und leidigen gesundheitsvorsorge-maßnahmen noch alles gut. und dann stolperte icj beim googeln nach dem DENGUE-risiko für tansania auf eine meldung des auswärtigen amtes. {dengue ist übrigens vielerorts mehr oder weniger verbreitet, besonders in südostasien, wird aber häufig nicht weiter erwähnt, daher der grund für meine googelei.} die hochoffizielle stelle verkündete eine, aufgrund der vorhergehenden langen regenfälle, eine ungewöhnlich starke dengue-epedemie rund um daressalam und auch fälle auf sansibar. BÄM! da war sie dann plötzlich mit macht… die panik! ganz große sorge packte mich plötzlich, denn gegen dengue kann man weder impfen, noch gibt es irgendeine form der prophylaxe. mich beschlich ganz dringend der wunsch, die ganze reise zu canceln oder zumindest umzubuchen. aber für beides war es natürlich viel zu spät, um es ohne sehr große finanzielle verluste über die bühne zu bringen. ich kontaktierte unsere reiseagentur UHAMBO, wo man unsere ängste und bedenken sehr ernst nahm, was schon mal gut tat. man leitete all unsere besorgten fragen an die agentur-leute vor ort in arusha weiter, die uns glaubhaft versicherten, in den gegenden, in denen wir auf safari unterwegs sein würden, hätte es keinerlei dengue fälle gegeben und auch auf sansibar wären nur sehr wenige erkrankungen vorgekommen. 100% sicher ist man nie, das wussten wir natürlich auch. doch der informations-austausch half doch sehr, mich von meiner ich-will-da-gar-nicht-mehr-hin-hysterie wieder auf den boden der realität zu holen. ich muss wohl nicht betonen, dass sich später auf der reise nichts mehr auch nur annähernd so bedrohlich anfühlen würde. realität und kopfkino sind eben oft zwei welten.

 

nun, generell ist der beste schutz vor mückenübetragbaren krankheiten natürlich, einfach nicht von mücken gestochen zu werden! und wir hatten auch schon gut aufgerüstet… wir schafften uns *imprägnierte moskitonetze an {die normalen, die wir schon lange besaßen, reichten mir plötzlich – aus gründen – nicht mehr und eine zusätzliche imprägnierung beruhigte mein gemüt ungemein}. ein üppiger vorrat an NOBITE mückenschutz für die haut musste her. außerdem ließ ich mir von einer freundin, die apothekerin ist, sagen, dass manche auf die einnahme von hochdosiertem {200 mg} vitamin B1 als mückenschutz schwören. das überschüssig eingenommene vitamin wird nicht nur per pipi, sondern auch über die haut ausgeschieden und verändert den menschlichen körpergeruch. für den menschen unmerklich, für moskitos aber wohl nicht so lecker. also futterten wir mit der malarone jeden abend vitamin-pillen, die für 8 euro pro hundert stück doch mal ein erschwingliches schnäppchen waren.

 

mein fazit: die drei rationen malarone-tabletten waren ein „teurer spaß“. wir hätten aber auf keinen fall darauf verzichten und vermeidbare risiken eingehen wollen, schon gar nicht für unsere tochter. unsere taktik, die tabletten zum abendessen einzunehmen und nicht morgens, wenn man vielleicht nicht immer in frühstückslaune ist und auch mal eine entsprechende grundlage fehlt, erwies sich als gut. wir alle drei hatten nicht unter nebenwirkungen zu leiden. auch nicht unter denen, die auf dem beipackzettel aus häufig beschrieben wurden. unsere angst vor malaria-prophylaxe gehört somit der vergangenheit an. das eröffnet doch glatt ganz neue reiseziele! ha. bei dramatisch klingenden internet-meldungen, sollte man vielleicht nicht direkt in hysterie verfallen. es hilft, sich bei leuten vor ort zu erkundigen. das setzt diese meldungen oft  in ein viel realistischeres licht und vermeidet völlig unnötige sorgen. mückenschutz macht wirklich sinn! {kleiner hinweis nebenbei: mücken, die dengue übertragen, stechen übrigens eher nicht wie üblich in den dämmerungs- und nachtstunden, sondern eher tagsüber!} aber nur, wenn man auch einen wirklich wirksamen dabei hat. die drogerie-mittelchen hierzulande sind nämlich kinkerlitzchen und sollten besser daheim bleiben.

 

was sonst noch für unsere afrika-reise nützlich und besser vorher zu wissen war

körperliche anstrengung für kids

manche mögen sich jetzt fragen: „wieso habt ihr so lange gewartet, wenn eine safari schon viele jahre ein herzenswunsch von euch war?“ dafür gibt es tatsächlich einen grund. unser langjähriger hausarzt riet uns vor etlichen jahren, mit einer solchen reise noch zu warten, bis das fräulein etwas älter ist, damit sie mehr davon hat und sie nicht als zu stressig empfindet. er ist selbst vielreisender
familienvater mit tropenmedizinischer erfahrung, wir nahmen seinen ratschlag also ernst. im nachhinein kann ich seinen worten nur beipflichten, denn eine woche safari ist körperlich verdammt anstrengend. man muss oft lange strecken im jeep zurücklegen, das ganze auf staubigen, extrem holprigen schotterpisten. man steht täglich früh auf um auf pirsch zu gehen und man kommt abends glücklich aber echt k.o. wieder in die unterkunft. dazu kommen eben noch die impfungen und die medikamente zur prophylaxe. zugegebenermaßen reagieren da auch nicht alle so locker drauf, wie wir. eine safari ist ein schlauch {wenn auch ein einmalig schöner} und die kids sollten vielleicht schon groß genug sein, um das ganze trotz der anstrengungen genießen zu können. dazu gehört dann irgendwie auch das erinnerungspotential eines jungen menschen. diese reise sollte für uns alle eine wirklich bleibende erinnerung werden. und kleinkinder vergessen nun mal erlebnisse wieder und erinnern sich nur bruchstückhaft. auch wenn diese abenteuer noch so spannend waren. natürlich machen auch eltern mit jüngeren kids eine solche safari tour und finden es großartig, das will ich nicht in abrede stellen. aber wir danken unserem arzt tasächlich im nachhinein für diesen weisen rat.

einreisedokumente & bargeld

für die einreise in tansania benötigt man als europäer nicht nur einen {noch mindestens 6 monate nach ausreisedatum gültigen} reisepass. er sollte auf seinen seiten auch noch genug platz für visum und ein/ausreisestempel haben. das VISUM bekommt man bei der einreise vor ort. es kostet 50 US dollar pro person. die summe sollte man unbedingt in bar dabei haben, denn möglichkeiten, den betrag mit kreditkarten zu bezahlen gibt es nicht! es ist bei einer reise nach tansania generell sinnvoll bargeld dabei zu haben, am besten in form von US dollars, denn die sind bei touristischen aktivitäten das hauptzahlungsmittel, obwohl die landeswährung der tansanische schilling ist. kreditkartenzahlungen verbreiten sich zwar immer mehr, sind aber für unsere verhältnisse noch eher selten möglich. geldautomaten findet man eher selten und höchstens in größeren städten. wenn man, so wie wir, mit einem stop über den flughafen amsterdam schiphol anreist, kann man dort übrigens geldautomaten finden, an denen man auch dollar noten abheben kann. und das zu einem günstigeren kurs als bei einem geldumtausch bei der hausbank! das haben wir selbst leider erst vor ort festgestellt. zu spät.
sinn machen kleine dollar-scheine für trinkgelder, kleine einkäufe usw. außerdem sollte man ein trinkgeld für den guide am ende der safari mit einplanen. als grobe hausnummer kann man 10$ pro tag pro person rechnen, aber natürlich ist der obulus als wertschätzung für die arbeit des safari guides auch eine ganz indiviuelle sache. wenn man ebenfalls einen aufenthalt auf sansibar plant, benötigt man am flughafen dann noch einmal bargeld am rückreisetag in richtung heimat. reist man nach tansania aus {um von dort weiter nach hause zu fliegen, so wie wir}, zahlt man pro person 9$ ausreisegebühr. reist man jedoch von sansibar aus direkt ins ausland {und sei es nur das nachbarland kania}, dann werden pro person 45$ fällig! die beträge sind cash zu zahlen. das brachte eine britische großfamilie mit oma, opa, zwei paaren mit kindern, {insgesamt 11 personen}, die neben uns eincheckten und nach nairobi fliegen wollten, ganz schon ins schwitzen. soviel geld schleppt man am ende des urlaubs eher nicht mehr bar mit sich herum. mein tipp also, lieber etwas großzügiger kalkulieren, als auf geldautomaten hoffen.

sonstige nützlinge und eigentlich immer dabei

haben wir… taschenmesser, klar. taschenlampen, denn nicht immer hat man abends / nachts überall strom. als zusätzlicher mückenschutz gern räucherspiralen {falls man abends noch mit einem bierchen auf der terrasse sitzen will} und ein feuerzeug. als improvisierte aufhänge-möglichkeit für die mosikonetze über dem bett eignen sich tesa power strips und deckenhaken, sowie schnüre. tatsächlich hatten wir vor ort überall mückennetze in unseren zimmern, aber das kann man natürlich nicht immer so genau wissen. wer seine haare nicht gern lufttrocknen lässt, dem würde ich außerdem raten, einen kleinen reisefön dabei zu haben, denn die gehören nicht unbedingt zur ausstattung der safari-unterkünfte

 

last but not and least nicht dabei, aber bei unserer nächsten tansania-reise garantiert im gepäck werden wörter- und oder phrasenbücher für SWAHILI {suaheli} sein! ich bedauere es sehr, dass ich mich im vorfeld nicht ein bisschen mehr mit dieser sprache auseinander gesetzt habe. es ist erstaunlich einfach, ein paar brocken zu lernen und es macht unglaublich viel freude, mit {natürlich leichtbemühter} landessprache ein breites lächeln auf das gesicht der menschen zu zaubern und zu kommunizieren.

 

RESPEKT ihr lieben, wenn ihr wirklich bis hierher gelesen habt. ich möchte betonen, dass das hier keine wissenschaftliche abhandlung, sondern meine/unsere ganz persönlichen erfahrungen sind, die ich in diesem posting teile. ich bin kein tropenmediziner oder top erfahrener safarianer und ich poche nicht auf allgemeine gültigkeit. aber ich hoffe, es war für euch ein bisschen spannend und vielleicht auch hilfreich, falls ihr in zukunft selbst eine tansania-reise mit safari plant. ich wäre tatsächlich im vorfeld dankbar gewesen, schon das eine oder andere zu wissen. es hätte mir sicherlich einigen stress und bestimmt auch unnötige sorgen bei der planung dieses ersten trips nach afrika erspart. ich denke, ich muss nicht betonen, dass ich im nachhinein unendlich froh und glücklich bin, dass wir greenhorns uns am ende doch nicht ins boxhorn haben jagen lassen. oder?
P.S. und demnächst gibt’s auch endlich tierfotos. versprochen. und sollten trotzdem noch fragen offen geblieben sein… fragt einfach! ;)
TRAVEL

travel | antwerp anticipation

luzia pimpinella | travel | reiseplanung: antwerpen tipps | travel planning: antwerp tips

die herbstferien sind da, hurra! in ein paar tagen werden die koffer gepackt und es geht nach ANTWERPEN. noch genug zeit, um in die große runde zu fragen… wer hat ein paar antwerpen-tipps für uns? was sollten wir nicht verpassen, essen, trinken und entdecken? natürlich haben wir uns schon etwas schlau gemacht, aber ihr wisst ja, persönliche empfehlungen sind immer herzlich willkommen und oft doch die besten! wir planen eventuell auch noch tagesausflüge nach BRÜSSEL, BRÜGGE und/oder MAASTRICHT. wenn euch dazu auch noch etwas einfällt, umso besser…
ganz lieben dank im voraus & habt einen schönen feiertag morgen!
fall holidays are finally here, yay! in a few days we’ll packing our suitcases and head for ANTWERP. so it’s still enough time to ask for your personal antwerp tips. of course we checked some places out yet, but personal recommendations are always very welcome! maybe we’ll go on some daytrips to BRUSSELS, BRUGES and/or MAASTRICHT as well. so if you have insider tips for that places, too, they are apreciated as well… 
thank you very much in advance & have a happy day!

TRAVEL

es ist mal wieder soweit!

… und mal wieder kam alles anders, als wir ursprünglich dachten und mal wieder sind wir spät dran. die planung des sommerurlaubs [HIER habe ich schon mal ganz praktisch darüber geschrieben, wie urlaubsplanung bei uns so abläuft] war in den letzten wochen top #1 thema in unserer familie. mal wieder war das finden eines ziels das schwierigste daran. nicht, weil wir uns nicht einigen können, sondern, weil es einfach viel zu viele schöne orte auf der welt gibt. wie soll man sich denn da entscheiden!? schließlich hatten wir dann doch unser ziel für 2013 ausgebrütet…
it’s that time of the year again… and as always it turned out to be completely different from what we thought before… and as always we’re late! i’m talking about the planning of our summer holidays. it was top #1 topic of conversation in our family over the last few weeks. the hardest thing was to find a destination. not because we weren’t able to agree about some place, but just because there are so many exiting places to see in this world. finally we got it. we finally found our destination for 2013…

wir machen einen roadtrip durch den OSTEN KANADAS und NEUENGLAND! [der roadtrip gewann bei der finalen familienabstimmung übrigens gegen die seychellen. fragt bloß nicht nach den seltsamen wegen unserer entscheidungsfindung. es war mal wieder so typisch für uns, am ende dann doch etwas ganz anderes zu machen, als ursprünglich mal gedacht.]

ich liebe roadtrips [zugegebenermaßen bis auf das koffer-auspacken und koffer-einpacken gedöns], man sieht ständig neues und erlebt unterwegs so viele kleine abenteuer. jetzt geht es für uns in die feinplanung… wo soll es überall hingehen? auch immer eine schwierige sache, denn üblicherweise gibt es viel zu sehen und die zeit ist ja leider begrenzt. nun, die flüge sind gebucht. wir starten in TORONTO haben dann drei wochen zeit und enden unseren trip in BOSTON. ein paar weitere ziele auf unserem weg stehen schon fest… MONTREAL, PORTLAND maine und CAPE COD. dawischen ist noch ein bisschen spielraum, den es jetzt zu füllen gilt. fahren wir noch weiter noch in den nordosten canadas, um QUEBEC city zu sehen? oder fahren wir zum eis-essen in BURLINGTON vermont vorbei? dürfen wir den ACADIA STATE PARK nicht verpassen? oder fahren wir lieber quer durch den WHITE MOUNTAINS NATIONAL FOREST?

ich sag’s ja, so viel zu sehen, so wenig zeit! und da kommt jetzt mal ihr ins spiel, meine lieben leser. ihr wisst ja, ich gebe total gerne reise-tipps, denn ich liebe das reisen, ich bekomme aber auch sehr gerne welche! also verratet ihr uns eure ganz persölichen geheimtipps? wo müssen wir hin? was müssen wir sehen. welches sind die coolsten shops? wo gibt es den besten hummer [oder andere leckereien natürlich]? von wo hat man den atemberaubensten blick? kurz… was dürfen wir auf keinen fall verpassen? ich fürchte, nach euren tipps müssen wir nochmal drei wochen anhängen… aber das risiko gehen wir ein! wir freuen uns auf eure erfahrungen…danke schon mal im voraus für’s teilen!

we’re going on a roadtrip through EASTERN CANADA and NEW ENGLAND! [the roadtrip won against a trip to the seychelles in our final family voting, by the way. don’t ask how weird the ways of our decision-making went. it was just so typical for us to decide for something completely different than we thought before.]
i love roadtrips [exept the luggage-out luggage-in part, to be honest]. you see many exciting places and experience some adventures along your way. awesome! now it’s time for some detailed planning. it’s always a difficult part too, because there’s limited time but so much to see. well, the flights are booked… we’re starting in TORONTO havin three weeks to go and end up in BOSTON. some more destinations along the way are already fixed… like MONTREAL, PORTLAND maine and  CAPE COD. in between we still have some possibilities for planning our route. will we drive on northeast to visit QUEBEC city? or will we drive though vermont to have some ice-cream in BURLINGTON? is the ACADIA STATE PARK a must-see? oder will we rather drive through the WHITE MOUNTAINS NATIONAL FOREST

like i told you… so many places so little time! you kow i love to give travel tipps, because i love traveling, but i also love to get tipps from others. so it’s your turn, my lovelies! will you let me now your secrets about this region? where do we have to go? what do we have to see? where are the most fabulous shops? where do we get the very best lobster [or other yummy food]? where do we have the most breathtaking view? to make it short… tell us everything we shouldn’t miss! i’m sure we’ll have to think about extending our trip for at least three more weeks after getting your feedback … but anyway! we’re so looking forward to your personal experiences. thank you in advance for sharing them!


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travel | wohin… oder wie familie pimpinella ihren urlaub plant

also es gibt bei mir in den letzten jahren immer wiederkehrende, ganz deutliche zeichen, dass januar ist. zum einen wedelt mir meine tochter mit einem handgeschriebenen, hübsch verzierten wunschzettel für ihren nahenden geburtstag vor der nase herum. zum anderen habe ich garantiert einen echt miesen, langwierigen und hartnäckigen infekt. bingo! und… meine mailbox füllt sich mit anfragen für kleinere und größere reiseberatungen. wenn ich sage füllt sich, dann meine ich mitterweile auch füllt sich. oha. nun, das jahr ist jung und offensichtlich beginnen nicht nur wir mit den planungen für die kommenden sommerferien, sondern auch meine geneigten blogleser. 
es ist ja auch nicht gerade ein geheimnis, dass wir gerne verreisen. ich blogge leidenschaftlich gerne über unsere reisen… ach, ich habe euch so vieles noch nicht gezeigt, weil ich euch auch nicht dauerhaft damit „zuballern“ möchte… aber von florida, mexico, nyc und auch den cali-roadtrip letzten sommer habe ich bisher nur einen bruchteil gebloggt. ich gebe sehr gern tipps, reise-ratschläge und beantworte fragen von interessierten, da komme ich leicht ins schwärmen! das ding ist nur, dass mir das mittlerweile per mail, ganz ausgiebig und vor allem immer individuell und persönlich schon mal über den kopf wächst. schon rein zeitlich.
deswegen möchte ihn diesem frühjar endlich mal das tun, was ich schon bestimmt seit drei jahren wollte… nämlich die travel FAQs füllen mit all den fragen, die immer wieder zu unseren reisezielen auftauchen, mit ein paar tipps und infos, die vielleicht nützlich oder interessant sind. ich hoffe, das wird hilfreich sein für alle, die selbst reisen planen oder auch nur anregungen für ein ziel suchen. naja, und mir wird es spaß machen… ich quatsche ja so gern über das thema! ;o)
luzia pimpinella | travel | reiseplanung im hause pimpinella
wo fange ich an? ich denke, bei ganz grundsätzlichem…. denn nicht selten bekomme ich auch mails mit wirklich grundsätzlichen und allgemeinen fragen, die eigentlich schon dort ansetzen, wie wir unsere reisen überhaupt organisieren, denn wir buchen ja nie pauschalreisen.
alles beginnt mit dem ZIEL! steht das erst mal fest und ist von allen familienmitgliedern abgenickt worden, kümmern wir uns vor allem erst einmal um die FLÜGE. die preise schwanken oft stark, gerade bei interkontinentalflügen, abhängig von anbieter, fluggesellschaften und abflugsort. das ganze sollte man ein bisschen beobachten. manchmal schwankt sogar der preis ein und des selben anbieters von einem tag auf den anderen. da kann man manchmal ein schnäppchen machen…. oder auch mal pech haben. so wurde unser flug nach mexico zum beispiel 130,00 euro für uns drei teurer, weil wir nochmal eine nacht drüber schlafen wollten. nun ja, war auch eine erfahrung, da hätte man auch schön etwas anderes mit machen können.
schön ist es, wenn der reisezeitraum nicht ganz starr vorher feststeht, dann hat man die möglichkeit bei der suche ein paar tage plus oder minus zu variieren und hat dabei auch oft merkbare preisunterschiede. hilfreich sind dabei FLUGSUCHMASCHINEN bei denen man mehere abflug- und rückflugdaten gleichzeitig prüfen und dann in den suchergebnissen direkt preisunterschiede sehen kann. bei SWOODOO geht das zum beispiel. der flug ist bei unserer planung immer das wichtigste, alles andere ergibt sich dann, also versuchen wir, ihn immer so schnell wie möglich in der tasche zu haben. 
nebenbei beginnt die fleißarbeit: das urlaubsziel und seine umgebung recherchieren. selten bleiben wir ja im großen sommerurlaub die ganze zeit an ein und dem selben ort, sondern wir haben mehrere ziele oder machen sogar eine richtige rundreise. dafür müssen teilziele und schwerpunkte gefunden werden, ein zeitplan muss her…. wann verbringen wir wo wieviel zeit?  das ist oft schwierig und mühsam. einserseits will man nichts verpassen, andererseits hat man ja nur einen bestimmten zeitraum zur verfügung…. was lohnt sich wirklich? …. was ist ein muss? … worauf kann man verzichten? das ist die phase der planung, wo ich mir mehr als einmal wünsche, wir hätten einfach mal IRGENDWAS pauschal im reisebüro gebucht, um himmels willen! einfach, weil es so zeitraubend und nervig ist und weil man entscheidungen treffen muss, von denen man ja jetzt noch nicht wissen kann, ob es die richtigen waren… ist eben ein kostbares gut, dieser jahresurlaub, der soll ja nicht in die hose gehen.
also durchsurfen wir wochenlang recherchierend das internet, besorgen und lesen schon mal reiseführer. unsere liebsten reiseführer sind übrigens die von LONELY PLANET für die detaillierte planung und für den ganz schnellen, ersten überblick über dass gröbste, gerade zu beginn der planungsphase, legen wir uns meist einen MARCO POLO zu. ein paar ganz traditionelle kataloge aus dem reisebüro werden auch gewälzt. nebenbei haben wir bei unseren recherchen schon immer mal ein auge auf unterkünfte und hotels, die uns gefallen könnten, und setzen merker, damit wir sie nicht aus den augen verlieren. das ist nämlich ein ganz schöner info-wust manchmal und man verliert gern mal den überblick.
stehen dann endlich mal die einzelnen teilziele oder die fixpunkte einer rundreiseroute fest, kümmern wir uns als nächstes genauer um das jeweilige dach überm kopf. benötigen wir einen mietwagen, dann steht auch jetzt ein preisvergleich bei den verschiedenen anbietern auf dem plan. in frage kommende hotels nehmen wir sehr gern genauer unter die lupe… bei TRIPADVISOR und HOLIDAYCHECK sind die kritiken und bewertungen von urlaubern oft wirklich hilfreich. damit meine ich nicht die kritiken in denen irgendwelche pingel zu bemeckern haben, dass es nur 5 sorten aufschnitt zum frühstück gibt oder so’n quatsch, sondern die echt wichtigen dinge, die meist in keinem katalog stehen. gibt es baustellen in der nähe? ist das hotel sehr laut? wie ist die lage wirklich? wie ist der strand? wie ist die umgebung? usw… aufgrund solcher bewertungen haben wir schon ein ums andere mal, hotels, die auf den ersten blick ganz toll aussahen sausen lassen und ebenso auch schon wunderbare unterkünfte gefunden, die wir unsprünglich gar nicht auf dem zettel hatten. einen echten zufallsglücksgriff, den wir auf diese weise entdeckt haben, möchte ich euch die nächsten tage auch mal vorstellen!
letztendlich buchen wir alle teile unseres urlaubs separat, auch bei unterschiedlichen anbietern… teils übers internet, teils im örtlichen reisebüro unseres vertrauens. so puzzeln wir uns nach und nach unsere reise zusammen. das dauert eine gefühlte ewigkeit. wenn wir gut sind, dann sind wir 6-8 wochen vor abreise mit allem durch. nun ja, aber wir sind auch echt trödler und wir sind unter zeitdruck einfach am besten. von da an heißt es…. VORFREUEN!
 ok, wer liest jetzt noch? danke fürs durchhalten. ;)
das wars für den anfang und für heute. falls ihr fragen habt, die ihr mir schon immer zu unseren reisen stellen wolltet, wäre jetzt übrigens eine tolle gelegenheit, sie HIER zu stellen!

(EDIT… damit meine ich, fragen  bitte HIER im blog, in einem öffentlichen kommentar! nur dann kann auch mehr als eine person von den antworten profitieren. letztendlich soll diese ganze aktion mich in zukunft auch ein bisschen entlasten, denn ich kann es einfach nicht leisten, die mengen an mail-anfragen persönlich, ausführlich und individuell zu beantworten. ich muss euch da wirklich um verständnis bitten … und teilweise auch um etwas geduld… ich kann nicht gleichzeitig alle themen und ziele bearbeiten, ich bin ja nur eine one-woman-show. ich gebe aber mein bestes! )
P.S dear foreign readers… i apologize for the missing translation into english language today. i just didn’t manage one yet, but i’m going to add one as soon as possible. this posting is the first part of my TRAVEL FAQs. i’m trying to provide as much information concerning our travels and frequently asked questions. translation this is a bit time-consuming, so i ask for your understanding, that this might take a while. thank you so much. if you got quetsions yourself about our travels… this is a good time to ask them! ;)