Wie ich mich in das Wandern im Stubaital verliebte, als ich doch eigentlich zum Skifahren auf dem Gletscher dort war

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Das hatte ich nicht erwartet. Ich hatte mich bei unserer Reise nach Tirol vor allem auf ganz viel Sonnenskilauf auf dem Stubaier Gletscher gefreut – und das natürlich auch mit Recht. Knirschender Schnee, Pisten in blendendem weiß und sonniger Skispaß auf dem Gletscher und der totale Frühling im Tal, wo schon die wilden Krokusse und die Obstbäume blühen. Für mich ist das die perfekte Kombi. Genau das kleine Maß an „Winter“ dass ich brauche, um von unserem norddeutschen Schietwetter nicht ganz frustriert zu sein. Selbst auf der Piste ist es dort schon „warm“ genug, dass ich  Frostködel beim Carven nicht frieren muss.

Dass ich mich am Ende aber noch viel mehr in das Wandern im Stubaital mehr verlieben würde als in das Skifahren, traf mich unvorbereitet, dafür mitten ins Herz. Und ich glaube, meine Familie auch.

Nebel überm Ruetz – unsere erste Begegnung mit dem Wilde Wasser Weg wo er ganz zahm ist

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An diesem morgen ging es dem Fräulein nicht gut. Wir hatten schon Angst, sie würde {mal wieder} im Urlaub kränkeln. Die Tage zuvor hatten wir das Kaiserwetter auf dem Stubaier Gletscher beim Skifahren genossen, aber nun schüttete es draußen wie aus Eimern. Wir machen uns also erst einmal einen ruhigen Morgen mit einem Spätaufsteher-Frühstück im Forsters Natorresort, wo wir wohnten, und ließen den Tag langsam angehen. Gegen Mittag hörte der Regen auf und auch Luzie ging es glücklicherweise besser. An diesem ski-freien Tag machten uns also auf zu einem ersten echten Spaziergang  im nebelverhangenen Stubaital. Es sollte der Auftakt zu einer kleinen familiären Wander-Romanze am Stubaier Wilde Wasser Weg werden.

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Ein Päckchen Froschlaich – Kaulquappen to be!

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An dem großen Parkplatz am Schwemmland bei „Klaus Äuele“ waren wir schon ein paar Mal auf dem Weg zur Gletscher-Gondel vorbei gefahren. Der tolle, naturnahe Kids Park mit großem Abenteuerspielplatz war zwar für unser Kind längst nicht mehr so interessant {auch wenn sie sich ein paar Fahrten mit der „Seilbahn“ über den Teich nicht verkneifen konnte ;)}, doch die Umgebung direkt am Fluss Ruetz war auch für uns „Große“ wunderschön.

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An dem Tag waren dort nur wenige Menschen unterwegs und wir spazierten zum ersten Mal am, hier noch wenig wilden, Fluss entlang, entdeckten Froscheier im Teich und waren ganz verzaubert von der Atmosphäre, die an diesem Regentag hier herrschte.

Stephan musste Geduld beweisen, denn mittlerweile hat er ja quasi zwei fotobegeisterte Frauen, die jedes Hölzchen uns Stöckchen und jede Stimmung im Bild festhalten müssen. Aber der Nachmittag war nicht nur deshalb die pure Entschleunigung für uns drei. Die Berge haben so etwas an sich, dass ich sonst nur vom weiten, blauen Ozean kenne. Allein der Anblick erdet einen, entspannt die Seele und widersetzt sich jeder menschlicher Hektik. Dafür beneide ich immer alle Glücklichen, die in den Bergen ihre Heimat haben – oder am Meer.

Das Wildwasser am Ruetz Katarakt

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Nun…. Wasser und Berge – im Stubaital kann man beides haben. Und so führte unsere nächste kleine Wanderung, die eigentlich mehr ein ausgedehnter Spaziergang war, zur Wilde Wasser Arena am Ruetz Katarakt. Nur ungefähr eine Viertelstunde liefen wir von dem Parkplatz an der Talstraße {nahe dem Neustifter Ortsteil Ranalt} den fast unscheinbaren Waldweg entlang. Immer dem tosenden Geräusch des Wassers entgegen. Wir waren des angesichts Rauschens jetzt schon maximal neugierig. Das Tosen hörte sich ja schon aus der Ferne gewaltig an.

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Wildwasser!  Gesäumt von moosbewachsenen Felsen hat sich dort die Ruetz ihren Weg Jahrtausende lang durch den Stein gebahnt. Das Rauschen war jetzt ohrenbetäubend und die Naturkulisse verdammt imposant, obwohl das Schmelzwasser vom Berg das Wildwasser sicherlich über den Frühling noch anschwellen lassen wird.  Wie mag es dann klingen?

Wie gut übrigens, dass ich meine Angst vor Metallgittern mit Durchblick bereits im letzten Sommer auf der Plattform im Eden Project in Cornwall abgelegt hatte. Seine kleine Höhenangst in den Griff zu bekommen, war hier nun wieder nützlich. ;)

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Huhu! Seht ihr mich?

Rund 14 Tage braucht das Wasser der Ruetz, um zusammen mit dem Wasser seines unmittelbaren Schwesterflusses Sill, dem Inn  und der Donau ins schwarze Meer zu fließen. Dort verdunstet es und kehrt irgendwann an seinen Ursprungsort zurück. Eines der unzähligen Wunder des natürlichen Kreislaufes der Erde… da kann man bei diesem Anblick schon mal demütig werden.

Wanderpause an der rustikalen Tschangelair Alm

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Aber das Wandern im Stubaital macht nicht nur demütig, sondern auch ausgesprochen hungrig. Einer unserer liebsten Plätze für den unvermeidlichen, nachmittäglichen Kaiserschmarrn war die Tschangelair Alm auf dem Weg zum Stubaier Gletscher. Wer lieber auf herzhafte Genüsse aus ist, der findet hier auf der Karte auch Ragout von der Jungziege und Forellen… beides aus eigener Zucht. Wir hielten uns an den tiroler Süßspeisen oder auch mal ein paar Kassspatzln fest.

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Die Wirtsstube der Tschangelair Alm ist genau so liebenswert traditionell und rustikal, wie die Gerichte auf der Menü-Karte und es tat mir fast ein bisschen leid, dass wir bei dem sonnigen Frühlingswetter natürlich lieber draußen saßen.

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Nun ja, manchmal kann man eben doch nicht alles gleichzeitig haben , dafür äußerst leckeren Kaiserschmarrn, der ja irgendwie immer! Übrigens… einen wunderbaren Blogpost zur Tschangelair Alm gibt es auch auf Charis Alpenblog Wohlgeraten zu lesen. Sie lobt ebenfalls den hausgemachten Kaiserschmarrn, empfiehlt aber einen Schnaps danach. Eine Frau nach meinem Geschmack! ;)

Unsere Wanderung zur Bsuchalm und Jause mit Gletscher-Blick

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Ach wenn die Bsuchalm am Ende der Wanderstrecke nun in der Wintersaison noch geschlossen hatte… wir machten uns trotzdem auf dem Weg und hatte eben unsere eigene Jause im Rucksack dabei. Unser Ausgangspunkt war der Parkplatz links an der Gletscherstraße, ca. 1 km taleinwärts von Ranalt. Die Gehzeit für den leichten Aufstieg hätte eigentlich 45 Minuten betragen, aber wir Mädels brauchten mit unseren Kameras natürlich mal wieder viel länger. Soviel Schönheit wollte schließlich festgehalten werden.

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Beim Aufstieg guckten wir uns bereits diese sonnige Bank mit Blick auf den schneebedeckten Gletscher für unsere Picknick-Pause aus.

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Bergkäse, Tiroler Karreespeck, Landjäger, Tomaten und Nussbrot im Gepäck zu haben, war ganz großartig und wir genossen unsere Jause mit Ausblick sehr. Schade, dass das – just zu diesem Zweck gekaufte – Messer so scharf war, dass wir auch ein Pflaster für Stephan brauchten. ;)

Auf dem Wilde Wasser Weg zum Grawa Wasserfall

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Fast die ganze Woche über stand hier an der Brücke, am Zugang zum Grawa Wasserfall Wanderweg noch ein Schild, das den Zutritt aufgrund von Lawinengefahr untersagte. Natürlich hielten wir uns daran, aber bei jedem Mal auf dem Weg zur oder von der Piste blutete mir beim Vorbeifahren das Herz. Ich wollte so gern nah ran an diesen Wasserfall und ihn nicht nur beim Nachmittags-Radler auf der Grawa Alm aus der Ferne bestaunen. Als das Warnschild dann am vorletzten Tag unsere Reise verschwunden war, war es unser Glück!

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Vom großen Parkplatz unterhalb der Grawa Alm gingen wir los, immer dem Flusslauf nach. Entlang des Weges hatten sich etliche Wanderer künstlerisch verewigt und ein Meer von Stein-Stapeln geschaffen. Ein grandioser Anblick! Und dann…. nur ein paar Minuten Fußmarsch weiter, kamen wir dann endlich am Grawa Wasserfall an, dem größten Wasserfall der Ostalpen.

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Jetzt war unserer kleine Felsen-Kraxelei, um ganz nah an das Wassergetöse zu kommen, noch möglich. Später im Frühsommer, durch Schmelzwasser und auch mal heftige Regenfälle, wird sich der Grawa Wasserfall über die ganze Breite verteilen… auch dort links wo die Wasser-Rinnsale jetzt noch vereist waren. Dann tanzen wohl schon mal die Regenbögen über der Gischt, habe ich mir sagen lassen. Wie gern ich das mit eigenen Augen sehen würde.

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Untere Aussichtsplattform des Grawa Wasserfalls

 

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Die komplette Rundwanderung über die Aussichtsplattformen war leider noch gesperrt. Zu riskant ist der Aufstieg wohl zu dieser Jahreszeit, wo die Gefahr von herabrutschenden Schneelawinen noch an manchen Stellen herrscht.  Dabei ist die Wanderung eine der beliebtesten im Stubaital. Vom Ausgangspunkt an der Grawa Alm kommt man in ca. 10 Minuten Fußweg  an die untere Aussichtsplattform des Grawa Wasserfalls. Von dort aus kann man in Serpentinen den alten Almweg aufsteigen und eine zweite Plattform oberhalb des Wasserfalls erreichen.

Für dieses Erlebnis werde ich auf jeden Fall noch einmal herkommen. Vielleicht sogar noch in diesem Jahr mit meiner Freundin Sonni. In mir reifen bereits die Pläne für einen kleinen Mädels-Trip.

Und zu guter letzt Germknödel mit grandioser Aussicht auf der Grawa Alm

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Noch so einer unserer Lieblingspätze im Stubaital war die Grawa Alm und ihre imposante Aussicht auf den Grawa Wasserfall. Hier tummelten sich täglich nicht nur Spaziergänger und Wanderer. Wir blieben ein ums andere Mal direkt nach der Gletscher-Piste auf dem Weg in unser Hotel noch für ein Stündchen hier hängen. In Skihosen. So wie etliche andere Skikfahrer auch, die hier die warme Nachmittagssonne genossen und vielleicht auch einen Germknödel dazu.

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Unsere kurzen Wanderungtappen durch das Stubaital – eigentlich waren es ja mehr Spaziergänge –  gehörten für mich ganz unerwartet zu den schönsten Erlebnissen dieses Osterurlaubs. Damit habe ich mich selbst überrascht, denn wir waren ja eigentlich zum Frühlingsskifahren hier und unsere Vormittage gehörten den Gletscher-Pisten.

Wie Ricarda, selbst eine echte Wandernatur, auf einem meiner Instagram-Bilder aus Stubai schon frohlockend kommentierte: „Ha, du bist jetzt angefixt!“. Ja das bin ich wohl… wie könnte ich es auch nicht sein, angesichts dieser tiroler Natur! Falls jemand Tipps für gute Wanderstiefel für mich hat. Bitte gerne. ;)

P.S. Und falls ihr noch mehr über den Wilde Wasser Weg im Stubaital und seine Wanderrouten wissen wollt, findet ihr auch viele Informationen HIER und HIER

Info:  Ein Teil unserer Reise ins Stubaital wurde vom Tourismusverband Stubai unterstützt, da ich ab sofort als Gastautorin für den Stubai Blog schreibe. Vielen Dank dafür! Der Rest wurde ganz privat von uns bezahlt. Meine Begeisterung für Tirol ist jedoch `eh noch nie käuflich gewesen, sondern immer ganz meine eigene.

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25 Kommentare

  1. Was für wunderschöne Bilder, liebe Nic (auch in der entsättigten Pinterest-Version, wenn man mit dem Cursor drüber fährt, ziemlich hübsch anzusehen). Ich bin definitv ein Meer Mädchen, aber die Berge haben auf jeden Fall ihren Reiz, wie ich immer wieder feststellen muss. Und bei Deinen Aufnahmen könnte ich gleich die Tasche packen und mich auf nach Österreich machen …

  2. Liebe Nic
    Ich kann dir die Schuhe von meindl ans Herz legen
    Die sind klasse
    Meine sind jetzt fast 2 Jahre alt und so richtig gut eingelaufen
    Vor allem finde ich gut das du anhand einer Nummer erkennen kannst wo die Kuh gelebt hat die das Leder spendiert hat
    Alles öko und ohne Chemie gegerbt
    Nimm dir auf jeden Fall viel Zeit bevor du sie kaufst
    Und eine nummer mehr als normal ist wichtig
    Mindestens
    Meine habe ich von Globetrotter
    Die beraten echt gut
    Liebe Grüße
    Claudia

  3. Liebe Nic,
    danke für den nochmal ausführlichen Bericht…ich bin irgendwie auch ein bisschen angefixt…ich mag beides die Berge und das Meer….deshalb liebe ich auch Mallorca so sehr, weil man von überall am Meer auch die Berge sehen kann.
    Liebe Grüße
    Beate

  4. Marika
    4

    Schöner Beitrag, Nic!
    Meldet euch zwei dann wenn ihr eine „Wanderführerin“ braucht ;)

  5. Liebe Nic!
    Ich bin auch mehr ein Bergmensch als ein am Strand-Lieger und bin ganz angetan von deinem Bericht! Du musst unbedingt auch mal nach Südtirol zum Wandern -da war ich letztes Jahr gleich zwei Mal und dieses Jahr verschlägt es uns für den Sommerurlaub wieder dahin :)
    Bzgl Wanderschuhe: überleg dir, was du für Touren machen willst, es ist nicht notwendig, sich die wahnsinns-High-End-Stiefel zuzulegen, wenn man eher kürzere Touren im Gebirge statt hochalpines Wandern bevorzugt. Auf jeden Fall professionell beraten lassen! Ich hatte jahrelang eine falsche Größe… und das war nicht immer so gut.
    Liebe Grüße,
    Miriam

    • Danke für deinen Rat, liebe Miriam. :)

      Und Südtirol steht auch noch auf meiner Liste. Bisher war ich ja nur einmal im Winter in Meran leider.

  6. Avellaneda
    6

    Wandern ist total entspannend, eine kleine Brotzeit ist im Rucksack immer gut aufgehoben,…mit und ohne Sonne und einfach los laufen und alles aufnehmen, was kommt…
    Sehr schöne Bilder und ein tolles Stück Natur.
    Meine Empfehlung: Schuhe von AKU ich trage den AIR8000, ein „Wohnzimmer“ für die Füße, leichter Schuh, guter Halt und GORE-TEX…
    Alles Gute wünscht Isabelle

  7. BB Doerr
    7

    Klasse Bericht!
    Ich liebe das Wandern auch, egal wo. Kann überall schön sein.
    Und die Natur ist so gut für die Seele…

    Viel Spaß weiterhin!

    BB

  8. Wow, was für beeindruckende Bilder und was für eine gradiose Landschaft! Ich bin ja nicht der geborene „in den Bergen“-Urlauber, weil ich schon bei weit weniger kurvigen Straßen immer ziemlich mit meiner Reiseübelkeit zu kämpfen habe, aber da auf dieser Aussichtsplattform liegen und mir diesen tollen Wasserfall anschauen möcht ich schon. Ich müsste mich nur evtl mit dem Helikopter einfliegen und direkt auf die Liege abseilen lassen. Liebe Grüße!

  9. Wow Nic, du bist ja fast verliebt ins Stubai :-) ich find es so toll, wenn Leute so begeistert von was sind, was für mich tagtäglich ist. Da muss es ich mich selber an die Nase nehmen und das ein bisschen mehr schätzen. Das nächste mal müsst ihr unbedingt zum Stockerhof Knödel essen und der Zweitwohnsitz ist fix :-) – glg ausn Stubai, Uli

    BTW: die Steinestapel heißen „Stoanamandln“ und dienten eigentlich zur Orientierung – heute nennt man es Land Art :-)

    • Fast? Fast? ;)

      Stockerhof und Knödel essen habe ich gleich mal auf die Liste für den Sommer geschrieben.

      Und danke für die kleine Lektion, Jetzt weiß ich wie die Steintürmchen heißen! :) In der Menge könnte man allerdings etwas orientierungslos werden, Haha!

  10. Katharina
    10

    Wundervolle Fotos, ….und deiner Begeisterung für die Berge habe ich nichts hinzuzufügen. Mein Mann und ich, aber auch unsere drei Kinder lieben es, allein irgendwo mitten auf einer Almwiese, auf einem einsamen Felsen oder an einem wilden Gebirgsbach bei mitgebrachter Jause das Panorama zu genießen. Den Kindern wird nie langweilig, es gibt ständig etwas zu entdecken und man betätigt sich auch noch sportlich dabei. Außerdem gibt es so viele schöne Fleckchen Erde, für die man gar nicht so weit reisen muss… Wäre eigentlich schade, wenn man sich die entgehen lassen würde….
    Danke für deinen tollen, wieder einmal vor Begeisterung sprühenden Reisebericht!
    Liebe Grüße in den Norden,
    Katharina

  11. sonja
    11

    Traumhafte Fotos – von Wasserfällen kann man einfach nicht genug bekommen.
    Sonja :-*

  12. Dann solltet Ihr Euch vielleicht mal in die Pyrenäen zum Wandern wagen … ähnlich grandios wie die Tiroler Ostalpen. Dort habe ich die Liebe zum Wandern entdeckt.

    Vielen Dank für den schönen Bericht.

    Liebe Grüsse
    Doris

  13. Christina
    13

    Hallo, Nic, das Thema Wandern ist nun ziemlich aktuell für mich, als ich möchte so meinen Urlaub im wunderschönen Stubaital verbringen und nach den Tipps suche, die mir für den Urlaub zu vorbereiten helfen können. Bevor diesen Artikel wusste ich nicht, dass es so schön da ist, Ihre Bilder sind toll! Ich bin auch eine fotobegeisterte Frau, die, wie Sie sagen, jeden schönen Ausblick im Bild festhalten muss. Wasser und Berge sind eine wunderschöne kombination und es freut mich, das im Stubaital kann man beides haben. Ich glaube, dass ich nach dem solchen Spaziergang mit Wellness Service ausruhen möchten werde, und was mir auch noch freut, dass es in jedem Hotel ein Restaurant gibt, so dann ich auch nicht kochen muss. Vielen Dank für Ihre wunderbaren Bilder, die mich noch mehr begeistern, meinen Urlaub ohne Skifahren zu verbringen.

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