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Die Zitronen, der Amaro, Palermo & ich – 150 Jahre Averna auf Sizilien

Die Zitronen, der Amaro, Palermo & ich – 150 Jahre Averna auf Sizilien | Auf der Spur des Carratere Siciliano |Altstadt-Rundfahrt mit dem Ape Piaggio oder „Ambretta“ | luziapimpinella.comDieser Blogpost ist in Kooperation mit Averna Deutschland auf einer Reise nach Sizilien entstanden und enthält Werbung | This is a sponsored blogpost in collaboration with Averna GermanyWas den Carattere Siciliano ausmacht? Das wusste ich bisher noch nicht, denn ich war zuvor noch nie auf Sizilien gewesen. Aber ich hatte so eine vage Ahnung, als *Averna mich Ende Mai für drei Tage zur Feier seines 150sten Jubiläums nach Palermo einlud. Wie man sich das sizilianische Temperament wahrscheinlich so vorstellt… bunt, leidenschaftlich, genussvoll, gastfreundlich, lebensfroh… und auch ein bisschen laut vielleicht.

Letzteres bewahrheitete sich bereits in meinem Flieger nach Palermo. Ich saß neben einem Sizilianer, der vorm Abflug so viele Telefonate führte, wie er nur konnte und dabei klang, als hätte er das Bordmikrofon als Verstärker. „Ahhhh Bella, Ciao Ciao!“. Ich musste schmunzeln und dachte: „Hey Nic, entspann dich, du bist auf dem Weg nach Italien. Das muss so!“

Ich nehme euch heute auch ein bisschen mit nach Palermo, auf den Spuren des bekannten Amaros. Mit zur Zitronenernte, mit auf eine abendliche Festa Siciliana unter sizilianischer Abendsonne, mit auf den trubeliegen Mercato Ballarò, mit in den üppig grünen Botanischen Garten Palermos, mit auf den Rücksitz eines Ambrettas in den holperigen Gassen der Altstadt und stoße mit euch auf den Charakter Siziliens an. Ich habe nämlich ein Stückchen davon kennengelernt. Habt ihr Lust auf eine Bilderreise?

Die Zitronen, der Amaro, Palermo & ich – 150 Jahre Averna auf Sizilien | Auf der Spur des Carratere Siciliano | Hotel Villa Igea in Palermo | luziapimpinella.com

Wohnen wie im Prinzessinnen-Palazzo – mein Hotel in Palermo

Ich war um 4 Uhr morgens aufgestanden, um rechtzeitig zum Flughafen zu kommen und war ein bisschen müde, als ich mittags in Palermo ankam. Ich wusste, der Tag würde noch ereignisreich, spannend und auch lang werden. Also konnte ich es nicht erwarten, ins Hotel zu kommen und noch mal ein bisschen zu entspannen bevor das offizielle Programm losging. Das imposante Grand Hotel Villa Igiea, in dem Averna seine Gäste anlässlich seiner 150 Jahre Feier untergebracht hatte, lag direkt am Yachthafen. Da es viel zu früh für ein Check-In und mein Zimmer noch nicht bereit war, spazierte ich über das üppig bepflanzte Gelände und schlürfte einen Kaffee in der Sonne.

Ich traf Susann und Yannic vom vegetarischen Foodblog Krautkopf, die ebenfalls als Gäste aus Deutschland eingeladen worden waren. Wir wunderten uns gemeinsam darüber, dass es zwar sonnig aber fast ein bisschen frisch war. In Norddeutschland war es zu dem Zeitpunkt tatsächlich wärmer – und das im Mai. In meiner Vorstellung von sizilianischer Hitze jenseits der 35°C war ich wohl bei meiner Klamottenwahl etwas übermütig gewesen. Natürlich hatte ich vorher meine Wetter-App´ gecheckt, aber ich hatte dem Ding kein Wort geglaubt!

Das war schon mal meine erste Überraschung… Sizilien gibt’s tatsächlich auch in kühl.

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[Der Blick aus meinem Zimmerfenster in der Villa Igiea]

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Die Zitronenernte – ein Traum von Süden

Also packte ich dann doch lieber ein Jäckchen ein, als sich am Nachmittag die Averna-Gäste aus aller Welt vor dem Hotel trafen, um außerhalb von Palermo eine Zitronenplantage zu besuchen und auch ein paar der Zitrusfrüchte mitzupflücken. Der Frucht, die wohl wie keine andere für Sizilien steht.

Wir schlängelten uns im Bus übers Land. Und mir wurde bewusst, wie wenig ich eigentlich über Sizilien weiß, denn ich hatte schon beim Blick aus dem Flugzeugfenster gestaunt, wie bergig die Insel ist. So lag dann auch der Zitronenhain am Fuße eines Berges und wir kraxelten den Schotterweg hinauf, rechts und links gesäumt von den Bäumen, die allesamt Früchte trugen.

Zitronenbäume in der Sonne vor einer Bergkulisse, auf der anderen Seite das Meer. Ich musste mich unweigerlich kneifen, so schön war es… der Inbegriff von Süden in einem einzigen Bild. Und es tat mir fast weh, auch nur eine von diesen Zitronen abzupflücken.

Die Zitronen, der Amaro, Palermo & ich – 150 Jahre Averna auf Sizilien | Auf der Spur des Carratere Siciliano | Zitronenernte außerhalb von Palermo | luziapimpinella.com

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Natürlich hatte man uns erwartet und es wäre gelogen gewesen, zu behaupten, wir wären wirklich zum Ernten hier gewesen. ;) Ganz oben auf dem Hügel des Zitronenhains wartete bereits eine Erfrischung auf uns. Nein, tatsächlich nicht in der Form eines Likörs. Dafür wäre es vielleicht doch noch etwas früh am Tag gewesen. Obwohl man hätte können, wenn man denn wollte… denn Averna stand selbstverständlich auch bereit.

Doch die meisten Gäste – so wie auch ich – freuten sich erst einmal über die vor Ort frisch zubereitete Zitronenlimonade und eine ganz umwerfende „Granita di Limone“ mit Minze. Sie wird Granita Siciliana genannt, weil sie eine für Sizilien ganz typische Süßspeise ist. Zitronensorbet geht ja bei mir immer.

Wer sich jetzt mittlerweile fragt, was Zitronen denn mit dem Bitterlikör zu tun haben, außer vielleicht als Scheibchen im Digestif zu schwimmen, dem sei gesagt, dass getrocknete Zitronen- und auch Orangenschalen ein ganz wesentlicher Bestandteil der Amaro-Rezeptur sind. Neben Kräutern, Wurzeln und allerlei Geheimnissen, die man uns verständlicherweise nicht verraten wollte.

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[Yannic hat übrigens ganz mutig in eine Zitrone gebissen. Sie sind aromatischer und nicht ganz so sauer, wie die, die wir zu Zuhause bekommen, aber für ein Zitronengesicht reichte es trotzdem.]

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[Die Rezeptur des Averna bleibt ein Geheimnis]

Unsere abendliche Festa Siciliana in der Villa San Marco

Der offizielle Beginn der Feierlichkeiten zum 150sten Jubiläum von Averna fand unweit der Zitronenplantage an der Villa San Marco statt. Auf dem Platz vor dem herrschaftlichen, aus dem 17. Jahrhundert stammenden, Haus war an langen Tafeln wunderbar rustikal eingedeckt. Gesäumt war der Platz von Ständen mit traditionellen, sizilianischen Köstlichkeiten… von handgemachter Pasta, über Klassiker wie Schinken und Salami  bis hin zu Salaten und unvermeidlichen Antipasti.

Der Tag war schon lang gewesen, und keiner musste mich lange bitten, um fast alle lokalen Spezialitäten zu probieren. Was mir dabei am besten geschmeckt hat? Tatsächlich wohl das Simpelste, das dargereicht wurde. An einem Stand wurde Ricotta aus Ziegenmilch frisch zubereitet. In einem großen Topf wurde mit einer Art „Federbesen“ gerührt, mit einer Kelle die Konsistenz der immer weiter gerinnenden Milch überprüft… wieder gerührt…. wieder geprüft. Bis zur Perfektion.

Als mir dann ein Schüsselchen mit ganz frischen, noch warmen und weichen Ricotta zum Probieren gereicht wurde, war ich komplett im Himmel von diesem feinen, milden Aroma. Und ich dankte auch ein bisschen meinem Schicksal, dass ich nicht mit einer Laktose-Intoleranz leben muss. Was wäre mir da für ein Genuss entgangen!

Die Zitronen, der Amaro, Palermo & ich – 150 Jahre Averna auf Sizilien | Auf der Spur des Carratere Siciliano | Fiesta Siciliana in der Villa San Marco | luziapimpinella.com

[Ein bunt bemalter Carretto Siciliano – ich weiß nicht, wie viele Fotos ich davon gemacht habe, weil ich ihn so wunderschön fand.]

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[Photo Credit: Benjamin Diedering – Danke dafür!]

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[Dieser Ricotta! Noch frisch und warm aus der Schüssel gelöffelt – ein Traum!]

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Der Abend war lang und gesellig. Eine Sängerin mit Band versprühte musikalische Leidenschaft und Tänzerinnen wirbelten ein ums andere Mal zwischen den Tischen umher. Natürlich wurde zur Feier dieses wunderbaren Abends Averna serviert. Erst als Aperitif mit Tonic, Orangenschale, einem Zweig Rosmarin und Eiswürfeln. Später nach dem Essen dann als Digestif, ganz ohne Eis, aber ebenfalls mit Kräutern wie Rosmarin und Salbei und einer Zitronenschale.Drink responsibly! Genuss erst ab 18.Piero Fici, seines Zeichens seit 30 Jahren Master Blender bei Averna und der Hüter des Geheimrezeptes, führte uns am späten Abend in das *Averna-Ritual ein: ein Schluck des Amaro in ein spezielles, bauchiges Glas gefüllt, versetzt mit ein paar Kräutern und einer Zitronenzeste wird auf es die Seite gelegt und hin und her gerollt… so dass sich die Aromen des Bitters mit denen der frischen Kräuter und der Zitrusschale verbinden kann. Das ist nichts für Eilige, sondern für Genießer.

Und wir genossen den Abend in der Tat, auch als die Luft immer kühler wurde. Wir hielten uns mit Essen, Trinken und wunderbaren Gesprächen warm. Wie dem, das ich mit der entzückenden Linn von Linn Eats World, führte, die mit dem Team von FoodBoom dort war.

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[Das Averna-Rutual… Photo Credit: Benjamin Diedering – Danke dafür!]

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[Photo Credit: Benjamin Diedering – Danke dafür!]

Unser Marktbesuch auf dem quirligen Mercato Ballarò

Die Nacht war kurz und schon standen neue sizilianische Abenteuer an. Aber beim frühmorgendlichen Ausblick aus meinem Zimmerfenster im Hotel war ja alle Müdigkeit schnell vergessen. Trotzdem hatte ich ein bisschen zu lange geschlafen, so dass ich vor meinem Treffen mit den anderen keine Zeit mehr für ein Frühstück hatte. Das machte aber nichts, denn unser erster Stopp in der Altstadt Palermos führte uns in das Café Casa Stagnitta, wo uns der – in Italien sehr bekannte – Küchenchef Filipo La Mantia erwartete.

Während er uns begrüßte und enorm mitreißend über die sizilianische Küche und seine Leidenschaft dafür referierte, servierte er uns Cannoli und eisgekühlte Latte Di Mandorla. Letzteres ist ein typisch sizilianisches Erfrischungsgetränk aus Mandelpaste, welches mich ein bisschen an flüssiges Marzipan erinnerte. Köstlich, aber furchtbar süß. Für meinen Geschmack viel zu süß – auch mein Cannolo, das zusätzlich mit kandierten Früchten garniert war, so dass ich dann doch lieber in mein Brioche Brötchen biss.

Sizilianer mögen es unfassbar süß, soviel hatte ich also an meinen zweiten Tag auf der Insel nun auch schon gelernt. Da lobte ich mir doch den puren Ricotta vom Vorabend.

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Als wir dann etwas später die Gassen des lokalen Marktes, des Mercato Ballarò, durchstreiften, wurde es eng und vor allem laut! Ihr wisst ja, ich sage immer, die Seele eines Landes findest du vor allem auf seinen Märkten. (Nicht umsonst lasse ich keinen Markt auf Reisen aus. Egal wo). Und hier war diese Seele am übersprudeln. Die Standbesitzer brüllten sich die Lunge aus dem Hals. Jeder hatte natürlich nur das Allerbeste feil zu bieten. Vom Obst und Gemüse bis hin zum frischen Fisch und getrockneten Kräutern. Ich frage mich unweigerlich, ob die Marktschreier am Abend wohl alle heiser sein würden. Ich wäre es gewesen.

Alle luden uns ein, zu probieren, was auch immer im Angebot war. Ich hatte nicht das Gefühl, dass es primär um das Verkaufen geht, sondern erst einmal um die Begeisterung für die eigenen Auslagen und auch das Teilen von einem Stückchen eigener Kultur mit uns – ganz offensichtlich – Fremden.

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Ganz laut rief uns auch ein Mann an seinen Stand, an dem gebraten und frittiert wurde. Filipo La Mantia, der uns noch ein Stück begleitete, redete uns zu, doch einmal eine ganz typisches sizilianisches Street Food zu probieren… keineswegs hipstermäßig sondern ganz traditionell. Aber keine traute sich – außer Jule! Wenngleich wohl mehr aus Höflichkeit, die wir Anderen angesichts des undefinierbaren Fleisches über Bord warfen.

Als sie erfuhr, was sie dort aß, wäre sie tatsächlich auch lieber unhöflich gewesen. Die Straßenküche von Palermo hat nämlich einiges zu bieten, dass vielleicht nicht ganz so für unsere Geschmacksknospen gemacht ist. Dinge wie Milzbrötchen (Panino con la milza) zum Beispiel, einem Brötchen mit gekochten und in Schmalz ausgebratenen Kalbsinnereien. Damit muss man höchstwahrscheinlich aufgewachsen sein, um es wirklich zu mögen. Was Jule da in der Hand hielt war Frittola. Ich erspare euch die genaue Ausführung über die Zutaten. Nur soviel… es ist nachhaltiges Essen, das mit seinem „allem drin!“ ganz sicher unter die wieder aktuelle Küchenphilosophie „from Nose to Tail“ fällt. Jule war für ein paar Bisse tapfer.

Merke, nicht jede kulinarische Tradition ist auch wirklich lecker. Ich habe auch mal Kutteln in Florenz probiert. Ich weiß, wovon ich rede. ;)

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Unglaublich lecker waren allerdings die Früchte, die ich auf dem Markt probierte. Da wohl ganz offensichtlich war, dass ich nicht ganz genau weiß, was ich da esse, raunte mir eine alte Frau im Vorbeigehen „Nespola!“ zu, grinste und führte die geschlossenen Fingerspitzen zum Mund.

Die Nespola, hier auch Wollmispeln genannt, sahen ein bisschen aus wie Aprikosen, schmeckten aber viel säuerlicher und unglaublich lecker. Ich bekam noch den Tipp, die Haut abzuziehen, aber da mein Exemplar nicht sonderlich wollig war, aß ich sie gern mit. Als Kind habe ich mal gelernt, dass die meisten Vitamine unter der Schale sitzen. Komisch, wie einen manche Dinge ein Leben lang prägen.

Echtes Leben, das war auch hier zu finden, im Schatten der großen Marktschirme und mit dem Gebrüll der Menschen im Ohr. Wie verließen den Markt und machten uns auf den Weg „ins Grüne“…

(Kleiner Lesetipp für alle Interessierten : Einen sehr lesenswerten Artikel über der Mercato Ballerò habe ich übrigens HIER im Spiegel gefunden.)

 

Ein Spaziergang durch den Botanischen Garten – dem Orto Botanico di Palermo

Unser Spaziergang durch den Botanischen Garten Palermos, dem Orto Botanico, sollte ein olfaktorischer werden. Denn begleitet wurden wir hier von dem zauberhaften Meo Fusciuni, einem bekannten sizilianischen Parfumeur. Alle waren schockverliebt in Meo, denn dieser Mann war wie menschgewordene Poesie und wenn er sprach, hatte man das Gefühl also würde er mit jeder Pore Liebe und Leidenschaft verströmen. Ich kann ihn kaum beschreiben, aber alle waren ihm verfallen. Kein Wunder, dass es seine Passion ist Düfte zu kreieren. Ein Carattere Siciliano in Persona.

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[der zauberhafte Meo Fusciuni – seines Zeichens sizilianischer Parfumeur]

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[Zitronen überall – hier im Baby-Format]

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[Photo Credit: Benjamin Diedering – Danke dafür!]

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Susann und Yannic von Krautkopf hätten die Kakteen und Pflanzen im Orto Botanico  sicherlich am liebsten mit in ihr neues Gewächshaus in ihrem auch noch neuen Siedlerhaus in Mecklenburg-Vorpommern mitgenommen. Die beiden leidenschaftlichen Schollenbesitzer! Wir hatten so eine wunderbare Zeit miteinander und es war mir eine Freude, die beiden genauer kennen gelernt zu haben. Eines verbindet die beiden Berliner und die Italiener auf jeden Fall. Eine unbändige Leidenschaft für Dinge, die sie lieben.

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[Das ist übrigens eine Bitterorange, deren getrocknete Schalen auch im Rezept vom Averna enthalten sind – eine der wenigen Zutaten, wie nicht streng geheim sind. ;) ]

Nach unserem entspannten Bummel durch den idyllischen Botanischen Garten, einer wirklichen Ruheoase Palermos, und ein paar Duftproben von Meos Kreationen, folgte dann so etwas wie ein Kulturschock. Eine fette Portion echtes sizilianisches Leben!

 

Eine Fahrt mit dem Ambretta durch die Altstadt Palermos – alle festhalten!

Was dem Thai sein Tuk Tuk ist dem Sizilianer sein Ambretta… diese kleinen Ape Piaggios, die als Taxi durch die Stadt tuckern. Vorm Botanischen Garten wartete eine ganze Reihe auf uns. „Immer drei Personen!“ Susann, Yannic und ich stiegen auf einer Rückbank ein. Dass die Fahrer nicht zimperlich sind, war schon klar, bevor wir überhaupt losfuhren. Da wurde sich untereinander angemotzt, was das Zeug hält. Temperamentvolle Italiener und laut schimpfen, das geht ja quasi Hand in Hand.

Die Zitronen, der Amaro, Palermo & ich – 150 Jahre Averna auf Sizilien | Auf der Spur des Carratere Siciliano |Altstadt-Rundfahrt mit dem Ape Piaggio oder „Ambretta“ | luziapimpinella.com

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Und auch unsere betagte Fahrerin, die sicherlich schon einiges auf Palermos Straßen erlebt hatte, war eine leidenschaftliche Pöblerin. Ich habe nicht mitgezählt wie oft sie im Vorbeifahren über jemanden motze oder ihn direkt anbrüllte. Da kamen die Kinder, die sich einem Moment lang auf dem voraus fahrenden Ambretta auf die Stoßstange stellten und mit fuhren noch vergleichsweise milde weg.

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Was ich bei dieser Ambretta-Fahrt durch die holperigen, engen Gassen Palermos (und sogar einmal quer über den mit Menschen vollen Markt!) lernte, war so einiges. Wer hupt hat Recht. Wer dreister fährt auch. Mit einem Bandscheibenvorfall sollte man dieses Gefährt auf keinen Fall besteigen und wenn man noch keinen hatte, dann vielleicht nach der Fahrt. Und wenn frau zufällig einen Sport-BH trägt, wird frau das sehr zu schätzen wissen.

Ein Kreuz dabei zu haben, kann für Gläubige sicherlich auch nicht schaden. Man kann nie wissen, ob man so eine wilde Fahrt auch überlebt. ;) Das war vielleicht ein Ritt! Aber lustig war’s.

 

Das große 150 Jahre Averna Fest in der Majestätischen Chiesa di Santa Maria dello Spasimo

Nachdem ereignisreichen Tag tat ich etwas, das ich selten tue. Ich gönnte mir ein Nickerchen. Vielleicht ist das so. Hier muss man Siesta halten. Eigentlich wollte ich am Hotelpool dösen, aber bis dorthin schaffe ich es nicht mehr. Schließlich wollte ich für den Abend fit und frisch sein. Das große 150 Jahre Averna Fest stand an. Ich schmiss mich also in Schale.

Die Zitronen, der Amaro, Palermo & ich – 150 Jahre Averna auf Sizilien | Auf der Spur des Carratere Siciliano | Averna Celebration 150th Dinner im Chiesa di Santa Maria dello Spasimo | luziapimpinella.com

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[Photo Credit rechtes Bild: Benjamin Diedering – Danke dafür!]

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[Photo Credit: Benjamin Diedering – Danke dafür!]

Wir feierten in großer Runde unter freiem Sommerhimmel aber gleichzeitig in den vier Wänden der Ruine einer gotischen Kirche, der Santa Maria dello Spasimo. Es war ein prunkvolles Ambiente vor einer atemberaubenden Kulisse.

Das Gala Dinner war eine kulinarische Kreation des Chefs Flilipo di Mantia, den wir ja bereits am Vormittag getroffen hatten. Als Digestif kredenzt wurde eine limitierte Amaro-Abfüllung zur Feier des 150sten – der Don Salvatore, ein Averna, der 18 Monate in Eichenfässern gereift wurde, in denen zuvor italienischer Grappa lagerte. Für mich, als echten Grappa-Fan, eine geschmacklich herausragende Kombination und mehr als würdig, auf einen wunderbaren Abend mit vielen internationalen Gästen und spannenden Gesprächen anzustoßen. Alla Salute!

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[Photo Credit: Benjamin Diedering – Danke dafür!]

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[Photo Credit: Benjamin Diedering – Danke dafür!]

 

Bleibt noch zu sagen, dass wir am nächsten Morgen, vor unserer Abreise, noch den Ursprungsort des Amaros besuchten. Das Benediktiner-Kloster Abbazia di Santo Sprirto. Dort wurde nämlich 1859 zu allererst die geheime Rezeptur für den Averna entwickelt. Von Mönchen, als medizinisches Heilmittel (natürlich!) und mit rund 30 Zutaten ihres eigenen Kräutergartens. Bis es dann Salvatore Averna von einem der Mönche aus persönlicher Verbundenheit zum Geschenk gemacht wurde. Die heutige Produktionsstätte des Bitterlikörs, ganz in der Nähe des Klosters, war einst das Sommerhaus von Salvatore Averna. Das Rezept bis heute so geheim, dass wir eigentlich nur die getrockneten Schalen von Zitrusfrüchten zu Gesicht bekamen.

Die Tradition zu bewahren, auch das ist ein Carattere Sicilano. Und ein bisschen kleines Stückchen davon könnte ich auf dieser Reise kennenlernen. Es war mir eine Freude.

luzia pimpinella Gruss Macht's hübsch!

P.S. Den Reiseführer, den uns Averna uns Gästen zur Verfügung gestellt hat, könnt übrigens auch ihr euch *HIER herunterladen. Vielleicht plant ihr ja eine Reise nach Sizilien. ;)

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Info zur Transparenz | Dieser Blogpost ist in Kooperation mit Averna Deutschland entstanden. Ich wurde anlässlich der 150 Jahre Feier nach Palermo auf Sizilien eingeladen. Auch wenn ich für meine Zeit und meine Fotoreportage entlohnt wurde, spiegelt sie doch meine ganz persönliche Begeisterung und eigene Meinung wieder. Ich hatte bei der Gestaltung und dem textlichen Inhalt meines Reiseberichts alle Freiheiten, so wie ihr es von mir gewohnt seid.

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16 Comments

  • Reply
    inka
    11. Juni 2018 at 9:07

    Soifz.
    Weißt du Nic, ich habe so ein Glück, SO EIN RIESENGLÜCK, dass ich nächste Woche nach Italien fahre, das Herzchen wäre mir sonst ganz, ganz schwer gerade vor Sehnsucht bei Deinen schönen Post, bei dem ich wirklich nur noch seufzen kann: Ach, schönes, wunderschönes Italien!

  • Reply
    sonja
    11. Juni 2018 at 11:15

    Warum war ich nicht Deine Begleitperson ;-) Ich trinke gerne Averna!

  • Reply
    Marion (Unterfreundenblog)
    11. Juni 2018 at 11:38

    Bellissimo! Mir ist gerade so, als wäre ich ein bisschen dabei gewesen. Überwältigend, farbenfroh, wunderschön und voller Düfte und Genuss. Hach! Vielen Dank fürs Mitnehmen auf die Bilderreise. Grazie!

  • Reply
    nike
    11. Juni 2018 at 18:32

    Eye Candy Galore! <3 Was für traumschöne Bilder, liebe Nic! Danke für den kleinen Trip nach Palermo. Bei Deinen Bildern geht mir echt das herz auf!

  • Reply
    Cathrin K.
    12. Juni 2018 at 10:44

    Wunderschöne Fotos, unterhaltsamer Text – eine sehr gelungene Blogpost – wie immer eigentlich ;). Ach ja das Outfit am Fest …gewagt aber toll.

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      12. Juni 2018 at 17:56

      Dankeschön, Cathrin! Ich fand es eigentlich erst im Nachhinein „gewagt“, als ich mitbekommen habe, dass alle anderen Damen den Dresscode „elegant with a sicilian twist“ mit durchweg schwarzen Kleidern interpretiert haben. ;)

      Was genau findest DU daran gewagt? Ich bin neugierig…

  • Reply
    *thea
    12. Juni 2018 at 13:04

    Ich habe mich schon seit deinen Instastories auf den Bericht gefreut – das sieht so toll aus – ein rauschendes Fest, tolle Kulisse, Leckereien und viele Fotomotive. Und man denkt in der tat, es wäre sehr warm gewesen :D

  • Reply
    Barbara
    12. Juni 2018 at 15:43

    Ganz wunderbar rübergebracht. Toole Bilder, wie man es von Dir gewohnt ist.
    … und immer wieder übertriffst du dich.

    Liebe Grüße
    Barbara

  • Reply
    Vanessa
    12. Juni 2018 at 21:48

    Ich kriege bei den Bildern schon fast surreale „Ferien mit Caterina Valente“ Gefühle! Tolle Bilder und der Text lässt glauben, dass die Realität der festgehaltenen Schönheit in nichts nachsteht. Großartig! Jetzt will ich also auch noch nach Sizilien ;-) Zu deinem Abendoutfit sei noch gesagt: Ich liebe es, dass du keine Angst vor Mustern und Farbe hast. Es sthet dir einfach ganz großartig!
    Gruß und Kuss, Piepenkötti

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      13. Juni 2018 at 15:32

      Liebstes Piepenkötti, hahaaaaaaaa….. so alt sind wir schon, dass wir eine genaue Vorstellung von „Ferien mit Caterina Valente haben“. Ich brech ab. Und DANKESCHÖN! ;)

      Ja, es war wirklich schön! Wobei es – wie vielerorts im Süden Europas – auch viele Ecken gab, wo ich mich angesichts des Umgangs mit Plastikmüll gefragt habe, wieso ich mir hier eigentlich jeden Plastikstrohhalm vom Munde abspare. :/ Man kommt sich fast vor, wie ein Idiot.

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