West Kanada Roadtrip – unsere Reiseroute, Sehenswertes, Unterkünfte und Must Dos ganz kompakt

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Seit 6 Wochen sind wir nun schon von unserem West Kanada Roadtrip zurück und noch immer habe ich nicht alle Fotos gesichtet und aussortiert. Allein die Menge meiner Bilder lässt vermuten, wie großartig diese Reise war, denn das war sie wirklich! Auf meiner meiner persönlichen Rangliste aller Reisen, die ich in meinem Leben gemacht habe, kommt dieser Trip direkt auf Platz 2 , gleich nach unserer Safari in Tansania. Wir werden wohl noch lange von den Erlebnissen in Kanada zehren und schöne Erinnerungen hegen und pflegen.

Schon während unserer Reise, die viele von euch auf meinen Instagram-Bildern und auch in meinen täglichen Stories unter dem Hashtag #thepimpinellascanadaroadtrip verfolgt haben, kam unfassbar viel Feedback. Es waren so viele begeisterte Kommentare und auch tolle Tipps von meiner lieben Insta-Community. Außerdem kamen schon etliche Fragen zu unserem Roadtrip von euch… zur unserer Planung, unserer Reiseroute, zu unseren Unterkünften und Vielem mehr. Das Interesse hat mich ein bisschen überwältigt, muss ich zugeben – und auch sehr gefreut!

Am lustigsten fand ich die lieb gemeinten „Beschwerden“ nach unserer Rückkehr nach Hause. Da hieß es mehrfach: “ Was mache ich denn jetzt morgens beim ersten Kaffee, wenn ich nicht mehr deine täglichen Kanada-Instagram-Stories gucken kann?“. Haha. Ihr könnt mir glauben, ich wäre auch gern noch geblieben um euch mit kleinen Videos zu versorgen. Aber da kam dann leider ein bisschen echtes Leben dazwischen.

Wegen des tollen Feedbacks und eurer Fragen, habe ich dieses mal beschlossen, meine Reiseposts zu unserem West Kanada Roadtrip mal ganz anders aufzuzäumen, als sonst. Denn tatsächlich schaffe ich es sonst fast nie, unsere großen Sommerreisen komplett zu verbloggen und ich bleibe euch jedes Mal etliche Orte und Geschichten schuldig.

Heute wird’s also erst einmal ganz kompakt! Unsere gesamte Reiseroute und unsere Ziele möchte ich euch ganz komprimiert auflisten – auch als Hilfestellung, falls ihr eine eigene Rundreise im Westen Kanadas planen möchtet. Was haben wir gemacht? Was haben wir gesehen? Wo haben wir gewohnt? Wo haben wir gut gegessen? Was hat uns gefallen und auch was nicht? In diesem Post steht ALLES.

Bevor es überhaupt losging… am Anfang stand die Reiseplanung für unseren West Kanada Roadtrip 

Direkt nach unserer Südengland Rundreise im Sommer 2016 kam ich mit den nächsten Ideen an. Nach der Reise ist schließlich vor der Reise und gerade die großen Rundreisen brauchen einfach ein bisschen mehr Zeit für die Planung. Das beginnt eigentlich immer damit ich Reisemagazine und Reiseführer anschleppe und meinem Mann vor die Nase lege. In diesem Fall lag irgendwann das *GEO Special Kanada – Der Westen auf dem Couchtisch. Das zieht meistens. ;)

Es dauerte natürlich nicht lange, da gesellte sich weitere Kanada-Reiseführer und Travel-Magazine dazu. Denn nach wie vor blättere ich sehr gern in Papier, wenn es darum geht, eine Reise zu planen… in diesem Fall konkret im *Merian Kanada, dem *Dumont Bildatlas für Kanadas Westen und natürlich waren auch wieder Lonely Planet Reiseführer am Start {*LP British Columbia & the Canadian Rockies sowie *LP Banff, Jasper and Glacier National Parks}. Ohne den Lonely Planet reisen wir ja nirgendwo hin.

Eine weitere große Inspirations- und auch Informationsquelle ist für mich bei der Reiseplanung auch immer Pinterest. Dort sammele ich Travelposts mit Tipps von Reisebloggern und alles, was mir so bei meiner Online-Recherche zur jeweiligen Destination Interessantes und Lesenswertes vor die Nase kommt. Meine gesammelten Pins findet ihr unter: „west CANADA roadtrip | west KANADA rundreise“.

Nachdem wir eine grobe Reiseroute ausgetüftelt hatten, wurde ganz schnell klar, dass es sinnvoll war, sich frühzeitig um Unterkünfte zu kümmern! Denn wir sind ja immer noch ein paar Jahre daran gebunden in den Sommerferien, also während der Hauptsaison, zu verreisen. Und gerade die Nationalparks und bezahlbare und trotzdem schöne Unterkünfte drumherum sind im Sommer schnell ausgebucht. Die Preise sind ohnehin zur Hauptreisezeit ganz schön abenteuerlustig, wenn man nicht gerade im Zelt schläft. Aber Campen ist eben bisher nicht unser Ding – schon gar nicht im Zelt.

Wir haben Anfang Januar unserer Unterkünfte gesucht, also 6 Monate im voraus, und manche Orte waren zu dem Zeitpunkt schon sehr ausgebucht. Das hat uns ehrlich gesagt etwas schockiert. Aber manchmal lohnt es sich ja auch, mal ein Stück „neben“ dem ursprünglichen Zielort suchen. So haben wir damals auf Vancouver Island das Örtchen Ucluelet gefunden, obwohl wir eigentlich etwas in Tofino buchen wollten. Und wir haben es nicht bereut, sondern waren ganz verliebt in diesen kleinen Ort.

Airbnbs sind für uns auch immer eine gute Option, um nach Unterkünften zu suchen. Wir haben schon in vielen Ländern gute Erfahrungen damit gemacht und niemals wirklich schlechte. Gerade in größeren Städten hat man gute Chancen, etwas schönes zu finden. und auch bei unser Kanada-Rundreise war wieder ein Airbnb Apartment bei unseren Unterkünften dabei {Details dazu gleich in der Liste}.

Aber jetzt zu unserem West Kanada Roadtrip – die einzelnen Ziele unserer Reiseroute, Sehenswertes, Unterkünfte und unsere Must Dos ganz kompakt

 

1. VANCOUVER, British Columbia – der Startpunkt unserer Kanada-Reise

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3 Nächte in Vancouver, das war…jung, kreativ und multikulti. Eine Großstadt mit Gemütlichkeitsfaktor.

Wo wir gewohnt haben – Das Moda Hotel {900 Seymour St, Downtown Vancouver} hat eine super Lage, um die Stadt zu Fuß zu erkunden. Von dort aus waren wir in zwei Minuten auf der Granville Street, einer der Shopping-Straßen in Vancouver mit einer beeindruckenden Anzahl an hübschen alten Kinos. Auch nach Gastown und zum Canada Place ans Wasser kamen wir leicht in einem ca. 20 Minuten Fußmarsch von dort aus. Das Hotel ist Mittelklasse, sauber und der Service war nett. Wir waren zufrieden. Wer jedoch etwas besonders Stylisches sucht, wäre hier falsch.

Was wir gemacht haben – Wir sind durch Vancouvers Gastown und über die Robson Street gebummelt – dort findet man Shops, Café und Restaurants.

Wir haben uns Fahrräder gemietet und sind zum Granville Island Public Market geradelt um dort zu frühstücken, zu bummeln und für ein Picknick einzukaufen. Unsere Radtour führte uns auch durch den Stanley Park, wo wir uns die Totem Pfähle angesehen haben und auch die wunderschöne Strecke am Stanley Park Seawall entlang gefahren sind. Nebenbei konnten wir an Vancouvers Stränden stoppen und ein bisschen chillen.

Luzie hatte sich gewünscht, im Hot Topic Store {den es in Deutschland nicht gibt} in der Park Royal Mall shoppen zu gehen, um ihr Taschengeld für in paar Band T-shirts auf den Kopp zu hauen. Dafür mussten wir über die Lions Gate Bridge nach West Vancouver radeln. Das war mega anstrengend, doch es hat sich nicht nur für’s Shopping gelohnt, sondern auch für den Ausblick von der Brücke aus.

In den Capilano Suspension Bridge Park wollte eigentlich nur ich. Meine Familie war nicht begeistert, fand das Spazierengehen in Baumwipfeln dann aber doch toll. Die große Hängebrücke war eine echt wackelige Herausforderung – leider auch voll mit Menschen. Am besten man ist morgend gleich als erstes dort… aber wer schafft das schon im Urlaub? Wir nicht.

Wo wir gern gegessen haben – Im Tacofino {15 W Cordova St, Downtown Vancouver}, das wir ganz zufällig am ersten Abend im Vorbeigehen entdeckt haben. Tacos und Enchiladas mit zahlreichen Toppings in einem coolen Restaurant mit Bar. Das Interior des Tacofino gefiel und sehr und das Essen auch!

Luzie hatte für’s Frühstück Nelson the Seagull {315 Carrall St, Gastwon Vancouver} ausgeguckt – ein cooles Café mit eigener Sourdough Bäckerei. Normalerweise mag ich Sauerteigbrot nicht so gern, aber dieses war großartig! Das hausgebackene Brot gab’s dann auch in allen möglichen Variationen zum Frühstück: als French Toast mit Früchten oder als Avocado Toast mit pochierten Eiern zum Beispiel. Super Lecker!

Im Patsara Thai Restaurant {809 Seymour St, Downtown Vancouver} ganz in der Nähe unseres Hotels landeten wir nach einem sehr anstrengenden Tag, weil wir einfach keine Lust mehr hatten, weit zu laufen. Das thailändische Essen war so richtig gut und die Bedienung beeindruckte uns damit, dass sie sich die ganze Reihe an Vorspeisen und Hauptgerichten plus Getränke einfach so im Kopf merkte und die Bestellung vom Nebentisch noch dazu.

Das Fish Shack {1026 Granville St, Downtown Vancouver} war auch Luzies Wahl und nur ein paar Gehminuten von unserem Hotel entfernt. Unsere Tochter hat offensichtlich eine ziemlich gutes Händchen, was Restaurants und Cafés angeht. Hier gab’s Seafood galore! Wir hatten FishTacos, Lobster Melts, Austern und Salmon Burger und waren total happy mit dem Essen.

Was uns noch gefallen hat – Am Sunset Beach sitzen, auf den False Creek schauen und Leute beobachten. Vancouver hat etliche Strände zum Chillen.

Vancouver hat einen Rainbow Cross Walks, den ersten in ganz Kanada und zu Ehren der Pride Week 2013 angelegt. Wir liebten die Regenbogen Zebrastreifen im gay-friendly Davie Village im West End. Man findet sie Davie Street Ecke Bute Street.

Was uns nicht so gefallen hat – Leider hat Vancouver ein ziemliches Problem mit Obdachlosen, auch mit drogenabhängigen Obdachlosen. Abends sollte man daher die Gegend um die East Hastings Street lieber meiden. Da fühlten wir uns als Touristen tatsächlich nicht sicher. Tagsüber war es nicht so das Problem, aber abends echt gruselig und auch latent gefährlich.

Die Steam Clock ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Vancouver. Ich muss sagen, man muss an dem Ding nicht eine halbe Stunde lang warten, bis es trötet wie der Panflöten-Schlumpf himself. Der Qualm ist nur mehr Show, denn das Flöten ist mittlerweile per elektronisch gesteuert. … und eigentlich reicht auch ein Video davon. Nennt mich Banause. ;)

2. VANCOUVER ISLAND mit VICTORIA & UCLUELET, Britisch Columbia

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Am letzten Tag in Vancouver hat Stephan wir unseren bereits von Zuhause gemieteten Mitwagen abgeholt und haben uns auf den Weg zum Tsawwassen Ferry Terminal gemacht. Von dort aus sind wir mit einer der BC Ferries zur Swartz Bay auf Vancouver Island übergesetzt.

Auch die Reservierung für die Fähre hatten wir von Zuhause aus gebucht. Dafür mussten wir uns zwar auf eine Abfahrtszeit festlegen und spätestens ½ Stunde vorher dort sein, aber dafür kamen wir auch garantiert mit. Denn sonst gilt: Fähre voll? Pech gehabt!

Die Überfahrt dauerte ca. 1 ½ Stunden und unterwegs hatten wir einen schönen Blick auf die Skyline von Vancouver und auch auf die kleinen vorgelagerten Inselchen vor Vancouver Island. Fotos von der Überfahrt mit der Fähre habt ihr ja auch schon hier in meinem DIY-Posting sehen können.

2 a. VICTORIA auf VANCOUVER ISLAND, British Columbia

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2 Nächte in Victoria auf Vancouver Island, das war… bunt, nass und richtig spaßig!

Wo wir gewohnt haben – In Victoria hatten wir ein Airbnb Apartment im kleinen Chinatown gemietet. Die Ferienwohnung war ein echter Glücksgriff. Modern und gemütlich eingerichtet, pieksauber und total zentral gelegen.

Was wir gemacht haben – Eine Whale Watching Tour mit Spring Tide Whale Watching hatten wir schon von Zuhause aus über Get Your Guide* gebucht {hier geht’s direkt zur Tour*, falls es euch interessiert}. Anders als bei allen anderen Walbeobachtungen, die wir bisher gemacht haben, waren wir dieses Mal mit dem Zodiak unterwegs. Auch wenn wir dazu übergroße, alberne Floating Suits anziehen mussten {in denen wir immerhin nicht gefroren haben}, hatten wir einen riesen Spaß! Wir hatten an dem Tag das Glück, nicht nur mehrere Orcas zu sehen, sondern auch mehrere Buckelwale zwei Weisskopf-Seeadler unzählige Seelöwen und einen kleinen, dicken, niedlichen Otter!

Im Goldstream Provincial Park 16 Kilometer nördlich von Victoria haben wir bei einer kleinen Wanderunge die ersten Pacific Red Cedars {Riesen-Lebensbäume} unseres West Kanada Roadtrips gesehen und den Niagara Creek Fall besucht.

Wo wir gegessen haben – Das Red Fish Blue Fish {1006 Wharf St, Victoria – Vancouver Island}  ist eigentlich eine etwas schickere Imbissbude an der Voicoria Seafront. Es gibt Fish Tacos, Clam Chowder, Fried Oysters und Fish Poutine. gegessen wird direkt am Steg mit Blick auf das Wasser. Ein echter place to be.

Direkt nebenan steht mit dem Schild „Life is short, eat dessert first!“ ein Eiswagen. Besonders das Himbeer Sorbet war super lecker!

Das Pink Bicycle {1008 Blanshard St, Victoria, Vancouver Island} war eine Empfehlung aus dem Lonely Planet Reiseführer. Der Gourmet Burger Joint macht seinem Namen alle Ehre. Wir waren von den Burger-Kreationen echt begeistert.

Das italienische Restaurant Pagliacci’s {1011 Broad St, Victoria, Vancouver Island} war ein toller Tipp, den uns eine süße Verkäuferin im Vans Store in Vancouver gegeben hatte, als wir ins Quatschen kamen. In Kanada ist Small Talk King und wir lieben das! Der Laden war rummelig voll und hatte was von „bei Nonna“. Normalerweise esse ich beim Italiener nicht unbedingt Pasta, aber hier waren die Pastagerichte richtig lecker.

Zum Frühstück am letzten Tag ging’s ins Willie’s Café & Bakery {537 Johnson St, Victoria, Vancouver Island}. Das Willies gibt’s dort schon seit 1887. Das Essen ist typisch nordamerikanisch üppig und bodenständig und es gibt Kaffee-Refills ohne Ende. Mein Favorit waren, wie so oft, die Eggs Benedikt.

Was uns ganz besonders gefallen hat – Beim Anblick der kleinen, süßen Wassertaxis bin ich regelmäßig ausgeflippt. Leider hatten wir keine Zeit, damit auch nochmal zur Fisherman’s Warf überzusetzen und dort ein bisschen Bummeln zu gehen.

Ein Plus gebe ich für’s Shopping, für kleine Vintage Stores und maritime Schnickeldi-Läden. Luzie mochte das „Vintage after Death“ und sie liebte den Plattenladen Ditch Records & CDs, bei dem wir extra noch am Morgen des Abreisetages halten mussten.

In Chinatown zu wohnen fanden wir richtig toll. Dort gab es auch die engste Gasse Victorias mit niedlichen Shops. Toll war auch die Nähe zum Wasser, denn von unserem Apartments aus waren wir nur ein paar Gehminuten an der Seafront.

Was uns nicht so richtig gefallen hat – Der Canoe Brewpub ganz in der Nähe unseres Apartments war ganz nett, aber hat uns nicht überzeugt. Die Biere, die wir probiert haben, waren leider nicht unser Geschmack und in Hauptraum mit sehr hohen Decken war es irre zugig und kalt. Tagsüber dort auf der Terrasse in der Sonne zu sitzen, wäre sicherlich netter gewesen. Das Essen dort kann ich nicht beurteilen wir haben dort nur etwas getrunken.

2 b. UCLUELET auf VANCOUVER ISLAND, British Columbia

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2 Nächte in Ucluelet auf Vancouver Island, das war… eine überwältigend wilde Pazifik Kulisse, eine Hütte im Wald und gechillte Surf-Vibes!

Wo wir gewohnt haben – Auf unser Surfs Inn Rainforest Cottage {1874 Peninsula Road, Ucluelet, Vancouver Island} im Wald haben wir uns richtig gefreut. Zu recht! Die Holzhütte war 1A ausgestattet und super gemütlich, sogar WiFi gab es. Auf unserer Terrasse saßen wir mitten im Grünen. Es fehlte eigentlich nur noch, dass ein Bär vorbei gestapft kommt.

Was wir gemacht haben – Auf unserem Weg von Victoria nach Ucluelet haben wir für eine Runde Treehugging am Catherdral Grove im MacMillian Provincial Park gestoppt. Hier stehen ein paar 800 Jahre alte Douglasien, die man einfach herzen muss!

Auch auf der Fahr haben wir außerdem für einen Stop am wunderschönen Nanaimo River gehalten. Leider hatten wir kein Picknick dabei, um es uns auf den Felsen am Wasser gemütlich zu machen, und auch keine Badesachen. Sonst hätten wir, wie ein paar andere Leute auch, mal in den eiskalten Fluss hüpfen können.

Unser erste Ausflug dort führte uns an die atemberaubende Pazifikküste des Pacific Rim National Park Reserve – tosende Brandung, zerklüftete Felsen, knorrige, wettergegerbte Bäume und ein kleiner Leuchtturm konnten dort auf dem Wild Pacific Trail sehen.

Am nächsten Morgen wanderten wir auf dem Rainforest Trail im Pacific Rim National Park Reserve zwischen Ucluelet und Tofino. Auf Holzstegen und treppauf-treppab ging es durch den pazifischen Küsten-Regenwald bis an der Strand, der voll mit bleichem Treibholz war. Eine tolle Wanderung.

Es folgte ein netter kleiner Tagesausflug nach Tofino und wir stellten fest, dass wir es nicht wirklich bedauerten, hier keine Unterkunft gefunden zu haben. Das Supfer-Paradies Tofino fanden wir sehr niedlich, aber eben auch viel touristischer als unser kleines Ucluelet.

Der längste Strandabschnitt im Pacific Rim National Park Reserve ist Long Beach bei Tofino. Der Strand ist wunderschön. Dort wir haben am frühen Abend mit etwas Sushi-To-Go ein Picknick im Sand gemacht und den Surfern beim Wellenreiten zugeschaut.

Wo wir gegessen haben – In Ucuelet gab’s Brisket Poutine und Pulled Pork in Hank’s untraditional BBQ {1576 Imperial Lane, Ucluelet, Vacouver Island}. Der Laden ist mehr Kneipe als Restaurant, aber dafür sehr authentisch. Wir mochten ihn.

Frühstück holten wir uns in der Zoe’s Bakery & Café {250 Main St, Ucluelet, Vancouver Island} und aßen es vor der Tür am Tisch. Nicht so richtig was, um lange gemütlich hocken zu bleiben, aber lecker!

Bei unserem Ausflug nach Tofino sind wir gleich am Ortsanfang bei The Hatch {634 Campbell Street, Tofino, Vancouver Island} gelandet. Das Essen war sehr gut und dort hatten mega Aussicht von der Terrasse aus. Während wir beim Essen saßen, flogen nicht nur Wasserflugzeuge und Möwen vorbei, sondern auch ein Weißkopfseeadler.

Was uns sonst noch so gefallen hat – In der Tofino Brewery Company Craft Bier einzukaufen.

Was uns nicht so gefallen hat – Eigentlich nur, dass wir nicht noch ein paar Nächte länger bleiben konnten. Wir liebten unsere Hütte im Wald und die Pazifik-Küste ist dort so spektakulär, dass wir gern noch Zeit für weitere Ausflüge gehabt hätten.

3. WHISTLER, British Columbia

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1 Nacht in Whistler, das war… in drei Worten „nichts so dolle“ und auch nur  kurz, und das war ganz gut so.

Dafür ist Weg von Vancouver nach Whistler über den Sea to Sky Highway {Highway 99} eine traumhafte Route. Alle paar Kilometer mussten wir anhalten, weil die Aussicht atemberaubend war – wahlweise auf’s Meer oder auf die Berge. Wasserfälle gab es entlang des Highway ebenfalls zahlreiche. Schon kurz hinter Vancouver haben wir am ersten Wasserfall gehalten, den Shannon Falls im hübschen Squamish-Lillooet Regional District. 18 Kliometer südlich von Whistler haben wir an den Brandywine Falls gehalten.

Wo wir gewohnt habenAava Whistler {4005 Whistler Way, Whistler, BC}, ein ziemlich überteuertes Mittelkasse-Hotel, das erst nicht einmal unser Zimmer hatte, obwohl wir reserviert und bereits bezahlt hatten. Nach gefühlt ewigem Hin und Her konnten wir dann doch noch unser Zimmer beziehen. Es wäre im völlig ausgebuchten Whistler auch schwierig geworden, einen Ersatz zu finden. Ich würde dort nicht wieder wohnen wollen, aber uns zieht auch so vermutlich nichts wieder nach Whistler.

Was wir gemacht haben – nicht viel, denn Whistler war wirklich nur als Übernachtungs-Station gedacht.

Wo wir gegessen haben – Die Restaurants in Whistler waren heillos überfüllt, so wie auch die ganze Stadt. Am Ende haben wir im Außenbereich des El Furniture Warehouse { 4314 Main St, Whistler}. Das Essen war total okay und überraschend günstig.

Am nächsten morgen gab’s Frühstück im Wild & Wood Café {1085 Millar Creek Rd, Whistler, BC}. Das war außerhalb des ganzen Whistler Trubels und herrlich untouristisch. Nebenan ist übrigens die Whistler Brewing Co., die wir leider zu der rühen Morgenstunde noch nicht besuchen wollten, weil wir noch einen langen Weg vor uns hatten. Aber sie wäre sicherlich zu einer anderen Tageszeit an einem Nicht-Reisetag einen Stop wert gewesen.

Was uns gefallen hat –  hmmmm… die Schoko-Karamell-überzogenen Apfel mit Pecannüssen aus der Rocky Mountain Chocolate Factory {4293 Mountain Square #210, Whistler, BC} waren echt himmlisch.

Was uns nicht so gefallen hat – siehe oben. ;) Die Innenstadt von Whistler war uns einfach zu viel von allem. Zu viele Menschen, zu viel Touri-Klimbim, zuviel Shopping-Kulisse, zu viele völlig überfüllte Restaurants und Cafés. Zu wenig echte Stimmung.

4. CLEARWATER & WELLS GRAY PROVINCIAL PARK, British Columbia

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3 Nächte in Clearwater & dem Wells Gray Provincial Park, das war… das endgültige Willkommen in der Fototapeten-Landschaft!

Auf dem Weg von Whistler nach Clearwater –  Auch hier gab’s unterwegs schon eine Menge zu sehen. Wir stoppten an den Nairn Falls kurz vor Pemberton im Cariboo District. Bei den Joffre Lakes hinter Pemberton reichte unsere Zeit leider nur für einen Hike zum ersten See, zum großen hätte es 3 Stunden gebraucht, die wir nicht hatten. Der Lower Joffre Lake war der erste für uns, der wunderbar türkis leuchtete. Später sollten wir noch etliche tolle Gletscherseen auf unserer Route sehen.

Trotz all der wunderbaren Natur-Sehenswürdigkeiten, zog sich die lange Fahrt von Whistler nach Clearwater irgendwann gen Ende sehr zäh. Ein Highlight unterwegs war noch der Ausblick von einem Hügel den Kamloops Lake.

Wo wir gewohnt haben – Das Jasper Way Inn direkt am Dutch Lake {57 Old North Thompson Highway Rd, Clearwater, BC} war für uns die günstigste Unterkunft der unseres ganzen West Kanada Roadtrips und es war eine unserer liebsten! Die Lage direkt am See und die Nähe zum Wells Gray National Park waren einfach perfekt! Unser Mini-Apartment im Erdgeschoss des 2-stöckigen Hauses war simpel eingerichtet, aber sauber. Unschlagbar war, dass wir vor unserer Tür am See frühstücken und grillen konnten. Und schwimmen

Was wir gemacht haben – Ausflüge in den Wells Gray Nationalpark standen auf der Tagesordnung. Der Provinvial Park ist ein Eldorado für alle Wasserfall-Junkies. Die Dawson Falls ergießen sich in epischer Breite, die Spahats Creek Falls fallen in einer gigantische, vulkanischen Schlucht in die Tiefe und auch die Helmcken Falls, der viertgrößte Wasserfall in ganz Kanada, haben uns sehr beeindruckt.

Am großartigsten – wenn man das überhaupt differenzieren kann – fanden wir die Moul Falls. Die Wanderung dorthin fing zwar etwas langweilig an, steigerte sich dann aber kontinuierlich und wurde sehr spannend. Spektakulär war dann der Abstieg zum Wasserfall und die Tatsache, dass man hinter der Wasserwand herlaufen kann. Das taten wir natürlich und wurden dabei klitschnass. Auf der anderen Seite wurden wir aber bei Sonnenschein am Nachmittag mit dem Anblick eines Regenbogens über dem Wasserfall belohnt. So schön, dass ich heulen musste.

Wo wir gegessen haben – Viel Restaurantauswahl gibt es im kleinen Clearwater nicht. Aber das Hop’n Hogs Smokehouse {444 Clearwater Valley Rd, Clearwater, BC} war eine Empfehlung unserer sympathischen Vermieterin Shelley und für uns Fleischfresser ein echter Volltreffer. Besonders der Mann war im Smoker-Heaven und wir teilten uns zu dritt eine gigantische Smoke-Platter mit Pulled Pork, butterzartem Brisket, geräucherten Würsten, hausgemachter BBQ-Sauce, Maisbrot und Cole Slaw. Dazu ein Kamloops Pale Ale Craft Beer – es war echt göttlich.

Was uns ganz besonders gefallen hat –  Abendliches Grillen am Dutch Lake, genau vor unserer Zimmertür. Ebenso wie das Frühstück mit Seeblick am Morgen. Das Stand Up Paddeling auf „unserem Haussee“ war auch ein riesen Spaß. Equipment konnten wir direkt dort leihen.

Was uns nicht so gefallen hat – Die Mücken! Sowohl auf unseren Wanderungen im Wells Gray Provincial Park als auch bei unserem kleinen Motel am See waren die Mücken unfassbar lästig und aggressiv. Wir hatten guten Mückenschutz immer dabei und haben trotzdem noch etliche Stiche mit dicken Quaddeln abbekommen – vor allem wir Mädels.

5. JASPER & JASPER NATIONALPARK, Alberta

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3 Nächte in Jasper & dem Jasper Nationalpark, das war… Kanufahren, Raften, auf Berge kraxeln und ganz viel Wow!

Auf der Fahrt von Clearwater nach Jasper sind wir von einer Schnappatmung in die nächste verfallen. Die Landschaft ist einfach unfassbar schön. Auf der einen Seite schneebedeckte Berge, auf der anderen Seite taucht immer mal wieder der Frazer River auf und wir so… aaaaaah! Ein Stop am Moose Lake musste auch sein.

Wo wir gewohnt haben – Auf die Marmot Lodge {86 Connaught Drive, Jasper,Alberta}gleich am Ortsanfang von Jasper reagierte ich erst einmal mit einem: „Oh, ist ja gar nicht mal so hübsch!“. Tatsächlich waren wir mit unserem Zimmer aber dann sehr zufrieden. Es entpuppte sich als ganzes Apartment mit Wohnzimmer, Bad, Küchenzeile und Schlafzimmer mit total bequemen Betten. Nicht stylisch, aber super geräumig und sehr ordentlich. Wir mochten es, endlich mal ein bisschen mehr Platz zu haben. In einem 15 Minuten Fußmarsch waren wir von dort aus im Zentrum von Jasper. Wir waren sehr zufrieden mit der Location.

Was wir gemacht haben – Einen Tagesausflug zum Maligne Lake. der Tag war einfach wunderbar. Wir haben eine Wanderung auf dem Mary Schäffer Loop gemacht, sind auf dem türkisen See mit dem Kanu gefahren und haben auf einer Löwenzahnwiese am Ufer gepicknickt. Einen Hike auf dem Opal Hills Trail haben wir allerdings abgebrochen, weil der Weg bei 30°C einfach zu anstrengend war {es ist der steilste Wanderweg in Jasper} und auch weil er für zu kleine Gruppen gesperrt war, weil sich dort Gizzly-Bären aufhielten.

An einem Morgen waren wir zum Wildwasser Rafting auf dem Athabasca River. Auch diese Rafting Tour* bei White Water Rafting Jasper hatten wir schon von Zuhause aus über Get Your Guide* gebucht, weil wir während der Hauptsaison einfach Sorge hatten, kurzfristig vielleicht keinen Platz mehr zu bekommen. Vor Ort haben wir dann noch auf einen 3-Stunden Rafting-Trip upgraden können, weil wir spontan Lust auf mehr hatten. Wir hatten ein paar super lustige Guides und maximalen Spaß bei 4°C Wassertemperatur! Unbedingt empfehlenswert.

Am Nachmittag nach der Rafting Tour sind wir mit der Jasper Sky Tram, einer Gondel, auf den 2285 m hohen Whistlers Mountain gefahren und hatten einen Wahnsinnsblick auf die umliegenden Berge, auf Jasper Town und den sich durchs Tal schlängelnden Athabasca River, auf dem wir morgens noch geraftet sind. Der Aufstieg von der Bergstation zum Gipfel sind nur 200 Höhenmeter, aber die waren gar nicht so easypeasy hinaufzumarschieren, wie sie von unten aussah. Die Anstrengung lohnt aber auf jeden Fall und unterwegs begegnet man mit etwas Glück sogar Murmeltiere. Oben angekommen haben wir im Liegestuhl gechillt und eine Schneeballschlacht gemacht.

Wo wir gegessen haben -In der Jasper Brewing Company {624 Connaught Drive, Jasper, Alberta} gab’s richtig gute Burger und Bier aus der namensgebenden Brauerei. Es gab auch was für den kleinen Hunger. Luzie hatte sehr leckere Charred Salmon Tacos. Als Nachtisch hatten wir ein gigantsches Eis bei Grandma’s Place {616 Connaught Drive, Jasper, Alberta}.

In der Bear’s Paw Bakery {4 Pyramid Lake Road, Jasper, Alberta} haben wir uns morgens für unsere Tagesausflüge mit leckeren Sandwiches, Muffins & Co. eingedeckt. Wenn man Pech hat, wartet man in einer langen Schlange draußen auf dem Gehweg. So beliebt ist diese Bäckerei bei den Locals genau so bei den Jasper-Besuchern.

Im Famoso {607 Patricia St, Jasper, Alberta} waren wir sogar zweimal essen, weil die Steinofenpizzas so lecker und und ungewöhnlich belegt waren.

Was uns ganz besonders gefallen hat – Alles!!! Und die Tatsache, dass in diesem Jahr der Eintritt für alle kanadischen Nationalparks kostenlos ist, weil Kanada 2017 seinen 150. Geburtstag feiert!

Das Licht in Jasper war irgendwie magisch. In den frühen Abendstunden sah es immer so aus, als würde gleich ein gigantischer Riese die große Leinwand mit Bergpanorama einrollen und sagen: „Tschüss, bis morgen!“.

Was uns traurig gemacht hat – Das Baumsterben durch den Pine Beetle, das überall zu beobachten ist.

6. ICELANDS PARKWAY, Alberta – unser Weg von Jasper nach Lake Louise durch die Rocky Mountains

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Der Icefields Parkway, das war… und ist einer der landschaftlich atemberaubendsten Highways der Welt.

Was wir unterwegs auf unserer Fahrt von Jasper nach Lake Louise gemacht haben – Vor allem oft angehalten! Wir waren kaum ein paar Kilometer aus Jasper raus, schon mussten wir stoppen, weil uns der erste Schwarzbär unserer Reise am Straßenrand über den Weg lief. Entlang des Icefield Parkways konnten wir nicht nur die grandiose Landschaft der Rocky Mountains bestaunen, sondern hatten auch gute Chancen, wilde Tiere zu sehen. Im Laufe unserer Fahrt konnten wir noch Caribous und eine ganze Herde Dickhornschafe sichten.

Für Wasserfälle stoppt der Mann ja {fast immer}, deswegen haben uns unterwegs sowohl die Athabasca Falls als auch die Sunwapta Falls angeschaut.

Was uns ganz besonders gefallen hat – Der Peyto Lake war ein absolutes Highlight entlang des Icefields Parkway. Der Gletschersee, der irgendwie aussieht, wie ein Hundekopf, leuchtet so grell türkis, das man denkt, das kann doch nicht echt sein. Ist es aber…. und wunderschön!

Was uns nicht so gefallen hat – der schlimme Touri-Rummel am Columbia Icefield und dem Atabasca Glacier hat uns echt schockiert. Nicht, dass wir den Gletscher nicht imposant gefunden hätten. Aber die Tatsache, dass man auf dem Fußweg zum Gletscher überall Schilder sieht, die ansagen, wie sehr der Gletscher sein anno dazumal geschrumpft ist und gleichzeitig im Minutentakt fette Touristen-Busse direkt auf das Gletschereis gekarrt werden {für die horrende Summe von 90,00 C$ wohlgemerkt}, fanden wir entsetzlich. Auch den überteuerten Glacier Skywalk fanden wir sehr „overrated“ und haben ohne Bedauern darauf verzichtet.

7. LAKE LOUISE, Alberta

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2 Nächte in Lake Louise, das war…schön rustikal aber auch ein bisschen überfüllt.

Wo wir gewohnt haben – Die Deer Lodge {109 Lake Louise Drive, Lake Louise, Alberta} ist ein historisches Hotel und wir haben es uns ausgesucht, weil ich wenigstens einmal auf der Reise ein bisschen old-fashioned Klischee wollte… so mit viel Holz und Elch über dem Kamin. Okay es war ein Bison. Die Lage der Deer Lodge war super. Man war in 5 Gehminuten am Lake Louise. Das hatte den Vorteil, dass man auch dann mal eben schnell zum See gehen konnte, wenn die „Horden“ des Tages weitgehend verschwunden waren. Das zum Hotel gehörige Restaurant und das Bistro hatten gediegene Preise, aber das Essen war gut.

Was wir gemacht haben – An unserem vollen Tag in Lake Louise haben wir eine Wanderung zum Lake Agnes Teahouse gemacht. Über den Hiking Trail kommt man, je nach Kondition, in 1 -2 Stunden zum Lake Agnes. Wir brauchten für einen Weg 1½ Stunden, um die 400 m Höhenunterschied bis auf 2135 m zu überwinden. Das war bei der Sommerhitze ein ganz schöner Schlauch, aber die grandiosen Ausblicke machten alles wett. Unterwegs kamen wir noch am Mirror Lake vorbei und oben angekommen, konnten wir uns mit einem Tee und hausgemachtem Kuchen im traditionsreichen Teehaus stärken.

Für unseren Besuch am Moraine Lake brauchten wir zwei Anläufe. Es führt nämlich nur eine Straße dorthin und die wird zeitweise gesperrt, wenn schon zu viele Besucher am See sind. Das kann auch schon mal morgens um 8:30 bereits soweit sein. Die Straße zum Moraine Lake schlängelte sich schon durch eine Fototapeten-Show aus hübschen Bergpanoramen.  Als wir dann am türkisblauen Gletschersee ankamen, waren wir sehr dankbar, dass sie nur ein bedingtes Kontingent an Menschen dort hin lassen. Denn es war eben mal nicht so überfüllt wie andernorts. Der Moraine Lake ist ein echter Gletschersee-Traum. Irgendwie surreal, seht selbst! ;)

Ein Traum von einem See war auch der Emerald Lake. Einen Abend haben wir auf teures Restaurant-Essen verzichtet und haben stattdessen dort am Ufer ein Picknick gemacht.

Eigentlich war die Fahrt mit der Lake Louise Gondola nur ein Lückenfüller, als wir nicht zum Moraine Lake fahren konnten. Die Aussicht von oben war schön, aber wir hatten beim Wandern zum Lake Agnes schon schönere gesehen. Allerdings hat man vom Lift aus im Sommer gute Chancen, Bären zu sichten. Wir hatten Glück und sahen zwei Schwarzbären, wie sie sich auf der Wiese unter uns trollten. Das war wunderbar.

Wo wir gegessen haben – In unserem Hotel, der Deer Logde {siehe oben}. Außerdem im Bear’s Den Smokehouse an der Gondel. Das Pulled Pork und Brisket war okay, aber wir hatten auf dieser Kanada-Reise vorher schon deutlich besseres Smoker-Essen gehabt.

Was uns ganz besonders gefallen hat – Dass man nicht so viele Leute gleichzeitig an den Moraine Lake gelassen hat. Mal Picknicken statt Essen gehen. Die Wanderung zum Lake Agnes Teahouse.

Was uns gar nicht gefallen hat – Wenn man die hübschen Bilder vom Lake Louise auf Instagram sieht, dann sind sie mit Sicherheit morgens bei Sonnenaufgang entstanden und selbst dann tummeln sich dort noch mehr Leute als man denkt. Man glaubt es kaum. Die wahnwitzigen Menschenmassen am Lake Louise sind wirklich ein schlimmer Dämpfer angesichts dieses unglaublichen Stücks Natur. Der Anblick des monströsen Fairmont Hotels, das man direkt ans Ufer gebaut hat, macht es nicht besser. Was für eine Verschandlelung der wunderschönen Landschaft.

8. CANMORE & BANFF NATIONALPARK, Alberta

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3 Nächte in Canmore, & Banff Nationalpark waren… nochmal ganz großes Naturkino und schon ein bisschen wehmütig!

Wo wir gewohnt haben – Über das Canmore Rocky Mountain Inn, habe ich mich echt richtig geärgert. Zwar waren die Betten gut, Wifi super, aber das Frühstück, das für den horrenden Preis {700,00 C$ für 3 Nächte!} immerhin inklusive war, entpuppte sich als unter aller Kanone. Ein winziger Frühstücksraum, den jede abgeranzte Firmenkantine locker toppt, ganz viel Chemiezeugs zu essen und davon auch noch zu wenig für alle. Ein Wunder, dass sie nicht noch Styropor-Teller hatten. Ganz schlimm.

Auf das Frühstück am 2. und 3. Tag haben wir dann lieber verzichtet. Falls ihr jetzt fragen wollt, warum wir das Hotel überhaupt ausgewählt haben… alles andere halbwegs Bezahlbare war für unseren Reisezeitraum auch 6 Monate im voraus bereits ausgebucht.

Was wir gemacht haben – Einen Ausflug zum erstaunlich großen Lake Minnewanka und eine ausgedehnte Wanderung am Seeufer. Wir wurden von einem heftigen Gewitter überrascht, aber trotzdem war der Tag am See toll.

Natürlich haben wir auch einen Bummel in Banff Town gemacht, was für uns ein netter Zeitvertreib war, aber irgendwie auch nicht mehr.

An einem nebeligen Morgen haben wir auf dem Weg zum Johnston Canyon an den Vermillion Lakes halt gemacht und die mystische Stimmung genossen. Außerdem haben wir an einem pittoresken Plätzchen namens Muleshole gehalten. Dort entstand dieses Foto im Birkenwald.

Am Johnston Canyon sind wir bis zu den Upper Falls gewandert. Der Wanderwegs neben der imposanten Schlucht ist ziemlich gut ausgebaut und entsprechend beliebt, weil es nur wenig Steigung gibt. Wir waren relativ früh an diesem Tag dran gewesen, so sind wir ein bisschen dem größten Ansturm entkommen.

Auf unserer Rückfahrt über den landschaftlich wunderschönen Bow Valley Parkway passierte es… wir sahen einen Bären, der direkt vor unserem Auto die Straße überquerte. Der perfekte Abschluss für unseren Aufenthalt in den Kanadischen Nationalparks. Wir waren selig.

Wo wir gegessen haben – Am ersten Abend in Canmore haben wir in einem Doppeldecker-Bus gegessen! Im PD3 by Blake, einem hippen Streetfood-Ableger des Blake Canmore. Sehr cool und auch noch lecker!

Die Steinofenpizzas in der Rocky Mountain Flatbread Company {838 10 St, Canmore, Aberta} waren super lecker. Eine Reservierung hätte sich gelohnt, dann hätten wir nicht warten müssen, denn der Laden ist sowohl von Touristen als auch von Locals gut besucht.

Nach unseren Katastrophen-Frühstück im Hotel sind wir dann lieber zum Frühstücken ins Communitea Café {1001 6 Ave, Canmore, Alberta} gegangen – auch einer Empfehlung aus meiner lieben Instagram-Community. Luzie und ich können euch die Hemp Smoothie Bowls mit frischen Früchten wärmstens ans Herz legen.

Eine Zufallsentdeckung war das Tavern 1883 {709 9 St, Canmore, Alberta}. Dort hatten wir unseren ersten Sous Vide Burger überhaupt und waren ganz begeistert, wie gut der war. Hier müsst ihr Bargeld dabei haben, denn sie nehmen keine Kartenzahlung an. Es gibt aber zur einen ATM direkt im Restaurant. ;)

Was uns sonst noch gefallen hat – Dass Canmore nicht so extrem touristisch war, wie Banff Town. Trotzdem haben uns beim Bummeln in Banff vor allem die coolen Geschäfte mit Sportzeug {Skate- und Longboards, Snowboards, Kletter- und Camping-Zeugs} gefallen.

Was uns nicht so gefallen hat – Die Öffnungszeiten der Wild Flour Bakery in Banff, die mir als tollen Platz für Kaffee und Kuchen mehrmals von meiner Insta-Community empfohlen wurde. Die machen nämlich schon um 16:00 Uhr zur besten Kaffeezeit zu leider. Nun ja… und definitiv unser Hotel in Canmore {siehe oben}. ;)

9. CALGARY, Alberta

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2 Nächte in Calgary, das war… nach der ganzen Natur in den zwei Wochen davor dann ein echter Kulturschock!

Auf dem Weg von Canmore nach Calgary wurden wir landschaftlich schnelle „entwöhnt“ als uns lieb war. Die letzten zwei Wochen unserer Reise in den Nationalparks hatten uns wirklich glücklich gemacht. Wir hatten ein bisschen Bammel, wie uns die große Stadt nach all der Natur jetzt gefallen würde. Auf dem Weg haben wir einen kurzen Stop in Cochrane gemacht, haben ein Eis bei MacKays gegessen und sind durch ein paar Western-Schnickeldi Stores gebummelt.

Wo wir gewohnt haben – Untergekommen sind wir im Lakeview Signature Inn in der Nähe des Airports. Bei unserer Zimmersuche damals waren wir ziemlich erschrocken, wie ausgebucht und auch teuer die Hotels waren. Erst später stellten wir fest, woran das lag… die Calgary Stampede fand zeitgleich statt! Unser Hotel war also etwas weit ab vom Schuss, aber wir hatten ja noch unseren Mietwagen bis zum Schluss, also machte uns das nicht ganz so viel aus. Wir hatten eine geräumige Suite mit Küchenzeile und waren ganz zufrieden, wenn man mal wieder von einer bemerkenswert schlechten Frühstücks-Situation absah.

Was wir gemacht haben – Nach unserer Ankunft haben wir direkt einen Bummel durch Calgarys Stadtteil Inglewood gemacht. Wer meint, Calgary hätte außer riesiger Shopping Malls nicht viel zu bieten, hat nur fast recht. Denn im vermutlich hippsten und kreativsten Neigborhood der ganzen Stadt gibt es coole Shops jenseits des Mainstream und viele Restaurants & Cafés.

Nachdem wir dann irgendwann während unserer Reiseplanung mitbekommen haben, dass zufällig während unseres Aufenthalts auch die Calgary Stampede stattfindet, mussten wir natürlich hin und hatten Tickets besorgt. Ein gigantisches Volksfest und Spektakel mit Rodeos, Chuck Wagon Races, einer landwirtschaftlichen Ausstellung, Musik und viel fettigem Essen. Das war in der Tat ein Kulturschock aber auch ein echtes Erlebnis der anderen Art! Wer übrigens glaubt, dass die Stampede als reine Touristen-Attraktion veranstaltet wird {dieses Argument kam mir auf Instagram entgegen}, der täuscht sich. Man kann das mögen oder nicht, aber hier findet man einen Teil der kanadischen Seele.

Am Abflugtag haben wir den Tag noch genutzt, um ein wenig im Prince’s Island Park {698 Eau Claire Ave SW, Calgary, Alberta} spazieren zu gehen – der grünen Oase Calgarys am Ufer des Bow River. Es hätte am Abend Shakespear im Park mit „Ein Sommernachtstraum“ gegeben. Da wären wir sehr gern hingegangen, wenn abends nicht unser Rückflug gewesen wäre.

Wo wir gegessen haben – In einem Mexikanische Restaurant namens Salt & Pepper {1413 9 Avenue SE, Calgary, Alberta}. Wir haben draußen im Patio gesessen und fanden den Restaurant-Chef ganz entzückend. Der servierte uns nämlich eine Vorspeise auf’s Haus, weil er meinte, Besucher aus Übersee müsste man extra verwöhnen.

An unserem Abreisetag haben wir noch am Peters‘ Drive-In {219 16 Ave NE, Calgary, Alberta} Halt gemacht – auch ein Tipp, den ich während der Reise von euch über meine Instagram Stories bekommen habe. Unfassbar, die Schlange vor dem ganz klassischen, eigentlich unspektakulären Drive-In. Die Burger sehen nicht nach Gourmet-Essen aus, schmecken aber erstaunlich lecker {die Schlangen kommen nicht von ungefähr}. Nur vom Milchshake würde ich echt die Finger lassen. Örgs. ;)

Was uns ganz besonders gefallen hat – Bei unserem Bummel durch den Stadtteil Inglewood sind wir auf einen total verrückten Süßigkeiten-Shop gestoßen. Die Gummi Boutique {1217B 9th Avenue SE, Calgary, Alberta}. In einem der Läden war ich zuvor schon mal in Halifax gewesen. Es gibt dort nicht nur abgefahrene Candies, sondern auch total bekloppte Scherzartikel und im Schaufenster steht ein Flipper, den man benutzen kann. Ein riesen Spaß!

Das Simmons Limited Building {430 – 8th Avenue SE Calgary Alberta}, ein historisches Gebäude und ehemaligen Bettenfabrik im East Village, hatten wir ganz zufällig entdeckt. Der charmante Backsteinbau beherbergt eine Bäckerei, eine Eatery, eine Kaffeerösterei und eine Dachterasse mit Bar. Die Location ist absolut cool und die Lage direkt am River Walk wunderschön. Leider durften wir mit Luzie nicht auf die Dachterrasse, da es offiziell eine Bar ist {auch wenn man dort auch essen kann} und Minderjährige dort nicht gestattet sind. Sehr schade.

Was uns nicht so gefallen hat –  Dass unser Aufenthalt dann doch ein bisschen zu kurz war, um noch ein bisschen mehr zu entdecken.

Von Calgary aus sind wir dann nach drei grandiosen Wochen im Westen Kanadas wieder nach Hause geflogen. Wehmütig, dass es „schon“ und viel zu schnell vorbei war und sehr glücklich über all das, was wir unterwegs erlebt haben. Das wird nicht unsere letzte Kanada-Reise gewesen sein.

 

Puh. Ich dachte, ich mach’s kompakt kurz… war wohl nix! ;)

Ich hoffe, die gesammelten Infos inspirieren irgendjemanden für einen eigenen West Kanada Roadtrip oder helfen euch bei der Kanada-Reiseplanung. Denn das ist ja schließlich der Grund, warum ich das Bloggen so liebe…

Info & Disclaimer | Im Posting mit *Sternchen markierte Links sind Partnerprogramm- oder sogenannter Affiliate-Links! {Was bedeutet das?} Bestellungen, die ihr darüber tätigt, unterstützen mich mit einem kleinen Provision bei meiner Arbeit für diesen Blog – ohne dass sie für euch einen Cent mehr kosten selbstverständlich. Dankeschön für eure Wertschätzung!

P.S. Falls ihr euch meinen Travelpost zu unserem West Kanada Roadtrip mit allen kompakten Infos und Tipps auf euren Reise-Inspirationen auf Pinterest pinnen wollt, dann habe ich hier nochmal eine Grafik extra dafür. Denn die kleinen schmalen Fotostreifen aus dem Posting lassen sich schlecht pinnen. ;)

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Den Hover-Pin-Button findet ihr in der Grafik hier unten rechts, wenn ihr mit der Mouse über das Bild geht. ↑ Happy pinning!

20 Kommentare

  1. Alexandra
    1

    WOW! Ich bin sprachlos. Super, super, super. Vielen Dank für diesen Beitrag. Super zusammengefasst, super Überblick, dem ist einfach nichts hinzuzufügen und einfach unbezahlbar! Ganz besonders dickes Danke für diesen Beitrag.

    Ich habe einen kleinen Punkt, der ist mir auch schon bei Deinen Instagram Bildern aufgefallen. Du schreibst als negativen Punkt den Touri-Rummel, gerade Columbia Icefield und Atabasca – Glacier, mal überlegt Ihr seit auch dagewesen und tragt somit bei. Das ist wie alle stehen im Stau und man fragt sich, was machen die Menschen alle hier, ich bin auch da und trage zum Stau bei. Auch ich „störe“ vielleicht Menschen tourifreie Fotos zu machen.

    • Hi Alexandra. Danke für deinen Kommentar. Freut mich, dass du die Infos hilfreich findest. :)

      Nun ja, beim Columbia Icefield und beim Athabasca Glacier sehe ich das ein bisschen anders. Da fährt man auf der Icefields Parkway Route nunmal vorbei, ob man das nun will oder nicht. ;) Und ich sehe nicht, dass wir zu dem Touri-Rummel, den ich da speziell kritisiert habe, etwas beigetragen haben. Denn wir sind lediglich auf dem Schotterweg bis bis zur Absperrung gegangen, um einen Blick auf den Gletscher zu haben. Wir haben weder für teures Geld den Glacier Skywalk betreten, noch haben wir für noch teureres Geld einen dieser fragwürdigen Busse auf den Gletscher genommen und sind auf diesem herum spaziert.

      Aber prinzipiell hast du natürlich recht. Auch wir sind Touristen. Aber glaube mir, wenn ich kein Schulpflichtiges Kind hätte, würden wir diese Reisen zu Zeiten machen, in denen man vielleicht auch mal weniger „unesersgleichen“ antrifft… ;)

  2. Einfach nur WOW! Direkt abgespeichert als Inspiration für eine hoffentlich irgendwann mal stattfindende Kanadareise…..
    DANKE für deine Mühe, das finde ich sehr toll! LG aus Berlin Ute

  3. Franziska
    3

    Wirklich super, Deine neue Art, eine Reise zu verbloggen und zusammen zu fassen!!!
    Ich finds auch immer schick, auf einer Karte mit zu reisen. Bin ein paar Mal hin und her gesprungen und sollten wir mal nach Westkanada fahren, dann ist diese Seite bestimmt einer meiner ersten Anlaufpunkte für den Entwurf unseres Reiseplans :-)

  4. Sonja Weiffenbach
    4

    Eine unglaubliche Reise… kein Reiseführer könnte diese Reise besser und ehrlicher beschreiben als Du. Zu den Fotos muss ich ja nix sagen, die sind immer mega!
    Sonja :-*

  5. Nadine
    5

    Wow, richtig cooler Post!!! Vielen Dank für die ganzen Infos und verlinkungen, das war sicher eine ganze Menge Arbeit!! Mein Fernweh nach Kanada ist definitiv getriggert.

  6. Es tönt ganz wunderbar. So eine ähnliche Reise haben wir irgendwann in Zukunft auch noch geplant :-). Jetzt freue ich mich grad umsomehr darauf.
    Grüess und Danke für den Beitrag.
    Pascale

  7. Liebe Nic,

    wie viele andere hab ich Eure Reise schon auf Instagram verfolgt. Hut ab vor der vielen Arbeit der Planung des Trips und des detaillierten Aufschreibens hier.
    Deine Reiseberichte find ich immer besonderst toll, wir haben vor einigen Tagen einen New York Tripp gebucht (unglaublicherweise gibt es im kommenden Jahr in NRW eine Woche Pfingstferien, das gibt es sonst in unserem Bundesland nicht) – und nach erneutem Stöbern in Deinem Blog haben wir „Euer“ Hotel Wolcott gewählt.

    Du erreichst also auch Deine stillen Mitleser :-)))

    Liebe Grüße in den Norden
    Karin

    • Oh Karin, danke für deine lieben Kommentar. Der freut mich.

      Dann wünsche eich euch ganz viel Spaß in meiner Lieblingsstadt New York und hoffe, euch gefällt das Wolcott. Die Lage ist für uns einfach immer unschlagbar.

  8. Julia
    8

    Hammer Bericht über euren Roadtrip. Sehr hilfreich und macht richtig Lust auf einen Roadtrip in Kanada. Ich habe vorhin schon unter eine anderes Bild von dir geschrieben. Würdest du mir auch zu diesem Titelbild (unsere Reiseroute…, WEST KANADA…, YANCOUYER…) den Namen der Schrifart verraten? Wie immer die perfekte Schrift ausgewählt. Tolles Layout. Julia

  9. Liebe Nic,
    vielen Dank für deinen tollen und informativen Überblick über euren Roadtrip. Wir planen für nächstes Jahr eine ähnliche Reise, allerdings 4 Wochen mit dem Wohnmobil und von Calgary nach Vancouver, plus Vancouver Island. An welchem Ort hättest du am liebsten mehr Zeit verbracht? Lieber auf Vancouver Island oder in den Nationalparks?
    Viele Grüße
    Doro

    • Liebe Doro,

      wenn ich ganz ehrlich sein soll, kann ich mich bei den beiden Zielen nun gerade mal gar nicht entscheiden. Ich wäre sowohl auf Vancouver Island als auch in den Nationalpark gern länger unterwegs gewesen. ;)

      Liebe Grüße
      Nic

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