FAMILYLIFE

der scholli – eine bedrohte rasse

am wochenende bekam ich einige wirklich coole geburtstagspostkarten. unter anderem diese hier von meiner kleinen, großen schwester. ich musste so lachen, als ich sie sah! nicht nur, weil sich meine viel jüngere schwester natürlich umseitig hemmungslos über mein fortgeschrittenes alter lustig macht… sondern vor allem über den spruch: MEIN LIEBER SCHOLLI!

luzia pimpinella | mein lieber scholli - meine liebeserklärung an altmodische sprüche
„mein lieber scholli“ wird in unserer familie ziemlich oft gesagt! und als ich darüber nachdachte, wie sehr ich diesen sinnbefreiten spruch mag, fiel mir auf, dass ich ihn außerhalb unserer familie eigentlich nie höre. mal ehrlich, wer sagt heutzutage auch noch „mein lieber scholli? ein bisschen antiquiert ist das schon. und wie antiquiert muss ich selbst eigentlich schon sein, wenn ich sprüche liebe, die heute kaum noch ein mensch benutzt. au weia. ich spinne den gedanken lieber nicht weiter. 
doch weil ich schrullige, altmodische wörter und ausspüche liebe, dachte ich, ich frage euch heute einfach mal, was es in eurem sprachgebrauch noch so an schätzchen gibt!? wörter und sprüche, die etwas angestaubt sind, die ihr aber trotzdem regelmäßig zu benutzen pflegt. pflegen… das ist ein gutes stichwort. betrachtet dieses posting einfach als einen beitrag zur sprachpflege! ich bin so gespannt, was für linguistische juwelen wohl zusammenkommen….
 
P.S. dear international readers, i beg your pardon. today’s posting is in german language only. actually it’s about german language and old fashioned and almost extinct words and sayings. the meanings and wordplays would probably get completely lost in translation… sorry. tomorrow i’ll be back to german & english as usual.

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112 Comments

  • Reply
    Das kunterbunte Känguru
    21. Oktober 2013 at 15:15

    Ich liebe auch diese alten Aussprüche, ich habe viele davon von meiner Mutter und Oma übernommen… Hmmm… mal kurz überlegen: "Mein lieber Scholli" kommt bei mir durchaus öfter vor, aber auch "Mein lieber Herr Gesangsverein", "Gottsollschützen" (ja, zusammengeschrieben, denn als Kind dachte ich immer, dass sei ein sinnentleerter Ausspruch meiner Mutter, bis ich mal den Sinn kapiert habe.. ) "Ach du grüne Güte", "Scheibenkleister" und "Ach du liebes bisschen"…. Ach ja, "Ach du heiliges Kanonenrohr" (darüber hat sich heute mein Sohn amüsiert, hätte ich fast vergessen…. ) Ich glaube, dass sind noch längst nicht alle.. mein Mann lacht immer über meine Schimpfstilblüten…
    Das sind ja nur Aussprüche vom Mama und Oma, aber ich liebe auch Platt, welches ja auch vom Aussterben bedroht ist (ich selber spreche es selber kaum). Ich liebe es aber, meinen Schwiegereltern dabei zuzuhören, besonders, wenn sie sich auf Platt ein wenig streiten… einfach toll…
    In diesem Sinne
    "Lot dei wat hosebose" (Lass es Dir gut gehen!)
    Christiane

    P.S. auch von mir noch nachträgliche Geburtstagswünsche! :-)

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:04

      ich mag #schimpfstilblüten! <3

      und ich liebe platt! auch wenn ich nicht viel verstehe. ich mag den klang. mein opa konnte platt sprechen und ich habe immer noch seine stimme im ohr.

  • Reply
    Christina
    21. Oktober 2013 at 15:16

    Ich sage sehr (sehr, sehr) oft ALTER SCHWEDE, vermutlich ähnlich oft wie du den lieben Scholli verwendest. Fällt mir schon gar nicht mehr auf.
    Mit dem Thema triffst du bei mir übrigens den richtigen Nerv, ich liebe solche Ausrufe, Sprichwörter oder Bezeichnungen.
    Spitzbube oder Strauchdieb finde ich super. Und Redewendungen wie "wo der Frosch die Locken hat" oder der "Barthel den Most holt" sind doch wunderbar oder? Und wenn "der Popo Kirmes hat", weiß auch jeder was gemeint ist :)
    Und so könnte ich jetzt stundenlang weitermachen, mein lieber Scholli :)
    Liebe Grüße, Christina

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:17

      haha…. popo kirmes! in unserer familie gibt es einen ähnlichen brgriff, aber den kann ich hier nicht sagen! ;)

  • Reply
    hummuswhereyourheartis
    21. Oktober 2013 at 15:20

    hey,

    ich hab jetzt nicht gelesen, wo du herkommst, aber ich glaub im ruhrgebiet wird das noch häufiger benutzt, auch mit "herr gesangsverein" ;-)
    passend zu deinem namen fällt mir noch ein: "ich krieg die pimpernellen" und herrlich finde ich immernoch "komma inne puschen/ausm quark"…och wenn ich jetzt zeit hätte zu überlegen… :D ich mags auch, angestaubt hin oder her, mach dir keine sorgen…

  • Reply
    Anuschkin
    21. Oktober 2013 at 15:30

    "Mein lieber Scholli" oder auch der "Herr Gesangsverein" sind fester Bestandteil unserer Spache, ebenso wie Firlefanz, Pattati-Pattata, Gedönse, Remmidemmi oder Schnick-Schnack! "Ach Du dickes Ei!" ist ja ähnlich sinnentleert, aber trotzdem wunderbar! :) Und selberverständlich habe auch ich eine chronische Pimpernelleninfektion. Alles Gute nachträglich zum Geburtstag! :)

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:18

      bei uns gibts auch ganz viel gedöns! und 'ne chronische pimpinellainfektion habe ich ja sowieso… haha! ;)

  • Reply
    gabsartig
    21. Oktober 2013 at 15:42

    Mein lieber Scholli wird hier sehr oft gesagt und auch der Herr Gesangsverein ist oft vetreten. Was ich auch gerne mag ist: "im Gerück sein" was soviel bedeutet wie "alles im grünen Bereich " LOL

  • Reply
    Anonymous
    21. Oktober 2013 at 16:05

    Mein lieber Scholli das kenne ich aber auch und hin und wieder sage ich das auch wie auch mein lieber Herr Gesangsverein ooooder Holla die Waldfee…aber ich glaube das denke ich eher…auf die Schnelle fallen mir aber gar nicht mehr kuriose Sprüche ein*grins*

    LG Sarah

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:18

      holla, die waldfee muss hier auch ganz oft herhalten!

  • Reply
    stella selbmann
    21. Oktober 2013 at 16:06

    wo der bartel den most holt, ach du grüne neune,so ein kawennsmann," freunde der nacht "(sehr beliebt…) und alltimefavorite : wie bei hempels unterm sofa .
    wir sind gerne auch etwas französisch orientiert : trotteur, portmonaie, ma petite…

    und ich liebe die wörter aus dem duden…ekletizitisch, misantroph, und gerne auch mulungu…

    wörter sind schön !

    lg
    stella

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:19

      mulungu? is'n das?

  • Reply
    Joella
    21. Oktober 2013 at 16:16

    Also "Mein lieber Scholli " (in unserer bayrischen Version "Mei liaba Scholle") sag ich schon oft und noch öfter "Heiligs Blechle" (schwäbischer Ausruf des Erstaunens :) irgendwie nicht adequat zu übersetzen.) … ein Überbleibsel aus meiner Zeit in Österreich ist auch noch "Bist du deppad" und "Oidaaa…" das geht auch immer gut :D

    Grüßle – Joella
    von http://www.joellas-day.de

  • Reply
    KlaraKlawitter
    21. Oktober 2013 at 16:17

    "Mei liewa Scholli" ;)…. gehört hier auch zum (fast) täglichen Sprachgebrauch!

    Ich dachte eigentlich immer, dass das eine saarländische Erfindung ist, weil ich es sonst noch nirgends gehört hab ;) …. da lernt Frau doch immernochwas dazu!

    Auch ganz oft: "Jesses Mari Juse betta" …
    was sowas ähnliches wie : "Himmel, Maria und Josef" heißt ;)

    So spontan fällt mir natürlich grad nicht mehr ein… obwohl es da echt noch viel gibt… ganz sicher ;)

    Schön!

    Ganz liebe Grüße

    Ursel

  • Reply
    *Smukke Ting*
    21. Oktober 2013 at 16:19

    Wie es wohl bei Hempels unterm Sofa aussieht und woher meine Mutter wusste, wie es da aussieht, das hab ich mich schon als Kind gefragt. Und sage es heute auch, zu meinem Sohn. Gern genommen sind auch Firlefanz, Schnick Schnack, Zugehfrau, Papperlapapp und mein Mann amüsiert sich immer wieder über den "Leuwagen". Gern gehört werden auch "alter Schwede" und "da beißt die Maus keinen Faden von ab" oder "Tüddelkram". Deine Karte finde ich total süß, gerade weil es toll ist, das einer den lieben Scholli noch kennt und eine Karte von ihm macht. Alles Gute nachträglich zum Geburtstag.

    Liebe Grüße
    Birgit

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:19

      was ist denn der leuwagen, birgit?

  • Reply
    Nezumi
    21. Oktober 2013 at 16:31

    Hier sehr gern benutzt: "Heidanei!" (ich weiß absolut gar nicht, wie ich das übersetzen soll..) "Heiligs Blechle" oder "Hergottsakramentnochamole" – ich liebe sowas ja :D

  • Reply
    Kymarami
    21. Oktober 2013 at 16:36

    Die Hempels werden hier auch öfters eingebaut :) und die Hottentotten sind hier auch zu Besuch.
    Ganz oft sag ich wohl : Das hatte ich nicht mehr auf dem Schirm!….So ein Affentheater..Mich laust der Affe finde ich immer noch gut ….ich mag die alten Redendarten …ne Freundin von mir benutzt so etwas ständig … sehr amüsant…fällt mir nur keiner so spontan ein

    LG Linda

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:20

      komisch…. die hempels und die hottentotten wohnen hier auch.

  • Reply
    Trudi Patch
    21. Oktober 2013 at 16:41

    Och, bei uns gibt es noch ganz viele von diesen Sprüchen… als da wären der liebe Scholli, der Gesangsverein, der Heiopei und draußen ist es bei uns auch immer noch kälter als nachts… (muss man nicht verstehen), aber wir lieben diese ganzen 80´er Sprüche.
    Liebe Grüße
    Trudi

  • Reply
    FiLuMas
    21. Oktober 2013 at 16:46

    Wofür ich in meiner familie immer wieder ausgelacht werde ist "vollhorst" -was so viel heißen soll wie vollidiot. Sag ich gern, weils nicht so fies ist ;-)
    Heidenei hab ich von meiner schwäbischen Mama – ohjemine übersetzt es vllt am besten. Himmelherrschaftszeiten ist mein liebling, um mit meinem zwerg zu schimpfen ;-) ansonsten mag ich sowieso alles, was ausm schwäbischen kommt, das klingt für mich immer nach oma und gemütlich. Und den scholli mag ich auch sehr!

    Liebe grüße
    Christina

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:21

      sich zum horst machen, gehört hier ach zum (fast) täglichen programm, haha!

  • Reply
    Jessi
    21. Oktober 2013 at 16:49

    hihi, "mein lieber Scholli" hat meine Oma früher immer verwendet ;-)
    Ich finds süß…und die Karte auch…

    Grüßle, Jessi

  • Reply
    Carmen
    21. Oktober 2013 at 16:50

    Einen lieben Scholli gibt´s bei mir auch oft, genauso wie den lieben Schwan. In Zeiten, in denen "Denglisch" und teilweise übelste Fäkalsprache den täglichen Sprachgebrauch dominieren müsste es solche Ausdrücke meiner Meinung nach viel öfter geben.
    herzallgäuerliebste Grüße
    Carmen

  • Reply
    Simone Weichenhain
    21. Oktober 2013 at 17:10

    Bei Scholli musste ich persönlich an Fehmarn denken http://www.schollianderkueste.de/ Selbst ich als "alte" Frau freue mich jedes Jahr auf das neue Heft.

    Lg

    Simone

  • Reply
    Simone Weichenhain
    21. Oktober 2013 at 17:14

    Ach so alte Sprachschätze von meinen Omas:

    verschampieren – wenn ein Teenie sich schminkt
    schlumm – Wäsche die sich klamm anfühlt

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:22

      super! :)

  • Reply
    FANcywoRk M.
    21. Oktober 2013 at 17:33

    Mein lieber Scholli, ich mag ihn sehr und in meiner Familie ist er häufig zu Gast. So wie der Heidanei, der liebe Gesangsverein, mein lieber Schwan, das Heiligsblechle und wenn's mal richtig derb und schrecklich wird "sch… doch die Wand an!" Und meine Omi sagte immer: "So was lebt und Schiller musste sterben", der fällt mir dann bei Gelegenheit auch immer wieder ein und ich kenne niemanden, der dieses Spruch sonst verwendet.

  • Reply
    FeeMail
    21. Oktober 2013 at 17:37

    Mein lieber Scholli ist hier auch in aktivem Gebrauch. Ehrlich gesagt würde mir glaube ich gar nicht auffallen, was von dem, was ich sage, antiquiert ist. Ich glaube ziemlich viel. Auch in meiner Schriftsprache ;)!

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:23

      dir wird ja auch so gern blümerant wie mir, oder? ;)

  • Reply
    meine kleine Werkstatt
    21. Oktober 2013 at 17:50

    Hallo Nic,
    also hier lachen immer alle, wenn das Wort "Nicky" für T-Shirt fällt. Aber als ich Kind war, in den 70ern, da war das bei uns normal. Und mein Paps sagt heute noch Nietenhose zur Jeans. Ansonsten fällt mir noch das schöne Wort "urst" ein (urst cool) und ab und zu finden wir etwas "schnafte", also toll….
    Ich wünsche Dir nachträglich alles Gute zum Geburtstag und will hier mal anmerken, dass unsere Kinder ja wohl die coolsten und stylischsten (falls es das Wort gibt) Mütter haben, die man sich denken kann. Da ist es doch egal, ob vorne eine 2, 3 oder 4 steht!!!
    Liebe Grüße!
    Anja

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:24

      nietenhose!? köstlich… :D

      … und DANKE, anja!

  • Reply
    barbarabeesblog
    21. Oktober 2013 at 18:04

    Einer immer wieder gern benutzer Satz meines Vaters war: "Himmel, Arsch und Zwirn" und deshalb hab ich den sehr gern und der Lieblingsspruch meiner Mutter war, der des Paffen damals bei denen in der Kirche, der da lautet: "Herr sieh dir dein Volk an, lauter Hottentotten und Zigeuner" und den Spruch muß sich mein Sohn auch des öfteren anhören. ;)
    Herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Geburtstag.
    Liebe Grüße
    Barbara Bee

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:25

      politisch völlig unkorrekt…. wo jetzt doch das zigeunerschnitzel jetzt nicht mal mehr zigeunerschnitzel heißen darf! ;)

  • Reply
    LiebesBinchen
    21. Oktober 2013 at 18:24

    Fisimatenten. Killefitt. Herrschaftszeiten. Mein Mann sagt gerne alldieweil… -das ist sooo altmodisch, das kennt gar keiner. Der liebe Scholli kommt hier auch manchmal vorbei, gefolgt vom lieben Herrn Gesangsverein. Und zwar Rucki-zucki. Alter Falter!
    Beste Grüße nachträglich von einer, die dieses Jahr für immer neununddreißig würde, hihi…
    Bine

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:26

      ich liebe killefitt!

  • Reply
    busybee
    21. Oktober 2013 at 18:31

    Liebe Nic, erst mal: Herzlichen Glückwunsch nachträglich – ich habe einen Tag vorher ein Jahr dazu addiert ;-)
    Hier in Mainz kommt ja viel aus dem Französischen, deswegen kenn ich auch die Fisimatenten (kommt von "visite ma tante"), den Scholli kenn ich auch und bei uns ist "KarlmeiDrobbe" auch sehr gern genommen…
    LG von busybee

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:27

      dann herzlichen glückwunsch nachträglich!!!

      fisimatenten machen wir hier auch… also im übertragenden, nicht im ursprünglichen sinn! :D

  • Reply
    Anonymous
    21. Oktober 2013 at 18:55

    Quatsch mit Soße!!!
    Verflixt und zugenäht!!!

  • Reply
    Sabrina und das Kleine Fräulein Lotta
    21. Oktober 2013 at 19:00

    Früher, in den 90ern haben wir ganz oft: Das ist ganz großes Kino! (sehr bedeutungsschwanger ausgesprochen) und in einer kleinen Abwandlung: Das ist ganz großes Tennis! zu allem uns jedem gesagt! Bei mir rutscht außerdem noch ab und an "herrgodnochomoul" (sehr fränkisch ausgesprochen) raus! Es ist echt lustig, mal darüber nachzudenken :-) Ich bin sehr gespannt, was hier noch so auftaucht.

    Liebe Grüße
    Sabrina

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:29

      "ganz großes kino" benutze ich ganz oft, auch hier im blog… gerade heute wieder. eintoller ausspruch! den liebe ich genauso, wie sich "wie bolle freuen". ;)

  • Reply
    Tine
    21. Oktober 2013 at 19:04

    Eine schöne Sammlung!
    "Alter Schwede" gehört genauso in meinen täglichen Sprachgebrauch wie "Visematenten" (Unsinn) machen, mölmen (dicht und staubig rauchen – Autos zum Beispiel), schnieke, Lümmel, mehr fällt mir wahrscheinlich erst beim Einschlafen ein ;)

    …Schlamassel…!

    herzliche Grüße von Tine

    Ps: "Freude der Nacht" gibt es hier auch – find ich großartig!!!!!

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:30

      fisimatenten gibts hier mit F und mölmen… haha, da muss ich gleich an meine mom denken. das ist nämlich auch so ein familienwort bei uns.

  • Reply
    knuddelwuddels
    21. Oktober 2013 at 19:16

    Blümerant und Kaltmamsell, sind zwei meiner liebsten, fast vergessenen Wörter, Padauz,der Scholli und Gesangsverein sind auch vertreten! Ansonsten stöbere ich sehr gerne und verwegen in meinem Wörterbuch der bedrohten Worte…

    Herzlichste Grüße
    Martina

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:30

      blümerant liebe ich!

  • Reply
    Jessica
    21. Oktober 2013 at 19:40

    Himmelarschundzwirn wird hier auch öfter benutzt, genauso wie der liebe Herr Gesangsverein oder der alte Schwede ;). Weil ich Ronja Räubertochter schon als KInd so gerne mochte, rutscht mri auch immer mal wieder ein "zum Donnerdrummel" raus *g* oder ein "Übel übel sprach der Dübel und verschwand in der Wand".

    Liebe Grüße,
    Jessica

  • Reply
    Katharina
    21. Oktober 2013 at 19:57

    Rucki Zucki, Ei der daus, Sakrafuzzi, da wird der Hund in der Pfanne verrückt, übern Berg ist kürzer als zu Fuß, Wuzzi, so ein Quark, Quatsch mit Soße, Zappenduster, Donnerkilowattnochmal, mein lieber Herr Kokoschinski….die fallen mir grad noch so spontan ein.
    Eine interessante Sammlung hier :-)

    Liebe Grüße, Katharina

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:31

      der liebe herr kokoschinski, den lieb ich ja auch total und zappenduster wirds hier öfter mal, wenn meine laune auf den nullpunkt sinkt. ;)

  • Reply
    SyFlinga
    21. Oktober 2013 at 20:27

    Hihi, ich musste gerade sehr lachen bei deinem Blogpost. Bei uns wohnt ein Scholli, genauer gesagt im Bett meiner Tochter. Scholli ist nämlich der allerliebste Pinguin ♥ ein riesengroßer mit noch größeren runden Kulleraugen. Und so hört man es hier mehrmals täglich "mein lieber Scholli" rufen *lach*
    Liebe Grüße,
    Katrin

  • Reply
    Anonymous
    21. Oktober 2013 at 20:37

    Von Hennes Bender gibt es eine Kabarettnummer darüber. Der liebe Scholli lebt mit dem alten Schweden in einer WG, ab und zu passen die auch mal auf Nachbars Lumpi und Schmitz' Katze auf usw. :-)
    LG
    Meike

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:32

      haha… danach muss ich mal suchen!

      hier geht nicht nur nachbars lumpi und schmitz' katze mal ab, sondern natürlich auch die luzie! ;D

  • Reply
    Astrid Ka
    21. Oktober 2013 at 21:06

    Ach du grüne Neune?-
    Wie antiquiert ist das denn?
    LG
    Astrid

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:33

      allerdings! haha!

  • Reply
    Kathrin
    21. Oktober 2013 at 21:50

    Bevor ich was über meine sprachlichen Sünden preisgebe, muss ich mal nachfragen, ob deine große kleine Schwester uns auch verraten mag, wo es diese tolle Karte gibt. Ich kenne zwar die Sache mit dem "geschenkten Gaul" (womit wir schon beim Thema wären), aber der liebe Scholli wohnt ebenfalls in meiner sprachlichen Hirn-Hemisphäre und es wäre großartigst, wenn die Karte hier auch bald wohnen würde. Immerhin muss ich mich ständig verteidigen, wenn ich solche Sprüche verwende. Ansonsten kann ich echt unter fast jeden Kommentar, der schon fiel, ein Häkchen machen. Zudem verwende ich als ehemaliges katholisches Mädchen vom Lande "Halleluja" auch recht gerne, allerdings habe ich "Jesses, Maria un Josef" (Hunsrücker Dialekt) mittlerweile durch einen Anglizismus ersetzt ("Jeeeez!" – mit so vielen E wie in der jeweiligen Situation nötig ;-) )
    Hach, schönes Thema!
    LG Kathriensche

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:33

      oh, da muss ich sie mal fragen.

  • Reply
    Anonymous
    21. Oktober 2013 at 22:48

    den Scholli gibts hier auch! Und wie es bei Hempels unterm Sofa aussah, hätte ich damals als Kind erfahren können, hätte ich mich getraut, bei den Leuten zu klingeln, die in der Wohnung unter einer meiner Freundinnen gewohnt haben…..hab ich aber natürlich nicht!
    Alte Worte sind toll und für viele gibt es auch keinen adäquaten "Ersatz" – z.B. sagte meine Oma mal über eine Freundin, sie hätte ein apartes Gesicht – stimmt!
    Achja, die Steigerung von blümerant ist bei uns übrigens ooohlebig….und das wirds einem wenn man zuviel Schnugge (Alex weiß auf alle Fälle, was das ist…) hatte (ich mag wirklich auch sehr gerne regionale Ausdrücke!).
    Grüße aus Kassel von Sabine

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:34

      ich rate mal…
      schnugge = süßigkeiten?

  • Reply
    Ruth Ciosek
    22. Oktober 2013 at 0:29

    Ich kenne den Scholli und die Hempels, die auch den alten Freund und Kupferstecher kennen, sie wohnen alle im Budlack. Da fallen mir sicher noch mehr ein, ich lache oft mit meiner Kusine oder Brüdern über die Ausdrücke.

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:35

      mein freund und kupferstecher!!!!

      das ist hier im haus eindeutig der kater! den prickt nämlich machmal ganz schön der hafer!

  • Reply
    Ina
    22. Oktober 2013 at 4:44

    :D was für ein toller post und ser amüsant sich durch die kommis zu lesen!!
    Ich sage hin und wieder "Ach du meine güüüüte" oder herjemine

  • Reply
    neontrauma
    22. Oktober 2013 at 5:08

    Oh, der gute Scholli wird hier auch viel beschworen. :D In der Firma sind wir alle etwas nerdig angehaucht (Informatiker eben :D ) und da stehen solche Redensarten hoch im Kurs – alter Verwalter & alter Falter, meine Herren, halleluja, du liebes Bisschen, nu mal Budder bei die Fische, das nicht totzukriegende "A Tännschn please" gefolgt von "Ja, is denn heut scho Weihnachten?", …
    Von zu Hause her bevölkern viele pfälzische und schwäbische Ausdrücke meinen Wortschatz – das schon genannte Heiligsbleche, Grutzidunnernochens, Himmelherrgottsakrament, … und hier in der Gegend sehr beliebt sind "isch krisch die Plack" oder "Et klatscht gleich, Frollein, aber keen Beifall". :D

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:36

      ich krich auch oft plack… heute gerade wieder. ;)

  • Reply
    Anonymous
    22. Oktober 2013 at 5:39

    Astrein!

  • Reply
    JULE
    22. Oktober 2013 at 5:49

    Den lieben Scholli gibt's auch bei uns, ebenso wie den Gesangsverein und den "Herrn Jehmineee", auch der alte Schwede schaut immer mal wieder vorbei. Und unter Hempels Sofa wird hier auch immer mal abgetaucht. Als ich klein war, habe ich mich immer gefragt wer denn diese Hempels sind, bei denen es unter dem Sofa so unordentlich und schmuddelig ist – ich dachte immer das seien Nachbarn… Vermaledeit ist noch so ein Wort, dass ich ab und an benutze aber eigentlich keine Ahnung hab wo es herkommt…Zapperlot, jetzt is aber Schluss mit Lustig!

  • Reply
    Anonymous
    22. Oktober 2013 at 6:00

    Mein allerliebstes Lieblingswort aus der Kategorie altmodisch und muss dringend erhalten bleiben ist ….. SCHABERNACK! Gerne wird hier auch tüchtig gesagt und quatsch mit Soße kommt vor sogar Fiesematenten werden manchmal gemacht….
    LG NettiLotta

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:36

      schabernack! <3 <3 <3

  • Reply
    Gusta Bogdan
    22. Oktober 2013 at 6:57

    Der Liebe Scholli und die Hempels mit ihrem Sofa sind auch täglich bei uns. Auch die Hottentotten sausen oft mal vorbei. Dabei "Schnaufen sie wie ein Postgaul" und sehen aus " wai der Tod vo Forchheim". Oder sie sehen aus wie " a Zammzupfte Henna". "Es wärd scho wärn sprach Frau Kern, bei der Horn is a widda worn". Aber am besten: " Do wo dei Hosen Huusn haasn und dei Hasn Hoosn haasn – dou is des Land der Fanggn"!!
    Scheene Grüßla aus dem Herzen vo Franken
    Gusta

  • Reply
    Melonengrün
    22. Oktober 2013 at 7:04

    Mein lieber Scholli, das erinnert mich so an meinen Grossvater. Der hat diesen Spruch sicher 1x am Tag gesagt! Hier in der Schweiz hört man diese Worte nie.
    Danke, nun denke ich gerade an meinen Opa.

    Liebe Grüsse
    Sara

  • Reply
    bianca
    22. Oktober 2013 at 7:30

    Hallo!
    Bei uns gibt es keinen Scholli, der ist wohl bei uns schon lange ausgestorben, schade eigentlich… Dafür versuchen wir immer "Die Kirche im Dorf zu lassen" und vergleichen auch manchmal "Äpfel mit Birnen", wobei das wirklich sehr schwierig ist. Trotz allem versuchen wir hier so hochdeutsch wie möglich zu sprechen, obwohl der hessische Einschlag manchmal nicht zu verkennen ist, denn "was Hans nicht lernt, lernt Hänschen nimmermehr"! Herzliche Grüße, Bianca

  • Reply
    Yna
    22. Oktober 2013 at 7:37

    Da kommt ja einiges zusammen. Interessant finde ich dabei allerdings immer, wie sich solche Sprüche verbreiten. Wem fällt so ein Satz ein? Und wie wird er weiter gegeben? Von Nord bis Süd. "Mein lieber Scholli" ist auf jeden Fall ein Lieblingsspruch von mir und ich werde dafür Sorgen, dass er nicht ausstirbt. LG Yna

  • Reply
    Heike
    22. Oktober 2013 at 7:54

    grübel, grübel.
    auf Anhieb fallen mir nur schwäbische Sachen wie "lommelig" oder "hendersche firsche" ein, die ich zuhause bei den Eltern gebrauche. aber das ist ja schon sehr regional…
    ich weiß nicht wie antiquiert das ist, aber ich benutze häufiger "SchnickSchnack". vielleicht fällt es mir nur deshalb auf, da ich den Ausdruck auch in englische Sätze einbaue, denn mein Partner ist Franzose und wir unterhalten uns meist auf Englisch. es sind Sätze wie: "do you really need all that Schnickschnack?" und bei seiner Rückfrage: "what's Schnick-e-Schnack?" hat er dann so nen wunderbaren Akzent :)
    Grüße aus Lille
    Heike

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:38

      haha… so eine köstliche unterhaltung würde ich ja gern mal belauschen!

  • Reply
    Josy
    22. Oktober 2013 at 7:55

    Halli Hallo :)

    Den Scholli gibts hier in Österreich eher nicht, aber wenn meine Tochter eine "Krauthex" ist und "bledidlt" (herumblödeln) und kommt öfter mal "Himmel Herrgott!!!" zu Besuch :) Mein Vater sagte immer "Sackl Hirschgweih" zu mir, weil ich so dünn und knochig war. Meine Tochter ist auch so ein "Strich in der Landschaft". "Wo der Bartl den Most her holt" weiß hier auch schon jeder. Mir würden sicher noch zig Redewendungen einfallen :) Vielleicht melde ich mich später nochmal zu Wort ;)
    Lg und alles Liebe,
    Josy

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:39

      L. ist auch ein strich in der landschaft…. wahlweise eine porreepiepe!

  • Reply
    sandra
    22. Oktober 2013 at 7:56

    wir gehen auch gerne mal auf elwetritschejagd…ein unlösbares problem, weil es fantasietiere aus der pfalz sind

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:39

      das kann ich ja nicht mal aussprechen!

  • Reply
    Anonymous
    22. Oktober 2013 at 8:02

    Neben dem Scholli kenne ich spontan von meiner Oma, die aus Ostpreußen kam, u.a. "mich jankert nach…" (gelüstet). Und "Fuuler (Fauler) willst 'n Ei? – Wenn's jeschält sind zwei". Passt auch so gut zu meinen Kindern;-).
    Bei längerem Überlegen würde mir wahrscheinlich noch mehr einfallen.

    LG Anja

  • Reply
    Frau Hibbel
    22. Oktober 2013 at 8:35

    Hahaha….Ihr seid nicht allein. Mein lieber Scholli wird hier auch gerne genutzt und ich befürchte ich habe das von meinen Eltern übernommen. Die karte dazu ist natürlich der Hammer! I LOVE!!! GlG, Nadine

  • Reply
    josali
    22. Oktober 2013 at 8:43

    Hallo Nic,

    der Scholli ist bei uns auch ab und zu zu Gast; wobei ich immer dachte, der wäre ruhrpottspezifisch (hihi, gibt das jetzt Wortspielpunkte?).
    Schöner finde ich allerdings noch Firlefanz, Lümmel und Ei der Daus. Auch wenn die beiden letzten eigentlich fast nur noch von meiner Oma benutzt werden. Ach, und Muckefuck und Naseweis hat meine andere Oma immer gesagt, fällt mir gerade ein.
    Was in unserer Familie allerdings noch häufig benutzt wird: "Der/die geht hoch wie ein HB-Männchen." Passt vielleicht nicht hundertprozentig zum Thema, wird aber auch nur von Leuten jenseits eines gewissen Geburtsjahrgangs verstanden ;o), genau wie Grufti.
    Hach, jetzt muß ich aufhören, sonst wird mein Kommentar noch länger als Dein Posting ;o)
    Vielen Dank für die Reise in die Vergangenheit.

    LG
    Tanja

  • Reply
    Anonymous
    22. Oktober 2013 at 9:10

    Liebe Nic, WIR sagen das auch oft, "Mein lieber Scholli"…interessant ist es doch wo kommt das her, aber muß ich selbst erst mal googeln. Sehr oft benutzt auch: Holla die Waldfee. Oder : Hier siehts aus wie bei Hempels unterm Sofa. Mein Mann sagt immer: Gut Knut….reimt sich halt. Adaptiert aus nem Roman von Tom Jaud: absof******lutly :o)

    LG
    Gudrun aus Bad Nauheim

  • Reply
    Heikeky
    22. Oktober 2013 at 10:51

    Huhu,

    den "lieben Scholli" kennen sogar die Bayern :-) Wird sehr gern in
    der FH benutzt :-) Das Kärtchen ist klasse :-)
    LG

  • Reply
    Kat2005:)
    22. Oktober 2013 at 11:38

    Je laenger ich nachdenk um so mehr Sprueche fallen mir ein. Der Favorit meiner Mama:"ich kann mir ja auch ne Scheibe Jachdwurschd augment Kopf legen ", oder Sakrafix, Sapperlott, "Hundsverregger elendicher". Bei unseren Hempels hats immer unterm Bett furchtbar ausgesehen, laut meiner Mama (Reinhard Mey fan :)) oder in meinem Zimmer sah es aus "wie im Kongo". Manchmal hatte allerdings auch "ne Bombe eingeschlagen ". Oh das macht Spass. Ich mach gerne faxen! :)

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:55

      was hat das mit der wurschd auf sich?

  • Reply
    Prüsseliese
    22. Oktober 2013 at 11:47

    Ja der "liebe Scholli" den kannt man doch wohl wirklich eher im Ruhrpott. Aber was mir schon mal über die Lippen kommt ist: "Das ist doch alles kokolores" was so viel heißt wie ist doch alles Quatsch/ Blödsinn/ unwahr. Bei meiner Tochter im Zimmer sieht es täglich so aus, wie bei Hempels unterm Sofa.
    Liebe Grüße Sylke

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:56

      HÖMMA, ihr im pott habt ganz bestimmt ganz viel eigenen kram, aber den scholli könnt ihr nun nicht für euch allein beanspruchen! ;)

      kokolores ist auch cool!

  • Reply
    Frau Frigga
    22. Oktober 2013 at 12:03

    Der Beitrag erinnert mich daran wie sehr ich mich kürzlich darüber gefreut habe als bei Big Bang Theory von "Kinkerlitzchen" die Rede war, die hatte ich nämlich fast vergessen.

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:57

      kinkerlitzchen!!! <3 <3 <3

  • Reply
    Anonymous
    22. Oktober 2013 at 12:36

    Also, "mein lieber Scholli" sagen wir ziemlich oft – das liegt aber daran, dass wir tatsächlich einen Scholli in der Familie habe. Der zweite Mann meiner Mutter heisst eigentlich Rudolf aber das sagt kein Mensch. Nur Scholli :-). Und was benutze ich so im Alltag wenn es grad mal nicht so gut läuft – ich glaub, die Hitliste führt "so ein schissemaleng" an. Kennt man das bei euch?? Sieht geschrieben ziemlich komisch aus aber ich mags, irgendwie :-).
    Liebe Grüße an dich
    Tania

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:58

      schissemaleng kenn ich nicht (NRWlerisch?) … find ich aber super!

  • Reply
    Anonymous
    22. Oktober 2013 at 13:37

    Vieles schon gefunden, aber was eindeutig noch fehlt ist die Kröte in der Bohnensuppe: "Das kann ich grad brauchen wie die Kröte in der Bohnensuppe" sagte meine Mama schon immer und jedesmal, wenn ich es sage lacht mein Mann sich eins. Außerdem, aber das ist eher platt als altmodisch: "was zum Schnubbeln" – also zum naschen :)
    Insgesamt eine schöne Sammlung :) LG, noemi

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:58

      haha, die kröte kannte ich noch nicht! :D

  • Reply
    Anonymous
    22. Oktober 2013 at 17:28

    Hallo Nic,
    "verhone piepeln" (keine Ahnung ob das so richtig geschrieben ist!!?)
    "Willst mich wohl verhone piepeln!?"
    find ich Klasse!
    :0)
    Grüße Sabine -D-

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 18:59

      kenn ich!!!
      find ich klasse.

  • Reply
    Anonymous
    22. Oktober 2013 at 17:31

    Ja ja, der liebe Scholli und die verlotterten Hempels kenn ich auch. Wahlweise läuft auch jemand rum wie ein Zigeuner. Es fallen auch die reihenweise die Watschnbäume um. Manchmal ziehts wie Hechtsuppe und es wird hinten höher als vorn (warum auch immer). Leider ist um diese Zeit schon Kuhnacht oder jemand häßlich wie die Nacht finster. Oder ich werde fuchsteufelswild weil jetzt Schluß mit Lustich ist.

    Klasse Post und urig-komische Kommentare.

    Schwäbische Grüße,
    Natalie :)

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 19:01

      ich hasse es, wenn es wie hechtsuppe zieht! das tut es hier nämlich auch öfter!

  • Reply
    irmi
    22. Oktober 2013 at 18:21

    mir gefällt "ei der daus !" und "potzblitz !" sehr gut. von meiner oma kenne ich den "herrn wichtig vom gardinenlager", das hat sie immer gesagt, wenn es jemand besonders wichtig hatte. und mein vater hat immer davon gesprochen, ein auto zu "pilotieren", statt zu fahren. wenn jemand was falsches gesagt hat, hat er immer gesagt "hier irrt goethe"… mir rutscht das auch ab und zu raus und dann ernte ich verwirrte blicke…8-)

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 19:01

      hier irrt goethe? chrchr….

  • Reply
    Papagena
    22. Oktober 2013 at 18:56

    Ha, das macht heute richtig Spaß, all die witzigen Kommentare zu lesen!
    Eine interessante Umfrage hast Du da gestartet…

    Bei uns heißt es, wenn der Spaß aufhört und die letzte Warnung gesprochen werden muss: "Pass´bloß auf, sonst fällt der Watschn-Baum um!"

    Wenn ich mich richtig fest ärger, aber nicht fluchen möchte, schreie ich "Sapperlot aber auch!"

    Wenn nix mehr geht, ist "Ende Gelände".

    Wenn sich jemand etwas unbeholfen benimmt, dabei unglaublich süß ist, dann ist er "trullig".

    Wenn etwas nix taugt, "kannste ein Ei drüber kloppen", oder es "in der Pfeife rauchen".
    Kann ich mich über etwas richtig doll freuen, dann "freu´ich mich wie ein Schnitzel".

    Ach, ich müsste eine Weile überlegen, dann würde mir wahrscheinlich noch einiges mehr einfallen – bin gespannt, was noch so kommt hier!

    Liebe Grüße,
    Papagena

    • Reply
      Nic
      22. Oktober 2013 at 19:03

      ich mag das "in der pfeipfe rauchen", das wird hier auch benutzt!

  • Reply
    Eva
    22. Oktober 2013 at 23:13

    Himmel. Aaaaarsch und Zwirn.
    Du Hupe. Du Flitzpiepe.
    Ab und an "kreist der Geier" und "was zum Kuckuck treibt Ihr da?"
    Verdammte Hacke, und beliebt unter Ruhrpöttlern: "Wolllll?" Hinten an den Satz hängen.
    Dat junge Jemüse muss immer hinten sitzen und die "Zuckerschneckchen" sind nicht immer süß.
    Hömma! Janz wunderbar, dat Posting :D
    Lg Eva

    • Reply
      Nic
      24. Oktober 2013 at 6:12

      flitzpiepe! <3 <3 <3

  • Reply
    Schneeschaf
    23. Oktober 2013 at 10:15

    Besser spät als nie, aber ich hab' auch noch was.:
    Sehr schön und sehr antiquiert finde ich z. B. "Das ist doch Mumpitz!"
    Und dann haben wir hier natürlich noch viele hessische "Eigenheiten" wie "des iss wie'm Ochs ins Horn gepetzt" – wörtlich "Wie einem Ochsen ins Horn gezwickt" – also wirkungslos. ;)

    Gruß vom
    Schneeschaf

    • Reply
      Nic
      24. Oktober 2013 at 6:13

      haha,,, wenn ich mumpitz höre, dann muss ich immer an peter ustinov in seiner wunderbaren rolle als hercule poirot denken. er spricht das da mit herrlich französischem akzent mümpitz aus! :D

  • Reply
    Anonymous
    23. Oktober 2013 at 11:24

    Mein Mann sagte letztens als er was super fand: "Das ist knorke!"
    Diesen Ausdruck hatte ich total vergessen, jetzt benutze ich ihn immer wieder ;)))

    Sehr schönes Thema!

    Liebe Grüße aus Köln
    Natalie

    • Reply
      Nic
      24. Oktober 2013 at 6:15

      knorke benutze ich auch ziemlich oft!

  • Reply
    Anonymous
    23. Oktober 2013 at 20:13

    Alles Gute dir nachträglich zum Geburtstag!!! Habe mich gerade kringelig gelacht über diese Redewendungen.Bei uns war ein geflügeltes Wort " Da kannst du hoch und niedrig springen…"
    oder "ab in die Falle ",aber Gedöns und blümerant werden hier auch sehr gerne genommen ." Immer schön den Ball flach halten" und "Kleine Brötchen backen" zählt zu meinen Lieblingen.
    Hach ,herrlich diese Anregung,Dankeschön! Liebe Grüße von Silke Schmidt!

    • Reply
      Nic
      24. Oktober 2013 at 6:16

      wir halten auch öfter mal den ball flach und backen kleine brötchen! herrlich! ich mag die redewendungen.

  • Reply
    Anonymous
    23. Oktober 2013 at 21:34

    Herrlich, das läuft ja wie geschnitten Brot hier! Das klappt ja , wie beim Brezelbacken!
    Schlümperdibüx- ist mein Lieblingsausdruck, gefolgt von holla, die Waldfee.
    Ich liebe diese Ausdrücke, viele kommen von meinem Vater, der einen sehr trockenen, norddeutschen Humor hat. Er trägt übrigens auch Nietenhosen.
    Irrtum sprach der Igel und stieg von der Drahtbürste ( haben meine Kinder erst mit 14 verstanden, dann aber um so mehr gelacht).
    Schnötentröten mag ich auch, das ist dasselbe, wie ein Stehrümchen, also Hübsches, das man nicht wirklich braucht.
    Auch schön: ich taufe dich mit Kaffeesatz auf den Namen Schweinematz.
    Herzliche Grüße von Claudia

    • Reply
      Nic
      24. Oktober 2013 at 6:17

      geschnitten brot ist immer gut.

      aber ich muss dich korrigieren… schlümperdibüx (-bix, meine ich…) hat der räuber hotzenplotz erfunden! ;D

      stehrümchen find ich ja gediegen! das kannte ich noch nicht!

  • Reply
    Sabine
    27. Oktober 2013 at 15:26

    oh, mir fällt grad nochmal einer ein, weil habe ich neulich zu meiner Tochter gesagt, die völligst irritiert guckte: "sag mal, bist du watze???" Habe wir früher permanent gesagt….war mir absolut entfallen….
    Gruß aus Kassel von Sabine

    achja, und schnugge ist natürlich Süßkram…..ich geh dann jetzt mal was schnuggen, bei dem fiesen Wetterchen draußen……

  • Reply
    Fäulein Kaos
    26. November 2013 at 7:48

    Oh ich liebe Redewendungen, wobei mein lieber Herr Ordentlich gerne Redewendungen vermischt.

    Was bei uns zu Hause ganz oft kommt (auch von meinen Eltern damals):
    – ich konnte nicht an mir halten
    – quasi
    – Hier schauts aus wie bei Hempels unterm Sofa
    – Himmelherrgott
    – Alter
    – Ich glaub es hakt
    – Das schlägt der Krone den Zacken aus
    – Ende Gelände
    – Aus Schluss Ende Basta
    – geht's dir zu gut?
    – Tüddelükram (für hübsche Sachen die keinen Sinn haben außer hübsch zu sein)
    – Auf dem Schlauch stehen
    – hier liegt ja der Hund begraben
    – Da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt
    – komm mal in die pötte

    mehr fällt mir gerade nicht ein.

    Aber es ist herrlich so viele tolle Aussprüche zu lesen

    • Reply
      Nic
      29. November 2013 at 17:10

      ups, entschuldige bitte. dein kommentar dümpelte ein paar tage lang unbemerkt in meiner freischalte-schleife. sorry…

      ich glaub es hackt! hier auch immer gern genommen… ;)

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