FAMILYLIFE MY 2 CENTS

Du weißt, dass du in den 70er Jahren aufgewachsen bist, wenn du…

Analoge Fotografie & Kindheitserinnerungen | Du weißt, dass du in den 70er Jahren aufgewachsen bist, wen du... | luziapimpinella.com

Heute gibt es mal einen kleinen nostalgischen Flashback in verblichenen, alten, analogen Bildern. Ich bin ein Kind der 70er. Mit allen Freiheiten, die das damals so mit sich brachte, mit Brause statt Wasser, mit „ohne Helm“, mit Schlaghosen, mit Camping an der Ostsee und Dolomiti-Eis.

Und ich dachte, ihr hättet an diesem Post und einer kleinen Reise durch meine komplett analoge Kindheit ein bisschen Spaß. Vor allem werdet ihr Einiges wieder erkennen, wenn ihr vielleicht auch in den 70er groß geworden seid, wetten? Denn…

Analoge Fotografie & Kindheitserinnerungen | Du weißt, dass du in den 70er Jahren aufgewachsen bist, wen du... | luziapimpinella.com

Du weißt, dass du in den 70er Jahren aufgewachsen bist, wenn du…

• Wenn du sofort an eine Pocket-Kamera mit rotem Knopf denkst, wenn ich „ritsch-ratsch“ sage.

• Wenn du zwar jede Woche Lieutenant Ohura in Raumschiff Enterprise im Fernsehen gesehen hast, aber keine Ahnung hattest, wie sie mit Vornamen heißt. (Weil du nämlich erst seit 2009 weißt, dass sie Nyota heißt.)

• Wenn du gritzegrüne Gummibärchen mit ganz vielen künstlichen Farbstoffen essen durftest und trotzdem nicht daran gestorben bist.

• Wenn du dich früher immer gefragt hast, wer wohl die Wäsche auf der Kilometer langen Wäscheleine des Weißen Riesen wieder abnehmen soll.

• Wenn du den Bach neben dem Haus noch mit Stöcken und Steinen umgeleitet und gestaut hast und kein Erwachsener hat es dir verboten.

• Wenn eines deiner Fernseh-Highlights einmal im Monat „disco“ mit Ilja Richter war – nicht nur wegen der Musik, sondern weil dann auch immer am Wohnzimmertisch zu Abend gegessen werden durfte.

• Wenn du als Kind Fahrrad ohne Helm fahren durftest und deine Eltern hatten trotzdem keine Angst.

• Wenn beim Pommes-Essen am Kiosk ganz selbstverständlich eine Zigaretten-Reklame vor deiner Nase stand.

Analoge Fotografie & Kindheitserinnerungen | Du weißt, dass du in den 70er Jahren aufgewachsen bist, wen du... | luziapimpinella.com

• Wenn du mit deinem Papa am am Ostseestrand gigantische Sandburgen bauen durftest, ohne dass irgend eine doofe, deutsche Spielverderber-Behörde dies verboten hätte.

• Wenn du mexikanische Springbohnen und Urzeitkrebse aus dem YPS-Heft als Haustiere hattest… und einen Wellensittich.

• Und wenn du auf längeren Autofahrten auf der Rückbank des Wagens schlafen durftest… liegend, in eine Decke gekuschelt und ohne Sicherheitsgurt.

• Wenn du noch regelmäßig in einem winzigen VW Käfer mitgefahren bist oder in einem gigantischen Opel Commodore.

• Wenn du noch weißt, was eine Revolver Schaltung beim Auto ist.

• Wenn deine Mama ab und zu mit Perücke herum gelaufen ist und eine andere Haarfarbe oder plötzlich Locken hatte und keiner fand das irgendwie seltsam.

• Wenn du bei dem Satz „Sie baden gerade ihre Hände drin.“ sofort eine Schüssel mit grünem Spülmittel vor deinem inneren Auge siehst.

• Wenn du nocht weißt, wo der Kli-Kla-Klawitterbus fuhr und dass Plumperquatsch der Name eines Wassermanns ist, der aussieht wie ein Frosch.

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• Wenn man das Legoland noch in Deutschland erlebt hat und sich auf dem Schoß des es Indianerhäuptlings vor Angst fast in die Hosen geschissen hat. (Das Legoland war übrigens damals in Sierksdorf an der Ostsee und heißt heute Hansa Park – HIER habe ich ein Video entdeckt, dass mich sofort in meine Kindheit beamt!)

• Wenn du mit Brause und Apfelsaft statt Wasser auch ohne Karies groß geworden bist.

• Wenn der Schlips deines Papas machmal breiter war, als das Lätzchen deines kleines Bruders.

• Wenn du noch weißt, wie toll Dolomiti Eis geschmeckt hat, bevor sie an der Rezeptur herum gepfuscht haben.

• Und auch, wenn du dich noch erinnern kannst, dass deine ersten Kugeln Eis 30 Pfennig gekostet haben.

• Wenn du vom Verkehrskasper auf deiner Europa Schallplatte ganz wichtige Lektion fürs Leben gelernt hast, zum Beispiel dass man vor Mitschnackern auf der Hut sein muss.

• Wenn du  eine Tante hattest, die noch einen richtigen Plattenschrank mit Plattenspieler und Schallplatten hatte und du bei jeder Feier davor abgehottet hast.

• Wenn auf deinen Familienfeiern noch Eierlikör geschlürft wurde und die Kinder sogar manchmal die Reste auslecken durften.

• Wenn du Erni und Bert-Poster an der Kinderzimmerwand hattest und auch eins von Bibo und Oskar.

• Wenn dein Lieblingsessen Toast Hawaii war.

• Wenn du mit fünf Jahren schon zum Bäcker gehen durftest, um ganz alleine ein Brot zu kaufen, das fast so groß war wie du.

Analoge Fotografie & Kindheitserinnerungen | Du weißt, dass du in den 70er Jahren aufgewachsen bist, wen du... | luziapimpinella.com

• Wenn du als Hosenscheißer an der Hausbar deines Onkels sitzen durftest und keiner dabei gedacht hat, dass du deswegen gleich als Alkoholikerin enden wirst und dass man am besten gleich das Jugendamt rufen sollte.

• Wenn der Schlag von deinem Hosenbein so groß war das man deine schicken Schuhe gar nicht sehen konnte.

• Wenn du beim beim allerneusten Hit von ABBA wieder mal völlig ausgeflippt bist.

• Wenn du, als du erst in der 2. Klasse warst, deinen Eltern gesagt hast: „Ich gehe jetzt zu Claudia (die 10 Straßen weiter wohnte ) zum Spielen und komme heute Abend wieder!“ und deine Eltern bekamen keine panische Schnappatmung.

• Wenn du in der Schulpause Gummitwist gespielt hast.

• Wenn du keine Folge von „Unsere kleine Farm“ verpasst, Laura Ingalls geliebt und Nelly Olsen in natürlich gehasst hast.

• Wenn du Käse-Igel schon gegessen hast, als sie noch kein Vintage Food waren, sondern the last hot shit auf Parties und Familienfeiern.

• Wenn deine erste Schallplatte, die du Dir von deinem eigenen Taschengeld gekauft hast Upside Down von Diana Ross war (das war dann allerdings schon 1980).

• Wenn du dein Kind Luzie nennst, weil deine Lieblingsheldin „Luzie der Schrecken der Straße“ war.

 

Falls ihr in meinem Alter seid, erkennt ihr Einiges wieder? Oder was würdet ihr auf diese Liste setzen? Lasst mal in den Kommentaren hören, ich bin total gespannt…

luzia pimpinella Gruss Macht's hübsch!

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70 Comments

  • Reply
    Bine
    20. Juni 2018 at 8:23

    Wenn du immer Limo trinken durftest…

  • Reply
    Gina
    20. Juni 2018 at 8:52

    Wenn Du an der Bude mit der Bestellung: „Für 1 Mark Brausebonbons!“ alle in den Wahnsinn getrieben hast…

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      20. Juni 2018 at 8:55

      Muaaahaaaaaaaaa!

      Ich war immer der Typ „von fast allem was“. Also zwei davon, drei davon, 1 davon, 5 davon… und dann immer schön im Kopf nachrechnen.

      • Reply
        Ilka
        20. Juni 2018 at 12:08

        Lakritzsalmis für 1 Pfennig das Stück zu 1 Mark – in der Drogerie 5 Straßen weiter, wo der Inhaber noch einen weißen Kittel trug und die Süßigkeiten on einem drehbaren Glasbonbon- Ständer lose ind einzeln zu kaufen waren. Die smilys für 10 Pfennig blieben aber da, weol zu teuer!

  • Reply
    Barbara
    20. Juni 2018 at 8:59

    Ja, ja, ja

  • Reply
    Gabi Jansen
    20. Juni 2018 at 9:05

    Wenn du Abends auf de Stoppelfeld verstecken gespielt hast und Miss Marple Filme gaaaanz unheimlich fandest

  • Reply
    Claudia
    20. Juni 2018 at 9:15

    Mit den Eltern im Käfer von Hamburg nach Barcelona in den Urlaub fahren und auf dem Rückweg noch quer durch Deutschland alle Verwandten abgegrast. Was hätte man für Zeit, wo es doch noch keine Computer gab, die alles vereinfachen und schneller machen 😜

  • Reply
    Claudia
    20. Juni 2018 at 9:18

    Ach, Pril Blumen, die klebten überall

  • Reply
    Carolin
    20. Juni 2018 at 9:22

    Haha, das ist ja eine coole Idee, dieser Post! Und die Fotos, herrlich! Ich bin ja ein ’80er-Kind, aber ein paar Sachen kommen mir sehr bekannt vor. Im Auto schlafen zum Beispiel, ohne Anschnaller, den gab es hinten im Trabi nämlich gar nicht. Übrigens mit Benzinkanister unter der Sitzbank :-p. Und bis abends Spielen, ohne Handy und Co. Einfach mit dem Fahrrad los, irgendwann war man schon wieder zu Hause (würde mich ja heute als Mama wahnsinnig machen :-p).

    Wirklich schöne Idee, Nic! Und Du hattest ja eine sehr süße Spitzmaus-Schnute <3

    Liebste Grüße,
    Caro

  • Reply
    Planet Hibbel
    20. Juni 2018 at 9:32

    Wenn an Deiner Kinderzimmerwand schreiend bunte, psychedelic Tapeten und an den Fenstern ebensolche Vorhänge hingen. Haha. Ich glaube der Teppichboden dazu war knallblau. Kein Wunder, daß ich heutzutage nur noch auf schwarz, weiß, grau stehe.

  • Reply
    Britta
    20. Juni 2018 at 9:55

    Wenn du immer die Hitparade im Radio auf Kassette aufgenommen hast und vergessen hast, bei den Verkehrsnachrichten auf Stop zu drücken.
    Wenn du auch diesen wunderbaren Topfhaarschnitt hattest.
    Du immer diese breitgerippten Strumphosen entweder in blau, rot oder gelb anziehen müsstest.
    Oder diese Schlupfmützen(zum Wenden!!!!) , in denen nur deine dicken Backen rausgeschaut haben….

    • Reply
      Nic {luzia pimpinella}
      20. Juni 2018 at 10:09

      Boah, diese hässlichen Mützen, die habe ich so gehasst und habe sie komplett verweigert.Womöglich noch mit so einem „Schwänzchen“ mit Bommel dran! OMG; nein! Ich war schon immer ein eitles Kind. Haha!

      Das mit den Kassetten war dann aber erst in der 80ern, wenn ich mich recht erinnere. Ich habe immer Edgar Wallace Filme als „Hörspiel auf dem Fernseher aufgenommen. C

    • Reply
      die andere Britta (weil man so nur von 1965 bis 1975 hieß)
      20. Juni 2018 at 11:19

      dunkelgrün waren die Strumpfhosen! :D

  • Reply
    Conny Lomoherz
    20. Juni 2018 at 9:58

    Richtig gut!
    Als Bildschirmschoner habe ich ein Bild meiner Eltern aus den 70ern, auf dem sie bei einer Familienfeier Eierlikör schlürfen ;)
    Die Ritsch-Ratsch-Kamera (sogar die 4008er im Bild) und Schallplatten(spieler) sind aber wieder bei mir eingezogen!
    (… und auch in den Blog, chihi: https://lomoherz.de/2015/08/27/die-agfamatic-pocketkamera-retro-liebe-pur)

  • Reply
    nic
    20. Juni 2018 at 10:10

    Wenn es Dir überhaupt nicht komisch vorkam daß der Butler in den schwarzweißen Klaus Kinski Filmen immer in den Telefonhörer sah wenn niemand antwortete: „Hallooo?“ Und Mama mit einem Afro heimkam…♥nic

  • Reply
    Nane
    20. Juni 2018 at 10:18

    ….. als die Rollschuhe noch angeschnallt wurden und man permanent Pflaster auf den Knien hatte …..
    als man noch spezielle Sonntagsoutfits hatte, damit man auch extra ordentlich aussah beim Spaziergang …..
    als wir im Grundschulalter alleine in‘s Freibad gehen durften bzw mit dem Rad ohne Helm hinfahren ….
    schöne Zeiten, wir hatten ne coole Kindheit ohne „Totalübetwachung“

  • Reply
    Annette Naudiet
    20. Juni 2018 at 10:21

    Grooooßartig!
    Da kann ich hinter nahezu jedem Satz einen Haken machen und gleich bei Foto zwei überfielen mich Erinnerungen an meine erste eigene Kamera, eben die „Risch-ratsch-klick“.
    Caprisonne aus dem Strohhalm schlürfen, bei nicht nur gefühlten 40 Grad, im orangefarbenen Opel Commodore, der sich ÜBER den Wurzenpass nach (damals noch) Jugoslawien quält. Dazu noch eine Fix und Foxi als Qualitätslektüre. Wenn ich heute über den Trödel gehe, sehe ich zu 80% Sachen, die früher in unserer Wohnung standen und werde nie verstehen, wie man sich freiwillig wieder diese Tapeten antun kann – meine Eltern hatten die „schielenden Augen“ in braun-orange im Schlafzimmer! Alptraum!
    Danke für diesen wunderbaren Flashback :)

  • Reply
    Martina
    20. Juni 2018 at 10:24

    – Wenn du auf den Kunstledersitzen des orangefarbenen Käfers deine Mama immer klebengeblieben bist.
    – Wenn du die Milch vom Bauern geholt hast, und die Hälfte auf dem Weg nach Hause ausgetrunken hast
    – Wenn du zum Zigarettenautomaten laufen musstet um dem Papa neue Kippen zu holen
    – Wenn du eigentlich 365 Tage im Jahr aufgeschürfte Knie hattest
    … Danke für diesen wundervollen Erinnerungspost!!!
    Der Tag kann nur gut werden :-)
    Liebe Grüße
    Martina.

  • Reply
    ulli
    20. Juni 2018 at 10:32

    Wenn ich an meine Kindheit denke, dann denke ich an:

    das Breitcord Sitzpolster auf unserer Sofagarnitur
    das Um die Ecke Fahren mit der Ente meiner Mutter, wo wir vor Freude immer gejauchzt haben
    an meinen furchtbaren Haarschnitt
    an Sandalen mit Socken drin
    an stundenlanges Draußen-Spielen
    an Dalli Dalli
    an Töööööööölke

    ach, danke Nic für den Backflash, ich muss gleich mal meine Eltern anrufen!

  • Reply
    Gaby
    20. Juni 2018 at 10:47

    Wenn du in den Freistunden heimlich das Schulgelände für den Weg zum Bäcker verlassen hast und ein Matschbrötchen gekauft hast
    Wenn du Postkarten an den Wänden hattest, ABBA gehört hast und Sarah Kay Bettwäsche hattest
    Eine wunderschöne und unvergessliche Zeit herzliche Grüße Gaby

  • Reply
    Astridka
    20. Juni 2018 at 10:51

    Viel Spaß beim Lesen gehabt ( und mich auch erinnert, aber an die Zeit, als ich begonnen habe, Kinder dieses Alters zu unterrichten ).
    LG
    Astrid

  • Reply
    Frau Zuckerbrötchen
    20. Juni 2018 at 10:56

    Hach, was für ein toller Beitrag!!
    Ich bin ja auch ein 70ties Girl und kann mich auch noch an vieles erinnern, die du so schön aufgezählt hast. Vor allem an diese Teegläser, mit den geschwungenen Plastik-Überzügen. Ich fand die damals richtig coo! :-D

    Liebe Grüße!
    Saadet

  • Reply
    Pascale
    20. Juni 2018 at 11:20

    Ich 80er Jahre Kind habe einen Teil davon auch noch erlebt.
    Bei uns gab es dann aber statt den Schlagholen in der Teenagerzeit knallenge Jeans und dafür breite Schulterpatten.
    Wir hatten noch Schallplatten zum Musik hören, die habe ich in Deiner Liste nicht gesehen.
    Wir hatten Rollschuhe mit 4 Rädern jeweils 2×2 – ohne Schutzausrüstung und Helm
    Wir mussten nach Hause wenn es Dunkel wurde oder wir gerufen wurden (das haben wir dann meistens überhört)
    Wir waren in den Schulferien daheim und haben in grossen Kinder-Banden Räuber und Polizei oder Verstecken im ganzen Quartier gespielt.
    Das TV-Programm begann erst mit dem Sandmann und Endete nach dem Krimi – danach Testbild oder Ameisenrennen.
    Einiges von Deiner Liste habe ich hingegen nicht mehr erlebt.
    Ach ja: die Leute haben noch miteinander gesprochen und nicht nur ge-whatsupt *lach

  • Reply
    sonja
    20. Juni 2018 at 11:28

    Ich liebe Deine Kindenbilder, sehe auch ein bisschen Luzie darin :-* Schöne Idee!

  • Reply
    Ulli
    20. Juni 2018 at 11:52

    …wenn du im Urlaub mit einer Sonnencreme LSF 5 eingecremt wurdest (wenn überhaupt)
    …wenn die Ferien einfach Ferien waren ohne freiwillige oder nicht so freiwillige Hausaufgaben, Fördergruppen und pädagogisch ausgefeilten Ganztagesbetreuungen

    Sehr schöner Beitrag!

    • Reply
      Nria
      20. Juni 2018 at 13:56

      An diese absurd niedrigen Lichtschutzfaktoren bei der Sonnencreme kann ich mich auch noch erinnern :D Ich hab neulich eine Freundin gefragt, die in den 90ern geboren ist, die kannte das nicht mehr.

      • Reply
        Nic {luzia pimpinella}
        20. Juni 2018 at 14:02

        2! Oder noch besser… Sonnenöl! Damit man noch mehr brutzelt. Deswegen sind wir auch die Hautkrebsgeneration. :/

        • Reply
          Susanne
          20. Juni 2018 at 22:37

          Faktor 12 war quasi der Sunblocker der 70er ; )

  • Reply
    Moni
    20. Juni 2018 at 12:02

    Ach wie schön, ich musste beim Lesen Deines Beitrags viel Schmunzeln. Ich bin zwar erst in den 80ern geboren, habe mich aber dennoch des Öfteren wiedererkannt! Ich vermisse die grandiose Chip-Chipstonne, bevor die Rezeptur geändert wurde.

  • Reply
    Martina
    20. Juni 2018 at 12:16

    Ach herrlich!
    Mir fallen noch die schrecklichen Tapeten mit GROSSEN Mustern ein. Und dass wir im Winter Schlittschuhlaufen konnten auf zugefrorenen Seen. Die Weihnachts-Kinder-Serien wie Tim Thaler, Silas oder ähnliche. Das TV-Sommerferien-Programm, denn es gab ja nur 3 Sender! Diese Kugel-Zopfspangen, Kassetten statt CD’s, DISCO und Hitparade – ach, mir fällt plötzlich noch SOOOOOO viel ein :-)!
    DANKE Nic für diesen tollen Beitrag.
    LG
    Martina

  • Reply
    Ilka
    20. Juni 2018 at 12:19

    Großartig!
    Immer wenn ich morgens meine Jungs (fast 7 und fast 10) ALLEINE zur Schule laufen lasse, und sich ein mulmiges Gefühl einschleichen will, denje ich schnell daran, dass ich ab Schultag 2 ganz alleine gelaufen bin.
    Hier noch meine Top 70ies Erinnerungen:
    – einkaufen in der Drogerie (s.o. Kommentar zu Süßigkeiten)
    – Milch aus dem Folienbeutel (gab immer Sauerei)
    – Sommer-Ferienpaß mit freiem Eintritt (fast) überall
    – Pelikano-Füller mit Metallkappe statt Vollplastik
    – kratzende Wollstrumpfhosen und Kunstleder-Latzhosen
    und so ziemlich alles, was Ihr schon geschrieben habt.
    Vielen Dank, liebe Nic, you made my day!
    LG Ilka

  • Reply
    Ute
    20. Juni 2018 at 12:30

    Jaaaa, genau so war es – musste beim Lesen herzlich lachen! Herrlich, dass Du die Erinnerungen an diese Zeit mit Bild und Wort so wunderbar zusammengestellt hast.
    Muss unbedingt auch mal in den analogen Fotos stöbern und sie gemeinsam mit der Familie sichten.

  • Reply
    Julius
    20. Juni 2018 at 12:38

    Was für ein schöner Post und tolle Bilder :) Ich bin zwar ein Kind der 80er, aber einige Sachen gab es in dem Jahrzehnt auch noch. Ich durfte zum Beispiel immer alleine raus zum Spielen und musste nur nach Hause kommen wenn es dunkel wurde. Und wir haben in einem Tante Emma-Laden eingekauft. Aber nur kurz, dann gab es auch bei uns in der Kleinstadt große Supermärkte ;)

  • Reply
    Sandra
    20. Juni 2018 at 12:44

    Wenn es Mettigel, gefüllte Eier, Fliegenpilze oder Eieruhr zum Geburtstag gab. Wo der Geburtstagskuchen noch Igel oder kalter Hund hieß.
    Und da ich in der DDR aufgewachsen bin. Wo man zum telefonieren noch eine Telefonzelle benutzte. Wo Kinobesuche noch 25 Pfennige und Pfeffis 10 Pfennige kosteten. Wo man Urlaub in den Bergen machte wenn man an der Küste wohnte und umgekehrt.
    Ich könnte das jetzt noch unendlich weiter führen. Das waren noch Zeiten.
    Liebe Grüße von der Küste.
    Sanni

  • Reply
    Claudia
    20. Juni 2018 at 13:00

    Oh herrlich. Ich schwelge gerade in den gleichen Kindheitserinnerungen.
    Ich hätte da noch eine meiner geliebten Serien: Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt.
    Heute wundern sich meine Jungs und auch ich wie unfaßbar langsam Fernsehen mal war.
    Und da war auch noch Herr Kaiser von der Hamburg-Mannheimer. Der gehörte doch fast schon zur Familie.

    • Reply
      Martina von Jolinas Welt
      20. Juni 2018 at 15:46

      Robbi Tobbi und das Fliwa Tüt verbringen ihren Ruhestand im Puppenmuseum in Bad Kreuznach und sind gerade in die Sams Ausstellung in Speyer ausgeliehen, wenn du die besuchen möchtest :-)

  • Reply
    Andrea/ die Zitronenfalterin
    20. Juni 2018 at 13:36

    Oh wie herrlich, man fühlt sich fast zurückgebeamt (ja, ich hab sogar Raumschiff Enterprise Sendungen mit dem Cassettenrecorder aufgenommen. Trotz Fernsehwerbung erscheint hinter mir kein Schattenbild bzw. schlechtes Gewissen, wenn ich keinen Weichspüler benutzt habe. (aber ich habe seit 1984 auch keinen Fernseher mehr ;-)
    Seit meiner Kindheit bekomme ich übrigens Schnappatmung angesichts von Tapeten mit Mustern irgendwelcher Art. Vielleicht auch typisch 70iger: die Trimm-dich-Bewegung und der Volkslauf/ -wanderung-Wahn. Mein sportbegeisterter Vater hatte Tonnen von Ehrenmedaillen und war täglich Joggen (ja, damals wurde das „erfunden“..). Kennst Du noch das „Trimm-dich-Männchen“?
    Liebe Grüße
    Andrea

  • Reply
    Martina von Jolinas Welt
    20. Juni 2018 at 15:44

    Wenn dein Führerschein noch ein grauer Lappen war und dein erstes Auto wirklich Revolverschaltung hatte (ist man garantiert noch ein paar Tage älter als Du, hihihi)
    Wenn die Limo noch solche Bügelschnappverschlüsse hatte,
    Wenn man nicht verhungert und verdurstet ist bei Wanderungen mit den Eltern die keine Tasche voll Essen und Trinken nachgeschleppt haben
    Wenn man nach dem Kinderfasching roch wie ein Aschenbecher, weil die Erwachsenen alle qualmten
    Wenn, wie bei Euch früher mehr Lametta war
    Wenn man gebettelt hat beim großen Preis auf bleiben zu dürfen bis Wum und Wendelin kamen
    Wenn man noch einen schwarz weiß TV ohne Fernbedienung hatte, als Ruhepunkt zwischen den bunten Tapeten
    Wenn deine Barbiepuppen noch Petrapuppe hieß…..
    Wenn du bei billigem Plastik mit Lösungsmittelgestank an dein Planschbecken denken musst….
    Danke für die Reise in meine Kindheit

  • Reply
    Steffi
    20. Juni 2018 at 15:59

    Ja, das ist auch alles in meiner Erinnerung. Wir haben auch immer die Waschmittel Tonnen mit Geschenkpapier beklebt für das Lego… Und gibt es in der crafting Bewegung eigentlich ein revival von diesen Glasschmelzgranulatschmuckanhängern, die dann in kleinen, sehr heißen Öfen gebacken werden müssten? Komm nicht mehr auf den Namen aber unser Gemeindezentrum hatte so ein Teil…

  • Reply
    Steffi Mund
    20. Juni 2018 at 16:44

    Toller Beitrag! Genau die gleichen Fotos habe ich auch – es sind quasi meine 😁! Das erste Mal aufbleiben bis 21.30 Uhr mitten in der Woche, weil ich Phantomas schauen durfte, mit dem Kassettenrecorder vor Mal Sandocks Hitparade im Radio, Hitparade mit Dieter Thomas Heck, Matschbrötchen vom Bäcker, Cordhosen, hach……..und so vieles mehr!

  • Reply
    Sigrid Gilberti
    20. Juni 2018 at 17:08

    Erinnert Ihr Euch an das „Berry“-Erdbeereis in viereckig in silberne Folie gewickelt? Das gab es an der Ecke bei Zillewitz und mein Opa, der zu Besuch bei uns war, hat gedichtet: „Jetzt geh‘n wir zu Frau Zillewitz und kaufen uns ein Eisilitz“, köööööstlich!!!

  • Reply
    Sabine
    20. Juni 2018 at 18:48


    – die Waltons geschaut
    – auf dem Käfer Rücksitz gesessen und zwischen den Vordersitzen nach vorne die Mundorgel rauf und runter gesungen ( Vater war sehr geduldig oder damals schon taub)
    – Mohrenkopf Brötchen für 20 Pfennig, beim Sparmarkt,wo man schon alleine einkaufen durfte
    – Clogs im Sommer, auch wenn man sich die Knöchel dauernd blutig geschrabbt hat
    – im Freibad max. einmal mit Sonnencreme Zeozon LSF 6 eingecremt und min. einen Sonnenbrand gehabt, mit der ganzen Klasse ein riesiges Handtuchfeld aneinandergelegt
    – heimlich oder großzügiger weise Edgar Wallace „Der schwarze Abt“ schaut und dann abends gegruselt
    – als erstes Rad ein Klapprad gehabt
    – kennt noch jemand Geleitschuhe im Winter?
    – vor den Discorollern noch die Rollschuhe zum Anschnallen gehabt
    – mit der Klasse einen Wandertagesausflug zur Rollschuhdisco gemacht und dort zu „Grease“ getanzt

    Schön war’s!!
    Liebe Grüße
    Sabine

  • Reply
    Petra
    20. Juni 2018 at 20:55

    ….Herrlich!
    Und Sunkist-Pyramiden platzen lassen, Wassereis, weiße Kniestrümpfe und kennt jemand noch die Schlüppis mit den Rüschen am Hintern?
    Und im Urlaub trugen wir karierte Rucksäcke und die belegten Brötchen waren in Alufolie eingewickelt. Und im Zug konnte man noch die Fenster runter schieben.
    Sehr schön ist auch das „im Sessel auf dem Schoß“ Foto – das klebt in jedem Album, oder?

  • Reply
    Gabi
    20. Juni 2018 at 21:24

    Made my day! DANKE!
    Eine der vielen Gabis aus den 70ern

  • Reply
    Daniela
    20. Juni 2018 at 21:39

    ….Die Waltons; Gute Nacht John Boy…
    und Catweazle…
    Das waren meine Fehrnsehsendungen.
    Und Süssigkeiten noch einzeln im Tante Emma Laden kaufen, eine Tüte zu 10 Pfennig.
    Liebe Grüße
    Daniela

  • Reply
    Nicole
    20. Juni 2018 at 21:57

    Ach das war eine so schöne Zeit. Wir hatten einen quietsch gelben VW Bus und sind damit immer an die Ostsee gefahren. Unser Eis haben wir in der Kneipe an der Ecke gekauft, da gab es immer Brauner Bär. Samstags hatten wir noch Schule und ich musste Nicki Pullover tragen. Meine Mutter hatte auch eine Perücke ;) und Schuhe mit riesen Korkabsätzen.

  • Reply
    Tinka
    20. Juni 2018 at 22:02

    Herrlich und so wahr!
    Wenn Dein Vater Dich und Deine Freunde im Kombi-Kofferraum nach Hause gefahren hat und das immer eine Gaudi war. Ganz ohne Gurt und alle sind immer heil angekommen.
    Wenn Du für 50 Pfennige Kuchenränder beim Bäcker kaufen konntest. Oder am Imbiss Ketchupbrötchen.
    Wenn Du mit 5 schon allein im Bus gefahren bist, um Deine Omi zu besuchen ohne dass sofort die Polizei verständigt wurde
    Wenn alle Kinder noch zu Fuß zur Schule gingen und nicht gebracht wurden.
    Wenn man das Fenster vom Auto mit einer Kurbel runterdrehte, wenn es zu heiß wurde
    Als die meisten Autos noch Bonbonfarben hatten und nicht nur weiß, schwarz und silber waren
    Als man in der 5. Klasse noch 3 Wochen auf Klassenfahrt fuhr. Ohne die Eltern in der Zeit anzurufen.
    Als man Eis aß, das am Ende noch einen Kaugummi hatte, der die Zunge knallrot färbte
    Der Samstag Abend immer Fernsehabend war mit all seinen Quizshows wie „Einer wird gewinnen“
    Oder der Sonntag Mittag mit Biene Maja, Heidi, und Co
    Wenn Dein Bad schweinchenrosa war, was jetzt wieder hip wird
    Und, oja, Gleitschuhe und Klapprad :-)
    LG
    Tinka

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    Susanne
    20. Juni 2018 at 22:32

    Hach, heeerlisch….kann ich alles so unterschreiben. Nicht zu vergessen, die Hanni&Nanni Kassetten, die nach Endlosdauerschleife sich leider im Kassettenrecorder verheddert haben und dann mit einem Bleistift wieder aufgespult wurden. Ach, und natürlich das ekelige Wassereis im Freibad – zu dem man immer mit Badeschlappen und ohne Helm mit dem Rad gefahren ist. Und tonnenschwere Lederschulranzen, wenn die Eltern nicht gerade schon die hippen Scouts entdeckt hatten… nicht zu vergessen die Schinken-Spargelröllchen beim Tantengeburtstag – selbstverständlich mit Spargel aus dem Glas…und,und und Gruss Susanne (Erster Schultag 1976)

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    Martina
    20. Juni 2018 at 22:45

    Wunderbar und so wahr! Meine Mutter fuhr damals einen roten BMW 2002 und wenn sie meine Freunde und mich vom Strand abholte, saßen 5 Kinder gestapelt auf der Rückbank. Dazu noch 2 Kinder auf dem Beifahrersitz und mein Platz war im Fußraum des Beifahrersitzes. Selbstverständlich heißt meine Tochter Luzie und wird demnächst 20 Jahre alt. :-) :-) :-)
    Liebe Grüße
    Martina

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    Margit
    20. Juni 2018 at 23:01

    Oh ja… ich erinnere nich an alles!!!! Man, was war das Dolomiti damals lecker! Jetzt ist es nur noch eine Enttäuschung!
    Viele Grüße von Margit

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    Birgit
    20. Juni 2018 at 23:09

    Wenn deine 10 Jahre ältere Schwester mit dir in ihrem Käfer zur Tanke fuhr und du dir Prickel Pit und Bazoka Joe
    aussuchen durftest.Und einfach so in der Woche durftest du als Grundschulkind Dallas schauen und gingst erst um 22.30 Uhr ins Bett-wie der Rest der Grundschulklasse.

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      Steffi
      25. Juni 2018 at 8:15

      Bazooka Joe, Wahnsinn! Der beste Bubble Zum, den es jemals gegeben hat.
      Und die Frisco Brausetabletten (Cola) für die – ich zumindest – mein gesamtes Taschengeld investiert habe.

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    Sabine
    21. Juni 2018 at 9:20

    Pan Tau.
    Gemusterte Strumpfhosen, bei denen das Muster aber erst Mitte Oberschenkel anfing.
    8 Leute in einem Auto, 2 vorne und 3 Erwachsene mit 3 Kindern auf dem Schoß hinten.
    Spielen auf der Straße, bis abends die Mutter das Fenster aufriss und einen, seeehr laut, rief.

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    Dani
    21. Juni 2018 at 10:54

    Punkt, Punkt , Komma, Strich, fertig ist das Mondgesicht …kennt ihr das noch ? Das war Kaba in der Tube ;-)
    Dann natürlich der Afro meiner Mutter …die unfassbar kratzigen Wollhosen in die meine Mutter ein flottes Futter eingesetzt hat und sie von diesem Moment an unmöglich noch kratzen konnten:D
    Der Einkauf mit Oma…jeder Passant wurde gegrüßt oder man hielt gefühlte Stunden an um sich mit der Nachbarin auszutauschen. Ganz zu schweigen von den vielen *schnittchen * die man bei der Einkaufstour abgestaubt hat. Die Brezel beim Bäcker, die Saitenwurst beim Metzger und im Supermarkt die Bonbons :D

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      Nic {luzia pimpinella}
      21. Juni 2018 at 11:19

      Kenne ich natürlich. Aber das nicht von einer Gesichtscreme? Ich habe das zumindest noch gemacht, wenn ich Luzie im Gesicht eingecremt habe. Und sie wird es wahrscheinlich mal bei ihren Kindern tun. Haha.

      Bei uns gab es übrigens immer nur eine Scheibe Mortadella beim Metzger. Aber unser Pizza-mann (die erste und für mich bis heute beste Pizza aus dem Steinofen – den Laden gibt es heute noch), hat mir aus Pizzateig immer einen kleinen „Gehstock“ zum Knabbern gebacken. :)

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    Tanja
    21. Juni 2018 at 21:14

    Bei uns im Dorf gab es einen Tante Emma Laden mit Bonschegläsern und man könnte sich je nachdem was das Taschengeld noch hergab einzelne Schnullis, Krokodile, Lakritzschnecken usw. kaufen, für 5 Pfennig das Stück. Und wenn es wichtige Mitteilungen gab, das Dorf betreffend, gingen sogenannte Laufzettel um die man nach dem Lesen weiter zum Nachbarn geben musste. Ach ja, und Telefon hatten auch nicht alle, da mussten die Kinder aus dem Ausland beim Nachbarn anrufen der dann schnell rübergeholt würde. Heutzutage unvorstellbar! Mein Berufswunsch war übrigens „Tante Emma“, ich fand den Treff- und Tratschpunkt einfach herrlich! Ist aber dann doch nichts draus geworden! ;)

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    Ceebee
    22. Juni 2018 at 5:38

    Wenn wir im Sommer, über viele Jahre, nach Italien an die Adria im Auto gefahren sind, der Vater im Auto rauchte, man mit dem batteriebetriebenen Walkman selbst aufgenommene Cassetten hörte und permanent mit Umdrehen beschäftigt war und nachts auf der Rückbank im Auto unangeschnallt geschlafen hat… Samstagabend alle „Wetten dass“ oder „EWG“ schauten und dabei TK-Pizza am Wohnzimmertisch aßen und man Bananen- oder Eierlikörgläschen ausschlecken durfte, Bravo-Starschnitte an der Kinderzimmertür klebten, Dolly und Hanni & Nanni Bücher verschlungen wurden, alleine und ohne Helm mit dem Fahrrad ins Freibad fuhr und sich mit Tiroler Nussöl eincremte und am Ende des Sommers braun gebrannt war und dabei sogar manchmal einen Sonnenbrand bekam und wahnsinnige Badekappen tragen musste, die Pizzeria, das einzige „ausländische“ Restaurant war und man dorthin nur an „besonderen“ Tagen zum Essen ging und immer Sonntags wurde gebadet…
    Ja, das war toll…seufz

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    Karin
    22. Juni 2018 at 16:27

    Wenn meine Mutter (ebenfalls Team Perücke) in den 70er Jahren zur Sparkasse ging, setzte ich mich an das Märchentelefon: ein runder Tisch mit ca 8 Stühlchen und 8 orangen (welche Farbe sonst?) Telefonhörern, mit denen man verschiedene Märchenkassetten hören konnte. Wenn sie zur Post ging, schaute ich mir in der Zeit das RAF-Fahndungsfoto an und stellte mir vor, dass ich Christian Klar irgendwo sehen würde und der Polizei den entscheidenden Hinweis geben würde …
    Im Fernsehen gab es vormittags nichts zu sehen und spät abends war Sendeschluss mit Testbild. Neben den Waltons, der Sesamstrasse, dem feuerroten Spielmobil, der Rappelkiste, Uhlenbusch erinnere ich mich noch an „Lemmi und die Schmöker“, „Black Beauty“ und an den Adventssonntagen „Die Augsburger Puppenkiste“. Außerdem gab es Werbefiguren wie Clementine, den Persilmann und Karin Sommer von Jacobs-Kaffee.
    Von den Lebensmitteln stehen heute vermutlich viele wegen verbotener Inhaltsstoffe auf dem Index. Kennt Ihr noch Cefrisch, ein Orangenpulver zum Anrühren? Oder Arancacreme? Jemand fragte oben nach den Unterhosen mit den Rüschen hinten drauf: ja, hatte ich auch. Nannten wir Funkenmariechenhosen.

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    Simmiy
    22. Juni 2018 at 18:45

    Oh mein Gott…das war gerade eine Zeitreise…wow. Habe mich sofort an alles erinnert gefühlt. Bist du auch 70 geboren?? Besonder das mit den riesigen Sandburgen bauen,hat mich erinnert an damals,das habe ich jeden sommer gemacht. Jetzt ist es verboten. Sesamstrasse…ach Gott. Am Anfang waren alle Eltern gegen das amerikanische „Zeug“,dann haben sie es selber geschaut. am Anfang waren es auch noch die synchronisierten Versionen aus Amerika. Und ABBA…oh Gott…ich hör die heute noch und sing laut mit. Eine herrlicher Text…Danke und ein schönes Wochenende.

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    meike
    22. Juni 2018 at 22:37

    Ah, die Schallplatte mit dem Mitschnacker hatte ich auch. Diesen Begriff habe ich außer beim Verkehrskasper aber nie wieder irgendwo gehört. Ist das in Norddeutschland ein gängiger Ausdruck?

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    Ute
    23. Juni 2018 at 15:58

    Hallo – was für eine Freude diesen Post zu lesen. Ich bin ein Kind der 60’er – aber einiges war ganz ähnlich wie bei Dir – was ich noch total „knorke“ fand war z.B. die Dia-Abende….was hab‘ ich mich geschämt, wenn irgendwelche Kleinkindfotos dazwischen gerutscht waren – und ich war schon 6 oder so…hahaha.
    Brauner Bär fand ich auch noch sehr gut – und die Büdchen-Erinnerungen waren ganz ähnlich wie Deine – also 2 Schnuller, 3 Brausebonbons, … Vielen Dank, für die schönen Erinnerungen! LG Ute

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    Annika
    29. Juni 2018 at 0:57

    Einiges kenne ich auch – z.B. die Werbung … aber mit dem Baujahr 1979 gibt es dann doch Unterschiede 😋. Aber crass, was wir für Freiheiten hatten, was das Spielen anging (eigentlich sind viele Kids heute in dem Punkt echt arm dran!).

    Liebe Grüße von Annika

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    Petra
    1. Juli 2018 at 7:17

    Kirschlollies mit dem grünen Papierstiel, der immer eklig aufweichte…
    meine lieblingseissorten waren Perlie Pop (Eis am Stiel mit Schokolade/ Vanille und winzigen Zucker-Perlen) und Fruchteis in einer Plasikorange .
    Meine Eltern waren dauercamper im Sommer auf dem Priwall und im Winter (!) im Harz.
    Und mein Sommerduft war die delial Sonnencreme, aber ob die einen LSF hatte ???
    Meine Monchichis waren immer dabei!
    Hach….

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    Christiane
    5. Juli 2018 at 11:08

    Drei Tage Autofahrt nach Griechenland im Ford Granada mit drei Kindern auf der Rückbank, keine Klimaanlage und vorne qualmt mein Vater Ernte 23. Wir haben uns immer mit Wasserzerstäubern abgekühlt. Dann jeden Sommer mindestens einen Sonnenbrand. Und ich durfte auf die allerhöchsten Bäume klettern, zumindest kamen sie mir damals so hoch vor….;-)

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